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	<title>Sachseln - Versionsgeschichte</title>
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		<title>Nick Frei: Die Seite wurde neu angelegt: «{{Infobox Gemeinde in der Schweiz |NAME = Sachseln |WAPPEN = CHE Sachseln COA.svg |KANTON = Obwalden |BFS = 1406 |PLZ = 6072 Sachseln&lt;br /&gt;6073 Flüeli-Ranft |KOORDINATEN = {{Coordinate|text=ICON2|NS=46.86805|EW=8.23889|type=city|region=CH-OW}} |HÖHE = 483 |FLÄCHE = 53,86 |EINWOHNER = 5312 |STAND_EINWOHNER = 31. Dezember 2025 |WEBSITE = www.sachseln.ch }} &#039;&#039;&#039;Sachseln&#039;&#039;&#039; ist eine politische Gemeinde im Kanton Obwalden in der Zentralschweiz. Sie lie…»</title>
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		<updated>2026-08-03T09:13:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Seite wurde neu angelegt: «{{Infobox Gemeinde in der Schweiz |NAME = Sachseln |WAPPEN = CHE Sachseln COA.svg |KANTON = Obwalden |BFS = 1406 |PLZ = 6072 Sachseln&amp;lt;br /&amp;gt;6073 Flüeli-Ranft |KOORDINATEN = {{Coordinate|text=ICON2|NS=46.86805|EW=8.23889|type=city|region=CH-OW}} |HÖHE = 483 |FLÄCHE = 53,86 |EINWOHNER = 5312 |STAND_EINWOHNER = 31. Dezember 2025 |WEBSITE = www.sachseln.ch }} &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sachseln&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine politische Gemeinde im &lt;a href=&quot;/de/Kanton_Obwalden&quot; title=&quot;Kanton Obwalden&quot;&gt;Kanton Obwalden&lt;/a&gt; in der &lt;a href=&quot;/de/Zentralschweiz&quot; title=&quot;Zentralschweiz&quot;&gt;Zentralschweiz&lt;/a&gt;. Sie lie…»&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in der Schweiz&lt;br /&gt;
|NAME = Sachseln&lt;br /&gt;
|WAPPEN = CHE Sachseln COA.svg&lt;br /&gt;
|KANTON = Obwalden&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sachseln&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine politische Gemeinde im [[Kanton Obwalden]] in der [[Zentralschweiz]]. Sie liegt am [[Sarnersee]] und umfasst neben dem Hauptdorf die Weiler Edisried und Ewil, das Bergdorf [[Flüeli-Ranft]] sowie ausgedehnte Alp-, Wald- und Berggebiete. Die Gemeinde ist vor allem als Heimat und Wallfahrtsort des heiligen [[Niklaus von Flüe]], genannt Bruder Klaus, bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der zum Gemeindegebiet gehörenden Älggi-Alp befindet sich der 1988 berechnete geografische Mittelpunkt der Schweiz. Sachseln ist zugleich ein wichtiger Industrie-, Gewerbe- und Tourismusstandort im Sarneraatal. Die provisorische kantonale Statistik wies Ende 2025 eine ständige Wohnbevölkerung von 5312 Personen aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bevoelkerung-2025&amp;quot;&amp;gt;Kanton Obwalden: [https://www.ow.ch/_doc/441767 Wohnbevölkerung Kanton Obwalden, Stand 31. Dezember 2025], provisorische Angaben, publiziert am 11. Februar 2026, abgerufen am 3. August 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sachseln liegt im mittleren Sarneraatal am Ufer des Sarnersees. Das Hauptdorf erstreckt sich auf einem Schwemmkegel zwischen dem See und den ansteigenden Hängen in Richtung Flüeli-Ranft. Der Siedlungsraum geht im Norden in das Gemeindegebiet von [[Sarnen]] und im Süden in jenes von [[Giswil]] über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbargemeinden sind Sarnen, [[Kerns OW|Kerns]], Giswil und [[Lungern]]. Der Sarnersee bildet einen wichtigen Teil der landschaftlichen Identität und der Gemeindegrenze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gemeindegebiet reicht vom Seeufer auf rund 470 Metern über Meer bis in hochalpine Gebiete. Den höchsten Punkt bezeichnet die Gemeinde mit dem 2312 Meter hohen Brünig-Haupt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gemeinde-zahlen&amp;quot;&amp;gt;Einwohnergemeinde Sachseln: [https://www.sachseln.ch/portraitzahlen Sachseln in Zahlen], Stand 31. Dezember 2025, abgerufen am 3. August 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die statistische Gemeindefläche beträgt 53,86 Quadratkilometer. Dabei wird der Anteil am Sarnersee entsprechend der Methodik des Bundesamts für Statistik nicht eingerechnet. Unter Einbezug des Seeanteils nennt die Gemeinde eine Gesamtfläche von 6183 Hektaren beziehungsweise 61,83 Quadratkilometern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gemeinde-zahlen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsteile ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Gemeindegebiet gehören folgende grössere Siedlungen und Landschaftsräume:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* das Hauptdorf Sachseln am Sarnersee;&lt;br /&gt;
* Edisried nördlich des Dorfzentrums;&lt;br /&gt;
* Ewil am südlichen Seeufer;&lt;br /&gt;
* [[Flüeli-Ranft]] auf einer Terrasse oberhalb des Sarneraatals;&lt;br /&gt;
* die Streusiedlungen und Einzelhöfe an den Hängen;&lt;br /&gt;
* die Älggi-Alp und weitere Alpen im Kleinen Melchtal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flüeli-Ranft liegt rund vier Kilometer oberhalb des Hauptdorfs. Der Ort ist eng mit dem Leben von Niklaus von Flüe und seiner Ehefrau [[Dorothee Wyss]] verbunden. Geburtshaus, Wohnhaus, Einsiedelei und Kapellen gehören zu den wichtigsten historischen Stätten der Gemeinde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;flueeli&amp;quot;&amp;gt;Förderverein Niklaus von Flüe und Dorothee Wyss: [https://bruderklaus.com/orte-informationen/flueeli-ranft/ Flüeli-Ranft], abgerufen am 3. August 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gewässer ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sarnersee ist das grösste Gewässer der Gemeinde. Sein Abfluss erfolgt bei Sarnen über die [[Sarner Aa]] in den [[Alpnachersee]] und damit in das Einzugsgebiet der [[Reuss]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere Wildbäche fliessen aus den steilen Einzugsgebieten durch das Siedlungsgebiet in den See. Zu ihnen gehören der Dorfbach, der Edisriederbach, der Totenbüelbach, der Sigetschwandgraben und der Leimerengraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kleine Melchaa entwässert das abgelegene Kleine Melchtal. Sie fliesst durch die Melchaaschlucht und mündet ausserhalb der Gemeinde in die Grosse Melchaa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landschaft ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der untere Gemeindeteil wird von Seeufer, Siedlungen, Wiesen und landwirtschaftlich genutzten Hängen geprägt. Oberhalb davon folgen Wälder, Bergweiden und ausgedehnte Alpgebiete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Kleinen Melchtal liegen die Älggi-Alp, das Sachsler Seefeld und mehrere Bergseen. Die Landschaft ist teilweise stark verkarstet und wird von steilen Kalkbergen umgeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die grossen Höhenunterschiede führen zu verschiedenen Klima- und Vegetationsstufen. Während das Seeufer ein vergleichsweise mildes Klima besitzt, sind die höher gelegenen Gebiete schneereich und während des Winters teilweise nur eingeschränkt erreichbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mittelpunkt der Schweiz ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Älggi-Alp befindet sich der geografische Mittelpunkt beziehungsweise Flächenschwerpunkt der Schweiz. Mitarbeitende des damaligen Bundesamts für Landestopografie berechneten ihn 1988 anlässlich des 150-jährigen Bestehens der Behörde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;swisstopo-mittelpunkt&amp;quot;&amp;gt;Bundesamt für Landestopografie swisstopo: [https://www.swisstopo.admin.ch/de/eggstock-volumenschwerpunkt-der-schweiz-20160804 Eggstock – Volumenschwerpunkt der Schweiz], 4. August 2016, abgerufen am 3. August 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der mathematisch berechnete Punkt liegt oberhalb einer schwer zugänglichen Felswand westlich von Chli-Älggi. Etwa 500 Meter südöstlich davon wurde auf der Älggi-Alp ein öffentlich zugänglicher Erinnerungsort eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Triangulationspyramide und eine Natursteinmauer in Form der Schweizer Landesgrenze kennzeichnen den Ort auf rund 1645 Metern über Meer. Der Mittelpunkt ist über Wanderwege und während der schneefreien Jahreszeit über eine schmale Bergstrasse erreichbar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gemeinde-mittelpunkt&amp;quot;&amp;gt;Einwohnergemeinde Sachseln: [https://www.sachseln.ch/sehenswuerdigkeiten/1335 Mittelpunkt der Schweiz], abgerufen am 3. August 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühe Besiedlung und Mittelalter ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archäologische Funde weisen auf eine Besiedlung des heutigen Gemeindegebiets seit vorgeschichtlicher Zeit hin. Spuren aus der Bronzezeit und frühmittelalterliche Gräber belegen die frühe Nutzung des Seeufers und der erhöhten Terrassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sachseln wurde 1173 erstmals urkundlich als «Sahcslen» erwähnt. Der Ortsname wird mit dem lateinischen beziehungsweise romanischen Wort &amp;#039;&amp;#039;saxum&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;saxula&amp;#039;&amp;#039; für Stein beziehungsweise kleine Felsen in Verbindung gebracht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hls-sachseln&amp;quot;&amp;gt;Angelo Garovi: [https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/000745/ Sachseln]. In: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Lexikon der Schweiz&amp;#039;&amp;#039;, Version vom 9. Februar 2011, abgerufen am 3. August 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mittelalter gehörte Sachseln zum Land [[Obwalden]]. Die Bevölkerung lebte überwiegend von Viehzucht, Landwirtschaft, Fischerei, Waldnutzung und Alpwirtschaft. Die gemeinschaftliche Nutzung von Wäldern, Weiden und Alpen wurde durch bäuerliche Genossenschaften geregelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine eigene Kirche ist seit dem Hochmittelalter belegt. Die mittelalterliche Pfarrei bildete neben den wirtschaftlichen Nutzungsgemeinschaften einen wichtigen Mittelpunkt des öffentlichen Lebens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Niklaus von Flüe ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Niklaus von Flüe wurde 1417 im Gebiet von Flüeli geboren. Er war Bauer, Familienvater, Ratsherr und Richter. Mit Dorothee Wyss hatte er zehn Kinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1467 verliess er mit Zustimmung seiner Ehefrau den gemeinsamen Haushalt und zog sich als Einsiedler in den Ranft zurück. Dort lebte er bis zu seinem Tod am 21. März 1487. Er wurde bereits zu Lebzeiten als geistlicher Ratgeber und Friedensstifter aufgesucht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hls-bruder-klaus&amp;quot;&amp;gt;Roland Gröbli: [https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/010224/ Niklaus von Flüe]. In: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Lexikon der Schweiz&amp;#039;&amp;#039;, Version vom 28. September 2017, abgerufen am 3. August 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besondere Bedeutung wird seiner vermittelnden Rolle während der politischen Krise um das Stanser Verkommnis von 1481 zugeschrieben. Bruder Klaus entwickelte sich zu einer der bedeutendsten religiösen und politischen Symbolfiguren der Schweiz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Papst Innozenz X. bestätigte 1649 seine Verehrung. Die Heiligsprechung erfolgte 1947 durch Papst Pius XII. Niklaus von Flüe gilt als Schutzpatron der Schweiz. Sein katholischer Gedenktag wird am 25. September begangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuzeit ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verehrung von Bruder Klaus machte Sachseln zunehmend zu einem Wallfahrtsort. Nachdem die mittelalterliche Kirche für die wachsende Zahl von Pilgerinnen und Pilgern zu klein geworden war, entstand zwischen 1672 und 1684 die heutige Pfarr- und Wallfahrtskirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bau wurde durch Fronarbeit aus den Obwaldner Gemeinden und durch eine von der Landsgemeinde beschlossene Sondersteuer ermöglicht. Die Gebeine von Bruder Klaus wurden 1679 noch vor der Fertigstellung der Kirche in den Neubau übertragen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;wallfahrtskirche&amp;quot;&amp;gt;Einwohnergemeinde Sachseln: [https://www.sachseln.ch/sehenswuerdigkeiten/1327 Pfarr- und Wallfahrtskirche Sachseln], abgerufen am 3. August 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sachseln blieb bis ins 19. Jahrhundert überwiegend landwirtschaftlich geprägt. Heimarbeit, Holzverarbeitung und kleinere Handwerksbetriebe ergänzten das bäuerliche Einkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Industrialisierung und Verkehrsausbau ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eröffnung der Brünigbahn zwischen Alpnachstad und Brienz im Jahr 1888 band Sachseln an das regionale Eisenbahnnetz an. Die Strecke entwickelte sich später zur durchgehenden Verbindung zwischen Luzern und Interlaken.&amp;lt;ref name=&amp;quot;zentralbahn-geschichte&amp;quot;&amp;gt;Zentralbahn: [https://www.zentralbahn.ch/de/kennenlernen/die-zentralbahn/geschichte Geschichte der Zentralbahn], abgerufen am 3. August 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem späten 19. und besonders im 20. Jahrhundert entstanden Betriebe der Holz-, Bau-, Lebensmittel-, Metall- und Elektroindustrie. Die wirtschaftliche Struktur wandelte sich von einer bäuerlichen Gemeinde zu einem bedeutenden Industrie- und Arbeitsstandort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurden neue Wohnquartiere, Schul- und Sportanlagen sowie Gewerbezonen errichtet. Gleichzeitig nahm der Durchgangsverkehr auf der Brünigstrasse stark zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im September 1997 wurde die Umfahrung Sachseln der [[Autobahn A8 (Schweiz)|Autostrasse A8]] eröffnet. Der mehr als fünf Kilometer lange Tunnel entlastete das Dorfzentrum weitgehend vom überregionalen Verkehr.&amp;lt;ref name=&amp;quot;a8-umfahrung&amp;quot;&amp;gt;Ausbauprojekt A8 Obwalden: [https://a8-ow.ch/ausbau-etappen/tunnel-sachseln/ Umfahrung Sachseln], abgerufen am 3. August 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unwetter von 1997 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 15. August 1997 wurde Sachseln von einem aussergewöhnlich schweren Unwetter getroffen. Innerhalb einer Stunde fielen annähernd 90 Millimeter Regen; in den folgenden zwei Stunden wurden insgesamt bis zu 150 Millimeter gemessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dorfbach, Edisriederbach und Totenbüelbach führten grosse Mengen an Wasser, Holz und Gestein mit sich. Rund 100&amp;#039;000 Kubikmeter Geschiebe und Schwemmholz gelangten talwärts. Strassen wurden zerstört, Landwirtschaftsbetriebe verwüstet und zahlreiche Keller, Wohnhäuser und Gewerberäume überflutet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;unwetter-1997&amp;quot;&amp;gt;Bundesamt für Wasser und Geologie: [https://hochwasserschutz.ow.ch/wp-content/uploads/2019/04/BWG_Sachseln.pdf Sachseln: Drei Bäche neu gebettet], abgerufen am 3. August 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die privaten Schäden wurden auf mehr als 50 Millionen Franken geschätzt. Hinzu kamen hohe Kosten für Räumung, Wiederaufbau und neue Schutzanlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ereignis wurden die Wildbachverbauungen umfassend ausgebaut. Zwischen 1998 und 2004 entstand das Umlegungsprojekt für Dorfbach, Totenbüelbach und Edisriederbach. Der zuvor durch das historische Dorfzentrum verlaufende Dorfbach wurde an den südlichen Siedlungsrand verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2007 ist die Einwohnergemeinde anstelle der früheren Wuhrgenossenschaften Trägerin des kommunalen Wasserbaus. Geschiebesammler, Rückhalteräume, Schutzdämme und regelmässig unterhaltene Bachgerinne sollen das Siedlungsgebiet vor künftigen Ereignissen schützen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hochwasserschutz&amp;quot;&amp;gt;Einwohnergemeinde Sachseln: [https://www.sachseln.ch/verwaltwuhr Hochwasserschutz], abgerufen am 3. August 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sachseln zählte 1950 insgesamt 2423 Einwohnerinnen und Einwohner. Bis zur Jahrtausendwende stieg die Bevölkerungszahl auf mehr als 4000 Personen. Ende 2025 lebten gemäss provisorischer kantonaler Statistik 5312 Personen mit ständigem Wohnsitz in der Gemeinde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bevoelkerung-2025&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Siedlungsentwicklung konzentrierte sich hauptsächlich auf das Hauptdorf, Edisried und Ewil. Flüeli-Ranft behielt stärker den Charakter eines ländlich und touristisch geprägten Bergdorfs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deutsch ist die Amtssprache und die wichtigste Alltagssprache. Gesprochen wird ein Obwaldner Dialekt, der zu den höchstalemannischen Mundarten gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die römisch-katholische Kirche prägte Sachseln während Jahrhunderten. Durch Zuwanderung und gesellschaftlichen Wandel nahm die konfessionelle Vielfalt zu. Ende 2025 waren nach Angaben der Gemeinde 3161 Personen römisch-katholisch und 334 evangelisch-reformiert; bei 1823 Personen wurde keine Konfession angegeben oder die Zugehörigkeit war unbekannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gemeinde-zahlen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik und Verwaltung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sachseln ist als Einwohnergemeinde mit Gemeindeversammlung organisiert. Die Gemeindeversammlung bildet das oberste kommunale Organ und wird gewöhnlich im Frühling und im Herbst einberufen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gemeindeordnung&amp;quot;&amp;gt;Einwohnergemeinde Sachseln: [https://www.sachseln.ch/_doc/2510641 Gemeindeordnung der Einwohnergemeinde Sachseln], abgerufen am 3. August 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Exekutive ist der Einwohnergemeinderat. Seine Mitglieder werden von den Stimmberechtigten gewählt und führen die verschiedenen Departemente der Gemeinde. Weitere Organe sind das Gemeindepräsidium, die Rechnungsprüfungskommission und die gesetzlich oder durch kommunales Recht vorgesehenen Kommissionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeindeverwaltung befindet sich an der Brünigstrasse 113. Neben der Einwohnergemeinde bestehen die römisch-katholische Kirchgemeinde und die Korporation Sachseln als selbstständige öffentlich-rechtliche Körperschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Korporation verwaltet unter anderem Allmenden, Wälder, Voralpen, Hochalpen und Strassen. Ihre Nutzungsordnungen gehen auf die historische gemeinschaftliche Bewirtschaftung der natürlichen Ressourcen zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sachseln verfügt über eine vergleichsweise stark industrialisierte Wirtschaftsstruktur. Nach Angaben der Gemeinde bestehen mehr als 2000 Arbeitsplätze. Die meisten Beschäftigten arbeiten in Industrie und Gewerbe, gefolgt vom Dienstleistungssektor sowie der Land- und Forstwirtschaft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;wirtschaft&amp;quot;&amp;gt;Einwohnergemeinde Sachseln: [https://www.sachseln.ch/gewerbeuebersicht Unsere Wirtschaft: Vielschichtig, innovativ, weltbekannt], abgerufen am 3. August 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die weltweit tätige [[Maxon Motor|maxon motor ag]] ist die grösste Arbeitgeberin der Gemeinde und des Kantons Obwalden. Das Unternehmen entwickelt und produziert elektrische Kleinantriebe, Steuerungen und Antriebssysteme. Maxon-Motoren wurden unter anderem in Raumfahrtmissionen und Marsfahrzeugen eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres bekanntes Unternehmen ist die [[Bio-Familia|bio-familia AG]], die Müesli und weitere Nahrungsmittel herstellt. Ihre Geschichte ist eng mit der Verbreitung des Birchermüeslis als industriell gefertigtes Lebensmittel verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere wichtige Branchen sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Holzverarbeitung und Möbelbau;&lt;br /&gt;
* Bauhaupt- und Baunebengewerbe;&lt;br /&gt;
* Metall- und Maschinenbau;&lt;br /&gt;
* Kies- und Betonproduktion;&lt;br /&gt;
* Lebensmittelherstellung;&lt;br /&gt;
* Gastgewerbe und Tourismus;&lt;br /&gt;
* Gesundheits- und Sozialwesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Landwirtschaft und Alpwirtschaft besitzen trotz des Rückgangs der Beschäftigtenzahl weiterhin eine grosse Bedeutung für die Pflege der Kulturlandschaft. Vorherrschend sind Viehzucht, Milchwirtschaft und die sommerliche Bewirtschaftung der Alpen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sachseln liegt an der Brünigachse zwischen Luzern, dem Sarneraatal und dem Berner Oberland. Die A8 führt im Umfahrungstunnel am Dorf vorbei. Anschlüsse befinden sich nördlich und südlich des Siedlungsgebiets.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bahnhof Sachseln und die Haltestelle Ewil Maxon liegen an der meterspurigen Brünigstrecke der [[Zentralbahn]]. Regelmässige Züge verbinden die Gemeinde mit Sarnen, Alpnachstad, Luzern, Giswil, Lungern, Brienz und Interlaken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Postautolinien führen vom Bahnhof Sachseln nach Flüeli-Ranft und Kerns. Flüeli-Ranft ist mit dem öffentlichen Verkehr in ungefähr 15 Minuten erreichbar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;anreise-bruder-klaus&amp;quot;&amp;gt;Förderverein Niklaus von Flüe und Dorothee Wyss: [https://bruderklaus.com/orte-informationen/anreise-oeffnungszeiten/anreise/ Anreise nach Sachseln und Flüeli-Ranft], abgerufen am 3. August 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entlang des Sarnersees und durch die Berggebiete verlaufen Wander- und Velorouten. Flüeli-Ranft liegt an regionalen Pilgerwegen und an einer Variante des [[Jakobsweg in der Schweiz|Jakobswegs]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einwohnergemeinde führt Kindergärten, Primarschulen und die Orientierungsschule der Sekundarstufe I. Schulstandorte befinden sich im Hauptdorf und in Flüeli-Ranft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kommunale Angebot wird durch Musikschule, Schulsozialarbeit, heilpädagogische Angebote und schulergänzende Tagesstrukturen ergänzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kantonale Berufsfachschulen, Mittelschulen und weitere Bildungsangebote befinden sich vor allem im nahe gelegenen Sarnen. Hochschulen sind über die Verkehrsverbindungen nach Luzern erreichbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pfarr- und Wallfahrtskirche ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pfarr- und Wallfahrtskirche St. Theodul ist das weithin sichtbare Wahrzeichen des Hauptdorfs. Sie wurde zwischen 1672 und 1684 im Stil des schweizerischen Frühbarocks mit Einflüssen der italienischen Renaissance errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der untere Teil des Kirchturms stammt von der mittelalterlichen Vorgängerkirche. Im Hauptaltar befindet sich das Grab von Bruder Klaus. Zu den bedeutenden Erinnerungsstücken gehören sein Einsiedlergewand und das sogenannte Meditationsbild.&amp;lt;ref name=&amp;quot;wallfahrtskirche&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Kirche steht die Grabkapelle. Sie befindet sich am Standort der früheren Pfarrkirche und erinnert an die ursprüngliche Grabstätte von Niklaus von Flüe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Museum Bruder Klaus ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Museum Bruder Klaus Sachseln|Museum Bruder Klaus]] befindet sich in einem 1784 erbauten Bürgerhaus am Dorfplatz. Seine Dauerausstellung behandelt Leben, Wirken und Verehrung des Schweizer Landesheiligen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den bedeutendsten Ausstellungsstücken gehört ein Altarflügel von 1492 mit dem ältesten erhaltenen Bildnis von Niklaus von Flüe. Das Museum zeigt ausserdem Wechselausstellungen zur Religion, Geschichte und zeitgenössischen Kunst.&amp;lt;ref name=&amp;quot;museum-bruder-klaus&amp;quot;&amp;gt;Einwohnergemeinde Sachseln: [https://www.sachseln.ch/freizeitklaus Museum Bruder Klaus], abgerufen am 3. August 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ökonomiegebäude ist die Sammlung Christian Sigrist untergebracht. Sie umfasst geschnitzte Miniaturen, welche den früheren ländlichen Alltag in Obwalden darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flüeli-Ranft ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flüeli-Ranft ist als Geburts-, Wohn- und Wirkungsort von Bruder Klaus ein Wallfahrtsort von internationaler Bedeutung. Das Geburtshaus und das spätere Wohnhaus der Familie von Flüe sind erhalten und können besichtigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterhalb des Dorfs liegt der Ranft am steilen Abbruch zur Melchaaschlucht. Dort befinden sich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die Obere Ranftkapelle;&lt;br /&gt;
* die Einsiedlerzelle von Bruder Klaus;&lt;br /&gt;
* die Untere Ranftkapelle;&lt;br /&gt;
* ein historisches Pilgerhaus;&lt;br /&gt;
* Wege und Andachtsorte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Ranft bedeutet Rand und bezeichnet den steilen Geländeabbruch in die Schlucht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ranft&amp;quot;&amp;gt;Förderverein Niklaus von Flüe und Dorothee Wyss: [https://bruderklaus.com/orte-informationen/ranft/ Der Ranft], abgerufen am 3. August 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flüeli-Kapelle und Hotel Paxmontana ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Flüeli-Kapelle steht auf einem markanten Felsen oberhalb des Dorfs. Der heutige Bau entstand im 17. Jahrhundert und ist dem heiligen Karl Borromäus geweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Jugendstil-Hotel Paxmontana wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts ausgebaut. Sein reich gegliederter Holzbau und die Aussicht über das Sarneraatal machen es zu einem der bekanntesten historischen Hotelgebäude der Zentralschweiz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hohe Brücke ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hohe Brücke überspannt die Melchaaschlucht zwischen Flüeli-Ranft und Kerns. Die gedeckte Holzbrücke wurde 1943 durch das Militär errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie liegt rund 100 Meter über der Melchaa und besitzt eine Spannweite von etwa 30 Metern. Sie gilt als eine der höchstgelegenen gedeckten Holzbrücken Europas.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hohe-bruecke&amp;quot;&amp;gt;Einwohnergemeinde Sachseln: [https://www.sachseln.ch/sehenswuerdigkeiten/1331 Hohe Brücke], abgerufen am 3. August 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dorfzentrum und Seeufer ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das historische Dorfzentrum gruppiert sich um Kirche, Dorfplatz und Museum. Traditionelle Holzhäuser, Bürgerhäuser und öffentliche Brunnen erinnern an die frühere Siedlungsstruktur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Sarnersee befinden sich ein Strandbad, Spazierwege, Bootsanlegestellen und weitere Freizeitanlagen. Der See wird zum Baden, Rudern, Segeln, Angeln und für andere Wassersportarten genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brauchtum und religiöses Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wallfahrt zu Bruder Klaus prägt den Jahreslauf der Gemeinde. Besonders viele Pilgerinnen und Pilger besuchen Sachseln und Flüeli-Ranft am Todestag des Heiligen am 21. März und am kantonalen Feiertag vom 25. September.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prozessionen, Gottesdienste, Wallfahrten und internationale Begegnungen erinnern an die religiöse und friedenspolitische Bedeutung von Niklaus von Flüe und Dorothee Wyss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum lokalen Brauchtum gehören ausserdem die Fasnacht, kirchliche Feste, Älpleranlässe, Vereinsfeste und die Bundesfeier in Flüeli-Ranft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Blasonierung des Gemeindewappens lautet: «In Gold auf drei Felsspitzen schreitender schwarzer Steinbock mit roter Zunge und rotem Geschlecht.»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Steinbock und die Felsen bilden ein redendes Wappen. Sie verweisen auf eine mögliche Herleitung des Ortsnamens von &amp;#039;&amp;#039;saxum&amp;#039;&amp;#039; beziehungsweise &amp;#039;&amp;#039;saxula&amp;#039;&amp;#039; für Stein oder kleine Felsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wappen geht auf das Siegel des Landammanns Nikolaus von Flüe von 1557 zurück. Das ursprüngliche Wappentier der Familie von Flüe wurde gegen Ende des 17. Jahrhunderts durch einen Löwen ersetzt, während Sachseln den Steinbock als Gemeindesymbol beibehielt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gemeindewappen&amp;quot;&amp;gt;Einwohnergemeinde Sachseln: [https://www.sachseln.ch/wappen Das Wappen der Gemeinde Sachseln], abgerufen am 3. August 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Niklaus von Flüe]] (1417–1487), Einsiedler, Mystiker und Schweizer Landespatron&lt;br /&gt;
* [[Dorothee Wyss]] (um 1430/1432–nach 1487), Ehefrau von Niklaus von Flüe&lt;br /&gt;
* [[Konrad von Flüe]] (15. Jahrhundert), Politiker und Sohn von Niklaus von Flüe&lt;br /&gt;
* [[Robert Durrer]] (1867–1934), Historiker, Kunsthistoriker und Denkmalpfleger&lt;br /&gt;
* [[Alois Spichtig]] (1927–2014), Bildhauer und Grafiker&lt;br /&gt;
* [[Luke Gasser]] (* 1966), Filmemacher, Schauspieler, Musiker und Künstler&lt;br /&gt;
* [[Franz Enderli]] (* 1954), Politiker und ehemaliger Regierungsrat des Kantons Obwalden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Angelo Garovi: [https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/000745/ Sachseln]. In: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Lexikon der Schweiz&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* Robert Durrer: &amp;#039;&amp;#039;Bruder Klaus. Die ältesten Quellen über den seligen Nikolaus von Flüe, sein Leben und seinen Einfluss.&amp;#039;&amp;#039; 2 Bände, Sarnen 1917–1921.&lt;br /&gt;
* Robert Durrer: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Kantons Unterwalden.&amp;#039;&amp;#039; Zürich 1899–1928.&lt;br /&gt;
* Rupert Amschwand: &amp;#039;&amp;#039;Bruder Klaus. Ergänzungsband zum Quellenwerk von Robert Durrer.&amp;#039;&amp;#039; Sarnen 1987.&lt;br /&gt;
* Roland Gröbli: &amp;#039;&amp;#039;Die Sehnsucht nach dem einig Wesen. Leben und Lehre des Bruder Klaus von Flüe.&amp;#039;&amp;#039; Rex Verlag, Luzern 2006.&lt;br /&gt;
* Einwohnergemeinde Sachseln: &amp;#039;&amp;#039;Sachseln – Dorf, Landschaft und Menschen.&amp;#039;&amp;#039; Sachseln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.sachseln.ch/ Offizielle Website der Einwohnergemeinde Sachseln]&lt;br /&gt;
* [https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/000745/ Sachseln im Historischen Lexikon der Schweiz]&lt;br /&gt;
* [https://bruderklaus.com/ Wallfahrtsort Bruder Klaus in Sachseln und Flüeli-Ranft]&lt;br /&gt;
* [https://www.museumbruderklaus.ch/ Museum Bruder Klaus Sachseln]&lt;br /&gt;
* [https://www.sachseln-tourismus.ch/ Tourismusinformationen zu Sachseln und Flüeli-Ranft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Flüeli-Ranft]]&lt;br /&gt;
* [[Niklaus von Flüe]]&lt;br /&gt;
* [[Dorothee Wyss]]&lt;br /&gt;
* [[Sarnersee]]&lt;br /&gt;
* [[Älggi-Alp]]&lt;br /&gt;
* [[Kanton Obwalden]]&lt;br /&gt;
* [[Geschichte des Kantons Obwalden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Sachseln|Sachseln}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachseln| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeinde im Kanton Obwalden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Obwalden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort am Sarnersee]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Katholischer Wallfahrtsort in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Niklaus von Flüe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1173]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nick Frei</name></author>
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