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	<title>Rudolf Brun - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Helvetia Wiki – Die Enzyklopädie der Schweiz</subtitle>
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		<title>Nick Frei: Die Seite wurde neu angelegt: «{| class=&quot;wikitable float-right&quot; style=&quot;float:right; width:315px; margin:0 0 1em 1em;&quot; ! colspan=&quot;2&quot; | Rudolf Brun |- | &#039;&#039;&#039;Geboren&#039;&#039;&#039; | um 1290–1300, vermutlich in Zürich |- | &#039;&#039;&#039;Gestorben&#039;&#039;&#039; | 17. September 1360 in Zürich |- | &#039;&#039;&#039;Beruf/Funktion&#039;&#039;&#039; | Ritter, Politiker, Bürgermeister |- | &#039;&#039;&#039;Amt&#039;&#039;&#039; | Bürgermeister von Zürich |- | &#039;&#039;&#039;Amtszeit&#039;&#039;&#039; | 1336–1360 |- | &#039;&#039;&#039;Ehefrau&#039;&#039;&#039; | Margaretha Fütschi |- | &#039;&#039;&#039;Bekannt für&#039;&#039;&#039; | Brunsche Zunftrev…»</title>
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		<updated>2026-08-14T12:41:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Seite wurde neu angelegt: «{| class=&amp;quot;wikitable float-right&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; width:315px; margin:0 0 1em 1em;&amp;quot; ! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Rudolf Brun |- | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Geboren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; | um 1290–1300, vermutlich in &lt;a href=&quot;/de/Z%C3%BCrich&quot; title=&quot;Zürich&quot;&gt;Zürich&lt;/a&gt; |- | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gestorben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; | 17. September 1360 in &lt;a href=&quot;/de/Z%C3%BCrich&quot; title=&quot;Zürich&quot;&gt;Zürich&lt;/a&gt; |- | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beruf/Funktion&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; | Ritter, Politiker, Bürgermeister |- | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Amt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; | Bürgermeister von Zürich |- | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Amtszeit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; | 1336–1360 |- | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ehefrau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; | Margaretha Fütschi |- | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bekannt für&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; | Brunsche Zunftrev…»&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable float-right&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; width:315px; margin:0 0 1em 1em;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Rudolf Brun&lt;br /&gt;
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| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bekannt für&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| [[Brunsche Zunftrevolution]], Einführung der Zürcher Zunftverfassung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rudolf Brun&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geboren um 1290–1300, vermutlich in [[Zürich]]; gestorben am 17. September 1360 ebenda) war ein Zürcher Ritter und Politiker. Nach dem politischen Umsturz von 1336 wurde er zum ersten Bürgermeister der Stadt Zürich gewählt und behielt dieses Amt bis zu seinem Tod. Mit seinem Namen verbunden ist die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Brunsche Zunftrevolution&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, durch welche die politische Ordnung Zürichs grundlegend verändert und den städtischen Zünften erstmals eine institutionalisierte Beteiligung an der Regierung ermöglicht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bruns Herrschaft gehört zu den wichtigsten politischen Wendepunkten des mittelalterlichen Zürich. Die 1336 geschaffene Ordnung bildete in mehrfach veränderter Form während Jahrhunderten eine Grundlage der städtischen Verfassung. Unter Brun trat Zürich zudem 1351 dem Bündnissystem der frühen [[Alte Eidgenossenschaft|Eidgenossenschaft]] bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft und frühe Jahre ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Brun entstammte einem alten Zürcher Ratsgeschlecht. Sein Vater Jakob Brun war Schultheiss und Ratsherr, seine Mutter hiess Mechthild. Die Familie gehörte zur städtischen Oberschicht und war mit anderen einflussreichen Zürcher Familien verbunden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hls&amp;quot;&amp;gt;Martin Illi: [https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/018053/ Brun, Rudolf], in: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Lexikon der Schweiz (HLS)&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Brun wird 1324 erstmals urkundlich in Zürich erwähnt. Er heiratete Margaretha Fütschi, eine Tochter des Ratsherrn Ulrich Fütschi. Von 1332 bis zum politischen Umsturz von 1336 gehörte Brun selbst dem Zürcher Rat an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das politische System Zürichs war damals von einer relativ kleinen Gruppe adliger und wohlhabender bürgerlicher Familien geprägt. Insbesondere erfolgreiche Kaufmannsfamilien verfügten über grossen Einfluss. Die zahlreichen Handwerker der Stadt waren dagegen von einer direkten politischen Beteiligung weitgehend ausgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Verhältnisse vor 1336 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im frühen 14. Jahrhundert verschärften sich innerhalb der Zürcher Führungsschicht Konflikte um die Zusammensetzung und Kontrolle des Rates. Gleichzeitig wuchs bei den Handwerkern der Wunsch nach politischer Mitsprache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Brun gehörte zwar selbst zur bisherigen Führungsschicht, stand jedoch innerhalb dieser nicht an deren Spitze. Er verband die Interessen eines Teils des Stadtadels mit jenen der politisch benachteiligten Handwerker. Diese ungewöhnliche Koalition bildete die Grundlage für den Umsturz von 1336.&amp;lt;ref name=&amp;quot;revolution&amp;quot;&amp;gt;[https://hls-dhs-dss.ch/articles/030735 Brun&amp;#039;sche Zunftrevolution], in: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Lexikon der Schweiz (HLS)&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brunsche Zunftrevolution von 1336 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 7. Juni 1336 kam es in Zürich zum offenen Umsturz. Anhänger Bruns, darunter zahlreiche Handwerker, gingen gegen den bisherigen Rat vor. Die gegnerischen Ratsherren konnten sich grösstenteils der Verhaftung entziehen und verliessen die Stadt. Viele von ihnen fanden später in [[Rapperswil]] Zuflucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits am folgenden Tag wurde Rudolf Brun von einer Versammlung zum Bürgermeister gewählt. Anders als seine späteren Nachfolger erhielt er das Amt auf Lebenszeit und damit eine aussergewöhnlich starke persönliche Stellung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 16. Juli 1336 wurde die neue politische Ordnung im sogenannten &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ersten Geschworenen Brief&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; festgehalten. Diese Verfassung wird gewöhnlich als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Brunsche Zunftverfassung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie teilte die politisch berechtigte Bevölkerung im Wesentlichen in zwei Gruppen. Angehörige der Ritterschaft, wohlhabende Kaufleute und andere Mitglieder der bisherigen Oberschicht wurden in der [[Constaffel]] zusammengefasst. Die Handwerker organisierten sich dagegen in dreizehn politischen Zünften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit erhielten die Zünfte erstmals direkten Einfluss auf die Zürcher Stadtregierung. Die Reform bedeutete allerdings keine moderne Demokratie. Ein grosser Teil der Einwohner besass weiterhin keine vollständigen politischen Rechte, und Rudolf Brun selbst verfügte als Bürgermeister über eine ausserordentlich starke Position.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bürgermeister von Zürich ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brun stand von 1336 bis zu seinem Tod 1360 an der Spitze Zürichs. Seine Herrschaft war stark auf seine Person zugeschnitten. Er versuchte einerseits, die Unterstützung der Zünfte zu bewahren, andererseits aber auch den Einfluss des Stadtadels und der Constaffel zu sichern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die neue Ordnung führte deshalb nicht einfach zu einem Sieg der Handwerker über die Oberschicht. Vielmehr entstand ein neues Machtgleichgewicht zwischen Zünften, Stadtadel und vermögenden Bürgern, über dem Brun als Bürgermeister eine dominierende Stellung einnahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere Angehörige des früheren Rates akzeptierten die neue Ordnung nicht. Ein Teil der Vertriebenen sammelte sich in Rapperswil und versuchte in den folgenden Jahren, wieder Einfluss auf Zürich zu gewinnen. Daraus entwickelte sich ein lang anhaltender Konflikt, der für die Aussenpolitik Bruns zunehmend wichtig wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zürcher Mordnacht ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Konflikt erreichte in der Nacht vom 23. auf den 24. Februar 1350 einen Höhepunkt. Gegner Bruns versuchten, mit Unterstützung von Exilierten und Verbündeten einen Umsturz in Zürich herbeizuführen. Das Ereignis ging als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Mordnacht von Zürich]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in die Geschichte ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Angriff scheiterte. Bruns Anhänger konnten die Stadt unter ihre Kontrolle bringen; zahlreiche Beteiligte wurden getötet oder gefangen genommen. Auch Graf Johann II. von Habsburg-Laufenburg geriet in Zürcher Gefangenschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem gescheiterten Umsturz ging Brun gegen Rapperswil vor, das seinen Gegnern als Stützpunkt gedient hatte. Zürcher Truppen zerstörten beziehungsweise entfestigten Rapperswil und griffen auch Besitzungen in dessen Umgebung an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;mordnacht&amp;quot;&amp;gt;Kurt Messmer: [https://blog.nationalmuseum.ch/2023/02/das-laermen-der-waffen/ Das Lärmen der Waffen], Blog des Schweizerischen Nationalmuseums, 14. Februar 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese aggressive Politik brachte Zürich in einen offenen Gegensatz zu den [[Habsburg]]ern, die in der Region über bedeutende Herrschaftsrechte verfügten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bündnis mit der Eidgenossenschaft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Auseinandersetzung mit Habsburg zwang Zürich, nach militärischen Verbündeten zu suchen. Am &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1. Mai 1351&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; schloss die Stadt unter Rudolf Brun ein Bündnis mit [[Luzern]], [[Uri]], [[Schwyz]] und [[Unterwalden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit wurde Zürich ein neuer Partner innerhalb jenes Bündnissystems, aus dem sich später die [[Alte Eidgenossenschaft]] entwickelte. Der Beitritt Zürichs war zunächst stark von der aktuellen politischen und militärischen Lage geprägt und nicht Ausdruck eines bereits bestehenden schweizerischen Nationalstaates.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bündnis veränderte dennoch die Kräfteverhältnisse im Gebiet der heutigen Schweiz erheblich. Zürich war bereits im Mittelalter eine bedeutende Stadt mit weitreichenden wirtschaftlichen Beziehungen und brachte entsprechend politisches und militärisches Gewicht in die eidgenössischen Bündnisse ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den folgenden Jahren kam es zu mehreren Auseinandersetzungen mit Habsburg. Zürich wurde belagert, und Brun führte wechselnde diplomatische Verhandlungen mit den verschiedenen Mächten. Seine Politik war dabei vor allem auf die Sicherung seiner Herrschaft und der 1336 eingeführten Verfassung ausgerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verhältnis zu Habsburg ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl das Bündnis von 1351 Zürich enger an die eidgenössischen Orte band, verfolgte Brun keine grundsätzlich antihabsburgische Politik. Er war vielmehr bereit, seine Bündnisse den jeweiligen politischen Verhältnissen anzupassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach mehreren militärischen Konflikten und Friedensschlüssen näherte sich Zürich unter Brun erneut den Habsburgern an. 1356 schloss die Stadt ein Bündnis mit Österreich. Für Brun war entscheidend, dass seine politische Stellung und die Zürcher Verfassungsordnung anerkannt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Politik zeigt, dass die Bündnisse des 14. Jahrhunderts nicht mit den späteren Vorstellungen klar abgegrenzter Staaten gleichgesetzt werden können. Städte, Adelsfamilien und Länderorte verbanden sich je nach politischen, wirtschaftlichen und militärischen Interessen miteinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tod und Grab ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Brun starb am &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;17. September 1360&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in Zürich. Er wurde in der [[St. Peter (Zürich)|Kirche St. Peter]] bestattet. Sein heutiges Grab befindet sich beim Turmaufgang der Kirche.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stpeter&amp;quot;&amp;gt;[https://reformiert-zuerich.ch/-4/stpeter/die-kirche~3064/-geschichte-artikel~3229/geschichte/62784/ Geschichte von St. Peter], Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Zürich.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spätere Überlieferungen brachten seinen Tod teilweise mit einer Vergiftung in Verbindung. Bei Untersuchungen seiner sterblichen Überreste konnten jedoch keine Beweise für eine Vergiftung gefunden werden. Die genaue Entstehung dieser Erzählung bleibt deshalb unsicher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Bruns Tod wurde die aussergewöhnlich starke Stellung des Bürgermeisters eingeschränkt. Die von ihm geschaffene Zunftordnung blieb jedoch bestehen und entwickelte sich in den folgenden Jahrhunderten weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Brun zählt zu den prägendsten Persönlichkeiten der mittelalterlichen Geschichte Zürichs. Seine Bedeutung liegt weniger in der Gründung der Zünfte selbst – Zusammenschlüsse von Handwerkern gab es bereits zuvor – als in ihrer dauerhaften Einbindung in die politische Ordnung der Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ereignisse von 1336 veränderten die Zusammensetzung der Zürcher Führungsschicht. Handwerker erhielten erstmals einen institutionellen Zugang zur Stadtregierung, während die alte Oberschicht einen Teil ihrer bisherigen Macht verlor. Gleichzeitig entstand unter Brun eine stark personalisierte Herrschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch für die Geschichte der Schweiz ist Brun von Bedeutung. Der Konflikt um seine Herrschaft führte mittelbar zum Bündnis Zürichs mit den eidgenössischen Orten von 1351. Zürich wurde damit zu einem der [[Acht Alte Orte|Acht Alten Orte]], die im späteren 14. Jahrhundert den Kern der Alten Eidgenossenschaft bildeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Brunsche Zunftverfassung wurde im Laufe der Jahrhunderte mehrfach verändert, doch die politische Organisation Zürichs nach Zünften blieb bis zum Ende der alten Stadtrepublik im Jahr [[1798]] von grundlegender Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erinnerung in Zürich ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Rudolf Bruns ist bis heute im Zürcher Stadtbild präsent. Besonders bekannt ist die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Rudolf-Brun-Brücke]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; über die [[Limmat]], die das Gebiet beim [[Central (Zürich)|Central]] mit der Altstadt auf der linken Flussseite verbindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Kirche St. Peter erinnert eine Gedenktafel an den mittelalterlichen Bürgermeister. Auch sein ehemaliger Wohnort am Neumarkt wird mit seiner Person in Verbindung gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die historische Bewertung Bruns fällt unterschiedlich aus. Einerseits gilt er als Begründer der politischen Zunftordnung und als zentrale Figur beim Eintritt Zürichs in das eidgenössische Bündnissystem. Andererseits schuf er ein autoritäres Regierungssystem, ging hart gegen politische Gegner vor und nutzte die neue Verfassung zur Sicherung seiner persönlichen Macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Brun war mit &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Margaretha Fütschi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, einer Tochter des Zürcher Ratsherrn Ulrich Fütschi, verheiratet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hls&amp;quot; /&amp;gt; Aus der Familie gingen mehrere Geistliche und Mitglieder der Zürcher Führungsschicht hervor. Seine Söhne Bruno und Herdegen gehörten dem [[Grossmünster]]stift an, während für den Sohn Ulrich eine weltliche Laufbahn vorgesehen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Familie Brun blieb auch nach Rudolfs Tod Teil der Zürcher Oberschicht, erreichte jedoch nicht mehr dieselbe politische Machtstellung wie unter dem Bürgermeister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Geschichte der Stadt Zürich]]&lt;br /&gt;
* [[Brunsche Zunftrevolution]]&lt;br /&gt;
* [[Mordnacht von Zürich]]&lt;br /&gt;
* [[Zünfte der Stadt Zürich]]&lt;br /&gt;
* [[Constaffel]]&lt;br /&gt;
* [[Alte Eidgenossenschaft]]&lt;br /&gt;
* [[Rudolf-Brun-Brücke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anton Largiadèr: &amp;#039;&amp;#039;Bürgermeister Rudolf Brun und die Zürcher Revolution von 1336.&amp;#039;&amp;#039; Mitteilungen der Antiquarischen Gesellschaft in Zürich, Band 31, Heft 5, Zürich 1936.&lt;br /&gt;
* Martin Illi: &amp;#039;&amp;#039;Brun, Rudolf.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Lexikon der Schweiz (HLS).&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/018053/ Rudolf Brun] im &amp;#039;&amp;#039;Historischen Lexikon der Schweiz&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [https://hls-dhs-dss.ch/articles/030735 Brun&amp;#039;sche Zunftrevolution] im &amp;#039;&amp;#039;Historischen Lexikon der Schweiz&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Rudolf_Brun Medien zu Rudolf Brun] auf Wikimedia Commons&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Rudolf Brun}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Zürich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Zürich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Schweiz vor 1848)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Zürich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Mittelalters]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 13. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1360]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nick Frei</name></author>
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