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	<title>Kanton Basel - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Helvetia Wiki – Die Enzyklopädie der Schweiz</subtitle>
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		<title>Nick Frei: Die Seite wurde neu angelegt: «{| class=&quot;wikitable float-right&quot; style=&quot;float:right; width:315px; margin:0 0 1em 1em;&quot; ! colspan=&quot;2&quot; | Kanton Basel |- | &#039;&#039;&#039;Staatsform&#039;&#039;&#039; | Historischer eidgenössischer Ort beziehungsweise Kanton |- | &#039;&#039;&#039;Hauptort und Regierungssitz&#039;&#039;&#039; | Basel |- | &#039;&#039;&#039;Beitritt zur Eidgenossenschaft&#039;&#039;&#039; | 13. Juli 1501 |- | &#039;&#039;&#039;Rang in der Alten Eidgenossenschaft&#039;&#039;&#039; | Elfter Ort |- | &#039;&#039;&#039;Auflösung&#039;&#039;&#039; | 26. August 1833 |- | &#039;&#039;&#039;Nachfolgekantone&#039;&#039;&#039; | Kanton Basel-Stadt|Base…»</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Seite wurde neu angelegt: «{| class=&amp;quot;wikitable float-right&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; width:315px; margin:0 0 1em 1em;&amp;quot; ! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Kanton Basel |- | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Staatsform&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; | Historischer eidgenössischer Ort beziehungsweise Kanton |- | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hauptort und Regierungssitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; | &lt;a href=&quot;/de/Basel&quot; title=&quot;Basel&quot;&gt;Basel&lt;/a&gt; |- | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beitritt zur Eidgenossenschaft&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; | 13. Juli 1501 |- | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rang in der Alten Eidgenossenschaft&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; | Elfter Ort |- | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Auflösung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; | 26. August 1833 |- | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nachfolgekantone&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; | Kanton Basel-Stadt|Base…»&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable float-right&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; width:315px; margin:0 0 1em 1em;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Kanton Basel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Staatsform&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Historischer eidgenössischer Ort beziehungsweise Kanton&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hauptort und Regierungssitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| [[Basel]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beitritt zur Eidgenossenschaft&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| 13. Juli 1501&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rang in der Alten Eidgenossenschaft&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Elfter Ort&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Auflösung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| 26. August 1833&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nachfolgekantone&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| [[Kanton Basel-Stadt|Basel-Stadt]] und [[Kanton Basel-Landschaft|Basel-Landschaft]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Amtssprache&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Deutsch&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Konfession&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| seit 1529 überwiegend reformiert; seit 1815 auch katholische Gebiete&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wappen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Schwarzer [[Baselstab]] auf weissem Grund&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Parlament&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Grosser Rat&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Regierung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Kleiner Rat&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kanton Basel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein historischer Ort der [[Alte Eidgenossenschaft|Alten Eidgenossenschaft]] und später ein Kanton der [[Schweiz]]. Er entstand aus dem von der Stadt [[Basel]] aufgebauten Territorium und gehörte seit dem 13. Juli 1501 zur Eidgenossenschaft. Nach politischen und militärischen Auseinandersetzungen zwischen der Stadt und der Landschaft wurde der Kanton 1833 in die beiden Gemeinwesen [[Kanton Basel-Stadt|Basel-Stadt]] und [[Kanton Basel-Landschaft|Basel-Landschaft]] geteilt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hls-basel&amp;quot;&amp;gt;[https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/007387/ Andreas Staehelin u. a.: Basel (Kanton).] In: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Lexikon der Schweiz&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 5. August 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kantonsgebiet umfasste die Stadt Basel, die stadtnahen Gemeinden am Rhein und einen grossen Teil des heutigen Baselbiets. Im Jahr 1815 kamen neun Gemeinden des ehemaligen [[Fürstbistum Basel|Fürstbistums Basel]] hinzu. Das heutige [[Laufental]] gehörte dagegen nicht zum alten Kanton Basel, sondern wurde 1815 dem [[Kanton Bern]] zugewiesen und erst 1994 Teil des Kantons Basel-Landschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Kanton Basel&amp;#039;&amp;#039; wird heute gelegentlich in historischem Zusammenhang oder als Sammelbegriff für die beiden Basel verwendet. Einen gegenwärtigen Schweizer Kanton dieses Namens gibt es jedoch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung des Basler Territorialstaats ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die politische Entwicklung des späteren Kantons Basel ging von der Stadt Basel aus. Im Mittelalter stand die Stadt zunächst unter der Herrschaft des [[Fürstbistum Basel|Bischofs von Basel]]. Seit dem 12. Jahrhundert gewann der städtische Rat schrittweise eigene Rechte. Die wirtschaftliche Bedeutung Basels, seine Lage am Rhein und die zunehmende Macht der Zünfte stärkten die politische Selbstständigkeit der Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das schwere [[Basler Erdbeben 1356|Erdbeben von 1356]] beschädigte zahlreiche Burgen und Herrschaftssitze in der Umgebung. Zugleich gerieten verschiedene geistliche und weltliche Grundherren in finanzielle Schwierigkeiten. Die Stadt Basel nutzte diese Entwicklung, um Pfandschaften, Gerichtsrechte, Burgen und ganze Herrschaften zu erwerben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen entscheidenden Schritt bildete der Erwerb der Herrschaften [[Liestal]], [[Waldenburg BL|Waldenburg]] und [[Homburg BL|Homburg]] im Jahr 1400. Der Basler Bischof Humbert von Neuenburg überliess der Stadt diese Gebiete gegen eine Zahlung von 22&amp;#039;000 Gulden. Basel setzte auf den Burgen und in den Städten eigene Vögte ein und übernahm die hohe Gerichtsbarkeit, die Steuererhebung und weitere Herrschaftsrechte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;homburg&amp;quot;&amp;gt;[https://www.archaeologie.bl.ch/entdecken/fundstelle/62/die-homburg/ Die Homburg]. Archäologie Baselland, abgerufen am 5. August 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1461 kaufte Basel von den Freiherren von Falkenstein die Herrschaft [[Farnsburg]] und die damit verbundenen landgräflichen Rechte im Sisgau. In den folgenden Jahren kamen unter anderem Zunzgen, Sissach, Itingen und Böckten hinzu. Die Herrschaft Münchenstein-Muttenz gelangte 1479 zunächst als Pfand an Basel.&amp;lt;ref name=&amp;quot;farnsburg&amp;quot;&amp;gt;[https://www.baselland.ch/politik-und-behorden/regierungsrat/medienmitteilungen/burgen-im-baselbiet-werden-gesichert-nach-den-ruinen-homburg-und-pfeffingen-folgt-nun-die-farnsburg Burgen im Baselbiet werden gesichert]. Kanton Basel-Landschaft, abgerufen am 5. August 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch weitere Käufe und Verträge entstand bis zum Beginn des 16. Jahrhunderts ein zusammenhängendes, wenn auch rechtlich unterschiedlich gegliedertes Territorium. Die Stadt Basel war dessen politisches und wirtschaftliches Zentrum. Die ländlichen Gebiete wurden als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Landschaft Basel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Baselbiet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beitritt zur Eidgenossenschaft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Basel unterhielt bereits vor 1501 enge wirtschaftliche und militärische Beziehungen zu eidgenössischen Orten. Während des [[Schwabenkrieg|Schwabenkriegs]] von 1499 bemühte sich die Stadt um Neutralität. Der Ausgang des Krieges und die zunehmende Abgrenzung der Eidgenossenschaft vom [[Heiliges Römisches Reich|Heiligen Römischen Reich]] verstärkten jedoch das Interesse Basels an einem dauerhaften Bündnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 13. Juli 1501 trat Basel gemeinsam mit [[Kanton Schaffhausen|Schaffhausen]] der Eidgenossenschaft bei. Der Beitritt wurde auf dem Basler Marktplatz feierlich beschworen. Basel wurde als elfter Ort in die Reihenfolge der eidgenössischen Stände aufgenommen; Schaffhausen folgte als zwölfter Ort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Beitritt sicherte Basel militärischen Schutz und erleichterte den Handel mit den eidgenössischen Gebieten. Gleichzeitig verpflichtete sich der neue Ort, Truppen und finanzielle Beiträge für gemeinsame Unternehmungen bereitzustellen. An der [[Tagsatzung]] wurde Basel durch eigene Gesandte vertreten und verfügte über eine Standesstimme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl offiziell der gesamte Basler Herrschaftsbereich Teil des eidgenössischen Orts wurde, lag die politische Macht fast ausschliesslich in der Stadt. Die Landbevölkerung war nicht als gleichberechtigter Bündnispartner an der Tagsatzung beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Territorium und Verwaltung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kanton Basel war ein Stadtstaat mit einem umfangreichen ländlichen Untertanengebiet. Die Stadt Basel bildete das politische Zentrum, während die Landschaft durch Landvögte verwaltet wurde. Diese stammten gewöhnlich aus der städtischen Führungsschicht und wurden vom Basler Rat eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der frühen Neuzeit war die Landschaft in sieben Landvogteien gegliedert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Landvogtei&lt;br /&gt;
! Verwaltungssitz&lt;br /&gt;
! Ungefähres Gebiet&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Farnsburg&lt;br /&gt;
| [[Farnsburg]]&lt;br /&gt;
| Oberes Ergolztal und östliches Baselbiet&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Homburg&lt;br /&gt;
| [[Homburg BL|Homburg]]&lt;br /&gt;
| Homburgertal und Umgebung von Läufelfingen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Waldenburg&lt;br /&gt;
| [[Waldenburg BL|Waldenburg]]&lt;br /&gt;
| Frenkentäler und Oberer Hauenstein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Liestal&lt;br /&gt;
| [[Liestal]]&lt;br /&gt;
| Unteres und mittleres Ergolztal&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Münchenstein&lt;br /&gt;
| [[Münchenstein]]&lt;br /&gt;
| Unteres Birstal&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Riehen&lt;br /&gt;
| [[Riehen]]&lt;br /&gt;
| Riehen, Bettingen und benachbarte Gebiete&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kleinhüningen&lt;br /&gt;
| [[Kleinhüningen]]&lt;br /&gt;
| Gebiet am rechten Rheinufer nördlich von Basel&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeitweise bestand zusätzlich eine Landvogtei Ramstein. Sie wurde 1673 mit der Landvogtei Waldenburg vereinigt. An der Spitze jeder Vogtei stand ein Landvogt, der im Auftrag des Basler Rates insbesondere das Polizei-, Steuer-, Militär- und Gerichtswesen beaufsichtigte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;landvogteien&amp;quot;&amp;gt;[https://forschung.stadtgeschichtebasel.ch/items/abb14375.html Die Amtsbezirke der Herrschaft Basel]. Forschungsdatenplattform Stadt.Geschichte.Basel, abgerufen am 5. August 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinden besassen teilweise eigene Gerichte, Gemeindeversammlungen und lokale Amtsträger. Umfang und Form dieser Rechte unterschieden sich von Ort zu Ort. Der Basler Rat respektierte zahlreiche hergebrachte Rechte, schränkte sie aber besonders nach Aufständen oder politischen Konflikten ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liestal nahm eine besondere Stellung ein. Als Stadt verfügte es über weitergehende Selbstverwaltungsrechte als die meisten Landgemeinden. Nach dem [[Schweizer Bauernkrieg 1653|Bauernkrieg von 1653]] verlor Liestal jedoch zeitweise das Recht, seinen Rat und seine Schultheissen vollständig selbst zu bestimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Ordnung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die oberste politische Gewalt lag beim Grossen Rat und beim Kleinen Rat in Basel. Der Grosse Rat war das umfangreichere gesetzgebende Organ, während der Kleine Rat die laufenden Regierungsgeschäfte führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die politische Ordnung war eng mit den Basler Zünften verbunden. Seit den Auseinandersetzungen zwischen Adel und Bürgerschaft im Spätmittelalter erhielten die Zünfte wachsenden Einfluss auf den Rat. Dennoch blieb die tatsächliche Macht auf einen vergleichsweise kleinen Kreis städtischer Familien und Amtsträger konzentriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bewohner der Landschaft hatten bis 1798 keine gleichberechtigte Vertretung in den kantonalen Behörden. Sie waren Untertanen der städtischen Obrigkeit, obwohl sie Steuern bezahlten, Militärdienst leisteten und einen grossen Teil der Nahrungsmittel sowie der gewerblichen Erzeugnisse des Kantons produzierten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Landvögte waren gegenüber dem Rat rechenschaftspflichtig. Beschwerden aus den Gemeinden wurden in Basel behandelt. Für die ländliche Bevölkerung war der Zugang zu höheren Ämtern und zur kantonalen Gesetzgebung jedoch weitgehend ausgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reformation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem Einfluss des Humanismus und der reformatorischen Bewegung entwickelte sich Basel in den 1520er-Jahren zu einem Zentrum religiöser Debatten. Zu den wichtigsten Vertretern der Basler Reformation gehörte [[Johannes Oekolampad]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 1529 setzte sich die Reformation nach politischen Unruhen und einem Bildersturm endgültig durch. Die Messe wurde abgeschafft, Klöster wurden aufgehoben oder einer neuen Nutzung zugeführt, und die kirchlichen Einrichtungen kamen unter staatliche Aufsicht. Das [[Basler Münster]] wurde zu einer reformierten Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt führte die neue Konfession auch in ihrem ländlichen Herrschaftsgebiet ein. Der Kanton Basel war danach während fast drei Jahrhunderten überwiegend reformiert. Kirche und Staat waren eng miteinander verbunden; Pfarrer übernahmen neben religiösen Aufgaben auch Funktionen im Schul- und Armenwesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Anschluss des katholisch geprägten Birsecks im Jahr 1815 wurde der Kanton konfessionell gemischt. Den neuen Gemeinden musste die freie Ausübung des katholischen Glaubens zugesichert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konflikte zwischen Obrigkeit und Landschaft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Herrschaft der Stadt wurde von der Landbevölkerung nicht widerspruchslos akzeptiert. Wirtschaftliche Belastungen, Einschränkungen lokaler Rechte und Konflikte um Abgaben führten wiederholt zu Widerstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Deutscher Bauernkrieg|Deutschen Bauernkriegs]] von 1525 stellten auch Baselbieter Gemeinden Forderungen nach geringeren Abgaben und grösserer Selbstbestimmung. Der Konflikt konnte zunächst durch Verhandlungen beendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1591 bis 1594 kam es zum sogenannten [[Rappenkrieg]]. Anlass waren Steuererhöhungen, mit denen die Stadt ihre Schulden begleichen wollte. Gemeinden der Landschaft verweigerten Abgaben und organisierten gemeinsamen Widerstand. Erst nach eidgenössischer Vermittlung und militärischem Druck wurde der Konflikt beigelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Schweizer Bauernkrieg von 1653 beteiligten sich Teile des Baselbiets an der Erhebung gegen städtische Obrigkeiten. Nach dem Scheitern des Aufstands wurden führende Beteiligte bestraft und verschiedene kommunale Rechte eingeschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Konflikte führten nicht unmittelbar zur Aufhebung der städtischen Herrschaft. Sie stärkten jedoch das Bewusstsein der Landschaft für eigene politische und wirtschaftliche Interessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Gesellschaft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt und die Landschaft bildeten einen eng verflochtenen Wirtschaftsraum. Basel profitierte von seiner Lage am Rhein und an wichtigen Strassen zwischen dem Oberrhein, dem Schweizer Mittelland, Frankreich und Süddeutschland. Handel, Geldgeschäfte, Buchdruck und später die Seidenbandindustrie prägten die städtische Wirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 1460 gegründete [[Universität Basel]] machte die Stadt zu einem bedeutenden Zentrum von Wissenschaft und Humanismus. Gelehrte und Buchdrucker wie [[Erasmus von Rotterdam]], Johannes Froben und die Familie Amerbach trugen zur internationalen Ausstrahlung Basels bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Landschaft dominierten Landwirtschaft, Viehzucht, Weinbau und Forstwirtschaft. Seit dem 17. und 18. Jahrhundert gewann die Heimarbeit an Bedeutung. Viele Familien arbeiteten für städtische Seidenband- und Textilunternehmen. Dadurch entstand eine frühe Form arbeitsteiliger Produktion, bei der das Kapital und der Handel in der Stadt konzentriert waren, während ein Teil der Herstellung auf dem Land erfolgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wirtschaftliche Abhängigkeit war gegenseitig. Die Stadt benötigte Lebensmittel, Arbeitskräfte und Produktionskapazitäten aus dem Umland. Die Landschaft war auf den städtischen Markt, Kredite und den internationalen Handel angewiesen. Politisch blieb dieses Verhältnis jedoch bis 1798 ungleich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Basler Revolution von 1798 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Französische Revolution]] verstärkte auch im Kanton Basel die Forderungen nach Freiheit und Rechtsgleichheit. Aufklärerische Kreise in der Stadt und Vertreter der Landschaft begannen gemeinsam, eine Reform der staatlichen Ordnung vorzubereiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 13. Januar 1798 formulierten Vertreter der Landschaft in Liestal Forderungen nach Gleichheit, Freiheit und politischer Mitwirkung. Eine Woche später stellte die Basler Obrigkeit der Landschaft eine Gleichheitsurkunde aus. Damit wurde die rechtliche Unterordnung der Landbevölkerung formell aufgehoben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;revolution1798&amp;quot;&amp;gt;[https://geschichte.bl.ch/spezial/politikerbiografien/die-akteure-der-revolution-von-1798.html Die Akteure der Revolution von 1798]. Geschichte des Kantons Basel-Landschaft, abgerufen am 5. August 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Liestal und anderen Gemeinden wurden Freiheitsbäume errichtet. Die Landvogteien wurden aufgehoben, und die letzten Vögte verliessen ihre Amtssitze. Die Burgen Farnsburg, Homburg und Waldenburg wurden als Symbole der alten Herrschaft beschädigt oder in Brand gesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Einmarsch französischer Truppen wurde der Kanton Basel Teil der zentralistisch organisierten [[Helvetische Republik|Helvetischen Republik]]. Stadt und Landschaft bildeten nun rechtlich gleichgestellte Bestandteile eines Verwaltungsbezirks des neuen Einheitsstaates. Der Kanton war in die Distrikte Basel, Liestal, Gelterkinden und Waldenburg gegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helvetische Republik war von politischen Auseinandersetzungen, Kriegskosten, Einquartierungen und wirtschaftlichen Schwierigkeiten geprägt. Dennoch schuf sie wichtige Grundlagen für die spätere politische Gleichberechtigung der Landschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mediation und Restauration ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der [[Mediationsakte]] von 1803 erhielt Basel seine Stellung als weitgehend selbstständiger Kanton zurück. Die staatliche Ordnung verband Elemente der alten städtischen Herrschaft mit neuen repräsentativen Institutionen. Die Landschaft wurde politisch beteiligt, blieb gegenüber der Stadt jedoch benachteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende der napoleonischen Herrschaft verabschiedete der Grosse Rat 1814 eine neue Kantonsverfassung. Diese stärkte erneut den Einfluss der städtischen Führungsschicht. Von den 150 Sitzen im Grossen Rat entfielen 90 auf die Stadt und 60 auf die Landschaft. Die Sitzverteilung entsprach nicht dem Bevölkerungsverhältnis und wurde zu einer zentralen Ursache der späteren Kantonstrennung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;verfassung1814&amp;quot;&amp;gt;[https://geschichte.bl.ch/politik/uebergang-zur-demokratie/ungleichheit-per-verfassung.html Ungleichheit per Verfassung]. Geschichte des Kantons Basel-Landschaft, abgerufen am 5. August 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die politische Macht blieb zudem durch indirekte Wahlen, hohe Zugangsvoraussetzungen und die Selbstergänzung des Grossen Rats eingeschränkt. Viele Bewohner der Landschaft betrachteten die Ordnung von 1814 als Rückkehr zur früheren städtischen Vorherrschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anschluss des Birsecks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Wiener Kongress]] löste das ehemalige Fürstbistum Basel nicht wieder als selbstständigen Staat ein. Der grössere Teil seines Gebiets wurde 1815 dem Kanton Bern zugeteilt. Neun deutschsprachige Gemeinden kamen zum Kanton Basel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Aesch BL|Aesch]]&lt;br /&gt;
* [[Allschwil]]&lt;br /&gt;
* [[Arlesheim]]&lt;br /&gt;
* [[Ettingen]]&lt;br /&gt;
* [[Oberwil BL|Oberwil]]&lt;br /&gt;
* [[Pfeffingen BL|Pfeffingen]]&lt;br /&gt;
* [[Reinach BL|Reinach]]&lt;br /&gt;
* [[Schönenbuch]]&lt;br /&gt;
* [[Therwil]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinden wurden im neuen Bezirk Birseck zusammengefasst. Der Kanton Basel nahm das Gebiet am 26. Dezember 1815 formell in Besitz; die Vereinigungsfeier fand zwei Tage später statt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;birseck&amp;quot;&amp;gt;[https://grosserrat.bs.ch/schauplatz/436-vor-200-jahren-erhielt-der-grosse-rat-folgenschweren-zuzug-aus-dem-birseck Vor 200 Jahren erhielt der Grosse Rat folgenschweren Zuzug aus dem Birseck]. Grosser Rat des Kantons Basel-Stadt, 10. März 2015, abgerufen am 5. August 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die neuen Gemeinden waren mehrheitlich katholisch. Ihnen wurden die freie Religionsausübung und der Verzicht auf die Wiedereinführung feudaler Rechte zugesichert. Politisch erhielten sie im Grossen Rat zunächst jedoch nur vier Sitze. Die geringe Vertretung und besondere finanzielle Belastungen förderten später die Unterstützung für die Trennungsbewegung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Duggingen und Grellingen, die ebenfalls zur früheren fürstbischöflichen Vogtei Pfeffingen gehört hatten, wurden 1815 zusammen mit dem Laufental dem Kanton Bern zugeteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Basler Kantonstrennung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ursachen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Julirevolution von 1830]] in Frankreich löste in vielen Schweizer Kantonen liberale Reformbewegungen aus. Auch im Baselbiet verlangten Gemeindevertreter eine neue Verfassung und eine Vertretung im Grossen Rat nach Massgabe der Bevölkerungszahl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ursachen des Konflikts waren vielfältig. Dazu gehörten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die politische Untervertretung der Landschaft;&lt;br /&gt;
* die erneute Einschränkung der 1798 erreichten Gleichberechtigung;&lt;br /&gt;
* die Konzentration von Verwaltung, Bildung und staatlichen Einrichtungen in der Stadt;&lt;br /&gt;
* wirtschaftliche Interessengegensätze;&lt;br /&gt;
* die Unzufriedenheit im seit 1815 zum Kanton gehörenden Birseck;&lt;br /&gt;
* das Misstrauen zwischen der städtischen Führungsschicht und den liberalen Vertretern der Landschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht alle Landgemeinden unterstützten die Trennung. Mehrere Orte blieben zunächst der Stadtregierung treu oder versuchten, zwischen den Konfliktparteien zu vermitteln.&amp;lt;ref name=&amp;quot;akteuretrennung&amp;quot;&amp;gt;[https://geschichte.bl.ch/spezial/politikerbiografien/die-akteure-der-kantonstrennung-von-1830-1833.html Die Akteure der Kantonstrennung von 1830–1833]. Geschichte des Kantons Basel-Landschaft, abgerufen am 5. August 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufstand und Teiltrennung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 6. Januar 1831 wurde in Liestal eine provisorische Regierung der Landschaft gewählt. Die Basler Regierung betrachtete dieses Vorgehen als Aufstand und setzte Truppen gegen mehrere Gemeinden ein. Die eidgenössische Tagsatzung versuchte wiederholt, zwischen den Parteien zu vermitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine neue Basler Verfassung gewährte der Landschaft zusätzliche Rechte, beseitigte die grundsätzlichen Streitpunkte jedoch nicht. 1832 beschlossen zahlreiche Gemeinden die Trennung von der Stadt. Vertreter von 46 Gemeinden erklärten am 17. März 1832 den Zusammenschluss zum Kanton Basel-Landschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4. Mai 1832 nahm die Landschaft eine eigene Verfassung an. Sie führte die Gewaltentrennung, ein allgemeines Wahlrecht für Männer über 20 Jahre und das Vetorecht ein. [[Liestal]] wurde zum Hauptort des neuen Gemeinwesens.&amp;lt;ref name=&amp;quot;aufbaukanton&amp;quot;&amp;gt;[https://geschichte.bl.ch/politik/gruendung-des-kantons/aufbau-eines-kantons.html Aufbau eines Kantons]. Geschichte des Kantons Basel-Landschaft, abgerufen am 5. August 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tagsatzung anerkannte zunächst nur eine teilweise Trennung. Gemeinden, die weiterhin zur Stadt halten wollten, blieben in einer unsicheren politischen Lage. Beide Seiten bauten eigene Verwaltungen und militärische Verbände auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Militärische Entscheidung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1833 eskalierte der Konflikt erneut. Am 3. August zogen Basler Truppen von der Stadt in Richtung Liestal. Bei der [[Hülftenschanz]] zwischen Pratteln und Frenkendorf wurden sie von Truppen der Landschaft geschlagen. Der Rückzug nach Basel war mit hohen Verlusten verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der militärischen Niederlage war eine Wiederherstellung des gemeinsamen Kantons kaum noch möglich. Am 26. August 1833 beschloss die eidgenössische Tagsatzung die vollständige Trennung des Kantons Basel.&amp;lt;ref name=&amp;quot;totaltrennung&amp;quot;&amp;gt;[https://geschichte.bl.ch/spezial/politikerbiografien/politikerbiografien-nebentext.html?tx_hfgbl_circuit%5Barticle%5D=351&amp;amp;tx_hfgbl_circuit%5BmainArticle%5D=39 Am 26. August 1833 besiegelte die Tagsatzung die Totaltrennung]. Geschichte des Kantons Basel-Landschaft, abgerufen am 5. August 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Basel-Stadt erhielt die Stadt Basel sowie die Gemeinden Kleinhüningen, Riehen und Bettingen. Kleinhüningen wurde 1908 in die Stadt Basel eingemeindet. Das übrige Gebiet des früheren Kantons einschliesslich des Birsecks bildete Basel-Landschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Teilung des Staatsvermögens ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der politischen Trennung mussten das Staatsvermögen, die Schulden, Waffen, Bibliotheken, Kunstgegenstände und Archivbestände zwischen den beiden neuen Kantonen aufgeteilt werden. Die Verhandlungen dauerten mehrere Jahre und wurden von der Tagsatzung begleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders umstritten war die Teilung des [[Basler Münsterschatz]]es. Basel-Landschaft erhielt einen erheblichen Anteil, den der junge Kanton aus finanziellen Gründen teilweise versteigerte. Bedeutende Stücke gelangten dadurch in Museen und Privatsammlungen im Ausland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Bestände des Staatsarchivs wurden geteilt. Dokumente, die sich ausschliesslich auf das Gebiet eines der beiden Kantone bezogen, wurden diesem zugewiesen. Akten, die den gesamten alten Kanton Basel betrafen, blieben gemeinsames Eigentum und werden im Staatsarchiv Basel-Stadt aufbewahrt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;archivteilung&amp;quot;&amp;gt;[https://dls.staatsarchiv.bs.ch/de/%C3%BCber-uns/geschichte-des-archivs/ Geschichte des Archivs]. Staatsarchiv Basel-Stadt, abgerufen am 5. August 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Universität Basel blieb eine Einrichtung des Stadtkantons. Basel-Landschaft beteiligte sich später auf vertraglicher Grundlage an einzelnen städtischen Institutionen und ist seit 2007 gleichberechtigter Trägerkanton der Universität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen und Symbole ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wappen des Kantons Basel zeigte einen schwarzen Baselstab auf weissem Grund. Der Baselstab ist ein stilisierter Bischofsstab und geht auf das Wappen des früheren Fürstbistums zurück. Nach der Loslösung der Stadt von der bischöflichen Herrschaft wurde der Stab zum Symbol des städtischen Gemeinwesens und des Kantons.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Trennung behielt Basel-Stadt den schwarzen, nach heraldisch rechts gerichteten Baselstab. Basel-Landschaft schuf ein eigenes Wappen mit einem roten, nach heraldisch links gerichteten Baselstab. Dieser trägt sieben sogenannte Krabben, die traditionell mit den früheren Verwaltungsbezirken der Landschaft in Verbindung gebracht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Farben und die beiden unterschiedlich ausgerichteten Baselstäbe gehören bis heute zu den bekanntesten Symbolen der Region.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachwirkung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kantonstrennung prägte das politische Verhältnis zwischen Stadt und Landschaft über Generationen. Trotz der staatlichen Teilung blieben beide Kantone wirtschaftlich, verkehrspolitisch und kulturell eng miteinander verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 20. Jahrhundert wurden mehrere Versuche einer Wiedervereinigung unternommen. Eine gemeinsame Wiedervereinigungsverfassung scheiterte 1969 an der Ablehnung in Basel-Landschaft. Im Jahr 2014 wurde erneut über die Einsetzung eines gemeinsamen Verfassungsrats für eine mögliche Fusion abgestimmt. Basel-Stadt nahm die Vorlage an, Basel-Landschaft lehnte sie mit 68,33 Prozent Nein-Stimmen deutlich ab.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://abstimmungen.bl.ch/archive/2014-09-28 Abstimmungen vom 28. September 2014]. Kanton Basel-Landschaft, abgerufen am 5. August 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An die Stelle von Wiedervereinigungsprojekten trat zunehmend eine institutionelle Zusammenarbeit. Gemeinsame oder gemeinsam finanzierte Einrichtungen bestehen unter anderem in den Bereichen Universität, Fachhochschule, Gesundheitswesen, Kultur, öffentlicher Verkehr und Polizei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ausdruck &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;beide Basel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet heute Basel-Stadt und Basel-Landschaft gemeinsam. Er wird von Behörden, Unternehmen, Vereinen und regionalen Institutionen verwendet und erinnert sprachlich an den früheren gemeinsamen Kanton.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Basler Kantonstrennung]]&lt;br /&gt;
* [[Kanton Basel-Stadt]]&lt;br /&gt;
* [[Kanton Basel-Landschaft]]&lt;br /&gt;
* [[Geschichte des Kantons Basel-Stadt]]&lt;br /&gt;
* [[Geschichte des Kantons Basel-Landschaft]]&lt;br /&gt;
* [[Baselstab]]&lt;br /&gt;
* [[Fürstbistum Basel]]&lt;br /&gt;
* [[Alte Eidgenossenschaft]]&lt;br /&gt;
* [[Helvetische Republik]]&lt;br /&gt;
* [[Hülftenschanz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Johann Jakob Hottinger: &amp;#039;&amp;#039;Vorlesungen über die Geschichte des Untergangs der Schweizerischen Eidgenossenschaft der dreizehn Orte.&amp;#039;&amp;#039; Zürich 1844.&lt;br /&gt;
* Karl Gauss: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Landschaft Basel und des Kantons Basel-Landschaft.&amp;#039;&amp;#039; Liestal 1932.&lt;br /&gt;
* Andreas Staehelin: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Universität Basel 1632–1818.&amp;#039;&amp;#039; Basel 1957.&lt;br /&gt;
* Martin Leuenberger: &amp;#039;&amp;#039;1830 bis 1833: Der neue Kanton.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Nah dran, weit weg. Geschichte des Kantons Basel-Landschaft.&amp;#039;&amp;#039; Band 5, Liestal 2001, S. 171–183.&lt;br /&gt;
* Georg Kreis, Beat von Wartburg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Basel – Geschichte einer städtischen Gesellschaft.&amp;#039;&amp;#039; Christoph Merian Verlag, Basel 2000.&lt;br /&gt;
* Historische und Antiquarische Gesellschaft zu Basel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Stadt.Geschichte.Basel.&amp;#039;&amp;#039; 9 Bände, Christoph Merian Verlag, Basel 2024.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Basler Verfassungen 1798–1875.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben von den Staatsarchiven Basel-Stadt und Basel-Landschaft, Schwabe Verlag, Basel 2014.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/007387/ Kanton Basel im Historischen Lexikon der Schweiz]&lt;br /&gt;
* [https://www.bs.ch/schwerpunkte/portrait/im-herzen-europas/geschichte Geschichte Basels auf der Website des Kantons Basel-Stadt]&lt;br /&gt;
* [https://geschichte.bl.ch/ Geschichte des Kantons Basel-Landschaft]&lt;br /&gt;
* [https://forschung.stadtgeschichtebasel.ch/ Forschungsdatenplattform Stadt.Geschichte.Basel]&lt;br /&gt;
* [https://dls.staatsarchiv.bs.ch/ Digitaler Lesesaal des Staatsarchivs Basel-Stadt]&lt;br /&gt;
* [https://memory.bl.ch/ Online-Archivkatalog des Staatsarchivs Basel-Landschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliger Schweizer Kanton]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Alten Eidgenossenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Kanton Basel-Stadt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Kanton Basel-Landschaft)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Basel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gegründet 1501]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1833]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nick Frei</name></author>
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