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	<title>La Garenne - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Helvetia Wiki – Die Enzyklopädie der Schweiz</subtitle>
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		<title>Nick Frei: Die Seite wurde neu angelegt: «&#039;&#039;&#039;La Garenne&#039;&#039;&#039; ist ein Tierpark und Zentrum für den Schutz einheimischer Wildtiere in der Gemeinde Le Vaud im Kanton Waadt. Der 1965 von Erwin Meier gegründete Park konzentriert sich heute vor allem auf die Tierwelt der Schweiz und Europas. Neben seiner Funktion als zoologische Einrichtung betreibt La Garenne ein spezialisiertes Pflegezentrum für verletzte und geschwächte Wildtiere und beteiligt sich an Programmen zur Erhaltung und Wiederansie…»</title>
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		<updated>2026-08-09T08:31:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Seite wurde neu angelegt: «&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;La Garenne&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Tierpark und Zentrum für den Schutz einheimischer Wildtiere in der Gemeinde &lt;a href=&quot;/de/Le_Vaud&quot; title=&quot;Le Vaud&quot;&gt;Le Vaud&lt;/a&gt; im &lt;a href=&quot;/de/Kanton_Waadt&quot; title=&quot;Kanton Waadt&quot;&gt;Kanton Waadt&lt;/a&gt;. Der 1965 von Erwin Meier gegründete Park konzentriert sich heute vor allem auf die Tierwelt der Schweiz und Europas. Neben seiner Funktion als zoologische Einrichtung betreibt La Garenne ein spezialisiertes Pflegezentrum für verletzte und geschwächte Wildtiere und beteiligt sich an Programmen zur Erhaltung und Wiederansie…»&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;La Garenne&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Tierpark und Zentrum für den Schutz einheimischer Wildtiere in der Gemeinde [[Le Vaud]] im [[Kanton Waadt]]. Der 1965 von Erwin Meier gegründete Park konzentriert sich heute vor allem auf die Tierwelt der Schweiz und Europas. Neben seiner Funktion als zoologische Einrichtung betreibt La Garenne ein spezialisiertes Pflegezentrum für verletzte und geschwächte Wildtiere und beteiligt sich an Programmen zur Erhaltung und Wiederansiedlung bedrohter Arten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;geschichte&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.lagarenne.ch/a-propos/ |titel=La Garenne, au service de la nature |werk=La Garenne |abruf=2026-08-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit des Parks ist seine enge Verbindung zwischen Tierhaltung und Wildtierpflege. Mehr als 80 Prozent der im Park lebenden Tiere stammen nach Angaben von La Garenne aus dem eigenen Pflegezentrum. Es handelt sich häufig um Tiere, die nach Verletzungen oder anderen Problemen nicht mehr selbständig in der Natur leben können und deshalb dauerhaft im Park bleiben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;pflegezentrum&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.lagarenne.ch/soins-conservation-et-reintroduction/hopital-de-la-faune-sauvage/ |titel=Hôpital de la faune sauvage |werk=La Garenne |abruf=2026-08-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable float-right&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; width:320px; margin:0 0 1em 1em;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | La Garenne&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Art&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Tierpark und Wildtier-Pflegezentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ort&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| [[Le Vaud]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kanton&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| [[Kanton Waadt|Waadt]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gründung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| 1965&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gründer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Erwin Meier&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fläche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| rund 3 Hektaren&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schwerpunkt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Schweizer und europäische Fauna&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Trägerschaft&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Fondation La Garenne&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Neuer Park&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| eröffnet im März 2016&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;EAZA-Mitglied&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| seit 2019&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Adresse&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Route du Bois Laurent 3, 1261 Le Vaud&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Website&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| [https://www.lagarenne.ch/ www.lagarenne.ch]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
La Garenne entstand aus der persönlichen Initiative von &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erwin Meier&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. 1965 verwirklichte er gemeinsam mit seiner Familie die Idee eines kleinen Tierparks, der in erster Linie die einheimische Tierwelt zeigen und beim Publikum Verständnis für deren Schutz wecken sollte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;geschichte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ursprüngliche Park in Le Vaud umfasste rund 6100 Quadratmeter. Von Beginn an war La Garenne nicht nur ein Ausstellungsort, sondern auch ein Zufluchtsort für verletzte, behinderte oder anderweitig hilfsbedürftige Wildtiere. Daneben wurden zeitweise auch exotische Tiere und Haustiere aufgenommen, deren Besitzer nicht mehr für sie sorgen konnten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;geschichte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser doppelte Charakter – Tierpark und Pflegestation – prägte die Entwicklung von La Garenne dauerhaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Engagement für den Bartgeier ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1972 beteiligte sich La Garenne als erste Schweizer Station an dem europäischen Projekt zur Wiederansiedlung des [[Bartgeier]]s in den Alpen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;geschichte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bartgeier war zu Beginn des 20. Jahrhunderts im Alpenraum ausgerottet worden. Ein langfristiges internationales Zucht- und Wiederansiedlungsprogramm sollte die Art zurückbringen. La Garenne spielte dabei früh eine wichtige Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine in La Garenne geborene Bartgeier-Dame wurde 1989 ausgewildert. Sie zog später in freier Wildbahn Nachwuchs auf und trug damit zum erfolgreichen Wiederaufbau der alpinen Population bei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;geschichte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bartgeier gehört deshalb bis heute zu den Tierarten, die besonders eng mit der Geschichte von La Garenne verbunden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Association des Amis de La Garenne ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1975 wurde die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Association des Amis de La Garenne&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (ADAG) gegründet. Der Förderverein sollte die Arbeit des Tierparks insbesondere finanziell unterstützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1977 erhielt La Garenne aufgrund seiner Tätigkeit im Bereich der Umweltbildung und des Schutzes der europäischen Tierwelt offiziell den Status einer gemeinnützigen Institution.&amp;lt;ref name=&amp;quot;geschichte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die langfristige Sicherung des Parks führte 1998 zur Gründung einer Stiftung. In deren Stiftungsrat sind unter anderem Vertreter der Region Nyon, der Gemeinde Le Vaud sowie Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Neubau des Tierparks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des 21. Jahrhunderts entsprach der ursprüngliche Park zunehmend nicht mehr den Anforderungen einer modernen Tierhaltung. Die räumlichen Möglichkeiten waren begrenzt und zahlreiche Anlagen mussten erneuert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2004 begann die Stiftung deshalb mit der Planung eines vollständig neuen Parks. Ziel war es, grosszügigere Lebensräume für die Tiere, bessere Arbeitsbedingungen für das Pflegepersonal und eine zeitgemässe Infrastruktur für Besucher und Schulklassen zu schaffen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;geschichte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 2010 und 2012 wurden die erforderlichen Bewilligungen und eine Änderung der Nutzungsplanung erreicht. Das dafür vorgesehene Landwirtschaftsland wurde in eine Zone von öffentlichem Interesse umgewandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April 2014 begannen die Bauarbeiten. Das Gesamtprojekt kostete rund 14,5 Millionen Franken. Finanziert wurde es über eine öffentlich-private Partnerschaft. Zu den bedeutenden Unterstützern gehörten unter anderem die Fondation Bertarelli, die MAVA-Stiftung, die Oak Foundation und die Loterie Romande.&amp;lt;ref name=&amp;quot;geschichte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 2016 wurde der neue Tierpark eröffnet. Mit rund drei Hektaren Fläche ist er wesentlich grösser als die ursprüngliche Anlage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konzept ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der heutige Park konzentriert sich in erster Linie auf die Tierwelt der Schweiz sowie auf europäische Arten. Ergänzt wird diese durch traditionelle Haus- und Nutztierrassen sowie einzelne nicht einheimische Arten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Konzept beruht auf der Vorstellung, dass Menschen Tiere und natürliche Lebensräume eher schützen, wenn sie diese kennen und verstehen. Deshalb verbindet La Garenne Tierhaltung mit Umweltbildung, wissenschaftlicher Vermittlung, Wildtierpflege und konkreten Naturschutzmassnahmen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;missionen&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.lagarenne.ch/soins-conservation-et-reintroduction/ |titel=Soin, conservation et réintroduction |werk=La Garenne |abruf=2026-08-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Aufgaben sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Aufnahme und Behandlung verletzter oder geschwächter Wildtiere&lt;br /&gt;
* Wiederauswilderung rehabilitierter Tiere&lt;br /&gt;
* dauerhafte Unterbringung nicht mehr auswilderungsfähiger Tiere&lt;br /&gt;
* Erhaltungszucht bedrohter Arten&lt;br /&gt;
* Beteiligung an Wiederansiedlungsprogrammen&lt;br /&gt;
* Umweltbildung und Sensibilisierung der Öffentlichkeit&lt;br /&gt;
* Vermittlung von Wissen über die einheimische Biodiversität&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tierbestand ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
La Garenne zeigt eine vielfältige Auswahl an Säugetieren, Vögeln, Reptilien und Amphibien. Ein grosser Teil der Tiere gehört zur schweizerischen oder europäischen Fauna.&amp;lt;ref name=&amp;quot;tiere&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.lagarenne.ch/visiter-le-parc/animaux-du-parc/ |titel=Les animaux du parc La Garenne |werk=La Garenne |abruf=2026-08-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den im Park vertretenen Säugetieren gehören unter anderem:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Wolf|Grauwolf]]&lt;br /&gt;
* [[Eurasischer Luchs]]&lt;br /&gt;
* [[Wildschwein]]&lt;br /&gt;
* [[Alpensteinbock]]&lt;br /&gt;
* [[Rothirsch]]&lt;br /&gt;
* [[Europäischer Biber]]&lt;br /&gt;
* [[Fischotter]]&lt;br /&gt;
* [[Rotfuchs]]&lt;br /&gt;
* [[Europäische Wildkatze]]&lt;br /&gt;
* [[Steinmarder]]&lt;br /&gt;
* [[Murmeltier]]&lt;br /&gt;
* [[Eichhörnchen]]&lt;br /&gt;
* [[Braunbrustigel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben werden zahlreiche Vogelarten gehalten. Besonders bedeutend sind verschiedene Greifvögel und Eulen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu gehören unter anderem:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bartgeier]]&lt;br /&gt;
* [[Gänsegeier]]&lt;br /&gt;
* [[Rotmilan]]&lt;br /&gt;
* [[Schwarzmilan]]&lt;br /&gt;
* [[Mäusebussard]]&lt;br /&gt;
* [[Uhu]]&lt;br /&gt;
* [[Schleiereule]]&lt;br /&gt;
* [[Weissstorch]]&lt;br /&gt;
* [[Waldrapp]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Amphibien und Reptilien wie [[Feuersalamander]], [[Gelbbauchunke]], [[Erdkröte]], [[Europäische Sumpfschildkröte]] und [[Griechische Landschildkröte]] sind vertreten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;tiere&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wildtier-Pflegezentrum ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wildtier-Pflegezentrum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; gehört zu den wichtigsten Einrichtungen von La Garenne. Jährlich werden dort mehrere hundert wild lebende Tiere aufgenommen, die verletzt, geschwächt, verwaist oder aus anderen Gründen in Not geraten sind.&amp;lt;ref name=&amp;quot;pflegezentrum&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tiere werden untersucht und, falls erforderlich, medizinisch behandelt. Ziel ist grundsätzlich die Rückkehr in die Natur. Nach der eigentlichen Behandlung folgt bei manchen Tieren eine Rehabilitationsphase, in der sie ihre für ein selbständiges Leben notwendigen Fähigkeiten wiedererlangen sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn möglich, erfolgt die Freilassung in der Nähe des ursprünglichen Fundortes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht jedes Tier kann jedoch ausgewildert werden. Dauerhafte Verletzungen, Behinderungen oder Verhaltensstörungen können dazu führen, dass ein Tier in der Natur keine realistische Überlebenschance hätte. Solche Tiere können im Tierpark ein dauerhaftes Zuhause erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Angaben von La Garenne stammen mehr als 80 Prozent der im Park präsentierten Tiere ursprünglich aus dem Pflegezentrum.&amp;lt;ref name=&amp;quot;pflegezentrum&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wiederansiedlung und Artenschutz ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Behandlung einzelner Wildtiere beteiligt sich La Garenne an nationalen und internationalen Artenschutzprogrammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders bekannt ist das Engagement für den Bartgeier. Der Park unterstützt seit den 1970er-Jahren dessen Rückkehr in die Alpen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bartgeier war im Alpenraum vollständig verschwunden. Durch koordinierte Zuchtprogramme europäischer Tierparks und anschliessende Auswilderungen konnte wieder eine frei lebende Population aufgebaut werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch bei anderen Arten beteiligt sich La Garenne an Erhaltungsprogrammen. Dazu gehört insbesondere der [[Eurasischer Luchs|Luchs]]. Der Park hält Karpatenluchse und unterstützt ein europäisches Programm, das zur genetischen Stabilität und langfristigen Erhaltung von Luchspopulationen beitragen soll.&amp;lt;ref name=&amp;quot;missionen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grosse Voliere ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine der markantesten Anlagen des Parks ist die grosse begehbare beziehungsweise grossräumige Voliere. Sie bietet verschiedenen Vogelarten und gleichzeitig alpinen Säugetieren grosszügige Lebensräume.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier können unter anderem Gänsegeier, Waldrappe, Steinböcke und Murmeltiere beobachtet werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;tiere&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gestaltung soll verschiedene Elemente alpiner Landschaften verbinden und ermöglicht den Besuchern die Beobachtung aus unterschiedlichen Perspektiven.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besondere Anlagen bestehen zudem für Bartgeier und weitere Greifvögel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wölfe und Luchse ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den bekanntesten Tieren von La Garenne gehören Wölfe und Luchse. Beide Arten besitzen für die Umweltbildung eine besondere Bedeutung, da ihre Rückkehr beziehungsweise Ausbreitung in der Schweiz regelmässig gesellschaftliche Diskussionen auslöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
La Garenne vermittelt deshalb Informationen über Lebensweise, Sozialverhalten, Jagd, Lebensraum und ökologische Rolle dieser grossen Beutegreifer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Park hält Grauwölfe sowie Karpatenluchse.&amp;lt;ref name=&amp;quot;tiere&amp;quot; /&amp;gt; Die Tieranlagen ermöglichen Beobachtungen, ohne die Tiere auf eine reine Schaufunktion zu reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauernhof und Nutztierrassen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben Wildtieren besitzt La Garenne einen Bereich mit traditionellen Haus- und Nutztierrassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den gehaltenen Tieren gehören unter anderem Appenzeller Ziegen, Saaser Mutten, Wollschweine sowie verschiedene traditionelle Geflügelrassen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;tiere&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit thematisiert der Park auch die genetische Vielfalt von Nutztieren. La Garenne erhielt 2025 ein Label der Stiftung [[ProSpecieRara]] für seine Tätigkeit zur Erhaltung und Förderung gefährdeter Nutztierrassen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;geschichte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindung von Wild- und Nutztieren soll verdeutlichen, dass Biodiversität nicht nur natürlich vorkommende Arten, sondern auch historisch entstandene Haustierrassen umfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Umweltbildung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Umweltbildung bildet neben Tierpflege und Artenschutz eine der Hauptaufgaben von La Garenne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im neuen Park steht ein rund 120 Quadratmeter grosser Raum für Schulklassen und pädagogische Aktivitäten zur Verfügung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;geschichte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Jahr besuchen zahlreiche Schulklassen aus den Kantonen Waadt und Genf die Einrichtung. Die pädagogischen Programme behandeln unter anderem folgende Themen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bartgeier und Wiederansiedlung&lt;br /&gt;
* Luchs&lt;br /&gt;
* Wolf&lt;br /&gt;
* Tiere der Alpen&lt;br /&gt;
* Anpassung von Tieren an den Winter&lt;br /&gt;
* Vögel und ihre Federn&lt;br /&gt;
* Spuren und Lebensweisen einheimischer Wildtiere&lt;br /&gt;
* Biodiversität und Naturschutz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Programme werden an das Alter der Teilnehmenden angepasst und sollen ökologische Zusammenhänge durch Beobachtung und praktische Aktivitäten verständlich machen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;paedagogik&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.lagarenne.ch/experiences-uniques/animations-pedagogiques/ |titel=Animations pédagogiques |werk=La Garenne |abruf=2026-08-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== EAZA ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 2019 wurde La Garenne als Mitglied der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;European Association of Zoos and Aquaria&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[EAZA]]) akkreditiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;geschichte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mitgliedschaft verbindet den Park mit einem europäischen Netzwerk zoologischer Einrichtungen und erleichtert die Zusammenarbeit bei Erhaltungszucht, Tiertransfers, wissenschaftlicher Arbeit, Tierwohl und Umweltbildung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung für die Region ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
La Garenne ist heute sowohl ein touristisches Ausflugsziel als auch eine wichtige Institution für den Wildtierschutz in der Westschweiz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lage am Jurafuss ermöglicht es, zahlreiche für die Schweiz typische Arten in einer landschaftlich passenden Umgebung zu präsentieren. Gleichzeitig übernimmt das Pflegezentrum Aufgaben, die weit über den eigentlichen Zoobetrieb hinausgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menschen aus der Region können verletzte oder offensichtlich hilfsbedürftige Wildtiere nach vorgängiger Kontaktaufnahme zum Pflegezentrum bringen. Dieses übernimmt die Beurteilung, medizinische Behandlung und gegebenenfalls Rehabilitation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf diese Weise verbindet La Garenne praktische Hilfe für einzelne Tiere mit langfristigem Artenschutz und öffentlicher Bildungsarbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besucherangebote ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den Tieranlagen bietet der Park verschiedene Möglichkeiten, die Arbeit der Tierpfleger und Naturfachleute näher kennenzulernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Angebot gehören kommentierte Fütterungen, Führungen, pädagogische Veranstaltungen und besondere Programme, bei denen Besucher Einblicke in die Arbeit der Tierpflege erhalten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei öffentlichen Fütterungen werden regelmässig verschiedene Tiere vorgestellt. Das Programm kann je nach Wochentag und Saison beispielsweise Wildkatzen, Steinböcke, Steinmarder, Gänsegeier, Fischotter, Luchse oder Uhus umfassen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;fuetterungen&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.lagarenne.ch/nourrissages-publics/ |titel=Nourrissages publics |werk=La Garenne |abruf=2026-08-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Gelände gehören ausserdem Spielbereiche, Picknickmöglichkeiten und ein Restaurant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage und Erreichbarkeit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
La Garenne befindet sich in der Gemeinde [[Le Vaud]] im [[Bezirk Nyon]], am Jurafuss oberhalb des [[Genfersee]]s. Die Adresse des Tierparks lautet &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Route du Bois Laurent 3, 1261 Le Vaud&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kontakt&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.lagarenne.ch/nous-contacter/ |titel=Nous contacter |werk=La Garenne |abruf=2026-08-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem öffentlichen Verkehr ist Le Vaud über Postautoverbindungen ab [[Nyon]] und [[Gland VD|Gland]] erreichbar. Mit dem Auto erfolgt die Zufahrt von der [[Autobahn A1 (Schweiz)|Autobahn A1]] unter anderem über die Ausfahrt Gland und weiter über Vich, Begnins und Burtigny.&amp;lt;ref name=&amp;quot;besuch&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.lagarenne.ch/visiter-le-parc/preparez-votre-visite/ |titel=Préparez votre visite |werk=La Garenne |abruf=2026-08-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Öffnungszeiten unterscheiden sich je nach Jahreszeit. In den Wintermonaten bleibt der Park zudem an bestimmten Montagen geschlossen. Aktuelle Zeiten werden auf der offiziellen Website veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Le Vaud]]&lt;br /&gt;
* [[Kanton Waadt]]&lt;br /&gt;
* [[Zoo in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
* [[Zoo de Servion]]&lt;br /&gt;
* [[Bartgeier]]&lt;br /&gt;
* [[Eurasischer Luchs]]&lt;br /&gt;
* [[Wolf in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
* [[ProSpecieRara]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.lagarenne.ch/ Offizielle Website von La Garenne]&lt;br /&gt;
* [https://www.lagarenne.ch/visiter-le-parc/animaux-du-parc/ Tiere im Park]&lt;br /&gt;
* [https://www.lagarenne.ch/soins-conservation-et-reintroduction/ Pflege, Artenschutz und Wiederansiedlung]&lt;br /&gt;
* [https://www.lagarenne.ch/soins-conservation-et-reintroduction/hopital-de-la-faune-sauvage/ Wildtier-Pflegezentrum]&lt;br /&gt;
* [https://www.lagarenne.ch/a-propos/ Geschichte von La Garenne]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zoo in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Le Vaud]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur (Kanton Waadt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tourismus (Kanton Waadt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturschutzorganisation (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wildtierpflege]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Umweltbildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gegründet 1965]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nick Frei</name></author>
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