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	<title>Fällanden - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Helvetia Wiki – Die Enzyklopädie der Schweiz</subtitle>
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		<id>https://helvetia.wiki/de/index.php?title=F%C3%A4llanden&amp;diff=641&amp;oldid=prev</id>
		<title>Nick Frei: Die Seite wurde neu angelegt: «{{Infobox Gemeinde in der Schweiz |NAME_ORT = Fällanden |BILD = Fällanden, Switzerland - panoramio.jpg |BESCHREIBUNG = Blick auf Fällanden |BILD_WAPPEN = CHE Fällanden COA.svg |BILD_PFAD_KARTE = Karte Gemeinde Fällanden 2007.png |REGION-ISO = CH-ZH |KANTON = Zürich |REGION = Glattal |BEZIRK = Uster |BFS = 0193 |PLZ = 8117 Fällanden&lt;br /&gt;8118 Pfaffhausen&lt;br /&gt;8121 Benglen |BREITENGRAD = 47.3714 |LÄNGENGRAD = 8.6386 |HÖHE = 459 |FLÄCHE = 6,36 |EINWO…»</title>
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		<updated>2026-07-24T14:46:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Seite wurde neu angelegt: «{{Infobox Gemeinde in der Schweiz |NAME_ORT = Fällanden |BILD = Fällanden, Switzerland - panoramio.jpg |BESCHREIBUNG = Blick auf Fällanden |BILD_WAPPEN = CHE Fällanden COA.svg |BILD_PFAD_KARTE = Karte Gemeinde Fällanden 2007.png |REGION-ISO = CH-ZH |KANTON = Zürich |REGION = Glattal |BEZIRK = Uster |BFS = 0193 |PLZ = 8117 Fällanden&amp;lt;br /&amp;gt;8118 Pfaffhausen&amp;lt;br /&amp;gt;8121 Benglen |BREITENGRAD = 47.3714 |LÄNGENGRAD = 8.6386 |HÖHE = 459 |FLÄCHE = 6,36 |EINWO…»&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in der Schweiz&lt;br /&gt;
|NAME_ORT = Fällanden&lt;br /&gt;
|BILD = Fällanden, Switzerland - panoramio.jpg&lt;br /&gt;
|BESCHREIBUNG = Blick auf Fällanden&lt;br /&gt;
|BILD_WAPPEN = CHE Fällanden COA.svg&lt;br /&gt;
|BILD_PFAD_KARTE = Karte Gemeinde Fällanden 2007.png&lt;br /&gt;
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|STAND_EINWOHNER = 31. Dezember 2025&lt;br /&gt;
|WEBSITE = www.faellanden.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fällanden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine politische [[Gemeinde in der Schweiz|Gemeinde]] im [[Bezirk Uster]] des [[Kanton Zürich|Kantons Zürich]]. Sie liegt im oberen [[Glattal]] am nordöstlichen Abhang der [[Pfannenstiel]]kette und am westlichen Ufer des [[Greifensee]]s. Zur Gemeinde gehören die drei Dorfteile Fällanden, [[Benglen]] und [[Pfaffhausen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde befindet sich unmittelbar östlich der Stadt [[Zürich]] und gehört zur Agglomeration Zürich. Sie verbindet dicht bebaute Wohngebiete mit landwirtschaftlichen Flächen, Wäldern, dem Fällander Tobel und dem kantonalen Natur- und Landschaftsschutzgebiet am Greifensee. Fällanden entwickelte sich während der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts von einer kleinen Landgemeinde zu einer bevölkerungsreichen Wohngemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dorfteil Fällanden liegt in der Ebene zwischen Greifensee und Pfannenstiel. Benglen und Pfaffhausen befinden sich in erhöhter Lage an den Hängen zwischen Fällanden und dem Zürcher Stadtgebiet. Trotz der räumlichen Trennung bilden die drei Siedlungen eine gemeinsame politische und schulische Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fällanden wurde um das Jahr 820 erstmals als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fenichlanda&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; erwähnt. In einer lateinischen Urkunde von 968 erscheint die Form &amp;#039;&amp;#039;villa que dicitur Feniclanda&amp;#039;&amp;#039;, was «Dorf, das Fenichlanda genannt wird» bedeutet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ortsgeschichte&amp;quot;&amp;gt;[https://www.faellanden.ch/geschichte/6604 Fällanden – frühe Geschichte], Gemeinde Fällanden, abgerufen am 24. Juli 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bedeutung des Ortsnamens ist nicht abschliessend geklärt. Der hintere Namensbestandteil wird gewöhnlich mit dem althochdeutschen Wort &amp;#039;&amp;#039;lant&amp;#039;&amp;#039; für Land oder Gebiet in Verbindung gebracht. Der erste Bestandteil könnte auf einen Personennamen oder eine ältere Landschaftsbezeichnung zurückgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zürichdeutschen wird Fällanden als &amp;#039;&amp;#039;Fällande&amp;#039;&amp;#039; ausgesprochen. Die Einwohnerinnen und Einwohner werden als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fällanderinnen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fällander&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gemeindegebiet erstreckt sich vom westlichen Ufer des Greifensees über die Ebene des oberen Glattals bis zu den bewaldeten Hängen der Pfannenstielkette. Die Höhenlage reicht von ungefähr 459 bis 630 Metern über Meer.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gemeindezahlen&amp;quot;&amp;gt;[https://www.faellanden.ch/zahlenundfakten Zahlen und Fakten], Gemeinde Fällanden, abgerufen am 24. Juli 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fläche der Gemeinde beträgt 636 Hektaren beziehungsweise 6,36 Quadratkilometer. Landwirtschaft und Wald nehmen zusammen mehr als 60 Prozent des Gemeindegebiets ein. Die Siedlungsflächen konzentrieren sich auf die drei voneinander getrennten Dorfteile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flächennutzung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Flächennutzung des Gemeindegebiets&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Nutzung&lt;br /&gt;
! Anteil&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landwirtschaft&lt;br /&gt;
| 35,4 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wald&lt;br /&gt;
| 27,5 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Siedlungsfläche&lt;br /&gt;
| 25,3 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Verkehrsfläche&lt;br /&gt;
| 8,3 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gewässer&lt;br /&gt;
| 0,6 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Unproduktive Fläche&lt;br /&gt;
| 2,8 %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die landwirtschaftlichen Flächen liegen vor allem zwischen Fällanden und Benglen sowie am Rand von Pfaffhausen. Sie werden für Ackerbau, Futterproduktion, Viehhaltung und Obstbau genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Greifensee ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fällanden besitzt einen längeren Uferabschnitt am unteren Greifensee. Der See ist ein wichtiges Naherholungsgebiet, zugleich aber auch einer der wertvollsten Naturräume des Kantons Zürich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die flachen Uferzonen mit Schilf, Moorwiesen, Gräben, Weihern und Auenvegetation bieten Lebensraum für zahlreiche Vogel-, Amphibien-, Reptilien- und Pflanzenarten. Zu den charakteristischen Vogelarten gehören Rohrammer, Teichrohrsänger, Drosselrohrsänger und Bekassine. In den Feuchtgebieten leben unter anderem Laubfrösche, Gelbbauchunken, Molche und Ringelnattern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;greifenseeschutz&amp;quot;&amp;gt;[https://www.zh.ch/content/dam/zhweb/bilder-dokumente/themen/umwelt-tiere/naturschutz/naturschutzgebiete/flyer/flyer_greifensee.pdf Natur- und Landschaftsschutzgebiet Greifensee], Kanton Zürich, abgerufen am 24. Juli 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grosse Teile des Ufers gehören zum kantonalen Natur- und Landschaftsschutzgebiet Greifensee. Die Schutzverordnung regelt die landwirtschaftliche Nutzung, das Betreten empfindlicher Flächen, den Wassersport und die Freizeitnutzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Badeplatz Rohr befinden sich eine Liegewiese, Feuerstellen und ein Schiffsteg. Während der Schifffahrtssaison wird Fällanden von Kursschiffen der Schifffahrts-Genossenschaft Greifensee bedient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Glatt und Greifenseewehr ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am nördlichen Ende des Greifensees beginnt die [[Glatt]]. Der Abfluss wird durch das historische Greifenseewehr reguliert, das sich im Grenzgebiet zwischen Fällanden und [[Schwerzenbach]] befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wehr wurde 1891 durch Betreiber von Kleinwasserkraftwerken errichtet. Es stabilisierte den Wasserstand der Glatt und verbesserte dadurch die Bedingungen für die Wasserkraftnutzung. Heute begrenzt das Bauwerk den Seeabfluss und trägt in Trockenzeiten zu einem höheren Wasserstand des Greifensees bei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;greifenseewehr&amp;quot;&amp;gt;[https://www.zh.ch/de/planen-bauen/wasserbau/wasserbauprojekte/wasserbauprojekte-flexdata/sanierung-des-glattwehrs-am-auslauf-des-greifensees.html Sanierung des Glattwehrs am Auslauf des Greifensees], Kanton Zürich, abgerufen am 24. Juli 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das denkmalgeschützte Wehr besitzt neben seiner wasserwirtschaftlichen auch eine technikgeschichtliche Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fällander Tobel ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fällander Tobel erstreckt sich westlich des Dorfes in Richtung Pfaffhausen und Benglen. Der bewaldete Geländeeinschnitt wurde durch den Fällanderbach geschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Tobel ist ein wichtiges Naherholungsgebiet und eine ökologische Verbindung zwischen dem Greifenseegebiet und den höher gelegenen Wäldern. Wanderwege führen durch das bewaldete Tal und weiter in Richtung Zürichberg und Pfannenstiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fällanden grenzt an folgende Gemeinden und Städte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Dübendorf]] im Norden und Nordwesten&lt;br /&gt;
* [[Zürich]] im Westen&lt;br /&gt;
* [[Maur ZH|Maur]] im Süden&lt;br /&gt;
* Schwerzenbach im Osten&lt;br /&gt;
* [[Greifensee ZH|Greifensee]] jenseits des Sees&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dorfteile ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fällanden ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dorfteil Fällanden ist der historische und administrative Mittelpunkt der Gemeinde. Er liegt zwischen dem Greifensee und den unteren Hängen der Pfannenstielkette.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der alte Dorfkern wird durch Bauernhäuser, ehemalige Handwerkerhäuser, die reformierte Kirche und die frühere Zwicky-Fabrik geprägt. Entlang der Schwerzenbach-, Dübendorf-, Maur- und Zürichstrasse entstanden im 20. Jahrhundert neue Wohn- und Gewerbebauten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zentrum treffen mehrere regionale Strassen am Sternen-Kreisel zusammen. Dort befinden sich Einkaufsmöglichkeiten, Restaurants, öffentliche Einrichtungen und Haltestellen des Busverkehrs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Benglen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Benglen liegt westlich von Fällanden auf einer Geländeterrasse oberhalb des Fällander Tobels. Der Ort bestand um 1600 lediglich aus einem einzelnen Bauernhaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name &amp;#039;&amp;#039;Benglen&amp;#039;&amp;#039; beziehungsweise &amp;#039;&amp;#039;Bänglen&amp;#039;&amp;#039; wird möglicherweise vom mundartlichen Wort &amp;#039;&amp;#039;Bängele&amp;#039;&amp;#039; für bestimmte Doldengewächse abgeleitet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;geschichtebenglen&amp;quot;&amp;gt;[https://www.faellanden.ch/geschichte/6606 Benglen], Gemeinde Fällanden, abgerufen am 24. Juli 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn der 1970er-Jahre wurde das Gebiet umfassend erschlossen. Zunächst entstanden grössere Wohnblöcke, später folgten Einfamilienhausquartiere und architektonisch unterschiedlich gestaltete Siedlungen. Das eingezonte Gebiet ist heute weitgehend bis an die Gemeindegrenzen überbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Benglen besitzt eigene Schul- und Sportanlagen, Einkaufsmöglichkeiten und Busverbindungen nach Fällanden, Dübendorf und zum Bahnhof Stettbach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pfaffhausen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pfaffhausen liegt südwestlich von Benglen und grenzt unmittelbar an das Zürcher Quartier [[Witikon]]. Der ursprünglich kleine Weiler war wegen seiner erhöhten Lage und der Aussicht über das Glattal und den Greifensee bereits vor dem Zweiten Weltkrieg ein beliebtes Ausflugsziel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1939 lebten in Pfaffhausen noch weniger als 100 Personen. Seit den 1950er-Jahren ermöglichte die zunehmende Motorisierung vielen Berufstätigen aus Zürich, sich dauerhaft im Ort niederzulassen. In der Folge entstanden zahlreiche Wohnquartiere.&amp;lt;ref name=&amp;quot;geschichtepfaffhausen&amp;quot;&amp;gt;[https://www.faellanden.ch/geschichte/6682 Pfaffhausen], Gemeinde Fällanden, abgerufen am 24. Juli 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pfaffhausen besitzt Schulen, Sportanlagen, eine katholische Kirche und Busverbindungen nach Zürich, Stettbach, Fällanden und Maur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 31. Dezember 2025 lebten 9&amp;#039;604 Personen in Fällanden. Davon wohnten 5&amp;#039;273 im Dorfteil Fällanden, 2&amp;#039;087 in Benglen und 2&amp;#039;244 in Pfaffhausen. Der Anteil der ausländischen Bevölkerung betrug 25,8 Prozent.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gemeindezahlen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Bevölkerung nach Dorfteilen am 31. Dezember 2025&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Dorfteil&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
! Anteil&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Fällanden&lt;br /&gt;
| 5&amp;#039;273&lt;br /&gt;
| 54,9 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Benglen&lt;br /&gt;
| 2&amp;#039;087&lt;br /&gt;
| 21,7 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Pfaffhausen&lt;br /&gt;
| 2&amp;#039;244&lt;br /&gt;
| 23,4 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gesamt&lt;br /&gt;
! 9&amp;#039;604&lt;br /&gt;
! 100 %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bevölkerungszahl entwickelte sich bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts nur langsam. Danach setzte ein ausserordentlich starkes Wachstum ein. Innerhalb von zwanzig Jahren stieg die Einwohnerzahl von 866 im Jahr 1950 auf 4&amp;#039;260 im Jahr 1970.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Bevölkerungsentwicklung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1634&lt;br /&gt;
| 284&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1799&lt;br /&gt;
| 632&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1850&lt;br /&gt;
| 848&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1900&lt;br /&gt;
| 696&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1950&lt;br /&gt;
| 866&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1970&lt;br /&gt;
| 4&amp;#039;260&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1980&lt;br /&gt;
| 6&amp;#039;222&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1990&lt;br /&gt;
| 6&amp;#039;489&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2000&lt;br /&gt;
| 6&amp;#039;423&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2025&lt;br /&gt;
| 9&amp;#039;604&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wachstum wurde durch die Nähe zur Stadt Zürich, die zunehmende Mobilität und die Erschliessung von Bauland in Pfaffhausen und Benglen ermöglicht. Fällanden entwickelte sich dadurch zu einer typischen Agglomerations- und Pendlergemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorgeschichte ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archäologische Funde belegen, dass das Gebiet am Greifensee bereits in der Jungsteinzeit und in der Bronzezeit besiedelt war. Im Uferbereich wurden Spuren prähistorischer Seeufersiedlungen gefunden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;archaeologieweg&amp;quot;&amp;gt;[https://www.faellanden.ch/dokumente/14732 Von Greifensee nach Fällanden], Kantonsarchäologie und Kantonale Denkmalpflege Zürich, abgerufen am 24. Juli 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die feuchten Böden am See ermöglichten die Erhaltung von Holz, Pflanzenresten und weiteren organischen Materialien. Solche Funde geben Aufschluss über den Hausbau, die Landwirtschaft und das Alltagsleben der frühen Siedler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die schriftlich dokumentierte Geschichte beginnt mit der Erwähnung von &amp;#039;&amp;#039;Fenichlanda&amp;#039;&amp;#039; im frühen 9. Jahrhundert. Das [[Fraumünster]] in Zürich besass in Fällanden zahlreiche Güter, grundherrliche Rechte und abhängige Bauern. Das [[Grossmünster]] verfügte über weitere Grundstücke und bedeutende Anteile am Zehnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 12. und 13. Jahrhundert besassen auch verschiedene Adelsfamilien Land und Rechte in Fällanden. Die Vogteirechte lagen zeitweise bei den Grafen von Rapperswil und gelangten später an die Herrschaft Greifensee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1402 erwarb die Stadt Zürich die Herrschaft Greifensee. Fällanden gehörte danach bis zum Ende der Alten Eidgenossenschaft zur Zürcher Landvogtei Greifensee.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hlsfaellanden&amp;quot;&amp;gt;[https://hls-dhs-dss.ch/articles/000130 Fällanden], Historisches Lexikon der Schweiz, abgerufen am 24. Juli 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reformation und frühe Neuzeit ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Zürcher Reformation wurde Fällanden in den 1520er-Jahren evangelisch-reformiert. Die kirchlichen Besitzverhältnisse wurden neu geordnet, während die Landwirtschaft weiterhin die wichtigste wirtschaftliche Grundlage bildete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben Ackerbau und Viehzucht gewannen während des 17. und 18. Jahrhunderts textile Heimarbeit und Kleingewerbe an Bedeutung. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts verdiente mehr als die Hälfte der Bevölkerung zumindest einen Teil ihres Einkommens am Spinnrad oder Webstuhl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinderarbeit war in der Heimindustrie weit verbreitet. Familien arbeiteten in niedrigen und schlecht beleuchteten Webkellern für städtische Textilhändler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1689 und 1695 wurde Fällanden von einer schweren Hungerkrise getroffen. Während dieser Jahre starben 55 Menschen, was mehr als 14 Prozent der damaligen Bevölkerung entsprach.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hungerindustrie&amp;quot;&amp;gt;[https://www.faellanden.ch/geschichte/6679 Fällanden im 17. bis 19. Jahrhundert], Gemeinde Fällanden, abgerufen am 24. Juli 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politische Gemeinde seit 1798 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Einmarsch französischer Truppen und der Gründung der [[Helvetische Republik|Helvetischen Republik]] im Jahr 1798 endete die Herrschaft der Landvogtei Greifensee. Fällanden wurde als moderne politische Gemeinde organisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach verschiedenen administrativen Neuordnungen während der Mediation und Restauration wurde die Gemeinde dem Bezirk Uster zugeteilt. Die liberale Kantonsverfassung von 1831 stärkte die kommunale Selbstverwaltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Industrialisierung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Industrialisierung setzte in Fällanden später und weniger stark ein als in den Städten Zürich, Winterthur oder Uster. Ein erster Versuch zur Ansiedlung eines grösseren Betriebs erfolgte 1873, als der Unternehmer Abraham Bärfuss eine ehemalige Lohmühle übernahm und darin eine Nagelfabrik einrichtete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später entstanden eine Metallwarenfabrik, kleinere mechanische Betriebe und Textilunternehmen. Die Wasserkraft des Dorfbachs wurde zum Antrieb von Mühlen, Sägen und Maschinen genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dorfbach floss ursprünglich offen durch das Dorf. Im Jahr 1923 wurde er eingedolt. Damit verschwand ein prägendes Element des historischen Ortsbildes. Wenige Jahre später stellten auch die Mühle und die Sägerei ihren Betrieb ein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dorfbach&amp;quot;&amp;gt;[https://www.faellanden.ch/geschichte/6680 Industrialisierung und Dorfbach], Gemeinde Fällanden, abgerufen am 24. Juli 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zwicky-Fabrik ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zwicky-Fabrik wurde 1907 und 1908 im Dorfzentrum errichtet. Das Gebäude beherbergte verschiedene Textilbetriebe und Zwirnereien, darunter eine Filiale des Unternehmens Zwicky aus Wallisellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Industriebetrieb war für die wirtschaftliche Entwicklung der Gemeinde von Bedeutung. Nach dem Ende der industriellen Nutzung erwarb die Gemeinde die Liegenschaft im Jahr 1988.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1998 und 2001 wurde die Shedhalle in mehreren Etappen saniert. Heute dient die ehemalige Fabrik als Kultur- und Begegnungszentrum. Dort finden Gemeindeversammlungen, Konzerte, Theateraufführungen, Ausstellungen, Feste und Vereinsanlässe statt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;zwickyfabrik&amp;quot;&amp;gt;[https://www.faellanden.ch/zwickyinfo Kultur- und Begegnungszentrum Zwicky-Fabrik], Gemeinde Fällanden, abgerufen am 24. Juli 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung nach 1950 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis ungefähr 1950 blieb Fällanden eine kleine Landgemeinde. Danach veränderte sich der Ort innerhalb weniger Jahrzehnte grundlegend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Pfaffhausen entstanden seit den 1950er-Jahren neue Wohnquartiere. Benglen wurde ab Beginn der 1970er-Jahre grossflächig überbaut. Auch der Dorfteil Fällanden wuchs entlang der Hauptverkehrsachsen und an den Hängen oberhalb des alten Kerns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bevölkerungswachstum machte den Bau neuer Schulen, Strassen, Sportanlagen, Versorgungsnetze und öffentlicher Gebäude erforderlich. Das Gemeindehaus wurde 1974 eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist Fällanden überwiegend eine Wohn- und Dienstleistungsgemeinde. Die historischen Dorfkerne, Landwirtschaftsflächen und Naturräume sind dennoch wichtige Bestandteile des Gemeindebildes geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Blasonierung des Gemeindewappens lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;In Gold ein steigender roter Löwe, mit einem grünen Pfauenstoss geschwänzt.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wappen geht auf die Zürcher Familie Aeppli zurück. Heinrich Aeppli war 1421 Vogt zu Greifensee. Seine Nachkommen lebten im Gebiet Rohr bei Fällanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gemeinderat erklärte sich am 17. Dezember 1926 mit der heutigen Gestaltung des Gemeindewappens einverstanden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gemeindewappen&amp;quot;&amp;gt;[https://www.faellanden.ch/dokumente/57326 Fällander Wappen], Gemeinde Fällanden, abgerufen am 24. Juli 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Löwe und der auffällige Pfauenschwanz machen das Fällander Wappen zu einem der ungewöhnlichsten Gemeindewappen des Kantons Zürich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik und Verwaltung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fällanden ist nach dem Gemeindegesetz des Kantons Zürich organisiert. Die gesetzgebende Gewalt liegt bei der Gemeindeversammlung. An ihr können alle stimmberechtigten Einwohnerinnen und Einwohner teilnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeindeversammlung entscheidet insbesondere über:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* das Budget und die Jahresrechnung&lt;br /&gt;
* den kommunalen Steuerfuss&lt;br /&gt;
* grössere Investitionen&lt;br /&gt;
* kommunale Verordnungen&lt;br /&gt;
* Grundstücksgeschäfte&lt;br /&gt;
* die kommunale Richt- und Nutzungsplanung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Regel finden jährlich zwei ordentliche Gemeindeversammlungen in der Zwicky-Fabrik statt: die Rechnungsgemeindeversammlung im Juni und die Budgetgemeindeversammlung im November.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gemeindeversammlung&amp;quot;&amp;gt;[https://www.faellanden.ch/sitzung Gemeindeversammlungen], Gemeinde Fällanden, abgerufen am 24. Juli 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Exekutive bildet der Gemeinderat. Er vollzieht die Beschlüsse der Gemeindeversammlung, führt die Verwaltung und erfüllt die von Bund und Kanton übertragenen Aufgaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeindeverwaltung befindet sich an der Schwerzenbachstrasse 10 im Dorfteil Fällanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fällanden war bis weit ins 20. Jahrhundert landwirtschaftlich geprägt. Ackerbau, Viehhaltung, Obstbau und Forstwirtschaft sind weiterhin sichtbar, beschäftigen heute jedoch nur noch einen kleinen Teil der Bevölkerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Siedlungsgebieten bestehen zahlreiche kleine und mittlere Unternehmen. Bedeutende Bereiche sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Handel und Detailhandel&lt;br /&gt;
* Bau- und Ausbaugewerbe&lt;br /&gt;
* Informationstechnologie&lt;br /&gt;
* Gesundheits- und Sozialwesen&lt;br /&gt;
* Unternehmensdienstleistungen&lt;br /&gt;
* Gastronomie&lt;br /&gt;
* Handwerk&lt;br /&gt;
* Landwirtschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Erwerbstätige pendeln nach Zürich, Dübendorf, Uster, Wallisellen oder in andere Gemeinden des Glattals. Die Nähe zum Wirtschaftsraum Zürich und die Busverbindungen zu mehreren S-Bahn-Stationen machen Fällanden zu einem gut erreichbaren Wohnstandort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentlicher Verkehr ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fällanden besitzt keinen eigenen Bahnhof. Die nächstgelegenen Bahnstationen befinden sich in Stettbach, Schwerzenbach, Dübendorf und Zürich-Stadelhofen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein dichtes Busnetz verbindet die drei Dorfteile mit den umliegenden Gemeinden und Bahnhöfen. Die Gemeinde wird unter anderem von den Linien 701, 703, 704, 705, 743, 744 und 745 sowie von den Nachtlinien N71 und N74 bedient.&amp;lt;ref name=&amp;quot;verkehrsnetz&amp;quot;&amp;gt;[https://www.faellanden.ch/verkehr Verkehr], Gemeinde Fällanden, abgerufen am 24. Juli 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Direkte oder umsteigefreie Busverbindungen bestehen nach:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Zürich&lt;br /&gt;
* Bahnhof Stettbach&lt;br /&gt;
* Bahnhof Schwerzenbach&lt;br /&gt;
* Dübendorf&lt;br /&gt;
* Maur&lt;br /&gt;
* Witikon&lt;br /&gt;
* Pfaffhausen und Benglen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sämtliche Linien sind in den [[Zürcher Verkehrsverbund]] integriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Greifensee besitzt Fällanden einen Schiffsteg. Während der Saison verkehren Kursschiffe nach Maur, Greifensee, Niederuster und zu weiteren Anlegestellen am See.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Strassenverkehr ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dorfzentrum treffen die Strassen aus Dübendorf, Schwerzenbach, Maur und Zürich zusammen. Der Sternen-Kreisel bildet den wichtigsten Verkehrsknoten der Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptverbindung nach Zürich führt über Pfaffhausen und Witikon beziehungsweise über Benglen und den Bahnhof Stettbach. In Richtung Zürcher Oberland bestehen Verbindungen nach Schwerzenbach, Volketswil und zur [[Autobahn A15 (Schweiz)|Autobahn A15]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sternen-Kreisel und die Ortsdurchfahrt sind während der Hauptverkehrszeiten häufig überlastet. Dies beeinträchtigt auch die Fahrplanstabilität der Buslinien. Der Kanton und die Gemeinde verfolgen deshalb Projekte zur Bevorzugung des öffentlichen Verkehrs sowie zur Verbesserung der Fuss- und Veloverbindungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fuss- und Veloverkehr ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wander- und Velowege verbinden die drei Dorfteile mit dem Greifensee, dem Fällander Tobel, Maur, Dübendorf und den Zürcher Stadtquartieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rundweg um den Greifensee führt durch das Gemeindegebiet. Wegen der empfindlichen Naturräume gelten in den Schutzgebieten besondere Verhaltensregeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schule Fällanden umfasst Kindergärten, Primarschulen und eine Sekundarschule. Schulstandorte bestehen in allen drei Dorfteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den wichtigsten Anlagen gehören:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Schulhaus Lätten in Fällanden&lt;br /&gt;
* Schulhaus Buechwis in Benglen&lt;br /&gt;
* Schulhaus Bommern in Pfaffhausen&lt;br /&gt;
* Sekundarschule in Benglen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Angebot wird durch schulergänzende Betreuung, Tagesstrukturen, Musikunterricht und Angebote für Kinder mit besonderem Förderbedarf ergänzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterführende Schulen, Berufsfachschulen und Hochschulen befinden sich insbesondere in Zürich, Dübendorf, Uster und Winterthur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Evangelisch-reformierte Kirche ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fällanden wurde während der Zürcher Reformation evangelisch-reformiert. Die reformierte Kirche steht im historischen Dorfkern und bildet gemeinsam mit dem Pfarrhaus und den umliegenden Bauernhäusern ein bedeutendes Ortsbild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die reformierte Kirchgemeinde organisiert Gottesdienste, Bildungsangebote, soziale Aktivitäten und kulturelle Veranstaltungen für alle drei Dorfteile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Römisch-katholische Kirche ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die katholische Bevölkerung gehört zur römisch-katholischen Kirchgemeinde Dübendorf-Fällanden-Schwerzenbach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Pfaffhausen befindet sich die Kirche Katharina von Siena. Sie dient als Gottesdienstraum und steht tagsüber als Raum der Stille und des Gebets offen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kirchen&amp;quot;&amp;gt;[https://www.faellanden.ch/kirchen Kirchen], Gemeinde Fällanden, abgerufen am 24. Juli 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben leben in der Gemeinde Angehörige weiterer Religionsgemeinschaften sowie Personen ohne konfessionelle Zugehörigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Gemeindeleben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zwicky-Fabrik ist das wichtigste Kultur- und Veranstaltungszentrum der Gemeinde. Neben politischen Versammlungen finden dort Konzerte, Filmvorführungen, Theater, Ausstellungen, Märkte und private Veranstaltungen statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zahlreiche Vereine sind in den Bereichen Sport, Musik, Kultur, Natur, Jugend, Politik und Gemeinnützigkeit tätig. Sie tragen wesentlich zum gesellschaftlichen Zusammenhalt zwischen den drei räumlich getrennten Dorfteilen bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gemeinschaftszentrum Fällanden bietet Beratungen, Kurse, Treffpunkte und Aktivitäten für Kinder, Jugendliche, Familien und ältere Menschen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Natur und Erholung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schutzgebiet Stocklen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gebiet Stocklen am unteren Greifensee besitzt die Gemeinde rund fünf Hektaren Moorland. Die Flächen gehören zum kantonalen Schutzgebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Abtrag nährstoffreicher Böden, die Anlage von Kleingewässern und eine extensive Pflege wurden neue Lebensräume für seltene Pflanzen, Amphibien und Insekten geschaffen. Holzstege lenken Besucherinnen und Besucher durch Teile des Gebiets, ohne empfindliche Lebensräume zu beeinträchtigen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stocklen&amp;quot;&amp;gt;[https://greifenseestiftung.ch/projekt-detail/id-2020-ein-grossartiger-gewinn-nicht-nur-fuer-die-natur Renaturierung Stocklen], Greifensee-Stiftung, abgerufen am 24. Juli 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Badeplatz Rohr ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Badeplatz Rohr liegt am westlichen Ufer des Greifensees. Er besitzt eine Liegewiese, Badezugänge, Feuerstellen und einen Schiffsteg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sich der Badeplatz in der Nähe geschützter Uferbereiche befindet, müssen Besucher die markierten Wege und die Bestimmungen des Naturschutzgebiets beachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wälder und Tobel ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wälder oberhalb von Fällanden, Benglen und Pfaffhausen sind beliebte Naherholungsgebiete. Sie werden für Spaziergänge, Laufsport und Velofahrten genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fällander Tobel bietet einen weitgehend naturnahen Übergang zwischen dem Talboden und den höher gelegenen Wohngebieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zwicky-Fabrik ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ehemalige Textilfabrik von 1907 und 1908 ist das bedeutendste industriegeschichtliche Bauwerk der Gemeinde. Die Shedhalle erinnert an die kurze industrielle Phase Fällandens und wird heute als Kulturzentrum genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reformierte Kirche ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die reformierte Kirche prägt den historischen Dorfkern. Zusammen mit dem Pfarrhaus und den umliegenden Bauernhäusern bildet sie ein charakteristisches Ensemble.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historischer Dorfkern ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im alten Zentrum sind Bauernhäuser, Flarzhäuser, Brunnen und ehemalige Gewerbebauten erhalten. Sie dokumentieren die Entwicklung vom Bauerndorf zur Agglomerationsgemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Greifenseewehr ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das 1891 errichtete Wehr am Ausfluss des Greifensees ist ein bedeutendes wasserbau- und industriegeschichtliches Denkmal. Es kann von den umliegenden Wegen aus besichtigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Greifensee und Fällander Tobel ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Greifensee, die Moorlandschaft Stocklen und das Fällander Tobel gehören zu den wichtigsten landschaftlichen Sehenswürdigkeiten der Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Fällanden verbunden sind unter anderem:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Albert Meyer (Politiker)|Albert Meyer]] (1870–1953), Journalist, Politiker und Mitglied des Schweizerischen Bundesrates&lt;br /&gt;
* [[Otto Zollinger]] (1886–1970), Architekt&lt;br /&gt;
* [[Annemarie Schwyter]] (1922–2014), Journalistin und eine der ersten Auslandkorrespondentinnen des Schweizer Radios&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Hermann Fietz: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Kantons Zürich. Band III: Die Bezirke Pfäffikon und Uster.&amp;#039;&amp;#039; Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte, Basel 1978.&lt;br /&gt;
* Peter Ziegler: &amp;#039;&amp;#039;Die Gemeindewappen des Kantons Zürich.&amp;#039;&amp;#039; Antiquarische Gesellschaft in Zürich, Zürich 1977.&lt;br /&gt;
* Interessengemeinschaft Fällander Geschichte: &amp;#039;&amp;#039;Fällanden, Benglen und Pfaffhausen. Beiträge zur Ortsgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Fällanden.&lt;br /&gt;
* Gemeinde Fällanden: &amp;#039;&amp;#039;100 Jahre Zwicky-Fabrik in Fällanden.&amp;#039;&amp;#039; Fällanden 2007.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bezirk Uster]]&lt;br /&gt;
* [[Glattal]]&lt;br /&gt;
* [[Greifensee]]&lt;br /&gt;
* [[Pfannenstiel]]&lt;br /&gt;
* [[Benglen]]&lt;br /&gt;
* [[Pfaffhausen]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Gemeinden im Kanton Zürich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.faellanden.ch Offizielle Website der Gemeinde Fällanden]&lt;br /&gt;
* [https://hls-dhs-dss.ch/articles/000130 Fällanden im Historischen Lexikon der Schweiz]&lt;br /&gt;
* [https://zgz.statistik.zh.ch Zürcher Gemeinden in Zahlen]&lt;br /&gt;
* [https://www.greifensee-stiftung.ch Greifensee-Stiftung]&lt;br /&gt;
* [https://www.igfg.ch Interessengemeinschaft Fällander Geschichte]&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Fällanden|Fällanden}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Fallanden}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Zürich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeinde im Kanton Zürich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bezirk Uster]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glattal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort am Greifensee]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Alten Eidgenossenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung im 9. Jahrhundert]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nick Frei</name></author>
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