Migros

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Migros
Rechtlicher Kern Migros-Genossenschafts-Bund
Abkürzung MGB
Rechtsform Genossenschaftsverband
Gründung 15. August 1925 als Migros AG
Umwandlung 1941 in Genossenschaften
Gründer Gottlieb Duttweiler
Sitz Zürich
Leitung Ursula Nold, Präsidentin der Verwaltung
Mario Irminger, Präsident der Generaldirektion
Branchen Detailhandel, Industrie, Finanzdienstleistungen, Gesundheitswesen
Regionale Genossenschaften 10
Genossenschaftsmitglieder 2'302'711 (2025)
Mitarbeitende durchschnittlich 91'689 (2025)
Gruppenumsatz 31,9 Milliarden Franken (2025)
Gruppengewinn 1,133 Milliarden Franken (2025)
Website www.migros.ch

Die Migros ist eine Schweizer Unternehmensgruppe mit Hauptsitz in Zürich. Ihr organisatorischer Kern ist der Migros-Genossenschafts-Bund (MGB), dem zehn regionale Migros-Genossenschaften angeschlossen sind. Gemeinsam mit ihren Tochtergesellschaften, Beteiligungen, Produktionsbetrieben, Stiftungen und weiteren Organisationen bilden sie die sogenannte Migros-Gemeinschaft beziehungsweise die Migros-Gruppe.[1]

Das Unternehmen wurde 1925 von Gottlieb Duttweiler als Migros AG gegründet. Duttweilers Geschäftsidee bestand darin, Waren in grossen Mengen direkt bei Produzenten einzukaufen, Zwischenhandelsstufen zu vermeiden und die Produkte mit kleinen Margen zu vergleichsweise niedrigen Preisen anzubieten. Zu Beginn wurden die Waren mit Verkaufswagen in Zürcher Wohnquartieren verkauft.[2]

1941 übertrug Duttweiler das Unternehmen in eine genossenschaftliche Struktur. Die Migros gehört seither nicht einzelnen privaten Grossaktionären, sondern ihren Genossenschaftsmitgliedern. Ende 2025 zählte sie 2'302'711 Mitglieder. Mit durchschnittlich 91'689 Beschäftigten in rund 120 konsolidierten Unternehmen war sie zugleich die grösste private Arbeitgeberin der Schweiz.[3]

Die Migros ist vor allem durch ihre orangefarbenen Supermärkte bekannt. Zur Gruppe gehören jedoch auch der Discounter Denner, der Onlinehändler Digitec Galaxus, die Migros Bank, die Medbase-Gruppe, Migrol, migrolino, Ex Libris und zahlreiche Produktionsbetriebe der Migros Industrie. Nach einer umfangreichen Portfoliobereinigung in den Jahren 2024 und 2025 konzentriert sich die Gruppe auf den Lebensmittel- und Nichtlebensmittelhandel, Finanzdienstleistungen sowie das Gesundheitswesen.

Name und Marke

Der Name Migros wurde von Gottlieb Duttweiler geschaffen. Üblicherweise wird er als Verbindung der französischen Begriffe mi für «halb» und en gros für «im Grosshandel» erklärt. Der Name sollte ausdrücken, dass das Unternehmen preislich und organisatorisch zwischen Gross- und Detailhandel angesiedelt war.

Das charakteristische orangefarbene «M» gehört zu den bekanntesten Unternehmenszeichen der Schweiz. Die Marke wird für die Supermärkte, zahlreiche Eigenmarken und verschiedene Dienstleistungen verwendet. Zahlreiche selbständige Gruppengesellschaften treten dagegen unter eigenen Marken auf, darunter Denner, Galaxus, Migros Bank, Medbase und Ex Libris.

In der deutschsprachigen Schweiz wird der Unternehmensname gewöhnlich mit dem weiblichen Artikel verwendet: «die Migros». Im Schweizerdeutschen bestehen je nach Region unterschiedliche mundartliche Formen.

Organisation

Migros-Genossenschafts-Bund

Der Migros-Genossenschafts-Bund ist ein Genossenschaftsverband nach Artikel 921 ff. des Schweizerischen Obligationenrechts. Er koordiniert die gemeinsamen Tätigkeiten der Migros-Gemeinschaft, bestimmt die übergeordnete Strategie und vertritt die Gruppe gegenüber Behörden, Verbänden, Geschäftspartnern und der Öffentlichkeit.[1]

Zu den Aufgaben des MGB gehören unter anderem:

  • die strategische Führung der Migros-Gruppe;
  • die Koordination des gemeinsamen Einkaufs;
  • die Führung nationaler Marken und Sortimente;
  • die Organisation der gruppenweiten Produktion;
  • der Aufbau und die Verwaltung von Beteiligungen;
  • die Bereitstellung zentraler Dienstleistungen;
  • die Koordination des gesellschaftlichen Engagements;
  • die Festlegung gemeinsamer Standards für Nachhaltigkeit, Qualität und Unternehmensführung.

Die Organe des MGB sind die Delegiertenversammlung, die Verwaltung, die Generaldirektion und die Revisionsstelle beziehungsweise die interne Kontrollorganisation.

Das Genossenschaftskapital des MGB beträgt 15 Millionen Franken. Es ist auf die zehn regionalen Genossenschaften verteilt. Die Höhe der Kapitalanteile bestimmt jedoch nicht allein die Stimmrechte innerhalb der genossenschaftlichen Organe.

Regionale Genossenschaften

Die regionalen Migros-Genossenschaften sind rechtlich selbständige Unternehmen. Sie führen einen grossen Teil der Supermärkte, Restaurants, Fitnessanlagen und weiteren regionalen Einrichtungen. Zudem beschaffen sie regionale Produkte und passen Teile des Angebots an die lokalen Verhältnisse an.

Genossenschaft Hauptgebiet
Migros Aare Kantone Bern, Aargau und Solothurn
Migros Basel Nordwestschweiz
Migros Genève Kanton Genf und angrenzende Gebiete
Migros Luzern Zentralschweiz
Migros Neuchâtel-Fribourg Kantone Neuenburg und Freiburg
Migros Ostschweiz Ostschweiz und Teile des Kantons Graubünden
Migros Ticino Kanton Tessin
Migros Vaud Kanton Waadt
Migros Valais Kanton Wallis
Migros Zürich Kanton Zürich und angrenzende Gebiete

Quelle: Migros-Genossenschafts-Bund.[4]

Die einzelnen Genossenschaften weisen erhebliche Grössenunterschiede auf. Migros Zürich, Migros Aare und Migros Ostschweiz gehören zu den grössten Organisationen. Kleinere Genossenschaften wie Migros Ticino oder Migros Valais besitzen jedoch innerhalb ihrer eigenen Organe ebenfalls genossenschaftliche Selbständigkeit.

Genossenschaftsmitglieder

Grundsätzlich können in der Schweiz wohnhafte Personen Mitglied der für ihren Wohnort zuständigen regionalen Genossenschaft werden. Die Mitgliedschaft ist mit einem Genossenschaftsanteil verbunden. Jedes Mitglied besitzt unabhängig von seinem wirtschaftlichen Beitrag grundsätzlich eine Stimme.

Die Mitglieder wählen regionale Genossenschaftsräte und stimmen über bestimmte Geschäfte direkt ab. Die Genossenschaften entsenden Vertreter in die Delegiertenversammlung des MGB. Dadurch besitzt die Migros eine mehrstufige, dem schweizerischen Föderalismus nachempfundene Organisation.

Als Duttweiler die genossenschaftliche Ordnung entwickelte, erhielten Frauen von Beginn an dieselben Mitwirkungsrechte wie Männer. Dies geschah Jahrzehnte vor der Einführung des eidgenössischen Frauenstimmrechts im Jahr 1971.[5]

Delegiertenversammlung

Die Delegiertenversammlung ist das oberste Organ des Migros-Genossenschafts-Bundes. Sie besteht gemäss Statuten aus 111 Mitgliedern. Hundert Delegierte werden von den regionalen Genossenschaften gewählt. Hinzu kommen die Präsidenten der zehn regionalen Verwaltungen sowie die Präsidentin oder der Präsident der Delegiertenversammlung.[6]

Die Delegiertenversammlung entscheidet unter anderem über Statutenänderungen, genehmigt den Jahresbericht und wählt die Mitglieder der Verwaltung. Sie dient zugleich als Bindeglied zwischen den regionalen Genossenschaften und der nationalen Gruppenleitung.

Verwaltung und Generaldirektion

Die Verwaltung entspricht funktional dem Verwaltungsrat eines privatwirtschaftlichen Konzerns. Sie legt die strategischen Ziele fest, beaufsichtigt die Generaldirektion und entscheidet über bedeutende Beteiligungen und Investitionen.

Ursula Nold steht der Verwaltung seit 2019 als Präsidentin vor. Im März 2026 wurde sie für die Amtsperiode vom 1. Juli 2026 bis zum 30. Juni 2028 wiedergewählt.[7]

Die Generaldirektion führt die laufenden Geschäfte des MGB. Seit dem 1. Mai 2023 ist Mario Irminger Präsident der Generaldirektion. Er war zuvor Geschäftsführer von Denner.[8]

Geschäftsfelder

Nach der 2024 begonnenen strategischen Neuausrichtung konzentriert sich die Migros-Gruppe auf vier Kernbereiche:

  • Lebensmittelhandel;
  • Nichtlebensmittelhandel;
  • Gesundheitsdienstleistungen;
  • Finanzdienstleistungen.

Das bis 2025 bestehende Reisegeschäft wurde mit der Veräusserung der Hotelplan-Gruppe aufgegeben.

Lebensmittelhandel

Der Lebensmittelhandel bildet das grösste Geschäftsfeld der Migros-Gruppe. Dazu gehören die Supermärkte der regionalen Genossenschaften, Migros Online, Denner, migrolino, Migrol sowie verschiedene Produktions- und Logistikunternehmen.

Die zehn Genossenschaften und ihre Tochtergesellschaften erzielten 2025 einen Nettoumsatz von 15,615 Milliarden Franken. Zusammen mit Migros Online, dem MGB und weiteren Gesellschaften erreichte der konsolidierte Lebensmittelhandel 16,336 Milliarden Franken.[9]

Migros-Supermärkte

Das Filialnetz umfasst kleine Quartierläden, mittelgrosse Supermärkte und grosse Verbrauchermärkte. Traditionell wurden die Verkaufsstellen nach ihrer Grösse als M, MM oder MMM bezeichnet. Die Grösse bestimmt in der Regel die Breite des Sortiments und den Umfang ergänzender Dienstleistungen.

Die Migros-Supermärkte führen einen besonders hohen Anteil an Eigenmarken. Zu den bekannten Marken und Produktlinien gehören unter anderem:

  • M-Budget;
  • Migros Bio;
  • M-Classic;
  • Anna's Best;
  • Frey;
  • Café Royal;
  • Farmer;
  • Blévita;
  • Aproz;
  • Zoé;
  • I am;
  • Total;
  • Candida.

Einige Marken werden von gruppeneigenen Industriebetrieben hergestellt. Andere Produkte stammen von externen Lieferanten, werden jedoch exklusiv oder überwiegend für die Migros produziert.

Seit 2024 werden Einkauf, Sortimentsgestaltung, Marketing und weitere überregionale Aufgaben der Supermärkte verstärkt durch die Migros Supermarkt AG koordiniert. Die regionalen Genossenschaften bleiben für den Betrieb ihrer Filialen und die regionale Verankerung verantwortlich.

Migros Online

Migros Online ist der Internet-Supermarkt der Gruppe. Das Unternehmen entstand aus LeShop, an dem sich die Migros ab 2003 beteiligte. Nach der vollständigen Übernahme wurde das Angebot mit dem früheren Onlinekanal der Migros zusammengeführt und 2020 in Migros Online umbenannt.

Über die Plattform können Lebensmittel und Haushaltsprodukte in weite Teile der Schweiz geliefert werden. Das Onlineangebot kann von jenem der stationären Filialen abweichen. Bestimmte Markenartikel und alkoholische Getränke sind ausschliesslich online beziehungsweise über Partnerangebote erhältlich.

Denner

Denner ist der grösste Discounter der Schweiz. Die Migros übernahm 2007 zunächst 70 Prozent des Unternehmens und später sämtliche Aktien. Denner wird weiterhin als eigenständige Marke mit eigenem Filialnetz und eigenem Sortiment geführt.[10]

Im Unterschied zu den genossenschaftlichen Migros-Supermärkten verkauft Denner alkoholische Getränke und Tabakwaren. Der Discounter führt sowohl bekannte Herstellermarken als auch Eigenmarken.

Migrol und migrolino

Migrol betreibt Tankstellen, handelt mit Brenn- und Treibstoffen und bietet Dienstleistungen rund um Energie und Mobilität an. An vielen Tankstellen befinden sich Convenience-Läden der Marke migrolino.

migrolino betreibt kleine Verkaufsstellen an Bahnhöfen, Tankstellen und stark frequentierten Standorten. Neben eigenen Filialen bestehen Franchisebetriebe. Auch bei migrolino werden Alkohol und Tabakwaren angeboten.

Migros Industrie

Die Migros begann bereits 1928, eigene Produktionsbetriebe aufzubauen. Ein wichtiger Grund waren Lieferboykotte etablierter Hersteller, die den neuen preisaggressiven Händler nicht beliefern wollten. Der erste übernommene Betrieb war die Alkoholfreie Weine AG in Meilen.[11]

Aus den frühen Produktionsbetrieben entwickelte sich die Migros Industrie. Sie stellt Lebensmittel, Getränke und weitere Konsumgüter für die Migros, andere Detailhändler, Gastronomiebetriebe und internationale Kunden her.

Zu den bekannten Produktionsunternehmen und Standorten gehören beziehungsweise gehörten unter anderem:

  • Chocolat Frey in Buchs AG;
  • Delica mit Kaffee-, Schokolade-, Snack- und Glaceproduktion;
  • Fresh Food & Beverage Group;
  • Elsa Group;
  • Micarna;
  • Aproz Sources Minérales;
  • Jowa und weitere Bäckereibetriebe.

Die verschiedenen Unternehmen wurden im Zuge einer organisatorischen Vereinfachung teilweise zusammengeführt. Seit dem Verkauf der Mibelle-Gruppe im Jahr 2025 konzentriert sich die Migros Industrie stärker auf Lebensmittel und Produkte für die verbleibenden Handelsformate.

Die eigene Industrie ermöglicht eine enge Verbindung von Produktentwicklung, Herstellung, Logistik und Verkauf. Gleichzeitig wird die hohe vertikale Integration der Migros regelmässig als Besonderheit gegenüber anderen Schweizer Detailhändlern hervorgehoben.

Nichtlebensmittelhandel

Der wichtigste verbliebene Bereich des Nichtlebensmittelhandels ist die Digitec-Galaxus-Gruppe. Sie betreibt die Plattformen Digitec und Galaxus in der Schweiz sowie Galaxus-Angebote in mehreren europäischen Ländern.

2025 erhöhte Digitec Galaxus den Plattformumsatz um 16,6 Prozent auf 3,764 Milliarden Franken. Das Unternehmen war damit einer der wichtigsten Wachstumstreiber der Migros-Gruppe.[12]

Zum Nichtlebensmittelbereich gehört zudem Ex Libris. Das Unternehmen entwickelte sich von einer Buchgemeinschaft und einem stationären Medienhändler zu einem weitgehend online tätigen Anbieter von Büchern, elektronischen Medien, Musik und Filmen.

Die früheren Fachmarktketten Melectronics, SportX, Bike World, Micasa, Do it + Garden und die Schweizer OBI-Standorte wurden zwischen 2024 und 2025 verkauft, übertragen oder geschlossen.

Finanzdienstleistungen

Hauptartikel: Migros Bank

Die Migros Bank wurde 1957 gegründet. Gottlieb Duttweiler wollte eine Bank schaffen, die Spareinlagen angemessen verzinst und Hypotheken zu fairen Bedingungen vergibt.[13]

Das Unternehmen ist als Aktiengesellschaft organisiert und befindet sich vollständig im Besitz des Migros-Genossenschafts-Bundes. Die Migros Bank betreibt das Privat- und Firmenkundengeschäft, Hypothekarfinanzierung, Vermögensverwaltung, Vorsorge und weitere Bankdienstleistungen.

Ende 2025 beliefen sich die Kundenausleihungen auf 51,541 Milliarden Franken. Die Kundeneinlagen erreichten 45,858 Milliarden Franken. Einschliesslich der Nutzer von Cumulus-Kreditkarten betreute die Bank rund 1,2 Millionen Kunden.[14]

Gesundheitswesen

Die Migros baute seit den 2000er-Jahren ein umfangreiches Angebot im Gesundheits- und Fitnessbereich auf. Den Kern bildet die Medbase-Gruppe. Sie betreibt medizinische Zentren, Apotheken, Therapieangebote und weitere ambulante Gesundheitsdienste.

Zur Gesundheitsgruppe gehören ausserdem Fitnessangebote wie Activ Fitness. 2025 umfasste die Medbase-Gruppe 188 Standorte. Ihr Umsatz stieg um 5,6 Prozent auf 1,37 Milliarden Franken.[15]

Die Migros verfolgt das Ziel, medizinische Grundversorgung, Apotheke, Therapie, Prävention und Bewegung stärker miteinander zu verbinden. Das Gesundheitswesen wurde während der Portfoliobereinigung ausdrücklich als strategisches Kerngeschäft bestätigt.

Geschichte

Gründung und Verkaufswagen

Am 15. August 1925, seinem 37. Geburtstag, gründete Gottlieb Duttweiler die Migros AG mit einem Aktienkapital von 100'000 Franken. Das Unternehmen besass zunächst fünf Verkaufswagen, ein Büro und zwei Lager.[2]

Im August 1925 fuhren die ersten Verkaufswagen durch Zürich. Sie boten zunächst lediglich sechs Produkte an: Kaffee, Reis, Zucker, Teigwaren, Kokosfett und Seife. Die Auswahl war klein, die Preise lagen jedoch deutlich unter jenen vieler traditioneller Geschäfte.

Duttweiler wollte die Kosten des Zwischenhandels, teurer Ladeneinrichtungen und umfangreicher Werbung vermeiden. Die Waren wurden direkt eingekauft, standardisiert verpackt und in grossen Mengen verkauft.

Bereits Ende des Gründungsjahres verfügte die Migros über neun Verkaufswagen und mehrere hundert Haltestellen. Das Modell stiess bei Teilen des etablierten Handels auf heftigen Widerstand. Gemeinden beschränkten den Strassenverkauf, Konkurrenten verlangten höhere Gebühren, und verschiedene Hersteller verweigerten der Migros die Belieferung.

Erste Läden und eigene Produktion

1926 eröffnete die Migros ihre ersten festen Verkaufsstellen. Die Läden ergänzten die Verkaufswagen und ermöglichten die schrittweise Erweiterung des Sortiments.

Als Reaktion auf Lieferboykotte erwarb Duttweiler 1928 die Alkoholfreie Weine & Konservenfabrik AG in Meilen. Daraus entwickelte sich ein Netz eigener Produktionsbetriebe. Die Eigenproduktion wurde zu einem entscheidenden Bestandteil des Migros-Geschäftsmodells.

Ebenfalls 1928 führte Duttweiler das Verbot des Verkaufs alkoholischer Getränke ein. Später wurde auch der Verzicht auf Tabakwaren zu einem festen Bestandteil der genossenschaftlichen Migros-Supermärkte.

Die aggressive Preispolitik, die Eigenproduktion und Duttweilers öffentliche Kampagnen machten die Migros zu einem wichtigen Akteur in wirtschafts- und konsumentenpolitischen Auseinandersetzungen der Zwischenkriegszeit.

Genossenschaftliche Umwandlung

1941 wandelte Duttweiler die Migros von einer Aktiengesellschaft in eine genossenschaftlich organisierte Unternehmensgemeinschaft um. Die Kunden konnten Mitglieder der neu geschaffenen regionalen Genossenschaften werden.

Die Organisation orientierte sich am schweizerischen Föderalismus. Die regionalen Genossenschaften entsprachen sinngemäss den Kantonen, während der Migros-Genossenschafts-Bund gemeinsame nationale Aufgaben übernahm.

Duttweiler wollte verhindern, dass das Unternehmen nach seinem Tod verkauft oder ausschliesslich nach den Interessen privater Kapitalgeber geführt würde. Die genossenschaftliche Struktur sollte die langfristige Orientierung an Konsumenten, Mitarbeitenden und Gesellschaft sichern.

Expansion nach dem Zweiten Weltkrieg

Nach dem Zweiten Weltkrieg wuchs die Migros stark. Die Zahl der Verkaufsstellen und Produktionsbetriebe nahm zu, und die Gruppe expandierte in neue Landesteile.

1948 begann die Migros mit den Klubhaus-Konzerten. Diese sollten klassische Musik und andere kulturelle Angebote breiten Bevölkerungsschichten zu erschwinglichen Preisen zugänglich machen.

1949 führte das Unternehmen mehrere damals noch als Luxus geltende Produkte zu vergleichsweise niedrigen Preisen ein, darunter Glace, Schnittblumen und Nylonstrümpfe.

1952 eröffnete am Zürcher Limmatplatz der erste grosse Migros-Markt. Auf einer Verkaufsfläche von mehr als 1000 Quadratmetern wurden rund 1200 Artikel, Frischfleisch, Backwaren, Haushaltsgeräte und gastronomische Angebote präsentiert.[16]

Die Einführung der Selbstbedienung veränderte den Einkauf grundlegend. Kundinnen und Kunden wählten ihre Waren nun selbst aus Regalen, statt sie von Verkaufspersonal über eine Ladentheke zu erhalten.

Kulturprozent und weitere Gründungen

1950 gründeten Gottlieb und Adele Duttweiler die Gottlieb-und-Adele-Duttweiler-Stiftung. Sie soll die ideellen Grundlagen des Unternehmens bewahren und die Einhaltung der von den Gründern formulierten Grundsätze überwachen.

1957 wurde das Migros-Kulturprozent in den Statuten verankert. Der MGB verpflichtete sich, jährlich ein Prozent seines massgebenden Umsatzes für kulturelle und soziale Aufgaben einzusetzen. Die regionalen Genossenschaften leisten zusätzliche Beiträge von jeweils einem halben Prozent ihres Umsatzes.[17]

Ebenfalls 1957 wurde die Migros Bank gegründet. In den folgenden Jahrzehnten kamen weitere Unternehmen und Einrichtungen hinzu, darunter Sprach- und Freizeitschulen, Reiseangebote, Versicherungs- und Vorsorgedienstleistungen sowie zahlreiche Fachmärkte.

Gottlieb Duttweiler starb am 8. Juni 1962. Seine Ehefrau Adele blieb bis zu ihrem Tod 1990 eine wichtige moralische Bezugsperson der Migros-Gemeinschaft.

Diversifikation

In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts entwickelte sich die Migros von einem Lebensmittelhändler zu einer breit diversifizierten Unternehmensgruppe. Sie war zeitweise in folgenden Bereichen tätig:

  • Reiseveranstaltung und Ferienwohnungsvermittlung;
  • Möbel- und Einrichtungshandel;
  • Elektronik;
  • Sportartikel;
  • Baumärkte und Gartenbedarf;
  • Buch- und Medienhandel;
  • Tankstellen und Energie;
  • Bank- und Versicherungsdienstleistungen;
  • Gastronomie und Hotellerie;
  • Fitness und Gesundheitsversorgung;
  • Erwachsenenbildung und Kulturförderung.

Einige Unternehmen wurden neu gegründet, andere durch Übernahmen in die Gruppe integriert. Die starke Diversifikation erhöhte den Gruppenumsatz, führte aber auch zu einer komplexen Organisation und zu unterschiedlichen wirtschaftlichen Entwicklungen der einzelnen Geschäftsfelder.

Digitalisierung und Übernahmen

Ab den 1990er-Jahren investierte die Migros verstärkt in digitale Dienstleistungen und Kundenprogramme. 1997 wurde das Bonusprogramm Cumulus eingeführt. Die gesammelten Einkaufsdaten ermöglichten eine gezieltere Kundenansprache und Sortimentsplanung.

2007 erwarb die Migros eine Mehrheitsbeteiligung an Denner. Die vollständige Übernahme erfolgte in mehreren Schritten.

2012 übernahm die Migros die Mehrheit an Digitec. Der Elektronikhändler entwickelte gemeinsam mit der Plattform Galaxus ein breit gefächertes Onlineangebot. Die Beteiligung wurde später weiter erhöht.

Im Lebensmittelhandel gewann der Onlinevertrieb an Bedeutung. LeShop und der Onlinekanal der regionalen Migros wurden schrittweise zu Migros Online zusammengeführt.

Neuausrichtung ab 2024

Im Februar 2024 kündigte die Migros eine umfassende Konzentration auf ihre strategischen Kerngeschäfte an. Unternehmen, die dauerhaft Verluste erwirtschafteten oder nicht mehr zur langfristigen Ausrichtung passten, sollten verkauft oder geschlossen werden.[18]

Die Neuordnung betraf insbesondere:

  • Melectronics;
  • SportX;
  • Bike World;
  • Micasa;
  • Do it + Garden;
  • OBI Schweiz;
  • Misenso;
  • Bestsmile;
  • Mibelle Group;
  • Hotelplan Group.

Teile der Fachmärkte wurden von MediaMarkt, der Dosenbach-Ochsner-Gruppe, Thömus, OBI und weiteren Unternehmen übernommen. Andere Filialen wurden geschlossen. Micasa ging 2025 an einen neuen Eigentümer über, während die meisten Do-it-+Garden-Standorte ihren Betrieb einstellten.

Die spanische Persán-Gruppe übernahm 2025 die Mibelle Group. Damit trennte sich die Migros von einem grossen Teil ihres internationalen Geschäfts mit Kosmetik-, Körperpflege- und Haushaltsprodukten.[19]

Am 29. August 2025 wurde der Verkauf der Hotelplan-Gruppe abgeschlossen. Das Reiseveranstalter- und Reisebürogeschäft ging an die DERTOUR Group, während Interhome von der HomeToGo Group übernommen wurde.[20]

Die Verkäufe und Schliessungen waren mit einem Abbau mehrerer tausend Arbeitsplätze innerhalb des Konsolidierungskreises verbunden. Die Gruppe vereinbarte für betroffene Mitarbeitende Sozialpläne und suchte teilweise interne oder externe Anschlusslösungen.

Ende 2025 erklärte die Migros die Portfoliobereinigung im Wesentlichen für abgeschlossen. Die verbleibenden Geschäftsfelder erzielten 2025 einen währungsbereinigten Umsatz von 29,4 Milliarden Franken, 1,1 Prozent mehr als im Vorjahr.[21]

Alkoholverbot und Tabakwaren

Die Supermärkte, Restaurants und Take-aways der zehn regionalen Migros-Genossenschaften verkaufen grundsätzlich keine alkoholischen Getränke und keine Tabakwaren. Das Alkoholverbot besteht seit 1928 und wurde später in den Statuten verankert.

Das Verbot gilt nicht für sämtliche Unternehmen der Migros-Gruppe. Denner, migrolino und Migros Online können alkoholische Getränke anbieten. Denner und migrolino verkaufen zudem Tabakwaren. Diese Unternehmen besitzen eigene Sortimente und sind nicht den entsprechenden Verkaufsbestimmungen der regionalen Genossenschaften unterstellt.

2021 leitete die Delegiertenversammlung ein demokratisches Verfahren über eine mögliche Aufhebung des Alkoholverbots ein. Bis zum 4. Juni 2022 konnten die Mitglieder aller zehn regionalen Genossenschaften darüber abstimmen.

In sämtlichen Regionen sprach sich eine Mehrheit für die Beibehaltung des Verbots aus. Die Supermärkte, Restaurants und Take-aways der Genossenschaften blieben damit alkoholfrei.[22]

Migros-Kulturprozent

Hauptartikel: Migros-Kulturprozent

Das Migros-Kulturprozent ist eine freiwillige, statutarisch verankerte Verpflichtung der Migros. Die Beiträge werden auf Grundlage des Umsatzes berechnet und grundsätzlich auch in wirtschaftlich schwierigen Jahren geleistet.

Unterstützt werden Projekte und Institutionen in den Bereichen:

  • Kultur;
  • Gesellschaft;
  • Bildung;
  • Freizeit;
  • Wirtschaft;
  • Gesundheit und soziale Teilhabe.

Zu den bekannten Einrichtungen und Angeboten gehören die Klubschule Migros, das Gottlieb Duttweiler Institut, das Migros Museum für Gegenwartskunst, Konzertreihen, Festivals, Förderpreise und soziale Programme.

Neben dem Kulturprozent bestehen der Migros-Hilfsfonds, regionale Förderprogramme, Sponsoringaktivitäten und verschiedene Stiftungen. 2025 investierte die Migros-Gruppe insgesamt 138 Millionen Franken in freiwillige gesellschaftliche Initiativen.[23]

Nachhaltigkeit

Die Migros veröffentlicht Ziele und Kennzahlen zu Klima, Energie, Verpackungen, Rohstoffen, Tierwohl, Arbeitsbedingungen und Kreislaufwirtschaft. Die Gruppe strebt an, ihre gesamte Geschäftstätigkeit bis 2050 auf Netto-Null-Treibhausgasemissionen auszurichten.[24]

Zu den Handlungsfeldern gehören:

  • Verringerung des Energieverbrauchs in Filialen, Logistik und Produktion;
  • Umstellung auf erneuerbare Energien;
  • Reduktion von Lebensmittelverlusten;
  • nachhaltigere Beschaffung von Kaffee, Kakao, Palmöl, Fisch und Holz;
  • Verringerung und bessere Wiederverwertbarkeit von Verpackungen;
  • Förderung pflanzenbasierter Lebensmittel;
  • Ausbau emissionsärmerer Transporte;
  • Erfassung klimabedingter Risiken.

Die Migros arbeitet mit schweizerischen und internationalen Nachhaltigkeitsstandards. Eigenmarken werden teilweise nach Vorgaben von Bio Suisse, IP-Suisse, Fairtrade, Marine Stewardship Council und weiteren Zertifizierungssystemen angeboten.

Umweltorganisationen und Konsumentenverbände beurteilen einzelne Fortschritte positiv, kritisieren jedoch unter anderem den Umfang von Verpackungen, Flugtransporte, den Verkauf tierischer Produkte und die Klimawirkung globaler Lieferketten.

Beschäftigung und Ausbildung

2025 beschäftigte die Migros-Gruppe im Jahresdurchschnitt 91'689 Personen. Davon arbeiteten 81'826 in der Schweiz. Rund 49 Prozent der Beschäftigten in der Schweiz waren teilzeitbeschäftigt, der Frauenanteil innerhalb der Gruppe betrug 58 Prozent.[3]

Im selben Jahr absolvierten 3292 junge Menschen eine berufliche Grundbildung in mehr als 55 verschiedenen Berufen. Die Ausbildungsplätze reichen vom Detailhandel und der Lebensmittelproduktion über Logistik und Gebäudetechnik bis zu Informatik, Bankwesen und Gesundheitsberufen.

Die Arbeitsbedingungen unterscheiden sich zwischen den Genossenschaften und Gruppengesellschaften. Bei zahlreichen Unternehmen bestehen Gesamtarbeitsverträge oder vergleichbare betriebliche Regelungen.

Finanzielle Kennzahlen

Kennzahl Wert 2025
Gruppenumsatz 31,9 Mrd. Fr.
Umsatz der verbleibenden Geschäftsfelder 29,4 Mrd. Fr.
Gruppengewinn 1,133 Mrd. Fr.
Eigenkapital 23,184 Mrd. Fr.
Investitionen 1,525 Mrd. Fr.
Durchschnittliche Zahl der Mitarbeitenden 91'689
Genossenschaftsmitglieder 2'302'711
Lernende 3292

Quelle: Geschäftsbericht der Migros-Gruppe 2025.[3]

Der Gruppenumsatz ging 2025 um 1,9 Prozent zurück. Der Rückgang war vor allem darauf zurückzuführen, dass veräusserte Unternehmen nicht mehr während des gesamten Jahres zum Umsatz beitrugen.

Der Gruppengewinn stieg von 419 Millionen Franken im Vorjahr auf 1,133 Milliarden Franken. Darin waren erhebliche Sondereffekte aus Unternehmensverkäufen enthalten. Das Ergebnis lässt sich deshalb nur eingeschränkt mit dem operativen Gewinn früherer Jahre vergleichen.

Der Lebensmittelhandel erwirtschaftete 2025 rund 75,9 Prozent des ausgewiesenen Gruppenumsatzes. Auf den Nichtlebensmittelhandel entfielen 10,8 Prozent, auf das Gesundheitswesen 5,3 Prozent, auf Finanzdienstleistungen 3,7 Prozent und auf das im Jahresverlauf veräusserte Reisegeschäft 4,3 Prozent.[3]

Vision 2035

Im November 2025 verabschiedete die Delegiertenversammlung die Vision 2035. Sie trägt den Leitgedanken «Eine Schweiz mit hoher Lebensqualität für alle».[25]

Die Vision verbindet drei zentrale Ziele:

  • hohe Leistungsfähigkeit in den strategischen Geschäftsfeldern;
  • ein starkes gesellschaftliches Engagement;
  • die wirtschaftliche Beteiligung der Migros-Gemeinschaft am Erfolg.

Im Supermarktgeschäft plant die Migros über mehrere Jahre umfangreiche Investitionen in neue und bestehende Filialen. Gleichzeitig sollen Preise gesenkt, Eigenmarken erneuert, Logistik und Beschaffung vereinheitlicht und digitale Angebote ausgebaut werden.

Digitec Galaxus soll seine Stellung im schweizerischen und europäischen Onlinehandel weiter ausbauen. Im Gesundheitswesen setzt die Gruppe auf ein integriertes Angebot aus medizinischer Versorgung, Apotheke, Therapie, Prävention und Fitness.

Kritik und öffentliche Diskussion

Als eine der grössten Unternehmensgruppen der Schweiz steht die Migros regelmässig im Mittelpunkt öffentlicher Debatten. Kritik betrifft unter anderem ihre Marktmacht gegenüber Lieferanten, die Arbeitsbedingungen im Detailhandel, den Umgang mit Kundendaten, die Umweltwirkung des Sortiments und die teilweise schwer überschaubare genossenschaftliche Unternehmensstruktur.

Die Portfoliobereinigung von 2024 und 2025 führte zu Diskussionen über die langfristige Strategie der Gruppe. Besonders der Verkauf traditionsreicher Unternehmen wie Hotelplan, Micasa und Mibelle sowie die Schliessung zahlreicher Fachmärkte stiessen teilweise auf Kritik. Die Gruppenleitung begründete die Massnahmen mit strukturellen Veränderungen im Detailhandel und der Notwendigkeit, Investitionen auf wirtschaftlich tragfähige Bereiche zu konzentrieren.

Auch die Zentralisierung des Supermarktgeschäfts wird unterschiedlich beurteilt. Befürworter erwarten effizientere Beschaffung, ein einheitlicheres Sortiment und niedrigere Kosten. Kritiker befürchten einen Verlust regionaler Selbständigkeit und eine Schwächung der genossenschaftlichen Mitbestimmung.

Das Nebeneinander alkoholfreier Migros-Supermärkte und alkoholführender Tochterunternehmen wird ebenfalls kontrovers diskutiert. Die Urabstimmung von 2022 bestätigte jedoch, dass eine Mehrheit der teilnehmenden Genossenschaftsmitglieder am Verbot festhalten wollte.

Bedeutung für die Schweiz

Die Migros prägte die Entwicklung des Schweizer Detailhandels in besonderem Mass. Ihr Verkaufswagenmodell, die frühe Selbstbedienung, die Eigenproduktion und die konsequente Preispolitik erhöhten den Wettbewerbsdruck auf traditionelle Händler und Hersteller.

Die genossenschaftliche Struktur ist in dieser Grösse international ungewöhnlich. Mehr als 2,3 Millionen Mitglieder können über bestimmte Grundsatzfragen und die Zusammensetzung regionaler Organe mitentscheiden.

Über Detailhandel und Produktion hinaus beeinflusst die Migros das kulturelle, soziale und wirtschaftliche Leben der Schweiz. Das Kulturprozent, die Klubschulen, die Migros Bank, die Gesundheitsangebote und die zahlreichen Ausbildungsplätze haben dem Unternehmen eine Stellung verschafft, die über jene eines gewöhnlichen Einzelhändlers hinausgeht.

Zugleich ist die Geschichte der Migros eng mit der Person Gottlieb Duttweilers verbunden. Seine Vorstellungen von erschwinglichen Konsumgütern, gesellschaftlicher Verantwortung und wirtschaftlicher Demokratie bilden bis heute einen wichtigen Teil der Unternehmensidentität.

Siehe auch

Literatur

  • Alfred A. Häsler: Das Abenteuer Migros. Die 60 Jahre junge Idee. Migros-Genossenschafts-Bund, Zürich 1985.
  • Hans Munz: Das Phänomen Migros. Die Geschichte der Migros-Gemeinschaft. Ex Libris, Zürich 1973.
  • Curt Riess: Gottlieb Duttweiler. Eine Biographie. Europa Verlag, Zürich 1959.
  • Karl Lüönd: Gottlieb Duttweiler. Eine Idee mit Zukunft. Verein für wirtschaftshistorische Studien, Zürich 2000.
  • Migros-Genossenschafts-Bund: Geschäftsbericht 2025. Zürich 2026.
  • Migros-Genossenschafts-Bund: 100 Jahre Migros. Zürich 2025.

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 Migros: Organisation und Struktur, Geschäftsbericht 2025, abgerufen am 3. August 2026.
  2. 2,0 2,1 Migros: Der Startschuss, abgerufen am 3. August 2026.
  3. 3,0 3,1 3,2 3,3 Migros: Zahlen und Fakten 2025, abgerufen am 3. August 2026.
  4. Migros: Die zehn regionalen Genossenschaften, abgerufen am 3. August 2026.
  5. Migros: Die Organisation der Migros-Gemeinschaft, abgerufen am 3. August 2026.
  6. Migros: Delegiertenversammlung, Geschäftsbericht 2025, abgerufen am 3. August 2026.
  7. Migros: Delegierte bestätigen Präsidentin und Mitglieder der Verwaltung, 28. März 2026, abgerufen am 3. August 2026.
  8. Migros: Führungswechsel, abgerufen am 3. August 2026.
  9. Migros: Geschäftsfeld Food Retail 2025, abgerufen am 3. August 2026.
  10. Migros: Übernahme von Denner, abgerufen am 3. August 2026.
  11. Migros Industrie: Geschichte, abgerufen am 3. August 2026.
  12. Migros: Geschäftsfeld Non-Food Retail 2025, abgerufen am 3. August 2026.
  13. Migros: Gründung der Migros Bank, abgerufen am 3. August 2026.
  14. Migros: Finanzdienstleistungen 2025, abgerufen am 3. August 2026.
  15. Migros: Geschäftsfeld Gesundheit 2025, abgerufen am 3. August 2026.
  16. Migros: Der erste Migros-Markt, abgerufen am 3. August 2026.
  17. Migros: Ein Prozent für die Kultur, abgerufen am 3. August 2026.
  18. Migros: Fokussierung auf das Kerngeschäft, abgerufen am 3. August 2026.
  19. Migros: Persán übernimmt die Mibelle Group, 31. März 2025, abgerufen am 3. August 2026.
  20. Migros: Hotelplan Group erfolgreich veräussert, 29. August 2025, abgerufen am 3. August 2026.
  21. Migros: Die Migros-Gruppe geht gestärkt aus der Transformation hervor, 24. März 2026, abgerufen am 3. August 2026.
  22. Migros: Genossenschaftsmitglieder entscheiden für alkoholfreie Filialen, 16. Juni 2022, abgerufen am 3. August 2026.
  23. Migros: Geschäftsbericht 2025, abgerufen am 3. August 2026.
  24. Migros: Fortschrittsbericht Nachhaltigkeit 2025, abgerufen am 3. August 2026.
  25. Migros: Vision 2035, abgerufen am 3. August 2026.

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