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	<title>TWINT - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Helvetia Wiki – Die Enzyklopädie der Schweiz</subtitle>
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		<title>Nick Frei: Die Seite wurde neu angelegt: «{| class=&quot;wikitable float-right&quot; style=&quot;float:right; width:320px; font-size:90%;&quot; ! colspan=&quot;2&quot; | TWINT |- ! Unternehmen | TWINT AG |- ! Unternehmensform | Aktiengesellschaft |- ! Gründung | September 2016 |- ! Sitz | Zürich |- ! Branche | Zahlungsverkehr, Mobile Payment |- ! Produkt | Mobile Bezahl-App |- ! Geschäftsführer | Markus Kilb |- ! Eigentümer | Banque Cantonale Vaudoise, PostFinance, Raiffei…»</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Seite wurde neu angelegt: «{| class=&amp;quot;wikitable float-right&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; width:320px; font-size:90%;&amp;quot; ! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | TWINT |- ! Unternehmen | TWINT AG |- ! Unternehmensform | &lt;a href=&quot;/de/index.php?title=Aktiengesellschaft_(Schweiz)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Aktiengesellschaft (Schweiz) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Aktiengesellschaft&lt;/a&gt; |- ! Gründung | September 2016 |- ! Sitz | &lt;a href=&quot;/de/Z%C3%BCrich&quot; title=&quot;Zürich&quot;&gt;Zürich&lt;/a&gt; |- ! Branche | Zahlungsverkehr, &lt;a href=&quot;/de/index.php?title=Mobile_Payment&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Mobile Payment (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Mobile Payment&lt;/a&gt; |- ! Produkt | Mobile Bezahl-App |- ! Geschäftsführer | Markus Kilb |- ! Eigentümer | &lt;a href=&quot;/de/index.php?title=Banque_Cantonale_Vaudoise&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Banque Cantonale Vaudoise (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Banque Cantonale Vaudoise&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;/de/PostFinance&quot; title=&quot;PostFinance&quot;&gt;PostFinance&lt;/a&gt;, Raiffei…»&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable float-right&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; width:320px; font-size:90%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | TWINT&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Unternehmen&lt;br /&gt;
| TWINT AG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Unternehmensform&lt;br /&gt;
| [[Aktiengesellschaft (Schweiz)|Aktiengesellschaft]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gründung&lt;br /&gt;
| September 2016&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Sitz&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
! Branche&lt;br /&gt;
| Zahlungsverkehr, [[Mobile Payment]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Produkt&lt;br /&gt;
| Mobile Bezahl-App&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Geschäftsführer&lt;br /&gt;
| Markus Kilb&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Eigentümer&lt;br /&gt;
| [[Banque Cantonale Vaudoise]], [[PostFinance]], [[Raiffeisen Schweiz]], [[UBS]], [[Zürcher Kantonalbank]], [[SIX Group]] und [[Worldline]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Nutzer&lt;br /&gt;
| mehr als 6 Millionen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Website&lt;br /&gt;
| [https://www.twint.ch www.twint.ch]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;TWINT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein schweizerisches mobiles Zahlungssystem und die gleichnamige Bezahl-App der TWINT AG mit Sitz in [[Zürich]]. Mit der Anwendung können Privatpersonen über ein Smartphone in Geschäften, Online-Shops, an Automaten und Parkuhren bezahlen sowie Geld untereinander senden, anfordern und aufteilen. Darüber hinaus bietet die App Funktionen für Spenden, Kundenkarten, digitale Gutscheine, Versicherungen und weitere Dienstleistungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TWINT ist auf den schweizerischen Zahlungsverkehr ausgerichtet und wird von zahlreichen Banken in eigenen Versionen der App angeboten. Daneben besteht eine von der TWINT AG herausgegebene Prepaid-App. Das Unternehmen gehört mehreren bedeutenden Schweizer Finanzinstituten sowie der SIX Group und dem Zahlungsdienstleister Worldline.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit mehr als sechs Millionen aktiven Nutzerinnen und Nutzern ist TWINT die am weitesten verbreitete mobile Bezahl-App der Schweiz. Im Jahr 2025 wurden nach Angaben des Unternehmens 901 Millionen Transaktionen über das System abgewickelt. Mehr als vier Fünftel der stationären Geschäfte und Online-Shops in der Schweiz akzeptierten TWINT als Zahlungsmittel.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zahlen&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.twint.ch/unternehmen/ueber-uns/ |titel=Über uns |hrsg=TWINT AG |abruf=2026-07-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Markenname hat Eingang in den schweizerischen Alltagssprachgebrauch gefunden. Das Verb «twinten» wird umgangssprachlich für das Bezahlen oder Überweisen mit der App verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unternehmen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betreiberin des Zahlungssystems ist die TWINT AG, eine schweizerische Aktiengesellschaft mit Hauptsitz an der Stauffacherstrasse 41 in Zürich. Das Unternehmen unterhält zudem einen Standort in [[Bern]]. Die Unternehmens-Identifikationsnummer lautet CHE-386.471.671.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Impressum&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.twint.ch/impressum/ |titel=Impressum |hrsg=TWINT AG |abruf=2026-07-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die TWINT AG entwickelt und betreibt die technische Infrastruktur, definiert die Regeln des Zahlungssystems und stellt Funktionen für Banken, Händler und Privatkundschaft bereit. Die einzelnen Bank-Apps werden von den jeweiligen Finanzinstituten herausgegeben und mit der zentralen TWINT-Infrastruktur verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Anbindung von Geschäftskunden und die Abwicklung bestimmter Händlerleistungen besteht innerhalb der Unternehmensgruppe die TWINT Acquiring AG.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2020 wird die Geschäftsleitung von Markus Kilb geführt. Verwaltungsratspräsident ist Søren Mose. Die operative Leitung umfasst Bereiche wie Produktentwicklung, Vertrieb, Marketing, Finanzen und Informationstechnologie.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zahlen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eigentümer ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die TWINT AG befindet sich im Besitz schweizerischer Banken und Unternehmen des Zahlungsverkehrs. Zu den Eigentümern gehören:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Banque Cantonale Vaudoise]] (BCV);&lt;br /&gt;
* [[PostFinance]];&lt;br /&gt;
* [[Raiffeisen Schweiz]];&lt;br /&gt;
* [[UBS]];&lt;br /&gt;
* [[Zürcher Kantonalbank]] (ZKB);&lt;br /&gt;
* [[SIX Group]];&lt;br /&gt;
* [[Worldline]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Worldline beteiligte sich 2018 mit 20 Prozent an der TWINT AG. Die Beteiligung stand im Zusammenhang mit der strategischen Partnerschaft zwischen SIX und Worldline im Kartenzahlungs- und Verarbeitungsgeschäft.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.twint.ch/unternehmen/medien/worldline-beteiligung-an-twint-erfolgreich-abgeschlossen/ |titel=Worldline-Beteiligung an TWINT erfolgreich abgeschlossen |hrsg=TWINT AG |datum=2018-12-03 |abruf=2026-07-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eigentümerstruktur soll TWINT als gemeinsame schweizerische Lösung des Finanzplatzes positionieren. Die einzelnen Banken bleiben gleichzeitig eigenständige Herausgeberinnen ihrer jeweiligen TWINT-Apps.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ursprüngliche TWINT-Lösung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ursprüngliche TWINT-Lösung wurde durch [[PostFinance]] entwickelt. Die dazu gegründete TWINT AG lancierte 2015 eine mobile Bezahl-App, die zunächst vor allem im Detailhandel eingesetzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Version verwendete für kontaktlose Zahlungen sogenannte Bluetooth-Beacons. Diese kleinen Sender stellten an einer Ladenkasse eine Verbindung zwischen dem Smartphone und dem Kassensystem her. Zusätzlich konnten Zahlungen über QR-Codes durchgeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die App war nicht ausschliesslich für Kundinnen und Kunden von PostFinance vorgesehen. Nutzer konnten ein Guthaben laden und dieses für Zahlungen verwenden. Mit der Einführung sollte eine schweizerische Alternative zu internationalen mobilen Zahlungssystemen geschaffen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Paymit ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Parallel zu TWINT entwickelten mehrere Schweizer Banken und die SIX Group das mobile Zahlungssystem Paymit. Es wurde 2015 eingeführt und konzentrierte sich zunächst auf direkte Überweisungen zwischen Privatpersonen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Paymit ermöglichte Geldsendungen anhand einer Mobiltelefonnummer. Später wurde die Anwendung um Zahlungen im Handel erweitert. Mehrere Banken veröffentlichten eigene Paymit-Apps.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit bestanden in der Schweiz zwei konkurrierende mobile Zahlungssysteme. Händler mussten entscheiden, welches System sie integrieren wollten, während die Verbreitung auf der Kundenseite auf zwei Plattformen verteilt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zusammenschluss von TWINT und Paymit ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 2016 einigten sich PostFinance, mehrere grosse Banken, SIX sowie wichtige Unternehmen des Detailhandels und der Telekommunikation auf eine gemeinsame schweizerische Mobile-Payment-Lösung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Wettbewerbskommission]] genehmigte den Zusammenschluss im September 2016. Die bisherigen Systeme TWINT und Paymit wurden in die neu ausgerichtete TWINT AG eingebracht. Am Unternehmen beteiligten sich PostFinance, SIX, Credit Suisse, Raiffeisen, UBS, Banque Cantonale Vaudoise und Zürcher Kantonalbank.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fusion&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.twint.ch/unternehmen/medien/schweizerische-mobile-payment-loesung-twint-erhaelt-gruenes-licht-von-weko-und-kann-damit-planmaessig-entwickelt-werden/ |titel=Schweizerische Mobile-Payment-Lösung TWINT erhält grünes Licht von der WEKO |hrsg=TWINT AG |datum=2016-09-09 |abruf=2026-07-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gemeinsame Dienst übernahm den Namen TWINT. Die Funktionen der beiden Vorgängerprodukte wurden zusammengeführt. Die Migration der bisherigen Nutzerinnen und Nutzer begann Anfang 2017.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Zusammenlegung sollte die Fragmentierung des schweizerischen Marktes verringert werden. Händler erhielten eine gemeinsame Schnittstelle, während Banken weiterhin eigene Apps mit ihrem jeweiligen Erscheinungsbild anbieten konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wachstum ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den ersten Jahren nach dem Zusammenschluss stieg die Zahl der registrierten Nutzer deutlich. Die zunehmende Verfügbarkeit in Online-Shops, im Detailhandel und bei kleineren Verkaufsstellen förderte die Verbreitung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der COVID-19-Pandemie gewann kontaktloses und bargeldloses Bezahlen zusätzlich an Bedeutung. TWINT teilte im Mai 2020 mit, rund 2,5 Millionen Nutzerinnen und Nutzer erreicht zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im November 2021 überschritt das Unternehmen die Marke von vier Millionen aktiven Nutzenden. Anfang 2023 wurden fünf Millionen gemeldet. Im Sommer 2025 erreichte TWINT nach eigenen Angaben mehr als sechs Millionen aktive Nutzerinnen und Nutzer.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.twint.ch/unternehmen/medien/mehr-als-6-millionen-menschen-in-der-schweiz-setzen-auf-twint/ |titel=Mehr als 6 Millionen Menschen in der Schweiz setzen auf TWINT |hrsg=TWINT AG |datum=2025-08-19 |abruf=2026-07-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zahl der Transaktionen erhöhte sich von 773 Millionen im Jahr 2024 auf 901 Millionen im Jahr 2025. Rund drei Viertel der Transaktionen waren kommerzielle Zahlungen, während etwa ein Viertel auf Geldübertragungen zwischen Privatpersonen entfiel.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.twint.ch/unternehmen/medien/twint-macht-die-schweiz-unabhaengiger-beim-bezahlen/ |titel=TWINT macht die Schweiz unabhängiger beim Bezahlen |hrsg=TWINT AG |datum=2026-02-17 |abruf=2026-07-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktionsweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Nutzung wird eine TWINT-App auf einem kompatiblen Smartphone installiert. Zahlungen werden je nach App direkt einem verbundenen Bankkonto, einer hinterlegten Kreditkarte oder einem zuvor geladenen Guthaben belastet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nutzerin oder der Nutzer bestätigt die Registrierung mit einer Mobiltelefonnummer. Je nach herausgebender Bank sind zusätzlich eine Identifikation, die Anmeldung im E-Banking und die Verknüpfung mit einem Konto erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Zahlungen zeigt die App den Betrag und den Namen des Zahlungsempfängers an. Die Transaktion wird auf dem Smartphone bestätigt. Eine abgeschlossene Zahlung erscheint unmittelbar in der Transaktionsübersicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Geld wird nicht dauerhaft auf dem Smartphone gespeichert. Die Zahlungsanweisungen werden über die gesicherte Infrastruktur des jeweiligen App-Herausgebers und des TWINT-Systems verarbeitet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sicherheit&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.twint.ch/privatkunden/support/sicherheit/ |titel=Sicherheit nach Schweizer Standards |hrsg=TWINT AG |abruf=2026-07-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arten der TWINT-App ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TWINT wird in mehreren Varianten angeboten. Die Funktionen und Bedingungen können je nach herausgebender Bank voneinander abweichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Banken-Apps ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zahlreiche Schweizer Banken stellen ihren Kundinnen und Kunden eine eigene TWINT-App zur Verfügung. Diese ist gewöhnlich direkt mit einem Privatkonto bei der betreffenden Bank verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zahlungen und Geldübertragungen werden in der Regel unmittelbar dem verknüpften Bankkonto belastet beziehungsweise gutgeschrieben. Die Registrierung erfolgt über die Bank und kann eine Freigabe im E-Banking oder in der Mobile-Banking-App erfordern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Banken können eigene Nutzungsbedingungen, Altersgrenzen, Transaktionslimiten und Zusatzfunktionen festlegen. Auch der Kundendienst wird bei bankeigenen Apps meist durch die herausgebende Bank erbracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== TWINT Prepaid ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Personen ohne unterstütztes Bankkonto bietet die TWINT AG eine Prepaid-App an. Vor einer Zahlung muss ein Guthaben geladen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Aufladen ist unter anderem durch eine Überweisung von einem Schweizer Bankkonto oder mit einem Guthabencode möglich. Das verfügbare Guthaben wird in der App angezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prepaid-Nutzer können ebenfalls in Geschäften und Online-Shops bezahlen sowie Geld an andere TWINT-Nutzer senden. Für Aufladungen, Guthaben und Transaktionen gelten eigene Limiten und Identifikationsanforderungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zahlungen im stationären Handel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An bedienten Kassen erfolgt die Zahlung häufig über einen auf dem Zahlungsterminal angezeigten QR-Code. Die Kundin oder der Kunde öffnet die App, scannt den Code und bestätigt den angezeigten Betrag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einzelnen Geschäften wird der QR-Code direkt auf einem Kassendisplay, einem separaten Bildschirm oder einem ausgedruckten Beleg angezeigt. Bei technisch integrierten Lösungen werden Betrag und Transaktionsdaten automatisch aus dem Kassensystem übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TWINT kann auch über fest angebrachte QR-Code-Aufkleber verwendet werden. Solche Aufkleber kommen insbesondere bei Hofläden, Marktständen, Vereinsanlässen, Selbstbedienungsangeboten und kleineren Geschäften zum Einsatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein QR-Code kann einen festen Betrag enthalten oder die Eingabe eines frei wählbaren Betrags ermöglichen. Bei dynamischen QR-Codes wird für jede Zahlung ein neuer Code erzeugt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zahlungen in Online-Shops ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele schweizerische Online-Shops bieten TWINT als Zahlungsmethode an. Auf einem Desktop-Computer wird beim Bezahlvorgang gewöhnlich ein QR-Code angezeigt, der mit der App gescannt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird der Shop auf demselben Smartphone geöffnet, kann eine direkte Weiterleitung in die TWINT-App erfolgen. Nach der Bestätigung kehrt die Nutzerin oder der Nutzer zum Händler zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Online-Händler können TWINT über Zahlungsdienstleister, Shop-Erweiterungen oder eine direkte technische Integration anbinden. Die Zahlungsbestätigung wird elektronisch an das Shopsystem übermittelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Unternehmensangaben akzeptierten 2025 mehr als 84 Prozent der schweizerischen Online-Shops TWINT.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zahlen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geld senden und anfordern ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Privatpersonen können Geld anhand der Mobiltelefonnummer eines anderen TWINT-Nutzers senden. Der Betrag wird in der App eingegeben und mit einer optionalen Nachricht oder einem Bild ergänzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Empfänger erhält eine Benachrichtigung und sieht die Übertragung in seiner App. Für die Funktion müssen beide Personen bei TWINT registriert sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Funktion «Geld anfordern» kann eine Zahlungsaufforderung an eine andere Person geschickt werden. Diese entscheidet, ob sie den angeforderten Betrag bestätigt oder ablehnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nutzerinnen und Nutzer sollten vor der Bestätigung den Namen und die Telefonnummer des Empfängers überprüfen. Falsch ausgeführte Überweisungen lassen sich nicht in jedem Fall einseitig rückgängig machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechnung aufteilen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Funktion zum Aufteilen von Rechnungen kann ein Gesamtbetrag auf mehrere Personen verteilt werden. Die App berechnet die einzelnen Anteile und versendet entsprechende Zahlungsanforderungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anteile können gleichmässig verteilt oder individuell angepasst werden. Die erstellende Person sieht, welche Beträge bereits bezahlt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Funktion wird beispielsweise für Restaurantrechnungen, gemeinsame Einkäufe, Reisen oder Geschenke verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parkieren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TWINT kann an unterstützten Parkuhren und in Parkierungs-Apps als Zahlungsmittel eingesetzt werden. Die Nutzerin oder der Nutzer scannt den QR-Code an der Parkuhr oder wählt den Standort in der App aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gewünschte Parkdauer wird auf dem Smartphone festgelegt. Bei vielen Systemen kann eine laufende Parkzeit vorzeitig beendet werden. Der nicht benötigte Betrag wird dabei anteilig zurückerstattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Parklösungen ermöglichen ausserdem eine Verlängerung der Parkdauer aus der Ferne, sofern die örtlichen Vorschriften und die maximale Parkzeit dies erlauben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Öffentlicher Verkehr und Mobilität ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TWINT wird in den Online-Shops und Apps verschiedener Verkehrsunternehmen als Zahlungsmittel akzeptiert. Damit können unter anderem Billette, Abonnemente und weitere Mobilitätsleistungen bezahlt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An unterstützten Billettautomaten erfolgt die Zahlung über einen QR-Code. Auch für Ladestationen von Elektrofahrzeugen, Tankstellen, Carsharing und weitere Mobilitätsangebote bestehen Integrationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die App selbst ist jedoch kein allgemeines Verkehrsbillett. Der Kauf und die Ausstellung des Fahrausweises erfolgen durch das jeweilige Verkehrsunternehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zahlungen an Automaten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TWINT kann an unterschiedlichsten Automaten eingesetzt werden. Dazu gehören Getränke- und Snackautomaten, Billettautomaten, Fotokabinen, Waschanlagen und Ladestationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Automat zeigt einen QR-Code oder eine Auswahl in einer verbundenen App an. Nach erfolgreicher Bezahlung wird die Ware oder Dienstleistung freigegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bezahlung über QR-Code ermöglicht auch älteren oder einfach aufgebauten Automaten eine bargeldlose Zahlungsmöglichkeit, ohne dass zwingend ein klassisches Kartenterminal eingebaut werden muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== QR-Code-Sticker ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Geschäfte und Organisationen bietet TWINT physische QR-Code-Sticker an. Diese eignen sich für Verkaufsstellen ohne elektronische Kasse oder Zahlungsterminal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Sticker kann mit einem festen Betrag verbunden sein. Bei einem offenen Betrag gibt der Kunde den Preis selbst in der App ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lösung wird häufig in unbedienten Hofläden, bei Vereinen, an Marktständen, in Kirchen, bei Strassenmusik und für Trinkgelder eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Distanzzahlungen können Händler zudem einen Zahlungslink erstellen und diesen per E-Mail, Nachrichtendienst oder auf einer Website versenden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.twint.ch/geschaeftskunden/produkte/twint-vor-ort/qr-code-sticker/ |titel=QR-Code-Sticker |hrsg=TWINT AG |abruf=2026-07-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kundenkarten und Stempelkarten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der App können Kunden- und Mitgliedskarten verschiedener Unternehmen hinterlegt werden. Beim Bezahlen können die entsprechenden Informationen automatisch oder über einen in der App angezeigten Barcode übermittelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Händler können digitale Stempelkarten anbieten. Nach einer bestimmten Anzahl von Einkäufen oder Stempeln erhalten Kundinnen und Kunden eine Belohnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TWINT verbindet damit Zahlungsfunktionen mit Kundenbindung und Mobile Marketing. Die Teilnahme an solchen Programmen ist freiwillig und kann die Weitergabe zusätzlicher Daten an den jeweiligen Anbieter erfordern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spenden ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinnützige Organisationen können Spenden über TWINT entgegennehmen. Die Zahlung erfolgt über einen QR-Code, eine in der App dargestellte Spendenaktion oder einen Zahlungslink.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Betrag kann festgelegt oder frei eingegeben werden. Je nach Organisation können Spender eine Bestätigung oder Spendenbescheinigung anfordern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Vereine, Kirchen und lokale Initiativen nutzen QR-Code-Sticker für Kollekten und Spendensammlungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== TWINT ID ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die TWINT ID ist ein optionales Kundenprofil für Online-Einkäufe. Nutzer können darin Kontaktdaten und Lieferadressen speichern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterstützte Online-Shops können diese Daten nach Zustimmung der Nutzerin oder des Nutzers übernehmen. Dadurch müssen Adressangaben beim Einkauf nicht wiederholt eingegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die TWINT ID wird durch die TWINT AG betrieben und ist grundsätzlich von der Bank-App getrennt. Die herausgebende Bank erhält nach Angaben des Unternehmens keinen Zugriff auf die in der TWINT ID hinterlegten Daten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.twint.ch/faq/was-ist-die-twint-id-und-wie-kann-ich-diese-nutzen/ |titel=Was ist die TWINT ID und wie kann ich diese nutzen? |hrsg=TWINT AG |abruf=2026-07-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Express Checkout ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit TWINT Express Checkout können teilnehmende Online-Shops Zahlung, Lieferadresse und weitere Bestellangaben in einem verkürzten Vorgang abwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Funktion verwendet die in der TWINT ID hinterlegten Informationen. Der Nutzer prüft die Daten und bestätigt Einkauf und Zahlung in der App.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Express Checkout soll insbesondere Einkäufe auf mobilen Geräten vereinfachen und die Zahl der abgebrochenen Bestellvorgänge verringern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Später bezahlen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei teilnehmenden Online-Händlern kann TWINT eine Option zum späteren Bezahlen anbieten. Der Kauf wird zunächst abgeschlossen, während der Betrag zu einem späteren Zeitpunkt fällig wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob die Funktion verfügbar ist, hängt vom Händler, vom App-Herausgeber und von einer Prüfung durch den beteiligten Finanzdienstleister ab. Es kann eine Zahlung innerhalb von bis zu 30 Tagen ermöglicht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Option ist von einer gewöhnlichen sofortigen TWINT-Zahlung zu unterscheiden. Für sie gelten zusätzliche Vertrags- und Zahlungsbedingungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschäftskunden ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unternehmen können TWINT für Zahlungen im stationären Handel, im E-Commerce, an Automaten und über Zahlungslinks einsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Händleranbindung erfolgt entweder direkt, über einen Acquirer oder über einen Zahlungsdienstleister. Geschäftskunden entrichten je nach Vertrag Transaktions- oder Dienstleistungsgebühren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im TWINT Business Portal können Händler Transaktionen, Gutschriften, Rückerstattungen und Umsätze einsehen. Eine ergänzende Business-Portal-App stellt einen mobilen Zugriff auf bestimmte Geschäftsdaten bereit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für grössere Unternehmen bestehen Schnittstellen zur Integration in Kassen-, Buchhaltungs- und Warenwirtschaftssysteme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gebühren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Privatkundinnen und Privatkunden sind gewöhnliche Zahlungen sowie das Senden und Empfangen von Geld in der Regel kostenlos. Die genauen Bedingungen werden jedoch vom jeweiligen Herausgeber der TWINT-App festgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einzelnen Zusatzleistungen können Gebühren oder Kosten entstehen. Dies betrifft beispielsweise bestimmte Versicherungen, Drittangebote oder kostenpflichtige Finanzierungsfunktionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geschäftskunden bezahlen für die Annahme von TWINT-Zahlungen vertraglich vereinbarte Gebühren. Deren Höhe hängt von der Lösung, dem Vertriebspartner, dem Umsatz und der Art der Transaktion ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sicherheit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zugang zur App wird mit einem persönlichen Zahlencode gesichert. Auf unterstützten Geräten kann zusätzlich oder alternativ eine biometrische Anmeldung mittels Fingerabdruck oder Gesichtserkennung verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zahlungen müssen auf dem Smartphone bestätigt werden. Empfänger und Betrag werden vor der Freigabe angezeigt. Die Transaktionsdaten werden über gesicherte Systeme verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Geld wird nicht als frei zugängliche Datei auf dem Mobiltelefon gespeichert. Bei Verlust des Geräts kann die App über die zuständige Bank oder den Kundendienst gesperrt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TWINT bezeichnet das Sicherheitsniveau seiner Transaktionsverarbeitung als mit E-Banking vergleichbar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sicherheit&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Betrugsversuche ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der zunehmenden Verbreitung von TWINT nahm auch die Zahl von Phishing- und Social-Engineering-Versuchen zu. Betrüger versuchen unter anderem, Zugangscodes, SMS-Bestätigungscodes oder Kartendaten zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine verbreitete Betrugsform betrifft Online-Kleinanzeigen. Ein angeblicher Käufer sendet einen Link oder QR-Code und behauptet, dieser sei notwendig, um eine Zahlung zu empfangen. Tatsächlich kann damit eine Zahlung ausgelöst oder eine gefälschte Anmeldeseite geöffnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Empfangen einer gewöhnlichen privaten TWINT-Zahlung müssen keine Zugangsdaten, Kreditkartennummern oder SMS-Codes an den Absender übermittelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TWINT empfiehlt, Zahlungsempfänger und Betrag vor jeder Bestätigung zu kontrollieren, keine persönlichen Codes weiterzugeben und unbekannte Zahlungsanforderungen abzulehnen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.twint.ch/privatkunden/support/sicherheit/aktuelle-sicherheitsthemen/ |titel=Aktuelle Sicherheitsthemen |hrsg=TWINT AG |abruf=2026-07-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Datenschutz ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Registrierung und Nutzung werden unter anderem Identifikations-, Kontakt-, Geräte- und Transaktionsdaten verarbeitet. Der genaue Umfang hängt von der verwendeten App und den genutzten Zusatzfunktionen ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für eine bankeigene App sind sowohl die Datenschutzbestimmungen der herausgebenden Bank als auch die für die zentrale TWINT-Infrastruktur geltenden Regelungen relevant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die TWINT AG erklärt, das schweizerische Datenschutzrecht einzuhalten. Personendaten können auf Servern in der Schweiz oder in der Europäischen Union gespeichert werden. Für einzelne technische Dienstleistungen werden externe Anbieter beigezogen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.twint.ch/datenschutz/ |titel=Datenschutzerklärung TWINT AG |hrsg=TWINT AG |abruf=2026-07-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Weitergabe von Daten an Kundenkartenanbieter oder andere Partner erfolgt bei bestimmten Zusatzdiensten nach Zustimmung der Nutzerin oder des Nutzers. Wer solche Angebote nicht verwendet, muss die entsprechenden Daten nicht bereitstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Grundlagen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TWINT ist ein kontobasiertes beziehungsweise guthabenbasiertes Zahlungssystem. Anders als bei einer klassischen Kartenzahlung wird für eine gewöhnliche TWINT-Transaktion nicht zwingend eine Kredit- oder Debitkartennummer an den Händler übermittelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kommunikation zwischen Kundengerät, TWINT-Infrastruktur, Bank, Händler und Zahlungsdienstleister erfolgt über technische Schnittstellen. QR-Codes dienen zur Übertragung von Zahlungsinformationen und zur Zuordnung einer Transaktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die App ist für die mobilen Betriebssysteme [[Android]] und [[iOS]] verfügbar. Für die Nutzung sind eine unterstützte Betriebssystemversion, eine aktive Schweizer Mobiltelefonnummer und eine Internetverbindung erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Zahlungen an der Kasse kann der QR-Code auch dann gelesen werden, wenn die kontaktlose Nahfeldkommunikation [[Near Field Communication|NFC]] des Smartphones nicht unterstützt oder ausgeschaltet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgrenzung zu Kartenzahlungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TWINT ist kein eigenes physisches Kartenprodukt. Die Zahlung wird über eine Smartphone-App ausgelöst und über die TWINT-Infrastruktur verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei kontaktlosen Debit- und Kreditkarten wird gewöhnlich NFC verwendet. TWINT nutzt an vielen Verkaufsstellen dagegen einen QR-Code. Für Händler kann die Integration entweder über bestehende Zahlungsterminals oder über separate QR-Lösungen erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei bankgebundenen TWINT-Apps wird der Betrag direkt dem Bankkonto belastet. Dennoch handelt es sich nicht um eine gewöhnliche Überweisung, da die Transaktion über das TWINT-System autorisiert, bestätigt und dem Händler zugeordnet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verhältnis zu Bargeld ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TWINT bezeichnet sich in seiner Kommunikation teilweise als «digitales Bargeld der Schweiz». Die Bezeichnung verweist auf die unmittelbare Zahlung und die Möglichkeit, kleinere Geldbeträge zwischen Privatpersonen zu übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechtlich ist ein TWINT-Guthaben jedoch kein gesetzliches Zahlungsmittel. Händler sind nicht verpflichtet, TWINT anzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Unterschied zu Bargeld hinterlässt jede TWINT-Zahlung einen elektronischen Datensatz. Die Nutzung setzt ein Smartphone, eine Registrierung und die Verfügbarkeit der technischen Systeme voraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TWINT ergänzt daher Bargeld und Kartenzahlungen, ersetzt diese aber nicht vollständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Marktstellung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TWINT entwickelte sich zum führenden mobilen Zahlungssystem der Schweiz. Die hohe Verbreitung wird durch die Beteiligung grosser Banken, die Integration in Bankkonten und die breite Akzeptanz im Handel unterstützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Unternehmensangaben kannten 2025 rund 99 Prozent der in der Schweiz lebenden Personen über 16 Jahren die Marke. Mehr als 81 Prozent der stationären Geschäfte akzeptierten TWINT.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zahlen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im internationalen Vergleich ist die starke Stellung einer nationalen Bezahl-App bemerkenswert. In vielen anderen europäischen Ländern wird Mobile Payment stärker durch internationale Kartensysteme und Smartphone-Plattformen geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TWINT betont deshalb seine Bedeutung für die digitale Souveränität des schweizerischen Zahlungsverkehrs. Kritiker weisen dagegen darauf hin, dass auch das TWINT-System von Smartphones, Betriebssystemen und technischen Dienstleistungen internationaler Unternehmen abhängig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wettbewerb ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den konkurrierenden Zahlungsmöglichkeiten gehören Bargeld, Debit- und Kreditkarten, Banküberweisungen sowie mobile Wallets wie Apple Pay, Google Pay und Samsung Wallet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die internationalen Wallets verwenden meist hinterlegte Zahlungskarten und kontaktlose NFC-Terminals. TWINT basiert dagegen auf einer eigenständigen schweizerischen Zahlungsinfrastruktur und bietet zusätzlich direkte Geldübertragungen zwischen Privatpersonen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im E-Commerce konkurriert TWINT mit Karten, Kauf auf Rechnung, PostFinance, PayPal und weiteren Zahlungsdiensten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entscheidung für ein Zahlungsmittel hängt unter anderem von Akzeptanz, Geschwindigkeit, Datenschutz, Kosten, Rückerstattungsmöglichkeiten und persönlicher Gewohnheit ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung im Alltag ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff «twinten» ist in der Schweiz zu einer verbreiteten Bezeichnung für das Bezahlen oder Senden von Geld mit der App geworden. Formulierungen wie «Ich twinte dir den Betrag» oder «Kann ich hier twinten?» werden in allen Landesteilen verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TWINT hat hierfür mehrere sprachliche Varianten als Marken registriert, darunter «twinten», das französische «twinter» und das italienische «twintare».&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verwendung als Verb zeigt die starke Verankerung der Marke im Alltag. Gleichzeitig bleibt TWINT eine geschützte Marke und keine allgemeine amtliche Bezeichnung für mobiles Bezahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kritik an TWINT betrifft unter anderem technische Abhängigkeiten, Datenschutz, Gebühren für Händler und die starke Marktstellung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Störungen der App, des Mobilfunknetzes oder der zentralen Infrastruktur können Zahlungen vorübergehend nicht durchgeführt werden. Anders als Bargeld ist das System vollständig von elektronischen Geräten und Kommunikationsnetzen abhängig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Händler vergleichen die Gebühren von TWINT mit den Kosten anderer Zahlungsmittel. Kleine Betriebe schätzen zwar einfache QR-Code-Lösungen, müssen aber ebenfalls Transaktionskosten und administrativen Aufwand berücksichtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Datenschützer weisen darauf hin, dass elektronische Zahlungen detaillierte Transaktionsdaten erzeugen. Welche Stellen diese Daten verarbeiten können, hängt von der App, der Bank und den verwendeten Zusatzdiensten ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Diskussionen betreffen die zunehmende Ausweitung von einer reinen Bezahl-App zu einer Plattform für Werbung, Versicherungen, Einkäufe und weitere Dienstleistungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Störungen und Verfügbarkeit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TWINT unterhält eine Statusseite, auf der bekannte Störungen und Wartungsarbeiten veröffentlicht werden. Einschränkungen können einzelne Bank-Apps, Zahlungen unter Privatpersonen, Händlerzahlungen oder Zusatzdienste betreffen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.twint.ch/status/ |titel=Störungen und Wartungsarbeiten |hrsg=TWINT AG |abruf=2026-07-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Bank-Apps durch unterschiedliche Institute herausgegeben werden, kann eine Störung nur bestimmte Nutzergruppen betreffen. Bei Problemen sollten Nutzer zunächst die Internetverbindung, den App-Status und Mitteilungen ihrer Bank prüfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine fehlgeschlagene Anzeige in der App bedeutet nicht in jedem Fall, dass keine Belastung stattgefunden hat. Vor einer erneuten Zahlung sollte deshalb die Transaktionsübersicht kontrolliert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung für den Schweizer Zahlungsverkehr ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TWINT hat den Zahlungsverkehr in der Schweiz insbesondere bei kleinen Beträgen und privaten Übertragungen verändert. Geld kann ohne Kenntnis einer IBAN anhand einer Mobiltelefonnummer versendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für kleine Händler, Vereine und Selbstbedienungsangebote schuf das System eine einfache Möglichkeit zur Annahme digitaler Zahlungen. Ein gedruckter QR-Code genügt in vielen Fällen, um bargeldlose Zahlungen zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die breite Bankenunterstützung unterscheidet TWINT von vielen privatwirtschaftlichen Einzelangeboten. Gleichzeitig zeigt das System, wie Banken, Finanzinfrastrukturunternehmen und Händler eine gemeinsame nationale Plattform aufbauen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der wachsenden Zahl von Zusatzdiensten entwickelt sich TWINT zunehmend von einer reinen Zahlungsanwendung zu einer digitalen Alltagsplattform.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Zahlungsverkehr in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
* [[Mobile Payment]]&lt;br /&gt;
* [[Bargeldloser Zahlungsverkehr]]&lt;br /&gt;
* [[QR-Rechnung]]&lt;br /&gt;
* [[Debitkarte]]&lt;br /&gt;
* [[PostFinance]]&lt;br /&gt;
* [[SIX Group]]&lt;br /&gt;
* [[Worldline]]&lt;br /&gt;
* [[Elektronisches Geld]]&lt;br /&gt;
* [[E-Banking in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* SIX Group: &amp;#039;&amp;#039;Future of Brick-and-Mortar Commerce.&amp;#039;&amp;#039; Zürich.&lt;br /&gt;
* Swiss Payment Association: &amp;#039;&amp;#039;Zahlungsmittel und Zahlungsverkehr in der Schweiz.&amp;#039;&amp;#039; Zürich.&lt;br /&gt;
* Schweizerische Nationalbank: &amp;#039;&amp;#039;Zahlungsmittelumfrage bei Privatpersonen in der Schweiz.&amp;#039;&amp;#039; Zürich.&lt;br /&gt;
* Wettbewerbskommission: &amp;#039;&amp;#039;Zusammenschluss der Mobile-Payment-Systeme TWINT und Paymit.&amp;#039;&amp;#039; Bern 2016.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.twint.ch Offizielle Website von TWINT]&lt;br /&gt;
* [https://www.twint.ch/unternehmen/ueber-uns/ Unternehmen und Kennzahlen]&lt;br /&gt;
* [https://www.twint.ch/privatkunden/support/ Hilfe für Privatkunden]&lt;br /&gt;
* [https://www.twint.ch/geschaeftskunden/ Informationen für Geschäftskunden]&lt;br /&gt;
* [https://www.twint.ch/privatkunden/support/sicherheit/ Sicherheitshinweise]&lt;br /&gt;
* [https://www.twint.ch/status/ Systemstatus]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Commonscat|TWINT|TWINT}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mobile-Payment]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zahlungsverkehr (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Finanzdienstleister (Zürich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Softwarehersteller (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 2016]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Android-Software]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:IOS-Software]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nick Frei</name></author>
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