Vitudurum

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Vitudurum
Siedlungstyp römischer Vicus, später Kastell
Heutiger Ort Oberwinterthur, Winterthur
Kanton Kanton Zürich
Römische Provinz Gallia Belgica, später Germania superior
Gründung um Christi Geburt
Ausbau der Römerstrasse um 7 n. Chr.
Blütezeit 1. und 2. Jahrhundert n. Chr.
Befestigung 294 n. Chr.
Ausdehnung des Vicus etwa 500 m entlang der Hauptstrasse
Bedeutende Funde Bauinschrift, Wachstafeln, Münzen, Keramik, Werkstätten und Holzbauten
Koordinaten 47.5078° N, 8.7595° E
Informationen winterthur-glossar.ch

Vitudurum war eine römische kleinstädtische Siedlung und ein späteres Kastell auf dem Gebiet des heutigen Oberwinterthur, eines Stadtkreises von Winterthur im Kanton Zürich. Der Vicus entstand um Christi Geburt an einer wichtigen Ost-West-Verbindung durch das Schweizer Mittelland. Die Strasse verband den Genferseeraum über Aventicum, Vindonissa und Vitudurum mit Arbor Felix und Brigantium am Bodensee.

Die Siedlung entwickelte sich im 1. und 2. Jahrhundert n. Chr. zu einem regionalen Zentrum für Handel, Handwerk, Verkehr und religiöses Leben. Nach den Krisen und Einfällen des 3. Jahrhunderts wurde der Bereich des heutigen Kirchhügels im Jahr 294 mit einer Kastellmauer befestigt. Eine in Oberwinterthur gefundene Bauinschrift überliefert sowohl den antiken Namen als auch die Datierung der Befestigung.[1]

Vitudurum gehört zu den bedeutendsten römischen Fundplätzen im Kanton Zürich. Zahlreiche Rettungsgrabungen haben seit dem 19. Jahrhundert wesentliche Erkenntnisse über die Entwicklung einer römischen Kleinstadt, ihre Holzbauten, Werkstätten, Strassen, Wasserversorgung und spätantike Befestigung geliefert.

Name

Der Name Vitudurum ist durch eine spätrömische Bauinschrift aus dem Jahr 294 belegt. Die Inschrift wurde im Bereich des Kastells gefunden und nennt die Befestigung des Ortes unter den Kaisern Diokletian und Maximian.

Der Ortsname wird gewöhnlich als keltischen Ursprungs angesehen. Der zweite Bestandteil -durum ist in mehreren antiken Ortsnamen überliefert und wird mit einem befestigten Ort, einem Tor oder einer Siedlung in Verbindung gebracht. Die genaue Bedeutung des ersten Namensbestandteils ist nicht abschliessend geklärt.

Obwohl Vitudurum einen keltischen Namen trug, konnte unmittelbar vor der römischen Gründung bisher keine grössere keltische Siedlung nachgewiesen werden. Nach dem gegenwärtigen Forschungsstand handelte es sich wahrscheinlich um eine römische Neugründung in einem bereits seit vorgeschichtlicher Zeit genutzten Gebiet.[2]

Der mittelalterliche und heutige Name Winterthur wird sprachgeschichtlich mit Vitudurum in Verbindung gebracht. Der antike Name veränderte sich im Lauf der Jahrhunderte über verschiedene überlieferte Formen bis zum heutigen Ortsnamen.

Lage

Vitudurum lag im Gebiet des heutigen Oberwinterthur. Das Zentrum der römischen Siedlung befand sich rund um den Kirchhügel, auf dem heute die reformierte Kirche St. Arbogast steht. Der Vicus erstreckte sich von dort hauptsächlich entlang der antiken Hauptstrasse nach Nordosten und Südwesten.

Der Standort bot mehrere Vorteile. In der Umgebung waren ergiebige Quellen vorhanden, die für die Trinkwasserversorgung und gewerbliche Tätigkeiten genutzt werden konnten. Gleichzeitig lag die Siedlung an einer der wichtigsten römischen Verkehrsachsen nördlich der Alpen.

Die Strasse führte vom Gebiet des Genfersees über Colonia Iulia Equestris, Aventicum und Vindonissa durch das Mittelland bis nach Brigantium am Bodensee. In der Nähe von Vitudurum zweigte vermutlich eine Verbindung nach Norden ab. Über Ad Fines und Tasgetium erreichte sie den Rhein und den Bodenseeraum.[1]

Die heutige Frauenfelderstrasse folgt im Gebiet von Oberwinterthur teilweise dem Verlauf der römischen Verkehrsachse. Auch die schnurgerade Marktgasse in der Winterthurer Altstadt wird mit einer Fortsetzung der antiken Strasse in Verbindung gebracht.[3]

Vorgeschichte des Siedlungsplatzes

Das Gebiet von Oberwinterthur war lange vor der römischen Zeit besiedelt. Archäologische Funde belegen menschliche Aktivitäten seit der Jungsteinzeit. Zu den ältesten nachgewiesenen Strukturen gehört ein leicht in den Boden eingetiefter Holzbau aus der Zeit um 3000 bis 2800 v. Chr.

Aus der Bronzezeit stammen Gruben, Keramik und weitere Funde. An der Lindbergstrasse wurden in Reihen angeordnete Brandgruben entdeckt, die ungefähr zwischen 1000 und 800 v. Chr. entstanden. Ihre genaue Funktion ist unbekannt; möglicherweise dienten sie der Verarbeitung oder Trocknung landwirtschaftlicher Erzeugnisse.

1934 kam beim Bau des Lindbergschulhauses ein keltisches Grab aus dem frühen 1. Jahrhundert v. Chr. zum Vorschein. Es blieb bisher der wichtigste Hinweis auf eine eisenzeitliche Anwesenheit unmittelbar vor der römischen Epoche. Eine zusammenhängende keltische Vorgängersiedlung des späteren Vicus konnte dagegen nicht festgestellt werden.[2]

Die Wahl des Standorts für Vitudurum beruhte daher wahrscheinlich weniger auf der Übernahme einer bestehenden Siedlung als auf der günstigen Lage an einer alten Verkehrsroute, den vorhandenen Wasserquellen und dem landwirtschaftlich nutzbaren Umland.

Gründung und frühe Entwicklung

Die ältesten römischen Holzbauten von Vitudurum wurden mithilfe der Dendrochronologie in die Zeit um 4 v. Chr. datiert. Damit entstand die Siedlung ungefähr zur Zeit der Eingliederung des nördlichen Alpenvorlands in das Römische Reich.

Im Jahr 7 n. Chr. bauten die Römer die ältere Verkehrsverbindung im Raum Oberwinterthur zu einer befestigten Strasse aus. Entlang dieser Strasse entwickelte sich im frühen 1. Jahrhundert eine langgestreckte Siedlung.

Ausgangspunkt war wahrscheinlich der Kirchhügel. Von dort breitete sich der Vicus als Strassendorf über eine Länge von ungefähr 500 Metern aus. Seine Breite war unterschiedlich, und der Siedlungsraum war in mehrere Häusergruppen oder Insulae gegliedert.[1]

Die frühesten Gebäude bestanden überwiegend aus Holz und Lehm. Die Häuser standen mit ihren schmaleren Seiten zur Strasse. Im vorderen Bereich befanden sich häufig Verkaufs- und Arbeitsräume, während die hinteren Bereiche als Wohnungen, Höfe, Lager oder Werkstätten dienten.

Im Lauf des 1. Jahrhunderts wurden einzelne Holzbauten ersetzt, erweitert oder auf Steinsockeln neu errichtet. Die archäologischen Befunde zeigen wiederholte Umbauten, Brände und Veränderungen der Grundstücksgrenzen.

Der Vicus

Vitudurum war keine römische Stadt mit dem rechtlichen Status einer Colonia oder eines Municipiums. Es handelte sich um einen Vicus, also eine kleinstädtische Siedlung ohne umfassende städtische Selbstverwaltung nach römischem Recht.

Solche Vici entstanden häufig an wichtigen Strassen, Flussübergängen, Militärlagern oder regionalen Handelsplätzen. Sie versorgten die Bevölkerung des Umlands mit Waren und Dienstleistungen und dienten als Absatzmarkt für landwirtschaftliche Erzeugnisse.

Das Umland von Vitudurum war von Gutshöfen geprägt. Diese sogenannten Villae rusticae produzierten Getreide, Fleisch, Leder, Holz und weitere Güter. Im Vicus konnten die Erzeugnisse verkauft und Werkzeuge, Keramik, Metallgegenstände oder importierte Waren erworben werden.

Vitudurum besass wahrscheinlich eine gewisse lokale Verwaltungs- und Marktfunktion. Direkte Belege für die politische Organisation der Einwohner sind jedoch nur begrenzt vorhanden. Wie in anderen Vici dürfte die Gemeinschaft der Bewohner an der Finanzierung von Kultbauten, Strassen und öffentlichen Einrichtungen beteiligt gewesen sein.

Strassen und Bebauung

Die römische Hauptstrasse bildete die zentrale Achse der Siedlung. Sie war mehrfach erneuert worden und verfügte stellenweise über seitliche Gräben, Portiken oder befestigte Gehbereiche.

Die Grundstücke verliefen überwiegend rechtwinklig von der Strasse weg. Diese langgestreckten Parzellen wurden mit Wohn- und Gewerbebauten, Innenhöfen, Brunnen, Öfen und Abfallgruben genutzt.

Die Häuser bestanden zunächst aus Holz, Fachwerk und Lehm. Stein wurde vor allem für Fundamente, Feuerstellen, Keller, Brunnen und besonders wichtige Gebäude verwendet. Dächer waren teilweise mit hölzernen Schindeln, später auch mit römischen Leistenziegeln gedeckt.

Mehrere Gebäude wurden durch Brände zerstört. Solche Brandhorizonte sind für die Archäologie besonders wertvoll, weil Gegenstände und Bauteile unter den eingestürzten Gebäuden erhalten bleiben konnten.

Die Bebauung war nicht während der gesamten römischen Zeit gleich dicht. Während der Blütezeit im 1. und 2. Jahrhundert war ein grosser Teil des Strassenraums genutzt. Im späteren 3. Jahrhundert gingen Bevölkerung und Siedlungsfläche wahrscheinlich deutlich zurück.

Wirtschaft und Handwerk

Archäologische Funde belegen ein vielfältiges Handwerk. In Vitudurum arbeiteten unter anderem Bronze- und Eisenschmiede, Töpfer und wahrscheinlich Gerber oder Färber. Werkstätten liessen sich durch Öfen, Schlacken, Halbfabrikate, Werkzeuge und Produktionsabfälle erkennen.[4]

Metallhandwerker stellten Werkzeuge, Beschläge, Schmuck, Haushaltsgegenstände und Bauteile her. Eisenschlacken und Reste von Feuerstellen weisen auf Schmiedearbeiten hin. Die Verarbeitung von Buntmetallen ist durch Gussabfälle und kleinere Produktionsreste belegt.

Töpfereien produzierten Gefässe für Küche, Vorratshaltung und Transport. Neben lokaler Gebrauchskeramik fanden sich importierte Waren, darunter Terra Sigillata aus verschiedenen Produktionszentren des Römischen Reiches.

Mögliche Gerberei- oder Färbereibetriebe benötigten grössere Mengen Wasser. Entsprechende Befunde sind allerdings häufig schwer eindeutig zu interpretieren, da Gruben und Becken auch anderen gewerblichen Tätigkeiten gedient haben könnten.

Die Lage an der Fernstrasse ermöglichte den Handel mit entfernten Regionen. Münzen, Keramik, Glas, Schmuck und weitere Fundgegenstände zeigen Verbindungen zum Rheinraum, nach Gallien, Italien und in den Mittelmeerraum.

Landwirtschaft und Versorgung

Die Einwohner des Vicus wurden teilweise durch die umliegenden Gutshöfe versorgt. Archäologische Tierknochen und Pflanzenreste geben Hinweise auf Ernährung und Landwirtschaft.

Zu den angebauten Pflanzen gehörten verschiedene Getreidearten, Hülsenfrüchte, Obst und möglicherweise Wein. Rinder, Schweine, Schafe, Ziegen und Geflügel dienten als Fleischlieferanten und lieferten weitere Produkte wie Milch, Leder, Wolle und Knochen.

Getreide wurde mit Handmühlen verarbeitet. Vorräte lagerten in Gefässen, Gruben oder besonderen Speicherräumen. Amphorenfunde zeigen, dass auch Wein, Öl, Fischsaucen und andere Produkte über grössere Entfernungen importiert wurden.

Das Umland war wirtschaftlich eng mit dem Vicus verbunden. In der Nähe von Hegi weisen Leistenziegel, Mörtelreste und Bestandteile einer Fussbodenheizung auf einen römischen Gutshof hin. Dessen Bewohner konnten ihre Erzeugnisse in Vitudurum verkaufen und dort Handwerkswaren erwerben.[5]

Wasserversorgung und Abwasser

Vitudurum lag weder an einem grossen Fluss noch an einem See. Die Versorgung mit Wasser erfolgte deshalb über Quellen, Brunnen und künstliche Leitungen.

Bei Ausgrabungen wurden Reste einer Brunnenstube und hölzerner Wasserleitungen entdeckt. Als Leitungsrohre dienten längs durchbohrte Eichenstämme, sogenannte Deuchel. Mit solchen Leitungen konnten Häuser und möglicherweise gewerbliche Anlagen mit Frischwasser versorgt werden.

Für die Ableitung von Abwasser bestanden offene Rinnen und hölzerne Kanäle. Ein Sammelkanal war aus Eichenbrettern gefertigt. Die feuchten Bodenverhältnisse ermöglichten stellenweise eine aussergewöhnlich gute Erhaltung organischer Materialien.[6]

Brunnen und Leitungen mussten regelmässig gereinigt und erneuert werden. Abfälle gelangten teilweise in Gruben, Latrinen oder aufgegebene Brunnen. Solche Ablagerungen enthalten heute wichtige Informationen über Ernährung, Handwerk und Alltagsleben.

Religiöses Leben

Auf dem Kirchhügel befand sich wahrscheinlich das religiöse Zentrum von Vitudurum. Archäologische Befunde werden als Überreste eines römischen Tempelbezirks oder eines Kultgebäudes interpretiert.

Die genaue Gestalt und Widmung des Tempels ist nicht vollständig bekannt. Wie in anderen gallorömischen Siedlungen dürften römische und einheimische religiöse Traditionen miteinander verbunden gewesen sein.

Zu den Funden aus Vitudurum gehören Götterdarstellungen, kleinere Kultgegenstände, Münzen und weitere Objekte, die als Opfergaben gedient haben könnten. Private Kultpraktiken fanden vermutlich auch in Wohnhäusern und Werkstätten statt.

Nach der Christianisierung wurde der Kirchhügel erneut zum religiösen Mittelpunkt der Siedlung. Die spätere Kirche St. Arbogast entstand innerhalb der Mauern des spätrömischen Kastells. Gräber christlicher Romanen und ein Friedhof des ausgehenden 6. Jahrhunderts weisen auf eine frühe christliche Tradition hin.[7]

Alltag und Bevölkerung

Die Bevölkerung von Vitudurum setzte sich aus Menschen unterschiedlicher Herkunft und sozialer Stellung zusammen. Neben einheimischen Bewohnern lebten vermutlich Händler, Handwerker, Verwaltungsangehörige, ehemalige Soldaten, Sklaven und Zugewanderte aus anderen Teilen des Römischen Reiches im Vicus.

Die Häuser vereinten häufig Wohn- und Arbeitsbereiche. In den strassenseitigen Räumen wurden Waren verkauft oder handwerkliche Tätigkeiten ausgeführt. Hinterhöfe dienten der Vorratshaltung, Tierhaltung und Entsorgung.

Geschirr, Schmuck, Spielsteine, Schreibgeräte, Werkzeuge, Schlüssel und persönliche Gegenstände vermitteln ein Bild des Alltags. Importierte Waren zeigen, dass zumindest ein Teil der Bevölkerung Zugang zu überregional gehandelten Produkten hatte.

Die hygienischen Verhältnisse entsprachen nicht modernen Vorstellungen. Rauch aus Feuerstellen, offene Abwasserbereiche, Abfallgruben und die unmittelbare Nähe von Menschen, Tieren und Werkstätten prägten den Siedlungsalltag.

Gleichzeitig verfügte der Vicus über eine organisierte Infrastruktur mit befestigter Strasse, Wasserleitungen, Werkstätten und spezialisierten Dienstleistungen.

Schriftlichkeit und Wachstafeln

Zu den bemerkenswerten Funden aus Oberwinterthur gehören zahlreiche Fragmente römischer Wachstafeln. Solche Tafeln bestanden aus Holz und besassen eine vertiefte, mit Wachs gefüllte Schreibfläche.

Geschrieben wurde mit einem spitzen Griffel. Das Wachs konnte geglättet und erneut verwendet werden. Auf Wachstafeln wurden Briefe, Notizen, Abrechnungen, Verträge und kurze Mitteilungen festgehalten.

In einigen Fällen drückte der Griffel so stark auf, dass Buchstaben als feine Ritzlinien im darunterliegenden Holz zurückblieben. Dadurch können Texte teilweise rekonstruiert werden, obwohl die ursprüngliche Wachsschicht verschwunden ist.

Die Funde zeigen, dass Schrift im Alltag der Siedlung eine wichtige Rolle spielte. Sie wurde nicht nur für amtliche oder religiöse Texte, sondern auch für wirtschaftliche und persönliche Mitteilungen verwendet.[8]

Kleidung und Lederverarbeitung

Die feuchten Bodenschichten von Oberwinterthur haben zahlreiche Gegenstände aus Holz und Leder erhalten, die an vielen anderen römischen Fundorten vergangen sind.

Besonders bekannt sind hölzerne Schuhleisten aus Ahornholz. Sie dienten Schuhmachern als Formen bei der Herstellung von Lederschuhen. Solche Funde geben Hinweise auf spezialisiertes Handwerk und unterschiedliche Schuhgrössen.

Erhaltene Lederreste ermöglichen Rückschlüsse auf Schnitttechniken, Reparaturen und die Qualität römischer Schuhe. Daneben wurden Fibeln, Nadeln und Schmuckstücke gefunden, die zur Kleidung und persönlichen Ausstattung gehörten.

Textilien selbst sind nur selten erhalten. Spinnwirtel, Webgewichte und Nadeln belegen jedoch die Verarbeitung von Fasern und die Herstellung oder Reparatur von Kleidungsstücken.

Münzen und Handel

Münzfunde helfen bei der Datierung einzelner Siedlungsphasen und geben Hinweise auf Handel und Geldverkehr. In Vitudurum kamen Münzen verschiedener römischer Kaiser und Prägestätten zum Vorschein.

Kleinere Münzen dienten dem täglichen Zahlungsverkehr. Sie wurden in Geschäften, Werkstätten und auf Märkten verwendet. Einzelne verlorene Münzen blieben in Strassenbelägen, Fussböden, Abfallgruben oder Brunnen erhalten.

Münzreihen können zeigen, während welcher Zeiträume bestimmte Gebäude oder Siedlungsbereiche genutzt wurden. Ihr Fehlen beweist jedoch nicht zwingend eine Unterbrechung der Besiedlung, da alte Münzen lange im Umlauf bleiben konnten.

Die Münzen aus Vitudurum werden teilweise im Münzkabinett Winterthur aufbewahrt. Das Museum widmete dem Fundbestand 1986 und 1987 die Ausstellung Vitudurum. Römisches Geld aus Oberwinterthur.[9]

Blütezeit

Im 1. und 2. Jahrhundert erreichte Vitudurum seine grösste wirtschaftliche und räumliche Ausdehnung. Die günstige Lage an der Fernstrasse, die Verbindung zum landwirtschaftlich produktiven Umland und die Vielfalt der Gewerbe förderten den Wohlstand.

Die Gebäude wurden mehrfach erneuert und teilweise komfortabler ausgestattet. Ziegel, Glasfenster, verputzte Wände und beheizbare Räume zeigen einen zunehmenden Einfluss römischer Bau- und Wohnkultur.

Importierte Keramik, Glasgefässe, Schmuck und Lebensmittel belegen die Einbindung in ein weiträumiges Handelsnetz. Zugleich blieb ein grosser Teil der Wirtschaft regional ausgerichtet.

Vitudurum war wahrscheinlich kein politisches Zentrum von überregionaler Bedeutung. Seine Stärke lag in der Funktion als lokaler Markt-, Verkehrs- und Gewerbeort zwischen den grösseren Zentren Vindonissa und Arbor Felix.

Krise des 3. Jahrhunderts

Das 3. Jahrhundert war im Römischen Reich von politischen Machtkämpfen, wirtschaftlichen Problemen, Epidemien und Angriffen auf die Grenzen geprägt. Auch die Siedlungen im Gebiet der heutigen Schweiz waren davon betroffen.

Seit der Mitte des Jahrhunderts kam es zu Einfällen alamannischer Gruppen. Zahlreiche Gutshöfe und unbefestigte Siedlungen wurden aufgegeben, verkleinert oder zerstört.

Auch Vitudurum verlor in der zweiten Hälfte des 3. Jahrhunderts offenbar deutlich an Bevölkerung. Die offene, langgestreckte Siedlung entlang der Strasse bot nur geringen Schutz. Einzelne Bereiche wurden verlassen, während sich die Nutzung zunehmend auf den Kirchhügel konzentrierte.

Ob Vitudurum bei einem bestimmten Angriff zerstört wurde, lässt sich nicht eindeutig feststellen. Die archäologischen Befunde sprechen eher für einen längeren Prozess von Unsicherheit, Bevölkerungsrückgang und struktureller Veränderung.

Das spätrömische Kastell

Im Jahr 294 wurde auf dem Kirchhügel ein Kastell errichtet. Dabei wurde ein kleinerer, strategisch günstiger Teil des früheren Vicus mit einer massiven Mauer umgeben.

Die Befestigung gehörte zu einem grösseren spätrömischen Sicherungssystem. Nach den Krisen des 3. Jahrhunderts verstärkte das Reich die Grenzräume am Rhein und am Bodensee. Gleichzeitig wurden wichtige Strassen und Rückzugsverbindungen durch Kastelle und Wachttürme gesichert.

Das Kastell von Vitudurum lag nicht unmittelbar am Rhein. Es diente wahrscheinlich dem Schutz der Verkehrsverbindung durch das Mittelland und möglicherweise als Zufluchtsort für die verbleibende Bevölkerung.

Die Mauer umschloss den Bereich des heutigen Kirchhügels. Teile ihrer Fundamente wurden bei Ausgrabungen nachgewiesen. Die genaue Anordnung der Tore, Türme und Innenbauten ist nur teilweise bekannt.

Bauinschrift von 294

Die wichtigste schriftliche Quelle zur Geschichte Vitudurums ist eine Bauinschrift, die ursprünglich zur spätrömischen Befestigung gehörte. Sie nennt die Kaiser Diokletian und Maximian und berichtet vom Bau oder der Wiederherstellung der Kastellmauer.

Die Inschrift ermöglicht die Datierung der Befestigung in das Jahr 294. Zugleich liefert sie den sicheren antiken Ortsnamen Vitudurum.

Der Text gehört zu den bedeutendsten römischen Inschriften der Nordostschweiz. Er ist ein direktes Zeugnis für die staatliche Bautätigkeit während der Tetrarchie, als das Römische Reich unter mehreren Kaisern neu organisiert und militärisch stabilisiert wurde.

Die genaue Rekonstruktion der Inschrift und einzelner Amtsbezeichnungen wurde in der Forschung wiederholt diskutiert. An ihrer grundsätzlichen Bedeutung für die Identifikation und Datierung des Kastells bestehen jedoch keine Zweifel.

Spätantike Besiedlung

Aus dem späten 3. bis 5. Jahrhundert sind ausser den Kastellmauern vergleichsweise wenige Gebäudereste erhalten. Münzen, Keramik, Gräber und weitere Fundgegenstände zeigen jedoch, dass der Platz weiterhin genutzt wurde.

Möglicherweise bestand innerhalb der Mauern eine kleine zivile und militärisch geschützte Siedlung. Die Bevölkerung dürfte deutlich geringer gewesen sein als während der Blütezeit des Vicus.

Die politische und militärische Kontrolle des Gebiets veränderte sich im 4. und 5. Jahrhundert mehrfach. Der Rhein blieb eine wichtige Reichsgrenze, doch staatliche Strukturen und Versorgungssysteme wurden zunehmend schwächer.

Wann die römische Verwaltung in Vitudurum endgültig endete, ist nicht exakt bekannt. Der Übergang von der Spätantike zum Frühmittelalter war kein einzelnes Ereignis, sondern ein längerer Veränderungsprozess.

Übergang zum Mittelalter

Archäologische Funde weisen darauf hin, dass der Kirchhügel auch nach dem Ende der römischen Herrschaft genutzt wurde. Gräber christlicher Romanen und ein Friedhof aus dem späten 6. Jahrhundert sprechen für eine gewisse Kontinuität.

Im 6. Jahrhundert liessen sich alamannische Bevölkerungsgruppen in der Region nieder. Die lokalen Ortsnamen und Grabfunde spiegeln diese Entwicklung wider.

Innerhalb der ehemaligen Kastellmauern entstand wahrscheinlich im 7. oder 8. Jahrhundert eine erste Kirche. Sie bildete den Vorgänger der heutigen Kirche St. Arbogast.

Oberwinterthur wurde 843 erstmals urkundlich erwähnt. Die mittelalterliche Siedlung entwickelte sich um den Kirchhügel und nutzte damit weiterhin den zentralen Bereich des antiken Vitudurum.

Die römische Kastellmauer blieb teilweise über Jahrhunderte sichtbar. Ihre Steine wurden als Baumaterial verwendet oder in jüngere Gebäude und Mauern einbezogen.

Verhältnis zu Winterthur

Das römische Vitudurum lag nicht im Gebiet der heutigen Winterthurer Altstadt, sondern in Oberwinterthur. Die mittelalterliche Stadt Winterthur entwickelte sich mehrere Kilometer südwestlich davon.

Der Name Vitudurum ging dennoch wahrscheinlich auf die mittelalterliche Stadt über. Dies zeigt, dass der antike Ortsname in veränderter Form in der regionalen Überlieferung fortlebte.

Die genaue Beziehung zwischen dem frühmittelalterlichen Oberwinterthur und der späteren Stadtgründung ist Gegenstand historischer und archäologischer Forschung. Beide Siedlungen lagen an derselben wichtigen Verkehrsachse.

Oberwinterthur blieb im Mittelalter ein bedeutender kirchlicher und grundherrschaftlicher Mittelpunkt. Die Stadt Winterthur entwickelte sich dagegen zu einem befestigten Markt- und Herrschaftszentrum der Kyburger.

Entdeckung und frühe Forschungen

Römische Mauern und Funde in Oberwinterthur waren der lokalen Bevölkerung seit Langem bekannt. Schriftliche Hinweise aus der frühen Neuzeit erwähnen alte Mauerreste im Boden.

Die ersten dokumentierten Ausgrabungen fanden 1841 und 1853 statt. Sie konzentrierten sich auf das Kastell und seine unmittelbare Umgebung. Die Methoden entsprachen noch nicht den Standards moderner Archäologie, lieferten aber wichtige Hinweise auf die römische Vergangenheit.

1934 wurden im Zusammenhang mit Bauarbeiten weitere Sondierungen durchgeführt. Neben römischen Befunden kam dabei auch das keltische Grab beim Lindbergschulhaus zum Vorschein.

Ein entscheidender Forschungsschub erfolgte von 1949 bis 1951, als der Umbau des Pfarrhauses Oberwinterthur eine grössere Notgrabung auslöste. Dabei wurden Teile des Kastells und älterer Siedlungsschichten untersucht.

Weitere Ausgrabungen im Vicus und im Kastell folgten von 1957 bis 1959. Seit den 1960er Jahren wurden archäologische Untersuchungen zunehmend systematisch durchgeführt.[1]

Neuere Ausgrabungen

Von 1967 bis 1969 untersuchten Archäologen den Verlauf der Römerstrasse am nordöstlichen Ende des Vicus. Die Grabungen lieferten wichtige Erkenntnisse zur Entwicklung der Verkehrsachse und der angrenzenden Bebauung.

1976 fanden Untersuchungen im Umfeld der reformierten Kirche St. Arbogast statt. Sie betrafen den Kernbereich des römischen und spätantiken Vitudurum.

Besonders umfangreich waren die Grabungen von 1977 bis 1982 im Gebiet Unteres Bühl. Dort wurde ein westliches Quartier des Vicus mit Wohn- und Gewerbebauten untersucht.

Zwischen 1979 und 2010 begleiteten Fachleute zahlreiche Bauvorhaben im Gebiet der antiken Siedlung. In diesem Zeitraum fanden mehr als 50 Rettungsgrabungen statt.

2002 kamen im Gebiet Bätmur erstmals umfangreichere Spuren einer früh- und hochmittelalterlichen Siedlung aus dem 7. bis 12. Jahrhundert zum Vorschein. Von 2006 bis 2009 wurden am Kastellweg weitere wichtige Bereiche untersucht.[1]

Da das heutige Oberwinterthur dicht überbaut ist, können grossflächige Forschungen meist nur im Zusammenhang mit Bauprojekten erfolgen. Die archäologische Zone wurde aufgrund neuer Erkenntnisse wiederholt erweitert.

Rettungsarchäologie

Ein grosser Teil des antiken Vitudurum liegt unter Strassen, Wohnhäusern, Gärten und öffentlichen Gebäuden. Archäologische Überreste können deshalb durch Tiefbauarbeiten, Leitungen und Neubauten gefährdet werden.

Vor grösseren Bodeneingriffen prüft die Kantonsarchäologie Zürich, ob mit römischen oder älteren Befunden zu rechnen ist. Bei Bedarf werden Sondierungen oder Rettungsgrabungen angeordnet.

2021 wurde die archäologische Zone im Umfeld der römischen Kleinstadt aufgrund einer Neubewertung deutlich erweitert. Seither muss bei zahlreichen Bauvorhaben in bisher ungestörtem Untergrund mit Fundstellen gerechnet werden.[10]

Rettungsgrabungen dokumentieren die Befunde, bevor sie durch Bauarbeiten entfernt werden. Mauern, Pfostenlöcher, Strassen, Gruben und andere Strukturen werden vermessen, fotografiert und zeichnerisch festgehalten.

Fundgegenstände gelangen anschliessend zur Reinigung, Konservierung und wissenschaftlichen Bearbeitung. Die Ergebnisse werden in Fachpublikationen und archäologischen Berichten veröffentlicht.

Erhaltungsbedingungen

Oberwinterthur besitzt stellenweise feuchte und wasserreiche Bodenschichten. Unter Luftabschluss konnten sich darin organische Materialien über fast zwei Jahrtausende erhalten.

Zu den besonderen Funden gehören Bauhölzer, Wasserleitungen, Bretterkanäle, Leder, hölzerne Geräte und Wachstafeln. Solche Gegenstände sind für die Erforschung des römischen Alltags besonders wertvoll.

Nach ihrer Bergung müssen wassergetränkte Holz- und Lederfunde aufwendig konserviert werden. Ohne fachgerechte Behandlung würden sie austrocknen, schrumpfen oder zerfallen.

Die Jahrringe erhaltener Bauhölzer erlauben dendrochronologische Datierungen. Dadurch konnten einzelne Bauphasen von Vitudurum auf wenige Jahre oder sogar auf ein bestimmtes Fälljahr eingegrenzt werden.

Fundmaterial

Das Fundspektrum von Vitudurum umfasst Keramik, Glas, Metallobjekte, Münzen, Knochen, Leder, Holz und Bauteile.

Keramik bildet mengenmässig eine der grössten Fundgruppen. Form, Ton, Verzierung und Herstellungsweise erlauben die Bestimmung von Herkunft und Alter. Neben grober Koch- und Vorratskeramik fanden sich feine Tischgefässe und importierte Terra Sigillata.

Glasgefässe dienten als Trinkgefässe, Flaschen, Salbbehälter und Fensterscheiben. Glasperlen und Schmuckstücke belegen überregionale Handelskontakte. Einige farbige Gesichtsperlen könnten aus dem östlichen Mittelmeerraum oder Ägypten importiert worden sein.

Metallfunde umfassen Werkzeuge, Nägel, Schlüssel, Schlösser, Waffenbestandteile, Fibeln, Schmuck und Münzen. Schlacken und Produktionsabfälle geben Hinweise auf lokale Werkstätten.

Tierknochen informieren über Ernährung, Viehhaltung und handwerkliche Verarbeitung. Bearbeitete Knochen wurden für Nadeln, Griffe, Spielsteine und weitere Gegenstände verwendet.

Bedeutung für die Forschung

Vitudurum ist für die Erforschung römischer Vici nördlich der Alpen von grosser Bedeutung. Die lange Grabungsgeschichte und die günstige Erhaltung organischer Materialien ermöglichen detaillierte Untersuchungen zur Entwicklung der Siedlung.

Besonders gut nachvollziehbar sind die frühen Holzbauten, die Veränderung der Grundstücke und der Ausbau der römischen Hauptstrasse. Dendrochronologische Daten erlauben eine ungewöhnlich genaue zeitliche Einordnung.

Die Funde zeigen, wie eine kleinstädtische Siedlung zwischen Fernverkehr, regionalem Markt und landwirtschaftlichem Umland funktionierte. Sie dokumentieren Handwerk, Handel, Schriftlichkeit, Ernährung und Wasserversorgung.

Das Kastell und die Bauinschrift von 294 sind wichtige Quellen zur spätrömischen Militär- und Sicherheitspolitik im Schweizer Mittelland.

Zugleich bietet der Fundplatz Erkenntnisse zum Übergang von der römischen Epoche zum Frühmittelalter. Der Kirchhügel blieb über Jahrhunderte ein zentraler Siedlungs- und Kultort.

Präsentation und Vermittlung

Da die meisten Überreste unter dem heutigen Oberwinterthur liegen, ist Vitudurum im Stadtbild nur eingeschränkt sichtbar. Die Geschichte des Fundplatzes wird durch Museen, Führungen, Publikationen und Bildungsangebote vermittelt.

Das Münzkabinett Winterthur bewahrt zahlreiche römische Münzen und weitere Objekte. In Workshops können Schülerinnen und Schüler unter anderem die römische Schrift auf Wachstafeln kennenlernen.

Weitere Fundstücke befinden sich in archäologischen Sammlungen des Kantons Zürich. Einzelne Objekte werden in Sonderausstellungen gezeigt oder für wissenschaftliche Untersuchungen bereitgestellt.

Informationstafeln und lokale Geschichtsangebote machen auf die römische Vergangenheit Oberwinterthurs aufmerksam. Die Kirche St. Arbogast und ihr Umfeld markieren bis heute den Kernbereich des ehemaligen Kastells.

Die archäologischen Befunde selbst werden nach ihrer Untersuchung häufig wieder zugedeckt oder durch Neubauten überlagert. Damit bleiben sie, soweit möglich, geschützt oder zumindest umfassend dokumentiert.

Vitudurum im kulturellen Gedächtnis

Vitudurum gilt als Ursprung des Namens Winterthur und bildet einen wichtigen Bestandteil der städtischen Identität. Die römische Siedlung wird in Darstellungen zur Geschichte Winterthurs regelmässig als ältester städtisch geprägter Siedlungskern genannt.

Der Name wird von Vereinen, Publikationen, Veranstaltungen und lokalen Projekten aufgegriffen. Er verbindet die moderne Stadt mit ihrer antiken Vergangenheit.

In populären Darstellungen erscheint Vitudurum häufig als «römisches Winterthur». Diese Bezeichnung ist verständlich, geografisch jedoch ungenau, da der eigentliche Vicus im heutigen Oberwinterthur und nicht in der späteren Altstadt lag.

Die archäologische Forschung verdeutlicht zudem, dass zwischen dem antiken Vicus und der mittelalterlichen Stadtentwicklung mehrere räumliche, politische und gesellschaftliche Veränderungen lagen.

Siehe auch

Literatur

  • Verena Jauch: Vitudurum 6. Das römische Oberwinterthur. Vicus-Ausgrabungen im Unteren Bühl. Monographien der Kantonsarchäologie Zürich, Zürich und Egg.
  • Renata Windler: Daselbst findt man noch alt muren – Archäologie in Oberwinterthur. In: Oberwinterthur. Von der Antike zum Neuen Bauen. Stadt Winterthur, Winterthur 2007.
  • Hans-Markus von Kaenel, Verena Jauch, Hansjörg Brem: Vitudurum. Römisches Geld aus Oberwinterthur. Münzkabinett Winterthur, Winterthur 1986.
  • Kantonsarchäologie Zürich (Hrsg.): Vitudurum. Beiträge zum römischen Oberwinterthur. Zürich.
  • Jürg E. Schneider, Walter Ulrich Guyan, Andreas Zürcher: Turicum, Vitudurum, Tasgetium. Drei römische Siedlungen in der Ostschweiz. Zürich.

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 1,4 Andreas Zürcher: Vitudurum, in: Historisches Lexikon der Schweiz, Version vom 27. Dezember 2014, abgerufen am 26. Juli 2026.
  2. 2,0 2,1 Renata Windler: Daselbst findt man noch alt muren – Archäologie in Oberwinterthur, in: Oberwinterthur. Von der Antike zum Neuen Bauen, Stadt Winterthur, 2007, S. 10–12, abgerufen am 26. Juli 2026.
  3. Kurz und bündig – Meilensteine der Winterthurer Stadtgeschichte, Stadt Winterthur, abgerufen am 26. Juli 2026.
  4. Vicus, in: Historisches Lexikon der Schweiz, Version vom 15. Januar 2014, abgerufen am 26. Juli 2026.
  5. Winterthur-Hegi. Ein Dorf und sein Schloss, Stadt Winterthur, 2005, abgerufen am 26. Juli 2026.
  6. Einblick in die Unterwelt – Rund um das Abwasser der Stadt Winterthur, Stadt Winterthur, abgerufen am 26. Juli 2026.
  7. Oberwinterthur, in: Historisches Lexikon der Schweiz, abgerufen am 26. Juli 2026.
  8. Angebote für Schulklassen – Schreiben wie bei den Römern, Münzkabinett Winterthur, abgerufen am 26. Juli 2026.
  9. Geschichte des Münzkabinetts Winterthur, Stadt Winterthur, abgerufen am 26. Juli 2026.
  10. Projekt Frauenfelderstrasse, Stadtrat Winterthur, Beschluss vom 17. August 2022, abgerufen am 26. Juli 2026.

Wikimedia Commons Wikimedia Commons: Medien zu Vitudurum