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	<title>Hüttikon - Versionsgeschichte</title>
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		<title>Nick Frei: Die Seite wurde neu angelegt: «{{Infobox Gemeinde Schweiz |NAME = Hüttikon |WAPPEN = CHE Hüttikon COA.svg |BILD = Otelfingen - Hüttikon - Lägern Burghorn 20100524 17-23-56.JPG |BILDBESCHREIBUNG = Blick von der Lägern auf Otelfingen und Hüttikon |KANTON = Zürich |BEZIRK = Dielsdorf |BFS = 0087 |PLZ = 8115 |BREITENGRAD = 47.44611 |LÄNGENGRAD = 8.38723 |HÖHE = 433 |FLÄCHE = 1.62 |EINWOHNER = 957 |STAND_EINWOHNER = 31. Dezember 2024 |WEBSITE = www.huettikon.ch }} &#039;&#039;&#039;Hüttikon&#039;&#039;&#039; is…»</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Seite wurde neu angelegt: «{{Infobox Gemeinde Schweiz |NAME = Hüttikon |WAPPEN = CHE Hüttikon COA.svg |BILD = Otelfingen - Hüttikon - Lägern Burghorn 20100524 17-23-56.JPG |BILDBESCHREIBUNG = Blick von der Lägern auf Otelfingen und Hüttikon |KANTON = Zürich |BEZIRK = Dielsdorf |BFS = 0087 |PLZ = 8115 |BREITENGRAD = 47.44611 |LÄNGENGRAD = 8.38723 |HÖHE = 433 |FLÄCHE = 1.62 |EINWOHNER = 957 |STAND_EINWOHNER = 31. Dezember 2024 |WEBSITE = www.huettikon.ch }} &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hüttikon&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; is…»&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde Schweiz&lt;br /&gt;
|NAME = Hüttikon&lt;br /&gt;
|WAPPEN = CHE Hüttikon COA.svg&lt;br /&gt;
|BILD = Otelfingen - Hüttikon - Lägern Burghorn 20100524 17-23-56.JPG&lt;br /&gt;
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&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hüttikon&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine politische [[Gemeinde]] im [[Bezirk Dielsdorf]] des [[Kanton Zürich|Kantons Zürich]]. Sie liegt im [[Furttal]] am nördlichen Fuss des Hüttikerbergs beziehungsweise des [[Altberg]]s, unmittelbar an der Grenze zum [[Kanton Aargau]]. Mit einer Fläche von 162 Hektaren ist Hüttikon die flächenmässig kleinste politische Gemeinde des Kantons Zürich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gemeindeportraet&amp;quot;&amp;gt;Gemeinde Hüttikon: [https://www.huettikon.ch/portrait/willkommen.html/2 Willkommen in Hüttikon], abgerufen am 26. Juli 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das frühere Bauerndorf entwickelte sich besonders seit dem ausgehenden 20. Jahrhundert zu einer kleinen Wohngemeinde innerhalb der Agglomeration Zürich. Trotz des Bevölkerungswachstums sind landwirtschaftlich genutzte Flächen, Waldgebiete und Teile des historischen Dorfkerns erhalten geblieben. Zu den bekanntesten Baudenkmälern gehört das Hüttiker Strohdachhaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hüttikon liegt im westlichen Teil des Furttals zwischen der Talebene und dem bewaldeten Nordhang des Hüttikerbergs. Das Dorfzentrum befindet sich auf rund 433 Metern über Meer. Das Gelände steigt gegen Süden zum Altberg an und fällt nach Norden zur landwirtschaftlich genutzten Ebene des Furttals ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gemeindegebiet umfasst 1,62 Quadratkilometer. Aufgrund dieser geringen Fläche besitzt Hüttikon das kleinste Territorium aller Zürcher Gemeinden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gemeindeportraet&amp;quot; /&amp;gt; Ein bedeutender Teil der Fläche wird landwirtschaftlich genutzt. Weitere Bereiche entfallen auf Wald, Wohngebiete und Verkehrsflächen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbargemeinden sind [[Würenlos]] im Westen im Kanton Aargau, [[Otelfingen]] im Norden, [[Dänikon]] im Osten sowie [[Oetwil an der Limmat]] im Süden. Damit grenzt Hüttikon sowohl an das Furttal als auch an die Region [[Limmattal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Altberg trennt Hüttikon geografisch vom Limmattal. Wald- und Wanderwege führen über den Höhenzug nach Oetwil an der Limmat, Weiningen und in Richtung [[Regensdorf]]. Von höher gelegenen Punkten reicht die Aussicht über das Furttal bis zur [[Lägern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere kleine Bäche entwässern den Hang in Richtung Talebene. Die offenen Landwirtschaftsflächen, Waldränder, Hecken und Obstgärten bilden Lebensräume für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Früheste Besiedlung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Abschmelzen der Gletscher am Ende der letzten Eiszeit hielten sich vor rund 10&amp;#039;000 Jahren erstmals Menschen im weiteren Gebiet des Furttals auf. Sie lebten zunächst als Jäger und Sammler. Später entstanden dauerhafte Siedlungen, und vor ungefähr 4000 Jahren begann die Bevölkerung, Waldflächen für Landwirtschaft und Viehhaltung zu roden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;geschichte&amp;quot;&amp;gt;Gemeinde Hüttikon: [https://www.huettikon.ch/portrait/geschichte.html/4 Geschichte], abgerufen am 26. Juli 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Römerzeit war das Furttal in das Verkehrs- und Siedlungsnetz des Römischen Reiches eingebunden. Besonders in Otelfingen und Buchs wurden Überreste römischer Gutshöfe und weitere archäologische Funde entdeckt. Aus Hüttikon selbst sind nur wenige römische Bodenfunde bekannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;geschichte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Rückzug der Römer siedelten sich Alemannen in der Region an. Sie rodeten weitere Waldflächen und gründeten kleinere Hofgruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erste Erwähnung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hüttikon wurde am 3. Februar 883 als &amp;#039;&amp;#039;Huttinchova&amp;#039;&amp;#039; erstmals urkundlich erwähnt. In der Urkunde übertrug ein Mann namens Adalbert seine Güter in Hüttikon dem [[Fraumünster]] in Zürich und erhielt im Tausch Besitz im später verschwundenen Dorf Borsikon am [[Türlersee]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;geschichte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ortsname wird vom alemannischen Personennamen &amp;#039;&amp;#039;Hutto&amp;#039;&amp;#039; abgeleitet. &amp;#039;&amp;#039;Huttinchova&amp;#039;&amp;#039; bezeichnete vermutlich den Hof oder die Hofgruppe der Angehörigen Huttos. Die heute naheliegende Verbindung des Namens mit einer kleinen Hütte entstand erst in späterer Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Siedlung bestand wahrscheinlich aus einer Gruppe einfacher Pfostenhäuser. Diese lagen in der Nähe von Quellen und landwirtschaftlich nutzbaren Flächen am Fuss des Altbergs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalterliche Herrschaft ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mittelalter gehörte das Gebiet zunächst zum Einflussbereich der Grafen von [[Kyburg ZH|Kyburg]]. Nach dem Aussterben des Grafengeschlechts im Jahr 1264 gelangten zahlreiche Rechte und Besitzungen an die [[Habsburg]]er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im habsburgischen Urbar von 1305 wird festgehalten, dass die Habsburger in Hüttikon sowohl die niedere Gerichtsbarkeit mit Zwing und Bann als auch die hohe Gerichtsbarkeit besassen. Der Ort gehörte damals zum Amt Siggental.&amp;lt;ref name=&amp;quot;geschichte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den Habsburgern verfügten geistliche Institutionen und Spitäler über Grundbesitz und Einkünfte. Einzelne Höfe gehörten dem [[Kloster Wettingen]] und der Spitalverwaltung von Baden. Diese Besitzverhältnisse verstärkten die historischen Beziehungen Hüttikons zum heutigen Kanton Aargau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bäuerliche Bevölkerung musste den Grundherren Abgaben in Form von Naturalien, Geld oder Arbeitsleistungen entrichten. Landwirtschaft, Viehhaltung und Waldnutzung bildeten die wirtschaftliche Grundlage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zugehörigkeit zur Grafschaft Baden ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1415 eroberten die eidgenössischen Orte grosse Teile des habsburgischen Aargaus. Hüttikon wurde der [[Grafschaft Baden]] zugeteilt und blieb bis 1798 Bestandteil dieser Gemeinen Herrschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grafschaft Baden wurde von den beteiligten eidgenössischen Orten gemeinsam verwaltet. Ein Landvogt residierte in Baden und übte im Namen der regierenden Orte die obrigkeitlichen Rechte aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hüttikon lag an der Grenze zwischen der Grafschaft Baden und dem zürcherischen Herrschaftsgebiet. Die Lage beeinflusste Handel, Kirchgang, Verkehrswege und familiäre Beziehungen. Viele Kontakte bestanden nach Würenlos und Baden, während die Verbindungen zu den übrigen Orten des Furttals ebenfalls erhalten blieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirchlich gehörte Hüttikon während Jahrhunderten zur Pfarrei Würenlos. Die Einwohner mussten für Gottesdienste, Taufen, Trauungen und Bestattungen die Kirche im benachbarten aargauischen Dorf besuchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Helvetik und Anschluss an Zürich ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Einmarsch französischer Truppen beendete 1798 die Gemeinen Herrschaften der Alten Eidgenossenschaft. Während der [[Helvetische Republik|Helvetischen Republik]] wurde Hüttikon dem neu geschaffenen [[Kanton Baden]] zugeteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der [[Mediationsakte]] von 1803 wurde der Kanton Baden aufgelöst. Hüttikon kam nicht wie das benachbarte Würenlos zum Kanton Aargau, sondern wurde dem Kanton Zürich zugeteilt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;geschichte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hüttikon gehörte zunächst zum Bezirk Bülach und später zum Bezirk Regensberg. Als der Bezirkshauptort 1871 nach Dielsdorf verlegt wurde, erhielt der Verwaltungsbezirk seinen heutigen Namen Bezirk Dielsdorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die politische Gemeinde entwickelte sich im 19. Jahrhundert nach den Zürcher Gemeindegesetzen. Gemeindeversammlung und Gemeinderat übernahmen Aufgaben wie Armenfürsorge, Schule, Strassenunterhalt, Wasserversorgung und Feuerwehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landwirtschaft und Heimarbeit ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis weit ins 20. Jahrhundert war Hüttikon ein Bauerndorf. Angebaut wurden Getreide, Kartoffeln, Gemüse, Obst und Futterpflanzen. Viehhaltung und Milchwirtschaft spielten ebenfalls eine wichtige Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Familien verfügten nur über kleine Landwirtschaftsbetriebe und waren auf zusätzliche Einkünfte angewiesen. Wie in anderen Gemeinden der Region verbreitete sich deshalb die textile Heimarbeit. In den Wohnhäusern wurden Baumwolle und später Seide verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Heimarbeit war von Zürcher und aargauischen Kaufleuten abhängig, welche die Rohstoffe bereitstellten und die fertigen Produkte vertrieben. Mit der Mechanisierung der Textilindustrie verlor dieser Erwerbszweig im 19. Jahrhundert zunehmend an Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da in Hüttikon keine grösseren Fabriken entstanden, blieb die Gemeinde lange landwirtschaftlich geprägt. Viele Einwohner suchten Arbeit in Würenlos, Baden, Dietikon, Regensdorf oder Zürich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirchliche Neuordnung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Hüttikon seit 1803 zum Kanton Zürich gehörte, blieb die reformierte Bevölkerung zunächst weiterhin der Kirchgemeinde Würenlos im Kanton Aargau zugeteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst 1868 wurde Hüttikon kirchlich von Würenlos abgetrennt und der reformierten Kirchgemeinde Otelfingen angeschlossen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;geschichte&amp;quot; /&amp;gt; Das Dorf besitzt bis heute keine eigene Kirche. Die reformierten Einwohner gehören zur Kirchgemeinde Otelfingen, die katholischen Einwohner zu einer regionalen Pfarrei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schule ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schulunterricht wurde ursprünglich nur während des Winterhalbjahrs durchgeführt, da die Kinder im Sommer auf den Landwirtschaftsbetrieben mitarbeiten mussten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heute als Strohdachhaus bekannte Gebäude wurde zeitweise als Schulhaus genutzt. Der Unterricht fand dort bis 1874 statt. Danach bezog die Gemeinde ein neues Schulhaus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;strohdachhaus&amp;quot;&amp;gt;Gemeinde Hüttikon: [https://www.huettikon.ch/portrait/geschichte.html/4 Geschichte und Strohdachhaus], abgerufen am 26. Juli 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der zunehmenden Zahl der Schülerinnen und Schüler wurden Schulorganisation und Infrastruktur ausgebaut. Heute bilden Dänikon und Hüttikon eine gemeinsame Primarschulgemeinde. Die Sekundarschule wird ausserhalb des Dorfes besucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung zur Wohngemeinde ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hüttikon blieb bis nach dem Zweiten Weltkrieg eine kleine, weitgehend landwirtschaftliche Gemeinde. Das Siedlungsgebiet beschränkte sich auf den Dorfkern und wenige Einzelhöfe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts entstanden neue Wohnhäuser und Quartiere. Die Nähe zu Zürich, Baden, Regensdorf und dem Limmattal sowie die vergleichsweise ruhige Lage machten Hüttikon zu einem gefragten Wohnort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders seit dem Beginn des 21. Jahrhunderts nahm die Bevölkerung deutlich zu. Innerhalb weniger Jahre wuchs sie um rund ein Drittel. Ende 2024 lebten 957 Einwohnerinnen und Einwohner in der Gemeinde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gemeindeportraet&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz der neuen Wohnquartiere blieb die Gemeinde räumlich klein. Die begrenzte Fläche stellt hohe Anforderungen an die Siedlungsplanung, den Verkehr, die Schulinfrastruktur und den Erhalt der Landschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Blasonierung des Gemeindewappens lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;In Silber über einem roten Doppelkreuz ein schwarzer Sparren und ein rotes Schildhaupt.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1803 verwendete Hüttikon auf amtlichen Stempeln zunächst eine kleine Hütte. Dieses redende Motiv beruhte auf der volkstümlichen, sprachgeschichtlich jedoch unzutreffenden Deutung des Ortsnamens.&amp;lt;ref name=&amp;quot;geschichte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heutige Wappen wurde 1928 eingeführt. Seine Gestaltung geht auf ein Wappen der Ministerialen von Hüttikon zurück, das in der Zürcher Wappenrolle aus dem 14. Jahrhundert überliefert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das historische Adelswappen wurde für die Gemeinde leicht angepasst. Es erinnert an die mittelalterliche Geschichte des Orts und ersetzte die zuvor verwendete Darstellung einer Hütte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 31. Dezember 2024 lebten 957 Menschen in Hüttikon.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gemeindeportraet&amp;quot; /&amp;gt; Damit gehört die Gemeinde trotz des starken Wachstums weiterhin zu den kleineren politischen Gemeinden des Kantons Zürich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bevölkerungszahl entwickelte sich während langer Zeit nur langsam. Im 19. Jahrhundert führten fehlende Arbeitsplätze und die Krise der Heimindustrie teilweise zu Abwanderung. Seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts nahm die Einwohnerzahl durch den Bau neuer Wohnquartiere deutlich zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Alltagssprache ist überwiegend [[Schweizerdeutsch]]. In der Gemeindeverwaltung, der Schule und der schriftlichen Kommunikation wird [[Schweizer Hochdeutsch]] verwendet. Durch den Zuzug aus anderen Regionen und Ländern werden daneben weitere Sprachen gesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Historisch war die Bevölkerung seit der Reformation nahezu vollständig evangelisch-reformiert. Heute gehören die Einwohner unterschiedlichen christlichen und nichtchristlichen Religionsgemeinschaften an oder sind konfessionslos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik und Verwaltung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeindeversammlung ist das oberste Organ der politischen Gemeinde. Die Stimmberechtigten entscheiden dort unter anderem über das Budget, die Jahresrechnung, kommunale Erlasse, Bauvorhaben und weitere wichtige Sachgeschäfte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gemeindeversammlung&amp;quot;&amp;gt;Gemeinde Hüttikon: [https://www.huettikon.ch/politik/gemeindeversammlung.html/18 Gemeindeversammlung], abgerufen am 26. Juli 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Exekutive bildet der Gemeinderat. Er leitet die Gemeinde, bereitet die Geschäfte der Gemeindeversammlung vor und beaufsichtigt die Gemeindeverwaltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeindeverwaltung befindet sich an der Otelfingerstrasse 22. Wegen der kleinen Einwohnerzahl verfügt Hüttikon über eine vergleichsweise schlanke Verwaltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für zahlreiche öffentliche Aufgaben arbeitet die Gemeinde mit Dänikon, Otelfingen und weiteren Gemeinden des Furttals zusammen. Dazu gehören Schule, Feuerwehr, soziale Dienste, Abwasserentsorgung, Altersversorgung und öffentlicher Verkehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Landwirtschaft prägt weiterhin einen bedeutenden Teil des Gemeindegebiets. Die Betriebe befassen sich vor allem mit Ackerbau, Viehhaltung, Milchwirtschaft und Futterproduktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben bestehen kleinere Gewerbe-, Handwerks- und Dienstleistungsunternehmen. Aufgrund der geringen Gemeindefläche gibt es kein grosses Industrie- oder Gewerbegebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Grossteil der Erwerbstätigen pendelt zu Arbeitsplätzen ausserhalb der Gemeinde. Bedeutende Arbeitsorte liegen im Furttal, im Limmattal, in Baden, Regensdorf und Zürich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nähe zu mehreren regionalen Wirtschaftszentren begünstigte die Entwicklung Hüttikons zur Wohngemeinde. Gleichzeitig ist das örtliche Angebot an Detailhandel und Dienstleistungen begrenzt, sodass die Bevölkerung viele Einkäufe und Besorgungen in den Nachbargemeinden erledigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hüttikon besitzt keinen eigenen Bahnhof. Die Gemeinde wird durch regionale Buslinien des [[Zürcher Verkehrsverbund]]s erschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Busverbindungen führen insbesondere zu den Bahnhöfen Otelfingen und Würenlos sowie in Richtung Dietikon und weitere Gemeinden der Region. Von Otelfingen bestehen Bahnverbindungen nach Zürich, Baden und in das übrige Furttal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Strassen führen nach Otelfingen, Dänikon, Würenlos und über den Hüttikerberg nach Oetwil an der Limmat. Aufgrund der Lage zwischen Furttal und Limmattal wird die Gemeinde auch vom regionalen Durchgangsverkehr berührt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wander- und Velowege verbinden das Dorf mit dem Altberg, dem Limmattal, Würenlos und den übrigen Furttalgemeinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Primarschule wird gemeinsam mit der Nachbargemeinde Dänikon organisiert. Die Primarschulgemeinde Dänikon-Hüttikon führt Kindergarten und Primarschule für Kinder aus beiden Gemeinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Teil des Unterrichts findet in Hüttikon statt, weitere Klassen und schulische Einrichtungen befinden sich in Dänikon. Zum Angebot gehören schulergänzende Betreuung und sonderpädagogische Unterstützung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Jugendlichen besuchen die Sekundarschule in einer regionalen Schulgemeinde. Gymnasien und Berufsfachschulen befinden sich hauptsächlich in Zürich, Baden, Regensdorf und anderen regionalen Zentren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hüttikon besitzt kein eigenes Kirchengebäude. Die reformierte Bevölkerung gehörte bis 1868 zur Kirchgemeinde Würenlos und wurde danach der Kirchgemeinde Otelfingen zugeteilt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;geschichte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gottesdienste, kirchlicher Unterricht und weitere Veranstaltungen finden vor allem in der reformierten Kirche Otelfingen statt. Die katholische Bevölkerung gehört zu einer regionalen Pfarrei im Furttal beziehungsweise im Limmattal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Strohdachhaus ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Strohdachhaus ist das bekannteste historische Gebäude Hüttikons. Es handelt sich um ein bäuerliches Wohnhaus, dessen älteste Teile vermutlich aus dem 17. Jahrhundert stammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude diente früher als Wohnhaus, Landwirtschaftsbetrieb und zeitweise als Schulhaus. Der Schulunterricht fand darin bis 1874 hauptsächlich während der Wintermonate statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Innern befindet sich eine Küche mit offener Herdstelle und rauchgeschwärzten Balken. Ein Kachelofen stammt aus dem Jahr 1848.&amp;lt;ref name=&amp;quot;strohdachhaus&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dach war ursprünglich mit Weizenstroh gedeckt. Bei der Renovation von 1970 und 1971 wurde es mit Schilf aus Polen und Rumänien neu eingedeckt. Schilf ist haltbarer und leichter verfügbar als das für traditionelle Dächer benötigte handgedroschene Langstroh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude diente während einiger Jahre als Jugendherberge. Seit seiner Unterschutzstellung gehört es dem Kanton Zürich. Im Jahr 1985 liess die kantonale Liegenschaftenverwaltung das Haus umfassend restaurieren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;strohdachhaus&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Strohdachhaus gehört zu den wenigen erhaltenen Beispielen eines traditionellen stroh- beziehungsweise schilfgedeckten Bauernhauses im Kanton Zürich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historischer Dorfkern ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im älteren Dorfteil sind mehrere ehemalige Bauern- und Wohnhäuser erhalten. Sie dokumentieren den früheren Charakter Hüttikons als kleine landwirtschaftliche Siedlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Typisch sind grosse Ökonomieteile, Fachwerk, weit vorspringende Dächer und die Verbindung von Wohn- und Landwirtschaftsräumen unter einem gemeinsamen Dach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Altberg und Hüttikerberg ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der bewaldete Hüttikerberg ist Teil des Altbergs und bildet das wichtigste Naherholungsgebiet der Gemeinde. Wanderwege führen über den Höhenzug ins Limmattal und zu den Nachbargemeinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Altberg bietet Lebensraum für Rehe, Füchse, Dachse, Greifvögel und zahlreiche weitere Tierarten. Waldränder und Lichtungen besitzen eine besondere ökologische Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Natur und Erholung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wälder am Hüttikerberg und die offene Landschaft des Furttals eignen sich zum Wandern, Velofahren und für Naturbeobachtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Landwirtschaftswege führen durch Felder, Wiesen und Obstgärten. Von ihnen bietet sich eine Aussicht auf die Lägern und die umliegenden Gemeinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hecken, Bachläufe und Waldränder vernetzen unterschiedliche Lebensräume. Die Gemeinde arbeitet bei der Pflege von Natur- und Landschaftsflächen mit Landwirtschaftsbetrieben, dem Kanton und regionalen Organisationen zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Gemeindeleben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gesellschaftliche Leben wird durch lokale Vereine, die Schule, politische Organisationen und gemeinsame Veranstaltungen getragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den wiederkehrenden Anlässen gehören die Bundesfeier, Dorfveranstaltungen, Vereinsanlässe und Adventsfenster. Aufgrund der kleinen Gemeindegrösse bestehen enge Verbindungen zu den Vereinen und kulturellen Angeboten in Dänikon, Otelfingen, Würenlos und den übrigen Furttalgemeinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Heimatkundliche Vereinigung Furttal erforscht und dokumentiert die Geschichte der Region. Im Jahr 2020 veröffentlichte sie eine ausführliche Ortsgeschichte unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Hüttikon – Das kleine Dorf an der Grenze&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Sabine Moser-Schlüer, Christian Schlüer: &amp;#039;&amp;#039;Hüttikon – Das kleine Dorf an der Grenze&amp;#039;&amp;#039;. Mitteilungsheft Nr. 49 der Heimatkundlichen Vereinigung Furttal, 2020.&lt;br /&gt;
* Hermann Fietz: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Kantons Zürich. Band II: Die Bezirke Bülach, Dielsdorf, Hinwil, Horgen und Meilen&amp;#039;&amp;#039;. Birkhäuser, Basel 1943.&lt;br /&gt;
* Regula Crottet, Anika Kerstan, Philipp Zwyssig: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Kantons Zürich. Neue Ausgabe, Band VII: Der Bezirk Dielsdorf&amp;#039;&amp;#039;. Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte, Bern 2023.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.huettikon.ch www.huettikon.ch] – offizielle Website der Gemeinde Hüttikon&lt;br /&gt;
* [https://www.huettikon.ch/portrait/geschichte.html/4 Geschichte der Gemeinde Hüttikon]&lt;br /&gt;
* [https://www.web.statistik.zh.ch/gpv2/?bfs=87 Gemeindeporträt Hüttikon] beim Statistischen Amt des Kantons Zürich&lt;br /&gt;
* [https://www.schule-daenikon-huettikon.ch Primarschule Dänikon-Hüttikon]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Hüttikon|Hüttikon}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Zürich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Gemeinde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bezirk Dielsdorf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Furttal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 883]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nick Frei</name></author>
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