Schweizer Radio und Fernsehen

Aus Helvetia Wiki – Die Enzyklopädie der Schweiz
(Weitergeleitet von SRF)
Schweizer Radio und Fernsehen
Abkürzung SRF
Organisationsform Unternehmenseinheit und Zweigniederlassung der SRG SSR
Gründung 1. Januar 2011
Vorgänger Schweizer Radio DRS und Schweizer Fernsehen
Sitz Zürich-Leutschenbach
Direktor Roger Elsener
Sendegebiet Deutschsprachige Schweiz
Sprachen Schweizer Hochdeutsch, Schweizerdeutsch und weitere Sprachen in einzelnen Angeboten
Fernsehprogramme SRF 1, SRF zwei und SRF info
Radioprogramme Radio SRF 1, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF 3, Radio SRF 4 News, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF Virus
Digitale Angebote srf.ch, Play SRF, Apps, Podcasts, Teletext und soziale Medien
Hauptstandorte Zürich, Bern und Basel
Eigentümer SRG SSR
Rechtsgrundlagen Bundesgesetz über Radio und Fernsehen und Konzession der SRG SSR
Finanzierung hauptsächlich durch die Abgabe für Radio und Fernsehen
Website www.srf.ch

Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) ist die Unternehmenseinheit der SRG SSR für die deutschsprachige Schweiz. SRF produziert und verbreitet journalistische, kulturelle, bildende, unterhaltende und sportbezogene Inhalte über Radio, Fernsehen und digitale Plattformen. Das Unternehmen betreibt drei Fernsehprogramme, sechs Radioprogramme sowie die Website srf.ch, die Streamingplattform Play SRF, verschiedene Apps, Podcasts, Teletext- und Social-Media-Angebote.[1]

SRF entstand am 1. Januar 2011 durch die organisatorische Zusammenführung von Schweizer Radio DRS und Schweizer Fernsehen. Die Fusion war Teil einer Konvergenzstrategie der SRG, mit der die zuvor getrennten Produktions- und Führungsstrukturen von Radio, Fernsehen und Online schrittweise zusammengeführt wurden.[2]

Der Unternehmenssitz befindet sich im Studio Zürich Leutschenbach. Weitere bedeutende Produktionsstandorte bestehen in Bern und Basel. Zusätzlich unterhält SRF Regionalstudios und Korrespondentenbüros in verschiedenen Teilen der Deutschschweiz.

Seit dem 1. Mai 2026 wird SRF von Roger Elsener geleitet. Er folgte auf Nathalie Wappler, die das Unternehmen von 2019 bis Ende April 2026 geführt hatte.[3]

Stellung innerhalb der SRG SSR

SRF ist keine eigenständige Aktiengesellschaft, sondern eine Unternehmenseinheit und Zweigniederlassung der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft. Die SRG ist föderalistisch aufgebaut und gliedert sich in mehrere sprachregionale Einheiten.

Neben SRF gehören dazu:

Hinzu kommt das internationale Onlineangebot SWI swissinfo.ch. Die föderalistische Struktur soll gewährleisten, dass die unterschiedlichen Sprachregionen und kulturellen Verhältnisse der Schweiz im Programm berücksichtigt werden.[4]

SRF ist für den grössten Sprachraum der Schweiz zuständig. Die Unternehmenseinheit produziert den überwiegenden Teil ihrer Angebote für die deutschsprachige Bevölkerung, beteiligt sich aber auch an nationalen Produktionen und am Programmaustausch innerhalb der SRG.

Die strategischen und finanziellen Rahmenbedingungen werden auf Ebene der SRG festgelegt. SRF verfügt innerhalb dieses Rahmens über eine eigene publizistische und operative Leitung.

Auftrag

SRF erfüllt als Teil der SRG einen gesetzlich und konzessionsrechtlich festgelegten Service-public-Auftrag. Die Grundlage bilden insbesondere das Bundesgesetz über Radio und Fernsehen und die vom Bundesrat erteilte Konzession der SRG SSR.

Der Auftrag umfasst Angebote in den Bereichen:

  • Information;
  • Bildung;
  • Kultur;
  • Unterhaltung;
  • Sport;
  • gesellschaftliche Orientierung;
  • demokratische Meinungsbildung;
  • Zusammenhalt zwischen den Sprachregionen;
  • Berücksichtigung von Minderheiten;
  • Zugänglichkeit für Menschen mit Behinderungen.

Die Angebote sollen sachgerecht, vielfältig und unabhängig sein. Bei Informationssendungen gelten besondere journalistische Anforderungen an Transparenz, Fairness, Ausgewogenheit und Trennung von Fakten und Kommentaren.

Die SRG und ihre Unternehmenseinheiten sollen die gesamte Bevölkerung erreichen und auch Themen behandeln, die sich nicht allein nach kommerziellen Kriterien finanzieren lassen. Der Service public der SRG steht im Zentrum der schweizerischen Ordnung für elektronische Medien.[5]

SRF ist nicht staatlich, obwohl ein grosser Teil seiner Finanzierung aus einer gesetzlich geregelten Abgabe stammt. Die redaktionelle Unabhängigkeit von Staat, Parteien, Verbänden und wirtschaftlichen Interessen ist Bestandteil des gesetzlichen Auftrags.

Geschichte

= Anfänge des Radios

Die Geschichte des elektronischen Rundfunks in der deutschsprachigen Schweiz reicht in die 1920er-Jahre zurück. Erste öffentliche Radiosendungen wurden von regionalen Sendegesellschaften und Flughafensendern verbreitet.

1922 nahm in Lausanne einer der ersten öffentlichen Radiosender der Schweiz den Betrieb auf. In der Deutschschweiz folgten Sendestationen in Zürich, Basel und Bern. Die frühen Programme bestanden aus Musik, Nachrichten, Vorträgen, Wetterberichten und kulturellen Beiträgen.

1931 wurde die Schweizerische Rundspruchgesellschaft gegründet, die spätere SRG. Sie erhielt vom Bund die Konzession für den nationalen Rundfunk. Die regionalen Radiogesellschaften wurden in die neue Organisation eingebunden.

Das deutschsprachige Radioprogramm wurde zunächst als Schweizer Radio Beromünster bekannt. Der Name bezog sich auf den 1931 eröffneten Landessender bei Beromünster im Kanton Luzern.

Während des Zweiten Weltkriegs erlangte der Schweizer Rundfunk auch ausserhalb des Landes Bedeutung. Die Nachrichtensendungen und politischen Kommentare wurden in zahlreichen europäischen Staaten empfangen und galten im Vergleich zur Propaganda der kriegführenden Staaten als wichtige Informationsquelle.

= Entwicklung von Schweizer Radio DRS

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Radioangebot schrittweise erweitert. Neben dem ersten Programm entstanden zusätzliche Kultur-, Informations- und Musikangebote.

Die Bezeichnung Schweizer Radio DRS wurde ab den 1980er-Jahren verwendet. Die Abkürzung DRS stand für Deutsche und Rätoromanische Schweiz. Obwohl die rätoromanischen Programme später in einer eigenen Unternehmenseinheit organisiert wurden, blieb die Bezeichnung bis zur Gründung von SRF bestehen.

Radio DRS betrieb unter anderem DRS 1, DRS 2, DRS 3, DRS 4 News, die Musikwelle und Virus. Die Programme richteten sich an unterschiedliche Alters-, Interessen- und Publikumsgruppen.

Zu den bedeutenden Produktionsorten gehörten die Radiostudios in Zürich, Basel und Bern. Hinzu kamen Regionalstudios, die eigene Informationssendungen für verschiedene Gebiete der Deutschschweiz produzierten.

= Anfänge des Fernsehens

Regelmässige Fernsehversuchssendungen begannen in der Schweiz 1953. Die ersten deutschsprachigen Programme wurden in Zürich produziert.

Das Fernsehen entwickelte sich zunächst langsam, da Empfangsgeräte teuer und nur in wenigen Haushalten vorhanden waren. Mit der zunehmenden Verbreitung von Fernsehgeräten wurde das Medium in den 1960er-Jahren zu einem wichtigen Bestandteil des gesellschaftlichen und politischen Lebens.

1963 nahm die Schweiz an der Einführung des europäischen Fernsehaustauschs teil. 1968 begann die regelmässige Ausstrahlung von Farbfernsehen.

Das deutschsprachige Fernsehen wurde lange als Schweizer Fernsehen DRS bezeichnet. 2005 wurde der Name auf Schweizer Fernsehen verkürzt.

= Ausbau der Fernsehprogramme

Das ursprüngliche Fernsehprogramm wurde durch weitere Kanäle ergänzt. 1997 startete das zweite Programm unter dem Namen SF 2. Es richtete sich besonders auf Sport, Filme, Serien und Unterhaltung aus.

1999 nahm der Informationskanal SF info seinen Betrieb auf. Er wiederholte zunächst vor allem Nachrichtensendungen und andere Informationsformate. Später kamen Liveübertragungen, Sportereignisse, Parlamentsdebatten und Sendungen in Gebärdensprache hinzu.

Das Hauptprogramm wurde zeitweise als SF 1 bezeichnet. Im Zuge der Gründung von SRF erhielten die Kanäle 2012 die Namen SRF 1, SRF zwei und SRF info.

= Zusammenführung zu SRF

Schweizer Radio DRS und Schweizer Fernsehen arbeiteten vor 2011 als weitgehend getrennte Unternehmenseinheiten der SRG. Sie besassen eigene Direktionen, Redaktionen, Produktionsabteilungen und digitale Angebote.

Die zunehmende Bedeutung des Internets und die Annäherung der Medienformen führten zu einer organisatorischen Neuausrichtung. Radio-, Fernseh- und Onlineredaktionen sollten enger zusammenarbeiten und Inhalte für mehrere Ausspielwege produzieren.

Am 1. Januar 2011 wurden Schweizer Radio DRS und Schweizer Fernsehen offiziell zur Unternehmenseinheit Schweizer Radio und Fernsehen zusammengeführt.[2]

Der gemeinsame Markenauftritt wurde schrittweise eingeführt. Seit Dezember 2012 tragen die Radio- und Fernsehprogramme die Bezeichnung SRF.

Organisation

SRF wird von einem Direktor geleitet. Er ist für die Umsetzung der Strategie der SRG innerhalb der deutschsprachigen Unternehmenseinheit und für die Erfüllung des Service-public-Auftrags verantwortlich.

Seit dem 1. Mai 2026 ist Roger Elsener Direktor von SRF. Im Rahmen einer umfassenden Neuorganisation der SRG wurde auch die Führungsstruktur von SRF verändert.

Die publizistischen und betrieblichen Aufgaben sind in verschiedene Angebotseinheiten und Fachbereiche gegliedert. Dazu gehören unter anderem:

  • Information;
  • Kultur, Gesellschaft und Wissen;
  • Unterhaltung;
  • Sport;
  • Audience und digitale Entwicklung;
  • Produktion und Technologie;
  • Finanzen;
  • Personal und organisatorische Dienste.

Die Angebotseinheit Information wird seit Juli 2026 gemeinsam von Ursula Gabathuler und Beat Soltermann geleitet. Sie ist für Nachrichten und Hintergrundformate in Fernsehen, Radio und digitalen Kanälen zuständig.[6]

SRF arbeitet eng mit den national organisierten Einheiten der SRG zusammen. Bestimmte technische, administrative und digitale Aufgaben werden nicht mehr ausschliesslich innerhalb der einzelnen Sprachregionen geführt.

Fernsehprogramme

SRF betreibt die drei Fernsehprogramme SRF 1, SRF zwei und SRF info. Das Unternehmen beteiligt sich zudem am deutschsprachigen Kulturkanal 3sat.[7]

= SRF 1

SRF 1 ist das Hauptprogramm von Schweizer Radio und Fernsehen. Es bietet Nachrichten, politische Magazine, Dokumentationen, Kultur, Unterhaltung, Serien, Filme und ausgewählte Sportübertragungen.

Zu den bekannten Informationsformaten gehören oder gehörten:

  • Tagesschau;
  • 10 vor 10;
  • Schweiz aktuell;
  • Rundschau;
  • Arena;
  • SRF Börse;
  • Kassensturz;
  • Puls;
  • SRF Meteo.

Im Unterhaltungsbereich zeigt SRF 1 Quizsendungen, Musik- und Unterhaltungsshows, Schweizer Serien, Dokumentarfilme und Übertragungen gesellschaftlicher Ereignisse.

Das Programm besitzt einen ausgeprägten Bezug zur Schweiz. Es soll sowohl aktuelle politische und gesellschaftliche Themen als auch Kultur, Alltag und regionale Besonderheiten abbilden.

= SRF zwei

SRF zwei ist besonders auf Sport, Filme, Serien und Unterhaltung ausgerichtet.

Der Kanal überträgt zahlreiche nationale und internationale Sportereignisse. Dazu gehören je nach erworbenen Rechten Fussball, Eishockey, Ski alpin, Tennis, Leichtathletik, Radsport und weitere Sportarten.

Bei grossen Ereignissen können Übertragungen gleichzeitig auf mehreren SRF-Kanälen stattfinden. SRF zwei dient häufig als Hauptkanal für Live-Sport, während SRF 1 sein reguläres Programm fortsetzt.

Ausserhalb der Sportzeiten zeigt der Sender Spielfilme, Serien, Dokumentationen und Unterhaltungsformate.

= SRF info

SRF info ist ein Informations- und Wiederholungskanal. Er zeigt Nachrichtensendungen, Magazine, Dokumentationen, politische Debatten, Sportübertragungen und Wiederholungen ausgewählter SRF-Produktionen.

Der Kanal wird auch für Liveübertragungen verwendet, wenn SRF 1 und SRF zwei bereits mit anderen Programmen belegt sind.

Mehrere Informationssendungen werden auf SRF info mit Übersetzung in Gebärdensprache ausgestrahlt. Dazu gehören unter anderem die Hauptausgabe der Tagesschau, Schweiz aktuell und SRF Meteo.

Radioprogramme

SRF betreibt sechs Radioprogramme. Sie werden über DAB+, Kabel, Internet, Apps und teilweise über weitere Verbreitungswege ausgestrahlt.[8]

= Radio SRF 1

Radio SRF 1 ist ein informations- und unterhaltungsorientiertes Vollprogramm. Es richtet sich an ein breites Publikum und verbindet Nachrichten, Gespräche, Ratgeber, Musik und regionale Berichterstattung.

Ein wichtiger Bestandteil sind die Regionaljournale. Sie berichten über Politik, Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft in verschiedenen Regionen der Deutschschweiz.

Radio SRF 1 spielt vorwiegend bekannte Popmusik und schweizerische Titel. Hinzu kommen Hörspiele, Gesprächssendungen, Konsumenteninformationen und Beiträge zur Schweizer Alltagskultur.

= Radio SRF 2 Kultur

Radio SRF 2 Kultur ist das Kulturprogramm von SRF. Es sendet klassische Musik, Jazz, Literatur, Hörspiele, Wissenschafts-, Religions- und Gesellschaftssendungen.

Das Programm überträgt Konzerte, Opern und kulturelle Veranstaltungen aus der Schweiz und dem Ausland. Es arbeitet mit Orchestern, Festivals, Theatern, Museen und wissenschaftlichen Institutionen zusammen.

Radio SRF 2 Kultur wird hauptsächlich im Studio Basel und an weiteren Kulturstandorten produziert.

= Radio SRF 3

Radio SRF 3 ist ein Pop- und Informationsprogramm für ein jüngeres und mittleres Publikum.

Das Programm verbindet aktuelle Pop- und Rockmusik mit Nachrichten, Unterhaltung, Sport und Themen der Gegenwartskultur. Schweizer Musikerinnen und Musiker erhalten durch Sendungen, Konzertaufzeichnungen und redaktionelle Beiträge besondere Aufmerksamkeit.

Radio SRF 3 berichtet regelmässig von Festivals und anderen Musikveranstaltungen.

= Radio SRF 4 News

Radio SRF 4 News ist das Nachrichten- und Informationsprogramm von SRF. Es sendet rund um die Uhr Nachrichten, Analysen, Interviews und Hintergrundberichte.

Das Programm greift Inhalte anderer SRF-Redaktionen auf und produziert eigene Nachrichtensendungen. In der Nacht und während bestimmter Tageszeiten werden einzelne Sendungen wiederholt.

Radio SRF 4 News richtet sich an Personen, die sich vertieft über Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Wissenschaft und internationale Ereignisse informieren möchten.

= Radio SRF Musikwelle

Radio SRF Musikwelle ist ein Musik- und Unterhaltungsprogramm mit Schwerpunkt auf Schweizer Volksmusik, Schlager, volkstümlicher Musik und bekannten Melodien.

Neben Musiksendungen bietet das Programm Nachrichten, Wetter, Veranstaltungshinweise und Beiträge zur Schweizer Volkskultur.

Die Musikwelle richtet sich vor allem an ein älteres Publikum, erreicht aber auch Hörerinnen und Hörer mit Interesse an traditioneller und volkstümlicher Musik.

= Radio SRF Virus

Radio SRF Virus richtet sich an ein junges Publikum und konzentriert sich auf neue Musik, Popkultur, gesellschaftliche Themen und digitale Erzählformen.

Das Programm fördert insbesondere neue Schweizer Künstlerinnen und Künstler. Neben dem linearen Radioprogramm verbreitet Virus zahlreiche Inhalte über Podcasts, Videoformate und soziale Medien.

Digitale Angebote

Die digitalen Angebote haben für SRF seit den 2000er-Jahren stark an Bedeutung gewonnen. Sie ergänzen die klassischen Radio- und Fernsehprogramme und erreichen teilweise Publikumsgruppen, die lineare Sender nur noch selten nutzen.

= srf.ch

Die Website srf.ch enthält Nachrichten, Hintergrundberichte, Videos, Audios, Programminformationen, Sportresultate und Inhalte der Radio- und Fernsehredaktionen.

Die Nachrichtenbereiche gliedern sich unter anderem in Schweiz, International, Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur, Wissenschaft und Sport.

Die Website enthält sowohl eigenständige Onlineartikel als auch ergänzende Inhalte zu ausgestrahlten Sendungen. Der Umfang textbasierter Angebote ist durch den gesetzlichen und konzessionsrechtlichen Rahmen begrenzt.

= Play SRF

Play SRF ist die Streaming- und Abrufplattform des Unternehmens. Sie bietet Livestreams der Radio- und Fernsehprogramme sowie zahlreiche Sendungen auf Abruf.

Viele Eigenproduktionen können nach der Ausstrahlung während einer bestimmten Zeit als Video oder Audio abgerufen werden. Die Verfügbarkeit eingekaufter Filme, Serien und Sportereignisse hängt von den jeweiligen Lizenzrechten ab.

Play SRF ist als Website, mobile Anwendung und Anwendung für verschiedene Fernsehplattformen verfügbar.

= Apps

SRF bietet verschiedene Apps an. Dazu gehören unter anderem Anwendungen für:

  • Nachrichten;
  • Sport;
  • Wetter;
  • Audio und Podcasts;
  • Streaming;
  • Kinderangebote.

Die Apps enthalten Push-Mitteilungen, Livestreams, Videos, Audios und personalisierbare Funktionen.

= Podcasts

SRF produziert zahlreiche Podcasts zu Nachrichten, Politik, Gesellschaft, Kultur, Wissenschaft, Kriminalfällen, Geschichte und Unterhaltung.

Ein Teil der Podcasts entsteht aus bestehenden Radiosendungen. Andere Formate werden eigens für die zeitunabhängige digitale Nutzung produziert.

= Soziale Medien

SRF verbreitet Inhalte über verschiedene soziale Netzwerke und Videoplattformen. Die einzelnen Redaktionen und Sendungen verwenden eigene Profile und richten ihre Inhalte an unterschiedliche Zielgruppen.

Die Nutzung externer Plattformen ermöglicht eine grössere Reichweite, führt aber auch zu einer Abhängigkeit von den technischen und kommerziellen Regeln internationaler Plattformbetreiber.

Informationsangebot

Die Informationsredaktionen von SRF gehören zu den grössten journalistischen Organisationen der Schweiz.

Sie berichten über nationale und internationale Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Wissenschaft, Kultur und Sport. Zum Korrespondentennetz gehören Mitarbeitende in den Regionen der Schweiz sowie an wichtigen internationalen Standorten.

Die Tagesschau ist die zentrale Fernsehnachrichtensendung. Sie wird in mehreren Ausgaben am Tag ausgestrahlt. 10 vor 10 bietet am späten Abend Nachrichten und Hintergrundberichte.

Schweiz aktuell konzentriert sich auf regionale und gesellschaftliche Ereignisse. Die Rundschau behandelt politische und gesellschaftliche Themen in längeren Reportagen und Interviews.

Die Diskussionssendung Arena lädt Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zu Debatten ein.

Im Radio gehören Nachrichtensendungen, das Echo der Zeit, das Rendez-vous, die Samstagsrundschau und verschiedene Informationsmagazine zu den bekannten Angeboten.

Regionalberichterstattung

SRF betreibt ein Netz von Regionalredaktionen. Diese produzieren Regionaljournale und Beiträge für nationale Radio-, Fernseh- und Onlineangebote.

Regionalstudios befinden sich unter anderem in:

  • Aarau;
  • Basel;
  • Bern;
  • Chur;
  • Luzern;
  • St. Gallen;
  • Zürich.

Die Regionaljournale berichten über kantonale und kommunale Politik, Wirtschaft, Kultur, Verkehr, Justiz und gesellschaftliche Ereignisse.

Die regionale Verankerung soll verhindern, dass sich die Berichterstattung ausschliesslich auf die grossen nationalen Zentren konzentriert. SRF betreibt neben den Hauptstudios in Zürich, Bern und Basel vier weitere Regionalstudios in Aarau, Chur, Luzern und St. Gallen.[9]

Kultur und Wissen

SRF produziert und verbreitet Inhalte zu Literatur, Musik, Film, Theater, bildender Kunst, Religion, Philosophie, Geschichte, Naturwissenschaften und Technik.

Radio SRF 2 Kultur besitzt innerhalb des Kulturangebots eine besondere Stellung. Das Programm überträgt Konzerte, Opern, Lesungen und Diskussionen.

Fernseh- und Onlineformate behandeln kulturelle Entwicklungen, neue Bücher, Filme, Ausstellungen und gesellschaftliche Debatten.

Wissenssendungen vermitteln naturwissenschaftliche, medizinische, historische und technische Themen. Dokumentationen und Reportagen werden teilweise gemeinsam mit anderen Unternehmenseinheiten der SRG oder internationalen Sendern produziert.

SRF beteiligt sich am Gemeinschaftsprogramm 3sat, das von SRG, ZDF, ARD und ORF getragen wird.

Unterhaltung

Das Unterhaltungsangebot umfasst Quizsendungen, Shows, Satire, Musik, Comedy, Serien und gesellschaftliche Ereignisse.

Zu den langfristig bekannten Formaten gehören oder gehörten:

  • Donnschtig-Jass;
  • Samschtig-Jass;
  • 1 gegen 100;
  • Happy Day;
  • Mini Chuchi, dini Chuchi;
  • Wer wohnt wo?;
  • Deville;
  • Giacobbo/Müller;
  • Benissimo.

SRF produziert eigene Schweizer Serien und Filme. Diese behandeln häufig gesellschaftliche, historische oder regionale Themen aus der Schweiz.

Ein Teil der Unterhaltung wird gemeinsam mit privaten Produktionsunternehmen hergestellt.

Sport

SRF berichtet über nationale und internationale Sportereignisse in Fernsehen, Radio, Onlineangeboten und Apps.

Besondere Bedeutung besitzen Sportarten mit grossem Publikumsinteresse in der Schweiz. Dazu gehören:

  • Fussball;
  • Eishockey;
  • Ski alpin;
  • Langlauf;
  • Skispringen;
  • Tennis;
  • Leichtathletik;
  • Radsport;
  • Schwingen;
  • Motorsport.

SRF überträgt je nach vorhandenen Rechten Spiele der Schweizer Nationalmannschaften, Welt- und Europameisterschaften, Olympische Spiele, Wintersportveranstaltungen und weitere Wettbewerbe.

Die Übertragungsrechte werden häufig gemeinsam durch die SRG für alle Sprachregionen erworben. SRF produziert daraus deutschsprachige Sendungen und digitale Angebote.

Die Kosten und der Umfang von Sportrechten sind wiederkehrende Themen medienpolitischer Diskussionen.

Standorte

= Studio Zürich Leutschenbach

Der Unternehmenssitz von SRF befindet sich im Zürcher Quartier Leutschenbach. Dort werden die drei Fernsehprogramme und mehrere Radioprogramme produziert.

Im Studio Leutschenbach befinden sich Fernsehstudios, Nachrichtenredaktionen, Regien, Produktionsräume, Archive und Teile der Unternehmensleitung.

Seit dem Umzug aus dem früheren Radiostudio Brunnenhof im Sommer 2022 senden auch Radio SRF 1, Radio SRF 3, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF Virus hauptsächlich aus Leutschenbach.[10]

= Studio Bern

Das Studio Bern ist ein bedeutender Standort für Audio, Politik und nationale Berichterstattung.

Dort befinden sich unter anderem Redaktionen wichtiger Radioinformationssendungen. Die Nähe zum Bundeshaus erleichtert die Berichterstattung über Bundesrat, Parlament und Bundesverwaltung.

Auch SWI swissinfo.ch arbeitet im ehemaligen Radiostudio in Bern.[11]

= Studio Basel

Das Studio Basel ist ein wichtiger Kulturstandort von SRF. Dort arbeiten Redaktionen aus den Bereichen Kultur, Musik, Religion und Gesellschaft.

Radio SRF 2 Kultur wird in bedeutendem Umfang in Basel produziert. Im Meret-Oppenheim-Hochhaus befinden sich zudem die Regionalredaktion Basel und Teams von Swiss Satellite Radio und 3sat.[12]

Verbreitung

Die Fernsehprogramme werden über Kabelnetze, Internetfernsehen, Satellit und digitale Plattformen verbreitet.

Die Radioprogramme sind über DAB+, Kabel, Internet, Apps und Streamingplattformen verfügbar. Die UKW-Verbreitung der SRG-Radioprogramme wurde Ende 2024 eingestellt.

Livestreams der Radio- und Fernsehprogramme können über die Website und die Apps von SRF abgerufen werden. Aus lizenzrechtlichen Gründen sind einzelne Inhalte ausserhalb der Schweiz gesperrt.

SRF verbreitet Sendungen ausserdem über Podcasts, soziale Medien, Smart-TV-Anwendungen und Plattformen von Telekommunikationsunternehmen.

Finanzierung

SRF besitzt kein vollständig getrenntes Finanzierungssystem, sondern wird im Rahmen der SRG finanziert.

Der grösste Teil der Einnahmen der SRG stammt aus der Abgabe für Radio und Fernsehen. Weitere Einnahmen entstehen durch Werbung, Sponsoring, Programmverkäufe, Koproduktionen und andere kommerzielle Tätigkeiten.

Nach Angaben der SRG stammen rund 80 Prozent ihrer Einnahmen aus der Medienabgabe, 14 Prozent aus kommerziellen Einnahmen und 6 Prozent aus weiteren Erträgen.[13]

Seit 2019 wird die Haushaltsabgabe geräteunabhängig durch die Serafe AG erhoben. Unternehmen entrichten unter bestimmten Voraussetzungen eine umsatzabhängige Abgabe.

Die Einnahmen werden innerhalb der SRG über einen Finanzausgleich verteilt. Dadurch erhalten die kleineren Sprachregionen im Verhältnis zu ihrer Bevölkerungszahl einen grösseren Anteil der Mittel.

Werbung und Sponsoring

SRF darf in seinen Fernsehprogrammen Werbung und Sponsoring einsetzen. Dafür gelten gesetzliche und konzessionsrechtliche Einschränkungen.

In den Radioprogrammen der SRG ist klassische Werbung grundsätzlich nicht erlaubt. Sponsoring einzelner Sendungen ist unter bestimmten Voraussetzungen möglich.

Werbung muss klar vom redaktionellen Programm getrennt sein. Produktplatzierungen und Sponsoringhinweise müssen als solche erkennbar gemacht werden.

Für bestimmte Sendungen, insbesondere Nachrichtensendungen und politische Informationsformate, gelten strengere Einschränkungen.

Die kommerziellen Einnahmen werden durch die SRG-Vermarktungsgesellschaft oder beauftragte Unternehmen betreut.

Barrierefreiheit

SRF ist verpflichtet, einen Teil seines Angebots für Menschen mit Sinnesbehinderungen zugänglich zu machen.

Dazu gehören:

  • Untertitelung von Fernsehsendungen;
  • Übersetzung ausgewählter Sendungen in Gebärdensprache;
  • Audiodeskription für blinde und sehbehinderte Menschen;
  • barrierearme digitale Angebote;
  • verständliche und technisch zugängliche Programminformationen.

Ein grosser Teil der Fernsehsendungen wird mit Untertiteln ausgestrahlt. Nachrichtensendungen und weitere Formate werden auf SRF info regelmässig in Gebärdensprache angeboten.

Bei der Audiodeskription beschreibt eine zusätzliche Tonspur wichtige visuelle Elemente eines Films oder einer Sendung.

Archive

SRF und seine Vorgängerorganisationen verfügen über umfangreiche Radio-, Fernseh-, Bild- und Dokumentarchive.

Die Bestände reichen bis in die Anfänge des Rundfunks zurück und enthalten Nachrichtensendungen, Reportagen, Interviews, Musikaufnahmen, Hörspiele, Sportübertragungen und Unterhaltungssendungen.

Teile der Archive sind über Play SRF und andere digitale Angebote öffentlich zugänglich. Ältere Produktionen können aus urheberrechtlichen oder technischen Gründen nicht immer vollständig veröffentlicht werden.

SRF arbeitet bei der Erhaltung und Digitalisierung audiovisueller Bestände mit der Stiftung Memoriav und weiteren Archivinstitutionen zusammen.

Das Archiv besitzt grosse Bedeutung für die Erforschung der schweizerischen Politik-, Kultur-, Alltags- und Mediengeschichte.

Publikum und Marktanteile

SRF erreicht einen grossen Teil der Bevölkerung in der deutschsprachigen Schweiz über Radio, Fernsehen und digitale Angebote.

Im Jahr 2025 erreichten die drei Fernsehprogramme zusammen einen Marktanteil von 33,4 Prozent. Die sechs Radioprogramme kamen auf einen gemeinsamen Marktanteil von 46,5 Prozent.[14]

Im ersten Halbjahr 2026 betrug der Marktanteil der Fernsehsender 36,3 Prozent und jener der Radioprogramme 46,4 Prozent.[15]

Die Nutzung verlagert sich zunehmend von linearen Radio- und Fernsehprogrammen zu Streaming, Podcasts, Apps und sozialen Medien. Besonders jüngere Menschen konsumieren SRF-Inhalte häufiger zeitversetzt oder auf externen Plattformen.

Aufsicht und Beschwerden

Die Einhaltung des Programmauftrags wird durch verschiedene Stellen kontrolliert.

Beanstandungen gegen redaktionelle Inhalte können zunächst bei der zuständigen Ombudsstelle eingereicht werden. Die Ombudsstelle prüft den Fall und versucht, zwischen dem Publikum und SRF zu vermitteln.

Nach Abschluss des Ombudsverfahrens kann unter bestimmten Voraussetzungen eine Beschwerde an die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen erhoben werden.

Die UBI beurteilt, ob Sendungen oder andere publizistische Angebote gegen das Radio- und Fernsehrecht verstossen haben. Gegen ihre Entscheide kann Beschwerde beim Bundesgericht erhoben werden.

Das Bundesamt für Kommunikation beaufsichtigt bestimmte finanzielle, technische und konzessionsrechtliche Aspekte der SRG.

SRF veröffentlicht zudem Korrekturen zu fehlerhaften Onlinebeiträgen und ausgestrahlten Sendungen auf einer eigenen Korrekturseite.[16]

Politische Diskussionen

SRF und die SRG sind regelmässig Gegenstand medienpolitischer Diskussionen.

Befürworter eines starken öffentlich finanzierten Rundfunks betonen dessen Bedeutung für:

  • unabhängigen Journalismus;
  • demokratische Meinungsbildung;
  • sprachregionale Vielfalt;
  • Kulturförderung;
  • regionale Berichterstattung;
  • Übertragung national bedeutender Ereignisse;
  • Versorgung kleiner Publikumsgruppen.

Kritiker beanstanden unter anderem:

  • die Höhe der Medienabgabe;
  • die Grösse und Kosten der SRG;
  • eine mögliche Konkurrenz zu privaten Medien;
  • den Umfang der Onlineangebote;
  • politische Einseitigkeit einzelner Sendungen;
  • hohe Ausgaben für Unterhaltung und Sport;
  • mangelnde Transparenz bei Löhnen und Produktionskosten.

2018 lehnte die Schweizer Stimmbevölkerung die Volksinitiative «Ja zur Abschaffung der Radio- und Fernsehgebühren» deutlich ab. Die als No-Billag-Initiative bekannte Vorlage hätte die Empfangsgebühr abgeschafft und die öffentliche Finanzierung der SRG weitgehend beendet.

Auch nach dieser Abstimmung wurden Forderungen nach einer Senkung der Abgabe und einer Verkleinerung des SRG-Angebots weitergeführt.

Sparprogramme und Transformation

Die SRG und SRF stehen seit mehreren Jahren unter finanziellem und strukturellem Druck. Gründe sind sinkende Werbeeinnahmen, die Verlagerung der Mediennutzung auf internationale Plattformen und politische Vorgaben zur Reduktion der Haushaltsabgabe.

SRF leitete deshalb verschiedene Spar- und Reformprogramme ein. Dazu gehörten der Abbau von Stellen, die Einstellung einzelner Sendungen, die Zusammenlegung von Redaktionen und die stärkere gemeinsame Nutzung technischer Infrastruktur innerhalb der SRG.

Mit dem Strategie- und Organisationsprozess Enavant SRG SSR begann die SRG eine umfassende Transformation. Ziel ist eine stärker nationale Organisation mit gemeinsam geführten Bereichen und einer intensiveren digitalen Ausrichtung.

Die Reformen führten innerhalb des Unternehmens und in der Öffentlichkeit zu Diskussionen über regionale Verankerung, journalistische Vielfalt und den Umfang des künftigen Angebots.

Kritik

SRF wird sowohl von politischen Parteien und Medienunternehmen als auch vom Publikum kritisiert.

Ein häufiger Vorwurf betrifft eine angebliche politische oder gesellschaftliche Einseitigkeit. Abhängig von Thema und politischer Position wird SRF sowohl eine zu linke als auch eine zu bürgerliche oder staatsnahe Berichterstattung vorgeworfen.

Private Medienunternehmen kritisieren, dass gebührenfinanzierte Onlineangebote in Konkurrenz zu kommerziellen Nachrichtenportalen stünden.

Weitere Kritikpunkte betreffen:

  • Fehler in Nachrichtensendungen und Onlineartikeln;
  • Auswahl und Gewichtung von Themen;
  • Gesprächsführung in politischen Sendungen;
  • Verwendung der Medienabgabe;
  • hohe Kosten einzelner Produktionen;
  • Verlagerung von Arbeitsplätzen zwischen den Standorten;
  • Einstellung traditionsreicher Sendungen;
  • zunehmende Abhängigkeit von sozialen Plattformen;
  • Umfang der Sportrechte;
  • sprachliche Gestaltung und Verständlichkeit.

SRF verweist auf journalistische Richtlinien, interne Qualitätskontrollen, Ombudsverfahren und die gesetzlich garantierte Programmautonomie.

Bedeutung

SRF ist das grösste elektronische Medienhaus der deutschsprachigen Schweiz. Seine Radio-, Fernseh- und Onlineangebote prägen seit Jahrzehnten die politische Information, Unterhaltung und Kulturvermittlung.

Das Unternehmen dokumentiert nationale Ereignisse, Abstimmungen, Wahlen, Sportveranstaltungen, kulturelle Entwicklungen und gesellschaftliche Veränderungen.

Durch das Korrespondentennetz und die Regionalstudios verbindet SRF internationale, nationale und lokale Berichterstattung.

Die audiovisuelle Überlieferung von SRF und seinen Vorgängern stellt zugleich einen bedeutenden Bestandteil des kulturellen Gedächtnisses der Schweiz dar.

Chronologie

Jahr Ereignis
1920er-Jahre Beginn regelmässiger Radiosendungen in mehreren Schweizer Städten
1931 Gründung der Schweizerischen Rundspruchgesellschaft und Inbetriebnahme des Landessenders Beromünster
1953 Beginn regelmässiger Fernsehversuchssendungen in der deutschsprachigen Schweiz
1958 Einführung eines regelmässigen schweizerischen Fernsehprogramms
1968 Beginn des Farbfernsehens
1980er-Jahre Etablierung der Bezeichnung Schweizer Radio DRS
1997 Start des zweiten Fernsehprogramms SF 2
1999 Start des Informationskanals SF info
2005 Schweizer Fernsehen DRS wird in Schweizer Fernsehen umbenannt.
1. Januar 2011 Zusammenschluss von Schweizer Radio DRS und Schweizer Fernsehen zu Schweizer Radio und Fernsehen
Dezember 2012 Einführung der gemeinsamen Markenbezeichnung SRF für die Radio- und Fernsehprogramme
2019 Nathalie Wappler übernimmt die Direktion von SRF.
2022 Mehrere Radioprogramme ziehen in die Radio Hall im Studio Zürich Leutschenbach.
Ende 2024 Einstellung der UKW-Verbreitung der SRG-Radioprogramme
1. Mai 2026 Roger Elsener übernimmt die Direktion von SRF.
Juli 2026 Einführung einer neuen Führungs- und Angebotsstruktur

Siehe auch

Einzelnachweise