Murten

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Murten

Gemeindedaten

Staat

Schweiz

Kanton

Freiburg

Bezirk

See

BFS-Nummer

2275

Postleitzahl

3280

Koordinaten

46.92806° N, 7.11722° E

Höhe

453 m ü. M.

Fläche

36.48 km²

Einwohner

9630
(Stand: 1. Januar 2025)

Website

www.murten-morat.ch

Murten (französisch Morat, im lokalen Dialekt Murte) ist eine politische Gemeinde und historische Kleinstadt im Kanton Freiburg. Sie ist der Hauptort des zweisprachigen Seebezirks und liegt am südöstlichen Ufer des Murtensees. Das mittelalterliche Stadtzentrum mit seiner weitgehend erhaltenen Ringmauer, dem Schloss, den Laubengängen und dem Berntor gehört zu den bekanntesten historischen Ortsbildern der Schweiz.

Die Gemeinde zählte am 1. Januar 2025 insgesamt 9630 Einwohnerinnen und Einwohner und umfasste eine Fläche von 36,48 Quadratkilometern. Zur heutigen Gemeinde gehören neben der Stadt Murten zahlreiche ländliche Ortsteile, die durch mehrere Gemeindezusammenschlüsse eingegliedert wurden.[1]

Murten liegt an der deutsch-französischen Sprachgrenze. Die Bevölkerung ist mehrheitlich deutschsprachig, während Französisch als wichtige Minderheitensprache im öffentlichen Leben, in den Schulen, in der Verwaltung und im Tourismus präsent ist. Der französische Name Morat wird insbesondere im französischsprachigen Teil des Kantons und in offiziellen zweisprachigen Zusammenhängen verwendet.

Überregionale Bekanntheit erlangte die Stadt durch die Schlacht bei Murten vom 22. Juni 1476. In dieser besiegten die Eidgenossen und ihre Verbündeten das Heer des burgundischen Herzogs Karls des Kühnen. Die Schlacht war eines der entscheidenden Ereignisse der Burgunderkriege.

Geographie

Lage

Murten liegt im nördlichen Freiburger Mittelland am Südostufer des Murtensees. Die historische Altstadt befindet sich auf einer leicht erhöhten Geländeterrasse oberhalb des Seeufers. Der Bahnhof, neuere Wohnquartiere, Gewerbegebiete, Sportanlagen und Teile der öffentlichen Infrastruktur liegen ausserhalb der mittelalterlichen Befestigung.

Die Stadt befindet sich zwischen dem Grossen Moos im Nordosten, den Hügelzügen des Murtenwalds im Osten und dem Murtensee im Westen. Auf der gegenüberliegenden Seeseite erhebt sich der Wistenlacherberg, dessen Rebberge das Landschaftsbild des Drei-Seen-Lands prägen.

Das Gemeindegebiet umfasst nach den Fusionen des 20. und 21. Jahrhunderts sowohl Seeufer als auch landwirtschaftlich geprägte Ebenen, Hügelgebiete, Wälder und mehrere räumlich voneinander getrennte Dörfer. Der tiefste Teil liegt am Murtensee auf rund 429 Metern über Meer, während einzelne Ortsteile und Waldgebiete Höhen von mehr als 550 Metern erreichen.

Murten grenzt an Gemeinden des Kantons Freiburg sowie an Gebiete der Kantone Bern und Waadt. Die Gemeinde liegt damit in einem kulturell, sprachlich und verkehrsgeografisch vielfältigen Grenzraum.

Murtensee

Der Murtensee ist der kleinste der drei grossen Jurafussseen. Zusammen mit dem Neuenburgersee und dem Bielersee bildet er das Drei-Seen-Land.

Der See ist über den Broye-Kanal mit dem Neuenburgersee verbunden. Seit den Juragewässerkorrektionen sind die Wasserstände der drei Seen weitgehend miteinander verbunden und werden gemeinsam reguliert.

Für Murten besitzt der See eine grosse wirtschaftliche, landschaftliche und kulturelle Bedeutung. Er wird für Schifffahrt, Fischerei, Segeln, Rudern, Baden und weitere Freizeitaktivitäten genutzt. Am Stadtufer befinden sich Hafenanlagen, eine Seepromenade, Strandbad, Campingplatz und gastronomische Betriebe.

Die Schifffahrt verbindet Murten saisonal mit Orten am Murtensee sowie über die Kanäle mit dem Neuenburger- und Bielersee.

Klima

Murten besitzt ein gemässigtes Klima des Schweizer Mittellands. Der Murtensee wirkt temperaturausgleichend, während die offene Lage gegenüber dem Jura und dem Grossen Moos zeitweise kräftige Winde begünstigt.

Die Region eignet sich für Acker-, Gemüse-, Obst- und Weinbau. Auf den Hängen des Mont Vully wird seit Jahrhunderten Rebbau betrieben. Im Grossen Moos östlich und nordöstlich der Stadt befinden sich besonders fruchtbare Landwirtschaftsflächen.

Ortsteile

Die heutige Gemeinde Murten besteht aus der Stadt und mehreren früher selbständigen Gemeinden und Dörfern.

Zu den wichtigsten Ortsteilen gehören:

  • Murten
  • Altavilla
  • Büchslen
  • Burg
  • Clavaleyres
  • Courlevon
  • Coussiberlé
  • Galmiz
  • Gempenach
  • Jeuss
  • Lurtigen
  • Salvenach

Altavilla liegt südöstlich der Stadt und trug früher den französischen Namen Hauteville. Burg befindet sich östlich von Murten nahe der Strasse in Richtung Düdingen.

Büchslen liegt auf einer Anhöhe südlich des Grossen Mooses. Galmiz erstreckt sich am Rand der fruchtbaren Ebene und ist traditionell landwirtschaftlich geprägt.

Courlevon und Coussiberlé befinden sich südwestlich von Murten. Jeuss, Lurtigen, Salvenach und Gempenach liegen im hügeligen Gebiet östlich beziehungsweise südöstlich der Stadt.

Clavaleyres liegt südlich des übrigen Gemeindegebiets zwischen freiburgischen und waadtländischen Gemeinden. Der Ort gehörte bis Ende 2021 zum Kanton Bern und wechselte im Rahmen der Fusion mit Murten zum Kanton Freiburg.[2]

Gemeindezusammenschlüsse

Das Gemeindegebiet wurde seit 1975 durch mehrere Fusionen vergrössert.

Datum Eingegliederte Gemeinde oder Gemeinden Bemerkung
1. Januar 1975 Burg Erste Eingemeindung der neueren Zeit
1. Januar 1991 Altavilla Eingliederung der südöstlich gelegenen Gemeinde
1. Januar 2013 Büchslen Fusion mit dem Bauerndorf östlich des Murtenwalds
1. Januar 2016 Courlevon, Jeuss, Lurtigen und Salvenach Erweiterung der Gemeinde um mehrere ländliche Ortsteile
1. Januar 2022 Galmiz und Gempenach Zusammenschluss im Rahmen der freiburgischen Gemeindereformen
1. Januar 2022 Clavaleyres Gleichzeitiger Kantonswechsel von Bern zu Freiburg und Fusion mit Murten

Die Fusion mit Clavaleyres war aussergewöhnlich, weil sie eine Änderung der Kantonsgrenze erforderte. Neben den Gemeinden mussten deshalb die Kantone Bern und Freiburg sowie die Bundesversammlung dem Vorhaben zustimmen. Clavaleyres war zuvor eine kleine bernische Gemeinde mit ungefähr 50 Einwohnerinnen und Einwohnern.[3][4]

Durch die Zusammenschlüsse wandelte sich Murten von einer kleinen Stadtgemeinde zu einer flächenmässig ausgedehnten Gemeinde mit städtischen und ländlichen Strukturen.

Bevölkerung

Am 1. Januar 2025 lebten 9630 Personen in Murten. Die Gemeinde verzeichnete in den Jahrzehnten zuvor ein deutliches Wachstum, das sowohl auf Zuwanderung und Bautätigkeit als auch auf die Gemeindezusammenschlüsse zurückzuführen war.

Gemäss den kommunalen Angaben waren Anfang 2025 rund 80 Prozent der Bevölkerung Schweizer Staatsangehörige und etwa 20 Prozent ausländische Staatsangehörige. Frauen stellten 51 Prozent, Männer 49 Prozent der Wohnbevölkerung.[1]

Die Altersgruppen verteilten sich wie folgt:

Altersgruppe Anteil an der Bevölkerung
0 bis 18 Jahre 18 %
19 bis 64 Jahre 60 %
65 Jahre und älter 22 %

Durch die Lage zwischen Bern, Freiburg, Neuenburg und dem waadtländischen Broyebezirk ist Murten Wohnort zahlreicher Pendlerinnen und Pendler. Gleichzeitig bietet die Gemeinde selbst Arbeitsplätze in Industrie, Gewerbe, Handel, Verwaltung, Bildung und Tourismus.

Sprachen

Murten liegt an der historischen deutsch-französischen Sprachgrenze. Anfang 2025 bezeichnete die Gemeinde rund 82 Prozent der Bevölkerung als deutschsprachig und 15 Prozent als französischsprachig. Weitere Sprachen machten zusammen ungefähr drei Prozent aus.[1]

Im Alltag wird überwiegend Schweizerdeutsch gesprochen. In Schule, Verwaltung und schriftlicher Kommunikation wird Schweizer Hochdeutsch verwendet. Französisch ist im Stadtbild, im Tourismus und in öffentlichen Institutionen ebenfalls sichtbar.

Die Stadt trägt auf Französisch den Namen Morat. Zweisprachige Bezeichnungen wie «Murten/Morat» sind insbesondere im öffentlichen Verkehr, in kantonalen Publikationen und bei regionalen Organisationen verbreitet.

Die sprachliche Entwicklung wurde stark durch die politische Geschichte beeinflusst. Während der gemeinsamen Herrschaft Berns und Freiburgs gewann Deutsch zunehmend an Bedeutung. Die Reformation, die kirchliche Zugehörigkeit zu Bern und die Zuwanderung aus deutschsprachigen Gebieten verstärkten diese Entwicklung.[5]

Religion

Murten wurde 1530 unter bernischem Einfluss reformiert. Die Stadt und mehrere umliegende Dörfer sind deshalb traditionell evangelisch-reformiert, obwohl sie seit 1803 zum mehrheitlich katholisch geprägten Kanton Freiburg gehören.

Anfang 2025 gehörten nach kommunalen Angaben rund 40 Prozent der Bevölkerung einer reformierten Kirche und 22 Prozent der römisch-katholischen Kirche an. Rund 38 Prozent waren konfessionslos, gehörten einer anderen Religionsgemeinschaft an oder machten keine Angabe.[1]

Heute bestehen in Murten reformierte, katholische und freikirchliche Gemeinden sowie weitere religiöse Gemeinschaften. Die konfessionelle Vielfalt nahm durch Zuwanderung und gesellschaftlichen Wandel zu.

Geschichte

Ur- und Frühgeschichte

Die ältesten archäologischen Funde aus dem Gebiet von Murten reichen bis in die Mittelsteinzeit zurück. Mikrolithen belegen die Anwesenheit von Menschen bereits mehrere Jahrtausende vor der Entstehung der heutigen Stadt.[6]

Am Murtensee bestanden während der Jungstein- und Bronzezeit mehrere Ufersiedlungen. Archäologische Fundstellen dokumentieren die Nutzung des Seeufers durch bäuerliche Gemeinschaften.

Die Fundstelle Murten-Segelboothafen gehört zu den archäologisch bedeutenden Ufersiedlungen der Region und ist Teil des seriellen UNESCO-Welterbes «Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen». Die Überreste liegen heute teilweise unter Wasser oder unter jüngeren Ablagerungen.[7]

Aus der römischen Zeit sind Verkehrswege, Siedlungsspuren und Einzelfunde bekannt. Das Gebiet lag zwischen den römischen Zentren Aventicum, dem heutigen Avenches, und Petinesca bei Studen.

Stadtgründung durch die Zähringer

Die heutige Stadt wurde um 1170 durch die Herzöge von Zähringen gegründet. Sie sollte deren Herrschaftsgebiet am westlichen Rand sichern und den Verkehr zwischen dem schweizerischen Mittelland, dem Seeland und dem waadtländischen Raum kontrollieren.

Murten wurde als planmässige Stadtanlage mit Hauptgasse, parallelen Nebengassen und regelmässigen Grundstücken errichtet. Die erhöhte Lage über dem See erleichterte die Verteidigung.

Nach dem Aussterben der Zähringer im Jahr 1218 wurde Murten reichsfrei. Im Verlauf des 13. Jahrhunderts entstand die Stadtbefestigung mit Mauern, Türmen und Toren.

1255 gelangte Murten unter die Schutzherrschaft der Grafen von Savoyen. Savoyen baute die Befestigungen aus und errichtete beziehungsweise erweiterte das Schloss am westlichen Rand der Stadt.[5]

Mittelalterliche Stadt

Murten entwickelte sich zu einem regionalen Markt- und Verwaltungszentrum. Die Stadt schloss Bündnisse mit benachbarten Städten und Herrschaften, um ihre Stellung zwischen Savoyen, Bern und Freiburg zu sichern.

Die Bevölkerung lebte von Landwirtschaft, Fischerei, Handwerk, Handel und Verkehr über den See. Wochen- und Jahrmärkte versorgten die Stadt und das umliegende Murtenbiet.

1416 zerstörte ein grosser Brand einen erheblichen Teil der überwiegend aus Holz errichteten Stadt. Beim Wiederaufbau wurden vermehrt Steinbauten erstellt. Die Brandgefahr blieb jedoch auch später ein wichtiges Thema der städtischen Bauordnung.

Die mittelalterliche Grundstruktur mit der Hauptgasse, den Lauben und den schmalen Parzellen ist in der Altstadt bis heute erkennbar.

Burgunderkriege

Im Jahr 1475 besetzten Truppen aus Bern und Freiburg Murten. Die Stadt und die umliegende Herrschaft wurden anschliessend von beiden Orten gemeinsam verwaltet.

Nach seiner Niederlage bei Grandson belagerte Karl der Kühne im Juni 1476 Murten. Die Stadt wurde von einer eidgenössisch-freiburgischen Besatzung unter Adrian von Bubenberg verteidigt.

Am 22. Juni 1476 traf das eidgenössische Entsatzheer bei Murten auf die burgundischen Truppen. Der Angriff der Eidgenossen und ihrer Verbündeten durchbrach die burgundischen Stellungen. Karls Heer erlitt eine schwere Niederlage und verlor mehrere Tausend Mann.[8]

Die Schlacht stärkte den militärischen Ruf der Eidgenossenschaft und leitete den endgültigen Zusammenbruch der burgundischen Macht ein. Karl der Kühne fiel im Januar 1477 in der Schlacht bei Nancy.

Die Ereignisse von 1476 wurden zu einem zentralen Bestandteil der lokalen Erinnerungskultur. Die Schlacht ist Thema von Denkmälern, Ausstellungen, Festen und historischen Darstellungen.

Gemeine Herrschaft Berns und Freiburgs

Nach den Burgunderkriegen wurde Murten Zentrum einer Gemeinen Herrschaft der eidgenössischen Orte Bern und Freiburg.

Ein Schultheiss aus Bern oder Freiburg verwaltete die Herrschaft jeweils während einer begrenzten Amtszeit. Sein Amtssitz befand sich im Schloss.

Die beiden Stadtrepubliken garantierten Murten einen Teil seiner bisherigen Rechte. Gleichzeitig entstanden aufgrund ihrer unterschiedlichen konfessionellen und politischen Ausrichtung wiederholt Spannungen.

Bern förderte 1530 die Einführung der Reformation. Kirche und Schule standen danach stark unter bernischem Einfluss, während Murten in militärischen Fragen teilweise Freiburg verpflichtet blieb.

Während der Villmergerkriege musste sich Murten neutral verhalten. Seine Lage zwischen dem reformierten Bern und dem katholischen Freiburg machte die Stadt zu einem empfindlichen Grenzraum.

Wirtschaft in der frühen Neuzeit

Die wirtschaftliche Grundlage bildeten Landwirtschaft, Wein-, Korn- und Tabakbau, Viehzucht, Fischerei, Handwerk und regionaler Handel.

Aufnahme fanden auch Glaubensflüchtlinge, die neue Kenntnisse und Gewerbe mitbrachten. Wochenmärkte und Jahrmärkte stärkten die Rolle Murtens als Zentrum des Umlands.

Der Verkehr erfolgte sowohl auf den Landstrassen als auch über den Murtensee. Die Schifffahrt transportierte Personen, landwirtschaftliche Erzeugnisse, Baumaterialien und Handelswaren.

Der zunehmende kulturelle Einfluss Berns führte zu einer Stärkung der deutschen Sprache. Französisch blieb jedoch in der Region und in den Beziehungen zum Kanton Freiburg präsent.

Helvetik und Mediationszeit

1798 besetzten französische Truppen die Alte Eidgenossenschaft. Die gemeinsame Herrschaft Berns und Freiburgs über Murten endete.

Die Stadt verlor zahlreiche alte Rechte und wurde in die zentralistisch organisierte Helvetische Republik eingegliedert. Truppeneinquartierungen, Abgaben und politische Unsicherheit belasteten die Bevölkerung.

Mit der Mediationsakte von 1803 wurde Murten endgültig dem Kanton Freiburg zugeteilt. Ein Teil der Bevölkerung hätte eine Zugehörigkeit zu Bern bevorzugt, doch Napoleon entschied sich für Freiburg.

Die protestantische, mehrheitlich deutschsprachige Stadt bildete fortan einen besonderen politischen und kulturellen Raum innerhalb des katholisch und französisch geprägten Kantons.

19. Jahrhundert

Im 19. Jahrhundert wurde Murten zum Hauptort des Seebezirks. Verwaltung, Schulen und regionale Dienstleistungen gewannen an Bedeutung.

Die Stadt beteiligte sich an den politischen Auseinandersetzungen zwischen konservativen und liberal-radikalen Kräften. In Murten war der Liberalismus besonders stark vertreten.

Die Industrialisierung setzte langsamer ein als in Städten an den grossen Eisenbahnachsen. Die direkte Verbindung Bern–Lausanne wurde über Freiburg geführt, wodurch Murten zunächst abseits der wichtigsten Strecke lag.

Spätere regionale Bahnverbindungen verbesserten die Erreichbarkeit. Es entstanden kleinere Industrie- und Gewerbebetriebe, darunter zeitweise eine Uhrenfabrik.

Die Juragewässerkorrektionen veränderten die Umgebung grundlegend. Die Absenkung und Regulierung der Seen sowie die Entwässerung des Grossen Mooses schufen neue Landwirtschaftsflächen und reduzierten die Hochwassergefahr.

20. Jahrhundert

Im 20. Jahrhundert wuchs die Stadt über die mittelalterlichen Mauern hinaus. Neue Wohnquartiere, Schulen, Sportanlagen und Gewerbezonen entstanden.

Der Anschluss an die Autobahn A1 verbesserte die Verbindung nach Bern, Freiburg, Lausanne und Yverdon-les-Bains. Murten entwickelte sich zu einem regionalen Arbeitsplatz- und Dienstleistungszentrum.

Die historische Altstadt blieb dank Bauvorschriften und Schutzmassnahmen weitgehend erhalten. Sie wurde zu einem wichtigen Ziel für den Kultur- und Ausflugstourismus.

Im Jahr 2002 war Murten neben Biel, Neuenburg und Yverdon-les-Bains einer der vier Standorte der Schweizerischen Landesausstellung Expo.02. Die Arteplage Murten beschäftigte sich unter anderem mit den Themen Zeit, Erinnerung und Vergänglichkeit. Die Landesausstellung erhöhte die touristische Bekanntheit der Stadt und führte zu Investitionen in Infrastruktur und öffentliche Räume.[5]

Entwicklung im 21. Jahrhundert

Seit Beginn des 21. Jahrhunderts wuchs Murten als Wohn-, Wirtschafts- und Tourismusstandort weiter. Die Gemeinde erweiterte ihr Gebiet durch mehrere Fusionen und übernahm zusätzliche Aufgaben für die eingegliederten Dörfer.

Die Herausforderung besteht darin, das historische Stadtbild zu bewahren und gleichzeitig Wohnraum, Verkehrsinfrastruktur, Schulen, Arbeitsplätze und öffentliche Dienstleistungen für eine wachsende Bevölkerung bereitzustellen.

Altstadt

Die Altstadt besitzt einen weitgehend erhaltenen mittelalterlichen Grundriss. Die Hauptgasse verläuft in Ost-West-Richtung zwischen dem Berntor und dem Schloss. Parallel dazu liegen die Deutsche Kirchgasse und die Rathausgasse.

Charakteristisch sind:

  • geschlossene Häuserzeilen
  • Laubengänge
  • historische Brunnen
  • schmale Parzellen
  • gepflasterte Gassen
  • Fassaden aus verschiedenen Bauepochen
  • Stadtmauer und Wehrtürme

Die heutige Bausubstanz stammt überwiegend aus der Zeit nach dem Stadtbrand von 1416 und aus späteren Umbauphasen. Hinter barocken und klassizistischen Fassaden blieben teilweise mittelalterliche Bauteile erhalten.

Das historische Stadtbild ist im Bundesinventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz von nationaler Bedeutung verzeichnet.

Sehenswürdigkeiten

Stadtmauer

Die Ringmauer zählt zu den bedeutendsten erhaltenen Stadtbefestigungen der Schweiz. Ein längerer Abschnitt ist öffentlich begehbar.

Von der Mauer bietet sich ein Blick auf die Dächer der Altstadt, den Murtensee, den Mont Vully und die umliegende Landschaft. Informationstafeln erläutern die Geschichte der Befestigung und der Schlacht von 1476.[9]

Die Mauer umfasst mehrere Türme und Wehrgänge. Sie wurde im Laufe der Jahrhunderte wiederholt verstärkt, verändert und restauriert.

Berntor

Das Berntor bildet den östlichen Hauptzugang zur Altstadt. Es steht am Übergang von der Hauptgasse zur Ausfallstrasse in Richtung Bern.

Der heutige Bau erhielt seine charakteristische Form in der frühen Neuzeit. Die grosse Turmuhr ist auf beiden Seiten sichtbar und gehört zu den Wahrzeichen der Stadt.

Schloss Murten

Das Schloss steht am westlichen Rand der Altstadt oberhalb des Seeufers. Seine Ursprünge reichen in die Zeit der savoyischen Herrschaft zurück.

Während der gemeinsamen Herrschaft Berns und Freiburgs diente es dem jeweils amtierenden Schultheissen als Sitz. Heute beherbergt die Anlage kantonale und bezirkliche Verwaltungsstellen.

Zur Schlossanlage gehören ein mächtiger Hauptturm, Wohnbauten, Innenhof und Befestigungsmauern. Von der benachbarten Lindensaal-Terrasse reicht der Blick über den Murtensee.

Rathaus

Das Rathaus befindet sich in der Rathausgasse. Es dient politischen, administrativen und repräsentativen Zwecken.

Der Bau wurde im Laufe der Jahrhunderte mehrfach verändert. Seine Lage innerhalb der Altstadt erinnert an die lange Tradition der kommunalen Selbstverwaltung.

Reformierte Kirche

Die reformierte Kirche steht nahe der Stadtmauer. Ihre Geschichte reicht in das Mittelalter zurück.

Nach der Einführung der Reformation wurde sie zum Zentrum der deutschsprachigen reformierten Kirchgemeinde. Das Gebäude wurde mehrfach umgebaut und besitzt Ausstattung aus verschiedenen Epochen.

Französische Kirche

Die Französische Kirche diente der französischsprachigen reformierten Bevölkerung. Sie dokumentiert die sprachliche und konfessionelle Vielfalt der Stadt.

Ihre Gemeinde wurde unter anderem durch französischsprachige Glaubensflüchtlinge und die Beziehungen zur Westschweiz geprägt.

Museum Murten

Das Museum Murten befindet sich in der historischen Stadtmühle ausserhalb der südlichen Stadtmauer.

Die Dauerausstellung dokumentiert auf fünf Stockwerken rund 6000 Jahre Geschichte der Stadt und der Region. Zu den Themen gehören Archäologie, Stadtentwicklung, Handwerk, Alltag, die Schlacht von Murten und die wirtschaftliche Nutzung der Mühle.[10]

Das Museum zeigt neben der ständigen Sammlung wechselnde Ausstellungen und führt Veranstaltungen zur Regionalgeschichte durch.

Schlachtdenkmal

Südlich der Stadt erinnert ein Denkmal an die Schlacht von Murten. Es steht in der Landschaft, in der sich 1476 Teile der Kampfhandlungen abspielten.

Mehrere Wander- und Themenwege verbinden historische Standorte, Denkmäler und Aussichtspunkte des Schlachtfelds.

Politik

Murten besitzt als grössere freiburgische Gemeinde ein kommunales Parlament und eine Exekutive.

Gemeinderat

Der Gemeinderat bildet die Exekutive. Er besteht aus sieben Mitgliedern und wird für eine Amtsdauer von fünf Jahren von den Stimmberechtigten gewählt.

Der Gemeinderat führt die Verwaltung, vollzieht die Beschlüsse des Generalrats, erstellt Budget und Rechnung und vertritt die Gemeinde nach aussen.

Seit Beginn der Legislaturperiode 2026–2031 wird der Gemeinderat von Stadtpräsidentin Petra Schlüchter präsidiert.[11]

Generalrat

Der Generalrat ist die kommunale Legislative. Er besteht aus 50 Mitgliedern.

Das Parlament berät unter anderem:

  • Gemeindereglemente
  • Budget und Jahresrechnung
  • Investitionskredite
  • grössere Bauvorhaben
  • Finanz- und Aufgabenplanung
  • Gemeindezusammenschlüsse
  • parlamentarische Vorstösse

Die Mitglieder werden nach dem Verhältniswahlverfahren gewählt. Die Sitzverteilung spiegelt die politischen Kräfteverhältnisse innerhalb der Gemeinde wider.[12]

Burgergemeinde

Neben der politischen Gemeinde besteht die Burgergemeinde Murten. Sie verwaltet eigenes Vermögen, Liegenschaften und historische Rechte.

Die Burgergemeinde ist von der Einwohnergemeinde organisatorisch getrennt. Mitgliedschaft und Aufgaben richten sich nach dem freiburgischen Gemeinderecht und den eigenen Statuten.

Wirtschaft

Murten ist das wirtschaftliche und administrative Zentrum des Seebezirks. Die Gemeinde verfügt über eine vielfältige Wirtschaftsstruktur.

Bedeutende Bereiche sind:

  • Industrie und Produktion
  • Bau- und Baunebengewerbe
  • Handel
  • Verkehr und Logistik
  • Tourismus und Gastronomie
  • öffentliche Verwaltung
  • Bildung
  • Gesundheits- und Sozialwesen
  • Unternehmensdienstleistungen
  • Landwirtschaft

Industrie- und Gewerbegebiete liegen vor allem nördlich und östlich der historischen Stadt. Die Nähe zur A1 und die Lage zwischen mehreren Schweizer Wirtschaftsregionen begünstigen den Standort.

In den ländlichen Ortsteilen spielen Ackerbau, Viehwirtschaft, Gemüsebau und Forstwirtschaft weiterhin eine wichtige Rolle. Die fruchtbaren Böden des Grossen Mooses ermöglichen eine intensive landwirtschaftliche Nutzung.

Der Tourismus schafft Arbeitsplätze in Hotellerie, Gastronomie, Detailhandel, Schifffahrt, Kultur und Freizeitangeboten.

Verkehr

Eisenbahn

Der Bahnhof Murten ist ein regionaler Eisenbahnknoten. Bahnverbindungen führen unter anderem in Richtung Freiburg, Kerzers, Ins, Payerne und Lyss.

Die Strecken werden überwiegend von regionalen Zügen der Freiburgischen Verkehrsbetriebe und weiterer Transportunternehmen bedient. In Kerzers, Freiburg und Payerne bestehen Anschlüsse an überregionale Verbindungen.

Der Bahnhof liegt südlich der Altstadt und ist zu Fuss in wenigen Minuten erreichbar.

Strassenverkehr

Murten liegt nahe der Autobahn A1, die Genf und Lausanne mit Bern, Zürich und St. Gallen verbindet.

Die Autobahnanschlüsse Murten und Kerzers erschliessen Stadt, Industriegebiete und umliegende Gemeinden. Hauptstrassen führen nach Freiburg, Bern, Avenches, Payerne, Kerzers und Neuenburg.

Die historische Altstadt besitzt ein eingeschränktes Verkehrsregime. Parkplätze und Parkhäuser befinden sich überwiegend ausserhalb der Stadtmauern.

Öffentlicher Nahverkehr

Buslinien verbinden Murten mit den Ortsteilen, den Nachbargemeinden und regionalen Zentren. Ein Teil der Angebote ist auf Bahnanschlüsse ausgerichtet.

Velowege führen entlang des Sees, durch das Grosse Moos und in Richtung Mont Vully, Avenches, Kerzers und Neuenburgersee.

Schifffahrt

Der Hafen von Murten wird von der öffentlichen Personenschifffahrt bedient. Kursfahrten verbinden die Stadt mit weiteren Orten am Murtensee und über den Broye-Kanal mit dem Neuenburgersee.

Daneben bestehen Häfen und Anlegestellen für Segel-, Motor- und Ruderboote.

Bildung

Murten ist ein bedeutender Bildungsstandort des Seebezirks. Die Gemeinde führt deutsch- und französischsprachige Schulangebote.

Zum Bildungsangebot gehören:

  • Kindergarten
  • Primarschule
  • Orientierungsschule
  • schulergänzende Betreuung
  • Musik- und Freizeitangebote
  • Berufs- und Weiterbildungsmöglichkeiten in der Region

Die Zweisprachigkeit ermöglicht Begegnungen zwischen den Sprachgemeinschaften. Gleichzeitig erfordert sie eine sorgfältige Planung von Klassen, Schulstandorten und Betreuung.

Weiterführende Schulen und Hochschulen befinden sich insbesondere in Freiburg, Bern, Neuenburg und Payerne.

Kultur

Solennität

Die Murtner Solennität ist ein traditionelles Jugend- und Schulfest zum Gedenken an die Schlacht von 1476.

Sie findet gewöhnlich am 22. Juni statt. Fällt dieses Datum auf einen Sonntag, wird das Fest am Vortag durchgeführt.

Zum Programm gehören ein festlicher Umzug, Musik, Ansprachen, Aufführungen, Spiele und das traditionelle Armbrustschiessen. Schülerinnen und Schüler, Behördenmitglieder, Musikgesellschaften und zahlreiche ehemalige Murtnerinnen und Murtner nehmen teil.[13]

Die Solennität entwickelte sich aus älteren Schlachtgedenkfeiern und wurde im Laufe der Zeit zu einem städtischen Jugendfest.

Murten Classics

Murten Classics ist ein jährlich stattfindendes Festival für klassische Musik. Konzerte werden im Schlosshof, in Kirchen und weiteren historischen Räumen durchgeführt.

Die Verbindung von Musik, Altstadt und See macht das Festival zu einem bedeutenden Bestandteil des regionalen Kulturprogramms.

Murten Licht-Festival

Das Murten Licht-Festival findet während der Wintermonate statt. Lichtkunstwerke, Projektionen und Installationen verwandeln Fassaden, Plätze und Teile des Seeufers.

Die Veranstaltung zieht Besucherinnen und Besucher aus der ganzen Schweiz und aus dem Ausland an.

Murtenlauf

Der Murtenlauf ist ein traditionsreicher Strassenlauf zwischen Murten und Freiburg.

Er erinnert an die Überlieferung eines Boten, der nach der Schlacht von 1476 die Nachricht vom eidgenössischen Sieg nach Freiburg gebracht haben soll. Die moderne Sportveranstaltung gehört zu den bekannten Volksläufen der Schweiz.

Brunnenfest und Stadtfest

Weitere regelmässige Veranstaltungen sind das Brunnenfest, Märkte, Altstadtfeste, Freilichttheater und kulturelle Angebote der örtlichen Vereine.

Die historischen Brunnen werden bei verschiedenen Anlässen geschmückt und bilden einen wichtigen Bestandteil des Stadtbilds.

Tourismus

Murten ist eines der wichtigsten Ausflugsziele im Drei-Seen-Land. Die Stadt verbindet eine weitgehend erhaltene mittelalterliche Altstadt mit See, Landschaft, Gastronomie und guter Verkehrsanbindung.

Zu den touristischen Aktivitäten gehören:

  • Rundgänge durch die Altstadt
  • Begehung der Ringmauer
  • Besichtigung von Schloss und Museum
  • Schifffahrten
  • Baden und Wassersport
  • Wanderungen auf den Mont Vully
  • Veloausflüge durch das Grosse Moos
  • Besuch des Schlachtfelds
  • kulturelle Veranstaltungen
  • regionale Gastronomie und Weinbau

Murten dient zudem als Ausgangspunkt für Ausflüge nach Avenches, Freiburg, Bern, Neuenburg und in die Weinregion des Vully.

Die historische Bausubstanz und der hohe Besucherdruck erfordern eine Abstimmung zwischen Tourismus, Denkmalschutz, Verkehr und den Bedürfnissen der Wohnbevölkerung.

Natur und Umwelt

Das Gemeindegebiet umfasst neben den Siedlungsflächen mehrere ökologisch wertvolle Landschaftsräume.

Am Murtensee bestehen Schilfgürtel, Flachwasserzonen und Uferlebensräume. Sie dienen Fischen, Wasservögeln, Amphibien und zahlreichen Wirbellosen als Lebensraum.

Die Wälder östlich und südlich der Stadt werden forstwirtschaftlich genutzt und erfüllen Erholungs- und Naturschutzfunktionen.

Das Grosse Moos ist eine intensiv bewirtschaftete Kulturlandschaft. Entwässerung, Bodensenkung und intensive landwirtschaftliche Nutzung stellen langfristige Herausforderungen dar.

Die Gemeinde beschäftigt sich unter anderem mit:

  • Schutz des Murtensees
  • Trinkwasserversorgung
  • Hochwasserschutz
  • Energieeffizienz
  • öffentlichem Verkehr und Langsamverkehr
  • Erhaltung von Grünräumen
  • Schutz historischer Landschaften
  • nachhaltiger Siedlungsentwicklung

Stadtbild und Denkmalschutz

Murten gilt als besonders gut erhaltenes Beispiel einer mittelalterlichen Zähringerstadt.

Der Schutz umfasst nicht nur einzelne Baudenkmäler, sondern auch:

  • Strassen- und Platzräume
  • historische Parzellenstruktur
  • Stadtmauer und Türme
  • Dachlandschaft
  • Sichtbeziehungen zum See
  • Gärten und Freiflächen
  • Umgebung der Altstadt

Neubauten und Umbauten im historischen Bereich unterliegen strengen gestalterischen Anforderungen. Ziel ist es, die Wohn- und Geschäftsnutzung zu ermöglichen, ohne die städtebauliche Struktur und das Erscheinungsbild zu beeinträchtigen.

Die Altstadt blieb dadurch trotz moderner Anforderungen weitgehend geschlossen erhalten.

Wappen

Das Wappen von Murten zeigt in Silber einen roten, gekrönten Löwen.

Der Löwe ist seit dem Mittelalter als städtisches Wappenzeichen belegt. Seine genaue Herkunft wird unterschiedlich gedeutet und teilweise mit den früheren Herrschaftsverhältnissen in Verbindung gebracht.

Das Wappen erscheint auf amtlichen Dokumenten, Gebäuden, Fahnen und kommunalen Publikationen.

Partner- und Zähringerstädte

Murten pflegt Kontakte zu anderen historisch mit den Zähringern verbundenen Städten.

Die Zusammenarbeit dient dem kulturellen Austausch, der Pflege des gemeinsamen historischen Erbes und Begegnungen zwischen Behörden, Vereinen und Bevölkerung.

Murten gehört zum Netzwerk der Zähringerstädte, zu dem Städte in der Schweiz und im südwestdeutschen Raum zählen.

Persönlichkeiten

Mit Murten verbunden sind unter anderem:

  • Adrian von Bubenberg (um 1434–1479), Kommandant der Stadtverteidigung während der Belagerung von 1476
  • Johann David Wyss (1743–1818), reformierter Pfarrer und Schriftsteller; zeitweise in Murten tätig
  • Jeremias Gotthelf (1797–1854), Schriftsteller; besuchte zeitweise die Schule in Murten
  • Hans Wattelet (1927–2010), Historiker und Lokalpolitiker
  • Friedrich Dürrenmatt (1921–1990), Schriftsteller und Dramatiker; besuchte das Gymnasium in Bern und war durch die Region des Drei-Seen-Lands geprägt

Bedeutung

Murten besitzt eine über die Grösse der Stadt hinausgehende historische und kulturelle Bedeutung.

Die Stadt ist:

  • Hauptort des Seebezirks
  • Beispiel einer gut erhaltenen Zähringerstadt
  • Erinnerungsort der Burgunderkriege
  • Zentrum an der deutsch-französischen Sprachgrenze
  • regionaler Wirtschafts- und Bildungsstandort
  • touristisches Zentrum am Murtensee
  • Teil des Drei-Seen-Lands
  • Standort bedeutender archäologischer Fundstellen

Die Verbindung aus mittelalterlicher Altstadt, See, zweisprachigem Umfeld und ländlichen Ortsteilen prägt die heutige Gemeinde.

Siehe auch

Literatur

  • Hans Wattelet: Murten und seine Geschichte. Murten.
  • Bernhard Roth: Murten. Stadt und Landschaft. Murten.
  • Museum Murten: 6000 Jahre Geschichte der Region Murten. Murten.
  • Historisches Lexikon der Schweiz: Murten (Gemeinde). Bern.
  • Franz Oswald: Die Stadtbefestigung von Murten. Freiburg.
  • Ernst Tremp: Die Burgunderkriege und die Schlacht bei Murten. Freiburg.
  • Freiburger Heimatschutz: Die Altstadt von Murten. Freiburg.

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 Murten in Zahlen, Gemeinde Murten, abgerufen am 3. August 2026.
  2. Ortsteile, Gemeinde Murten, abgerufen am 3. August 2026.
  3. Fusionen, Gemeinde Murten, abgerufen am 3. August 2026.
  4. Fusion von Clavaleyres mit Murten, Staat Freiburg, 23. September 2018, abgerufen am 3. August 2026.
  5. 5,0 5,1 5,2 Murten im Lauf der Geschichte, Gemeinde Murten, abgerufen am 3. August 2026.
  6. Murten (Gemeinde), Historisches Lexikon der Schweiz, abgerufen am 3. August 2026.
  7. Raumplanungsbericht 2024, Staat Freiburg, Abschnitt zu den prähistorischen Pfahlbauten, abgerufen am 3. August 2026.
  8. Murten, Schlacht bei, Historisches Lexikon der Schweiz, abgerufen am 3. August 2026.
  9. Murten/Morat, Schweiz Tourismus, abgerufen am 3. August 2026.
  10. Dauerausstellung, Museum Murten, abgerufen am 3. August 2026.
  11. Gemeinderat, Gemeinde Murten, abgerufen am 3. August 2026.
  12. Gemeinden mit einem Generalrat, Staat Freiburg, abgerufen am 3. August 2026.
  13. Murtner Solennität, Staat Freiburg, abgerufen am 3. August 2026.

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