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	<title>Lindenhof (Zürich) - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Helvetia Wiki – Die Enzyklopädie der Schweiz</subtitle>
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		<id>https://helvetia.wiki/de/index.php?title=Lindenhof_(Z%C3%BCrich)&amp;diff=2535&amp;oldid=prev</id>
		<title>Nick Frei: Die Seite wurde neu angelegt: «{| class=&quot;wikitable float-right&quot; style=&quot;float:right; width:315px; margin:0 0 1em 1em;&quot; ! colspan=&quot;2&quot; | Lindenhof |- | Ort | Zürich |- | Stadtkreis | Kreis 1 |- | Quartier | Lindenhof |- | Lage | linkes Ufer der Limmat, Altstadt |- | Höhe | etwa 428 m ü. M. |- | Erhebung über der Limmat | rund 20 m |- | Ursprung | Moränenhügel |- | Historische Nutzungen | keltische Siedl…»</title>
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		<updated>2026-08-08T08:48:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Seite wurde neu angelegt: «{| class=&amp;quot;wikitable float-right&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; width:315px; margin:0 0 1em 1em;&amp;quot; ! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Lindenhof |- | Ort | &lt;a href=&quot;/de/Z%C3%BCrich&quot; title=&quot;Zürich&quot;&gt;Zürich&lt;/a&gt; |- | Stadtkreis | &lt;a href=&quot;/de/Kreis_1_(Z%C3%BCrich)&quot; title=&quot;Kreis 1 (Zürich)&quot;&gt;Kreis 1&lt;/a&gt; |- | Quartier | &lt;a href=&quot;/de/index.php?title=Lindenhof_(Stadtquartier)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Lindenhof (Stadtquartier) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Lindenhof&lt;/a&gt; |- | Lage | linkes Ufer der &lt;a href=&quot;/de/Limmat&quot; title=&quot;Limmat&quot;&gt;Limmat&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;/de/Altstadt_(Z%C3%BCrich)&quot; class=&quot;mw-redirect&quot; title=&quot;Altstadt (Zürich)&quot;&gt;Altstadt&lt;/a&gt; |- | Höhe | etwa 428 m ü. M. |- | Erhebung über der Limmat | rund 20 m |- | Ursprung | Moränenhügel |- | Historische Nutzungen | keltische Siedl…»&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable float-right&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; width:315px; margin:0 0 1em 1em;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Lindenhof&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ort&lt;br /&gt;
| [[Zürich]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Stadtkreis&lt;br /&gt;
| [[Kreis 1 (Zürich)|Kreis 1]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Quartier&lt;br /&gt;
| [[Lindenhof (Stadtquartier)|Lindenhof]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lage&lt;br /&gt;
| linkes Ufer der [[Limmat]], [[Altstadt (Zürich)|Altstadt]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Höhe&lt;br /&gt;
| etwa 428 m ü. M.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Erhebung über der Limmat&lt;br /&gt;
| rund 20 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ursprung&lt;br /&gt;
| Moränenhügel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Historische Nutzungen&lt;br /&gt;
| keltische Siedlung, römischer Stützpunkt und Kastell, Königspfalz, Stadtburg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Öffentliche Grünanlage&lt;br /&gt;
| seit dem 15. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bedeutende Bauwerke und Denkmäler&lt;br /&gt;
| Lindenhofbrunnen, Lindenhof-Keller, Reste des römischen Kastells und der mittelalterlichen Pfalz&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lindenhof&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine historische Platz- und Grünanlage auf einem Moränenhügel in der [[Altstadt (Zürich)|Zürcher Altstadt]]. Er liegt auf dem linken Ufer der [[Limmat]] im [[Kreis 1 (Zürich)|Kreis 1]] und erhebt sich rund 20 Meter über den Fluss. Von seiner östlichen Terrassenmauer bietet sich ein weiter Blick über die Limmat, das [[Limmatquai]], die rechtsufrige Altstadt, das [[Grossmünster]] und die Hochschulgebäude am Zürichberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Lindenhof gilt als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;historische Keimzelle Zürichs&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und gehört zu den bedeutendsten archäologischen Fundstellen der Stadt. Auf dem Hügel lassen sich Siedlungs- und Nutzungsspuren von der keltischen Zeit über das römische [[Turicum]] und die mittelalterlichen Königspfalzen bis zur modernen Stadt nachweisen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;StadtLindenhof&amp;quot;&amp;gt;Stadt Zürich: [https://www.stadt-zuerich.ch/de/stadtleben/sport-und-erholung/park-und-gruenanlagen/lindenhof.html Lindenhof], abgerufen am 8. August 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist der Lindenhof die älteste öffentliche Grünanlage Zürichs. Der mit Linden bestandene Kiesplatz dient als Aussichtspunkt, Treffpunkt und Erholungsraum. Schach, Pétanque, kleinere Veranstaltungen und Theateraufführungen gehören zu den traditionellen Nutzungen des Platzes.&amp;lt;ref name=&amp;quot;StadtLindenhof&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Lindenhof befindet sich im westlichen Teil der Zürcher Altstadt zwischen der Limmat und der [[Bahnhofstrasse (Zürich)|Bahnhofstrasse]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hügel steigt deutlich aus der umgebenden Altstadt auf und erreicht eine Höhe von ungefähr &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;428 Metern über Meer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ArchFund&amp;quot;&amp;gt;Archäologie Schweiz: Archäologische Fundberichte Zürich-Lindenhof, Landeskoordinaten 683 225 / 247 465, Höhe 428 m.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Östlich fällt das Gelände steil zur Limmat und zur historischen [[Schipfe (Zürich)|Schipfe]] ab. Im Westen schliessen die engen Altstadtgassen rund um Rennweg, Fortunagasse und Oetenbachgasse an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Zugängen gehören unter anderem Verbindungen über:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Pfalzgasse;&lt;br /&gt;
* Strehlgasse;&lt;br /&gt;
* Fortunagasse;&lt;br /&gt;
* Lindenhofstrasse;&lt;br /&gt;
* die Gassen aus Richtung Rennweg und Schipfe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Lindenhof ist ausschliesslich beziehungsweise überwiegend als Fussgängerbereich erschlossen und bildet eine ruhige Insel innerhalb der dicht bebauten Innenstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Lindenhof liegt auf einer natürlichen glazialen Erhebung. Der Hügel besteht aus Moränenmaterial, das während der Eiszeiten durch den Linth-Rhein-Gletscher abgelagert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine topografisch günstige Lage oberhalb der Limmat und nahe dem Ausfluss des [[Zürichsee]]s machte den Lindenhof bereits in vor- und frühgeschichtlicher Zeit zu einem attraktiven Siedlungsplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erhöhte Position bot einen guten Überblick über die Wasserwege und die Verkehrsverbindungen entlang von See, Limmat und Sihl. Gleichzeitig liess sich der Hügel vergleichsweise gut befestigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese strategischen Eigenschaften erklären, weshalb der Lindenhof während verschiedener historischer Epochen immer wieder als Zentrum politischer und militärischer Macht genutzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorgeschichte und keltische Besiedlung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archäologische Untersuchungen zeigen, dass der Bereich des Lindenhofs bereits vor der römischen Zeit besiedelt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Spätlatènezeit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; im 1. Jahrhundert v. Chr. sind zahlreiche keltische Funde nachgewiesen. Besonders im Gebiet Rennweg, Fortunagasse und Oetenbachgasse wurden Spuren von Häusern, Feuerstellen, Gräben und handwerklichen Tätigkeiten entdeckt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GeschichteLindenhof&amp;quot;&amp;gt;Stadt Zürich: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Lindenhofs&amp;#039;&amp;#039;, Unterrichtsdokumentation «Gang dur Züri», Ausgabe 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Siedlung wird als Teil eines keltischen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Oppidums&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; interpretiert. Archäologische Funde von Tüpfelplatten weisen darauf hin, dass in Zürich auch Münzen hergestellt wurden. Verkohlte gekeimte Dinkelkörner lassen zudem auf die Herstellung von Bier schliessen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GeschichteLindenhof&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die keltische Siedlung konzentrierte sich nicht ausschliesslich auf die Kuppe des Lindenhofs, sondern erstreckte sich über weitere Bereiche der heutigen Altstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Römisches Turicum ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der zunehmenden römischen Präsenz im Gebiet der heutigen Schweiz entwickelte sich die bestehende Siedlung zum römischen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Turicum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im 1. Jahrhundert v. Chr. waren römische Soldaten im Gebiet präsent. Um 15 beziehungsweise 12 v. Chr. wurde die Region vollständig in das [[Römisches Reich|Römische Reich]] integriert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GeschichteLindenhof&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Turicum entwickelte sich zu einer kleinen, aber wirtschaftlich bedeutenden Siedlung an einer wichtigen Verkehrsroute zwischen den Alpenpässen und den Gebieten nördlich des Rheins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine besondere Rolle spielte die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;römische Zollstation&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Hier wurden Waren kontrolliert und Abgaben erhoben, die zwischen den römischen Zollgebieten transportiert wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name Turicum ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der antike Name Zürichs ist durch einen bemerkenswerten archäologischen Fund überliefert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1747&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wurde auf dem Lindenhof ein römischer Grabstein entdeckt. Die Inschrift erinnert an den früh verstorbenen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lucius Aelius Urbicus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, Sohn eines Vorstehers der örtlichen Zollstation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Inschrift wird die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Turicum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ausdrücklich genannt. Dadurch ist der römische Name Zürichs eindeutig dokumentiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Turicum&amp;quot;&amp;gt;Kanton Zürich: [https://www.zh.ch/de/news-uebersicht/medienmitteilungen/2021/02/turicum-eine-roemische-hafenstadt-und-zollstation.html Turicum: eine römische Hafenstadt und Zollstation], 17. Februar 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Original des Grabsteins befindet sich im [[Schweizerisches Nationalmuseum|Schweizerischen Nationalmuseum]]. Eine Kopie ist in die Mauer der Pfalzgasse beim Aufgang zum Lindenhof eingelassen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;StadtLindenhof&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Römische Stadtentwicklung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 1. Jahrhundert n. Chr. entwickelte sich Turicum zunehmend zu einer kleinstädtischen Siedlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 70 beziehungsweise 75 n. Chr. entstand am heutigen Weinplatz unterhalb des Lindenhofs ein neues Quartier. Gleichzeitig dehnte sich die Bebauung auf das rechte Ufer der Limmat aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;TuricumII&amp;quot;&amp;gt;Stadt Zürich: [https://www.stadt-zuerich.ch/de/stadtleben/stadtportraet/zuerichs-geschichte/archaeologie/stadt/auswertungen-themen/turicum-2.html Turicum II – Die mittel- und spätkaiserzeitliche Kleinstadt Zürich/Turicum], abgerufen am 8. August 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es entstanden öffentliche Gebäude, Badeanlagen, Wohnhäuser und gewerblich genutzte Bauten. Die Lage am Zürichsee und an der Limmat ermöglichte den Transport von Waren auf dem Wasserweg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Siedlungszentrum lag auf beiden Seiten der Limmat, wobei der Lindenhof aufgrund seiner erhöhten Position eine besondere strategische Funktion behielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spätrömisches Kastell ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der zunehmenden Unsicherheit im Römischen Reich gewann die militärische Bedeutung des Lindenhofs erneut an Gewicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;4. Jahrhundert n. Chr.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wurde auf der Hügelkuppe ein befestigtes &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kastell&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; errichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Turicum&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kastell besass massive Steinmauern und schützte den strategisch wichtigen Übergang an der Limmat. Die Befestigung nahm einen grossen Teil der heutigen Lindenhofterrasse ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Mitte des 4. Jahrhunderts konzentrierte sich ein Teil der Bevölkerung von Turicum innerhalb oder unmittelbar im Umfeld dieser geschützten Anlage.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Turicum&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teile der Kastellmauer blieben im Untergrund erhalten. Sie gehören heute zu den wichtigsten archäologischen Zeugnissen des römischen Zürich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frühmittelalter ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch nach dem Ende der römischen Herrschaft blieb der Lindenhof ein bedeutender Siedlungs- und Befestigungsplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die spätantiken Mauern wurden während des Frühmittelalters weiter genutzt. Zürich entwickelte sich schrittweise zu einem bedeutenden regionalen Zentrum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 9. Jahrhundert gewann die Stadt insbesondere unter den Karolingern und späteren Herrscherdynastien an politischer Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur selben Zeit entstanden weitere wichtige Siedlungsschwerpunkte im Bereich von [[St. Peter (Zürich)|St. Peter]] und des [[Fraumünster]]klosters.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quartierspiegel&amp;quot;&amp;gt;Stadt Zürich, Statistik: [https://www.stadt-zuerich.ch/de/politik-und-verwaltung/statistik-und-daten/publikationen-und-dienstleistungen/publikationen/quartierspiegel/quartier-013.html Quartierspiegel Lindenhof], Ausgabe 013/2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Königspfalz ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;9. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wurde auf dem Lindenhof innerhalb beziehungsweise auf den Resten der römischen Befestigung eine erste grosse &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pfalz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; errichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ArchaeologieLindenhof&amp;quot;&amp;gt;Stadt Zürich: [https://www.stadt-zuerich.ch/de/stadtleben/stadtportraet/zuerichs-geschichte/archaeologie/stadt/ausgrabungen-bauuntersuchungen/lindenhof.html Archäologie Lindenhof], abgerufen am 8. August 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pfalzen waren im mittelalterlichen Reisekönigtum wichtige Aufenthalts- und Verwaltungsorte. Da es noch keine feste Hauptstadt im modernen Sinn gab, reisten Könige und Kaiser mit ihrem Hof von Pfalz zu Pfalz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während ihres Aufenthalts in Zürich wurden auf dem Lindenhof politische und rechtliche Geschäfte durchgeführt, Huldigungen entgegengenommen und Gäste empfangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;11. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; entstand eine jüngere und grössere Pfalzanlage. Archäologische Untersuchungen konnten Mauern und Fussböden beider grossen mittelalterlichen Bauphasen nachweisen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ArchaeologieLindenhof&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die repräsentativen Pfalzgebäude unterstreichen die Bedeutung Zürichs innerhalb des mittelalterlichen Reichs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stadtburg ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 11. und 12. Jahrhundert wurde die Pfalzanlage weiter befestigt und entwickelte sich zu einer Stadtburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Lindenhof blieb damit das sichtbare politische und militärische Machtzentrum Zürichs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Burganlage erhob sich weit über die umliegende Siedlung und war vom Limmatraum aus deutlich sichtbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den [[Zähringer]]n spielte Zürich als Reichsvogtei eine wichtige Rolle. Das Ende dieser Epoche wurde für die Stadtgeschichte zum entscheidenden Wendepunkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 1218 und das Ende der Burg ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1218&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; starb mit Herzog Berchtold V. der letzte Zähringer ohne direkten Erben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit endete auch die bisherige politische Ordnung in Zürich. Die Stadt erhielt eine stärkere reichsunmittelbare Stellung, während städtischer Adel und Kaufmannschaft zunehmend die Führung übernahmen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zuerich1218&amp;quot;&amp;gt;Stadt Zürich: [https://www.stadt-zuerich.ch/de/stadtleben/stadtportraet/zuerichs-geschichte/archaeologie/stadt/auswertungen-themen/zuerich-1218.html Zürich 1218], abgerufen am 8. August 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa zur gleichen Zeit verschwand die Stadtburg auf dem Lindenhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anlage, die das ehemalige herrschaftliche Machtzentrum symbolisierte, wurde abgetragen. Die Hügelkuppe wurde eingeebnet und entwickelte sich schrittweise zu einem öffentlichen Platz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zuerich1218&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Abbruch der Burg besitzt deshalb eine besondere symbolische Bedeutung: An die Stelle eines herrschaftlichen Zentrums trat zunehmend ein von der Stadtgemeinde genutzter Raum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Friedhof ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende der Burg wurde der Lindenhof nicht sofort vollständig als öffentlicher Platz genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis ins &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;14. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; verwendeten vornehme Zürcher Familien Teile der Terrasse als Begräbnisplatz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;StadtLindenhof&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archäologische Grabungen haben entsprechende Bestattungen nachgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei späteren Untersuchungen, insbesondere im Zusammenhang mit Baumneupflanzungen, wurden wiederholt Gräber und weitere mittelalterliche Spuren dokumentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Öffentliche Grünanlage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 15. Jahrhundert entwickelte sich der Lindenhof zunehmend zu einem öffentlichen Aufenthalts- und Erholungsraum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das Jahr &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1422&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist erstmals die Pflanzung von &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;52 Linden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; überliefert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;StadtLindenhof&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Platz wurde damit zu einer der frühesten bewusst gestalteten öffentlichen Grünanlagen Zürichs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe der folgenden Jahrhunderte entstanden verschiedene Einrichtungen für Freizeit und gesellschaftliche Zusammenkünfte. Dazu gehörten unter anderem Tische, Armbruststände, Kegelbahnen und später weitere Spielmöglichkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Lindenhof wurde zudem als Festplatz und für politische Versammlungen genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung der Linden ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Linden wurden zum charakteristischen Merkmal des Platzes und gaben ihm seinen heutigen Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Baumbestand wurde im Laufe der Jahrhunderte mehrfach erneuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem schweren Sturm im 19. Jahrhundert versuchte die Stadt, anstelle einer reinen Lindenpflanzung einen gemischten Bestand mit unter anderem Kastanien, Akazien und Götterbäumen anzulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Veränderung stiess bei der Bevölkerung auf wenig Zustimmung. Bereits etwa 15 Jahre später wurden wieder überwiegend Linden gepflanzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;StadtLindenhof&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bäume bilden heute ein dichtes Blätterdach über grossen Teilen des Platzes und prägen dessen besondere Atmosphäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Einführung des &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Frauenstimmrechts in der Schweiz 1971&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wurde auf dem Lindenhof eine zusätzliche Linde gepflanzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;StadtLindenhof&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gestaltung des Platzes ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Lindenhof wurde über die Jahrhunderte mehrfach umgestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Barock erhielt die Anlage einen stärker repräsentativen Charakter. Spazierwege, Bäume und Skulpturen dienten der Verschönerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Veränderungen im 19. Jahrhundert entstanden zeitweise landschaftlich gestaltete Bereiche mit geschwungenen Wegen und Rasenflächen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heutige Erscheinung geht wesentlich auf die Zeit nach den grossen archäologischen Ausgrabungen von &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1937 und 1938&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; zurück. Damals wurde die Fläche unter den Linden als weitgehend zusammenhängender Kiesplatz gestaltet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;StadtLindenhof&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute stehen Sitzbänke und Tische unter den Baumreihen. Die östliche Begrenzungsmauer dient gleichzeitig als Aussichtsterrasse über die Limmat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Archäologische Forschung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Lindenhof gehört zu den bedeutendsten archäologischen Untersuchungsgebieten Zürichs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits früh interessierten sich Historiker und Altertumsforscher für die Überreste der römischen und mittelalterlichen Anlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bis heute grundlegenden grossflächigen Ausgrabungen fanden &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1937 und 1938&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; unter der Leitung des Archäologen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Emil Vogt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; statt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ArchaeologieLindenhof&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Arbeiten musste darauf geachtet werden, die Wurzeln der bestehenden Linden nicht zu beschädigen. Die Grabungsschnitte wurden deshalb zwischen den Bäumen angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vogts Untersuchungen lieferten grundlegende Erkenntnisse über:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* das spätrömische Kastell;&lt;br /&gt;
* frühmittelalterliche Nutzungsphasen;&lt;br /&gt;
* die mittelalterlichen Pfalzgebäude;&lt;br /&gt;
* die spätere Stadtburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forschungsergebnisse wurden 1948 in der Monografie &amp;#039;&amp;#039;Der Lindenhof in Zürich. Zwölf Jahrhunderte Stadtgeschichte auf Grund der Ausgrabungen 1937/38&amp;#039;&amp;#039; veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Neuere Ausgrabungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch nach den Untersuchungen von 1937/38 fanden zahlreiche kleinere Grabungen statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der Lindenhof als archäologische Schutzzone gilt, begleitet die Stadtarchäologie praktisch jeden grösseren Eingriff in den Boden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ArchaeologieLindenhof&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besondere Bedeutung besitzen die sogenannten &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Baumlochgrabungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Muss eine alte Linde ersetzt werden, wird die Pflanzgrube vor der Neupflanzung archäologisch untersucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf diese Weise können neue Erkenntnisse gewonnen werden, ohne grossflächig in die historische Anlage einzugreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grabung 2008 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Untersuchungen wenige Meter nördlich des Lindenhofbrunnens wurden 2008 Mauern und Böden zweier grosser mittelalterlicher Pfalzgebäude erfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Befunde konnten einer älteren Anlage aus dem 9. Jahrhundert und einer jüngeren Pfalz aus dem 11. Jahrhundert zugeordnet werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ArchaeologieLindenhof&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grabung 2014 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Untersuchung am Nordrand des Lindenhofs erreichte 2014 Schichten aus der spätkeltischen und frührömischen Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse verbesserten das Verständnis des Übergangs vom keltischen Oppidum zum römischen Turicum.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ArchaeologieLindenhof&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grabung 2020 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2020 wurde am Westrand der Lindenhofterrasse eine etwa fünf Meter tiefe Schichtenfolge untersucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grabung erreichte die eiszeitliche Moräne und dokumentierte zahlreiche Besiedlungsphasen. Erstmals seit mehr als drei Jahrzehnten konnte dort wieder ein Abschnitt der spätrömischen Kastellmauer direkt untersucht werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ArchaeologieLindenhof&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lindenhof-Keller ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter einem Gebäude am Lindenhof befindet sich ein besonders wichtiges &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Archäologisches Fenster&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; der Stadt Zürich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im sogenannten &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lindenhof-Keller&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind Teile der Mauern des römischen Kastells sowie Überreste der mittelalterlichen Königspfalz sichtbar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LindenhofKeller&amp;quot;&amp;gt;Stadt Zürich: [https://www.stadt-zuerich.ch/de/stadtleben/stadtportraet/zuerichs-geschichte/archaeologie/stadt/fenster/lindenhof-keller.html Lindenhof-Keller], abgerufen am 8. August 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die archäologischen Strukturen ermöglichen es, mehrere Epochen der Zürcher Geschichte an einem einzigen Ort unmittelbar miteinander zu vergleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Keller wurde bereits im 20. Jahrhundert für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht und später didaktisch neu gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er gehört zu einer Reihe von archäologischen Fenstern in Zürich, mit denen historische Befunde an ihrem ursprünglichen Standort sichtbar gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lindenhofbrunnen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im südlichen Bereich des Platzes befindet sich der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lindenhofbrunnen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heutige Brunnenanlage wurde &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1912&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; errichtet. Auf der Säule steht eine bronzene Figur einer bewaffneten Frau. Das Werk wird dem Zürcher Bildhauer &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gustav Siber&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (1864–1927) zugeschrieben und erinnert an die Legende der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;tapferen Zürcherinnen von 1292&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Brunnen&amp;quot;&amp;gt;Stadt Zürich, Kunstbestand: [https://kunstbestand.stadt-zuerich.ch/de/collection/item/774/ Brunnenfigur «Die tapferen Zürcherinnen von 1292»], abgerufen am 8. August 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Figur trägt Rüstung und Waffen und wird häufig mit der legendären &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hedwig ab Burghalden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in Verbindung gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Brunnen gehört zu den bekanntesten Kunstwerken auf dem Lindenhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Legende der Zürcherinnen von 1292 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Lindenhof ist eine der bekanntesten Zürcher Stadtsagen verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1292&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; soll Herzog [[Albrecht I. (HRR)|Albrecht von Österreich]] mit einem Heer gegen Zürich gezogen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zürcher Männer hatten nach der Überlieferung zuvor bei einem Kampf bei Winterthur erhebliche Verluste erlitten. Die Stadt verfügte deshalb angeblich nicht über genügend Verteidiger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Sage legten Zürcher Frauen Rüstungen an, bewaffneten sich mit Schild und Speer und zogen unter der Führung von &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hedwig ab Burghalden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; auf den Lindenhof.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sage&amp;quot;&amp;gt;Stadt Zürich: [https://www.stadt-zuerich.ch/de/bildung/volksschule/unterrichtsmaterial/sagen-und-geschichten/sagen-und-geschichten.html Die geharnischten Frauen], abgerufen am 8. August 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom gegenüberliegenden Zürichberg aus soll das österreichische Heer die bewaffnete Menschenmenge gesehen und sie für eine starke Zürcher Streitmacht gehalten haben. Herzog Albrecht habe daraufhin auf einen Angriff verzichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob sich die Ereignisse tatsächlich in dieser Form abgespielt haben, lässt sich historisch nicht belegen. Die Erzählung entwickelte sich jedoch zu einem festen Bestandteil der Zürcher Erinnerungskultur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Lindenhofbrunnen erinnert bis heute an diese Sage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wilhelm-Tell-Statue ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im nordwestlichen Teil des Lindenhofs steht ein unscheinbarer Sandsteinquader.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Einschätzung der Stadt Zürich handelt es sich mit grosser Wahrscheinlichkeit um den Sockel einer ehemaligen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilhelm-Tell-Statue&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gartendenkmal&amp;quot;&amp;gt;Stadt Zürich, Grün Stadt Zürich: &amp;#039;&amp;#039;Gartendenkmal Lindenhof&amp;#039;&amp;#039;, Dokumentation zur Geschichte der Anlage.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Statue wurde um &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1780&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; zusammen mit weiteren Figuren zur Verschönerung der damaligen barocken Anlage aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie zeigte Wilhelm Tell mit geschulterter Armbrust und seinem Sohn Walter an der Hand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nacht auf den &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1. Dezember 1800&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wurde die Statue von Unbekannten zerstört. Ob es sich dabei um einen Streich oder um eine politisch motivierte Aktion handelte, konnte nicht abschliessend geklärt werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gartendenkmal&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sockel blieb erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aussicht ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Lindenhof gehört zu den bekanntesten Aussichtspunkten der Zürcher Innenstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der östlichen Terrassenmauer reicht der Blick über die Limmat zur rechtsufrigen Altstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders deutlich sichtbar sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* das [[Grossmünster]];&lt;br /&gt;
* das [[Limmatquai]];&lt;br /&gt;
* die Häuser des Niederdorfs;&lt;br /&gt;
* die Gebäude der [[Universität Zürich]];&lt;br /&gt;
* die [[ETH Zürich]];&lt;br /&gt;
* Teile des Zürichbergs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Norden öffnet sich die Sicht in Richtung Hauptbahnhof und Limmatraum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erhöhte Lage ermöglicht gleichzeitig einen guten Überblick über die dichte mittelalterliche Stadtstruktur unmittelbar unterhalb des Hügels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schipfe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterhalb des Lindenhofs liegt unmittelbar am linken Limmatufer die [[Schipfe (Zürich)|Schipfe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie gehört zu den ältesten kontinuierlich besiedelten Bereichen der Zürcher Altstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die schmalen Häuser zwischen Fluss und Lindenhofhang erinnern an die lange gewerbliche Nutzung des Gebiets. Im Mittelalter und in der frühen Neuzeit waren hier unter anderem Handwerker tätig, die auf Wasser als Energiequelle oder Transportweg angewiesen waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Lindenhofterrasse besteht ein direkter Blick auf die Schipfe und das gegenüberliegende Limmatquai.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Versammlungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Lindenhof war nicht nur Erholungsraum, sondern über Jahrhunderte auch ein Ort öffentlicher und politischer Zusammenkünfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Verschwinden der mittelalterlichen Burg stand die Fläche zunehmend der Stadtbevölkerung zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Platz fanden Feste, Schiessveranstaltungen und Versammlungen statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nutzung des ehemaligen Herrschaftsorts durch die Bevölkerung besitzt auch symbolische Bedeutung für die Entwicklung Zürichs von einem mittelalterlichen Machtzentrum zur selbstverwalteten Bürgerstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Freizeit und heutige Nutzung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute dient der Lindenhof hauptsächlich als öffentlicher Erholungsraum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den Linden stehen zahlreiche Sitzgelegenheiten und Steintische.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine besonders bekannte Tradition ist das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schachspiel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Auf dem Platz befinden sich grosse Schachfelder, auf denen mit übergrossen Figuren gespielt wird.&amp;lt;ref name=&amp;quot;StadtLindenhof&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben wird der Platz regelmässig für Pétanque genutzt. Zeitweise finden kleinere Turniere, Theateraufführungen und kulturelle Veranstaltungen statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Kombination aus ruhiger Atmosphäre und zentraler Lage ist der Lindenhof sowohl bei der Zürcher Bevölkerung als auch bei Besucherinnen und Besuchern beliebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Touristische Bedeutung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Lindenhof gehört zu den meistbesuchten historischen Orten der Zürcher Altstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Bedeutung beruht nicht auf einem einzelnen monumentalen Bauwerk, sondern auf der Verbindung von Landschaft, Aussicht und mehr als zweitausend Jahren Stadtgeschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lage nur wenige Gehminuten von Bahnhofstrasse, [[Paradeplatz]], [[Zürich Hauptbahnhof|Hauptbahnhof]], Grossmünster und Fraumünster macht den Platz zu einem häufigen Bestandteil von Stadtrundgängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig hat der Lindenhof seinen Charakter als öffentlicher Quartierplatz weitgehend bewahrt. Der Zugang zur Anlage ist frei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung für die Geschichte Zürichs ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum ein anderer Ort dokumentiert die verschiedenen Phasen der Zürcher Geschichte so unmittelbar wie der Lindenhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf beziehungsweise unter dem heutigen Platz liegen Spuren von:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Epoche&lt;br /&gt;
! Bedeutung des Lindenhofs&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Spätlatènezeit&lt;br /&gt;
| Teil einer keltischen Siedlung beziehungsweise eines Oppidums&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1. Jahrhundert v. Chr.&lt;br /&gt;
| zunehmende römische Präsenz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Römische Kaiserzeit&lt;br /&gt;
| Zentrum beziehungsweise strategischer Punkt des Vicus Turicum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 4. Jahrhundert&lt;br /&gt;
| spätrömisches Kastell&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Frühmittelalter&lt;br /&gt;
| Weiterverwendung der Befestigungsanlage&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 9. Jahrhundert&lt;br /&gt;
| erste grosse Königspfalz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 11. Jahrhundert&lt;br /&gt;
| jüngere repräsentative Pfalzanlage&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 11./12. Jahrhundert&lt;br /&gt;
| befestigte Stadtburg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ab 1218&lt;br /&gt;
| Abbruch der Burg und Entwicklung zum städtischen Platz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| bis 14. Jahrhundert&lt;br /&gt;
| teilweise Nutzung als Friedhof&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ab 15. Jahrhundert&lt;br /&gt;
| öffentliche Grün-, Fest- und Versammlungsanlage&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gegenwart&lt;br /&gt;
| historische Parkanlage, Aussichtspunkt und archäologische Schutzzone&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit lässt sich die Entwicklung Zürichs von einer keltischen Siedlung über eine römische Kleinstadt und einen mittelalterlichen Königsort bis zur modernen Stadt an einem einzigen Platz nachvollziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Archäologischer Schutz ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der aussergewöhnlich dichten archäologischen Überlieferung gelten Bodeneingriffe auf dem Lindenhof als besonders sensibel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst kleinere Bauarbeiten, Leitungsarbeiten oder Baumneupflanzungen werden deshalb von der Stadtarchäologie begleitet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ArchaeologieLindenhof&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erhaltung der alten Bäume stellt dabei eine zusätzliche Herausforderung dar. Einerseits sollen die archäologischen Schichten möglichst ungestört bleiben, andererseits müssen die historischen Linden gepflegt und bei Bedarf ersetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sogenannten Baumlochgrabungen ermöglichen es, notwendige Eingriffe gleichzeitig für wissenschaftliche Untersuchungen zu nutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lindenhof und Lindenhofquartier ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Lindenhof ist namensgebend für das statistische Stadtquartier [[Lindenhof (Stadtquartier)|Lindenhof]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses umfasst einen wesentlich grösseren Teil der linksufrigen Altstadt und darf nicht mit der eigentlichen Platz- und Grünanlage verwechselt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das statistische Quartier erstreckt sich zwischen Limmat, Bahnhofstrasse, Hauptbahnhof und dem südlichen Teil der Altstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gehört gemeinsam mit den Quartieren Rathaus, Hochschulen und City zum [[Kreis 1 (Zürich)|Kreis 1]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quartierspiegel&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frauenstimmrechts-Linde ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine besondere symbolische Ergänzung des Baumbestands erfolgte im Jahr &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1971&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich der Einführung des eidgenössischen Frauenstimm- und -wahlrechts wurde auf dem Lindenhof eine weitere Linde gepflanzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;StadtLindenhof&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pflanzung verbindet die moderne politische Geschichte der Schweiz mit einem Ort, der bereits durch die Sage der Zürcherinnen von 1292 eng mit weiblicher Stadtgeschichte verbunden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung als Gartendenkmal ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Lindenhof ist nicht nur eine archäologische, sondern auch eine gartenhistorisch bedeutende Anlage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Entwicklung von einem mittelalterlichen Burgplatz über einen mit Linden bepflanzten öffentlichen Raum bis zur modernen Stadtanlage lässt sich über mehrere Jahrhunderte verfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kontinuität des Baumbestands, die charakteristische Kiesfläche, die Aussichtsmauer und die historische Möblierung verleihen dem Platz einen hohen denkmalpflegerischen Wert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt Zürich bezeichnet den Lindenhof als ihre &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;älteste Grünanlage&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;StadtLindenhof&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Lindenhof (Stadtquartier)]]&lt;br /&gt;
* [[Altstadt (Zürich)]]&lt;br /&gt;
* [[Kreis 1 (Zürich)]]&lt;br /&gt;
* [[Geschichte der Stadt Zürich]]&lt;br /&gt;
* [[Turicum]]&lt;br /&gt;
* [[Limmat]]&lt;br /&gt;
* [[Schipfe (Zürich)]]&lt;br /&gt;
* [[Rennweg (Zürich)]]&lt;br /&gt;
* [[Grossmünster]]&lt;br /&gt;
* [[Fraumünster]]&lt;br /&gt;
* [[St. Peter (Zürich)]]&lt;br /&gt;
* [[Zürcher Rathaus]]&lt;br /&gt;
* [[Schweizerisches Nationalmuseum]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Emil Vogt: &amp;#039;&amp;#039;Der Lindenhof in Zürich. Zwölf Jahrhunderte Stadtgeschichte auf Grund der Ausgrabungen 1937/38&amp;#039;&amp;#039;. Zürich 1948.&lt;br /&gt;
* Margrit Balmer: &amp;#039;&amp;#039;Zürich in der Spätlatène- und frühen Kaiserzeit. Vom keltischen Oppidum zum römischen Vicus Turicum&amp;#039;&amp;#039;. Monographien der Kantonsarchäologie Zürich, Band 39. Zürich/Egg 2009.&lt;br /&gt;
* Andreas Motschi: &amp;#039;&amp;#039;Palatium Imperiale. Neue Befunde zur jüngeren Königspfalz auf dem Lindenhof in Zürich&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Mittelalter – Zeitschrift des Schweizerischen Burgenvereins&amp;#039;&amp;#039;, 2011.&lt;br /&gt;
* Stadt Zürich, Archäologie: &amp;#039;&amp;#039;Turicum I – Vom keltischen Oppidum zum frühkaiserzeitlichen Vicus&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* Stadt Zürich, Archäologie: &amp;#039;&amp;#039;Turicum II – Die mittel- und spätkaiserzeitliche Kleinstadt Zürich/Turicum&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* Grün Stadt Zürich: &amp;#039;&amp;#039;Gartendenkmal Lindenhof&amp;#039;&amp;#039;. Zürich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.stadt-zuerich.ch/de/stadtleben/sport-und-erholung/park-und-gruenanlagen/lindenhof.html Lindenhof bei der Stadt Zürich]&lt;br /&gt;
* [https://www.stadt-zuerich.ch/de/stadtleben/stadtportraet/zuerichs-geschichte/archaeologie/stadt/ausgrabungen-bauuntersuchungen/lindenhof.html Archäologische Untersuchungen auf dem Lindenhof]&lt;br /&gt;
* [https://www.stadt-zuerich.ch/de/stadtleben/stadtportraet/zuerichs-geschichte/archaeologie/stadt/fenster/lindenhof-keller.html Archäologisches Fenster Lindenhof-Keller]&lt;br /&gt;
* [https://www.stadt-zuerich.ch/de/stadtleben/stadtportraet/zuerichs-geschichte/archaeologie/stadt/auswertungen-themen/zuerich-1218.html Zürich 1218]&lt;br /&gt;
* [https://www.zh.ch/de/news-uebersicht/medienmitteilungen/2021/02/turicum-eine-roemische-hafenstadt-und-zollstation.html Kanton Zürich: Turicum – eine römische Hafenstadt und Zollstation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Platz in Zürich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parkanlage in Zürich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altstadt (Zürich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kreis 1 (Zürich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz im Kanton Zürich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römische Geschichte (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mittelalterliche Geschichte (Zürich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturgut in Zürich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aussichtspunkt in der Schweiz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nick Frei</name></author>
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