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	<title>Kleinandelfingen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Helvetia Wiki – Die Enzyklopädie der Schweiz</subtitle>
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		<title>Nick Frei: Die Seite wurde neu angelegt: «{| class=&quot;wikitable&quot; style=&quot;float:right; width:320px; margin:0 0 1em 1em;&quot; |+ &#039;&#039;&#039;Kleinandelfingen&#039;&#039;&#039; |- | colspan=&quot;2&quot; style=&quot;text-align:center;&quot; | Kleinandelfingen |- ! Kanton | Zürich |- ! Bezirk | Andelfingen |- ! BFS-Nummer | 0033 |- ! Postleitzahl | 8451 Kleinandelfingen&lt;br /&gt;8452 Adlikon bei Andelfingen&lt;br /&gt;8462 Rheinau |- ! Ortsteile | Kleinandelfingen, Alten, Oerlingen |- ! Höhe | 370 m ü. M. |- ! Fläche | 10…»</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Seite wurde neu angelegt: «{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; width:320px; margin:0 0 1em 1em;&amp;quot; |+ &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kleinandelfingen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; |- | colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | &lt;a href=&quot;/de/index.php?title=Datei:Kleinandelfingen.jpg&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Datei:Kleinandelfingen.jpg (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;300px|Kleinandelfingen&lt;/a&gt; |- ! Kanton | Zürich |- ! Bezirk | Andelfingen |- ! BFS-Nummer | 0033 |- ! Postleitzahl | 8451 Kleinandelfingen&amp;lt;br /&amp;gt;8452 Adlikon bei Andelfingen&amp;lt;br /&amp;gt;8462 Rheinau |- ! Ortsteile | Kleinandelfingen, Alten, Oerlingen |- ! Höhe | 370 m ü. M. |- ! Fläche | 10…»&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; width:320px; margin:0 0 1em 1em;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kleinandelfingen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | [[Datei:Kleinandelfingen.jpg|300px|Kleinandelfingen]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Kanton&lt;br /&gt;
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! Höhe&lt;br /&gt;
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! Einwohner&lt;br /&gt;
| 2270 &amp;lt;small&amp;gt;(31. Dezember 2025)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Einwohnerdichte&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
! Koordinaten&lt;br /&gt;
| 47.6008° N, 8.6828° O&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Website&lt;br /&gt;
| [https://www.kleinandelfingen.ch www.kleinandelfingen.ch]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kleinandelfingen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine politische [[Gemeinde im Kanton Zürich|Gemeinde]] im [[Bezirk Andelfingen]] des [[Kanton Zürich|Kantons Zürich]] in der [[Schweiz]]. Sie liegt im [[Zürcher Weinland]] nördlich von [[Winterthur]] und besteht aus den drei Ortschaften Kleinandelfingen, Alten und Oerlingen. Das Gemeindegebiet erstreckt sich beidseits wichtiger Verkehrsachsen zwischen Winterthur und [[Schaffhausen]] und reicht im Westen bis an die [[Thur]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde grenzt unmittelbar an den Bezirkshauptort [[Andelfingen ZH|Andelfingen]]. Die beiden Siedlungen Kleinandelfingen und Andelfingen sind nur durch die Thur und den Talraum voneinander getrennt und bilden gemeinsam ein regionales Zentrum des Zürcher Weinlandes. Trotz der engen Verflechtung sind sie eigenständige politische Gemeinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kleinandelfingen liegt im nördlichen Teil des Kantons Zürich zwischen Winterthur und Schaffhausen. Das Gemeindegebiet umfasst eine Fläche von 10,35 Quadratkilometern und wird durch eine abwechslungsreiche Landschaft aus Ackerflächen, Rebbergen, Wäldern, Bachläufen und Siedlungsgebieten geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hauptort Kleinandelfingen befindet sich östlich der Thur gegenüber von Andelfingen. Die beiden Orte sind durch Strassen- und Eisenbahnbrücken miteinander verbunden. Nördlich des Hauptortes liegt Alten, während sich Oerlingen im südöstlichen Teil der Gemeinde befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein grosser Teil des Gemeindegebiets wird landwirtschaftlich genutzt. Rund ein Drittel ist bewaldet. Die erhöhte Lage einzelner Gebiete eröffnet Ausblicke über das Zürcher Weinland bis zu den bewaldeten Höhenzügen des nördlichen Kantonsgebiets.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den markanten Landschaftsräumen gehört der Schiterberg, der sich nordöstlich des Dorfes erhebt. Seine Hänge werden teilweise für den Weinbau genutzt. Nach lokaler Überlieferung soll sich auf dem Schiterberg einst eine Burg befunden haben, von der heute jedoch keine deutlich sichtbaren baulichen Überreste erhalten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsteile ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die politische Gemeinde umfasst drei historisch unterschiedlich gewachsene Ortschaften:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kleinandelfingen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist der grösste Ortsteil und Sitz der Gemeindeverwaltung. Er liegt an der Thur und bildet zusammen mit Andelfingen das regionale Versorgungszentrum.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; befindet sich nördlich von Kleinandelfingen an der Strasse in Richtung Marthalen und Rheinau. Der Ort ist von landwirtschaftlich genutzten Flächen umgeben.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Oerlingen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; liegt südöstlich des Hauptortes in einer leicht hügeligen Landschaft. Das Dorf besitzt einen weitgehend ländlichen Charakter und ein historisch gewachsenes Ortsbild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeindegrenzen und die Zusammensetzung aus den drei Ortsteilen gehen auf die Verwaltungsorganisation des frühen 19. Jahrhunderts zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachbargemeinden ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kleinandelfingen grenzt an die Gemeinden [[Andelfingen ZH|Andelfingen]], [[Marthalen]], [[Rheinau ZH|Rheinau]], [[Ossingen]], [[Truttikon]] und [[Adlikon bei Andelfingen|Andelfingen]]. Durch die verschiedenen Gemeindefusionen im Bezirk haben sich einzelne amtliche Grenzbezeichnungen im Laufe der Zeit verändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühzeit und römische Epoche ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebiet von Kleinandelfingen war bereits in vorgeschichtlicher Zeit besiedelt. Archäologische Funde aus der Umgebung von Oerlingen weisen auf eine Nutzung während der Eisenzeit hin. In der Region wurden unter anderem frühkeltische Gräber entdeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch aus der römischen Epoche liegen Funde vor. Zu den bemerkenswerten Objekten gehört eine gut erhaltene Scheibenfibel aus der zweiten Hälfte des 2. Jahrhunderts. Solche Funde zeigen, dass das Gebiet in das Siedlungs- und Verkehrsnetz der römischen Provinzen nördlich der Alpen eingebunden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lage nahe der Thur und an natürlichen Verkehrswegen begünstigte die frühe Besiedlung. Landwirtschaftlich nutzbare Böden, Wälder und Wasserläufe boten günstige Lebensbedingungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kleinandelfingen wurde im Mittelalter erstmals urkundlich erwähnt. Die Herrschaftsverhältnisse waren während dieser Zeit komplex. Grundbesitz und Rechte lagen unter anderem bei den [[Grafen von Kyburg]], den [[Habsburg]]ern, den Herren von Diessenhofen und der Familie von Hohenlandenberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die niedere Gerichtsbarkeit und die Grundherrschaft waren teilweise mit kirchlichen Institutionen verbunden. Das Chorherrenstift Heiligberg bei Winterthur verfügte über Besitz und Rechte in Kleinandelfingen. Die bäuerliche Bevölkerung musste Abgaben und Zehnten an unterschiedliche weltliche und geistliche Grundherren leisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oerlingen gehörte historisch zur Grafschaft Kyburg. Nach dem Aussterben der Grafen von Kyburg im Jahr 1264 gelangte die Herrschaft an die Habsburger. Im 15. Jahrhundert wurde die Grafschaft zunächst pfandweise und später endgültig von der Stadt Zürich übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1434 gelangte auch die Herrschaft über Andelfingen, Kleinandelfingen und Alten an die Stadt Zürich. Das Gebiet wurde in die Zürcher Landvogtei Andelfingen eingegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unter Zürcher Herrschaft ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Landvogtei Andelfingen bestand von 1482 bis zum Ende der [[Alte Eidgenossenschaft|Alten Eidgenossenschaft]] im Jahr 1798. Der von Zürich eingesetzte Landvogt residierte im Schloss Andelfingen und vertrat die obrigkeitliche Gewalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kleinandelfingen war wirtschaftlich stark von der Landwirtschaft geprägt. Die Einwohner betrieben Ackerbau, Viehzucht, Weinbau und Handwerk. Die Nähe zur Thur ermöglichte den Betrieb von Mühlen und weiteren wasserabhängigen Gewerben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine spätmittelalterliche Kapelle in Kleinandelfingen wurde 1370 erwähnt. Nach der [[Reformation in der Schweiz|Reformation]] verlor sie ihre kirchliche Funktion und wurde profaniert. Im 17. Jahrhundert diente das Gebäude unter anderem als Gemeindehaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bevölkerung gehörte nach der Reformation zur reformierten Kirchgemeinde Andelfingen. Die Kirche auf der gegenüberliegenden Seite der Thur blieb das religiöse Zentrum für mehrere umliegende Dörfer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entstehung der politischen Gemeinde ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Einmarsch französischer Truppen und dem Zusammenbruch der alten Zürcher Herrschaftsordnung wurde das Gebiet 1798 Teil der [[Helvetische Republik|Helvetischen Republik]]. Die bisherigen Untertanenverhältnisse wurden aufgehoben und neue Verwaltungsstrukturen eingeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die politische Gemeinde Kleinandelfingen in ihrer heutigen grundsätzlichen Zusammensetzung entstand 1804. Sie vereinigte die Ortschaften Kleinandelfingen, Alten und Oerlingen. Seit der Kantonsverfassung von 1831 gehört sie zum Bezirk Andelfingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 19. Jahrhundert wurden die kommunalen Behörden, das Schulwesen und die örtliche Infrastruktur ausgebaut. Landwirtschaft und Heimarbeit blieben zunächst die wichtigsten Erwerbsgrundlagen. Daneben entwickelten sich Gewerbebetriebe und Dienstleistungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung im 20. und 21. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe des 20. Jahrhunderts wandelte sich Kleinandelfingen von einer überwiegend landwirtschaftlich geprägten Gemeinde zu einer Wohn- und Gewerbegemeinde. Die Verbesserung der Verkehrsverbindungen erleichterte das Pendeln nach Winterthur, Schaffhausen und Zürich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neue Wohnquartiere entstanden vor allem im Hauptort Kleinandelfingen. Gleichzeitig behielten Alten und Oerlingen ihren dörflichen Charakter. Die Bevölkerungszahl stieg besonders seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts deutlich an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nähe zur Autobahn A4, der Bahnhof Andelfingen und regionale Busverbindungen machten die Gemeinde für Berufspendler attraktiv. Dennoch blieben Landwirtschaft, Weinbau und die offene Kulturlandschaft wichtige Bestandteile des örtlichen Erscheinungsbildes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 2025 lebten 2270 Personen in der Gemeinde. Davon entfielen 1530 Einwohner auf Kleinandelfingen, 414 auf Oerlingen und 326 auf Alten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gemeinde_zahlen&amp;quot;&amp;gt;[https://www.kleinandelfingen.ch/portraet/zahlen-fakten.html/263 Gemeinde Kleinandelfingen: Zahlen und Fakten], abgerufen am 25. Juli 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bevölkerungsentwicklung zeigt seit mehreren Jahrzehnten eine grundsätzlich steigende Tendenz. Das Wachstum hängt unter anderem mit der guten Verkehrsanbindung, der Nähe zu den Arbeitszentren Winterthur und Schaffhausen sowie der hohen Wohnqualität im Zürcher Weinland zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Siedlungsentwicklung konzentriert sich hauptsächlich auf den Hauptort. Alten und Oerlingen wachsen langsamer und weisen weiterhin eine stärker ländliche Struktur auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sprache und Religion ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amtssprache ist Deutsch. Im Alltag wird überwiegend Zürichdeutsch gesprochen, wobei die örtliche Mundart zum Dialektraum des Zürcher Weinlandes gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bevölkerung war seit der Reformation mehrheitlich evangelisch-reformiert. Kleinandelfingen gehört zur reformierten Kirchgemeinde Andelfingen. Die reformierte Kirche befindet sich im benachbarten Andelfingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine katholische Kirche wurde 1939 in Kleinandelfingen errichtet. Sie dient der katholischen Bevölkerung der Umgebung und ist kirchenorganisatorisch mit der katholischen Kirchgemeinde der Region verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Zuzug und gesellschaftliche Veränderungen nahm die religiöse Vielfalt seit dem späten 20. Jahrhundert zu. Neben Angehörigen der Landeskirchen leben heute auch Personen anderer Glaubensgemeinschaften sowie konfessionslose Einwohner in der Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Legislative der Gemeinde ist die Gemeindeversammlung. Stimmberechtigte Einwohner entscheiden dort über Budget, Jahresrechnung, Bauvorhaben, kommunale Erlasse und weitere wichtige Geschäfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Exekutive bildet der Gemeinderat. Er führt die Gemeindeverwaltung, bereitet die Geschäfte der Gemeindeversammlung vor und ist für die Umsetzung der Beschlüsse verantwortlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeindeverwaltung befindet sich an der Kanzleistrasse 2 in Kleinandelfingen. Verschiedene öffentliche Aufgaben werden in Zusammenarbeit mit Andelfingen und weiteren Gemeinden des Bezirks erfüllt. Dazu gehören Bereiche wie Feuerwehr, Schule, Abfallentsorgung, Wasserversorgung, soziale Dienste und regionale Planung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gemeindewappen zeigt auf rotem Grund zwei schreitende goldene Löwen und einen Stern. Die Löwen gehen auf das historische Wappen der Grafen von Kyburg zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Motiv erinnert an die frühere Zugehörigkeit des Gebiets zur Grafschaft und späteren Landvogtei Andelfingen. Der zusätzliche Stern diente zur Unterscheidung von anderen Wappen, die ebenfalls auf das Kyburger Zeichen zurückgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Farben Rot und Gold sowie die beiden Löwen sind in mehreren Gemeindewappen des Zürcher Weinlandes und des ehemaligen kyburgischen Herrschaftsgebiets anzutreffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kleinandelfingen besitzt eine gemischte Wirtschaftsstruktur. Neben Landwirtschaft und Weinbau bestehen Gewerbe-, Handels- und Dienstleistungsbetriebe. Viele Einwohner arbeiten ausserhalb der Gemeinde und pendeln nach Winterthur, Schaffhausen, Zürich oder in andere Orte der Region.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landwirtschaft und Weinbau ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Landwirtschaft prägt weiterhin einen bedeutenden Teil des Gemeindegebiets. Angebaut werden unter anderem Getreide, Mais, Raps, Zuckerrüben, Kartoffeln, Gemüse und weitere Feldkulturen. Daneben bestehen Betriebe mit Viehhaltung und Milchwirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An geeigneten Hängen wird Weinbau betrieben. Der Schiterberg gehört zur Weinbaulandschaft des Zürcher Weinlandes. Die Rebflächen profitieren von sonnigen Lagen, durchlässigen Böden und dem vergleichsweise milden Klima im Thurtal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere Landwirtschaftsbetriebe vermarkten ihre Erzeugnisse direkt über Hofläden oder regionale Märkte. Dadurch werden lokale Wirtschaftskreisläufe und die Verbindung zwischen Landwirtschaft und Bevölkerung gestärkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gewerbe und Dienstleistungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Hauptort befinden sich Detailhandelsgeschäfte, Restaurants, Handwerksbetriebe, Arztpraxen und weitere Dienstleistungen. Wegen der unmittelbaren Nachbarschaft teilen Kleinandelfingen und Andelfingen zahlreiche Versorgungsangebote.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gewerbegebiete liegen vor allem in der Nähe der Hauptverkehrsachsen. Die gute Erreichbarkeit über die A4 begünstigt Unternehmen, die auf regionale Verkehrsverbindungen angewiesen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kleinandelfingen liegt an einer wichtigen Verkehrsachse zwischen Winterthur und Schaffhausen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Strassenverkehr ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Autobahn A4 (Schweiz)|Autobahn A4]] verläuft durch das Gemeindegebiet und besitzt einen Anschluss bei Kleinandelfingen. Sie verbindet die Gemeinde nach Süden mit Winterthur und Zürich sowie nach Norden mit Schaffhausen und der deutschen Grenze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Abschnitt zwischen Kleinandelfingen und der Verzweigung Winterthur-Nord wird von 2025 bis 2028 auf vier Fahrstreifen mit Richtungstrennung und Pannenstreifen ausgebaut. Das Projekt soll die Verkehrssicherheit verbessern, den Verkehrsfluss stabilisieren und die umliegenden Gemeinden vom Ausweichverkehr entlasten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;astra_a4&amp;quot;&amp;gt;[https://www.astra.admin.ch/de/a4-kleinandelfingen-verzweigung-winterthur-nord Bundesamt für Strassen: A4 Kleinandelfingen–Verzweigung Winterthur-Nord], abgerufen am 25. Juli 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regionale Strassen führen nach Andelfingen, Marthalen, Rheinau, Ossingen und in die umliegenden Dörfer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentlicher Verkehr ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bahnhof Andelfingen liegt westlich der Thur auf dem Gebiet der Nachbargemeinde und ist vom Zentrum Kleinandelfingens rasch erreichbar. Er befindet sich an der Bahnstrecke Winterthur–Schaffhausen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regelmässige Zugverbindungen führen nach Winterthur und Schaffhausen. In Winterthur bestehen Anschlüsse nach Zürich, St. Gallen und in weitere Regionen der Schweiz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Postauto- und regionale Buslinien erschliessen Kleinandelfingen, Alten, Oerlingen und benachbarte Gemeinden. Der öffentliche Verkehr ist in den [[Zürcher Verkehrsverbund]] eingebunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fuss- und Veloverkehr ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere Wander- und Velowege führen durch das Gemeindegebiet. Besonders beliebt sind Routen entlang der Thur sowie Verbindungen durch die Reb- und Waldgebiete des Zürcher Weinlandes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brücken über die Thur verbinden Kleinandelfingen mit Andelfingen. Für den Langsamverkehr bestehen zusätzliche lokale Wege zwischen den Ortsteilen und den umliegenden Gemeinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde verfügt über Einrichtungen für Kindergarten und Primarschule. Teile des Schulwesens werden gemeinsam mit benachbarten Gemeinden organisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sekundarschule befindet sich im Raum Andelfingen und dient Jugendlichen aus mehreren Gemeinden des Bezirks. Weiterführende Schulen und Berufsfachschulen befinden sich vor allem in Winterthur und Schaffhausen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die regionale Zusammenarbeit ermöglicht es, schulische Angebote, Betreuung und spezialisierte Dienste auch in einer vergleichsweise kleinen Gemeinde bereitzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsbild von Kleinandelfingen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im alten Dorfkern sind mehrere traditionelle Bauern- und Wohnhäuser erhalten. Sie dokumentieren die frühere landwirtschaftliche Prägung der Gemeinde. Charakteristisch sind langgestreckte Vielzweckbauten, Riegelhäuser und Gebäude mit grossen Scheunenteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Nähe zu Andelfingen bilden die historischen Siedlungsbereiche beidseits der Thur einen zusammenhängenden Kulturraum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Oerlingen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oerlingen besitzt ein ländliches Ortsbild mit historischen Bauernhäusern und Hofanlagen. In der Umgebung wurden bedeutende archäologische Funde gemacht, darunter frühkeltische Gräber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dorf beging 2011 das 900-jährige Jubiläum seiner ersten urkundlichen Erwähnung. Die Geschichte des Ortsteils ist eng mit der Grafschaft Kyburg und später mit der Zürcher Herrschaft verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haldenmühle ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Haldenmühle gehört zu den historischen Gewerbebauten der Region. Mühlen waren für die Verarbeitung des in der Umgebung angebauten Getreides von grosser wirtschaftlicher Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichte der Anlage ist mit mehreren lokalen Familien verbunden. Anfang des 18. Jahrhunderts gelangte sie in den Besitz der Familie Arbenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schiterberg ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schiterberg ist ein bewaldeter und teilweise mit Reben bepflanzter Höhenzug bei Kleinandelfingen. Nach einer örtlichen Überlieferung soll dort die Burg Schiterberg gestanden haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist das Gebiet vor allem als Naherholungsraum und Weinlage bekannt. Wege führen durch Rebberge, Landwirtschaftsflächen und Waldstücke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Thurraum ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Landschaft entlang der Thur gehört zu den wichtigsten Naherholungsgebieten der Gemeinde. Spazier- und Wanderwege führen am Fluss entlang und durch die angrenzenden Wälder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Thur ist zugleich ein wertvoller Lebensraum für Pflanzen und Tiere. Renaturierungen und Hochwasserschutzmassnahmen sollen natürliche Flussabschnitte erhalten und die Sicherheit der umliegenden Siedlungen gewährleisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Vereinsleben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gesellschaftliche Leben wird durch zahlreiche Vereine und lokale Organisationen geprägt. Dazu gehören Sportvereine, Musikgesellschaften, Schützenvereine, Kulturvereine und gemeinnützige Vereinigungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Veranstaltungen werden gemeinsam mit Andelfingen oder weiteren Gemeinden des Bezirks durchgeführt. Dorffeste, Märkte, Konzerte und Vereinsanlässe fördern den Austausch zwischen den drei Ortsteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Heimatkundliche Archiv Andelfingen sammelt Dokumente, Bilder, Karten und Gegenstände zur Geschichte von Andelfingen und Kleinandelfingen. Es trägt zur Erforschung und Vermittlung der regionalen Geschichte bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Natur und Erholung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wälder, Rebberge und Flusslandschaften rund um Kleinandelfingen bieten zahlreiche Möglichkeiten für Spaziergänge, Wanderungen und Velotouren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Thurauen bilden einen ökologisch bedeutenden Landschaftsraum. Sie bieten Lebensraum für Wasservögel, Amphibien, Fische, Insekten und verschiedene Pflanzenarten. Die intensive Nutzung des Talraums durch Landwirtschaft, Verkehr und Siedlungen erfordert einen sorgfältigen Ausgleich zwischen Naturschutz und menschlichen Bedürfnissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die offene Landschaft zwischen Kleinandelfingen, Alten und Oerlingen vermittelt ein für das Zürcher Weinland typisches Erscheinungsbild. Feldwege verbinden die Dörfer mit Aussichtspunkten, Waldgebieten und benachbarten Gemeinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Johann Ulrich Landolt ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Johann Ulrich Landolt]] wurde 1821 in Kleinandelfingen geboren und war Gemeindeschreiber, Gemeindeammann, Bezirksrat und Zürcher Kantonsrat. Er gehörte im 19. Jahrhundert zu den einflussreichen lokalen Politikern des Bezirks Andelfingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jakob Fehr ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Jakob Fehr]] wurde 1828 in Kleinandelfingen geboren. Er war Jurist und Politiker und wirkte unter anderem im politischen Leben des Kantons Zürich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere weitere Mitglieder alteingesessener Familien aus Kleinandelfingen übernahmen im 19. und 20. Jahrhundert Funktionen in Gemeinde, Bezirk und Kanton.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusammenarbeit in der Region ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kleinandelfingen arbeitet in zahlreichen Bereichen eng mit Andelfingen und anderen Gemeinden des Zürcher Weinlandes zusammen. Die kleinräumige Gemeindestruktur des Bezirks macht gemeinsame Institutionen und Zweckverbände erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zusammenarbeit betrifft unter anderem Feuerwehr, Schulen, Zivilschutz, Altersversorgung, Abfallwirtschaft, Wasserversorgung und regionale Verkehrsplanung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kleinandelfingen und Andelfingen bilden räumlich und wirtschaftlich ein gemeinsames Zentrum. Während Andelfingen Sitz mehrerer Bezirksbehörden ist, verfügt Kleinandelfingen über Wohngebiete, Gewerbeflächen und wichtige Verkehrsanlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bezirk Andelfingen]]&lt;br /&gt;
* [[Andelfingen ZH]]&lt;br /&gt;
* [[Zürcher Weinland]]&lt;br /&gt;
* [[Thur]]&lt;br /&gt;
* [[Autobahn A4 (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Gemeinden des Kantons Zürich]]&lt;br /&gt;
* [[Kanton Zürich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.kleinandelfingen.ch/ Offizielle Website der Gemeinde Kleinandelfingen]&lt;br /&gt;
* [https://www.zh.ch/de/politik-staat/gemeinden/gemeindeportraet.html Gemeindeporträts des Kantons Zürich]&lt;br /&gt;
* [https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/000027/ Kleinandelfingen im Historischen Lexikon der Schweiz]&lt;br /&gt;
* [https://www.zuercher-weinland.ch/ Zürcher Weinland]&lt;br /&gt;
* [https://www.astra.admin.ch/de/a4-kleinandelfingen-verzweigung-winterthur-nord Ausbauprojekt der Autobahn A4]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Kleinandelfingen|Kleinandelfingen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Zürich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeinde im Kanton Zürich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bezirk Andelfingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zürcher Weinland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Thur]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nick Frei</name></author>
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