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	<title>Hüntwangen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Helvetia Wiki – Die Enzyklopädie der Schweiz</subtitle>
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		<title>Nick Frei: Die Seite wurde neu angelegt: «{| class=&quot;wikitable float-right&quot; style=&quot;float:right; width:320px; margin:0 0 1em 1em;&quot; |+ &#039;&#039;&#039;Hüntwangen&#039;&#039;&#039; |- | colspan=&quot;2&quot; style=&quot;text-align:center;&quot; | Dorfansicht von Hüntwangen |- ! Kanton | Zürich |- ! Bezirk | Bülach |- ! Region | Rafzerfeld |- ! BFS-Nummer | 0061 |- ! Postleitzahl | 8194 |- ! Koordinaten | 47.5964° N, 8.4942° E |- ! Höhe | 390 m ü. M. |- ! Fläche | 4,97 km² |- ! Einwohner |…»</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Seite wurde neu angelegt: «{| class=&amp;quot;wikitable float-right&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; width:320px; margin:0 0 1em 1em;&amp;quot; |+ &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hüntwangen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; |- | colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | &lt;a href=&quot;/de/Datei:Huentwangen_vilagha_strato_111.JPG&quot; title=&quot;Datei:Huentwangen vilagha strato 111.JPG&quot;&gt;300px|Dorfansicht von Hüntwangen&lt;/a&gt; |- ! Kanton | Zürich |- ! Bezirk | Bülach |- ! Region | Rafzerfeld |- ! BFS-Nummer | 0061 |- ! Postleitzahl | 8194 |- ! Koordinaten | 47.5964° N, 8.4942° E |- ! Höhe | 390 m ü. M. |- ! Fläche | 4,97 km² |- ! Einwohner |…»&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable float-right&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; width:320px; margin:0 0 1em 1em;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hüntwangen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | [[Datei:Huentwangen vilagha strato 111.JPG|300px|Dorfansicht von Hüntwangen]]&lt;br /&gt;
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! Einwohner&lt;br /&gt;
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! Einwohnerstand&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
! Ersterwähnung&lt;br /&gt;
| 1254&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeindepräsident&lt;br /&gt;
| Matthias Hauser&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Website&lt;br /&gt;
| [https://www.huentwangen.ch/ www.huentwangen.ch]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hüntwangen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine politische Gemeinde im [[Bezirk Bülach]] des [[Kanton Zürich|Kantons Zürich]]. Sie liegt im [[Rafzerfeld]], dem nördlich des Rheins gelegenen Teil des Zürcher Unterlands, nahe der Grenze zwischen der [[Schweiz]] und [[Deutschland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dorf befindet sich in einer leicht gewellten Landschaft zwischen dem Rhein, dem bewaldeten Höhenzug des Hurbigs und den landwirtschaftlich genutzten Ebenen des Rafzerfelds. Hüntwangen ist traditionell durch Landwirtschaft, Weinbau und Forstwirtschaft geprägt. Seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts entwickelte sich die Gemeinde zunehmend zu einem Wohnort für Pendlerinnen und Pendler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Gemeindegebiet gehören neben dem geschlossenen Dorf verschiedene Einzelhöfe, Landwirtschaftsflächen, Waldgebiete und ein Teil des grossen Kiesabbaugebiets Hüntwangen–Wil. Der Bahnhof Hüntwangen-Wil liegt unmittelbar an der Grenze zur Nachbargemeinde [[Wil ZH|Wil]] und verbindet die Region mit Bülach, Zürich und Schaffhausen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hüntwangen liegt im westlichen Teil des Rafzerfelds auf rund 390 Metern über Meer. Die Gemeindefläche beträgt 4,97 Quadratkilometer. Das Siedlungsgebiet befindet sich auf einer leicht erhöhten Terrasse zwischen landwirtschaftlich genutzten Flächen und bewaldeten Hügeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Rafzerfeld wird im Süden und Osten vom Rhein begrenzt. Im Westen und Norden verläuft die Staatsgrenze zu Deutschland. Hüntwangen besitzt selbst keinen direkten Rheinanstoss, liegt jedoch nur wenige Kilometer vom Fluss und vom deutschen Grenzgebiet entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Landschaft entstand wesentlich während der Eiszeiten. Gletscher und Schmelzwasser lagerten grosse Mengen Kies, Sand und Geröll ab. Diese geologischen Ablagerungen bilden die Grundlage der fruchtbaren Böden und der bedeutenden Kiesvorkommen im Rafzerfeld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein grosser Teil des Gemeindegebiets wird landwirtschaftlich genutzt. Angebaut werden Getreide, Mais, Raps, Zuckerrüben, Gemüse und Futterpflanzen. An geeigneten Hängen bestehen kleinere Rebflächen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hüntwangen grenzt an die Zürcher Gemeinden [[Eglisau]], [[Glattfelden]], [[Wasterkingen]] und [[Wil ZH|Wil]]. Im Nordwesten liegt die deutsche Gemeinde [[Hohentengen am Hochrhein]] im [[Landkreis Waldshut]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein schmaler Gebietsteil beziehungsweise eine Exklave der Gemeinde Glattfelden reicht in die Umgebung von Hüntwangen. Dadurch weist der Verlauf der Gemeindegrenzen im südlichen Rafzerfeld einige Besonderheiten auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landschaft ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dorf ist von offenen Feldern, Obstgärten, Waldrändern und Kiesgruben umgeben. Der Wechsel zwischen landwirtschaftlicher Kulturlandschaft und grossflächigen Abbaugebieten ist ein charakteristisches Merkmal der Umgebung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hurbig und weitere bewaldete Erhebungen dienen als Naherholungsgebiete. Von verschiedenen Feld- und Waldwegen bestehen Ausblicke über das Rafzerfeld, zum [[Randen]], zum [[Schwarzwald]] und bei klarer Sicht zu den Alpen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortsname ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hüntwangen wurde 1254 erstmals in der Form &amp;#039;&amp;#039;Huntwangin&amp;#039;&amp;#039; urkundlich erwähnt. Der Ortsname wird gewöhnlich als Verbindung eines althochdeutschen Personennamens oder des Wortes für Hirsch beziehungsweise Jagdtier mit dem Flurnamenelement &amp;#039;&amp;#039;Wang&amp;#039;&amp;#039; gedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wort &amp;#039;&amp;#039;Wang&amp;#039;&amp;#039; bezeichnete einen Abhang, eine Wiese oder eine offene Grasfläche. Der Name kann deshalb ungefähr als «Wiese oder Hang des Hunto» beziehungsweise traditionell als «Hirschweide» verstanden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zürcher Mundart wird der Ortsname als &amp;#039;&amp;#039;Hüntwange&amp;#039;&amp;#039; ausgesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühgeschichte ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Rafzerfeld war bereits in vorgeschichtlicher Zeit besiedelt. Archäologische Funde aus der Stein-, Bronze- und Eisenzeit wurden an verschiedenen Orten der Region entdeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fruchtbaren Böden, die Nähe zum Rhein und die günstige Lage zwischen dem heutigen Zürcher Unterland, dem Klettgau und Süddeutschland boten gute Voraussetzungen für frühe Landwirtschaft und Verkehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der römischen Zeit gehörte die Region zum Einflussgebiet der römischen Siedlungen am Hochrhein. Bedeutende Verkehrswege führten in Richtung [[Vindonissa]], [[Vitudurum]], [[Iuliomagus]] und zum römischen Grenzgebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Direkte Hinweise auf eine grössere römische Siedlung in Hüntwangen sind nicht bekannt. Einzelne Höfe und lokale Verkehrswege dürften das Gebiet jedoch erschlossen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hüntwangen wurde im Jahr 1254 erstmals schriftlich erwähnt. Im Mittelalter besassen verschiedene Klöster, Adelsfamilien und regionale Herrschaftsträger Güter und Rechte im Dorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die politische und gerichtliche Entwicklung war eng mit der Herrschaft Eglisau verbunden. Diese umfasste neben Eglisau auch mehrere Dörfer des Rafzerfelds.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die hohe Gerichtsbarkeit lag zeitweise bei den Grafen von Kyburg und später bei den Habsburgern. Lokale Grund- und Gerichtsrechte wurden von verschiedenen adeligen Familien ausgeübt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1496 erwarb die Stadt Zürich die Herrschaft Eglisau. Hüntwangen wurde damit Teil des Zürcher Herrschaftsgebiets und gehörte bis 1798 zur [[Landvogtei Eglisau]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;hlshuentwangen&amp;quot;&amp;gt;Ueli Müller: [https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/000049/ Hüntwangen], in: Historisches Lexikon der Schweiz, Version vom 24. Januar 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zürcher Herrschaft ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der Zürcher Herrschaft wurde das Rafzerfeld durch einen Landvogt verwaltet, der seinen Sitz im [[Schloss Eglisau]] hatte. Der Landvogt vertrat die obrigkeitlichen Interessen und war für Verwaltung, Gerichtsbarkeit und Abgaben zuständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dorfbevölkerung verfügte zugleich über eigene gemeinschaftliche Einrichtungen. Dazu gehörten die Nutzung von Wald, Weiden, Brunnen, Wegen und Allmenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wiederholt kam es zu Auseinandersetzungen über Nutzungsrechte, Zehnten, Abgaben und Gemeindegrenzen. Besonders die gemeinsame Nutzung von Wald- und Weideflächen war für die bäuerliche Wirtschaft wichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reformation ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1520er-Jahren führte die Stadt Zürich die [[Reformation in Zürich|Reformation]] in ihrem Herrschaftsgebiet ein. Auch die Bevölkerung von Hüntwangen nahm den reformierten Glauben an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hüntwangen gehörte kirchlich lange zur Pfarrei Wil. Die Kirche in Wil war das religiöse Zentrum mehrerer Dörfer des unteren Rafzerfelds.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reformation veränderte Gottesdienst, Seelsorge, Schulwesen und Armenfürsorge. Klösterliche Rechte wurden teilweise aufgehoben oder von der Zürcher Obrigkeit übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Helvetik und moderne Gemeinde ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Einmarsch französischer Truppen und der Gründung der [[Helvetische Republik|Helvetischen Republik]] im Jahr 1798 endete die Landvogtei Eglisau. Die alten Herrschafts- und Gerichtsrechte wurden aufgehoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hüntwangen wurde eine politische Gemeinde nach modernem Recht. Während der politischen Neuordnungen zu Beginn des 19. Jahrhunderts wechselte die Gemeinde mehrfach ihre administrative Zugehörigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der endgültigen Organisation der Zürcher Bezirke gehört Hüntwangen zum Bezirk Bülach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die politische Gemeinde übernahm Aufgaben wie Strassenbau, Wasserversorgung, Armenwesen, Schule, Feuerwehr und Verwaltung des Gemeindeguts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landwirtschaft im 19. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 19. Jahrhundert lebte der grösste Teil der Bevölkerung von Landwirtschaft, Viehhaltung und Weinbau. Die Bauern bewirtschafteten häufig kleine und stark zerstückelte Grundstücke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Getreide, Kartoffeln, Obst und Wein waren wichtige Erzeugnisse. Viehhaltung und Milchwirtschaft gewannen im Laufe des Jahrhunderts an Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Haushalte verfügten zusätzlich über handwerkliche Nebenerwerbe. Dazu gehörten Weberei, Heimarbeit, Fuhrwesen und die Verarbeitung landwirtschaftlicher Produkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einwohnerzahl erreichte um die Mitte des 19. Jahrhunderts einen vorläufigen Höchststand. Danach führten wirtschaftliche Veränderungen und die Abwanderung in Industrieorte zu einem Bevölkerungsrückgang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eisenbahnanschluss ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eröffnung der Eisenbahnstrecke zwischen Eglisau und Neuhausen am Rheinfall im Jahr 1897 verbesserte die Verkehrsanbindung des Rafzerfelds.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bahnhof Hüntwangen-Wil wurde zwischen den beiden Dörfern Hüntwangen und Wil eingerichtet. Er erleichterte den Transport von Personen, landwirtschaftlichen Erzeugnissen, Baumaterialien und später auch Kies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Bahn wurde das Dorf stärker mit den Arbeits- und Wirtschaftszentren Bülach, Zürich und Schaffhausen verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung im 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis weit ins 20. Jahrhundert blieb Hüntwangen ein landwirtschaftlich geprägtes Dorf. Die Mechanisierung und die Zusammenlegung von Grundstücken veränderten jedoch die Arbeitsweise und die Struktur der Bauernbetriebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zahl der selbstständigen Landwirtschaftsbetriebe nahm ab. Gleichzeitig wurden die verbleibenden Betriebe grösser und stärker spezialisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1960 wurden zahlreiche ältere Bauernhäuser renoviert oder zu Wohnhäusern umgebaut. Am Rand des historischen Dorfkerns entstanden Einfamilienhäuser und kleinere Wohnquartiere.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hlshuentwangen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einwohnerzahl begann wieder zu wachsen. Immer mehr Menschen wohnten in Hüntwangen, arbeiteten jedoch in Bülach, Zürich, Kloten, Winterthur oder Schaffhausen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kiesabbau ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die eiszeitlichen Schotterablagerungen des Rafzerfelds enthalten grosse Kies- und Sandvorkommen. Der industrielle Abbau gewann im 20. Jahrhundert stark an Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen Hüntwangen und Wil entstand eines der grössten Kiesabbaugebiete des Kantons Zürich. Das Material wird im Hoch- und Tiefbau sowie zur Herstellung von Beton verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kiesabbau schuf Arbeitsplätze und Einnahmen, führte jedoch auch zu starken Veränderungen der Landschaft. Abbauflächen müssen nach ihrer Nutzung rekultiviert oder einer neuen Verwendung zugeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Teil der ehemaligen Kiesflächen wird landwirtschaftlich genutzt, ein anderer Teil dient als Naturraum, Betriebsgebiet oder Deponiestandort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 31. Dezember 2024 zählte Hüntwangen 1&amp;#039;094 Einwohnerinnen und Einwohner. Davon waren 934 Schweizer Staatsangehörige und 160 ausländische Staatsangehörige.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bevoelkerung2024&amp;quot;&amp;gt;Gemeinde Hüntwangen: [https://www.huentwangen.ch/wp-content/uploads/2025/03/Layout-infos_Web_-1_25.pdf Hüntwanger Infos, Ausgabe März 2025], S. 9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Bevölkerung waren 214 Personen jünger als 20 Jahre. 627 Personen gehörten zur Altersgruppe zwischen 20 und 64 Jahren, 253 Personen waren mindestens 65 Jahre alt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bevoelkerung2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1640 lebten ungefähr 175 Personen im Dorf. Bis 1722 stieg die Einwohnerzahl auf 456 und bis 1850 auf 639 Personen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und während der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ging die Bevölkerungszahl zurück. 1900 wurden 538 und 1950 noch 523 Einwohner gezählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit den 1960er-Jahren wächst die Bevölkerung wieder. Im Jahr 2000 lebten 784 Menschen in Hüntwangen, 2010 waren es 946 und 2020 rund 1&amp;#039;066.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Amtssprache ist Deutsch. Im Alltag wird überwiegend Zürichdeutsch beziehungsweise der Dialekt des Rafzerfelds gesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Legislative der Gemeinde ist die Gemeindeversammlung. Die stimmberechtigten Einwohnerinnen und Einwohner entscheiden dort über kommunale Geschäfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Aufgaben der Gemeindeversammlung gehören insbesondere:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die Genehmigung des Budgets und der Jahresrechnung;&lt;br /&gt;
* die Festlegung des kommunalen Steuerfusses;&lt;br /&gt;
* die Bewilligung grösserer Investitionen;&lt;br /&gt;
* der Erlass kommunaler Reglemente;&lt;br /&gt;
* Entscheidungen über Gemeindeliegenschaften und Infrastrukturprojekte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Exekutive bildet der Gemeinderat. Er leitet die Gemeindeverwaltung, bereitet die Geschäfte der Gemeindeversammlung vor und vollzieht deren Beschlüsse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeindepräsident ist Matthias Hauser. Die Gemeindeverwaltung befindet sich an der Dorfstrasse 41.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hüntwangen arbeitet bei verschiedenen Aufgaben mit den übrigen Gemeinden des Rafzerfelds zusammen. Gemeinsame Organisationen bestehen unter anderem in den Bereichen Wasserversorgung, Abwasserentsorgung, Feuerwehr, Zivilschutz, Schule und soziale Dienste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gemeindewappen zeigt in Blau eine goldene Getreidegarbe, überhöht von einem goldenen Sensenblatt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Garbe und Sense verweisen auf die historische Bedeutung der Landwirtschaft. Das Wappen stellt damit die bäuerliche Prägung der Gemeinde und die traditionelle Getreideernte dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Motiv wurde im 20. Jahrhundert als offizielles Gemeindewappen festgelegt. Frühere Darstellungen unterschieden sich teilweise in Einzelheiten und Farbgebung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hüntwangen besitzt eine gemischte Wirtschaftsstruktur. Landwirtschaft und Kiesabbau sind im Landschaftsbild besonders sichtbar, während ein grosser Teil der Bevölkerung ausserhalb der Gemeinde arbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dorf bestehen kleinere Betriebe aus den Bereichen Bau, Handwerk, Landwirtschaft, Transport, Detailhandel und Dienstleistungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nähe zum Wirtschaftsraum Zürich, zum [[Flughafen Zürich]] und zur Stadt Schaffhausen erleichtert das Pendeln. Gleichzeitig bleibt die Zahl der Arbeitsplätze innerhalb der Gemeinde begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landwirtschaft ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Landwirtschaft nutzt einen grossen Teil der Gemeindefläche. Ackerbau, Viehhaltung, Futterproduktion und Spezialkulturen bilden die wichtigsten Betriebszweige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den angebauten Kulturen gehören Getreide, Mais, Raps, Zuckerrüben und Gemüse. Einzelne Betriebe betreiben Milch- oder Fleischproduktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hofläden und Direktverkauf ermöglichen die regionale Vermarktung von Gemüse, Obst, Fleisch, Eiern, Wein und weiteren Erzeugnissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weinbau ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hüntwangen gehört zum Weinbaugebiet des Zürcher Unterlands. Auf kleineren, gut besonnten Flächen werden Reben angebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Rebsorten sind traditionell Blauburgunder und Müller-Thurgau. Daneben kommen weitere rote und weisse Sorten vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weinbau besitzt heute wirtschaftlich eine geringere Bedeutung als in früheren Jahrhunderten, gehört jedoch weiterhin zur kulturellen Identität des Rafzerfelds.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kiesindustrie ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kiesabbaugebiet Hüntwangen–Wil ist für die Bauwirtschaft des Kantons Zürich von grosser Bedeutung. Neben Kies und Sand werden dort teilweise Beton und andere Baustoffe hergestellt oder aufbereitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Abtransport erfolgt sowohl über die Strasse als auch über die Eisenbahn. Der Bahnhof und die Industriegleise ermöglichen die Beförderung grosser Materialmengen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Abbau sind Fragen des Lärmschutzes, des Verkehrs, des Grundwasserschutzes und der späteren Rekultivierung verbunden. Gemeinde, Kanton, Unternehmen und Grundeigentümer stimmen die Nutzung über langfristige Abbau- und Gestaltungspläne ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hüntwangen liegt zwischen den regionalen Zentren Bülach und Schaffhausen. Strassen führen nach Eglisau, Wil, Wasterkingen und über Grenzübergänge nach Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigste überregionale Strassenverbindung ist die [[Hauptstrasse 4 (Schweiz)|Hauptstrasse 4]], die Zürich mit Bülach, Eglisau und Schaffhausen verbindet. Sie verläuft östlich beziehungsweise südöstlich des Dorfes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Flughafen Zürich ist mit dem Auto je nach Verkehrsverhältnissen in ungefähr 20 bis 30 Minuten erreichbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bahnhof Hüntwangen-Wil ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bahnhof Hüntwangen-Wil.jpg|mini|Bahnhof Hüntwangen-Wil]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Bahnhof Hüntwangen-Wil]] liegt an der Bahnstrecke Eglisau–Neuhausen. Er befindet sich zwischen Hüntwangen und Wil nahe dem Kiesabbaugebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bahnhof wird von Zügen der [[S-Bahn Zürich]] bedient. Direkte Verbindungen bestehen in Richtung Bülach und Zürich sowie nach Schaffhausen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem Personenverkehr besitzt die Station Bedeutung für den Gütertransport. Anschlussgleise erschliessen Betriebe und Kieswerke der Umgebung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Busverkehr ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regionale Buslinien verbinden Hüntwangen mit den Nachbargemeinden und ergänzen das Bahnangebot. Die Fahrpläne sind auf die Zugverbindungen am Bahnhof Hüntwangen-Wil und in Eglisau abgestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der öffentliche Verkehr ist besonders für Pendlerinnen und Pendler, Schülerinnen und Schüler sowie Personen ohne eigenes Fahrzeug wichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Velo- und Wanderverkehr ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nebenstrassen und Landwirtschaftswege verbinden Hüntwangen mit den übrigen Dörfern des Rafzerfelds. Das weitgehend ebene Gelände eignet sich gut für den Veloverkehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wanderwege führen durch die Felder, entlang der Wälder und zu Aussichtspunkten über dem Rafzerfeld. Über Eglisau, Glattfelden und das deutsche Grenzgebiet bestehen Anschlüsse an regionale Rheinwanderwege.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hüntwangen gehört zur Primarschulgemeinde Unteres Rafzerfeld. Diese organisiert Kindergarten und Primarschule gemeinsam für mehrere Gemeinden der Region.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schulanlagen befinden sich unter anderem in Hüntwangen. Die gemeinsame Organisation ermöglicht die Nutzung von Schulräumen, Sportanlagen und Förderangeboten durch Kinder aus verschiedenen Dörfern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sekundarschule wird regional geführt. Jugendliche besuchen in der Regel eine Schule im Rafzerfeld oder in einer benachbarten Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterführende Schulen und Berufsfachschulen befinden sich hauptsächlich in Bülach, Zürich, Winterthur und Schaffhausen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirche und Religion ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hüntwangen besitzt keine grosse historische Pfarrkirche. Die reformierte Bevölkerung war traditionell nach Wil kirchgenössig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute gehört das Dorf zu einer regional organisierten reformierten Kirchgemeinde im Rafzerfeld. Gottesdienste und kirchliche Veranstaltungen finden in den Kirchen der umliegenden Gemeinden sowie in lokalen Gemeinderäumen statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die römisch-katholische Bevölkerung wird von einer regionalen Pfarrei betreut. Katholische Kirchen befinden sich unter anderem in Eglisau und Bülach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den Landeskirchen leben in Hüntwangen Angehörige weiterer Religionsgemeinschaften sowie Personen ohne konfessionelle Zugehörigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortsbild ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der historische Dorfkern erstreckt sich hauptsächlich entlang der Dorfstrasse und der davon abzweigenden Wege. Er wird von ehemaligen Bauernhäusern, Scheunen, Wohnbauten und Gärten geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Typisch sind langgestreckte Vielzweckbauernhäuser, in denen Wohnteil, Stall und Scheune unter einem Dach vereinigt wurden. Mehrere Gebäude besitzen sichtbares Fachwerk oder traditionelle Holzverkleidungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele ehemalige Landwirtschaftsbauten wurden zu Wohnzwecken umgebaut. Die historische Form blieb dabei teilweise erhalten, während die Nutzung an moderne Bedürfnisse angepasst wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuere Wohnquartiere entstanden vor allem am Rand des Dorfes. Dennoch ist der Übergang zwischen Siedlung und Kulturland vielerorts weiterhin klar erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historischer Dorfkern ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der historische Dorfkern ist die wichtigste bauliche Sehenswürdigkeit Hüntwangens. Er vermittelt das Erscheinungsbild eines traditionellen Bauerndorfs des Zürcher Unterlands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben Bauernhäusern und Scheunen befinden sich dort Brunnen, Gärten und kleinere öffentliche Gebäude. Einzelne Häuser stammen aus dem 18. oder frühen 19. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindehaus ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gemeindehaus an der Dorfstrasse beherbergt die Gemeindeverwaltung und dient als politisches Zentrum der Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In oder bei öffentlichen Gebäuden finden Gemeindeversammlungen, Vereinsanlässe und kulturelle Veranstaltungen statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rebberge und Kulturlandschaft ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kleineren Rebflächen und die umliegenden Felder dokumentieren die landwirtschaftliche Tradition der Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Feldwege ermöglichen Spaziergänge durch die offene Landschaft. Besonders im Frühling und Herbst bietet das Gebiet weite Ausblicke über das Rafzerfeld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kiesabbaugebiet ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kiesabbaugebiet Hüntwangen–Wil ist keine klassische touristische Sehenswürdigkeit, stellt jedoch ein auffälliges Beispiel für die Nutzung eiszeitlicher Rohstoffvorkommen dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von öffentlichen Wegen aus sind Teile der Abbau- und Aufbereitungsanlagen sichtbar. Das Gebiet veranschaulicht die wirtschaftliche Bedeutung von Kies für die Bauwirtschaft und die landschaftlichen Folgen des Rohstoffabbaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Natur und Umwelt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Landschaft Hüntwangens besteht aus intensiv genutzten Landwirtschaftsflächen, Wald, Siedlungsgebieten, Rebflächen und Kiesgruben. Trotz der wirtschaftlichen Nutzung bestehen verschiedene Lebensräume für Tiere und Pflanzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waldränder, Hecken, Hochstammobstbäume und ökologische Ausgleichsflächen bieten Lebensraum für Vögel, Insekten und kleinere Säugetiere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Wäldern leben unter anderem Rehe, Füchse, Dachse und Spechte. Auf offenen Feldern kommen Greifvögel, Feldhasen und weitere Arten der Kulturlandschaft vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgelassene Kiesgruben können sich bei geeigneter Gestaltung zu wertvollen Ersatzlebensräumen entwickeln. Trockene Böden, Steilwände, Kiesflächen und temporäre Gewässer bieten Lebensraum für seltene Amphibien, Vögel und Insekten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schutz des Grundwassers ist im Rafzerfeld besonders wichtig. Die mächtigen Kiesschichten dienen als bedeutender Grundwasserleiter und werden zugleich wirtschaftlich abgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Vereinsleben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dorfleben wird durch Vereine, Schule, Gemeinde, Kirchen und freiwilliges Engagement geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sport-, Musik-, Schützen- und Kulturvereine organisieren regelmässig Trainings, Feste, Konzerte und gesellschaftliche Veranstaltungen. Einige Vereine arbeiten mit Organisationen aus Wil, Wasterkingen und anderen Gemeinden des Rafzerfelds zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den lokalen Anlässen gehören Dorfveranstaltungen, Schulfeiern, Gemeindeversammlungen, Seniorenanlässe und Vereinsfeste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die überschaubare Grösse der Gemeinde fördert persönliche Kontakte und die Zusammenarbeit zwischen Bevölkerung, Behörden und Vereinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Jacques Schmid]] (1893–1977), Lehrer, Sänger und Lautenspieler, wurde in Hüntwangen geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Rafzerfeld]]&lt;br /&gt;
* [[Bezirk Bülach]]&lt;br /&gt;
* [[Wil ZH]]&lt;br /&gt;
* [[Wasterkingen]]&lt;br /&gt;
* [[Eglisau]]&lt;br /&gt;
* [[Bahnhof Hüntwangen-Wil]]&lt;br /&gt;
* [[Zürcher Unterland]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Gemeinden des Kantons Zürich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Hermann Fietz: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Kantons Zürich. Band II: Die Bezirke Bülach, Dielsdorf, Hinwil, Horgen und Meilen&amp;#039;&amp;#039;. Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte, Bern 1943, S. 52.&lt;br /&gt;
* Hans Hofer: &amp;#039;&amp;#039;Wirtschafts- und Siedlungsgeographie des Rafzerfeldes und seiner angrenzenden Gebiete&amp;#039;&amp;#039;. Zürich 1941.&lt;br /&gt;
* Hermann Kläui: «Das Rafzerfeld». In: &amp;#039;&amp;#039;Zürcher Chronik&amp;#039;&amp;#039;, 1964, S. 62–70.&lt;br /&gt;
* Thomas Neukom: «Hoche grichte und übrige herrligkeit: Das Rafzerfeld zwischen Zürich und der Landgrafschaft Klettgau». In: &amp;#039;&amp;#039;Zürcher Taschenbuch&amp;#039;&amp;#039;, Zürich 2002.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.huentwangen.ch/ Offizielle Website der Gemeinde Hüntwangen]&lt;br /&gt;
* [https://www.web.statistik.zh.ch/gpv2/?bfs=61 Gemeindeporträt Hüntwangen beim Statistischen Amt des Kantons Zürich]&lt;br /&gt;
* [https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/000049/ Hüntwangen im Historischen Lexikon der Schweiz]&lt;br /&gt;
* [https://www.zh.ch/de/politik-staat/gemeinden/gemeindeportraet.html Gemeindeporträts des Kantons Zürich]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Hüntwangen|Hüntwangen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Zürich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Gemeinde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeinde im Kanton Zürich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bezirk Bülach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rafzerfeld]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zürcher Unterland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weinbauort in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1254]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nick Frei</name></author>
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