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	<title>Hittnau - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Helvetia Wiki – Die Enzyklopädie der Schweiz</subtitle>
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		<title>Nick Frei: Die Seite wurde neu angelegt: «{{Infobox Gemeinde in der Schweiz |NAME = Hittnau |WAPPEN = CHE Hittnau COA.svg |KARTE = Karte Gemeinde Hittnau 2018.png |KANTON = Zürich |BEZIRK = Pfäffikon |BFS = 0173 |PLZ = 8335 |BREITENGRAD = 47.370278 |LÄNGENGRAD = 8.823889 |HÖHE = 640 |FLÄCHE = 12.92 |WEBSITE = www.hittnau.ch }} &#039;&#039;&#039;Hittnau&#039;&#039;&#039; ist eine politische Gemeinde im Bezirk Pfäffikon des Kantons Zürich in der Schweiz. Sie lieg…»</title>
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		<updated>2026-07-26T08:24:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Seite wurde neu angelegt: «{{Infobox Gemeinde in der Schweiz |NAME = Hittnau |WAPPEN = CHE Hittnau COA.svg |KARTE = Karte Gemeinde Hittnau 2018.png |KANTON = Zürich |BEZIRK = Pfäffikon |BFS = 0173 |PLZ = 8335 |BREITENGRAD = 47.370278 |LÄNGENGRAD = 8.823889 |HÖHE = 640 |FLÄCHE = 12.92 |WEBSITE = www.hittnau.ch }} &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hittnau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine &lt;a href=&quot;/de/Politische_Gemeinde_(Schweiz)&quot; class=&quot;mw-redirect&quot; title=&quot;Politische Gemeinde (Schweiz)&quot;&gt;politische Gemeinde&lt;/a&gt; im &lt;a href=&quot;/de/Bezirk_Pf%C3%A4ffikon&quot; title=&quot;Bezirk Pfäffikon&quot;&gt;Bezirk Pfäffikon&lt;/a&gt; des &lt;a href=&quot;/de/Kanton_Z%C3%BCrich&quot; title=&quot;Kanton Zürich&quot;&gt;Kantons Zürich&lt;/a&gt; in der &lt;a href=&quot;/de/Schweiz&quot; title=&quot;Schweiz&quot;&gt;Schweiz&lt;/a&gt;. Sie lieg…»&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in der Schweiz&lt;br /&gt;
|NAME = Hittnau&lt;br /&gt;
|WAPPEN = CHE Hittnau COA.svg&lt;br /&gt;
|KARTE = Karte Gemeinde Hittnau 2018.png&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hittnau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Politische Gemeinde (Schweiz)|politische Gemeinde]] im [[Bezirk Pfäffikon]] des [[Kanton Zürich|Kantons Zürich]] in der [[Schweiz]]. Sie liegt im [[Zürcher Oberland]] zwischen dem [[Pfäffikersee]], dem [[Kempttal]] und dem [[Tösstal]]. Neben dem Dorf Hittnau gehören die Aussenwachten Dürstelen, Isikon, Hasel, Schönau und Hofhalden zum Gemeindegebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde erstreckt sich überwiegend am Westhang des Stoffels und weist deutliche Höhenunterschiede auf. Hittnau besitzt trotz des Bevölkerungswachstums seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts einen ländlichen Charakter mit ausgedehnten Landwirtschaftsflächen, Wäldern, historischen Hofgruppen und ehemaligen Gewerbebauten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hittnau liegt südöstlich von [[Pfäffikon ZH]] auf einem Höhenzug zwischen dem Kempttal im Westen und dem Tösstal im Osten. Das Dorfzentrum befindet sich auf ungefähr 640 Metern über Meer. Das Gemeindegebiet umfasst rund 13 Quadratkilometer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der höchste Punkt liegt auf dem Stoffel auf 928 Metern über Meer. Der tiefste Punkt befindet sich oberhalb des Tobelweihers auf rund 604 Metern über Meer.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gemeindezahlen&amp;quot;&amp;gt;Gemeinde Hittnau: [https://www.hittnau.ch/zahlenfakten Hittnau in Zahlen], abgerufen am 26. Juli 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wegen der Höhenlage ist das Klima etwas kühler und niederschlagsreicher als in den tiefer gelegenen Gebieten um den Pfäffikersee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hittnau grenzt an [[Pfäffikon ZH]], [[Russikon]], [[Wildberg ZH|Wildberg]], [[Wila]], [[Bauma ZH|Bauma]] und [[Bäretswil]]. Das Gemeindegebiet bildet einen Übergangsraum zwischen den offenen Landschaften des Zürcher Oberlands und den stärker bewaldeten Hügeln in Richtung Tösstal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fläche wird zu knapp der Hälfte landwirtschaftlich genutzt. Mehr als ein Drittel besteht aus Wald. Die Siedlungs- und Verkehrsflächen nehmen zusammen einen deutlich kleineren Anteil ein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gemeindezahlen&amp;quot; /&amp;gt; Dadurch besitzt die Gemeinde ein abwechslungsreiches Landschaftsbild mit Wiesen, Äckern, Obstgärten, Waldstücken, Bachläufen und einzelnen Feuchtgebieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gewässer ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wichtigste Fliessgewässer ist die [[Luppmen]]. Sie entspringt im Gebiet zwischen dem Stoffel und der Gemeinde Bäretswil und durchquert Hittnau von Südosten nach Nordwesten. Unterhalb des Dorfes fliesst sie durch das Luppmentobel in Richtung Pfäffikon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Luppmen gehört zum Einzugsgebiet der [[Kempt (Töss)|Kempt]]. Entlang ihres Verlaufs bestanden früher mehrere mit Wasserkraft betriebene Mühlen und Gewerbeanlagen. Der Bach prägte damit sowohl die Landschaft als auch die wirtschaftliche Entwicklung der Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere kleine Bäche entwässern die Hänge des Stoffels und die umliegenden Waldgebiete. Einige münden direkt in die Luppmen, andere fliessen in Richtung Tösstal ab. Der Tobelweiher am unteren Ende des Luppmentobels entstand im Zusammenhang mit der Nutzung der Wasserkraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeindegliederung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heutige Dorf Hittnau entwickelte sich aus den früher voneinander unterscheidbaren Siedlungen Unterhittnau und Oberhittnau. Durch die bauliche Entwicklung des 20. Jahrhunderts wuchsen beide Ortsteile weitgehend zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Gemeindegebiet gehören die Aussenwachten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dürstelen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; liegt nordöstlich des Hauptdorfes in einer von Landwirtschaftsflächen geprägten Mulde.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Isikon&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; befindet sich nördlich von Hittnau am Isikerberg und ist als Geburtsort des Volksdichters [[Jakob Stutz]] bekannt.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hasel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; liegt südlich beziehungsweise südwestlich des Dorfes.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schönau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; befindet sich im westlichen Teil des Gemeindegebiets.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hofhalden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; liegt in erhöhter Lage am Hang des Stoffels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben bestehen verschiedene Hofgruppen und Einzelhöfe. Die verstreute Siedlungsstruktur ist ein Ergebnis der mittelalterlichen Rodungs- und Landwirtschaftsgeschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hittnau wurde im Jahr 905 erstmals urkundlich als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hittenouva&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; erwähnt. Der Name setzt sich wahrscheinlich aus dem althochdeutschen Personennamen &amp;#039;&amp;#039;Hitto&amp;#039;&amp;#039; und dem Wort &amp;#039;&amp;#039;ouwa&amp;#039;&amp;#039; zusammen. Letzteres bezeichnete ein Gelände am Wasser, eine feuchte Niederung oder ein von Wasserläufen geprägtes Landstück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ursprüngliche Ortsname kann somit ungefähr als «Land am Wasser des Hitto» gedeutet werden. Im Verlauf des Mittelalters entstanden unterschiedliche Schreibweisen, aus denen sich schliesslich die heutige Form Hittnau entwickelte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der lokalen Mundart wird die Gemeinde als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hittni&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hittnau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühmittelalterliche Besiedlung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der Höhenlage und der ursprünglich ausgedehnten Wälder erfolgte die dauerhafte Besiedlung des heutigen Gemeindegebiets vergleichsweise spät. Sie setzte vermutlich im frühen Mittelalter im Zusammenhang mit Rodungen und der Ausweitung landwirtschaftlich genutzter Flächen ein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hls&amp;quot;&amp;gt;Ueli Müller: [https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/000118/ Hittnau], in: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Lexikon der Schweiz&amp;#039;&amp;#039;, Version vom 3. November 2006, abgerufen am 26. Juli 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste urkundliche Erwähnung von 905 belegt, dass in Hittnau zu Beginn des 10. Jahrhunderts bereits eine organisierte Siedlung bestand. In den folgenden Jahrhunderten entstanden weitere Hofgruppen und kleinere Weiler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundbesitz und Nutzungsrechte lagen bei verschiedenen Klöstern, Adelshäusern und lokalen Grundherren. Die Bevölkerung lebte überwiegend von Viehzucht, Ackerbau und der Nutzung der umliegenden Wälder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Burg Werdegg ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen Unterhittnau und Dürstelen befand sich die [[Burg Werdegg]]. Sie war der Sitz eines Ministerialengeschlechts, das 1229 erstmals urkundlich erwähnt wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hls&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Herren von Werdegg standen wahrscheinlich im Dienst der [[Grafen von Kyburg]] beziehungsweise später der Habsburger. Sie errichteten eine niedere Gerichtsherrschaft, die das gesamte heutige Gemeindegebiet umfasste und bis zum Ende der Alten Eidgenossenschaft bestehen blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 14. Jahrhundert gelangte die Burg durch Heirat an eine Linie der Herren von Landenberg. Später kam sie an die Herren von Hinwil. Während des [[Alter Zürichkrieg|Alten Zürichkriegs]] wurde die Anlage 1444 zerstört.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gemeindegeschichte&amp;quot;&amp;gt;Gemeinde Hittnau: [https://www.hittnau.ch/geschichte Geschichte], abgerufen am 26. Juli 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ruine wurde danach als Steinbruch genutzt. Heute sind auf dem Schlosshügel nur noch Geländespuren der ehemaligen Burganlage erkennbar. Der schwarze Adler im Gemeindewappen erinnert an die früheren Gerichtsherren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zürcher Herrschaft ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die hohe Gerichtsbarkeit gelangte 1424 und endgültig 1452 zusammen mit der [[Grafschaft Kyburg]] an die Stadt [[Zürich]]. Sie wurde bis 1798 von der zürcherischen Landvogtei Kyburg ausgeübt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hls&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die niedere Gerichtsbarkeit blieb dagegen bei den jeweiligen Besitzern der Herrschaft Werdegg. Eine Gerichtsordnung, die sogenannte Offnung, ist aus dem Jahr 1473 überliefert. Sie regelte Rechte, Pflichten, Abgaben und die Nutzung gemeinschaftlicher Güter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die unterschiedlichen Herrschaftsrechte führten zu einer komplexen lokalen Ordnung. Neben den Gerichtsherren besassen auch kirchliche Institutionen und auswärtige Familien Güter und Einkünfte in Hittnau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reformation und kirchliche Entwicklung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirchlich gehörte Hittnau ursprünglich zur Pfarrei [[Pfäffikon ZH]]. Im Mittelalter bestand im Dorf eine dem heiligen Blasius geweihte Kapelle. Sie wurde vermutlich im 13. Jahrhundert errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Zürcher Reformation von 1525 wurde die Bevölkerung evangelisch-reformiert. Die Kapelle verlor zeitweise ihre kirchliche Funktion und diente bis ins 17. Jahrhundert unter anderem als Speicher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1708 wurde die heutige reformierte Kirche erbaut. Sie wurde am 25. November 1708 eingeweiht. Mit dem Kirchenbau entstand eine eigenständige Kirchgemeinde beziehungsweise eine dauerhaft eingerichtete lokale kirchliche Organisation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Helvetik und moderne Gemeinde ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Einmarsch französischer Truppen und dem Zusammenbruch der Alten Eidgenossenschaft wurden 1798 die bisherigen Herrschafts- und Gerichtsrechte aufgehoben. Hittnau wurde während der [[Helvetische Republik|Helvetischen Republik]] zunächst einer neuen Verwaltungseinheit zugeteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der [[Mediationsakte]] von 1803 und der späteren kantonalen Neuordnung entwickelte sich die heutige politische Gemeinde. Seit 1831 gehört Hittnau zum Bezirk Pfäffikon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb der Gemeinde bestanden verschiedene Zivilgemeinden und Dorfgemeinschaften. Sie verwalteten lokale Wege, Brunnen, Wälder und andere gemeinschaftliche Einrichtungen. Im Verlauf des 19. und 20. Jahrhunderts gingen ihre Aufgaben auf die politische Gemeinde über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerungsentwicklung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hittnau war bis ins 20. Jahrhundert eine vergleichsweise kleine Landgemeinde. Die Bevölkerungsentwicklung wurde stark von der Landwirtschaft, der Heimarbeit und den wirtschaftlichen Möglichkeiten in den umliegenden Industrieorten beeinflusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 19. Jahrhundert wanderten zahlreiche Einwohnerinnen und Einwohner nach Pfäffikon, Wetzikon, Winterthur oder Zürich ab. Andere fanden Arbeit in den Textilbetrieben des Zürcher Oberlands, blieben jedoch in Hittnau wohnhaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts blieb die Bevölkerungszahl weitgehend stabil. Ein stärkeres Wachstum setzte nach dem Zweiten Weltkrieg ein. Neue Wohnquartiere entstanden insbesondere in Unter- und Oberhittnau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit den 1980er-Jahren nahm die Einwohnerzahl deutlich zu. Die Gemeinde entwickelte sich zu einem attraktiven Wohnort für Personen, die in Pfäffikon, Wetzikon, Uster, Winterthur oder im Grossraum Zürich arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz des Wachstums blieb die Siedlungsentwicklung im Vergleich zu den tiefer gelegenen Agglomerationsgemeinden begrenzt. Die einzelnen Aussenwachten und grossen Teile der Kulturlandschaft behielten ihren ländlichen Charakter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gemeindewappen ist von Schwarz und Silber geständert und zeigt einen goldenen Querbalken, der mit einem schwarzen Adler belegt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Adler erinnert an die mittelalterlichen Herren und Gerichtsherren von Werdegg. Nach Angaben der Gemeinde ist er eines der wenigen sichtbaren Zeichen, die auf die frühere Herrschaft und die zerstörte Burg hinweisen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gemeindegeschichte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die geständerte Gestaltung des Schildes und der Adler wurden im 20. Jahrhundert in eine verbindliche Form gebracht. Das Wappen gehört wegen seiner geometrischen Aufteilung zu den auffälligen Gemeindewappen des Kantons Zürich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landwirtschaft ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Landwirtschaft bildete während Jahrhunderten die wichtigste wirtschaftliche Grundlage. Wegen der Höhenlage und des Klimas waren insbesondere Viehzucht, Milchwirtschaft und Futterbau von Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben wurden Getreide, Kartoffeln und weitere Feldfrüchte angebaut. Obstgärten ergänzten die landwirtschaftliche Produktion. Viele Höfe verfügten über eigene Waldflächen und nutzten Holz als Bau-, Brenn- und Handelsgut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Landwirtschaft prägt das Gemeindegebiet weiterhin. Zahlreiche Betriebe bewirtschaften Wiesen, Weiden und Ackerflächen. Einige Höfe haben sich auf Direktvermarktung, biologische Produktion oder besondere Tierhaltungsformen spezialisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heimarbeit und Textilindustrie ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom 18. bis ins 19. Jahrhundert spielte die textile Heimarbeit eine wichtige Rolle. Viele Familien verbanden die Landwirtschaft mit Spinnen, Weben oder anderen Arbeiten für auswärtige Verleger und Fabrikanten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Industrialisierung entstanden im Gemeindegebiet kleinere mechanische Betriebe und Webereien. Die Wasserkraft der Luppmen wurde zum Betrieb von Mühlen und Gewerbeanlagen genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den erhaltenen Zeugnissen dieser Entwicklung gehören ehemalige Mühlen und Fabrikgebäude. Die einstige Weberei Stutz erinnert an die Bedeutung der Textilverarbeitung für Hittnau und das gesamte Zürcher Oberland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gegenwart ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute bestehen in Hittnau kleinere und mittlere Unternehmen aus den Bereichen Gewerbe, Bau, Handel, Landwirtschaft und Dienstleistungen. Ein Gewerbe- und Industriegebiet liegt am nordwestlichen Rand des Dorfes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zahl der Arbeitsplätze innerhalb der Gemeinde ist geringer als die Zahl der erwerbstätigen Einwohnerinnen und Einwohner. Ein grosser Teil der Bevölkerung pendelt deshalb in die regionalen Zentren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ruhige Wohnlage, die naturnahe Umgebung und die Nähe zu Pfäffikon und Wetzikon tragen zur Attraktivität der Gemeinde bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik und Verwaltung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeindeversammlung bildet die Legislative. Die stimmberechtigten Einwohnerinnen und Einwohner entscheiden an ihr über das Budget, die Jahresrechnung, kommunale Erlasse, Bauvorhaben und weitere wichtige Geschäfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gemeinderat bildet die Exekutive und führt die Gemeinde in strategischer und politischer Hinsicht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gemeinderat&amp;quot;&amp;gt;Gemeinde Hittnau: [https://www.hittnau.ch/behoerden/48 Gemeinderat], abgerufen am 26. Juli 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die operative Leitung der Verwaltung liegt bei der Geschäftsleitung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeindeverwaltung befindet sich an der Jakob-Stutz-Strasse im Dorfzentrum. Hittnau arbeitet bei verschiedenen Aufgaben mit anderen Gemeinden des Bezirks Pfäffikon und mit regionalen Zweckverbänden zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schule besitzt eine eigene Organisation mit Kindergarten, Primar- und Sekundarstufe. Damit unterscheidet sich Hittnau von Gemeinden, die ihre Sekundarschule ausschliesslich in regionalen Verbänden führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hittnau besitzt keinen eigenen Bahnhof. Die Gemeinde ist durch Buslinien des [[Zürcher Verkehrsverbund]]s mit den Bahnhöfen Pfäffikon ZH und [[Bauma ZH|Bauma]] verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Pfäffikon bestehen Anschlüsse an die [[S-Bahn Zürich]] in Richtung Zürich, Wetzikon und Rapperswil. Von Bauma aus verkehren Züge durch das Tösstal nach Winterthur und Rüti.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigste Strassenverbindung führt von Pfäffikon über Hittnau nach Saland und Bauma. Weitere Strassen verbinden die Gemeinde mit Bäretswil, Wila, Wildberg und Russikon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der verstreuten Siedlungen und der Aussenwachten besitzt der motorisierte Individualverkehr weiterhin eine grosse Bedeutung. Gleichzeitig bestehen zahlreiche Wander-, Feld- und Waldwege für den Fuss- und Veloverkehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hittnau verfügt über Kindergärten sowie eine Primar- und Sekundarschule. Die wichtigsten Schulanlagen befinden sich im Bereich Hermetsbüel und an der Jakob-Stutz-Strasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zentrale Schulanlage umfasst Unterrichtsgebäude, Turnhallen, Sportplätze, eine Bibliothek und weitere Einrichtungen. Sie dient neben dem Schulbetrieb auch Vereinen und öffentlichen Veranstaltungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Besuch von Mittelschulen, Berufsfachschulen und höheren Bildungseinrichtungen orientieren sich die Jugendlichen vor allem nach Wetzikon, Uster, Winterthur und Zürich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schule besitzt wegen ihrer Grösse und der räumlichen Nähe der verschiedenen Stufen eine wichtige Funktion für das gesellschaftliche Leben der Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reformierte Kirche ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die reformierte Kirche steht im Zentrum von Hittnau. Der schlichte Saalbau wurde 1708 an der Stelle beziehungsweise in unmittelbarer Nähe der mittelalterlichen Blasiuskapelle errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirche besitzt einen Dachreiter und eine weitgehend zurückhaltende Innenausstattung, wie sie für reformierte Kirchenbauten der frühen Neuzeit typisch ist. Der Taufstein stammt aus der Zeit des Neubaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Verlauf des 19. und 20. Jahrhunderts wurde das Gebäude mehrfach renoviert und an veränderte Bedürfnisse angepasst. Es dient weiterhin als Gottesdienst- und Veranstaltungsort der evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Hittnau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die katholische Bevölkerung gehört zu einer regionalen katholischen Kirchgemeinde im Bezirk Pfäffikon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Burgstelle Werdegg ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Burgstelle Werdegg liegt auf dem Schlosshügel zwischen Hittnau und Dürstelen. Von der ehemaligen Burganlage sind keine aufrecht stehenden Mauern mehr vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gelände lässt jedoch die Lage der mittelalterlichen Befestigung noch erkennen. Die Burg bestand vermutlich aus einem Turm, Wohn- und Wirtschaftsgebäuden sowie Gräben oder anderen Verteidigungsanlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach ihrer Zerstörung im Alten Zürichkrieg wurde die Ruine als Steinbruch genutzt. Baumaterial der Burg dürfte in verschiedenen Gebäuden der Umgebung wiederverwendet worden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Burgstelle besitzt als archäologisches und historisches Zeugnis eine besondere Bedeutung für die Gemeinde. Sie erinnert an die Zeit, in der lokale Adelsfamilien die niedere Gerichtsbarkeit über Hittnau ausübten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mühle Balchenstal ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mühle Balchenstal liegt unterhalb des Dorfes an der Luppmen. Sie gehört zu den bedeutenden historischen Gewerbebauten der Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wasser der Luppmen wurde über Kanäle und Weiher zur Mühle geleitet. Neben dem Mahlen von Getreide konnten zeitweise weitere mechanische Einrichtungen mit Wasserkraft betrieben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mühle ist eng mit der Lebensgeschichte von Jakob Stutz verbunden. Der früh verwaiste Dichter lebte während eines Teils seiner Jugend bei seiner Patin in Balchenstal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anlage und ihre Umgebung bilden heute eine Station des Jakob-Stutz-Wegs. Sie veranschaulichen die Verbindung zwischen Landwirtschaft, Wasserkraft und ländlichem Gewerbe im Zürcher Oberland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Jakob Stutz ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dichter und Schriftsteller [[Jakob Stutz]] wurde 1801 in Isikon bei Hittnau geboren. Er gilt als einer der bedeutenden frühen Volksdichter des Zürcher Oberlands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stutz wuchs in einfachen Verhältnissen auf und arbeitete unter anderem als Hüterbub, Weber und Lehrer. Seine Erfahrungen mit Armut, Landwirtschaft, Heimarbeit und gesellschaftlicher Ungleichheit prägten sein literarisches Werk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er verfasste Gedichte, Erzählungen, autobiografische Texte und Theaterstücke. Viele seiner Werke entstanden in Mundart oder behandelten das Leben der ländlichen Bevölkerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stutz starb 1877 in Bettswil bei Bäretswil. In Hittnau erinnern Strassennamen, ein Brunnen, Informationstafeln und der Jakob-Stutz-Weg an ihn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Jakob-Stutz-Weg ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Jakob-Stutz-Weg ist ein rund 23 Kilometer langer Themenwanderweg durch das Zürcher Oberland.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stutzweg&amp;quot;&amp;gt;Gemeinde Hittnau: [https://www.hittnau.ch/tourismus/46219 Jakob-Stutz-Weg], abgerufen am 26. Juli 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er verbindet wichtige Orte aus dem Leben und Wirken des Dichters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weg führt von Pfäffikon durch das Luppmentobel nach Hittnau und weiter über Isikon, Wila und das Gebiet in Richtung Sternenberg. Entlang der Route befinden sich 14 Informationstafeln mit Texten, Bildern und digitalen Zusatzinformationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Stationen im Gemeindegebiet gehören der Tobelweiher, die Mühle Balchenstal, Unterhittnau, Isikon, das Geburtshaus von Jakob Stutz und der Jakob-Stutz-Brunnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weg verbindet Literaturgeschichte mit Natur- und Kulturlandschaft. Er wird sowohl als Wanderroute als auch für geführte Veranstaltungen und Bildungsangebote genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Natur und Landschaft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gemeindegebiet umfasst vielfältige Lebensräume. Die Wälder am Stoffel und an den übrigen Hügelzügen bieten Lebensraum für Rehe, Füchse, Dachse, Greifvögel und zahlreiche kleinere Tierarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entlang der Luppmen bestehen feuchte Wiesen, Bachgehölze und naturnahe Uferabschnitte. Hecken und Feldgehölze verbinden die offenen Landwirtschaftsflächen mit den Waldgebieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hochstammobstgärten und extensiv genutzte Wiesen besitzen eine besondere Bedeutung für die Artenvielfalt. Landwirtschaftsbetriebe beteiligen sich teilweise an ökologischen Vernetzungs- und Landschaftsqualitätsprojekten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Höhenlage ermöglicht an verschiedenen Stellen Ausblicke über das Pfäffikerseegebiet und die Hügel des Zürcher Oberlands. Bei günstigen Bedingungen sind auch Teile der Alpen sichtbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stoffel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stoffel ist mit 928 Metern über Meer der höchste Punkt der Gemeinde. Der weitgehend bewaldete Hügel gehört zu einer Höhenkette zwischen dem Bachtelgebiet und dem Tösstal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Hänge werden forstwirtschaftlich genutzt und von Wanderwegen durchzogen. Mehrere Wege verbinden Hittnau mit Bäretswil, Bauma und den umliegenden Höhenzügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Landschaft am Stoffel ist durch Wälder, Lichtungen, Weiden und einzelne Hofsiedlungen geprägt. Wegen der Höhenlage bleibt Schnee dort im Winter häufig länger liegen als im Dorfzentrum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stoffel bildet eine weithin sichtbare natürliche Begrenzung des Gemeindegebiets nach Osten und Südosten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortsbild und Baukultur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im historischen Dorfkern sind mehrere ehemalige Bauernhäuser, Handwerkerhäuser und öffentliche Gebäude erhalten. Typisch sind grosse Vielzweckbauten, in denen Wohn-, Stall- und Scheunenteil unter einem gemeinsamen Dach liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die älteren Gebäude stehen vor allem entlang der historischen Strassenverbindungen und in der Nähe der Kirche. Neuere Wohnquartiere entstanden hauptsächlich an den Rändern von Unter- und Oberhittnau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in den Aussenwachten sind traditionelle Hofgruppen und Einzelbauten erhalten geblieben. Isikon, Dürstelen und die weiteren Siedlungen vermitteln weiterhin den Charakter kleiner ländlicher Dörfer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den kulturgeschichtlich bemerkenswerten Gebäuden gehören die reformierte Kirche, die Mühle Balchenstal, das Geburtshaus von Jakob Stutz sowie ehemalige Weberei- und Gewerbebauten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Dorfleben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gesellschaftliche Leben wird von Vereinen, Schule, Kirchgemeinden und lokalen Organisationen getragen. Vereine aus den Bereichen Sport, Musik, Kultur, Schiesswesen und Natur fördern den Austausch zwischen den Ortsteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde verfügt über Turnhallen, Sportplätze, Versammlungsräume und eine Bibliothek. Diese Einrichtungen werden sowohl von der Schule als auch von Vereinen und privaten Gruppen genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dorffeste, Konzerte, Theateraufführungen und sportliche Veranstaltungen gehören zum lokalen Jahresprogramm. Die Erinnerung an Jakob Stutz besitzt dabei eine besondere kulturelle Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Chronikarchiv Hittnau sammelt Dokumente, Fotografien und Gegenstände zur Geschichte der Gemeinde. Es trägt dazu bei, Veränderungen der Landschaft, der Siedlungen und des gesellschaftlichen Lebens zu dokumentieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Freizeit und Tourismus ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hittnau ist Ausgangspunkt für Wanderungen und Velotouren im Zürcher Oberland. Beliebte Ziele sind der Stoffel, das Luppmentobel, der Tobelweiher und die Höhenzüge in Richtung Bäretswil und Tösstal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem Jakob-Stutz-Weg bestehen ausgeschilderte Wanderwege und Nordic-Walking-Routen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;tourismus&amp;quot;&amp;gt;Gemeinde Hittnau: [https://www.hittnau.ch/tourismus Tourismus], abgerufen am 26. Juli 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nähe zum Pfäffikersee erweitert das Freizeitangebot. Das Seegebiet mit seinen Riedlandschaften, Wanderwegen und Badeanlagen ist von Hittnau aus rasch erreichbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde besitzt keinen ausgeprägten Massentourismus. Ihre Bedeutung liegt vielmehr im ruhigen Naherholungsangebot, in der Kulturlandschaft und in der Verbindung von Natur- und Literaturgeschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Jakob Stutz]] (1801–1877), Volksdichter und Schriftsteller, geboren in Isikon&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Sutermeister (Komponist)|Heinrich Sutermeister]] (1910–1995), Komponist, lebte zeitweise in der Region&lt;br /&gt;
* [[Fritz Boscovits]] (1871–1965), Maler, Grafiker und Karikaturist, mit dem Zürcher Oberland verbunden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bezirk Pfäffikon]]&lt;br /&gt;
* [[Zürcher Oberland]]&lt;br /&gt;
* [[Jakob Stutz]]&lt;br /&gt;
* [[Burg Werdegg]]&lt;br /&gt;
* [[Luppmen]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Gemeinden des Kantons Zürich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ueli Müller: &amp;#039;&amp;#039;Hittnau&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Lexikon der Schweiz&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* Hans Martin Gubler: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Kantons Zürich. Band III: Die Bezirke Pfäffikon und Uster&amp;#039;&amp;#039;. Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte, Basel 1978, ISBN 3-7643-0991-1.&lt;br /&gt;
* Jakob Stutz: &amp;#039;&amp;#039;Siebenmal sieben Jahre aus meinem Leben&amp;#039;&amp;#039;. Autobiografische Aufzeichnungen.&lt;br /&gt;
* Gemeinde Hittnau: &amp;#039;&amp;#039;Hittnau – Geschichte einer Gemeinde im Zürcher Oberland&amp;#039;&amp;#039;. Hittnau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.hittnau.ch/ Offizielle Website der Gemeinde Hittnau]&lt;br /&gt;
* [https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/000118/ Hittnau] im [[Historisches Lexikon der Schweiz|Historischen Lexikon der Schweiz]]&lt;br /&gt;
* [https://www.web.statistik.zh.ch/gpv2/?bfs=173 Gemeindeporträt Hittnau] beim Statistischen Amt des Kantons Zürich&lt;br /&gt;
* [https://www.jakobstutz.ch/ Verein Jakob-Stutz-Weg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Hittnau|Hittnau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Zürich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Gemeinde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeinde im Kanton Zürich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bezirk Pfäffikon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zürcher Oberland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 905]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nick Frei</name></author>
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