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	<title>Weinbau im Kanton Zürich - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Helvetia Wiki – Die Enzyklopädie der Schweiz</subtitle>
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		<title>Nick Frei: Die Seite wurde neu angelegt: «{| class=&quot;wikitable float-right&quot; style=&quot;float:right; width:310px; margin:0 0 1em 1em;&quot; |+ &#039;&#039;&#039;Weinbau im Kanton Zürich&#039;&#039;&#039; |- ! Staat | Schweiz |- ! Kanton | Zürich |- ! Weinregion | Deutschschweiz |- ! Bestockte Rebfläche | rund 609 ha |- ! Stand | 2025 |- ! Wichtigste rote Rebsorte | Blauburgunder |- ! Wichtigste weisse Rebsorte | Riesling-Silvaner |- ! Bedeutende Anbaugebiete | Zürcher Wei…»</title>
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		<updated>2026-07-26T10:00:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Seite wurde neu angelegt: «{| class=&amp;quot;wikitable float-right&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; width:310px; margin:0 0 1em 1em;&amp;quot; |+ &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Weinbau im Kanton Zürich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; |- ! Staat | &lt;a href=&quot;/de/Schweiz&quot; title=&quot;Schweiz&quot;&gt;Schweiz&lt;/a&gt; |- ! Kanton | &lt;a href=&quot;/de/Kanton_Z%C3%BCrich&quot; title=&quot;Kanton Zürich&quot;&gt;Zürich&lt;/a&gt; |- ! Weinregion | &lt;a href=&quot;/de/Deutschschweiz&quot; title=&quot;Deutschschweiz&quot;&gt;Deutschschweiz&lt;/a&gt; |- ! Bestockte Rebfläche | rund 609 ha |- ! Stand | 2025 |- ! Wichtigste rote Rebsorte | &lt;a href=&quot;/de/index.php?title=Pinot_noir&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Pinot noir (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Blauburgunder&lt;/a&gt; |- ! Wichtigste weisse Rebsorte | &lt;a href=&quot;/de/index.php?title=M%C3%BCller-Thurgau&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Müller-Thurgau (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Riesling-Silvaner&lt;/a&gt; |- ! Bedeutende Anbaugebiete | Zürcher Wei…»&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable float-right&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; width:310px; margin:0 0 1em 1em;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Weinbau im Kanton Zürich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Staat&lt;br /&gt;
| [[Schweiz]]&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
! Stand&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
! Wichtigste rote Rebsorte&lt;br /&gt;
| [[Pinot noir|Blauburgunder]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Wichtigste weisse Rebsorte&lt;br /&gt;
| [[Müller-Thurgau|Riesling-Silvaner]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Bedeutende Anbaugebiete&lt;br /&gt;
| [[Zürcher Weinland]], [[Zürcher Unterland]], [[Winterthur]], [[Zürichsee]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Ursprungsbezeichnungen&lt;br /&gt;
| AOC Zürich, AOC Zürichsee&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Fachstelle&lt;br /&gt;
| Fachstelle Rebbau am [[Strickhof]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Weinbau im Kanton Zürich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; gehört zu den bedeutendsten Bereichen des [[Weinbau in der Schweiz|Deutschschweizer Weinbaus]]. Mit einer bestockten Rebfläche von rund 609 Hektaren war Zürich 2025 der flächenmässig grösste Weinbaukanton der Deutschschweiz. Er lag damit vor den Kantonen [[Kanton Schaffhausen|Schaffhausen]] und [[Kanton Graubünden|Graubünden]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;weinjahr2025&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.blw.admin.ch/dam/de/sd-web/an5PEIBQ1W3u/Das%20Weinjahr_2025.pdf |titel=Das Weinjahr 2025 |hrsg=Bundesamt für Landwirtschaft |datum=2026-05-07 |format=PDF |abruf=2026-07-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zürcher Rebberge verteilen sich auf zahlreiche Gemeinden und unterschiedliche Landschaftsräume. Besonders grosse und zusammenhängende Anbaugebiete befinden sich im [[Zürcher Weinland]], im [[Zürcher Unterland]], im Raum [[Winterthur]] sowie an den Ufern des [[Zürichsee]]s. Kleinere Rebflächen bestehen ausserdem im [[Limmattal]], im [[Zürcher Oberland]] und innerhalb der Stadt [[Zürich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigste rote Rebsorte ist der Blauburgunder, international als Pinot noir bekannt. Bei den weissen Sorten nimmt Riesling-Silvaner, die schweizerische Bezeichnung für Müller-Thurgau, den grössten Flächenanteil ein. Daneben werden zahlreiche traditionelle, internationale und pilzwiderstandsfähige Sorten kultiviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Römische Zeit und frühes Mittelalter ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob bereits die Römer im Gebiet des heutigen Kantons Zürich systematisch Wein anbauten, ist nicht für alle Orte eindeutig belegt. Römische Gutshöfe, Verkehrswege und Siedlungen zeigen jedoch, dass die Region eng in die Wirtschaft des Römischen Reiches eingebunden war. Der Wein wurde sowohl importiert als auch vermutlich örtlich erzeugt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sicher nachweisbar ist der Weinbau seit dem frühen Mittelalter. Klöster, Stifte und weltliche Grundherren besassen Rebflächen oder erhielten Wein als Abgabe. Zu den bedeutenden Grundbesitzern gehörten das [[Kloster St. Gallen]], das [[Kloster Einsiedeln]], das [[Kloster Rheinau]], das [[Kloster Allerheiligen (Schaffhausen)|Kloster Allerheiligen]] und das [[Grossmünster]] in Zürich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wein gehörte zu den wichtigsten Handels- und Abgabegütern. Er wurde für den kirchlichen Gebrauch, die Versorgung von Herrschaftshöfen und als alltägliches Getränk benötigt. Da Wasser in dicht besiedelten Orten häufig verunreinigt war, besass leichter Wein auch als Nahrungs- und Alltagsgetränk Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hoch- und Spätmittelalter ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Hochmittelalter breitete sich der Rebbau an geeigneten Hängen entlang des Rheins, der Thur, der Töss, der Limmat und des Zürichsees aus. Rebberge entstanden ausserdem bei Burgen, Klöstern und grösseren Dörfern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Urkunden nennen Weinberge unter anderem in [[Winterthur]], [[Eglisau]], [[Rheinau ZH|Rheinau]], [[Andelfingen ZH|Andelfingen]], [[Küsnacht ZH|Küsnacht]], [[Meilen]], [[Stäfa]], [[Wädenswil]] und Zürich. Besitz und Nutzungsrechte waren häufig auf verschiedene Grundherren verteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bewirtschafter entrichteten einen Teil der Ernte als Zehnten oder Grundzins. Viele Reben wurden als Lehen vergeben. Die Arbeiten im Rebberg erforderten viel Handarbeit, darunter das Schneiden, Binden, Hacken, Aufbinden und Lesen der Trauben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Wachstum der Stadt Zürich nahm auch der Bedarf an Wein zu. Stadtbürger und geistliche Institutionen erwarben Rebberge am Zürichsee und im Umland. Wein wurde auf dem See, auf Flüssen und über Land in die Stadt transportiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zürcher Herrschaft und Weinhandel ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der territorialen Ausdehnung der Stadt Zürich gelangten zahlreiche Weinbaugebiete unter ihre politische Kontrolle. Die Zürcher Obrigkeit regelte Produktion, Ausschank, Handel und Besteuerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weinabgaben bildeten eine wichtige Einnahmequelle. In den Städten und Marktflecken bestanden Tavernen und obrigkeitlich konzessionierte Schankstätten. Vorschriften sollten Betrug, falsche Masse, die Vermischung unterschiedlicher Weine und überhöhte Preise verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Reformation in der Schweiz|Reformation]] gingen viele kirchliche Besitzungen an den Zürcher Staat über. Die bisherigen Klosterrebberge wurden teilweise durch staatliche Ämter verwaltet oder an Private verpachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weinbau blieb für zahlreiche Gemeinden ein zentraler Wirtschaftszweig. Neben den professionellen Rebleuten besassen auch Bauern, Handwerker und städtische Familien kleinere Parzellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausdehnung im 18. und 19. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 18. und frühen 19. Jahrhundert erreichte der Zürcher Weinbau eine grosse räumliche Ausdehnung. Reben standen nicht nur in den heute bekannten Weinlagen, sondern auch an vielen Hängen, die später überbaut oder für andere landwirtschaftliche Kulturen genutzt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts gehörte der Kanton Zürich zu den wichtigsten Weinbaugebieten der Schweiz. Die Rebfläche war um ein Mehrfaches grösser als heute. Auch Gemeinden, die gegenwärtig kaum noch mit Weinbau verbunden werden, besassen ausgedehnte Rebberge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Qualität der Weine war unterschiedlich. Hohe Erträge, ungünstige Sorten, unreifes Traubengut und einfache Kellertechnik führten teilweise zu dünnen und säurebetonten Weinen. Gleichzeitig bestanden bereits bekannte Lagen und sorgfältig arbeitende Produzenten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aufhebung feudaler Lasten, neue Eigentumsverhältnisse und der Ausbau der Verkehrswege veränderten die Produktionsbedingungen. Durch Eisenbahn und Dampfschifffahrt kamen jedoch zunehmend Weine aus anderen Schweizer Regionen und aus dem Ausland auf den Zürcher Markt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Krisen des 19. Jahrhunderts ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pilzkrankheiten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der Mitte des 19. Jahrhunderts bedrohten eingeschleppte Pflanzenkrankheiten den europäischen Weinbau. Der [[Echter Mehltau|Echte Mehltau]] und später der [[Falscher Mehltau|Falsche Mehltau]] verursachten erhebliche Ernteausfälle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bekämpfung erforderte neue Pflanzenschutzmittel und zusätzliche Arbeit. Schwefel wurde gegen den Echten Mehltau eingesetzt, während kupferhaltige Präparate zur Bekämpfung des Falschen Mehltaus dienten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele kleine Rebbergbesitzer konnten den steigenden Aufwand kaum tragen. Gleichzeitig sanken die Weinpreise wegen der zunehmenden Konkurrenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reblaus ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1886 wurde im Kanton Zürich erstmals ein Befall durch die [[Reblaus]] festgestellt. Das kleine, aus Nordamerika eingeschleppte Insekt schädigt die Wurzeln europäischer Reben und kann ganze Weinberge zerstören.&amp;lt;ref name=&amp;quot;reblausstrickhof&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.strickhof.ch/publikationen/ |titel=Die Reblaus als Förderin des zürcherischen Rebbaues 1886–1986 |hrsg=Strickhof |abruf=2026-07-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Behörden ordneten Kontrollen, Rodungen und weitere Bekämpfungsmassnahmen an. In der Folge wurde das kantonale Rebbaukommissariat geschaffen. Langfristig setzte sich die Veredelung europäischer Rebsorten auf reblausresistente amerikanische Unterlagsreben durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bekämpfung der Reblaus beschleunigte die Modernisierung des Weinbaus. Gleichzeitig verschwanden viele wenig geeignete und wirtschaftlich unrentable Rebflächen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rückgang der Rebfläche ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben Krankheiten und Schädlingen trugen mehrere wirtschaftliche und gesellschaftliche Veränderungen zum Rückgang bei. Importierte Weine wurden durch neue Verkehrsverbindungen günstiger verfügbar. In vielen Gemeinden boten Industrie und Gewerbe attraktivere und regelmässigere Einkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausdehnung der Siedlungen verdrängte insbesondere am Zürichsee zahlreiche Rebberge. Sonnige Hanglagen wurden zu bevorzugten Wohngebieten. Ehemalige Rebflächen in Küsnacht, [[Erlenbach ZH|Erlenbach]], [[Herrliberg]], Meilen und anderen Seegemeinden wurden teilweise mit Villen und Wohnquartieren überbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in Zürich, Winterthur und den grösseren Dörfern gingen Reben durch das Siedlungswachstum verloren. Bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts war die kantonale Rebfläche auf einen Bruchteil ihres früheren Umfangs geschrumpft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erneuerung im 20. Jahrhundert ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 20. Jahrhundert wandelte sich der Zürcher Weinbau von einer auf hohe Mengen ausgerichteten Produktion zu einem stärker qualitätsorientierten Wirtschaftszweig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rebbaukommission, landwirtschaftliche Schulen, Forschungsanstalten und Berufsorganisationen förderten eine bessere Sortenwahl, gezielte Düngung, moderne Pflanzenschutzmethoden und eine sorgfältigere Kellerwirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rebberge wurden neu geordnet, Wege angelegt und Parzellen zusammengelegt. Drahtanlagen ersetzten vielerorts die traditionelle Einzelstockerziehung. Mechanisierung und geeignete Geräte erleichterten einen Teil der Arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genossenschaften ermöglichten es kleineren Produzenten, Trauben gemeinsam zu verarbeiten und Wein professionell zu vermarkten. Zugleich entstanden private Selbstkelterungsbetriebe, die Wein aus eigenen Trauben erzeugten und unter eigenem Namen verkauften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit den letzten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts stieg das Qualitätsbewusstsein deutlich. Tiefere Erträge, selektive Lese, temperaturkontrollierte Gärung, verbesserte Kellerhygiene und der Ausbau in Holzfässern eröffneten neue Möglichkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heutige Anbaugebiete ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kanton Zürich besitzt kein geschlossenes Weinbaugebiet. Die Rebberge verteilen sich auf mehrere Landschaftsräume mit unterschiedlichen Böden, Höhenlagen und Kleinklimata.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zürcher Weinland ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Zürcher Weinland]] zwischen Winterthur, dem Rhein und der Kantonsgrenze zu Thurgau und Schaffhausen ist das grösste zusammenhängende Weinbaugebiet des Kantons.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutende Weinbaugemeinden sind unter anderem:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Andelfingen ZH|Andelfingen]]&lt;br /&gt;
* [[Benken ZH|Benken]]&lt;br /&gt;
* [[Dachsen]]&lt;br /&gt;
* [[Dorf ZH|Dorf]]&lt;br /&gt;
* [[Flaach]]&lt;br /&gt;
* [[Henggart]]&lt;br /&gt;
* [[Marthalen]]&lt;br /&gt;
* [[Ossingen]]&lt;br /&gt;
* [[Rheinau ZH|Rheinau]]&lt;br /&gt;
* [[Trüllikon]]&lt;br /&gt;
* [[Truttikon]]&lt;br /&gt;
* [[Uhwiesen]]&lt;br /&gt;
* [[Volken]]&lt;br /&gt;
* [[Waltalingen]]&lt;br /&gt;
* [[Wil ZH|Wil]]&lt;br /&gt;
* [[Wildensbuch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Landschaft wird von flachen bis mässig steilen Rebbergen, Landwirtschaftsflächen, Wäldern und Dörfern geprägt. Viele Reblagen befinden sich an südlich oder südwestlich ausgerichteten Hängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rhein und die Thur beeinflussen das lokale Klima. Die Böden bestehen je nach Lage aus Kalk, Mergel, Moränenmaterial, Schotter oder lehmigen Ablagerungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Weinland ist besonders für Blauburgunder und Riesling-Silvaner bekannt. Daneben werden Chardonnay, Sauvignon blanc, Pinot gris, Räuschling, Cabernet-Sorten und pilzwiderstandsfähige Reben kultiviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zürcher Unterland ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zürcher Unterland konzentriert sich der Weinbau auf sonnige Hänge am Rhein, am [[Irchel]] und entlang der Lägern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtige Orte sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bachenbülach]]&lt;br /&gt;
* [[Bülach]]&lt;br /&gt;
* [[Eglisau]]&lt;br /&gt;
* [[Freienstein-Teufen]]&lt;br /&gt;
* [[Glattfelden]]&lt;br /&gt;
* [[Hüntwangen]]&lt;br /&gt;
* [[Rafz]]&lt;br /&gt;
* [[Regensberg]]&lt;br /&gt;
* [[Stadel ZH|Stadel]]&lt;br /&gt;
* [[Weiach]]&lt;br /&gt;
* [[Winkel ZH|Winkel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eglisau besitzt eine besonders lange Weinbautradition. Die steilen, teilweise terrassierten Reblagen über dem Rhein prägen das Ortsbild. Der Fluss mildert Temperaturschwankungen und reflektiert Sonnenlicht an die Hänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Reblandschaften bei Wil, Hüntwangen und Rafz gehören zu den charakteristischen Kulturlandschaften des Unterlands. Die trockenen und sonnenreichen Lagen eignen sich besonders für rote Sorten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Winterthur und Umgebung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Winterthur war früher von umfangreichen Rebbergen umgeben. Viele Hänge in Wülflingen, Veltheim, Oberwinterthur und Seen wurden später überbaut. Dennoch besitzt die Stadt weiterhin mehrere Rebflächen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rebberg am [[Goldenberg (Winterthur)|Goldenberg]] zählt zu den bekanntesten städtischen Weinlagen der Schweiz. Weitere Reben stehen unter anderem in Wülflingen und an kleineren Hängen der Umgebung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Neftenbach]], [[Dättlikon]], [[Pfungen]], [[Rickenbach ZH|Rickenbach]] und weiteren Gemeinden bestehen ebenfalls Rebberge. Die Region bildet einen Übergang zwischen dem Zürcher Weinland und den Weinlagen des unteren Tösstals.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Winterthur ist zudem ein wichtiges Zentrum der Ausbildung, Beratung und Forschung. Am Standort Wülflingen ist der Strickhof im Bereich Weinbau tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zürichsee ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weinbau am Zürichsee konzentriert sich heute vor allem auf das rechte Seeufer und den oberen Zürichsee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutende Weinbauorte sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Herrliberg]]&lt;br /&gt;
* [[Hombrechtikon]]&lt;br /&gt;
* [[Küsnacht ZH|Küsnacht]]&lt;br /&gt;
* [[Männedorf]]&lt;br /&gt;
* [[Meilen]]&lt;br /&gt;
* [[Oetwil am See]]&lt;br /&gt;
* [[Stäfa]]&lt;br /&gt;
* [[Uetikon am See]]&lt;br /&gt;
* [[Wädenswil]]&lt;br /&gt;
* [[Zollikon]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stäfa besitzt die grössten zusammenhängenden Rebflächen am Zürichsee und gilt als Zentrum des Weinbaus an der sogenannten Goldküste. Der [[Rebberg Lattenberg]] gehört zu den markanten Reblandschaften der Region.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der See speichert Wärme und mildert die winterlichen Temperaturen. Die südwestlich ausgerichteten Hänge erhalten viel Sonne. Moränenböden, Nagelfluh, Sandstein, Mergel und lehmige Ablagerungen sorgen für unterschiedliche Standortbedingungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine besondere Bedeutung besitzt die alte weisse Rebsorte [[Räuschling]]. Sie wird vor allem am Zürichsee angebaut und ergibt säurebetonte, frische Weine, die häufig mit der regionalen Weinkultur verbunden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Weinregion Zürichsee gehören weingeografisch auch Rebflächen ausserhalb des Kantons Zürich, insbesondere im Raum [[Freienbach]] im [[Kanton Schwyz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stadt Zürich und Limmattal ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch innerhalb der Stadt Zürich wird Wein angebaut. Der bekannteste städtische Rebberg liegt am [[Chillesteig]] in [[Höngg]]. Weitere historische oder kleinere Rebflächen befinden sich an verschiedenen sonnigen Hängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das städtische Weingut bewirtschaftet Reben und erzeugt Weine, die einen unmittelbaren Bezug zur Stadt besitzen. Die Rebberge haben neben ihrer wirtschaftlichen Funktion Bedeutung für Landschaft, Biodiversität, Bildung und Naherholung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Limmattal bestehen kleinere Rebflächen, unter anderem in [[Weiningen ZH|Weiningen]], [[Unterengstringen]], [[Oberengstringen]] und weiteren Gemeinden. Der Ortsname Weiningen weist auf die lange Geschichte des Weinbaus hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zürcher Oberland ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zürcher Oberland ist der Weinbau weniger verbreitet als im Weinland oder am Zürichsee. Einzelne Rebflächen befinden sich an klimatisch günstigen Hängen und in tieferen Lagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kleinere Weinbauprojekte entstanden oder wurden wiederbelebt, nachdem der Rebbau in vielen Orten während des 19. und 20. Jahrhunderts verschwunden war. Teilweise werden dabei pilzwiderstandsfähige Sorten verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rebsorten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Blauburgunder ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Blauburgunder&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; beziehungsweise Pinot noir ist die wichtigste Rebsorte des Kantons. 2024 waren rund 254 Hektaren mit dieser Sorte bestockt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;strickhof2024&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.strickhof.ch/publikationen/vorlaeufiger-rueckblick-auf-das-weinjahr-2024/ |titel=Vorläufiger Rückblick auf das Weinjahr 2024 |hrsg=Strickhof |datum=2024-12-02 |abruf=2026-07-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Blauburgunder werden leichte, fruchtige Alltagsweine ebenso erzeugt wie konzentrierte Lagenweine. Die Weine können im Edelstahltank, in grossen Holzfässern oder in kleinen Barriques ausgebaut werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je nach Boden, Ertrag und Ausbau zeigen sie Aromen von roten Beeren, Kirschen, Kräutern und Gewürzen. Blauburgunder wird ausserdem für Roséweine und Schaumwein verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Riesling-Silvaner ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Riesling-Silvaner ist die in der Schweiz übliche Bezeichnung für Müller-Thurgau. Die Sorte entstand 1882 durch eine Kreuzung des Schweizer Rebzüchters [[Hermann Müller-Thurgau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit rund 107,7 Hektaren war sie 2024 die zweitwichtigste Rebsorte des Kantons.&amp;lt;ref name=&amp;quot;strickhof2024&amp;quot; /&amp;gt; Sie reift vergleichsweise früh und eignet sich deshalb gut für die klimatischen Bedingungen der Deutschschweiz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Weine sind meist hell, frisch und aromatisch. Typisch sind florale, muskatartige und fruchtige Noten. Riesling-Silvaner wird häufig jung getrunken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Räuschling ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Räuschling ist eine alte weisse Rebsorte, die heute hauptsächlich in der Deutschschweiz und besonders am Zürichsee angebaut wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die spät reifende Sorte besitzt eine ausgeprägte Säure und stellt hohe Ansprüche an Lage und Pflege. Sie ergibt schlanke, frische Weine mit Aromen von Zitrusfrüchten, grünen Äpfeln und gelegentlich mineralischen Noten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das wachsende Interesse an regionalen Spezialitäten gewann Räuschling seit dem späten 20. Jahrhundert wieder an Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere traditionelle und internationale Sorten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den weiteren im Kanton angebauten weissen Sorten gehören:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Chardonnay&lt;br /&gt;
* Sauvignon blanc&lt;br /&gt;
* Pinot gris&lt;br /&gt;
* Pinot blanc&lt;br /&gt;
* Gewürztraminer&lt;br /&gt;
* Kerner&lt;br /&gt;
* Muscat&lt;br /&gt;
* Chasselas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den roten Sorten werden neben Blauburgunder unter anderem kultiviert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Gamaret&lt;br /&gt;
* Garanoir&lt;br /&gt;
* Merlot&lt;br /&gt;
* Cabernet Jura&lt;br /&gt;
* Cabernet Dorsa&lt;br /&gt;
* Dornfelder&lt;br /&gt;
* Zweigelt&lt;br /&gt;
* Syrah&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahl der Rebsorten hängt von Lage, Boden, Reifezeit, Krankheitsanfälligkeit und dem gewünschten Weinstil ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pilzwiderstandsfähige Rebsorten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pilzwiderstandsfähige Rebsorten, kurz PIWI, gewinnen im Zürcher Weinbau an Bedeutung. Sie besitzen eine erhöhte Widerstandsfähigkeit gegen Echten und Falschen Mehltau und benötigen deshalb in der Regel weniger Pflanzenschutzbehandlungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Neupflanzungen des Jahres 2024 entfielen 5,6 von insgesamt 9 Hektaren auf solche Sorten. Besonders häufig wurde Souvignier gris gepflanzt. Weitere wichtige Sorten waren Muscaris, Solaris und Pinotin.&amp;lt;ref name=&amp;quot;strickhof2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere PIWI-Sorten im Kanton sind unter anderem:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Johanniter&lt;br /&gt;
* Cabernet blanc&lt;br /&gt;
* Divico&lt;br /&gt;
* Divona&lt;br /&gt;
* Regent&lt;br /&gt;
* Léon Millot&lt;br /&gt;
* Sauvignac&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Anbau dieser Sorten soll den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln verringern und die Bewirtschaftung unter schwierigeren klimatischen Bedingungen erleichtern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klima ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kanton Zürich liegt im Übergangsbereich zwischen atlantischem und kontinentalem Klima. Die Winter sind kühl, während die Sommer mässig warm und vergleichsweise niederschlagsreich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Weinbau eignen sich vor allem südlich, südwestlich oder westlich ausgerichtete Hänge. Seen und Flüsse wirken temperaturausgleichend und können die Reifezeit verlängern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zürichsee speichert während des Sommers Wärme und gibt sie im Herbst langsam ab. Der Rhein beeinflusst die Weinlagen bei Eglisau, Rheinau und im Rafzerfeld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Niederschläge während der Vegetationsperiode fördern das Wachstum, erhöhen jedoch den Druck durch Pilzkrankheiten. Hagel, Spätfröste und lang anhaltende Nässe können erhebliche Schäden verursachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auswirkungen des Klimawandels ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Klimawandel verändert die Bedingungen des Zürcher Weinbaus. Die Vegetation beginnt im Durchschnitt früher, und die Trauben erreichen ihre Reife häufig schneller als noch im 20. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wärmere Sommer ermöglichen den Anbau spät reifender Sorten und führen bei roten Trauben zu höheren Zuckerwerten. Gleichzeitig können Säure und Frische abnehmen, wenn die Lese zu spät erfolgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunehmende Risiken sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Frühjahrsfröste nach einem frühen Austrieb&lt;br /&gt;
* sommerliche Trockenperioden&lt;br /&gt;
* Hitzeschäden und Sonnenbrand an Trauben&lt;br /&gt;
* Starkregen und Erosion&lt;br /&gt;
* neue Schädlinge und Krankheiten&lt;br /&gt;
* sehr hohe Mostgewichte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Winzerinnen und Winzer reagieren mit angepasster Laubarbeit, Begrünung, einer schonenden Bodenbearbeitung, später reifenden Sorten und einer gezielteren Wahl des Lesezeitpunkts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Böden und Terroir ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zürcher Reblandschaften wurden stark durch die Eiszeiten geprägt. Gletscher hinterliessen Moränen, Schotter, Sand, Lehm und andere Sedimente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Weinland und Unterland kommen Kalk-, Mergel- und Schotterböden vor. Am Zürichsee dominieren häufig Moränenmaterial, Nagelfluh, Sandstein und lehmige Böden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durchlässige Böden erwärmen sich rasch und verhindern Staunässe. Schwerere Lehmböden speichern mehr Wasser und Nährstoffe, können sich im Frühjahr jedoch langsamer erwärmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Terroir&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet das Zusammenspiel von Boden, Klima, Topografie, Rebsorte und menschlicher Bewirtschaftung. Viele Produzenten füllen heute Weine aus einzelnen Lagen oder Parzellen getrennt ab, um deren besonderen Charakter hervorzuheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bewirtschaftung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zürcher Rebberge werden von haupt- und nebenberuflichen Winzerinnen und Winzern, Landwirtschaftsbetrieben, Genossenschaften, Gemeinden und öffentlichen Institutionen bewirtschaftet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Teil der Betriebe verarbeitet die eigenen Trauben selbst. Andere liefern sie an Genossenschaften oder lassen sie durch spezialisierte Kellereien im Lohn keltern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Arbeiten im Jahresverlauf gehören:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Winterschnitt&lt;br /&gt;
* Binden und Heften&lt;br /&gt;
* Bodenpflege und Begrünung&lt;br /&gt;
* Pflanzenschutz&lt;br /&gt;
* Ausbrechen überzähliger Triebe&lt;br /&gt;
* Entblättern der Traubenzone&lt;br /&gt;
* Ertragsregulierung&lt;br /&gt;
* Weinlese&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele dieser Arbeiten werden weiterhin von Hand ausgeführt. In flacheren und gut erschlossenen Anlagen kommen Maschinen zum Einsatz. Steillagen und Terrassen erfordern einen besonders hohen Arbeitsaufwand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökologischer Weinbau ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ökologische Leistungsnachweis bildet für viele Betriebe die Grundlage der Bewirtschaftung. Darüber hinaus arbeiten einzelne Weingüter nach den Richtlinien des biologischen oder biodynamischen Landbaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Begrünte Rebzeilen schützen den Boden vor Erosion und bieten Lebensraum für Pflanzen und Tiere. Trockenmauern, Hecken, Einzelbäume und unbewirtschaftete Randflächen erhöhen die Strukturvielfalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Einsatz von Herbiziden ging vielerorts zurück. Unter den Rebstöcken kommen mechanische Bodenbearbeitung, Mulchverfahren oder eine dauerhafte Begrünung zum Einsatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Herausforderung bleibt der Schutz klassischer europäischer Sorten vor Pilzkrankheiten. PIWI-Sorten können die Zahl der notwendigen Behandlungen deutlich reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weinbereitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Lese werden die Trauben kontrolliert, entrappt oder als ganze Trauben verarbeitet und anschliessend gepresst beziehungsweise vergoren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weissweine werden meist nach dem Pressen vergoren. Bei Rotweinen gärt der Most gemeinsam mit Schalen und Kernen, damit Farbe, Gerbstoffe und Aromastoffe extrahiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Ausbau werden verwendet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Edelstahltanks&lt;br /&gt;
* grosse Holzfässer&lt;br /&gt;
* Barriques&lt;br /&gt;
* Betongefässe&lt;br /&gt;
* Amphoren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Zürcher Weine werden trocken ausgebaut. Daneben entstehen Roséweine, Schaumweine, Süssweine und alkoholfreie oder alkoholreduzierte Produkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der biologische Säureabbau wird vor allem bei Rotweinen und einzelnen kräftigeren Weissweinen eingesetzt. Er wandelt die schärfer wirkende Apfelsäure in mildere Milchsäure um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weinrecht und Herkunftsbezeichnungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weinbau untersteht dem Landwirtschafts- und Lebensmittelrecht des Bundes sowie den kantonalen Vorschriften. Neuanpflanzungen zur Weinerzeugung sind bewilligungspflichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kantonale Fachstelle führt den Rebbaukataster. Darin werden die anerkannten Rebflächen, Rebsorten, Bewirtschafter und weitere Angaben erfasst.&amp;lt;ref name=&amp;quot;landwirtschaftsverordnung&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.notes.zh.ch/sk/VNL/vnl.nsf/vw-alldocuments/CDC38399088680E9C12583460031D27F/%24File/Verordnung-definitiv.pdf |titel=Kantonale Landwirtschaftsverordnung |hrsg=Kanton Zürich |format=PDF |abruf=2026-07-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Qualitätsweine gelten kontrollierte Ursprungsbezeichnungen. Die wichtigsten Bezeichnungen sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;AOC Zürich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;AOC Zürichsee&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusatzbezeichnungen können auf eine Gemeinde, Lage oder einen Flurnamen hinweisen, sofern die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Weine mit kontrollierter Ursprungsbezeichnung gelten Vorgaben zu Herkunft, zugelassenen Rebsorten, Höchsterträgen und Mindestzuckergehalten. Die Weinlesekontrolle dokumentiert den Weg der Trauben von der Rebparzelle bis zur Einkellerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung AOC Zürichsee wird unter bestimmten Voraussetzungen auch für Weine aus angrenzenden Gebieten des Kantons Schwyz verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rebbaukataster ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neue Rebflächen dürfen grundsätzlich nur angelegt werden, wenn ihre Eignung für die Weinproduktion nachgewiesen ist. Berücksichtigt werden unter anderem Exposition, Hangneigung, Höhenlage, Boden und lokales Klima.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fachstelle Rebbau prüft Gesuche und hört bei Bedarf Fachstellen für Natur- und Landschaftsschutz an. Bewilligte Rebflächen werden in den kantonalen Rebbaukataster aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kataster dient als Grundlage für die Herkunftskontrolle, Weinlesekontrolle und Statistik. Er soll verhindern, dass Wein aus nicht anerkannten oder ungeeigneten Flächen unter einer geschützten Herkunftsbezeichnung verkauft wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausbildung, Beratung und Forschung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Strickhof]] ist das wichtigste kantonale Kompetenzzentrum für landwirtschaftliche Bildung, Beratung und Versuchswesen. Im Bereich Weinbau arbeitet er mit den Kantonen Schaffhausen und Thurgau zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fachstelle unterstützt die Betriebe bei Fragen zu:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Sorten- und Unterlagenwahl&lt;br /&gt;
* Pflanzenschutz&lt;br /&gt;
* Bodenpflege&lt;br /&gt;
* Rebkrankheiten und Schädlingen&lt;br /&gt;
* Ertragsregulierung&lt;br /&gt;
* Weinlese&lt;br /&gt;
* Betriebswirtschaft&lt;br /&gt;
* neuen Anbausystemen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Standort Wülflingen werden Reben kultiviert, Versuche durchgeführt und Fachveranstaltungen organisiert. Der Strickhof beteiligt sich ausserdem an der beruflichen Ausbildung von Winzerinnen, Winzern und Weintechnologinnen beziehungsweise Weintechnologen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forschungseinrichtungen wie [[Agroscope]] und die [[Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften]] befassen sich mit Rebsorten, Pflanzenschutz, Önologie, Klimaanpassung und nachhaltiger Produktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Genossenschaften und Berufsorganisationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weinbaugenossenschaften spielten im 20. Jahrhundert eine wichtige Rolle bei der Erhaltung kleiner Rebflächen. Sie übernahmen die gemeinsame Verarbeitung und Vermarktung der Trauben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute bestehen neben Genossenschaften zahlreiche selbstkelternde Familienbetriebe und grössere Kellereien. Einige Unternehmen kaufen Trauben aus mehreren Zürcher Regionen und erzeugen daraus Weine unter unterschiedlichen Herkunftsbezeichnungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Branchenorganisationen vertreten die Interessen der Produzenten, fördern die Qualität und organisieren Degustationen, Kurse und Öffentlichkeitsarbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vermarktung und Weintourismus ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein grosser Teil der Zürcher Weine wird innerhalb des Kantons verkauft. Bedeutende Absatzwege sind der Direktverkauf ab Hof, Gastronomie, Fachhandel, Wochenmärkte und Onlinehandel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weinwanderwege, offene Weinkeller und regionale Weinfeste verbinden Landwirtschaft, Gastronomie und Tourismus. Besonders bekannte Angebote bestehen im Weinland, in Eglisau, am Zürichsee und im Raum Winterthur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den traditionellen oder regional bedeutenden Veranstaltungen gehören:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* offene Weinkeller&lt;br /&gt;
* Herbst- und Winzerfeste&lt;br /&gt;
* Räbhüsli-Feste&lt;br /&gt;
* Weinwanderungen&lt;br /&gt;
* Jungweindegustationen&lt;br /&gt;
* regionale Weinprämierungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rebhäuschen, Trockenmauern, Terrassen und historische Trotten prägen zahlreiche Kulturlandschaften und besitzen touristische Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rebhäuschen und Trotten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rebhäuschen dienten zur Aufbewahrung von Werkzeugen, Pfählen und Pflanzenschutzmitteln. Teilweise boten sie während schlechter Witterung Schutz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In vielen Weinbergen sind historische Rebhäuschen erhalten. Sie gelten als charakteristische Elemente der Zürcher Reblandschaft und stehen teilweise unter Schutz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;Trotte&amp;#039;&amp;#039; wird ein Gebäude oder Raum mit einer Weinpresse bezeichnet. Historische Trotten erinnern an die frühere gemeinschaftliche Verarbeitung der Trauben. Einige wurden zu Museen, Veranstaltungsräumen oder Gastbetrieben umgenutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaftliche Bedeutung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemessen an der gesamten Landwirtschaftsfläche ist der Rebbau ein kleiner Produktionszweig. Wegen der hohen Wertschöpfung pro Fläche, des grossen Arbeitsaufwands und der engen Verbindung mit Gastronomie und Tourismus besitzt er dennoch erhebliche regionale Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Betriebe kombinieren den Weinbau mit Ackerbau, Obstbau, Viehhaltung, Gastronomie oder Direktvermarktung. Andere sind vollständig auf Weinproduktion und Kellerei spezialisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die hohe Kaufkraft und die grosse Bevölkerungszahl des Kantons bieten einen bedeutenden Absatzmarkt. Gleichzeitig stehen Zürcher Weine in Konkurrenz zu Importweinen und Erzeugnissen anderer Schweizer Regionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kulturlandschaft und Denkmalschutz ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rebberge prägen seit Jahrhunderten das Erscheinungsbild zahlreicher Zürcher Gemeinden. Besonders wertvoll sind zusammenhängende Reblandschaften, in denen Rebflächen, Dörfer, Trockenmauern, Rebhäuschen und Wege ein historisch gewachsenes Ensemble bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den markanten Reblandschaften gehören unter anderem:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die Hänge über Eglisau&lt;br /&gt;
* die Rebberge von Wil, Hüntwangen und Rafz&lt;br /&gt;
* der Lattenberg bei Stäfa&lt;br /&gt;
* der Goldenberg in Winterthur&lt;br /&gt;
* die Rheinauer Rebflächen&lt;br /&gt;
* die Weinberge bei Uhwiesen und Dachsen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schutz dieser Landschaften kann mit den wirtschaftlichen Bedürfnissen der Betriebe in Konflikt geraten. Moderne Bewirtschaftung erfordert ausreichend breite Wege, Zufahrten und teilweise neue Betriebsgebäude.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herausforderungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zürcher Weinbau steht vor mehreren langfristigen Herausforderungen. Dazu gehören der Klimawandel, steigende Produktionskosten, der Preisdruck durch importierte Weine und der Mangel an Arbeitskräften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In siedlungsnahen Gebieten besteht ein hoher Druck auf landwirtschaftliche Flächen. Rebberge können zudem durch Schattenwurf, neue Verkehrswege und Nutzungskonflikte beeinträchtigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pflanzenschutzmittel werden von der Öffentlichkeit zunehmend kritisch beurteilt. Die Betriebe müssen hohe Qualitätsansprüche erfüllen und gleichzeitig Umweltbelastungen vermindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Herausforderungen sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* generationenübergreifende Betriebsübergaben&lt;br /&gt;
* kleine und verstreute Parzellen&lt;br /&gt;
* aufwendige Bewirtschaftung von Steillagen&lt;br /&gt;
* schwankende Erntemengen&lt;br /&gt;
* zunehmende Wetterextreme&lt;br /&gt;
* veränderte Konsumgewohnheiten&lt;br /&gt;
* sinkender Alkoholkonsum in Teilen der Bevölkerung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neue Rebsorten, direkte Kundenkontakte, Weintourismus und hochwertige regionale Produkte bieten zugleich Entwicklungsmöglichkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung für die Zürcher Kultur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weinbau ist ein Bestandteil der Zürcher Kultur- und Wirtschaftsgeschichte. Ortsnamen, Flurnamen, Gemeindewappen und historische Gebäude erinnern an seine frühere Ausdehnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wein spielte bei politischen, kirchlichen und gesellschaftlichen Anlässen eine wichtige Rolle. Zahlreiche Gemeinden besitzen eigene Weintraditionen, Feste und lokale Bezeichnungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in der Stadt Zürich sind Wein und Rebbau Teil der lokalen Identität. Der Ausdruck &amp;#039;&amp;#039;Zürcher Wein&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet heute eine breite Gruppe von Produkten, die von einfachen, frischen Weinen bis zu international ausgezeichneten Lagen- und Barriqueweinen reicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Weinbau in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
* [[Zürcher Weinland]]&lt;br /&gt;
* [[Zürichsee]]&lt;br /&gt;
* [[Zürcher Unterland]]&lt;br /&gt;
* [[Landwirtschaft im Kanton Zürich]]&lt;br /&gt;
* [[Pinot noir]]&lt;br /&gt;
* [[Müller-Thurgau]]&lt;br /&gt;
* [[Räuschling]]&lt;br /&gt;
* [[Strickhof]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.zh.ch/de/umwelt-tiere/landwirtschaft.html Landwirtschaft im Kanton Zürich]&lt;br /&gt;
* [https://www.strickhof.ch/fachwissen/rebbau/ Fachwissen Rebbau des Strickhofs]&lt;br /&gt;
* [https://www.blw.admin.ch/de/obst-und-weinstatistiken Weinwirtschaftliche Statistiken des Bundesamtes für Landwirtschaft]&lt;br /&gt;
* [https://www.weinlandschweiz.ch Schweizer Weinplattform]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weinbau in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landwirtschaft im Kanton Zürich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaft (Kanton Zürich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur (Kanton Zürich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zürcher Weinland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zürcher Unterland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zürichsee]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nick Frei</name></author>
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