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	<title>Pfannenstiel - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Helvetia Wiki – Die Enzyklopädie der Schweiz</subtitle>
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		<title>Nick Frei: Die Seite wurde neu angelegt: «{| class=&quot;wikitable float-right&quot; style=&quot;float:right; width:310px; margin:0 0 1em 1em;&quot; ! colspan=&quot;2&quot; style=&quot;text-align:center; font-size:120%;&quot; | Pfannenstiel |- | colspan=&quot;2&quot; style=&quot;text-align:center;&quot; | Der Pfannenstiel vom gegenüberliegenden Ufer des Zürichsees |- ! Höhe | 853 m ü. M. |- ! Lage | Kanton Zürich, Schweiz |- ! Gebirge | Pfannens…»</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Seite wurde neu angelegt: «{| class=&amp;quot;wikitable float-right&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; width:310px; margin:0 0 1em 1em;&amp;quot; ! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center; font-size:120%;&amp;quot; | Pfannenstiel |- | colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | &lt;a href=&quot;/de/Datei:Pfannenstiel_-_Z%C3%BCrichsee_-_Richterswil_-_Freienbach_-_Etzel_2010-10-21_16-07-14.JPG&quot; title=&quot;Datei:Pfannenstiel - Zürichsee - Richterswil - Freienbach - Etzel 2010-10-21 16-07-14.JPG&quot;&gt;300px|Der Pfannenstiel vom gegenüberliegenden Ufer des Zürichsees&lt;/a&gt; |- ! Höhe | 853 m ü. M. |- ! Lage | &lt;a href=&quot;/de/Kanton_Z%C3%BCrich&quot; title=&quot;Kanton Zürich&quot;&gt;Kanton Zürich&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;/de/Schweiz&quot; title=&quot;Schweiz&quot;&gt;Schweiz&lt;/a&gt; |- ! Gebirge | Pfannens…»&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable float-right&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; width:310px; margin:0 0 1em 1em;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center; font-size:120%;&amp;quot; | Pfannenstiel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | [[Datei:Pfannenstiel - Zürichsee - Richterswil - Freienbach - Etzel 2010-10-21 16-07-14.JPG|300px|Der Pfannenstiel vom gegenüberliegenden Ufer des Zürichsees]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Höhe&lt;br /&gt;
| 853 m ü. M.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Lage&lt;br /&gt;
| [[Kanton Zürich]], [[Schweiz]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gebirge&lt;br /&gt;
| Pfannenstiel-Zürichberg-Kette&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Höchster Punkt&lt;br /&gt;
| Hochwacht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinden&lt;br /&gt;
| vor allem [[Meilen]] und [[Egg ZH|Egg]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Koordinaten&lt;br /&gt;
| {{Coordinate|NS=47.2922|EW=8.6708|type=mountain|region=CH-ZH}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Region&lt;br /&gt;
| CH-ZH&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pfannenstiel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein 853 m ü. M. hoher, überwiegend bewaldeter Bergrücken im [[Kanton Zürich]]. Er liegt zwischen dem rechten Ufer des [[Zürichsee]]s und dem Gebiet des [[Greifensee]]s beziehungsweise des oberen [[Glatttal]]s. Der höchste Punkt befindet sich bei der Hochwacht auf dem Gemeindegebiet von [[Meilen]], während der bekannte Aussichtsturm etwas weiter nordwestlich auf dem Gebiet der Gemeinde [[Egg ZH|Egg]] steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Pfannenstiel ist die höchste Erhebung der nach ihm benannten Pfannenstiel-Zürichberg-Kette. Aufgrund seiner Nähe zur Stadt [[Zürich]], seiner ausgedehnten Wälder und des dichten Wanderwegnetzes gehört er zu den wichtigsten Naherholungsgebieten der Region. Der Name Pfannenstiel bezeichnet neben dem eigentlichen Bergrücken auch eine grössere Landschafts- und Planungsregion am rechten Zürichseeufer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Pfannenstiel erhebt sich östlich des Zürichsees zwischen den Gemeinden Meilen und Egg. Sein höchster Punkt bei der Hochwacht erreicht 853 m ü. M. und liegt rund 450 Meter über dem Spiegel des Zürichsees. Die Entfernung zum Stadtzentrum von Zürich beträgt in der Luftlinie ungefähr 13 Kilometer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bergrücken bildet einen Teil der Pfannenstiel-Zürichberg-Kette, die sich von der Glatttalschwelle bei [[Hombrechtikon]] in nordwestlicher Richtung bis zum [[Zürichberg]] erstreckt. Südöstlich des höchsten Punktes folgen mehrere niedrigere Anhöhen in Richtung Hombrechtikon und [[Stäfa]]. Nordwestlich senkt sich das Gelände zur [[Forch]] ab, bevor es über den Wassberg und weitere Erhebungen bis zum Zürichberg weiterführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die südwestlichen Hänge fallen gegen den Zürichsee ab. An diesen klimatisch begünstigten Lagen befinden sich dicht besiedelte Gemeinden wie Meilen, [[Uetikon am See]], [[Männedorf]], [[Herrliberg]] und [[Küsnacht ZH|Küsnacht]]. Die nordöstlichen Hänge führen in Richtung Egg, [[Oetwil am See]] und Greifensee. Zahlreiche Bäche haben in die Flanken des Höhenzuges Tobel und kleine Täler eingeschnitten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Pfannenstiel aus sind je nach Standort der Zürichsee, die Hügelzüge von [[Albis]] und [[Etzel]], Teile des Zürcher Oberlandes sowie Gipfel der Glarner, Schwyzer und Zentralschweizer Alpen zu erkennen. Die Aussicht vom Waldboden ist vielerorts durch den Baumbestand eingeschränkt, vom Aussichtsturm bietet sich jedoch ein weites Panorama.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie und Landschaftsentstehung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Pfannenstiel gehört zum schweizerischen Mittelland und besteht hauptsächlich aus Ablagerungen der oberen Süsswassermolasse. Diese entstanden im Tertiär aus Material, das von den sich hebenden Alpen durch Flüsse in das damalige Vorland transportiert wurde. Die Gesteinsschichten setzen sich unter anderem aus Sandstein, Mergel und Nagelfluh zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Eiszeiten wurde die Landschaft wiederholt durch den Linth-Rhein-Gletscher überformt. Das Eis glättete die Bergrücken, lagerte Moränenmaterial ab und beeinflusste die Entstehung der heutigen Täler und Seen. Findlinge, die von den Gletschern aus dem Alpenraum herantransportiert wurden, erinnern noch heute an diese Entwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Böden auf dem Pfannenstiel sind vielerorts von Moränen und verwittertem Molassegestein geprägt. In flacheren Bereichen entstanden feuchte Mulden und Quellgebiete. Steilere Hänge werden von Tobeln durchzogen, in denen kleinere Fliessgewässer dem Zürichsee oder dem Greifensee zufliessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Naturraum ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grosse Teile des Pfannenstiels sind bewaldet. In tieferen und mittleren Lagen dominieren standortabhängig Buchenwälder sowie Mischbestände mit Ahorn, Esche, Eiche, Tanne und Fichte. Auf feuchten Böden wachsen Erlen und andere nässeliebende Pflanzen. Waldränder, Waldwiesen, Hecken und extensiv bewirtschaftete Flächen bilden wertvolle Lebensräume für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wälder erfüllen neben ihrer Bedeutung für die Erholung wichtige Funktionen für den Natur- und Landschaftsschutz. Sie speichern Wasser, schützen die Hänge vor Erosion und tragen zur Verbesserung des lokalen Klimas bei. Im dicht besiedelten Raum zwischen Zürichsee und Glatttal bilden sie zudem einen bedeutenden zusammenhängenden Lebensraum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Tierwelt gehören Rehe, Füchse, Dachse, Feldhasen und verschiedene Marderarten. In den Wäldern und an den Waldrändern leben zahlreiche Vogelarten, darunter Spechte, Greifvögel und Eulen. Feuchte Standorte, kleine Bäche und Weiher bieten Lebensräume für Amphibien und Insekten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Pflege und Vernetzung naturnaher Lebensräume engagieren sich Gemeinden, kantonale Stellen, Forstbetriebe und regionale Organisationen. Besondere Aufmerksamkeit gilt der Erhaltung von Hochstammobstgärten, Hecken, Trockenstandorten, Feuchtgebieten und naturnahen Bachläufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besiedlung und Nutzung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sonnigen Hänge am Zürichsee sind seit langer Zeit besiedelt. Das milde Klima begünstigte Landwirtschaft, Obstbau und [[Weinbau im Kanton Zürich|Weinbau]]. Oberhalb der dicht bebauten Ortschaften befinden sich noch heute Landwirtschaftsflächen, einzelne Höfe und ausgedehnte Wälder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem starken Bevölkerungswachstum im 20. und 21. Jahrhundert dehnten sich die Siedlungen am rechten Zürichseeufer zunehmend hangaufwärts aus. Der Pfannenstiel bildet deshalb einen wichtigen landschaftlichen Gegenpol zu den zusammengewachsenen Wohngebieten entlang des Sees. Raumplanung und Landschaftsschutz sollen verhindern, dass die noch freien Flächen vollständig überbaut werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Traditionell wurde der Wald zur Gewinnung von Bau- und Brennholz genutzt. Die heutige Forstwirtschaft verfolgt in der Regel mehrere Ziele gleichzeitig. Dazu gehören die nachhaltige Holzproduktion, der Schutz der biologischen Vielfalt, die Sicherung der Erholungsfunktion und die Pflege eines stabilen, an den Standort angepassten Waldes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hochwacht ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hochwacht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; erinnert an ein historisches System von Beobachtungs- und Signalposten. Solche erhöhten Punkte dienten der raschen Weitergabe von Warnmeldungen. Bei drohender Gefahr konnten optische Signale, insbesondere Feuer- und Rauchzeichen, von einer Hochwacht zur nächsten übermittelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der höchste Punkt des Pfannenstiels liegt im Bereich der Hochwacht auf Meilemer Gemeindegebiet. In der Umgebung befinden sich Waldwege, Rastplätze und das Restaurant Hochwacht. Der eigentliche Gipfel ist wegen des Waldes weniger auffällig als ein freistehender Berggipfel und bietet vom Boden aus keine durchgehend freie Aussicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aussichtsturm Pfannenstiel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten ist der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aussichtsturm Pfannenstiel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Der rund 35 Meter hohe Stahlfachwerkturm steht oberhalb des Restaurants Hochwacht auf dem Gebiet der Gemeinde Egg. Seine Aussichtsplattform liegt ungefähr 33 Meter über dem Boden und ist über 174 Treppenstufen erreichbar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;pfannenstiel&amp;quot;&amp;gt;[https://www.pfannenstiel.ch/pfannenstiel/ Der Pfannenstiel], Informationen über den Pfannenstiel und die Geschichte des Aussichtsturms, abgerufen am 26. Juli 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Turm wurde ursprünglich 1893 auf dem [[Bachtel]] errichtet. Als Vorbild diente der Eschenbergturm bei [[Winterthur]]. Die genietete Konstruktion bestand aus Stahl und Grauguss. Nachdem der Turm 1979 unter Denkmalschutz gestellt worden war, wurde er 1985 auf dem Bachtel abgebaut. Dort entstand ein neuer Turm, der besser als Träger für technische Anlagen geeignet war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;pfannenstiel&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einzelteile des historischen Bauwerks wurden zunächst eingelagert. Nach längeren Diskussionen über einen neuen Standort wurde der alte Bachtelturm 1992 auf dem Pfannenstiel wieder aufgebaut. Für die Montage kam erneut die traditionelle Technik des Warmnietens zur Anwendung. Die Erhaltung und Versetzung des Turms gilt als bemerkenswertes Beispiel für den Schutz eines technischen Baudenkmals.&amp;lt;ref name=&amp;quot;pfannenstiel&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Plattform reicht die Aussicht über den Zürichsee, das Zürcher Oberland und das Mittelland bis zu den Alpen. Panoramatafeln helfen bei der Bestimmung sichtbarer Landschaften und Berggipfel. Der Turm ist frei zugänglich, kann jedoch bei ungünstiger Witterung oder wegen Unterhaltsarbeiten zeitweise geschlossen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Okenshöhe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südlich des Restaurants Hochwacht liegt die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Okenshöhe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Die natürliche Terrasse war früher für ihre freie Aussicht auf die Alpen bekannt. Durch das Wachstum der Bäume ist das Panorama heute teilweise eingeschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort ist nach dem Naturforscher und Mediziner [[Lorenz Oken]] benannt. Ein in der Umgebung gefundener Findling wurde auf die Terrasse versetzt und Oken gewidmet. Die Okenshöhe dient als Rast- und Aussichtspunkt an den Wanderwegen über den Pfannenstiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Jakob-Ess-Weg ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Pfannenstiel erinnert der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jakob-Ess-Weg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; an den Meilemer Lehrer Jakob Ess. Er gehörte zu den wichtigen Förderern des organisierten Wanderns in der Schweiz und gründete 1934 die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für Wanderwege, aus der die Organisation [[Schweizer Wanderwege]] hervorging.&amp;lt;ref name=&amp;quot;wanderwege&amp;quot;&amp;gt;[https://www.schweizer-wanderwege.ch/de/wandervorschlaege/1240/Zum-Vater-des-Wanderns-auf-dem-Pfannenstiel Zum Vater des Wanderns auf dem Pfannenstiel], Schweizer Wanderwege, abgerufen am 26. Juli 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ess setzte sich für eine einheitliche Markierung der Wanderwege ein. Das gelbe Wegweisersystem entwickelte sich zu einem charakteristischen Bestandteil des schweizerischen Wanderwegnetzes. Der nach ihm benannte Weg verbindet Vorderpfannenstiel mit Toggwil und bietet an mehreren Stellen Ausblicke auf den Zürichsee. Ein Gedenkstein erinnert an sein Wirken.&amp;lt;ref name=&amp;quot;wanderwege&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Naherholung und Tourismus ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Pfannenstiel ist ganzjährig ein beliebtes Ziel für Wandernde, Spaziergänger, Laufende und Velofahrende. Das Wegnetz verbindet die Ortschaften am Zürichsee mit Egg, der Forch und weiteren Gebieten des Zürcher Oberlandes. Häufig gewählte Ausgangspunkte sind Meilen, Uetikon am See, Männedorf, Egg und die Forch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den wichtigsten Zielen gehören der Aussichtsturm, die Hochwacht, die Okenshöhe und verschiedene Waldlichtungen und Aussichtspunkte. Mehrere Feuerstellen, Rastplätze und gastronomische Betriebe ergänzen das Freizeitangebot. Im Winter werden die Wege zum Spazieren genutzt; bei ausreichender Schneelage sind stellenweise auch Langlauf und Schlitteln möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nähe zur Agglomeration Zürich führt besonders an Wochenenden zu einer intensiven Nutzung. Um Konflikte zwischen Erholung, Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Naturschutz zu begrenzen, bestehen markierte Wege und örtliche Verhaltensregeln. Hunde sollen insbesondere in sensiblen Lebensräumen und während der Brut- und Setzzeit kontrolliert geführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr und Erreichbarkeit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Pfannenstiel ist von verschiedenen Seiten mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Die Gemeinden am Zürichsee liegen an der rechtsufrigen Zürichseebahn. Von den Bahnhöfen Meilen, Uetikon am See und Männedorf führen Wanderwege auf den Höhenzug. Auf der nordöstlichen Seite bestehen Busverbindungen nach Egg, Oetwil am See und zur Forch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forch ist zudem über die [[Forchbahn]] mit Zürich und Esslingen verbunden. Von mehreren Haltestellen aus lässt sich der Pfannenstiel über Wanderwege erreichen. Zufahrtsstrassen führen bis in die Nähe der Hochwacht, wobei die Zahl der Parkplätze begrenzt ist. Für Ausflüge wird deshalb häufig die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln empfohlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Region Pfannenstiel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Pfannenstiel wird auch für eine grössere Region am rechten Zürichseeufer verwendet. Die kantonale Planungsregion trägt amtlich die Schreibweise &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pfannenstil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; mit einfachem &amp;#039;&amp;#039;i&amp;#039;&amp;#039;. Ihr gehören die Gemeinden [[Zollikon]], [[Zumikon]], Küsnacht, [[Erlenbach ZH|Erlenbach]], Herrliberg, Meilen, Egg, Uetikon am See, Männedorf, Oetwil am See, Stäfa und Hombrechtikon an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zürcher Planungsgruppe Pfannenstil vertritt die gemeinsamen regionalplanerischen Interessen dieser Gemeinden. Zu ihren Aufgaben gehören Fragen der Siedlungsentwicklung, des Verkehrs, der Landschaft, der Versorgung und der öffentlichen Infrastruktur. Ziel ist eine gemeindeübergreifend abgestimmte Entwicklung der stark verflochtenen Region.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben verwendet das [[Bundesamt für Statistik]] den Namen Pfannenstiel für eine sogenannte MS-Region. Diese statistischen Räume wurden für räumliche und wirtschaftliche Analysen geschaffen. Die Schreibweisen sind daher je nach Zusammenhang unterschiedlich: Der Berg und die statistische Region werden üblicherweise &amp;#039;&amp;#039;Pfannenstiel&amp;#039;&amp;#039; genannt, während der regionale Planungsverband die amtliche Form &amp;#039;&amp;#039;Pfannenstil&amp;#039;&amp;#039; verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kulturelle Bedeutung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Pfannenstiel ist eng mit der Identität des rechten Zürichseeufers verbunden. Er erscheint in Ortsbezeichnungen, Vereinsnamen, Publikationen und Namen regionaler Organisationen. Als weithin sichtbarer Höhenzug prägt er die Landschaft zwischen Zürichsee und Zürcher Oberland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Literarische Bekanntheit erhielt der Berg durch den Schweizer Schriftsteller [[Albin Zollinger]]. Sein 1940 erschienener Roman &amp;#039;&amp;#039;Pfannenstiel. Die Geschichte eines Bildhauers&amp;#039;&amp;#039; trägt den Namen des Höhenzuges im Titel. Das Werk schildert das Leben eines Bildhauers, der nach einem längeren Aufenthalt im Ausland in die Schweiz zurückkehrt und sich in die Landschaft am Pfannenstiel zurückzieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz vor Zollingers Tod im Jahr 1941 kam es auf dem Pfannenstiel zu einer Begegnung mit dem damals noch jungen Schriftsteller [[Max Frisch]]. Die Landschaft ist dadurch auch mit der Schweizer Literaturgeschichte des 20. Jahrhunderts verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensherkunft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Herkunft des Namens &amp;#039;&amp;#039;Pfannenstiel&amp;#039;&amp;#039; ist nicht eindeutig geklärt. Die heutige Bezeichnung lässt an den Stiel einer Pfanne denken und wird gelegentlich mit der langgestreckten Form des Höhenzuges in Verbindung gebracht. Solche nachträglichen bildlichen Deutungen müssen jedoch nicht der ursprünglichen sprachgeschichtlichen Bedeutung entsprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name ist inzwischen weit über den eigentlichen Berg hinaus verbreitet. Er bezeichnet unter anderem Vereine, regionale Verbände, Unternehmen, Schulen und kulturelle Einrichtungen am rechten Zürichseeufer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Pfannenstiel-Zürichberg-Kette]]&lt;br /&gt;
* [[Zürichsee]]&lt;br /&gt;
* [[Forch]]&lt;br /&gt;
* [[Bachtel]]&lt;br /&gt;
* [[Zürcher Oberland]]&lt;br /&gt;
* [[Liste von Bergen im Kanton Zürich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Hermann Fietz: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Kantons Zürich. Band II: Die Bezirke Bülach, Dielsdorf, Hinwil, Horgen und Meilen.&amp;#039;&amp;#039; Birkhäuser, Basel 1943.&lt;br /&gt;
* Albin Zollinger: &amp;#039;&amp;#039;Pfannenstiel. Die Geschichte eines Bildhauers.&amp;#039;&amp;#039; Oprecht, Zürich 1940.&lt;br /&gt;
* Peter Ziegler, Peter Kummer: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Gemeinde Meilen.&amp;#039;&amp;#039; Meilen 1998.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.pfannenstiel.ch/pfannenstiel/ Informationen über den Pfannenstiel und den Aussichtsturm]&lt;br /&gt;
* [https://www.zpp.ch/ Zürcher Planungsgruppe Pfannenstil]&lt;br /&gt;
* [https://www.schweizer-wanderwege.ch/de/wandervorschlaege/1240/Zum-Vater-des-Wanderns-auf-dem-Pfannenstiel Wanderroute auf dem Pfannenstiel bei Schweizer Wanderwege]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Pfannenstiel|Pfannenstiel}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg im Kanton Zürich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Kanton Zürich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meilen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Egg ZH]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naherholungsgebiet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aussichtspunkt in der Schweiz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nick Frei</name></author>
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