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	<title>La Chaux-de-Fonds - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Helvetia Wiki – Die Enzyklopädie der Schweiz</subtitle>
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		<title>Nick Frei: Die Seite wurde neu angelegt: «{| class=&quot;wikitable float-right&quot; style=&quot;float:right; width:320px; margin:0 0 1em 1em;&quot; |- ! colspan=&quot;2&quot; style=&quot;text-align:center; font-size:120%;&quot; | La Chaux-de-Fonds |- | colspan=&quot;2&quot; style=&quot;text-align:center;&quot; | Wappen von La Chaux-de-Fonds |- ! Staat | Schweiz |- ! Kanton | Neuenburg |- ! Region | Montagnes |- ! BFS-Nummer | 6421 |- ! Postleitzahl | 2300 |- ! Koordinaten | 47° 06′ N, 6° 50′ E |- ! Höhe…»</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Seite wurde neu angelegt: «{| class=&amp;quot;wikitable float-right&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; width:320px; margin:0 0 1em 1em;&amp;quot; |- ! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center; font-size:120%;&amp;quot; | La Chaux-de-Fonds |- | colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | &lt;a href=&quot;/de/Datei:CHE_La_Chaux-de-Fonds_COA.svg&quot; title=&quot;Datei:CHE La Chaux-de-Fonds COA.svg&quot;&gt;120px|Wappen von La Chaux-de-Fonds&lt;/a&gt; |- ! Staat | Schweiz |- ! Kanton | Neuenburg |- ! Region | Montagnes |- ! BFS-Nummer | 6421 |- ! Postleitzahl | 2300 |- ! Koordinaten | 47° 06′ N, 6° 50′ E |- ! Höhe…»&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable float-right&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; width:320px; margin:0 0 1em 1em;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center; font-size:120%;&amp;quot; | La Chaux-de-Fonds&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | [[Datei:CHE La Chaux-de-Fonds COA.svg|120px|Wappen von La Chaux-de-Fonds]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Staat&lt;br /&gt;
| Schweiz&lt;br /&gt;
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! Koordinaten&lt;br /&gt;
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! Höhe&lt;br /&gt;
| 992 m ü. M.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Fläche&lt;br /&gt;
| 55,71 km²&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
| 37&amp;#039;844&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Einwohnerstand&lt;br /&gt;
| 31. Dezember 2025&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Bevölkerungsdichte&lt;br /&gt;
| 679 Einwohner je km²&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Sprache&lt;br /&gt;
| Französisch&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Website&lt;br /&gt;
| [https://www.chaux-de-fonds.ch/ www.chaux-de-fonds.ch]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;La Chaux-de-Fonds&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine politische Gemeinde und Stadt im [[Kanton Neuenburg]] in der [[Schweiz]]. Sie liegt im Neuenburger Jura nahe der Grenze zu [[Frankreich]] auf rund 1000 Metern über Meer. Mit 37&amp;#039;844 Einwohnerinnen und Einwohnern Ende 2025 ist La Chaux-de-Fonds nach der Stadt [[Neuenburg NE|Neuenburg]] die zweitgrösste Gemeinde des Kantons und eine der bedeutendsten Städte der französischsprachigen Schweiz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;population&amp;quot;&amp;gt;[https://www.chaux-de-fonds.ch/medias/Documents/communiques/2026_02_05.pdf Statistique de la population au 31.12.2025], Stadt La Chaux-de-Fonds, 5. Februar 2026, abgerufen am 6. August 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entwicklung der Stadt ist eng mit der [[Uhrenindustrie in der Schweiz|Uhrenindustrie]] verbunden. Die nach einem Grossbrand im Jahr 1794 entstandene regelmässige Stadtstruktur wurde später gezielt an die Bedürfnisse der Uhrenproduktion angepasst. Wohnhäuser, Werkstätten und Fabriken bilden ein charakteristisches städtebauliches Ensemble. Seit 2009 gehört die Uhrenstadtplanung von La Chaux-de-Fonds und [[Le Locle]] zum [[UNESCO-Welterbe in der Schweiz|UNESCO-Welterbe]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;unesco&amp;quot;&amp;gt;[https://whc.unesco.org/en/list/1302/ La Chaux-de-Fonds / Le Locle, Watchmaking Town Planning], UNESCO World Heritage Centre, abgerufen am 6. August 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
La Chaux-de-Fonds ist Geburtsort des Architekten [[Le Corbusier]], des Schriftstellers [[Blaise Cendrars]] und des Automobilpioniers [[Louis Chevrolet]]. Wegen ihrer industriellen Bedeutung und ihrer besonderen Stadtanlage wird sie häufig als «Uhrenmetropole» bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
La Chaux-de-Fonds liegt in einem breiten Hochtal des Neuenburger Juras, rund 15 Kilometer nordwestlich der Stadt Neuenburg. Das bebaute Stadtgebiet befindet sich grösstenteils auf einer Höhe zwischen 950 und 1100 Metern. Damit gehört La Chaux-de-Fonds zu den höchstgelegenen grösseren Städten Europas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gemeindegebiet umfasst 55,71 Quadratkilometer. Es reicht von der tief eingeschnittenen Schlucht des [[Doubs]] an der französischen Grenze auf 609 Metern bis zu den Jurahöhen auf maximal 1330 Metern. Die mittlere Höhe des Gemeindegebiets beträgt etwa 1040 Meter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;flaeche&amp;quot;&amp;gt;[https://stat.ne.ch/2y.html Superficie et densité], Statistikportal des Kantons Neuenburg, Stand 7. Mai 2026, abgerufen am 6. August 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Gemeinde gehören neben dem zusammenhängenden Stadtgebiet ausgedehnte Wälder, Weiden, Landwirtschaftsflächen und verstreute Jurahöfe. Im Westen liegt das ehemalige Dorf und heutige Stadtquartier [[Les Eplatures]]. Im Norden fällt das Gelände zum Doubs ab, der auf einem Abschnitt die Staatsgrenze zwischen der Schweiz und Frankreich bildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbargemeinden auf Schweizer Seite sind [[Le Locle]], [[Les Planchettes]], [[La Sagne]] und [[Val-de-Ruz]]. Im Norden grenzt das Gemeindegebiet an mehrere französische Gemeinden im Département [[Doubs (Département)|Doubs]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stadtstruktur ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Zentrum von La Chaux-de-Fonds wird von langen, weitgehend geraden und parallel verlaufenden Strassen geprägt. Die wichtigste Achse ist die Avenue Léopold-Robert, die von der Bevölkerung häufig kurz «le Pod» genannt wird. Sie durchquert die Innenstadt von Südwesten nach Nordosten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die regelmässige Bebauung ist kein vollständig einheitliches Schachbrettmuster, sondern das Ergebnis mehrerer aufeinanderfolgender Erweiterungspläne. Wohn- und Produktionsgebäude wurden so angeordnet, dass möglichst viel Tageslicht in die Arbeitsräume der Uhrmacher fiel. Die breiten Abstände zwischen den Häuserreihen erleichterten zudem die Schneeräumung, den Warenverkehr und den Schutz vor einer schnellen Ausbreitung von Bränden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausserhalb der dicht bebauten Innenstadt bestehen Wohnquartiere mit Mehrfamilienhäusern, Villen und Einfamilienhäusern. Das Stadtgebiet ist von bewaldeten Höhen umgeben, darunter der Pouillerel im Nordwesten und die Höhenzüge in Richtung La Sagne und Val-de-Ruz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der Höhenlage besitzt La Chaux-de-Fonds ein kühles und niederschlagsreiches Juraklima. Die Winter sind vergleichsweise lang und häufig schneereich. Frost und Schneefall können bis weit ins Frühjahr auftreten. Die Sommer sind meist mild, wobei auch warme Perioden möglich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die mittlere Jahrestemperatur lag 2025 bei 8,2 Grad Celsius. Im selben Jahr wurden rund 1321 Millimeter Niederschlag und mehr als 2000 Sonnenstunden registriert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ne.ch/sites/default/files/2026-06/Memento_2026_site_internet.pdf Mémento statistique 2026], Kanton Neuenburg, S. 6, abgerufen am 6. August 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Besiedlung und Gemeindegründung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebiet von La Chaux-de-Fonds wurde im Vergleich zu den tiefer gelegenen Teilen des Kantons Neuenburg spät dauerhaft besiedelt. Im Mittelalter bestanden zunächst saisonal genutzte Weiden und einzelne Höfe. Die eigentliche Kolonisierung des Hochtals setzte ungefähr im 14. Jahrhundert ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bewohner lebten vor allem von Viehzucht, Milchwirtschaft, Forstwirtschaft und einem bescheidenen regionalen Handel. Die Lage an Verkehrswegen zwischen dem Neuenburger Mittelland, der [[Freigrafschaft Burgund|Franche-Comté]] und dem Gebiet des damaligen [[Fürstbistum Basel|Fürstbistums Basel]] begünstigte die Entstehung einer lokalen Handels- und Handwerkssiedlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1656 wurde die Mairie de La Chaux-de-Fonds geschaffen. Sie bildete eine eigene Verwaltungs- und Gerichtseinheit und gilt als Ursprung der heutigen Gemeinde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;geschichte&amp;quot;&amp;gt;[https://www.chaux-de-fonds.ch/histoire-patrimoine/histoire-de-la-ville Repères historiques], Stadt La Chaux-de-Fonds, abgerufen am 6. August 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufstieg der Uhrenindustrie ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ausgehenden 17. und im 18. Jahrhundert verbreitete sich die Uhrmacherei im Neuenburger Jura. Sie ergänzte die Landwirtschaft und liess sich während der langen Winter in Heimarbeit betreiben. Einzelne Arbeitsgänge wurden von spezialisierten Handwerkern in verschiedenen Haushalten ausgeführt. Händler, sogenannte Etablisseure, organisierten die Beschaffung der Bestandteile, die Montage und den Verkauf der fertigen Uhren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
La Chaux-de-Fonds entwickelte sich zu einem Zentrum dieses arbeitsteiligen Produktionssystems. Uhrmacher, Graveure, Gehäusemacher, Emailmaler und Hersteller von Werkzeugen liessen sich in der Ortschaft nieder. Die Produktion war früh international ausgerichtet und belieferte Märkte in Frankreich, Grossbritannien, Deutschland und Übersee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts hatte La Chaux-de-Fonds die älteren Nachbarorte Le Locle und La Sagne sowohl hinsichtlich der Einwohnerzahl als auch der wirtschaftlichen Bedeutung überholt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hls&amp;quot;&amp;gt;Jean-Marc Barrelet: [https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/002837/ La Chaux-de-Fonds], in: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Lexikon der Schweiz&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 6. August 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stadtbrand von 1794 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nacht vom 4. auf den 5. Mai 1794 zerstörte ein Grossbrand ungefähr zwei Drittel des damaligen Dorfes. Mehr als 150 Familien verloren ihre Häuser. Nur Gebäude an den Rändern der Siedlung blieben weitgehend erhalten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;brand&amp;quot;&amp;gt;[https://www.chaux-de-fonds.ch/histoire-patrimoine/parcours-feu-lieu Parcours Feu &amp;amp; Lieu], Stadt La Chaux-de-Fonds, abgerufen am 6. August 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wiederaufbau begann unmittelbar nach der Katastrophe. Die engen und unregelmässigen Gassen des alten Dorfes wurden nicht vollständig wiederhergestellt. Stattdessen entstand nach Plänen, die unter anderem Moïse Perret-Gentil zugeschrieben werden, ein geordneteres Strassennetz mit breiteren Verkehrswegen und grösseren Abständen zwischen den Häusern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Brand wurde damit zu einem entscheidenden Wendepunkt der Stadtentwicklung. Die neue Anlage erleichterte nicht nur den Brandschutz, sondern schuf auch geeignete Voraussetzungen für den weiteren Ausbau der Uhrenproduktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Industrialisierung im 19. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 19. Jahrhundert wuchs La Chaux-de-Fonds zu einer Industriestadt heran. Der kantonale Bauinspektor Charles-Henri Junod erarbeitete ab den 1830er Jahren Erweiterungspläne, welche die regelmässige Anordnung der Strassen und Gebäudereihen fortsetzten. Die sonnenseitige Ausrichtung der Häuser ermöglichte gute Lichtverhältnisse in den Uhrmacherwerkstätten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Uhren wurden zunächst weiterhin vorwiegend in Heimarbeit und kleinen Ateliers hergestellt. Mit zunehmender Mechanisierung entstanden grössere Werkstätten und Fabriken. Wohnungen, Ateliers, Unternehmerhäuser und Industriegebäude blieben räumlich eng miteinander verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
La Chaux-de-Fonds war während der Revolution von 1848 ein Zentrum der republikanischen Bewegung gegen die preussische Herrschaft über das Fürstentum Neuenburg. Republikaner aus La Chaux-de-Fonds und Le Locle zogen nach Neuenburg und trugen zur Ausrufung der Republik und zur Einsetzung einer neuen Kantonsregierung bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1857 wurde die Eisenbahnverbindung zwischen La Chaux-de-Fonds und Le Locle eröffnet. Drei Jahre später folgte die Verbindung nach Neuenburg. Die Eisenbahn erleichterte den Export von Uhren, die Einfuhr von Rohstoffen und die Zuwanderung von Arbeitskräften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einwohnerzahl stieg stark an. Aus dem ländlich geprägten Ort entstand eine dicht bebaute Stadt mit Schulen, kulturellen Einrichtungen, Arbeitervierteln, Fabriken und repräsentativen Geschäftshäusern. Zugleich entwickelten sich eine starke Arbeiterbewegung, Gewerkschaften und sozialistische sowie anarchistische Organisationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 20. und 21. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war La Chaux-de-Fonds eines der weltweit wichtigsten Zentren der Uhrenherstellung. Die Stadt beherbergte zahlreiche Marken, Zulieferbetriebe, Händler und Ausbildungsstätten. Internationale Wirtschaftskrisen, die beiden Weltkriege und Veränderungen des Absatzmarkts führten jedoch wiederholt zu starken Schwankungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Uhrenkrise der 1970er und frühen 1980er Jahre gingen zahlreiche Arbeitsplätze verloren. Einige traditionsreiche Betriebe verschwanden oder wurden Teil grösserer Unternehmensgruppen. Gleichzeitig wurden Produktionsprozesse modernisiert und neue Tätigkeitsbereiche in der Mikrotechnik und Präzisionsindustrie aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bevölkerung erreichte 1967 mit mehr als 43&amp;#039;000 Einwohnern einen Höchststand. Danach sank sie unter anderem infolge des wirtschaftlichen Strukturwandels und der Abwanderung in andere Regionen. Seit den frühen 2020er Jahren verzeichnet die Stadt wieder ein Bevölkerungswachstum. Ende 2025 lebten 37&amp;#039;844 Personen in der Gemeinde, 277 mehr als ein Jahr zuvor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;population&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 24. Juli 2023 wurde La Chaux-de-Fonds von einem aussergewöhnlich heftigen Sturm getroffen. Die Unwetterfront verursachte schwere Schäden an Gebäuden, Fahrzeugen, öffentlichen Anlagen und Wäldern. Eine Person kam beim Umsturz eines Baukrans ums Leben, weitere Menschen wurden verletzt. Die Sicherungs- und Wiederherstellungsarbeiten beschäftigten die Stadt während mehrerer Jahre.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.chaux-de-fonds.ch/medias/Documents/communiques/2023_07_24-2.pdf Communiqué de presse zum Unwetter vom 24. Juli 2023], Stadt La Chaux-de-Fonds, abgerufen am 6. August 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Uhrenstadtplanung und UNESCO-Welterbe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Uhrenstadtplanung von La Chaux-de-Fonds und Le Locle wurde 2009 unter der Bezeichnung «La Chaux-de-Fonds / Le Locle, Stadtlandschaft Uhrenindustrie» in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen. Die Eintragung erfolgte nach dem UNESCO-Kriterium IV als aussergewöhnliches Beispiel einer Stadtanlage, die durch die Bedürfnisse einer bestimmten Industrie geprägt wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;unesco&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Welterbe umfasst in La Chaux-de-Fonds eine Kernzone von rund 214 Hektaren. Eine wesentlich grössere Pufferzone schützt die räumlichen und landschaftlichen Zusammenhänge der historischen Stadtanlage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Besondere liegt in der engen Verbindung zwischen Wohnen und Arbeiten. In vielen Gebäuden befanden sich Wohnungen und lichtreiche Werkstätten unter demselben Dach. Daneben entstanden Unternehmerhäuser, kleinere Produktionsstätten und später grosse Fabriken. Diese unterschiedlichen Gebäudetypen wurden in ein einheitliches, rational aufgebautes Strassennetz integriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadtplanung ermöglichte den Übergang von der handwerklichen Heimarbeit zur industriellen Fabrikproduktion, ohne dass der grundlegende Aufbau der Stadt aufgegeben wurde. Nach Einschätzung der UNESCO ist die bis heute lebendige Verbindung zwischen Stadtstruktur und Uhrenindustrie von aussergewöhnlichem universellem Wert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Style sapin ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1900 entwickelte sich in La Chaux-de-Fonds eine regionale Variante des [[Jugendstil]]s, die als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Style sapin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet wird. Der Name bezieht sich auf die Tanne, deren Formen zusammen mit weiteren Pflanzen, Landschaften und Naturmotiven des Juras als gestalterische Grundlage dienten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wichtige Rolle spielte der Künstler und Lehrer Charles L’Eplattenier an der Kunstschule von La Chaux-de-Fonds. Er ermutigte seine Schülerinnen und Schüler, eine eigenständige regionale Formensprache zu entwickeln. Der Style sapin fand Anwendung in Architektur, Innenausstattung, Möbeln, Schmuck, Uhrengehäusen und grafischer Gestaltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den wichtigsten Beispielen gehören das Krematorium mit seiner reichen symbolistischen Ausstattung, die Villa Fallet und verschiedene Wohnhäuser aus dem frühen 20. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Le Corbusier ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der spätere Architekt Le Corbusier wurde 1887 unter dem Namen Charles-Édouard Jeanneret-Gris in La Chaux-de-Fonds geboren. Er besuchte die örtliche Kunstschule und erhielt dort zunächst eine Ausbildung als Graveur und Ziseleur für Uhrengehäuse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine ersten architektonischen Arbeiten entstanden in und um La Chaux-de-Fonds. Dazu zählen die Villa Fallet von 1906, die Villa Stotzer, die Villa Jacquemet und die 1912 für seine Eltern errichtete Maison blanche. Als bedeutendes Spätwerk seiner Zeit in der Stadt gilt die zwischen 1916 und 1917 gebaute Villa Schwob, die auch als «Villa Turque» bekannt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1917 verliess Le Corbusier La Chaux-de-Fonds und liess sich dauerhaft in Paris nieder. Die frühen Bauten in seiner Geburtsstadt zeigen sowohl den Einfluss des regionalen Jugendstils als auch die schrittweise Entwicklung seiner späteren architektonischen Prinzipien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
La Chaux-de-Fonds zählte Ende 2025 insgesamt 37&amp;#039;844 Einwohnerinnen und Einwohner. Davon besassen 25&amp;#039;180 Personen die Schweizer Staatsangehörigkeit. Unter der ausländischen Bevölkerung bildeten Staatsangehörige Portugals, Frankreichs, Italiens und Spaniens die grössten Gruppen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;population&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bevölkerung ist überwiegend französischsprachig. Daneben werden Portugiesisch, Italienisch, Spanisch, Deutsch und zahlreiche weitere Sprachen gesprochen. Die industrielle Entwicklung führte seit dem 19. Jahrhundert zu mehreren Einwanderungswellen. Arbeitskräfte kamen zunächst aus anderen Teilen der Schweiz und aus dem benachbarten Frankreich, später insbesondere aus Italien, Spanien, Portugal, dem Balkan und weiteren Weltregionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Historisch war die Stadt mehrheitlich reformiert. Mit der Zuwanderung entstanden katholische, jüdische, orthodoxe, muslimische und weitere religiöse Gemeinschaften. Wie in vielen Schweizer Städten ist der Anteil der konfessionslosen Bevölkerung in den vergangenen Jahrzehnten gestiegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik und Verwaltung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Legislative der Stadt ist der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Conseil général&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Das Stadtparlament zählt 41 Mitglieder, die nach dem Proporzverfahren gewählt werden. Es beschliesst unter anderem Reglemente, Budgets, Kredite und die grundlegenden politischen Ziele der Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Exekutive bildet der fünfköpfige &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Conseil communal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Seine Mitglieder leiten die verschiedenen Verwaltungsbereiche der Stadt. Das Präsidium wechselt innerhalb des Gemeinderats nach den kommunalen Bestimmungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
La Chaux-de-Fonds galt seit dem 19. Jahrhundert als Hochburg republikanischer, freisinniger, sozialistischer und gewerkschaftlicher Bewegungen. Die politische Kultur der Stadt wurde stark durch die Industriearbeiterschaft und die Uhrenbranche geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die früheren Bezirke des Kantons Neuenburg wurden 2018 als institutionelle Einheiten aufgehoben. La Chaux-de-Fonds gehört seither zur statistischen und raumplanerischen Region Montagnes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Uhrenindustrie und Mikrotechnik ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Uhrenindustrie bleibt ein zentraler Wirtschaftszweig. In der Stadt befinden sich Hauptsitze, Produktionsstätten und Entwicklungsabteilungen international tätiger Uhrenunternehmen. Zu den mit La Chaux-de-Fonds verbundenen Marken und Unternehmen gehören unter anderem [[TAG Heuer]], [[Girard-Perregaux]], [[Corum]] und Cartier Horlogerie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den bekannten Marken besteht ein Netz aus Zulieferbetrieben. Sie produzieren Uhrwerke, Gehäuse, Zifferblätter, Zeiger, Werkzeuge und mikromechanische Bestandteile oder bieten spezialisierte Verfahren zur Oberflächenbehandlung und Qualitätskontrolle an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das in der Uhrmacherei erworbene Fachwissen begünstigte die Entwicklung weiterer Bereiche der Präzisionsindustrie. Dazu zählen Mikrotechnik, Medizintechnik, Werkzeugbau, Elektronik und hochpräzise mechanische Fertigung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dienstleistungen und Handel ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als regionales Zentrum der Neuenburger Berge verfügt La Chaux-de-Fonds über zahlreiche Arbeitsplätze in Verwaltung, Gesundheitswesen, Bildung, Detailhandel und persönlichen Dienstleistungen. Das Einzugsgebiet reicht über Le Locle und die übrigen Gemeinden der Region Montagnes bis in die benachbarten französischen Grenzgebiete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Stadtzentrum konzentriert einen grossen Teil des Handels- und Dienstleistungsangebots. Weitere Gewerbe- und Industrieflächen befinden sich insbesondere im Gebiet Les Eplatures und entlang der wichtigen Verkehrsachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung und Forschung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
La Chaux-de-Fonds ist ein regionales Bildungszentrum. Neben den obligatorischen Schulen bestehen Einrichtungen der Berufsbildung und der höheren Sekundarstufe. Das Lycée Blaise-Cendrars bietet gymnasiale Ausbildungsgänge an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wichtige Institution ist das Centre interrégional de formation des Montagnes neuchâteloises, kurz CIFOM. Es umfasst mehrere Berufsschulen und Ausbildungsbereiche, darunter technische, kaufmännische, soziale und gestalterische Berufe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die örtliche Kunst- und Berufsausbildung ist historisch eng mit der Uhrenindustrie verbunden. An der Kunstschule wurden Graveure, Emailmaler, Zeichner und Gestalter ausgebildet. Aus diesem Umfeld ging auch die regionale Jugendstilbewegung des Style sapin hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eisenbahn ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Bahnhof La Chaux-de-Fonds]] ist der wichtigste Verkehrsknoten der Stadt. Mehrere normal- und meterspurige Bahnstrecken treffen hier zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Direkte oder umsteigefreie Verbindungen bestehen unter anderem nach Neuenburg, Le Locle, Biel/Bienne, Saint-Imier, Saignelégier und Glovelier. Der Bahnverkehr wird von den [[Schweizerische Bundesbahnen|Schweizerischen Bundesbahnen]], der [[BLS AG|BLS]] und den [[Chemins de fer du Jura]] betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Strecke nach Neuenburg überwindet den Höhenunterschied zwischen dem Neuenburgersee und der Jurahochfläche. Sie ist für den Pendlerverkehr und die Verbindung mit dem übrigen Schweizer Bahnnetz von grosser Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Strassenverkehr und öffentlicher Nahverkehr ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptstrasse H20 verbindet La Chaux-de-Fonds mit Neuenburg, Le Locle und der französischen Grenze. Weitere Strassen führen nach Val-de-Ruz, in den Berner Jura und zum Doubs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den städtischen und regionalen Busverkehr betreibt hauptsächlich das Verkehrsunternehmen [[Transports publics neuchâtelois]]. Die Linien erschliessen die Wohnquartiere, das Stadtzentrum, den Bahnhof, Les Eplatures und umliegende Gemeinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
La Chaux-de-Fonds besass von 1949 bis 2014 einen [[Trolleybus La Chaux-de-Fonds|Trolleybusbetrieb]]. Nach der Einstellung des elektrischen Oberleitungsbetriebs wurden die Linien vollständig auf Autobusse umgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flugplatz ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Westen der Stadt liegt der [[Flugplatz Les Eplatures]]. Er dient der Geschäfts-, Privat-, Schulungs- und Rettungsfliegerei. Wegen seiner Lage auf über 1000 Metern gehört er zu den höchstgelegenen Flugplätzen der Schweiz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Internationales Uhrenmuseum ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Internationales Uhrenmuseum|Musée international d’horlogerie]] ist eines der bedeutendsten Museen zur Geschichte der Zeitmessung. Es wurde 1902 gegründet und befindet sich seit 1974 in einem teilweise unterirdischen Museumsbau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sammlung umfasst rund 10&amp;#039;000 Objekte. Dazu gehören Sonnen- und Turmuhren, Taschen- und Armbanduhren, Marinechronometer, Automaten, Werkzeuge, Maschinen und wissenschaftliche Instrumente vom 16. Jahrhundert bis zur Gegenwart.&amp;lt;ref name=&amp;quot;mih&amp;quot;&amp;gt;[https://www.mih.ch/fr/collections-horlogeres/ Collections horlogères], Musée international d’horlogerie, abgerufen am 6. August 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Museum dokumentiert technische, wirtschaftliche, soziale und künstlerische Aspekte der Uhrmacherei. Es vergibt zudem den Gaïa-Preis an Persönlichkeiten, die sich um Uhrmacherkunst, Forschung oder Unternehmertum verdient gemacht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Museen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Parc des Musées befinden sich neben dem Internationalen Uhrenmuseum das Musée d’histoire und das Musée des beaux-arts. Das Kunstmuseum besitzt Sammlungen schweizerischer und internationaler Kunst sowie Werke von Künstlern aus dem Neuenburger Jura.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Musée d’histoire behandelt die Entwicklung von der bäuerlichen Siedlung zur modernen Industriestadt. Das Musée paysan et artisanal befindet sich in einem historischen Bauernhaus und zeigt das frühere ländliche und handwerkliche Leben der Region.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das MUZOO verbindet naturhistorische Sammlungen mit dem zoologischen Park Bois du Petit-Château. Der Tierpark ist besonders auf Arten aus europäischen und nordischen Lebensräumen ausgerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Theater und Musik ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Théâtre populaire romand, kurz TPR, besitzt seinen Sitz im Kulturzentrum Beau-Site. Es produziert eigene Theaterstücke und zeigt Gastspiele aus der Schweiz und dem Ausland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 1944 gegründete Club 44 entwickelte sich zu einem bedeutenden Ort für Vorträge, Debatten und kulturelle Veranstaltungen. Zu seinen Gästen gehörten zahlreiche international bekannte Wissenschaftler, Künstler, Schriftsteller und Politiker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Veranstaltungsorte sind die Salle de musique, das Théâtre ABC und das Kulturzentrum Bikini Test. Das musikalische Angebot reicht von klassischer Musik über Jazz bis zu Rock und zeitgenössischer Musik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stadtbild und Bauwerke ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den prägenden Orten und Bauwerken gehören:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die Avenue Léopold-Robert als zentrale Stadtachse;&lt;br /&gt;
* die Place de l’Hôtel-de-Ville mit dem Rathaus;&lt;br /&gt;
* die Grande Fontaine;&lt;br /&gt;
* der Espacité-Turm mit Aussicht über die Stadtanlage;&lt;br /&gt;
* das Krematorium und weitere Bauten des Style sapin;&lt;br /&gt;
* die Maison blanche und die Villa Schwob von Le Corbusier;&lt;br /&gt;
* die Synagoge von La Chaux-de-Fonds;&lt;br /&gt;
* die reformierte Kirche Grand Temple;&lt;br /&gt;
* der Parc des Musées;&lt;br /&gt;
* die historischen Wohn- und Fabrikbauten der Uhrenstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sport ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der bekannteste Sportverein der Stadt ist der 1919 gegründete Eishockeyclub [[HC La Chaux-de-Fonds]]. Seine Heimspiele trägt er in der Patinoire des Mélèzes aus. Der Club besitzt eine lange Tradition im Schweizer Eishockey und gewann in den 1960er und 1970er Jahren mehrere Schweizer Meistertitel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Fussball ist der [[FC La Chaux-de-Fonds]] von historischer Bedeutung. Der Verein wurde 1894 gegründet, wurde mehrfach Schweizer Meister und gewann mehrere Male den Schweizer Cup. Seine Heimstätte ist das Stade de la Charrière.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Umgebung bietet Möglichkeiten für Langlauf, Wandern, Radfahren, Reiten und Wintersport. Wegen der Höhenlage besteht im Winter ein ausgedehntes Netz von Langlaufloipen in Richtung La Sagne, Le Locle und des französischen Juras.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== In La Chaux-de-Fonds geboren ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Léopold Robert]] (1794–1835), Maler&lt;br /&gt;
* [[Charles Édouard Guillaume]] (1861–1938), Physiker und Nobelpreisträger&lt;br /&gt;
* [[Louis Chevrolet]] (1878–1941), Autorennfahrer und Automobilunternehmer&lt;br /&gt;
* [[Le Corbusier|Charles-Édouard Jeanneret-Gris, genannt Le Corbusier]] (1887–1965), Architekt, Stadtplaner und Designer&lt;br /&gt;
* [[Blaise Cendrars|Frédéric-Louis Sauser, genannt Blaise Cendrars]] (1887–1961), Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Adrienne von Speyr]] (1902–1967), Ärztin und religiöse Autorin&lt;br /&gt;
* [[Monique Saint-Hélier]] (1895–1955), Schriftstellerin&lt;br /&gt;
* [[René Felber]] (1933–2020), Politiker und Bundesrat&lt;br /&gt;
* [[Didier Burkhalter]] (* 1960), Politiker und Bundesrat&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit der Stadt verbunden ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Charles L’Eplattenier]] (1874–1946), Maler, Architekt und Lehrer&lt;br /&gt;
* [[Numa Droz]] (1844–1899), Politiker und Bundesrat&lt;br /&gt;
* [[Ferdinand Berthoud]] (1727–1807), Uhrmacher und Marinechronometermacher&lt;br /&gt;
* [[Daniel Jeanrichard]] (1665–1741), Pionier der Uhrmacherei im Neuenburger Jura&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Kanton Neuenburg]]&lt;br /&gt;
* [[Geschichte des Kantons Neuenburg]]&lt;br /&gt;
* [[Le Locle]]&lt;br /&gt;
* [[Uhrenindustrie in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
* [[La Chaux-de-Fonds / Le Locle, Stadtlandschaft Uhrenindustrie]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Städte in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
* [[Bahnhof La Chaux-de-Fonds]]&lt;br /&gt;
* [[Flugplatz Les Eplatures]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Jean-Marc Barrelet: &amp;#039;&amp;#039;La Chaux-de-Fonds ou le défi d’une cité horlogère.&amp;#039;&amp;#039; Éditions d’En Haut, La Chaux-de-Fonds 1990.&lt;br /&gt;
* Laurence Feihl: &amp;#039;&amp;#039;La Chaux-de-Fonds und Le Locle – Stadtlandschaft Uhrenindustrie.&amp;#039;&amp;#039; Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte, Bern 2012.&lt;br /&gt;
* Jacques Gubler: &amp;#039;&amp;#039;La Chaux-de-Fonds und Le Locle.&amp;#039;&amp;#039; Schweizerische Kunstführer, Bern.&lt;br /&gt;
* Anouk Hellmann: &amp;#039;&amp;#039;La Chaux-de-Fonds, ville d’art et d’histoire.&amp;#039;&amp;#039; Éditions G d’Encre, Le Locle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.chaux-de-fonds.ch/ Offizielle Website der Stadt La Chaux-de-Fonds]&lt;br /&gt;
* [https://www.j3l.ch/de/Z10735/la-chaux-de-fonds Touristische Informationen über La Chaux-de-Fonds]&lt;br /&gt;
* [https://whc.unesco.org/en/list/1302/ La Chaux-de-Fonds und Le Locle beim UNESCO-Welterbezentrum]&lt;br /&gt;
* [https://www.urbanismehorloger.ch/ Stadtlandschaft Uhrenindustrie]&lt;br /&gt;
* [https://www.mih.ch/ Internationales Uhrenmuseum]&lt;br /&gt;
* [https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/002837/ La Chaux-de-Fonds im Historischen Lexikon der Schweiz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Commonscat|La Chaux-de-Fonds}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:La Chaux-de-Fonds| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Neuenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Gemeinde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Uhrenindustrie in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bestandteil einer Welterbestätte in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsbild von nationaler Bedeutung im Kanton Neuenburg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nick Frei</name></author>
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