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	<title>Fluntern - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Helvetia Wiki – Die Enzyklopädie der Schweiz</subtitle>
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		<title>Nick Frei: Die Seite wurde neu angelegt: «{| class=&quot;wikitable float-right&quot; style=&quot;float:right; width:315px; margin:0 0 1em 1em;&quot; ! colspan=&quot;2&quot; | Fluntern |- | Staat | Schweiz |- | Kanton | Zürich |- | Stadt | Zürich |- | Stadtkreis | Kreis 7 |- | Quartiernummer | 071 |- | Postleitzahlen | 8032, 8044 |- | Fläche | 2,844 km² |- | Einwohner | 8&#039;878 |- | Einwohnerstand | 31. Dezember 2025 |- | Ausländeranteil | 30,7 % |- | Arbeitsplätze | 15&#039;587 |}  &#039;&#039;&#039;Fluntern&#039;&#039;&#039; ist ein Quartier der Stadt Zü…»</title>
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		<updated>2026-08-08T08:09:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Seite wurde neu angelegt: «{| class=&amp;quot;wikitable float-right&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; width:315px; margin:0 0 1em 1em;&amp;quot; ! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Fluntern |- | Staat | Schweiz |- | Kanton | Zürich |- | Stadt | Zürich |- | Stadtkreis | Kreis 7 |- | Quartiernummer | 071 |- | Postleitzahlen | 8032, 8044 |- | Fläche | 2,844 km² |- | Einwohner | 8&amp;#039;878 |- | Einwohnerstand | 31. Dezember 2025 |- | Ausländeranteil | 30,7 % |- | Arbeitsplätze | 15&amp;#039;587 |}  &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fluntern&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Quartier der Stadt Zü…»&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable float-right&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; width:315px; margin:0 0 1em 1em;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Fluntern&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Staat&lt;br /&gt;
| Schweiz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kanton&lt;br /&gt;
| Zürich&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Stadt&lt;br /&gt;
| Zürich&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Stadtkreis&lt;br /&gt;
| Kreis 7&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Quartiernummer&lt;br /&gt;
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| Arbeitsplätze&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fluntern&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Quartier der Stadt [[Zürich]] und gehört zum [[Kreis 7 (Stadt Zürich)|Stadtkreis 7]]. Es liegt am westlichen und südwestlichen Hang des [[Zürichberg]]s und erstreckt sich vom Hochschulgebiet nahe der Zürcher Innenstadt bis zu den bewaldeten Höhen beim [[Zoo Zürich]]. Fluntern war bis zur ersten Zürcher Eingemeindung von 1893 eine selbständige politische Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Quartier ist geprägt durch eine vergleichsweise lockere Bebauung mit Villen, freistehenden Mehrfamilienhäusern und grosszügigen Gärten. Gleichzeitig befinden sich im unteren Teil Flunterns bedeutende Einrichtungen der [[Universität Zürich]], des [[Universitätsspital Zürich|Universitätsspitals Zürich]] und weiterer Bildungs- und Forschungsinstitutionen. Im oberen Quartierteil liegen ausgedehnte Waldgebiete und der Zoo Zürich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 2025 lebten 8&amp;#039;878 Personen in Fluntern. Die Fläche des Quartiers beträgt 284,4 Hektaren. Trotz seiner relativ geringen Einwohnerzahl weist Fluntern aufgrund des Hochschul- und Gesundheitswesens eine hohe Zahl von Arbeitsplätzen auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quartierspiegel2026&amp;quot;&amp;gt;Stadt Zürich, Statistik: &amp;#039;&amp;#039;Quartierspiegel Fluntern&amp;#039;&amp;#039;, Ausgabe 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fluntern liegt östlich beziehungsweise nordöstlich der Zürcher Innenstadt am Hang des Zürichbergs. Das Gelände steigt vom Hochschulquartier und der [[Platte (Zürich)|Platte]] in Richtung Zürichberg deutlich an. Dadurch ergeben sich von zahlreichen Strassen und Grundstücken Ausblicke über die Stadt, den [[Zürichsee]] und bei klarer Sicht bis zu den Alpen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Quartier grenzt unter anderem an [[Oberstrass]], [[Hottingen (Zürich)|Hottingen]] und [[Schwamendingen]]. Innerhalb des Kreises 7 bildet Fluntern zusammen mit Hottingen, [[Hirslanden]] und [[Witikon]] den nordwestlichen Teil des Stadtkreises.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Statistisch wird Fluntern in mehrere kleinere Zonen gegliedert. Dazu gehören unter anderem Zoo, Susenberg, Toblerstrasse, Hochstrasse, Platte und Keltenstrasse.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quartierspiegel2026&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein erheblicher Teil der Quartierfläche ist unbebaut. Rund 31 Prozent der Fläche bestehen aus Wald. Gebäude und der zugehörige Gebäudeumschwung nehmen etwa die Hälfte der Fläche ein, während ungefähr zwölf Prozent Verkehrsflächen sind.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quartierspiegel2026&amp;quot; /&amp;gt; Die ausgedehnten Grünflächen und der alte Baumbestand der privaten Gärten tragen wesentlich zum Erscheinungsbild Flunterns bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Fluntern gehört zu den ältesten überlieferten Ortsbezeichnungen im Gebiet der heutigen Stadt Zürich. Er wird auf den alemannischen Personennamen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Flobot&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; zurückgeführt. In einer Besitzurkunde des [[Grossmünster]]stifts aus dem Jahr 876 erscheint die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Flobotisraine&amp;#039;&amp;#039;, sinngemäss der «Rain des Flobot».&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quartierspiegel2026&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe der Jahrhunderte entwickelte sich daraus die heutige Form Fluntern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter und frühe Neuzeit ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebiet von Fluntern war bereits im Mittelalter besiedelt. Die historische Siedlungsstruktur bestand nicht aus einem einzigen geschlossenen Dorfkern, sondern aus mehreren Siedlungsschwerpunkten und einzelnen Höfen. Zu den wichtigen historischen Bereichen gehörten die [[Platte (Zürich)|Platte]], der Vorderberg sowie Mittel- und Hinterberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1400 gelangte Fluntern unter die Herrschaft der Stadt Zürich. Zusammen mit Unterstrass, Oberstrass und Hottingen gehörte das Gebiet bis zum Ende des Ancien Régime zur Obervogtei «Vier Wachten».&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quartierspiegel2026&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bewohner lebten während langer Zeit vor allem von Landwirtschaft, Weinbau, Viehzucht und verschiedenen Handwerken. Besonders an den sonnigen Hängen des Zürichbergs spielte der Weinbau eine bedeutende Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Beginn des 18. Jahrhunderts entwickelte sich daneben die Seidenweberei zu einem wichtigen Erwerbszweig. Die eigentliche Webarbeit konnte in den Dörfern und auf dem Land stattfinden, während der lukrative Seidenhandel lange Zeit den Bürgern der Stadt Zürich vorbehalten war. Fluntermer Unternehmer arbeiteten deshalb teilweise mit Stadtbürgern zusammen, um am Handel teilnehmen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Platte ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Platte bildete einen der wichtigsten historischen Siedlungskerne Flunterns. Im Mittelalter lag die Grenze zur Stadt Zürich noch beim Hirschengraben und damit deutlich näher an der Altstadt als die spätere Gemeindegrenze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Ausbau der barocken Stadtbefestigung im 17. Jahrhundert entstand vor den Befestigungsanlagen ein teilweise von Bebauung freizuhaltendes Gebiet. Dennoch bestand auf der Platte bereits eine Siedlung. Die dortige Bevölkerung betrieb insbesondere Wein- und Ackerbau sowie Viehzucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 18. und 19. Jahrhundert entwickelte sich die Platte stärker gewerblich und wurde aufgrund ihrer Nähe zur Stadt zunehmend urbanisiert. Im Verlauf des 19. Jahrhunderts rückten zudem Einrichtungen der Hochschulen und des Gesundheitswesens in das Gebiet vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorderberg ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein zweiter historischer Mittelpunkt lag am Vorderberg. Hier wohnten mehrere einflussreiche Fluntermer Familien, und hier befanden sich wichtige öffentliche Gebäude der ehemaligen Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit ungefähr 1600 bestand ein Gesellen- beziehungsweise Gemeindehaus mit Tavernenrecht. Das Gebäude trug seit dem 17. Jahrhundert den Namen «Zur Lilie», entsprechend der Lilie im ehemaligen Fluntermer Gemeindewappen. In unmittelbarer Nähe wurde 1639 ein Bethaus errichtet, das heute als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kleines Kirchlein Fluntern&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bekannt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Strassenbauprojekt bedrohte beide historischen Gebäude in den 1960er-Jahren. Die Zürcher Stimmberechtigten entschieden 1963 jedoch, die Bauten zu erhalten und unter Schutz zu stellen. Sie zählen heute zu den wichtigsten Zeugen des alten Fluntern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quartierspiegel2026&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Selbständige Gemeinde und Eingemeindung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zusammenbruch der alten Zürcher Herrschaftsordnung im Jahr 1798 wurde Fluntern zu einer selbständigen Gemeinde. Im 19. Jahrhundert verstärkte sich die wirtschaftliche und räumliche Verbindung mit der rasch wachsenden Stadt Zürich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Industrialisierung entstanden in den Gemeinden rund um Zürich zahlreiche neue Wohngebiete. Gleichzeitig wurden Infrastruktur, Verkehrswege, Wasserversorgung und andere öffentliche Aufgaben zunehmend über die Gemeindegrenzen hinweg organisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1. Januar 1893&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wurde Fluntern zusammen mit zehn weiteren Vorortgemeinden in die Stadt Zürich eingemeindet. Zu diesen Gemeinden gehörten Aussersihl, Enge mit Leimbach, Hirslanden, Hottingen, Oberstrass, Riesbach, Unterstrass, Wiedikon, Wipkingen und Wollishofen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Eingemeindung&amp;quot;&amp;gt;Stadt Zürich: Dokumentation zur ersten Zürcher Eingemeindung von 1893.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fluntern gehörte danach zusammen mit Riesbach, Hirslanden und Hottingen zum damaligen Stadtkreis V, der auch als Stadtkreis Neumünster bezeichnet wurde. Bei der Neuordnung der Zürcher Stadtkreise von 1913 wurde daraus der heutige Kreis 7, während Riesbach dem neu gebildeten Kreis 8 zugeteilt wurde. Seit der zweiten Eingemeindung von 1934 gehört auch Witikon zum Kreis 7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung zum Wohnquartier ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 18. und frühen 19. Jahrhundert entstanden am Zürichberghang verschiedene Landsitze. Im 19. Jahrhundert folgten zunehmend repräsentative Villen wohlhabender Zürcher Familien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entscheidend für die weitere Bebauung war die Verbesserung der Verkehrsverbindungen. Mit dem Ausbau des Tramnetzes wurde der zuvor vergleichsweise abgelegene Zürichberghang für die städtische Wohnbevölkerung leichter erreichbar. In der Folge entstanden entlang der neuen Strassen zahlreiche Villen und Mehrfamilienhäuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bebauung blieb vielerorts weniger dicht als in den zentraleren Stadtquartieren. Charakteristisch sind freistehende Gebäude, grosszügige Grundstücke und Gärten mit teilweise altem Baumbestand. Dieses Siedlungsbild prägt grosse Teile Flunterns bis heute.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quartierspiegel2026&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der genossenschaftliche Wohnungsbau blieb im Vergleich zu vielen anderen Zürcher Quartieren von geringerer Bedeutung. Eine wichtige Ausnahme war die 1929 von der [[Allgemeine Baugenossenschaft Zürich|Allgemeinen Baugenossenschaft Zürich]] errichtete Siedlung an der Toblerstrasse. Die ursprünglichen Gebäude wurden zwischen 2014 und 2018 durch eine neue Wohnsiedlung ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hochschulgebiet und Gesundheitswesen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der untere Teil Flunterns gehört zum bedeutenden Zürcher Hochschul- und Spitalgebiet. Hier befinden sich Einrichtungen der [[Universität Zürich]], der [[ETH Zürich]] und des Universitätsspitals Zürich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nähe der Hochschulen hat die Entwicklung der Platte und der angrenzenden Gebiete seit dem 19. Jahrhundert wesentlich beeinflusst. Neben Lehr- und Forschungsgebäuden bestehen Kliniken, Institute, Bibliotheken und weitere Einrichtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Hochschulgebiet Zürich Zentrum wird seit dem 21. Jahrhundert umfassend weiterentwickelt. Bund, Kanton Zürich, Universität Zürich, ETH Zürich und Universitätsspital planen beziehungsweise realisieren verschiedene Neubauten und Erneuerungen. Dazu gehören zusätzliche universitäre Lehr- und Forschungsflächen sowie die schrittweise Erneuerung des Universitätsspitals.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Einrichtungen erklären auch die aussergewöhnlich hohe Arbeitsplatzdichte in Teilen Flunterns. Nach den statistischen Angaben der Stadt Zürich bestehen im Quartier rund 15&amp;#039;600 Arbeitsplätze. Der mit Abstand grösste Anteil entfällt auf das Gesundheitswesen, gefolgt von Erziehung und Unterricht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quartierspiegel2026&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirche Fluntern ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die weithin sichtbare &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kirche Fluntern&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; befindet sich an der Hochstrasse. Sie wurde nach Plänen des bedeutenden Schweizer Architekten [[Karl Moser]] errichtet und 1920 eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirche steht erhöht über der Stadt und verfügt über eine Terrasse mit Aussicht auf Zürich. Zusammen mit den historischen Gebäuden am Vorderberg bildet sie einen wichtigen architektonischen Bezugspunkt im Quartier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der grossen Kirche ist das Kleine Kirchlein Fluntern von 1639 erhalten geblieben. Es erinnert an die Zeit, als Fluntern noch eine ländlich geprägte Gemeinde ausserhalb der Stadt Zürich war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zoo Zürich ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im oberen Teil Flunterns liegt der [[Zoo Zürich]]. Er wurde &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1929&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; auf der damaligen Allmend Fluntern eröffnet und entwickelte sich zu einer der wichtigsten zoologischen Einrichtungen der Schweiz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem späten 20. Jahrhundert wurde der Zoo schrittweise von einer traditionellen Tieranlage zu einem Zoo mit grossflächigen, naturnah gestalteten Lebensräumen umgebaut. Zu den bedeutenden Erweiterungen gehören der Masoala-Regenwald, der Kaeng-Krachan-Elefantenpark und die Lewa-Savanne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zoo zählt zu den meistbesuchten Freizeit- und Tourismuszielen Zürichs und zieht jährlich eine grosse Zahl von Besucherinnen und Besuchern an. Gleichzeitig führt der Besucherverkehr insbesondere an stark frequentierten Wochenenden zu einer erheblichen Verkehrsbelastung im oberen Fluntern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quartierspiegel2026&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nahe dem Zoo liegt das Gebiet Klösterli. Dort befand sich seit dem 12. Jahrhundert das Augustinerkloster St. Martin auf dem Zürichberg. Das Kloster wurde im Zuge der Zürcher Reformation aufgehoben. Teile des historischen Areals gingen später in die Umgebung des Zoos über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Friedhof Fluntern ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Friedhof Fluntern&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; liegt nahe dem Zoo am Zürichberg. Er gehört zu den bekannten Friedhöfen der Stadt Zürich und ist insbesondere durch die Grabstätten verschiedener Persönlichkeiten bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den berühmtesten dort bestatteten Personen gehört der irische Schriftsteller [[James Joyce]], der einen Teil seines Lebens in Zürich verbrachte und 1941 in der Stadt starb. An seinem Grab befindet sich eine von Milton Hebald geschaffene Statue.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch mehrere bekannte Schweizer Persönlichkeiten aus Kultur, Wissenschaft, Politik und Wirtschaft wurden auf dem Friedhof Fluntern beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fluntern ist durch das Zürcher Tram- und Busnetz mit der Innenstadt und den umliegenden Quartieren verbunden. Aufgrund der Hanglage spielen die öffentlichen Verkehrsmittel für die Erschliessung des Quartiers eine besonders wichtige Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im späten 19. Jahrhundert entstanden Pläne für eine Bahn auf den Zürichberg. 1886 erhielt die Zürichberg-Gesellschaft eine Konzession für eine Bahnverbindung vom damaligen Central in Richtung Zürichberg. Als erste Etappe wurde 1889 die heutige [[Polybahn]] eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1895 verkehrte die Zentrale Zürichbergbahn vom Pfauen bis zur Kirche Fluntern. Die damalige Streckenführung unterschied sich teilweise von der heutigen Linienführung. 1924 wurde die Tramstrecke bis zur damaligen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Allmend Fluntern&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; verlängert. Dort befindet sich heute die Endhaltestelle &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zoo&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quartierspiegel2026&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den wichtigen Haltestellen im Quartier und an seinen Rändern gehören unter anderem Platte, Voltastrasse, Kirche Fluntern, Toblerplatz und Zoo. Buslinien ergänzen die Tramverbindungen und stellen Querverbindungen zu anderen Teilen der Stadt her.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Angaben der Stadt Zürich nutzt eine grosse Mehrheit der Fluntermer Bevölkerung regelmässig den öffentlichen Verkehr. Die durchschnittliche Reisezeit vom Wohnort zum [[Zürich Hauptbahnhof|Hauptbahnhof Zürich]] beträgt mit öffentlichen Verkehrsmitteln ungefähr 20 Minuten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quartierspiegel2026&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 2025 hatte Fluntern &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;8&amp;#039;878 Einwohnerinnen und Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Davon verfügten 6&amp;#039;149 Personen über einen Schweizer Pass, während 2&amp;#039;729 Personen ausschliesslich eine ausländische Staatsangehörigkeit besassen. Der Ausländeranteil betrug damit 30,7 Prozent.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quartierspiegel2026&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einwohnerzahl ist langfristig vergleichsweise moderat gewachsen. 1930 lebten 7&amp;#039;237 Menschen im Quartier. Während sich viele andere Stadtteile Zürichs im 20. Jahrhundert stark verdichteten, begrenzten die lockere Bebauungsstruktur, grosse Grundstücke, Waldflächen und institutionell genutzte Areale die Bevölkerungsdichte Flunterns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deutschland stellt unter der ausländischen Bevölkerung die mit Abstand grösste einzelne Nationalitätengruppe. Daneben leben unter anderem zahlreiche Personen mit französischer, italienischer, österreichischer, amerikanischer, spanischer, britischer, niederländischer, chinesischer und griechischer Staatsangehörigkeit im Quartier.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quartierspiegel2026&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wohnen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fluntern gilt traditionell als bevorzugtes Wohngebiet Zürichs. Die Lage am Zürichberg, die Nähe zur Innenstadt, die Aussichtslagen und der hohe Grünflächenanteil haben dazu beigetragen, dass das Quartier einen überdurchschnittlich hohen Anteil an grosszügigen und hochpreisigen Wohnungen aufweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein wesentlicher Teil des Wohnungsbestandes entstand zwischen dem späten 19. Jahrhundert und der Mitte des 20. Jahrhunderts. Rund 29 Prozent der heutigen Wohnungen wurden zwischen 1931 und 1960 gebaut. Gleichzeitig entstanden seit den 1990er-Jahren zahlreiche Ersatz- und Neubauten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quartierspiegel2026&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vergleich zur Gesamtstadt ist selbst bewohntes Wohneigentum in Fluntern deutlich stärker vertreten. Wohnbaugenossenschaften und die öffentliche Hand verfügen dagegen über einen vergleichsweise kleinen Anteil des Wohnungsbestandes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den grossen Hochschulinstitutionen verfügt das Quartier über Einrichtungen der städtischen Volksschule. Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schule Fluntern&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; befindet sich an der Hochstrasse. Die heutige Schulanlage entstand zwischen 1937 und 1942 nach Plänen des Architekten Walter Niehus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SchuleFluntern&amp;quot;&amp;gt;Stadt Zürich, Schule Fluntern: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Schulhauses Fluntern&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anlage wurde der Hanglage angepasst. Charakteristisch sind der langgezogene Schulhaustrakt, grosszügig belichtete Klassenzimmer, Kindergarten-, Pausen- und Turnbereiche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der Bevölkerungsentwicklung und steigender Schülerzahlen wurden im Quartier zusätzliche Schul- und Betreuungsräume geschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Natur und Erholung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nähe zum Zürichbergwald gehört zu den wichtigsten Merkmalen Flunterns. Zahlreiche Spazier- und Wanderwege führen vom Quartier in die Wälder des Zürichbergs und weiter in Richtung Adlisberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem öffentlichen Wald tragen die grossen privaten Gärten wesentlich zum Grüncharakter des Quartiers bei. Viele ältere Villen- und Mehrfamilienhausgrundstücke verfügen über einen ausgeprägten Baumbestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Quartier befinden sich zudem mehrere Picknickplätze, kleinere Parkanlagen und andere Naherholungsflächen. Der Zürichberg ist ein wichtiges städtisches Erholungsgebiet und wird von Spaziergängern, Joggern und Velofahrern genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensqualität ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fluntern weist in Befragungen der Stadt Zürich regelmässig hohe Werte hinsichtlich Wohnqualität, Ruhe und Sauberkeit auf. In der Bevölkerungsbefragung 2025 gehörte das Quartier insbesondere bei der Zufriedenheit mit der Sauberkeit und der Ruhe zu den am besten bewerteten Stadtquartieren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bevoelkerungsbefragung2025&amp;quot;&amp;gt;Stadt Zürich, Stadtentwicklung: &amp;#039;&amp;#039;Bevölkerungsbefragung 2025 – Quartierbericht&amp;#039;&amp;#039;, 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die hohe Lebensqualität steht zugleich in einem Spannungsverhältnis zu verschiedenen Entwicklungen. Dazu gehören steigende Wohnkosten, Bauprojekte im Hochschulgebiet sowie das Verkehrsaufkommen rund um den Zoo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortsbild und Architektur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ortsbild Flunterns ist ausgesprochen heterogen. In den historischen Siedlungskernen sind einzelne Bauern-, Handwerker- und Gemeindehäuser erhalten geblieben. Daneben stehen Villen des 19. und frühen 20. Jahrhunderts sowie Mehrfamilienhäuser aus verschiedenen Epochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders charakteristisch ist die Kombination aus grosszügigen Gebäuden und stark begrünten Grundstücken. Viele Gebäude stehen frei und sind von Gärten umgeben. Im Gegensatz zu dichter bebauten innenstädtischen Quartieren bilden geschlossene Häuserzeilen in weiten Teilen Flunterns die Ausnahme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den architektonisch und städtebaulich bedeutenden Bauten und Anlagen im Quartier beziehungsweise unmittelbar an dessen Rand zählen die Kirche Fluntern, das Kleine Kirchlein, historische Häuser am Vorderberg, Hochschul- und Spitalbauten, die Schulanlage Fluntern sowie verschiedene Villen und Landsitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten und kulturelle Bezüge ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fluntern war aufgrund seiner Nähe zu Universität und ETH sowie seiner bevorzugten Wohnlage Wohn- oder Wirkungsort zahlreicher Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Kultur und Wirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine besondere internationale Bekanntheit besitzt das Quartier durch den Friedhof Fluntern und das Grab von James Joyce. Der irische Schriftsteller war während verschiedener Lebensabschnitte eng mit Zürich verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der Pädagoge [[Johann Heinrich Pestalozzi]] hatte Beziehungen zum historischen Fluntern. In den 1790er-Jahren arbeitete er mit dem Fluntermer Seidenunternehmer Kaspar Notz zusammen. Da der direkte Seidenhandel damals Zürcher Stadtbürgern vorbehalten war, konnte Notz Pestalozzis Stellung als Stadtbürger für seine Handelsgeschäfte nutzen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quartierspiegel2026&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Kreis 7 (Stadt Zürich)]]&lt;br /&gt;
* [[Zürichberg]]&lt;br /&gt;
* [[Zoo Zürich]]&lt;br /&gt;
* [[Universität Zürich]]&lt;br /&gt;
* [[Universitätsspital Zürich]]&lt;br /&gt;
* [[Hottingen (Zürich)]]&lt;br /&gt;
* [[Hirslanden]]&lt;br /&gt;
* [[Witikon]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Präsidialdepartement der Stadt Zürich, Statistik Stadt Zürich: &amp;#039;&amp;#039;Quartierspiegel Fluntern&amp;#039;&amp;#039;. Zürich, Ausgabe 2026.&lt;br /&gt;
* Hochbaudepartement der Stadt Zürich: Inventare und Dokumentationen zum Ortsbild und zur Baugeschichte von Fluntern.&lt;br /&gt;
* Stadtarchiv Zürich: Quellen zur Geschichte der ehemaligen Gemeinde Fluntern und zur Eingemeindung von 1893.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Stadt Zürich: Quartierspiegel Fluntern&lt;br /&gt;
* Stadt Zürich: Statistik und Daten zu den Stadtquartieren&lt;br /&gt;
* Quartierverein Fluntern&lt;br /&gt;
* Zoo Zürich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Fluntern}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fluntern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quartier in Zürich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kreis 7 (Zürich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige politische Gemeinde in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Zürich]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nick Frei</name></author>
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