Autobahn A13
| Strassenschild | |
|---|---|
| Staat | Schweiz |
| Nationalstrasse | N13 |
| Strassentyp | Autobahn und Autostrasse |
| Hauptachse | St. Margrethen–Sargans–Chur–Thusis–San-Bernardino-Tunnel–Bellinzona |
| Südlicher Abschnitt | Magadinoebene–Locarno–Ascona |
| Länge | rund 200 km auf der Hauptachse, zusätzlich Umfahrung Locarno |
| Kantone | St. Gallen, Graubünden und Tessin |
| Europastrasse | E43 |
| Beginn | Verzweigung St. Margrethen, Anschluss an die A1 |
| Ende der Hauptachse | Verzweigung Bellinzona-Nord, Anschluss an die A2 |
| Bedeutendster Tunnel | San-Bernardino-Tunnel, 6596 m |
| Betreiber | Bundesamt für Strassen ASTRA |
Die Autobahn A13 ist eine schweizerische Nationalstrasse, die den Nordosten des Landes über das Alpenrheintal, Chur, das Hinterrheintal und den San-Bernardino-Tunnel mit dem Kanton Tessin verbindet. Die Hauptachse beginnt bei St. Margrethen im Kanton St. Gallen, wo sie aus der A1 hervorgeht, und endet bei der Verzweigung Bellinzona-Nord an der A2.
Die Strecke ist nicht durchgehend als richtungsgetrennte Autobahn ausgebaut. Während die Abschnitte im St. Galler Rheintal, zwischen Sargans und Chur sowie im unteren Misox grösstenteils vierstreifig sind, bestehen im alpinen Abschnitt zwischen Thusis und Mesocco zahlreiche zweistreifige Autostrassenabschnitte mit Gegenverkehr. Deshalb wird neben der Bezeichnung Autobahn A13 auch der neutralere Ausdruck Nationalstrasse N13 verwendet.
Die A13 bildet eine der beiden wichtigsten schweizerischen Nord-Süd-Strassenverbindungen durch die Alpen. Zusammen mit dem San-Bernardino-Tunnel dient sie als Alternative zur Gotthardroute über die A2. Sie erschliesst zugleich das St. Galler Rheintal, das Fürstentum Liechtenstein, die Bündner Herrschaft, die Bündner Kantonshauptstadt Chur, das Domleschg, die Viamala, das Rheinwald und die italienischsprachige Mesolcina.
Zwischen St. Margrethen und Bellinzona ist die A13 Bestandteil der Europastrasse 43. Diese verbindet den Bodenseeraum über Graubünden mit dem Tessin und weiter mit Norditalien.[1]
Zur Nationalstrasse N13 gehört ausserdem ein räumlich nicht durchgehend als Autobahn verbundener Abschnitt im Locarnese. Er führt über die Magadinoebene und die Umfahrung Locarno mit dem Mappo-Morettina-Tunnel bis nach Ascona.
Bezeichnung und Strassenklassierung
Die Begriffe A13 und N13 bezeichnen unterschiedliche Aspekte derselben Verkehrsachse. N13 ist die rechtliche Nummer der Nationalstrasse im schweizerischen Nationalstrassennetz. A13 ist die für Verkehrsteilnehmende verwendete Nummer der als Autobahn oder Autostrasse signalisierten Abschnitte.
Eine Autobahn besitzt richtungsgetrennte Fahrbahnen und ist ausschliesslich über besondere Anschlüsse erreichbar. Eine Autostrasse kann dagegen nur eine Fahrbahn mit Gegenverkehr besitzen. Beide Strassentypen sind ausschliesslich für Motorfahrzeuge bestimmt, die eine vorgeschriebene Mindestgeschwindigkeit erreichen können.
Auf den Autobahn- und Autostrassenabschnitten der A13 ist grundsätzlich eine schweizerische Autobahnvignette erforderlich. Es gelten die für Nationalstrassen vorgeschriebenen Verkehrsregeln. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit beträgt auf Autobahnen normalerweise 120 km/h und auf Autostrassen 100 km/h, kann aber durch örtliche Signalisation deutlich reduziert werden.
Besonders im alpinen Teil der Strecke gelten wegen Tunneln, enger Kurven, starker Steigungen, Baustellen und Naturgefahren häufig Geschwindigkeitsbeschränkungen zwischen 60 und 80 km/h.
Verlauf
St. Margrethen und St. Galler Rheintal
Die A13 beginnt bei der Verzweigung St. Margrethen. Nach Westen führt die A1 über St. Gallen und Winterthur nach Zürich, während die A13 nach Süden in das Alpenrheintal abzweigt.
Der erste Abschnitt verläuft nahe dem Alten Rhein und der österreichischen Grenze. Bei St. Margrethen und Au bestehen Verbindungen zu den Grenzübergängen nach Vorarlberg. Eine direkte hochrangige Fortsetzung der A13 über den Rhein ist seit Jahrzehnten Gegenstand grenzüberschreitender Verkehrsplanungen.
Die Autobahn führt an den Gemeinden Au, Widnau, Diepoldsau, Kriessern, Oberriet, Rüthi und Sennwald vorbei. Der weitgehend ebene Talboden ermöglichte einen vierstreifigen Ausbau, erforderte aber zahlreiche Brücken über Binnenkanäle, Bäche, Entwässerungsgräben und lokale Verkehrswege.
Zwischen Diepoldsau und Kriessern bestehen wichtige Verbindungen zu österreichischen Grenzübergängen. Der Raum ist wirtschaftlich eng mit Vorarlberg verknüpft und weist einen bedeutenden grenzüberschreitenden Pendler- und Güterverkehr auf.
Weiter südlich erschliesst die A13 das Werdenberg mit Buchs, Grabs, Sevelen und Wartau. Über die Rheinbrücken bei Haag, Buchs, Sevelen und Trübbach bestehen Strassenverbindungen in das Fürstentum Liechtenstein.
Die A13 verläuft vollständig auf der schweizerischen Seite des Alpenrheins. Für Liechtenstein übernimmt sie dennoch die Funktion einer wichtigsten überregionalen Autobahnverbindung.
Sarganserland
Bei Trübbach erreicht die A13 das Sarganserland. An der Verzweigung Sarganserland trifft sie auf die A3, die von Basel und Zürich über den Walensee nach Sargans führt.
Die beiden Autobahnen überlagern sich auf einem kurzen Abschnitt. Die A3 endet in diesem Raum, während die A13 in Richtung Bad Ragaz und Graubünden weiterführt. Die Verzweigung gehört zu den wichtigsten Verkehrsknoten der Ostschweiz.
Nördlich von Sargans verbindet die A13 mehrere nationale Verkehrsachsen:
- die Verbindung aus Zürich und dem Mittelland über die A3;
- die Verbindung aus St. Gallen und dem Bodenseeraum;
- die Nord-Süd-Achse nach Chur und Bellinzona;
- die regionalen Strassen in das Seeztal, das Taminatal und das Fürstentum Liechtenstein.
Der Abschnitt zwischen Sargans, Bad Ragaz und Landquart liegt im breiten Talboden des Alpenrheins. Die Autobahn verläuft nahe der Kantonsgrenze zwischen St. Gallen und Graubünden.
Bündner Herrschaft und Landquart
Nach Bad Ragaz erreicht die A13 den Kanton Graubünden. Sie führt an Maienfeld, Jenins und Malans vorbei. Diese Landschaft wird als Bündner Herrschaft bezeichnet und ist besonders für ihren Weinbau bekannt.
Bei Landquart zweigt die A28 in Richtung Prättigau, Davos und Vereinatunnel ab. Der Anschluss ist für den Tourismus und die Erschliessung des östlichen Graubündens von grosser Bedeutung.
Südlich von Landquart verläuft die A13 über Zizers und Untervaz nach Chur. Der Abschnitt liegt teilweise zwischen dem Rhein, der Bahnlinie und dicht genutzten Gewerbe- und Siedlungsgebieten.
Chur
Die A13 führt westlich an Chur vorbei und besitzt mehrere Anschlüsse zur Kantonshauptstadt. Über Chur-Nord, Chur-Süd und weitere regionale Verbindungen werden das Stadtgebiet, die Industrie- und Gewerbezonen sowie die Zufahrten zu den Bündner Talschaften erschlossen.
Bei Chur-Süd bestehen Verbindungen zur Hauptstrasse in Richtung Lenzerheide und Engadin. Die A13 trägt daher neben dem Transitverkehr auch einen erheblichen regionalen und touristischen Verkehr.
Zwischen Chur und Reichenau folgt die Autobahn dem Rhein. Der Abschnitt umfasst mehrere Brücken, Tunnel und Lärmschutzanlagen.
Reichenau und Domleschg
Beim Anschluss Reichenau treffen mehrere bedeutende Verkehrswege aufeinander. Die Hauptstrasse 19 führt in die Surselva und über den Oberalppass, während die Hauptstrasse 13 in Richtung Domleschg und Thusis verläuft.
Der Anschluss Reichenau ist ein wichtiger Knoten für die Erschliessung der Surselva, des Domleschgs und der angrenzenden Industriegebiete.[2]
In diesem Gebiet vereinigen sich Vorder- und Hinterrhein zum Alpenrhein. Die A13 überquert den Hinterrhein und verläuft anschliessend durch das Domleschg.
Die Strecke führt an Rothenbrunnen, Cazis, Sils im Domleschg und Thusis vorbei. Mehrere Tunnel und grosse Brücken ermöglichen eine Linienführung entlang der steilen Talflanken.
Thusis und Viamala
Bei Thusis beginnt der alpine Kernabschnitt der San-Bernardino-Route. Die A13 folgt dem Hinterrhein durch die tief eingeschnittene Viamala.
Die historische Strasse verlief unmittelbar durch die enge Schlucht. Die moderne Nationalstrasse wurde ab 1958 etappenweise auf einer neuen Linienführung gebaut. Seit 1967 wird der engste Abschnitt durch den Viamala-Tunnel umgangen.[3]
Zwischen Thusis und Zillis wechseln sich Tunnel, Galerien, Brücken und offene Strassenabschnitte ab. Die Fahrbahn ist über weite Strecken nicht richtungsgetrennt. Überholen ist nur an einzelnen ausgebauten Abschnitten möglich.
Zu den wichtigsten Bauwerken in diesem Teil der A13 gehören:
- der Crapteig-Tunnel;
- der Viamala-Tunnel;
- der Bärenburg-Tunnel;
- der Rofla-Tunnel;
- der Isla-Bella-Tunnel;
- zahlreiche Hinterrheinbrücken;
- Schutzgalerien gegen Steinschlag, Lawinen und Murgänge.
Die Anschlüsse Zillis und Andeer erschliessen den Schams, das Avers und die Zufahrten zum Splügenpass.
Roflaschlucht und Rheinwald
Südlich von Andeer durchquert die A13 die Roflaschlucht. Die moderne Strasse verläuft teilweise in Tunneln und auf Brücken hoch über dem Hinterrhein. Parallel dazu führt die historische Hauptstrasse durch die Schlucht.
Bei Sufers erreicht die A13 das Rheinwald. Sie verläuft am Nordufer des Sufnersees und führt weiter nach Splügen. Von Splügen zweigt die Passstrasse über den Splügenpass nach Italien ab.
Der Rheinwald liegt auf mehr als 1400 m ü. M. und ist durch strenge Winter, Schneefall, Lawinengefahr und grosse Temperaturschwankungen geprägt. Die Nationalstrasse muss daher mit erheblichem Aufwand unterhalten und vor Naturgefahren geschützt werden.
Östlich und westlich von Splügen bestehen mehrere Galerien, Brücken und Kriechspuren. Sie erleichtern insbesondere dem Schwerverkehr die Bewältigung der Steigungen.
Über Nufenen erreicht die A13 das Dorf Hinterrhein. Dort beginnt die nördliche Zufahrt zum San-Bernardino-Tunnel.
San-Bernardino-Tunnel
Hauptartikel: San-Bernardino-Tunnel
Der San-Bernardino-Tunnel unterquert den Alpenhauptkamm zwischen Hinterrhein im Norden und dem Dorf San Bernardino im Süden. Er ist 6596 Meter lang und wurde am 1. Dezember 1967 eröffnet.
Der Tunnel ermöglichte erstmals eine ganzjährig befahrbare Strassenverbindung zwischen dem Rheinwald und der Mesolcina. Die ältere Strasse über den San-Bernardino-Pass ist wegen Schnee normalerweise nur während des Sommerhalbjahrs geöffnet.[4]
Der Tunnel besitzt eine einzige Röhre mit je einer Fahrspur pro Richtung. Die Fahrzeuge begegnen sich deshalb im Gegenverkehr. Wegen der Länge, der Steigungen und des gemischten Personen- und Schwerverkehrs gelten besondere Sicherheitsvorschriften.
Zwischen 2020 und 2023 wurden die Sicherheitsinfrastruktur, die Lüftungsanlage, die technischen Einrichtungen und die Signalisation umfassend erneuert.[5]
Bei Unterhaltsarbeiten wird der Tunnel teilweise nachts gesperrt. Leichte Fahrzeuge können bei geeigneten Wetterbedingungen über den Pass umgeleitet werden. Für schwere Motorfahrzeuge ist gewöhnlich eine weiträumige Umleitung über die Gotthardroute notwendig.
Mesolcina
Südlich des Tunnels fällt die A13 durch die italienischsprachige Mesolcina ab. Sie führt zunächst am Dorf San Bernardino vorbei und erreicht über Pian San Giacomo das Gebiet von Mesocco.
Der Höhenunterschied zwischen dem Tunnel und dem Talboden wird durch zahlreiche Kurven, Kehren, Brücken und Galerien überwunden. Einige Abschnitte besitzen zusätzliche Fahrstreifen für langsam fahrende Fahrzeuge.
Bei Mesocco wird das Tal breiter. Die A13 folgt nun der Moesa über Soazza, Lostallo und Cama in Richtung Roveredo. Die Strasse ist in diesem Abschnitt teilweise vierstreifig, weist jedoch weiterhin mehrere zweistreifige Abschnitte auf.
Die Mesolcina gehört politisch zum Kanton Graubünden, ist aber wirtschaftlich und sprachlich stark auf Bellinzona und das Tessin ausgerichtet. Die A13 stellt die wichtigste Verbindung sowohl nach Norden zum übrigen Kantonsgebiet als auch nach Süden in das Tessin her.
Umfahrung Roveredo
Die frühere A13 verlief oberirdisch mitten durch Roveredo und trennte den Ort in zwei Teile. Lärm, Abgase und die städtebauliche Trennwirkung führten während Jahrzehnten zu Forderungen nach einer Umfahrung.
Zwischen 2008 und 2016 wurde eine neue Linienführung mit dem Umfahrungstunnel Roveredo gebaut. Die Umfahrung und der Halbanschluss San Vittore wurden 2016 in Betrieb genommen.[6]
Nach der Verkehrsverlagerung wurde die frühere Autobahntrasse im Ortszentrum zurückgebaut. Dadurch konnten die getrennten Siedlungsteile wieder verbunden und neue öffentliche Räume geschaffen werden.
Die Umfahrung gilt als Beispiel dafür, wie ein Nationalstrassenprojekt neben der Verkehrsfunktion auch eine tiefgreifende städtebauliche Aufwertung ermöglichen kann.
San Vittore und Bellinzona
Nach Roveredo führt die A13 über San Vittore zur Kantonsgrenze zwischen Graubünden und Tessin. Sie folgt weiterhin der Moesa und erreicht bei Lumino die nördliche Agglomeration Bellinzona.
An der Verzweigung Bellinzona-Nord mündet die Hauptachse der A13 in die A2. In Richtung Süden führt die A2 nach Lugano und Chiasso, in Richtung Norden über Biasca und den Gotthard nach Luzern und Basel.
Für den durchgehenden Nord-Süd-Verkehr endet die San-Bernardino-Route damit an der A2. Die Nationalstrasse N13 setzt sich jedoch in einem weiteren, räumlich nicht lückenlos als Autobahn ausgebauten Korridor in Richtung Locarno und Ascona fort.
Südlicher Abschnitt im Tessin
Magadinoebene
Von Bellinzona-Süd führt die Nationalstrasse durch die Magadinoebene in Richtung Locarno. Dieser Abschnitt ist nicht durchgehend als kreuzungsfreie Autobahn ausgebaut.
Die Strasse durchquert ein dicht genutztes Gebiet mit Landwirtschaft, Gewerbe, Flugplatzanlagen, Siedlungen und ökologisch bedeutenden Flächen. Mehrere Knoten und Kreisverkehrsanlagen begrenzen den Verkehrsfluss.
Das ASTRA und der Kanton Tessin planen eine leistungsfähigere Verbindung zwischen der A2 bei Bellinzona und der A13 im Raum Locarno. Das Vorhaben wird als neue Verbindung A2–A13 beziehungsweise COBELLO bezeichnet.[7]
Umfahrung Locarno
Der westliche Teil der N13 bildet die Umfahrung von Locarno. Sie führt vom Raum des Flughafens Locarno über Tenero und Minusio zum Mappo-Morettina-Tunnel und weiter nach Ascona.
Der Mappo-Morettina-Tunnel ist ein zweistreifiger Gegenverkehrstunnel. Er entlastet die Ortszentren von Minusio, Muralto und Locarno vom Durchgangsverkehr und verbindet die Magadinoebene mit Ascona, dem Centovalli, dem Onsernonetal und dem Maggiatal.
Der vom ASTRA betreute Abschnitt reicht vom Anschluss San Materno bei Ascona bis zum Kreisel beim Flugplatz in der Magadinoebene.[8]
Obwohl dieser Abschnitt ebenfalls als A13 bezeichnet wird, besteht zwischen ihm und der Hauptachse bei Bellinzona gegenwärtig keine durchgehende Autobahnverbindung.
Geschichte
Historische Verkehrswege
Die A13 folgt mehreren seit Jahrhunderten genutzten Verkehrsachsen. Das Alpenrheintal bildete bereits in römischer Zeit eine wichtige Nord-Süd-Verbindung zwischen dem Bodenseeraum und Chur.
Von Chur führten Wege über die Bündner Alpenpässe nach Italien. Der San Bernardino, der Splügenpass und die Viamala waren für Handel, Viehtrieb, Postverkehr und militärische Bewegungen von Bedeutung.
Zwischen 1818 und 1823 wurde eine durchgehend befahrbare Kunststrasse über den San Bernardino und durch die Viamala angelegt. Sie war eine der wichtigsten technischen Leistungen des damaligen bündnerischen Strassenbaus.
Mit der Eröffnung der Gotthardbahn im Jahr 1882 verlor der Verkehr über die Bündner Pässe stark an Bedeutung. Der motorisierte Strassenverkehr des 20. Jahrhunderts führte jedoch zu einer erneuten Aufwertung der Route.
Aufnahme in das Nationalstrassennetz
Nach der Annahme des Bundesbeschlusses über das schweizerische Nationalstrassennetz von 1960 begann der systematische Ausbau der N13.
Die Bauarbeiten erfolgten in zahlreichen Etappen. In den frühen 1960er-Jahren wurden erste Autobahnabschnitte im Sarganserland und im St. Galler Rheintal eröffnet.
Der alpine Abschnitt stellte wesentlich grössere technische Anforderungen. Tunnel, Brücken, Galerien und Stützmauern mussten in schwierigem Gelände errichtet werden. Gleichzeitig war die Route Naturgefahren wie Lawinen, Steinschlag, Hochwasser und Murgängen ausgesetzt.
Eröffnung des San-Bernardino-Tunnels
Der San-Bernardino-Tunnel und mehrere angrenzende Strassenabschnitte wurden 1967 eröffnet. Damit entstand eine ganzjährig nutzbare Verbindung zwischen dem deutschsprachigen Nordbünden und der italienischsprachigen Mesolcina.
Der Tunnel gehörte bei seiner Eröffnung zu den längsten Strassentunneln Europas und war der erste grosse Strassentunnel durch die Schweizer Alpen. Die neue Verbindung förderte den Tourismus im Rheinwald und in San Bernardino und erleichterte den wirtschaftlichen Austausch innerhalb Graubündens.
Ausbau des Rheintals
Im St. Galler Rheintal war die N13 zunächst auf mehreren Abschnitten nur zweistreifig ausgebaut. Wegen des steigenden Verkehrsaufkommens kam es wiederholt zu schweren Frontalkollisionen.
Die noch bestehenden Autostrassenabschnitte wurden schrittweise zu einer richtungsgetrennten Autobahn ausgebaut. Mit dem Ausbau zwischen Au und Diepoldsau wurde 2002 ein wesentlicher Teil des vierstreifigen Rheintalkorridors vollendet.
Der Ausbau erhöhte die Verkehrssicherheit und verbesserte die Erreichbarkeit der stark industrialisierten Gemeinden des Rheintals sowie des Fürstentums Liechtenstein.
Modernisierung im 21. Jahrhundert
Seit der weitgehenden Fertigstellung der Route konzentrieren sich die Arbeiten auf Unterhalt, Sicherheit, Lärmschutz und die Anpassung an heutige Verkehrsbelastungen.
Zu den bedeutendsten Projekten gehören:
- die Umfahrung Roveredo;
- die Erneuerung des San-Bernardino-Tunnels;
- der Bau von Sicherheitsstollen entlang der Viamala;
- die Sanierung von Brücken und Galerien;
- Schutzbauten gegen Lawinen, Steinschlag und Hochwasser;
- die Erneuerung der Abschnitte im Rheinwald und in der Mesolcina;
- die Verbesserung der Anschlüsse Reichenau, Chur, Buchs und Landquart.
Tunnel und Kunstbauten
Die A13 gehört zu den technisch anspruchsvollsten Nationalstrassen der Schweiz. Besonders zwischen Reichenau und Mesocco besteht ein hoher Anteil an Tunneln, Galerien, Brücken und Stützkonstruktionen.
Bedeutende Tunnel
| Tunnel | Abschnitt | Ungefähre Länge | Besonderheit |
|---|---|---|---|
| San-Bernardino-Tunnel | Hinterrhein–San Bernardino | 6596 m | Alpenquerender Gegenverkehrstunnel |
| Isla-Bella-Tunnel | Reichenau–Rothenbrunnen | rund 2400 m | Tunnel im Hinterrheintal |
| Crapteig-Tunnel | Thusis–Viamala | rund 2100 m | Gegenverkehrstunnel mit Sicherheitsstollen |
| Bärenburg-Tunnel | Zillis–Andeer | rund 1000 m | Teil des alpinen Autostrassenabschnitts |
| Viamala-Tunnel | Thusis–Zillis | rund 750 m | Umfahrung des engsten Schluchtabschnitts |
| Rofla-Tunnel | Andeer–Sufers | rund 1000 m | Tunnel in der Roflaschlucht |
| Umfahrungstunnel Roveredo | Roveredo | rund 2400 m | Entlastung des Dorfzentrums |
| Mappo-Morettina-Tunnel | Minusio–Locarno–Ascona | rund 5500 m | Getrennter südlicher Abschnitt der N13 |
Die Längenangaben können je nach Abgrenzung der Portal- und Nebenbauwerke geringfügig abweichen.
Sicherheitsstollen
Nach schweren Tunnelbränden in der Schweiz und im Ausland wurden die Sicherheitsanforderungen an bestehende Gegenverkehrstunnel erhöht.
Entlang der A13 wurden deshalb unter anderem für die Tunnel Crapteig, Viamala, Bärenburg, Rofla und Isla Bella parallele Sicherheitsstollen gebaut. Die Stollen sind durch regelmässige Querverbindungen mit den Strassentunneln verbunden und ermöglichen bei einem Brand oder Unfall eine Flucht in einen geschützten Bereich.
Der Sicherheitsstollen des Isla-Bella-Tunnels besitzt eine Länge von rund 2500 Metern. Er ist Teil eines systematisch ausgebauten Schutzkonzepts entlang der Bündner Hauptverkehrsachse.[9]
Brücken und Galerien
Zu den auffälligsten Bauwerken gehören die grossen Hinterrheinbrücken bei Reichenau, Bonaduz, Thusis, Zillis, Andeer und Sufers.
Im Rheinwald und auf der Südseite des San Bernardino schützen zahlreiche Galerien die Fahrbahn vor Lawinen, Steinschlag, Felsstürzen und Murgängen. In den offenen Talabschnitten sind zusätzlich Schutzdämme, Steinschlagnetze und Wildtierüberführungen vorhanden.
Die Kunstbauten müssen wegen Frost, Streusalz, Temperaturwechseln und der starken Verkehrsbelastung regelmässig instand gesetzt werden.
Verkehrsbedeutung
Nord-Süd-Verkehr
Die A13 ist nach der Gotthardroute über die A2 die zweitwichtigste Strassenverbindung durch die Zentral- und Ostschweizer Alpen.
Sie wird insbesondere von Reisenden aus Süddeutschland, Vorarlberg, Liechtenstein und der Ostschweiz auf dem Weg in das Tessin und nach Norditalien benutzt. Während der Ferienzeiten dient sie häufig als Ausweichroute, wenn sich vor dem Gotthard-Strassentunnel lange Staus bilden.
Die A13 ist jedoch nicht in allen Fällen eine leistungsfähige Alternative. Der San-Bernardino-Tunnel und mehrere zweistreifige Abschnitte besitzen eine wesentlich geringere Kapazität als eine durchgehend vierstreifige Autobahn.
Regionalverkehr
Im Rheintal übernimmt die A13 eine wichtige Funktion für den täglichen Pendler-, Wirtschafts- und Einkaufsverkehr. Sie verbindet die Gemeinden zwischen St. Margrethen, Buchs und Sargans und erschliesst Liechtenstein.
Im Raum Chur dient sie sowohl dem Stadtverkehr als auch der Zufahrt zu touristischen Regionen wie Davos, Lenzerheide, Arosa, der Surselva und dem Engadin.
In der Mesolcina ist die A13 die wichtigste Verbindung zwischen den Dörfern des Tals und den Arbeitsplatz- und Versorgungszentren Bellinzona und Locarno.
Schwerverkehr
Die Route besitzt auch für den internationalen Güterverkehr Bedeutung. Wegen der Steigungen, der engen Tunnel und der teilweise zweistreifigen Fahrbahn ist der Schwerverkehr jedoch betrieblich anspruchsvoll.
Vor dem San-Bernardino-Tunnel bestehen Dosierungs- und Warteräume. Bei Überlastung, Unfällen, starken Schneefällen oder Tunnelsperrungen kann der Schwerverkehr zeitweise zurückgehalten werden.
Ferienverkehr
An Wochenenden und während der Sommer- und Winterferien entstehen regelmässig Staus zwischen Sargans, Chur, Thusis und dem San-Bernardino-Tunnel.
Besonders belastet sind:
- die Verzweigung Sarganserland;
- der Raum Landquart und Chur;
- der zweistreifige Abschnitt durch die Viamala;
- die Zufahrten zum San-Bernardino-Tunnel;
- die steilen Abschnitte zwischen Mesocco und dem Tunnel;
- die Einmündung in die A2 bei Bellinzona.
Das Bundesamt für Strassen bezeichnet die A13 regelmässig als eine der besonders stark belasteten Ferienverkehrsachsen.[10]
Verkehrssicherheit
Die unterschiedlichen Ausbauformen der A13 stellen besondere Anforderungen an die Verkehrssicherheit. Auf vierstreifigen Abschnitten sind die Fahrtrichtungen getrennt, während in zahlreichen Alpentunneln und auf Autostrassenabschnitten Gegenverkehr besteht.
Gefahren entstehen insbesondere durch:
- Frontalkollisionen;
- starke Geschwindigkeitsunterschiede zwischen Personenwagen und Lastwagen;
- plötzlich wechselnde Witterungsverhältnisse;
- Schnee und Eis;
- Steinschlag, Lawinen und Murgänge;
- Rückstaus vor Tunneln;
- Pannen in Abschnitten ohne Pannenstreifen;
- eingeschränkte Sicht in Kurven und Tunneln.
Am 16. September 2006 ereignete sich im Viamala-Tunnel einer der schwersten Unfälle der Bündner Strassenverkehrsgeschichte. Nach einer Kollision zwischen einem Reisecar und zwei Personenwagen brach ein Brand aus. Neun Menschen kamen ums Leben, fünf weitere wurden verletzt.[11]
Der Unfall führte zu zusätzlichen Diskussionen über Tunnelsicherheit, Rettungswege, Brandbekämpfung und die Führung des Schwerverkehrs. Seither wurden zahlreiche Anlagen erneuert und mehrere Sicherheitsstollen gebaut.
Naturgefahren
Die A13 ist auf ihrem alpinen Abschnitt zahlreichen Naturgefahren ausgesetzt. Dazu gehören Lawinen, Hochwasser, Felsstürze, Steinschlag, Murgänge und Hangrutschungen.
Das ASTRA überwacht gefährdete Hänge und Gewässer mit Messanlagen. Schutznetze, Galerien, Dämme, Rückhaltebecken und verstärkte Flussufer sollen das Risiko vermindern.
Trotz dieser Massnahmen können aussergewöhnliche Naturereignisse zu längeren Sperrungen führen. Eine Unterbrechung der A13 hat erhebliche Folgen, weil geeignete Umleitungsrouten im alpinen Gelände nur begrenzt vorhanden sind.
Zerstörung bei Soazza 2024
Am 21. Juni 2024 führten aussergewöhnlich starke Niederschläge in der Mesolcina zu Murgängen und Hochwasser. Material aus dem Riale d'Orbel gelangte in die Moesa und staute beziehungsweise verlagerte den Flusslauf.
Bei Soazza unterspülte die Moesa die A13. Ein rund 200 Meter langer Abschnitt der Fahrbahn zwischen Lostallo und Mesocco-Süd wurde vollständig zerstört. Die Hauptverbindung zwischen dem Tessin und Nordbünden musste gesperrt werden.[12]
Das ASTRA, Bauunternehmen, Einsatzkräfte und kantonale Stellen errichteten innerhalb weniger Wochen eine provisorische Fahrbahn. Anfang Juli konnte der Verkehr wieder mit je einer Fahrspur pro Richtung geführt werden.
Am 3. September 2024 wurde auch die zweite Fahrbahn wieder freigegeben. Für die Wiederherstellung und die Sicherung des Flussufers wurden grosse Mengen Geröll bewegt und Felsblöcke für neue Uferverbauungen verwendet.
Die Gesamtkosten der unmittelbaren Wiederherstellungs- und Sicherungsarbeiten beliefen sich auf rund 13 Millionen Franken. Im Jahr 2025 wurden der definitive Belag und die endgültige Signalisation erstellt.[13]
Das Ereignis zeigte die grosse wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung der A13. Während der Sperrung musste der weiträumige Transitverkehr auf die Gotthardroute ausweichen, während lokale Verbindungen nur eingeschränkt zur Verfügung standen.
Umwelt und Landschaft
Die A13 durchquert sehr unterschiedliche Natur- und Kulturlandschaften. Dazu gehören das dicht besiedelte Alpenrheintal, die Weinberge der Bündner Herrschaft, das Domleschg, die Schluchten von Viamala und Rofla, das hochalpine Rheinwald und die mediterran geprägte Mesolcina.
Der Bau der Strasse führte zu Eingriffen in Flussräume, Wälder, Landwirtschaftsflächen und Siedlungen. Zu den wichtigsten Umweltbelastungen gehören Lärm, Luftschadstoffe, Bodenversiegelung und die Zerschneidung von Lebensräumen.
Zur Verminderung der Auswirkungen wurden unter anderem folgende Massnahmen umgesetzt:
- Lärmschutzwände und lärmarme Beläge;
- Wildtierüberführungen und Durchlässe;
- Wiederherstellung von Gewässerräumen;
- ökologische Ersatzflächen;
- Renaturierung von Ufern und Auen;
- Rückbau nicht mehr benötigter Fahrbahnen;
- landschaftliche Einpassung von Tunneln und Portalen.
Bei Roveredo ermöglichte die Verlegung der Autobahn in einen Tunnel den Rückbau der früheren Trasse im Dorfzentrum. Zwischen San Vittore und Lumino wurden ökologische Ausgleichsmassnahmen entlang der Moesa umgesetzt.[14]
Unterhalt und Ausbau
Die A13 wurde grösstenteils zwischen den 1960er- und 1990er-Jahren gebaut. Viele Brücken, Tunnel und Fahrbahnen erreichen deshalb ein Alter, das umfassende Sanierungen erfordert.
Das ASTRA bündelt die Arbeiten in mehrjährigen Erhaltungsprojekten. Dabei werden Fahrbahnen, Brücken, Stützmauern, Entwässerungen, Leitplanken, Tunnelanlagen und Signalisationen erneuert.
Zu den laufenden beziehungsweise langfristigen Aufgaben gehören:
- Gesamtsanierung zwischen Landquart und der Verzweigung Sarganserland;
- Erneuerung der Anschlüsse im St. Galler Rheintal;
- Umbau des Anschlusses Reichenau;
- Sanierung des Isla-Bella-Tunnels;
- weitere Sicherheitsstollen in den Alpentunneln;
- Erneuerung der Abschnitte im Rheinwald;
- Sanierung der Kehren zwischen Mesocco und Pian San Giacomo;
- Verbesserung der Verkehrsführung in der Magadinoebene;
- Erneuerung der Sicherheitsanlagen im Mappo-Morettina-Tunnel.
Die Bauarbeiten werden nach Möglichkeit bei laufendem Verkehr ausgeführt. Wegen der engen Platzverhältnisse sind jedoch regelmässig nächtliche Sperrungen oder einspurige Verkehrsführungen notwendig.
Bedeutung für Graubünden
Die A13 ist die wichtigste Strassenachse des Kantons Graubünden. Sie verbindet den Kanton mit der Ostschweiz, Zürich, Liechtenstein und dem Tessin.
Für die Mesolcina besitzt sie eine besondere politische Bedeutung. Vor der Eröffnung des San-Bernardino-Tunnels war das Tal während des Winters auf der Strasse vom übrigen Graubünden getrennt und stärker nach Bellinzona orientiert.
Der ganzjährig geöffnete Tunnel verbesserte die Verbindung zur Kantonshauptstadt Chur und stärkte den innerkantonalen Zusammenhalt. Gleichzeitig blieb die wirtschaftliche Ausrichtung der Mesolcina auf das Tessin bestehen.
Die A13 erschliesst auch bedeutende Tourismusregionen. Über ihre Anschlüsse werden unter anderem Davos, Arosa, Lenzerheide, die Surselva, das Engadin, das Avers und die Ferienorte des Rheinwalds erreicht.
Bedeutung für Liechtenstein
Obwohl die A13 nicht durch das Fürstentum Liechtenstein führt, bildet sie dessen wichtigste Autobahnverbindung.
Mehrere Rheinbrücken verbinden die liechtensteinischen Gemeinden mit Anschlüssen der A13:
| Schweizer Anschlussraum | Verbindung nach Liechtenstein |
|---|---|
| Haag/Bendern | Bendern, Eschen und Gamprin |
| Buchs/Schaan | Schaan und Vaduz |
| Sevelen/Vaduz | Vaduz und Triesen |
| Trübbach/Balzers | Balzers |
Die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen dem St. Galler Rheintal und Liechtenstein führen zu einem hohen täglichen Pendlerverkehr.
Siehe auch
- Liste der Autobahnen und Autostrassen in der Schweiz
- Nationalstrasse
- San-Bernardino-Tunnel
- San-Bernardino-Pass
- Viamala
- Hinterrhein
- Alpenrhein
- Valle Mesolcina
- Autobahn A2
- Autobahn A3
- Autostrasse A28
Literatur
- Bundesamt für Strassen: Strassen und Verkehr. Entwicklungen, Zahlen und Fakten. Bern, verschiedene Jahrgänge.
- Tiefbauamt Graubünden: Lebensadern – Bündner Strassen gestern, heute und morgen. Chur 1997.
- Jürg Simonett: Verkehrserneuerung und Verkehrsverlagerung in Graubünden. Chur 1986.
- Paolo Mantovani: Die Handelsstrasse über den San Bernardino. Chur 1988.
- Armon Planta: Verkehrswege im alten Rätien. Band 4, Chur 1990.
- Bundesamt für Strassen: Nationalstrasse A13 – Tunnelsicherheit Viamala. Bern.
- Bundesamt für Strassen: Erhaltungsprojekte der Nationalstrasse A13. Bern und Bellinzona.
Weblinks
- Bundesamt für Strassen ASTRA
- Nationalstrassenprojekte in der Südostschweiz
- Informationen zum San-Bernardino-Tunnel
- Tunnelsicherheit im Abschnitt Viamala
- San Bernardino im Historischen Lexikon der Schweiz
Wikimedia Commons: Medien zu Autobahn A13
Einzelnachweise
- ↑ Strassen und Verkehr – Zahlen und Fakten, Bundesamt für Strassen ASTRA, Abschnitt Europastrassen durch die Schweiz, abgerufen am 24. Juli 2026.
- ↑ «A13 Umgestaltung Anschluss Reichenau», Bundesamt für Strassen ASTRA, abgerufen am 24. Juli 2026.
- ↑ «Viamala», in: Historisches Lexikon der Schweiz, abgerufen am 24. Juli 2026.
- ↑ «San Bernardino (Pass)», in: Historisches Lexikon der Schweiz, abgerufen am 24. Juli 2026.
- ↑ «A13 San Bernardino Tunnel», Bundesamt für Strassen ASTRA, abgerufen am 24. Juli 2026.
- ↑ «A13 Umfahrung Roveredo», Bundesamt für Strassen ASTRA, abgerufen am 24. Juli 2026.
- ↑ «Nationalstrassenprojekte Südostschweiz», Bundesamt für Strassen ASTRA, Abschnitt neue Verbindung A2–A13 Bellinzona–Locarno, abgerufen am 24. Juli 2026.
- ↑ «A13 Galleria Mappo-Morettina», Bundesamt für Strassen ASTRA, abgerufen am 24. Juli 2026.
- ↑ «Durchschlag des Sicherheitsstollens Isla Bella», Bundesamt für Strassen ASTRA, abgerufen am 24. Juli 2026.
- ↑ «Verkehrsprognose für Ostern 2026», Bundesamt für Strassen ASTRA, 18. März 2026, abgerufen am 24. Juli 2026.
- ↑ Tragisches Unfallereignis in der Viamala im Rückblick, Tiefbauamt Graubünden, abgerufen am 24. Juli 2026.
- ↑ «A13 Lostallo–Mesocco: Abschluss der Räumungs- und Sicherungsarbeiten», Bundesamt für Strassen ASTRA, 5. Dezember 2024, abgerufen am 24. Juli 2026.
- ↑ «A13 Lostallo–Mesocco Süd: definitiver Belag», Bundesamt für Strassen ASTRA, 4. September 2025, abgerufen am 24. Juli 2026.
- ↑ «Freie Fahrt für die Natur», Blog des Bundesamts für Strassen ASTRA, 5. Februar 2026, abgerufen am 24. Juli 2026.