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	<title>Wallisellen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Helvetia Wiki – Die Enzyklopädie der Schweiz</subtitle>
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		<id>https://helvetia.wiki/de/index.php?title=Wallisellen&amp;diff=624&amp;oldid=prev</id>
		<title>Nick Frei: Die Seite wurde neu angelegt: «{{Infobox Gemeinde in der Schweiz |NAME_ORT = Wallisellen |BILD = Protestant Church of Wallisellen.jpg |BESCHREIBUNG = Reformierte Kirche oberhalb des Bahnhofs Wallisellen |BILD_WAPPEN = CHE Wallisellen COA.svg |BILD_PFAD_KARTE = Karte Gemeinde Wallisellen 2007.png |REGION-ISO = CH-ZH |KANTON = Zürich |REGION = Glattal |BEZIRK = Bülach |BFS = 0069 |PLZ = 8304 |BREITENGRAD = 47.412495 |LÄNGENGRAD = 8.592223 |HÖHE = 431 |FLÄCHE = 6,50 |EINWOHNER = 17770…»</title>
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		<updated>2026-07-24T13:51:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Seite wurde neu angelegt: «{{Infobox Gemeinde in der Schweiz |NAME_ORT = Wallisellen |BILD = Protestant Church of Wallisellen.jpg |BESCHREIBUNG = Reformierte Kirche oberhalb des Bahnhofs Wallisellen |BILD_WAPPEN = CHE Wallisellen COA.svg |BILD_PFAD_KARTE = Karte Gemeinde Wallisellen 2007.png |REGION-ISO = CH-ZH |KANTON = Zürich |REGION = Glattal |BEZIRK = Bülach |BFS = 0069 |PLZ = 8304 |BREITENGRAD = 47.412495 |LÄNGENGRAD = 8.592223 |HÖHE = 431 |FLÄCHE = 6,50 |EINWOHNER = 17770…»&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in der Schweiz&lt;br /&gt;
|NAME_ORT = Wallisellen&lt;br /&gt;
|BILD = Protestant Church of Wallisellen.jpg&lt;br /&gt;
|BESCHREIBUNG = Reformierte Kirche oberhalb des Bahnhofs Wallisellen&lt;br /&gt;
|BILD_WAPPEN = CHE Wallisellen COA.svg&lt;br /&gt;
|BILD_PFAD_KARTE = Karte Gemeinde Wallisellen 2007.png&lt;br /&gt;
|REGION-ISO = CH-ZH&lt;br /&gt;
|KANTON = Zürich&lt;br /&gt;
|REGION = Glattal&lt;br /&gt;
|BEZIRK = Bülach&lt;br /&gt;
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|STAND_EINWOHNER = 31. Dezember 2025&lt;br /&gt;
|WEBSITE = www.wallisellen.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wallisellen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Stadt und politische [[Gemeinde in der Schweiz|Gemeinde]] im [[Bezirk Bülach]] des [[Kanton Zürich|Kantons Zürich]]. Sie liegt im mittleren [[Glattal]] unmittelbar nordöstlich der Stadt [[Zürich]] und gehört zur Agglomeration Zürich sowie zur Flughafenregion. Seit 1916 umfasst die Gemeinde neben dem ursprünglichen Dorf Wallisellen auch die frühere Gemeinde Rieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wallisellen entwickelte sich seit dem 19. Jahrhundert von einem landwirtschaftlich geprägten Dorf zu einem bedeutenden Industrie-, Dienstleistungs- und Wohnstandort. Die Gemeinde besitzt mehr Arbeitsplätze als Einwohnerinnen und Einwohner. Zu den bekanntesten Einrichtungen gehören das 1975 eröffnete [[Einkaufszentrum Glatt]], der Bahnhof Wallisellen, die Glattalbahn sowie die neueren Stadtquartiere Richti und Zwicky.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bahnlinie teilt Wallisellen in einen eher wohnlich geprägten nördlichen Teil mit dem historischen Zentrum und einen stark urbanisierten südlichen Teil mit grossen Arbeitsplatzgebieten, Einkaufsanlagen und modernen Wohnquartieren. Trotz der dichten Bebauung besitzt die Stadt mit dem Hardwald, dem Tambel und den Wegen entlang der [[Glatt]] mehrere wichtige Naherholungsräume.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wallisellen wurde zwischen 874 und 887 erstmals als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wolasselda&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; urkundlich erwähnt. Im Jahr 1153 erscheint die Form &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Walaseldon&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hls&amp;quot;&amp;gt;[https://hls-dhs-dss.ch/articles/000057 Wallisellen], Historisches Lexikon der Schweiz, abgerufen am 24. Juli 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die genaue Herkunft des Ortsnamens ist nicht abschliessend geklärt. Die historischen Namensformen weisen auf eine frühmittelalterliche Siedlung hin. Im Zürichdeutschen wird der Ortsname als &amp;#039;&amp;#039;Walissele&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Waliselle&amp;#039;&amp;#039; ausgesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde verwendet aufgrund ihrer Grösse und ihres städtischen Charakters die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stadt Wallisellen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Staatsrechtlich bleibt Wallisellen eine politische Gemeinde nach dem Recht des Kantons Zürich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wallisellen liegt zwischen der Glatt im Süden und dem Hardwald im Norden. Das Zentrum befindet sich auf einer leichten, nach Süden abfallenden Geländeterrasse auf 431 Metern über Meer. Der höchste Punkt des Gemeindegebiets ist der Tambel mit einer Höhe von ungefähr 490 Metern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gemeindegebiet umfasst 650 Hektaren beziehungsweise 6,50 Quadratkilometer.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kennzahlen&amp;quot;&amp;gt;[https://www.wallisellen.ch/portraitkennzahlen Wallisellen im Überblick], Stadt Wallisellen, abgerufen am 24. Juli 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein grosser Teil der Fläche ist überbaut oder wird für Verkehrs- und Gewerbeanlagen genutzt. Landwirtschaftliche Flächen befinden sich hauptsächlich im Norden und Nordosten der Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Siedlungsgebiete von Wallisellen, Zürich, Opfikon, Dietlikon und Dübendorf sind an vielen Stellen nahezu zusammengewachsen. Wallisellen ist deshalb Teil eines zusammenhängenden städtischen Raums im mittleren Glattal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Glatt ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Glatt fliesst durch den südlichen Teil des Gemeindegebiets. Der Fluss entspringt dem [[Greifensee]] und mündet bei [[Glattfelden]] in den [[Rhein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis ins 19. Jahrhundert verlief die Glatt in zahlreichen Windungen durch eine sumpfige Ebene. Überschwemmungen beeinträchtigten die Landwirtschaft und behinderten die Entwicklung von Verkehrswegen und Industriebetrieben. Nach schweren Hochwassern zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde eine umfassende Korrektion des Flusses geplant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Etappe der Glattkorrektion wurde zwischen 1817 und 1830 ausgeführt. Der Abschnitt im mittleren Glattal folgte ab 1879. Bis 1890 waren die wichtigsten Arbeiten abgeschlossen. Die Begradigung und Entwässerung der Ebene schufen eine wesentliche Voraussetzung für die spätere industrielle und städtebauliche Entwicklung Wallisellens.&amp;lt;ref name=&amp;quot;glattkorrektion&amp;quot;&amp;gt;[https://www.wallisellen.ch/geschichte/1058 Ein Fluss wird begradigt], Stadt Wallisellen, abgerufen am 24. Juli 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute bilden die Wege entlang der Glatt eine wichtige Verbindung für den Fuss- und Veloverkehr. Gleichzeitig besitzt der Fluss eine ökologische Funktion als Lebensraum und Vernetzungsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wallisellen grenzt an fünf politische Gemeinden beziehungsweise Städte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Zürich]] im Südwesten&lt;br /&gt;
* [[Opfikon]] im Nordwesten&lt;br /&gt;
* [[Kloten]] im Norden&lt;br /&gt;
* [[Dietlikon]] im Osten&lt;br /&gt;
* [[Dübendorf]] im Süden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeindegrenze zu Zürich verläuft im Gebiet Schwamendingen und Aubrugg. Im Süden bildet die Glatt auf mehreren Abschnitten die Grenze zu Dübendorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stadtteile und Quartiere ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wallisellen besitzt keine amtlich festgelegten Stadtteile mit eigenen politischen Organen. Im allgemeinen Sprachgebrauch werden jedoch verschiedene Quartiere und Entwicklungsgebiete unterschieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Wichtige Ortsteile und Quartiere&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gebiet&lt;br /&gt;
! Charakter&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dorfzentrum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Historischer Kern rund um Bahnhofstrasse, Zentralstrasse und reformierte Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rieden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Bis 1916 selbstständiges Bauerndorf, heute überwiegend ein Wohnquartier im nördlichen Gemeindegebiet&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Richti&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Dicht bebautes Stadtquartier zwischen Bahnhof und Einkaufszentrum Glatt mit Wohnungen, Büros, Geschäften und Gastronomie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zwicky-Areal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Ehemaliges Industriegebiet an der Grenze zu Dübendorf, das schrittweise zu einem gemischt genutzten Stadtquartier umgebaut wurde&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Herti&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Gewerbe-, Industrie- und Dienstleistungsgebiet im Osten der Gemeinde&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Neugut&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Arbeitsplatz- und Wohngebiet an der Glatt und an der Grenze zu Dübendorf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Melchrüti und Schäfligraben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Wohnquartiere nördlich beziehungsweise nordöstlich des Zentrums&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 31. Dezember 2025 lebten 17&amp;#039;770 Personen mit gesetzlichem Wohnsitz in Wallisellen. Davon besassen 11&amp;#039;989 Personen die schweizerische Staatsangehörigkeit. Der Anteil der ausländischen Bevölkerung betrug 32,53 Prozent beziehungsweise 5&amp;#039;781 Personen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kennzahlen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fünf zahlenmässig grössten ausländischen Bevölkerungsgruppen stammten Ende 2025 aus Deutschland, Italien, Portugal, Spanien und Indien. Insgesamt waren in Wallisellen Angehörige von 109 ausländischen Staaten registriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Bevölkerungsstruktur am 31. Dezember 2025&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Bevölkerungsgruppe&lt;br /&gt;
! Anzahl&lt;br /&gt;
! Anteil&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Schweizer Staatsangehörige&lt;br /&gt;
| 11&amp;#039;989&lt;br /&gt;
| 67,47 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ausländische Staatsangehörige&lt;br /&gt;
| 5&amp;#039;781&lt;br /&gt;
| 32,53 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gesamt&lt;br /&gt;
! 17&amp;#039;770&lt;br /&gt;
! 100 %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wallisellen erlebte insbesondere nach dem Zweiten Weltkrieg ein starkes Bevölkerungswachstum. Zwischen 1950 und 1960 stieg die Einwohnerzahl von rund 5&amp;#039;200 auf mehr als 8&amp;#039;600 Personen. Weitere Wachstumsschübe folgten mit dem Ausbau der Arbeitsplatzgebiete und seit den 2000er-Jahren durch die Umwandlung ehemaliger Industrieareale in gemischt genutzte Quartiere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Bevölkerungsentwicklung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1950&lt;br /&gt;
| 5&amp;#039;202&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1960&lt;br /&gt;
| 8&amp;#039;601&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2000&lt;br /&gt;
| 11&amp;#039;939&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2010&lt;br /&gt;
| 13&amp;#039;616&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2015&lt;br /&gt;
| 15&amp;#039;603&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2020&lt;br /&gt;
| 17&amp;#039;171&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2024&lt;br /&gt;
| 17&amp;#039;686&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2025&lt;br /&gt;
| 17&amp;#039;770&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt rechnet aufgrund der geplanten Entwicklung im südöstlichen Gemeindegebiet langfristig mit einem weiteren Bevölkerungswachstum. Für das Jahr 2035 wird in den kommunalen Planungsunterlagen eine Einwohnerzahl von ungefähr 21&amp;#039;000 angenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wallisellen.ch/paket1 Teilrevision der kommunalen Nutzungsplanung], Stadt Wallisellen, abgerufen am 24. Juli 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühgeschichte und Mittelalter ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Funde aus der Umgebung weisen darauf hin, dass das mittlere Glattal bereits in vorgeschichtlicher und römischer Zeit genutzt wurde. Die schriftlich dokumentierte Geschichte Wallisellens beginnt mit der Erwähnung als &amp;#039;&amp;#039;Wolasselda&amp;#039;&amp;#039; im späten 9. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mittelalter bestanden Wallisellen und Rieden aus landwirtschaftlichen Höfen und kleinen Siedlungsgruppen. Verschiedene Klöster, Adelsfamilien und kirchliche Einrichtungen besassen Grundstücke und Herrschaftsrechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 14. Jahrhundert ist ein örtliches Niederadelsgeschlecht beziehungsweise eine Familie von Amtsträgern belegt. Das Siegel Konrads von Wallisellen, der um 1346 als Ammann auftrat, zeigt einen Arm mit einem Schlüssel. Dieses Motiv wurde später zum Gemeindewappen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;edle&amp;quot;&amp;gt;[https://www.wallisellen.ch/geschichte/1016 Die Edlen von Wallisellen], Stadt Wallisellen, abgerufen am 24. Juli 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wallisellen gelangte im Spätmittelalter unter die Herrschaft der Stadt Zürich. Während der [[Alte Eidgenossenschaft|Alten Eidgenossenschaft]] gehörte das Gebiet zu den Zürcher Landgebieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reformation und frühe Neuzeit ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der von [[Huldrych Zwingli]] geprägten Zürcher Reformation wurde Wallisellen in den 1520er-Jahren reformiert. Das kirchliche und gesellschaftliche Leben wurde fortan durch die evangelisch-reformierte Ordnung Zürichs bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bevölkerung lebte hauptsächlich von Ackerbau, Viehzucht und der Nutzung gemeinsamer Wald- und Weideflächen. Seit dem 18. Jahrhundert gewann die textile Heimarbeit an Bedeutung. Viele Kleinbauernfamilien verarbeiteten Baumwolle und ergänzten damit ihr landwirtschaftliches Einkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politische Gemeinden seit 1798 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Einmarsch französischer Truppen und der Gründung der [[Helvetische Republik|Helvetischen Republik]] im Jahr 1798 wurden die bisherigen Herrschaftsverhältnisse aufgehoben. Wallisellen und Rieden wurden als moderne politische Gemeinden organisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Mediation und Restauration wurden verschiedene Rechte zeitweise wieder eingeschränkt. Mit der liberalen Kantonsverfassung von 1831 setzte sich die kommunale Selbstverwaltung dauerhaft durch.&amp;lt;ref name=&amp;quot;revolutionen&amp;quot;&amp;gt;[https://www.wallisellen.ch/geschichte/1022 Wallisellen im Jahrhundert der Revolutionen], Stadt Wallisellen, abgerufen am 24. Juli 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eisenbahn und Industrialisierung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Mitte des 19. Jahrhunderts war Wallisellen noch ein überschaubares Bauerndorf. Die Eröffnung der Eisenbahnlinien im Jahr 1856 veränderte die Entwicklung grundlegend. Die Strecke Zürich–Wallisellen–Winterthur und die Verbindung von Wallisellen nach Uster machten den Ort zu einem regionalen Bahnknoten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gute Verkehrslage begünstigte die Ansiedlung von Textil-, Maschinen-, Metall- und später elektrotechnischen Betrieben. Mechanische Fabriken verdrängten die traditionelle Heimarbeit. Rund um den Bahnhof entstanden Geschäftshäuser, Arbeiterwohnungen und neue Wohnquartiere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende des 19. Jahrhunderts hatte sich Wallisellen von einem Bauern- zu einem Industriedorf entwickelt. Die Gemeinde investierte früh in Strassen, Wasserversorgung, Kanalisation und andere technische Infrastrukturen. Bereits 1896 unterstellte sie Teile des Zentrums den kantonalen Bauvorschriften für Ortschaften mit städtischen Verhältnissen. Seit 1913 galten diese Vorschriften für das gesamte Gemeindegebiet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bauerndorf&amp;quot;&amp;gt;[https://www.wallisellen.ch/geschichte/1057 Vom Bauern- zum Industriedorf], Stadt Wallisellen, abgerufen am 24. Juli 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vereinigung mit Rieden ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 1916 vereinigten sich die politischen Gemeinden Wallisellen und Rieden. Die kleinere Gemeinde Rieden gab ihre politische Selbstständigkeit auf und wurde Teil Wallisellens.&amp;lt;ref name=&amp;quot;vereinigung&amp;quot;&amp;gt;[https://www.wallisellen.ch/geschichte/1029 Ein Name verschwindet von der Landkarte], Stadt Wallisellen, abgerufen am 24. Juli 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zusammenschluss wurden neue Quartiere geplant, Strassen ausgebaut und die Versorgungsnetze erweitert. Der Name Rieden blieb als Quartierbezeichnung und in mehreren Strassen- und Gebäudenamen erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein markantes Erinnerungszeichen ist der Turm von Rieden. Der 1866 errichtete Uhr- und Glockenturm besass nie einen angeschlossenen Kirchenraum. Er diente vor allem dazu, den auf den Feldern arbeitenden Menschen die Zeit anzuzeigen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;riedenturm&amp;quot;&amp;gt;[https://www.wallisellen.ch/sehenswuerdigkeiten/779 Turm von Rieden], Stadt Wallisellen, abgerufen am 24. Juli 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wachstum nach dem Zweiten Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1945 erlebte Wallisellen einen starken wirtschaftlichen und demografischen Aufschwung. Die Nähe zur Stadt Zürich, zum Flughafen Zürich und zu den wichtigsten Verkehrsachsen machte die Gemeinde für Industrie-, Technologie- und Dienstleistungsunternehmen attraktiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1950 und 1965 verdoppelte sich die Einwohnerzahl nahezu. Es entstanden neue Wohnquartiere, Schulhäuser, Sportanlagen und öffentliche Einrichtungen. Gleichzeitig nahm die Bedeutung der Landwirtschaft stark ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1975 wurde das Einkaufszentrum Glatt eröffnet. Es entwickelte sich zu einem der bekanntesten und umsatzstärksten Einkaufszentren der Schweiz und verstärkte die Bedeutung Wallisellens als regionales Dienstleistungszentrum.&amp;lt;ref name=&amp;quot;glatt&amp;quot;&amp;gt;[https://www.glatt.ch/de/unternehmen Eine kleine Geschichte des Glatt], Einkaufszentrum Glatt, abgerufen am 24. Juli 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung seit 2000 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Beginn des 21. Jahrhunderts werden frühere Industrie- und Gewerbeareale schrittweise in urbane Quartiere umgewandelt. Dadurch verlagerte sich ein Teil des Bevölkerungswachstums in den früher fast ausschliesslich durch Arbeitsplätze geprägten Bereich südlich der Bahnlinie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Richti-Areal zwischen Bahnhof und Einkaufszentrum Glatt wurde in den 2010er-Jahren mit Wohnungen, Bürogebäuden, Geschäften, Restaurants und öffentlichen Räumen überbaut. Das Quartier bietet Raum für ungefähr 1&amp;#039;200 Bewohnerinnen und Bewohner sowie mehrere tausend Arbeitsplätze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das ehemalige Industriegebiet der Zwirnereien Zwicky an der Grenze zwischen Wallisellen und Dübendorf wurde zu einem gemischt genutzten Stadtquartier weiterentwickelt. Historische Fabrikbauten wurden erhalten und durch neue Wohn- und Geschäftshäuser ergänzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;zwicky&amp;quot;&amp;gt;[https://www.wallisellen.ch/geschichte/2400 Neuer Stadtteil auf dem Zwicky-Areal], Stadt Wallisellen, abgerufen am 24. Juli 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Blasonierung des Walliseller Gemeindewappens lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;In Gold ein aus dem linken Schildrand wachsender blaubekleideter Rechtsarm, einen schräglinken blauen Schlüssel haltend.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Motiv geht auf mittelalterliche Siegel örtlicher Amtsträger zurück. Auf dem Siegel Konrads von Wallisellen aus dem 14. Jahrhundert ist bereits ein Arm zu erkennen, der einen Schlüssel trägt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;edle&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schlüssel kann allgemein als Zeichen für ein Amt, eine Schutzfunktion oder eine besondere Rechtsstellung verstanden werden. Das historische Siegelbild wurde später vereinheitlicht und als offizielles Gemeindewappen übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik und Verwaltung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gesetzgebende Gewalt wird in Wallisellen von der Gemeindeversammlung ausgeübt. Alle stimmberechtigten Einwohnerinnen und Einwohner können an ihr teilnehmen und über kommunale Geschäfte entscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Aufgaben der Gemeindeversammlung gehören insbesondere:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die Genehmigung von Budget und Jahresrechnung&lt;br /&gt;
* die Festsetzung des kommunalen Steuerfusses&lt;br /&gt;
* der Erlass kommunaler Verordnungen&lt;br /&gt;
* die Bewilligung grösserer Investitionen&lt;br /&gt;
* Entscheidungen über Bau- und Planungsvorlagen&lt;br /&gt;
* Grundstücksgeschäfte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Exekutive bildet der siebenköpfige Stadtrat. Sechs Mitglieder einschliesslich des Stadtpräsidenten werden an der Urne gewählt. Das Präsidium der Schulpflege gehört dem Stadtrat von Amtes wegen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Amtsdauer 2026 bis 2030 ist Adrian Bangerter Stadtpräsident. Die weiteren Ressorts umfassen Hochbau und Planung, Bevölkerung und Sicherheit, Gesellschaft und Soziales, Bildung, Finanzen und Liegenschaften sowie Tiefbau und Landschaft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stadtrat&amp;quot;&amp;gt;[https://www.wallisellen.ch/politik Stadtrat], Stadt Wallisellen, abgerufen am 24. Juli 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadtverwaltung befindet sich an der Zentralstrasse 9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wallisellen ist einer der bedeutendsten Arbeitsplatzstandorte im Glattal. Im Jahr 2020 wurden mehr als 21&amp;#039;500 Beschäftigte gezählt. Damit überstieg die Zahl der Arbeitsplätze deutlich die Einwohnerzahl.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kennzahlen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wirtschaftsstruktur wird vom Dienstleistungssektor geprägt. Wichtige Bereiche sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Versicherungen und Finanzdienstleistungen&lt;br /&gt;
* Informationstechnologie und Telekommunikation&lt;br /&gt;
* Handel und Logistik&lt;br /&gt;
* Unternehmensberatung&lt;br /&gt;
* Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie&lt;br /&gt;
* Gesundheits- und Bildungsangebote&lt;br /&gt;
* Hotellerie und Gastronomie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere schweizerische und internationale Unternehmen besitzen in Wallisellen ihren Hauptsitz oder grössere Niederlassungen. Die Standortwahl wird durch die Nähe zu Zürich und zum Flughafen, die Autobahnanschlüsse und das dichte öffentliche Verkehrsnetz begünstigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einkaufszentrum Glatt ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Einkaufszentrum Glatt wurde am 13. Februar 1975 eröffnet. Der Standort war unter anderem wegen der geplanten Autobahn und der Nähe zur Stadt Zürich gewählt worden. Bauherrinnen und ursprüngliche Partner waren der Migros-Genossenschafts-Bund sowie die Warenhausunternehmen Globus und Jelmoli.&amp;lt;ref name=&amp;quot;glatt&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Zentrum wurde mehrfach erweitert und modernisiert. Es umfasst mehr als 100 Geschäfte und Gastronomiebetriebe und wird jährlich von mehreren Millionen Menschen besucht. Das Bürohochhaus des Einkaufszentrums bildet gemeinsam mit den neueren Hochhäusern des Richti-Areals eine markante Silhouette.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Richti-Areal ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Richti-Areal liegt zwischen dem Bahnhof Wallisellen und dem Einkaufszentrum Glatt. Es entstand auf einem früheren Industrie- und Gewerbegebiet und wurde als dichtes, städtisches Quartier mit gemischter Nutzung geplant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gebäude gruppieren sich um Strassen, Plätze und Innenhöfe. Neben Wohnungen entstanden Büroflächen, Geschäfte und Restaurants. Zu den markanten Bauten gehört der Allianz-Turm, der den Schweizer Hauptsitz des Versicherungskonzerns Allianz beherbergt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zwicky-Areal ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zwirnerei Zwicky gehörte zu den traditionsreichen Industriebetrieben des Glattals. Nach der Aufgabe grosser Teile der industriellen Produktion wurde das Areal an der Glatt schrittweise umgenutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entwicklung verbindet historische Fabrikgebäude mit dichter zeitgenössischer Architektur. Das Quartier umfasst Wohnungen, Gewerberäume, Ateliers, Gastronomie und soziale Einrichtungen. Es wird durch die Glattalbahn erschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wallisellen ist durch Bahn, Stadtbahn, Bus, Autobahn sowie Fuss- und Velowege sehr gut erschlossen. Die Verkehrsinfrastruktur war eine wesentliche Voraussetzung für die Entwicklung zum Wohn- und Arbeitsplatzstandort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eisenbahn ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bahnhof Wallisellen liegt an den Bahnstrecken Zürich–Winterthur und Wallisellen–Uster. Er wurde 1856 eröffnet und entwickelte sich früh zu einem regionalen Verzweigungspunkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute wird der Bahnhof von mehreren Linien der [[S-Bahn Zürich]] bedient. Direkte Verbindungen bestehen unter anderem nach Zürich Hauptbahnhof, Zürich Oerlikon, Winterthur, Uster und in das Zürcher Oberland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bahnhof wird im Rahmen des Projekts MehrSpur Zürich–Winterthur umfassend ausgebaut. Vorgesehen sind breitere Mittelperrons, neue und vergrösserte Unterführungen, zusätzliche Lifte und stufenfreie Zugänge. Die Hauptarbeiten am Bahnhof sind für die Zeit zwischen 2028 und 2032 geplant.&amp;lt;ref name=&amp;quot;mehrspur&amp;quot;&amp;gt;[https://company.sbb.ch/de/bahnentwicklung/projekte/deutschschweiz/region-zuerich/zuerich-winterthur-bruettenertunnel/bauprojekte.html Bauprojekte zwischen Zürich und Winterthur], Schweizerische Bundesbahnen, abgerufen am 24. Juli 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Westlich des Bahnhofs entsteht ausserdem eine rund 580 Meter lange eingleisige Bahnbrücke. Sie soll Zügen in Richtung Zürich Oerlikon ermöglichen, andere Gleise ohne höhengleiche Kreuzung zu überqueren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Glattalbahn und Busverkehr ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wallisellen wird durch die [[Glattalbahn]] erschlossen. Die Stadtbahn verbindet den Bahnhof und die südlichen Quartiere mit Zürich, Opfikon, dem Flughafen Zürich und Dübendorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Linie 12 verkehrt über den Bahnhof Wallisellen und das Einkaufszentrum Glatt. Weitere Haltestellen liegen unter anderem beim Richti- und beim Zwicky-Areal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere Buslinien verbinden die Wohnquartiere mit dem Bahnhof, dem Einkaufszentrum sowie den Nachbargemeinden Dietlikon, Dübendorf, Kloten und Opfikon. Sämtliche Linien sind in den [[Zürcher Verkehrsverbund]] integriert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.zvv.ch/de/ueber-uns/infrastrukturprojekte/in-betrieb/glattalbahn.html Glattalbahn], Zürcher Verkehrsverbund, abgerufen am 24. Juli 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Strassenverkehr ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wallisellen liegt an der [[Autobahn A1]] und in der Nähe des Autobahnkreuzes Zürich-Ost. Über die Anschlüsse Wallisellen und Zürich-Schwamendingen bestehen Verbindungen nach Zürich, Winterthur, St. Gallen, Bern und zum Flughafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtige Hauptstrassen führen nach Zürich-Schwamendingen, Dübendorf, Dietlikon, Opfikon und Kloten. Das starke Verkehrsaufkommen führt besonders während der Hauptverkehrszeiten zu Belastungen auf den Zufahrtsstrassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt fördert den Fuss- und Veloverkehr durch neue Verbindungen, verkehrsberuhigte Quartiere und bessere Querungen der Bahnlinien. Im Zusammenhang mit dem Bahnausbau ist auf der Südseite der Gleise eine kantonale Veloschnellroute vorgesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schule Wallisellen führt mehrere Kindergärten sowie Primar- und Sekundarschulanlagen. Zu den Schulstandorten gehören unter anderem Alpen, Bürgli, Mösli, Integra und Bubental.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wachstum der Bevölkerung machte in den vergangenen Jahrzehnten wiederholt Erweiterungen und Neubauten notwendig. Neben den öffentlichen Schulen bestehen Einrichtungen für familienergänzende Betreuung, Musikunterricht und Erwachsenenbildung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterführende Schulen und Berufsfachschulen befinden sich in Zürich, Dübendorf, Kloten, Uster und Winterthur. Dank des dichten öffentlichen Verkehrs sind auch die Hochschulen in Zürich und Winterthur gut erreichbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wallisellen wurde während der Zürcher Reformation evangelisch-reformiert. Durch die Bevölkerungsentwicklung und die Zuwanderung entstanden im 20. Jahrhundert weitere religiöse Gemeinschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reformierte Kirche ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die reformierte Kirche oberhalb des Bahnhofs wurde 1908 nach Plänen der Architekten Bischoff und Weideli erbaut. Der Bau entstand nach den damals neuartigen Vorstellungen des protestantischen Kirchenbaus, bei denen Predigt, Abendmahl und Gemeinde räumlich eng miteinander verbunden wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kirche&amp;quot;&amp;gt;[https://www.wallisellen.ch/sehenswuerdigkeiten/778 Reformierte Kirche], Stadt Wallisellen, abgerufen am 24. Juli 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erhöhte Lage und der markante Turm machen die Kirche zu einem Wahrzeichen der Stadt. Sie dient neben Gottesdiensten auch Konzerten und weiteren kulturellen Veranstaltungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Römisch-katholische Kirche ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die katholische Kirche St. Antonius entstand infolge des starken Wachstums der katholischen Bevölkerung im 20. Jahrhundert. Sie gehört zur römisch-katholischen Kirchgemeinde Wallisellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben bestehen in der Stadt freikirchliche, orthodoxe, muslimische und weitere religiöse Gemeinschaften. Ein zunehmender Teil der Bevölkerung gehört keiner Landeskirche an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsmuseum ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ortsmuseum Wallisellen befindet sich seit 2002 in einem historischen Bauernhaus an der Riedenerstrasse. Das Gebäude gehört zu den ältesten erhaltenen Häusern des früheren Dorfes Rieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In mehreren Räumen dokumentiert das Museum die Geschichte Wallisellens und Riedens. Die Ausstellung behandelt Landwirtschaft, Handwerk, Industrie, Schule, Vereinsleben, Wohnen und Alltagskultur. Regelmässige Sonderausstellungen widmen sich einzelnen Themen der Ortsgeschichte.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ortsmuseum-wallisellen.ch Ortsmuseum Wallisellen], abgerufen am 24. Juli 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Turm von Rieden ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Turm von Rieden wurde 1866 anstelle eines älteren, baufällig gewordenen Uhrturms errichtet. Er besitzt keinen Kirchenraum und diente ausschliesslich als Glocken- und Uhrenträger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Historisch besass das Zifferblatt nur einen Stundenzeiger. Die auf den Feldern arbeitenden Einwohnerinnen und Einwohner konnten dadurch auch aus grösserer Entfernung die ungefähre Tageszeit erkennen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;riedenturm&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reformierte Kirche ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die reformierte Kirche von 1908 gehört zu den architektonisch bedeutenden Sakralbauten der Gemeinde. Sie steht auf einer Anhöhe über dem Bahnhof und prägt das Ortsbild des Zentrums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Industriebauten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Zwicky-Areal, dem Integra-Areal und in weiteren früheren Arbeitsplatzgebieten sind einzelne Fabrikhallen, Arbeiterhäuser und Verwaltungsbauten erhalten. Sie erinnern an die Zeit, in der Wallisellen stark durch Textil-, Maschinen- und Metallbetriebe geprägt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Natur und Freizeit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz der hohen Siedlungsdichte besitzt Wallisellen verschiedene Grün- und Erholungsräume. Der Hardwald im Norden ist ein wichtiges Waldgebiet für Spaziergänge, Laufsport und Velofahrten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Tambel bildet eine bewaldete Anhöhe mit Wegen und Aussichtspunkten. Entlang der Glatt verlaufen überkommunale Fuss- und Velowege, die Wallisellen mit Zürich, Dübendorf und weiteren Orten im Glattal verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt verfügt über Sporthallen, Fussballplätze, Tennisanlagen, ein Hallen- und Freibad sowie zahlreiche Spielplätze. Vereine übernehmen einen wichtigen Teil des sportlichen, kulturellen und gesellschaftlichen Lebens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partnergemeinden ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wallisellen pflegt partnerschaftliche Beziehungen zu:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[La Baroche]] im [[Kanton Jura]]&lt;br /&gt;
* [[Maggia TI|Maggia]] im [[Kanton Tessin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Partnerschaften fördern Begegnungen zwischen den verschiedenen Sprach- und Kulturregionen der Schweiz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kennzahlen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Hermann Fietz: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Kantons Zürich. Band II: Die Bezirke Bülach, Dielsdorf, Hinwil, Horgen und Meilen.&amp;#039;&amp;#039; Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte, Basel 1943.&lt;br /&gt;
* Albert Grimm: &amp;#039;&amp;#039;Wallisellen. Von der Agrargemeinde zur Stadt.&amp;#039;&amp;#039; Wallisellen.&lt;br /&gt;
* Ortsmuseum Wallisellen: &amp;#039;&amp;#039;Wallisellen – der Weg zur Stadt.&amp;#039;&amp;#039; Wallisellen 2022.&lt;br /&gt;
* Stadt Wallisellen: &amp;#039;&amp;#039;Wallisellen und Rieden. Geschichte einer Zürcher Gemeinde.&amp;#039;&amp;#039; Wallisellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bezirk Bülach]]&lt;br /&gt;
* [[Glattal]]&lt;br /&gt;
* [[Glatt]]&lt;br /&gt;
* [[Einkaufszentrum Glatt]]&lt;br /&gt;
* [[Glattalbahn]]&lt;br /&gt;
* [[Bahnhof Wallisellen]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Gemeinden im Kanton Zürich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.wallisellen.ch Offizielle Website der Stadt Wallisellen]&lt;br /&gt;
* [https://www.ortsmuseum-wallisellen.ch Ortsmuseum Wallisellen]&lt;br /&gt;
* [https://hls-dhs-dss.ch/articles/000057 Wallisellen im Historischen Lexikon der Schweiz]&lt;br /&gt;
* [https://zgz.statistik.zh.ch Zürcher Gemeinden in Zahlen]&lt;br /&gt;
* [https://www.glatt.ch Einkaufszentrum Glatt]&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Wallisellen|Wallisellen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wallisellen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Zürich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeinde im Kanton Zürich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Gemeinde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bezirk Bülach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glattal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Glatt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Alten Eidgenossenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung im 9. Jahrhundert]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nick Frei</name></author>
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