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	<title>Regensberg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Helvetia Wiki – Die Enzyklopädie der Schweiz</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Seite wurde neu angelegt: «{| class=&amp;quot;infobox&amp;quot; style=&amp;quot;width:22em; float:right; clear:right; margin:0 0 1em 1em; border:1px solid #a2a9b1; border-collapse:collapse; background:#f8f9fa; font-size:90%; line-height:1.4;&amp;quot; |+ style=&amp;quot;padding:0.6em; background:#cfe8f3; font-size:125%;&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Regensberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; |- ! style=&amp;quot;text-align:left; padding:0.4em;&amp;quot; | Staat | style=&amp;quot;padding:0.4em;&amp;quot; | &lt;a href=&quot;/de/Schweiz&quot; title=&quot;Schweiz&quot;&gt;Schweiz&lt;/a&gt; |- ! style=&amp;quot;text-align:left; padding:0.4em;&amp;quot; | Kanton | style=&amp;quot;padding:0.4em;&amp;quot; | Kanton Zürich|Z…»&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;infobox&amp;quot; style=&amp;quot;width:22em; float:right; clear:right; margin:0 0 1em 1em; border:1px solid #a2a9b1; border-collapse:collapse; background:#f8f9fa; font-size:90%; line-height:1.4;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ style=&amp;quot;padding:0.6em; background:#cfe8f3; font-size:125%;&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Regensberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left; padding:0.4em;&amp;quot; | Staat&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;padding:0.4em;&amp;quot; | [[Schweiz]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left; padding:0.4em;&amp;quot; | Kanton&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;padding:0.4em;&amp;quot; | [[Kanton Zürich|Zürich]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left; padding:0.4em;&amp;quot; | Bezirk&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;padding:0.4em;&amp;quot; | [[Bezirk Dielsdorf|Dielsdorf]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left; padding:0.4em;&amp;quot; | BFS-Nummer&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;padding:0.4em;&amp;quot; | 0095&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left; padding:0.4em;&amp;quot; | Postleitzahl&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;padding:0.4em;&amp;quot; | 8158&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left; padding:0.4em;&amp;quot; | Höhe&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;padding:0.4em;&amp;quot; | etwa 600 m ü. M.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left; padding:0.4em;&amp;quot; | Fläche&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;padding:0.4em;&amp;quot; | 2,37 km²&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left; padding:0.4em;&amp;quot; | Einwohner&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;padding:0.4em;&amp;quot; | 477 &amp;lt;small&amp;gt;(31. Dezember 2024)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left; padding:0.4em;&amp;quot; | Gemeindepräsident&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;padding:0.4em;&amp;quot; | Markus Huber&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left; padding:0.4em;&amp;quot; | Legislative&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;padding:0.4em;&amp;quot; | Gemeindeversammlung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left; padding:0.4em;&amp;quot; | Exekutive&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;padding:0.4em;&amp;quot; | Gemeinderat mit 5 Mitgliedern&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left; padding:0.4em;&amp;quot; | Website&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;padding:0.4em;&amp;quot; | [https://www.regensberg.ch/ regensberg.ch]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Regensberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine politische Gemeinde und ein historisches Landstädtchen im [[Bezirk Dielsdorf]] des [[Kanton Zürich|Kantons Zürich]]. Die Siedlung liegt auf dem östlichsten Sporn der [[Lägern]], rund zwei Kilometer westlich von [[Dielsdorf]], und überragt das Zürcher Unterland um mehrere hundert Meter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit weniger als 500 Einwohnerinnen und Einwohnern gehört Regensberg zu den kleinsten politischen Gemeinden des Kantons Zürich. Trotz seiner geringen Grösse besitzt der Ort eine aussergewöhnliche historische und kulturelle Bedeutung. Das weitgehend erhaltene mittelalterliche Städtchen mit Schloss, Rundturm, Stadtmauer, Kirche, Oberburg und Unterburg zählt zu den bekanntesten historischen Ortsbildern des Zürcher Unterlands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regensberg wurde im 13. Jahrhundert von den [[Regensberg (Adelsgeschlecht)|Freiherren von Regensberg]] gegründet. Die planmässig angelegte Burgstadt war zunächst ein politisches und wirtschaftliches Zentrum ihrer Herrschaft. Später gehörte sie den [[Habsburg|Habsburgern]] und danach der Stadt Zürich. Bis ins 19. Jahrhundert war Regensberg Sitz eines bedeutenden Verwaltungsbezirks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das historische Ortsbild ist im [[Bundesinventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz von nationaler Bedeutung]] verzeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISOS&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |url=https://www.bak.admin.ch/dam/bak/de/dokumente/baukultur/isos-ortsbildschutz/ortsbilder-nationale-bedeutung.pdf.download.pdf/Liste%2520der%2520Ortsbilder%2520von%2520nationaler%2520Bedeutung.pdf&lt;br /&gt;
 |titel=Liste der Ortsbilder von nationaler Bedeutung&lt;br /&gt;
 |werk=Bundesamt für Kultur&lt;br /&gt;
 |format=PDF&lt;br /&gt;
 |abruf=2026-07-23&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regensberg liegt auf einem markanten Fels- und Bergsporn am östlichen Ende der Lägern. Diese gehört geologisch zum [[Jura (Gebirge)|Jura]] und bildet einen langgezogenen Höhenzug zwischen [[Baden AG|Baden]] und dem Zürcher Unterland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das historische Städtchen befindet sich auf etwa 600 Metern über Meer. Vom Rand der Siedlung eröffnet sich eine weite Aussicht über Dielsdorf, das [[Wehntal]], das Glatttal und grosse Teile des Zürcher Unterlands. Bei klarer Sicht sind auch die Voralpen und die höheren Gipfel der Schweizer Alpen erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gemeindegebiet umfasst 2,37 Quadratkilometer. Es gehört damit flächenmässig zu den kleineren Gemeinden des Kantons. Ein grosser Teil besteht aus Wald, Landwirtschaftsflächen, steilen Hängen und dem kompakten historischen Siedlungsgebiet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zahlen&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |url=https://www.regensberg.ch/portraet/zahlen-fakten.html/43&lt;br /&gt;
 |titel=Zahlen und Fakten&lt;br /&gt;
 |werk=Gemeinde Regensberg&lt;br /&gt;
 |abruf=2026-07-23&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regensberg grenzt an die Gemeinden [[Boppelsen]], [[Buchs ZH|Buchs]], Dielsdorf, [[Oberweningen]], [[Schleinikon]] und [[Steinmaur]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lägern ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Lägern}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lägern ist der östlichste vollständig in der Schweiz gelegene Höhenzug des Faltenjuras. Ihr schmaler, teilweise felsiger Grat erstreckt sich von Baden in östlicher Richtung bis nach Regensberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bewaldeten Hänge rund um das Städtchen werden als Erholungsgebiet genutzt. Wanderwege verbinden Regensberg mit Dielsdorf, Boppelsen, dem Wehntal, dem Burghorn und dem weiteren Lägerngrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die steilen Hänge und der begrenzte Raum auf dem Bergsporn bestimmen die Siedlungsstruktur. Grössere bauliche Erweiterungen sind nur ausserhalb des historischen Kerns und unter Beachtung des Landschafts- und Ortsbildschutzes möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Siedlungsstruktur ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der historische Ort besteht aus der höher gelegenen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Oberburg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und der westlich anschliessenden &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Unterburg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Die Oberburg bildet den ältesten und am stärksten befestigten Teil der Siedlung. Dort befinden sich das Schloss, der Rundturm, die reformierte Kirche und die Hauptgasse mit ihren dicht aneinandergebauten Häusern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Unterburg entstand etwas später als Erweiterung der ursprünglichen Burgstadt. Sie folgt der Form des schmalen Geländesporns und weist eine weitgehend geschlossene, zeilenartige Bebauung auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausserhalb des mittelalterlichen Städtchens entstanden im 20. und 21. Jahrhundert kleinere Wohngebiete. Wegen der topografischen Lage und des umfassenden Ortsbildschutzes blieb das Siedlungswachstum jedoch begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Freiherren von Regensberg ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Regensberg (Adelsgeschlecht)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Freiherren von Regensberg gehörten im Hochmittelalter zu den mächtigsten Adelsgeschlechtern im Gebiet der heutigen Nordostschweiz. Ihr ursprünglicher Stammsitz war die um 1050 errichtete Burg Alt-Regensberg beim [[Katzensee]] im heutigen Gemeindegebiet von [[Regensdorf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Herrschaftsgebiet der Familie erstreckte sich beidseits der Lägern über das Furt- und Wehntal. Weitere Besitzungen lagen im Limmattal, im Zürcher Oberland, am Zürichsee, im heutigen Kanton Aargau und teilweise nördlich des Rheins. Die Familie verfügte über Burgen, Städte, Gerichtsrechte und kirchliche Besitzungen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLSRegensberger&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |url=https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/019753/&lt;br /&gt;
 |titel=Regensberg, von&lt;br /&gt;
 |werk=Historisches Lexikon der Schweiz&lt;br /&gt;
 |abruf=2026-07-23&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den von den Regensbergern gegründeten oder kontrollierten Orten gehörten unter anderem [[Glanzenberg]], [[Grüningen]], [[Kaiserstuhl AG|Kaiserstuhl]] und Regensberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gründung der Burgstadt ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der genaue Gründungsvorgang ist nicht vollständig dokumentiert. Nach historischen Indizien begann ein Freiherr Lütold von Regensberg um 1244 mit dem Bau einer neuen Burg- und Stadtanlage auf dem östlichen Ausläufer der Lägern. Die Arbeiten dürften um 1248 weitgehend abgeschlossen gewesen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die neue Anlage wurde zur Unterscheidung vom älteren Stammsitz am Katzensee zunächst auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Neu-Regensberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt. Sie sollte ein repräsentatives und gut zu verteidigendes Zentrum der regensbergischen Herrschaft bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Gründung entstanden wahrscheinlich der Rundturm, der Palas, die Befestigungen, zwei Stadttore, eine Kapelle, ein Sodbrunnen und ungefähr 24 Wohneinheiten. Die Oberburg erhielt einen annähernd ovalen Grundriss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die runde Form des Bergfrieds und die Gesamtanlage werden teilweise mit Einflüssen aus dem savoyischen Burgenbau in Verbindung gebracht. Lütolds Ehefrau Berta stammte aus dem westschweizerisch-savoyischen Adel.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geschichte&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |url=https://www.regensberg.ch/portraet/geschichte.html/42&lt;br /&gt;
 |titel=Geschichte von Regensberg&lt;br /&gt;
 |werk=Gemeinde Regensberg&lt;br /&gt;
 |abruf=2026-07-23&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regensberger Fehde ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Mitte des 13. Jahrhunderts gerieten die Freiherren von Regensberg in einen wachsenden Konflikt mit der Stadt Zürich und den Grafen von Habsburg. Eine wichtige Rolle spielte der Streit um das Erbe der 1264 ausgestorbenen Grafen von Kyburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Konflikt gipfelte in der sogenannten [[Regensberger Fehde]], die gewöhnlich auf die Jahre um 1267 und 1268 datiert wird. Zürich und die Habsburger gingen gemeinsam gegen die regensbergischen Stützpunkte vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Regensberger verloren einen erheblichen Teil ihrer politischen Macht. Mehrere ihrer Burgen und Siedlungen wurden zerstört oder geschwächt. Die Niederlage leitete den langfristigen wirtschaftlichen und politischen Niedergang des Adelsgeschlechts ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Übergang an Habsburg ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1302 mussten die Freiherren Regensberg an die Habsburger verkaufen. Diese richteten das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Amt Regensberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ein und liessen ihre Herrschaft durch einen Schultheissen und weitere Amtsträger verwalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter habsburgischer Herrschaft wuchs die Bevölkerung. Westlich der älteren Burgstadt entstand eine Vorburg, aus der sich die heutige Unterburg entwickelte. Regensberg besass lokale Verwaltungs-, Gerichts- und wahrscheinlich auch Marktfunktionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1409 verpfändete Herzog Friedrich IV. von Österreich Regensberg an die Stadt Zürich. 1417 ging die Herrschaft vollständig an Zürich über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zürcher Herrschaft ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt Zürich machte Regensberg zum Mittelpunkt einer Obervogtei. Von hier aus wurden 13 umliegende Gemeinden verwaltet. Der Zürcher Obervogt hielt Gericht, überwachte die Verwaltung und vertrat die städtische Obrigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regensberg blieb über mehrere Jahrhunderte ein regionales Verwaltungszentrum. Die politischen und gerichtlichen Aufgaben beeinflussten die wirtschaftliche Entwicklung des kleinen Städtchens und sicherten ihm trotz seiner abgelegenen Lage eine gewisse Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der [[Reformation in der Schweiz|Reformation]] wurde die Bevölkerung im 16. Jahrhundert evangelisch-reformiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stadtbrand von 1540 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1540 zerstörte ein schwerer Brand die Kirche und sämtliche Häuser der Oberburg. Das Schloss und der Bergfried blieben verschont, weil sie durch einen tiefen Graben vom übrigen Städtchen getrennt waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Oberburg wurde bereits innerhalb kurzer Zeit wieder aufgebaut. Baumaterial stammte unter anderem vom abgebrochenen Kloster St. Martin auf dem Zürichberg. Zwei Glocken wurden mit Ochsenkarren nach Regensberg gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heutige Form vieler Häuser geht in ihren Grundstrukturen auf den Wiederaufbau nach diesem Brand zurück. Spätere Umbauten veränderten Fassaden, Dächer und Innenräume, ohne den mittelalterlichen Grundriss wesentlich aufzulösen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geschichte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Amtshaus und Schloss ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der mittelalterliche Palas wurde 1585 durch einen Neubau ersetzt. 1666 entstand ein Amtshaus mit Landschreiberei, Amtsgericht und Zeughaus. Es diente als Verwaltungszentrum der Zürcher Herrschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rundturm besass ursprünglich einen hohen Spitzhelm. Dieser wurde 1766 durch einen Brand zerstört und nicht wiederaufgebaut. Der Turm erhielt später seinen heutigen zinnenbekrönten Abschluss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Burganlage verlor im Verlauf der Neuzeit ihre militärische Bedeutung. Schloss, Amtshaus und Turm blieben jedoch als Verwaltungs- und Repräsentationsbauten erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Helvetik und 19. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Zusammenbruch der [[Alte Eidgenossenschaft|Alten Eidgenossenschaft]] und der Errichtung der [[Helvetische Republik|Helvetischen Republik]] wurde die Zürcher Obervogtei 1798 aufgehoben. Regensberg wurde dem Distrikt Bülach zugeteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Mediationsverfassung von 1803 wurde Regensberg Hauptort eines Oberamtes. 1831 entstand daraus der Bezirk Regensberg. Das Städtchen blieb damit zunächst regionaler Verwaltungssitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die abgelegene Lage und die geringe räumliche Entwicklungsmöglichkeit erschwerten jedoch den Ausbau der Bezirksverwaltung. Das rasch wachsende Dielsdorf im Tal war verkehrstechnisch besser erreichbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1871 wurde der Bezirkshauptort von Regensberg nach Dielsdorf verlegt. Der Bezirk erhielt später den Namen Bezirk Dielsdorf. Mit dem Verlust der Verwaltungsfunktion entwickelte sich Regensberg zunehmend zu einer kleinen Wohn- und Landwirtschaftsgemeinde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLSGemeinde&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |url=https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/000075/&lt;br /&gt;
 |titel=Regensberg (Gemeinde)&lt;br /&gt;
 |werk=Historisches Lexikon der Schweiz&lt;br /&gt;
 |abruf=2026-07-23&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 20. und 21. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 20. Jahrhundert gewann der Schutz des historischen Ortsbilds an Bedeutung. Bauliche Veränderungen in der Ober- und Unterburg wurden zunehmend durch denkmalpflegerische und kommunale Vorschriften geregelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schloss, Rundturm, Kirche, Stadtmauer und historische Wohnhäuser wurden restauriert. Das Städtchen entwickelte sich zu einem beliebten Ausflugsziel, ohne seinen Charakter als bewohnte Gemeinde zu verlieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die geringe Einwohnerzahl und die beschränkte Steuerbasis stellen die Gemeinde vor finanzielle und organisatorische Herausforderungen. Zahlreiche öffentliche Aufgaben werden deshalb in Zusammenarbeit mit Dielsdorf und weiteren Gemeinden des Bezirks erfüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regensberg zählte Ende 2024 insgesamt 477 Einwohnerinnen und Einwohner ohne Wochenaufenthalter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zahlen&amp;quot; /&amp;gt; Die Einwohnerzahl schwankte über lange Zeit nur wenig, da innerhalb des kleinen Gemeindegebiets kaum grössere Baulandreserven vorhanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bevölkerung lebt sowohl in den historischen Häusern der Ober- und Unterburg als auch in den jüngeren Wohngebieten ausserhalb des befestigten Städtchens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amtssprache ist Deutsch. Im Alltag wird überwiegend Zürichdeutsch gesprochen. Regensberg ist traditionell reformiert geprägt, wobei die konfessionelle und religiöse Zusammensetzung der Bevölkerung heute vielfältiger ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen des wertvollen Ortsbilds unterliegen Renovationen, Neubauten und Veränderungen an Fassaden, Dächern und Freiräumen besonderen Anforderungen. Das historische Städtchen ist dennoch kein Freilichtmuseum, sondern ein dauerhaft bewohnter Ort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindeorganisation ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regensberg ist eine Versammlungsgemeinde. Die Stimmberechtigten bilden an der Gemeindeversammlung die kommunale Legislative.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeindeversammlung entscheidet unter anderem über das Budget, den Steuerfuss, die Jahresrechnung, kommunale Erlasse, Kredite und weitere Geschäfte, soweit diese nicht einer Urnenabstimmung unterstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der politischen Gemeinde besteht eine eigenständige Primarschulgemeinde. Für Aufgaben der Sekundarschule und zahlreiche weitere öffentliche Dienstleistungen arbeitet Regensberg mit Dielsdorf und anderen Nachbargemeinden zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gemeinderat ist die Exekutive der politischen Gemeinde. Er besteht aus fünf Mitgliedern und wird für jeweils vier Jahre gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Amtsdauer 2026–2030 gehören dem Gemeinderat Markus Huber, Marcel Vonesch, Adrian Gleeson, Rolf Hemmann und Michelle Pilz an. Gemeindepräsident ist Markus Huber.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeinderat&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |url=https://www.regensberg.ch/politik/behoerden-kommissionen/gemeinderat.html/48&lt;br /&gt;
 |titel=Gemeinderat&lt;br /&gt;
 |werk=Gemeinde Regensberg&lt;br /&gt;
 |abruf=2026-07-23&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aufgaben sind auf Ressorts wie Präsidiales, Finanzen, Liegenschaften, Gesundheit, Tiefbau, Werke, Forst, Landwirtschaft, Hochbau, Soziales und Sicherheit verteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wirtschaftsstruktur Regensbergs ist durch kleine Gewerbebetriebe, Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Gastgewerbe, soziale Einrichtungen und Dienstleistungen geprägt. Grössere Industrie- oder Gewerbegebiete bestehen wegen der topografischen Lage nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein erheblicher Teil der erwerbstätigen Bevölkerung arbeitet ausserhalb der Gemeinde, insbesondere in Dielsdorf, Regensdorf, Zürich, Baden und weiteren Orten des Zürcher Unterlands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tourismus und Tagesausflüge besitzen eine gewisse wirtschaftliche Bedeutung. Besucherinnen und Besucher kommen wegen des mittelalterlichen Ortsbilds, des Schlosses, der Aussicht und der Wanderwege auf der Lägern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die historische Bausubstanz stellt für die Gemeinde und private Eigentümerschaften sowohl einen kulturellen Wert als auch eine finanzielle Verpflichtung dar. Unterhalt und Renovation müssen mit den Anforderungen des Denkmal- und Ortsbildschutzes vereinbart werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regensberg besitzt keinen eigenen Bahnhof. Die nächstgelegene Bahnstation befindet sich in Dielsdorf an der Strecke von [[Zürich]] nach [[Niederweningen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Busverbindung erschliesst das Städtchen vom Bahnhof Dielsdorf aus. Die Haltestelle Regensberg, Dorf liegt unterhalb beziehungsweise am Eingang des historischen Siedlungsgebiets. Regensberg gehört im [[Zürcher Verkehrsverbund]] zur Tarifzone 112.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ZVV&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |url=https://www.zvv.ch/de/fahrplan-und-informationen/zonen-zonenplaene/regionalnetz.html&lt;br /&gt;
 |titel=Regionalnetzpläne des ZVV-Gebiets&lt;br /&gt;
 |werk=Zürcher Verkehrsverbund&lt;br /&gt;
 |abruf=2026-07-23&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strassen führen von Dielsdorf und Boppelsen auf den Bergsporn. Innerhalb der Ober- und Unterburg sind die Verkehrsflächen eng. Die historischen Gassen eignen sich nur beschränkt für den motorisierten Verkehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Rand des Städtchens bestehen Parkmöglichkeiten. Der alte Ortskern wird weitgehend zu Fuss erschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regensberg liegt an mehreren regionalen Wanderwegen. Beliebte Routen führen von Dielsdorf über Regensberg nach Boppelsen, über den Lägerngrat nach Baden oder in Richtung Oberweningen und Wehntal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung und soziale Einrichtungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regensberg besitzt eine eigene Primarschule und eine Tagesschule. Die kleine Schulorganisation ist eng mit dem Gemeindeleben verbunden und nimmt teilweise auch Kinder aus anderen Gemeinden auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sekundarschule wird ausserhalb der Gemeinde besucht, insbesondere im Raum Dielsdorf. Für weiterführende Schulen bestehen Verbindungen nach Zürich, Bülach und weitere regionale Zentren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Schlossbereich befindet sich die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stiftung Schloss Regensberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Sie ist mit sozialpädagogischen und schulischen Aufgaben verbunden und gehört zu den bedeutenden Institutionen des Ortes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Hirzelheim ist eine weitere soziale Einrichtung in Regensberg. Es ist historisch mit der Betreuung gehörloser und hörbehinderter Menschen verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortsbild und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Oberburg ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Oberburg bildet den ältesten Teil Regensbergs. Ihr annähernd ovaler Grundriss folgt der Form des Bergsporns. Die Häuser stehen dicht entlang der Hauptgasse und der ehemaligen Befestigung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zugang erfolgte ursprünglich durch befestigte Tore. Teile der Stadtmauer und der historischen Begrenzungen sind noch sichtbar. Die geschlossene Bebauung vermittelt bis heute den Eindruck einer mittelalterlichen Kleinstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zahlreiche Gebäude besitzen ältere Keller, Mauern und Grundrisse, obwohl die sichtbaren Fassaden häufig aus späteren Jahrhunderten stammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schloss Regensberg ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Schloss Regensberg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schloss liegt am östlichen und höchsten Ende der Oberburg. Es entwickelte sich aus dem mittelalterlichen Palas der Regensberger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der heutige Schlossbau geht in wesentlichen Teilen auf den Neubau von 1585 und spätere Veränderungen zurück. Die Anlage ist durch einen ehemaligen Halsgraben vom Städtchen getrennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schloss befindet sich nicht als frei zugängliches Museum in öffentlicher Nutzung. Teile des Schlossareals werden von der Stiftung Schloss Regensberg genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rundturm ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der markante Rundturm ist das Wahrzeichen Regensbergs. Er wurde im 13. Jahrhundert als Bergfried errichtet und ist eines der auffälligsten Beispiele eines runden mittelalterlichen Burgturms im Kanton Zürich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ursprüngliche Spitzhelm brannte 1766 ab. Der heute sichtbare obere Abschluss mit Zinnen entstand später.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Turm kann im Rahmen bestimmter Führungen bestiegen werden. Im Innern befindet sich ein sogenanntes Vertikalmuseum. Von der Aussichtsplattform reicht der Blick über das Zürcher Unterland, die Lägern und bei guter Sicht bis zu den Alpen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Führungen&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |url=https://www.regensberg.ch/portraet/staedtlifuehrungen.html/88&lt;br /&gt;
 |titel=Städtliführungen&lt;br /&gt;
 |werk=Gemeinde Regensberg&lt;br /&gt;
 |abruf=2026-07-23&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sodbrunnen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der historische Sodbrunnen in der Oberburg diente der Wasserversorgung der Burgstadt. Da die Siedlung hoch über den natürlichen Wasserläufen liegt, musste der Schacht tief in den Fels getrieben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Brunnen wird als einer der tiefsten historischen Sodbrunnen der Schweiz bezeichnet. Er veranschaulicht den erheblichen technischen Aufwand, der für die Versorgung einer mittelalterlichen Höhensiedlung notwendig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reformierte Kirche ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Kapelle wurde wahrscheinlich gleichzeitig mit dem Städtchen zwischen 1244 und 1248 als Holzbau errichtet. 1506 erhielt sie einen steinernen Turm mit Treppengiebel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Stadtbrand von 1540 wurden die Kapelle und die Häuser der Oberburg zerstört. Der Kirchenbau wurde danach erneuert. Im Verlauf der Jahrhunderte erfolgten mehrere Umbauten und Renovationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die reformierte Kirche ist ein wichtiger Bestandteil des historischen Ensembles. Ihr Innenraum dient neben Gottesdiensten auch kulturellen Veranstaltungen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kirche&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |url=https://www.regensberg.ch/leben/kirche.html/79&lt;br /&gt;
 |titel=Kirche&lt;br /&gt;
 |werk=Gemeinde Regensberg&lt;br /&gt;
 |abruf=2026-07-23&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Amtshaus ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das 1666 errichtete Amtshaus diente der Zürcher Obrigkeit als Verwaltungsgebäude. Es beherbergte unter anderem die Landschreiberei, das Amtsgericht und das Zeughaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere historische Innenräume sind erhalten. Sie können teilweise im Rahmen von Städtliführungen besichtigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unterburg ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Unterburg entstand als Erweiterung der älteren Oberburg. Ihre Bebauung folgt dem schmalen westlichen Ausläufer des Bergsporns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Charakteristisch sind die dicht gestaffelten Häuserzeilen und die Verbindung von Wohn-, Landwirtschafts- und Handwerksbauten. Mehrere Gebäude besitzen einen hohen siedlungs- und baugeschichtlichen Wert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Befestigungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der mittelalterlichen Befestigung sind Teile der Stadtmauer, Torbereiche und weitere bauliche Spuren erhalten. Ein kleines Kanonenhäuschen und spätere militärische Einbauten erinnern daran, dass die strategische Lage auch in jüngeren Epochen genutzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Tourismus ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regensberg ist ein beliebtes Ziel für Tagesausflüge aus Zürich und dem übrigen Unterland. Das Städtchen lässt sich zu Fuss erkunden. Wegen der geringen Grösse liegen die wichtigsten Sehenswürdigkeiten nahe beieinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geführte Rundgänge vermitteln die Geschichte der Freiherren von Regensberg, der Habsburger und der Zürcher Obervögte. Je nach Führung werden der Rundturm, der Sodbrunnen, die Kirche und historische Räume des Amtshauses besichtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kulturelle Veranstaltungen finden in der Kirche, im Schlossumfeld und an weiteren Orten des Städtchens statt. Vereine und die kommunale Kulturkommission organisieren Konzerte, Ausstellungen, historische Veranstaltungen und Begegnungsanlässe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Burgspektakel und andere thematische Veranstaltungen greifen die mittelalterliche Geschichte des Ortes auf. Dabei dient das historische Ortsbild als besondere Kulisse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Natur und Freizeit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Umgebung Regensbergs eignet sich für Wandern, Spaziergänge und Naturbeobachtungen. Die Wälder an den Lägernhängen besitzen eine wichtige Funktion als Erholungsraum und Schutzwald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine bekannte Wanderung führt vom Bahnhof Dielsdorf durch Reb- und Landwirtschaftsgebiete hinauf nach Regensberg und weiter über die Passhöhe Mötschen nach Boppelsen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wandern&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |url=https://www.zvv.ch/de/freizeit-und-events/freizeittipps/wandern/wanderung-von-dielsdorf-nach-boppelsen.html&lt;br /&gt;
 |titel=Wanderung von Dielsdorf nach Boppelsen&lt;br /&gt;
 |werk=Zürcher Verkehrsverbund&lt;br /&gt;
 |abruf=2026-07-23&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anspruchsvoller ist der Lägerngratweg in Richtung Baden. Einzelne Abschnitte verlaufen über schmale und felsige Gratpartien und setzen Trittsicherheit voraus. Einfachere Waldwege führen in Richtung Oberweningen, Schleinikon und Dielsdorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wappen von Regensberg zeigt auf silbernem Grund drei blaue Pfähle. Darüber liegt ein roter Balken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gemeindewappen geht auf das Wappen der mittelalterlichen Freiherren von Regensberg zurück. Es gehört zu den älteren heraldischen Zeichen im Kanton Zürich und erinnert an die Gründerdynastie des Städtchens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Varianten des Regensberger Wappens finden sich auch bei Orten und Institutionen, die historisch mit der Herrschaft der Freiherren verbunden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regensberg besitzt aufgrund seiner weitgehend erhaltenen mittelalterlichen Struktur eine besondere Stellung unter den historischen Kleinstädten der Schweiz. Die Verbindung von Burg, planmässiger Stadtanlage, Kirche, Befestigung und späterer Vorstadt ist auf engem Raum deutlich ablesbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Städtchen dokumentiert mehrere Phasen der Zürcher Geschichte: die hochmittelalterliche Territorialpolitik der Adelsgeschlechter, die habsburgische Herrschaft, den Ausbau des Zürcher Stadtstaates und die Entstehung der modernen politischen Gemeinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Herausforderung der Gegenwart besteht darin, das historische Ortsbild zu bewahren und gleichzeitig zeitgemässes Wohnen, öffentliche Infrastruktur und eine wirtschaftlich tragfähige Gemeindeentwicklung zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Schloss Regensberg]]&lt;br /&gt;
* [[Regensberg (Adelsgeschlecht)]]&lt;br /&gt;
* [[Lägern]]&lt;br /&gt;
* [[Bezirk Dielsdorf]]&lt;br /&gt;
* [[Dielsdorf]]&lt;br /&gt;
* [[Regensdorf]]&lt;br /&gt;
* [[Alt-Regensberg]]&lt;br /&gt;
* [[Regensberger Fehde]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Gemeinden des Kantons Zürich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Emil Stauber: &amp;#039;&amp;#039;Die Burg und das Städtchen Regensberg.&amp;#039;&amp;#039; Zürich.&lt;br /&gt;
* Werner Meyer: &amp;#039;&amp;#039;Burgen der Schweiz.&amp;#039;&amp;#039; Band 5: Kantone Zürich und Schaffhausen. Silva-Verlag, Zürich.&lt;br /&gt;
* Die Kunstdenkmäler des Kantons Zürich. Band II: Die Bezirke Bülach, Dielsdorf, Hinwil, Horgen und Meilen. Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte, Basel.&lt;br /&gt;
* Hans Kläui, Viktor Schobinger: &amp;#039;&amp;#039;Zürcher Ortsnamen. Entstehung und Bedeutung.&amp;#039;&amp;#039; Zürcher Kantonalbank, Zürich 1989.&lt;br /&gt;
* Peter Ziegler: &amp;#039;&amp;#039;Die Gemeindewappen des Kantons Zürich.&amp;#039;&amp;#039; Antiquarische Gesellschaft in Zürich, Zürich 1977.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.regensberg.ch/ Offizielle Website der Gemeinde Regensberg]&lt;br /&gt;
* [https://www.regensberg.ch/portraet/geschichte.html/42 Geschichte von Regensberg]&lt;br /&gt;
* [https://www.regensberg.ch/portraet/staedtlifuehrungen.html/88 Städtliführungen in Regensberg]&lt;br /&gt;
* [https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/000075/ Regensberg im Historischen Lexikon der Schweiz]&lt;br /&gt;
* [https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/019753/ Die Freiherren von Regensberg im Historischen Lexikon der Schweiz]&lt;br /&gt;
* [https://www.gisos.bak.admin.ch/ Geoportal des Bundesinventars ISOS]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Regensberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Zürich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Gemeinde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bezirk Dielsdorf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsbild von nationaler Bedeutung im Kanton Zürich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gegründet im 13. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt mit Stadtrecht in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lägern]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nick Frei</name></author>
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