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	<title>EHC Kloten - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Helvetia Wiki – Die Enzyklopädie der Schweiz</subtitle>
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		<title>Nick Frei: Die Seite wurde neu angelegt: «{| class=&quot;wikitable float-right&quot; style=&quot;float:right; width:320px; margin:0 0 1em 1em;&quot; ! colspan=&quot;2&quot; | EHC Kloten |- | &#039;&#039;&#039;Vollständiger Name&#039;&#039;&#039; | Eishockeyclub Kloten |- | &#039;&#039;&#039;Gründung&#039;&#039;&#039; | 3. Dezember 1934 |- | &#039;&#039;&#039;Sitz&#039;&#039;&#039; | Kloten, Kanton Zürich |- | &#039;&#039;&#039;Vereinsfarben&#039;&#039;&#039; | Blau, Weiss und Rot |- | &#039;&#039;&#039;Liga&#039;&#039;&#039; | National League |- | &#039;&#039;&#039;Heimstadion&#039;&#039;&#039; | SWISS Arena |- | &#039;&#039;&#039;Kapazität&#039;&#039;&#039; | rund 7&#039;400 Plätze |- | &#039;&#039;&#039;Profibetrieb&#039;&#039;&#039; | EHC Kloten Sp…»</title>
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		<updated>2026-08-02T19:02:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Seite wurde neu angelegt: «{| class=&amp;quot;wikitable float-right&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; width:320px; margin:0 0 1em 1em;&amp;quot; ! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | EHC Kloten |- | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vollständiger Name&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; | Eishockeyclub Kloten |- | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gründung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; | 3. Dezember 1934 |- | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; | &lt;a href=&quot;/de/Kloten&quot; title=&quot;Kloten&quot;&gt;Kloten&lt;/a&gt;, Kanton Zürich |- | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vereinsfarben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; | Blau, Weiss und Rot |- | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Liga&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; | &lt;a href=&quot;/de/index.php?title=National_League&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;National League (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;National League&lt;/a&gt; |- | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heimstadion&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; | &lt;a href=&quot;/de/SWISS_Arena&quot; title=&quot;SWISS Arena&quot;&gt;SWISS Arena&lt;/a&gt; |- | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kapazität&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; | rund 7&amp;#039;400 Plätze |- | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Profibetrieb&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; | EHC Kloten Sp…»&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable float-right&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; width:320px; margin:0 0 1em 1em;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | EHC Kloten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vollständiger Name&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Eishockeyclub Kloten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gründung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| 3. Dezember 1934&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| [[Kloten]], Kanton Zürich&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vereinsfarben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Blau, Weiss und Rot&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Liga&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| [[National League]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heimstadion&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| [[SWISS Arena]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kapazität&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| rund 7&amp;#039;400 Plätze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Profibetrieb&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| EHC Kloten Sport AG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stammverein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| EHC Kloten Verein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schweizer Meister&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| 1967, 1993, 1994, 1995 und 1996&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schweizer Cupsieger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| 2017&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Swiss-League-Meister&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| 2022&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Website&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| [https://ehc-kloten.ch/ ehc-kloten.ch]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;EHC Kloten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Schweizer [[Eishockey]]club aus der Stadt [[Kloten]] im [[Kanton Zürich]]. Die erste Mannschaft spielt in der [[National League]], der höchsten Schweizer Spielklasse. Ihre Heimspiele trägt sie in der [[SWISS Arena]] am Schluefweg aus. Die Vereinsfarben sind Blau, Weiss und Rot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 1934 gegründete Club gehört zu den traditionsreichsten Eishockeyvereinen der Schweiz. Der EHC Kloten gewann fünf Schweizer Meistertitel. Besonders erfolgreich war die Mannschaft in den 1990er-Jahren, als sie von 1993 bis 1996 viermal hintereinander Schweizer Meister wurde. Diese Serie gilt seit der Einführung der Playoffs als einer der bedeutendsten Erfolge im Schweizer Clubeishockey.&amp;lt;ref name=&amp;quot;eurohockeyclubs&amp;quot;&amp;gt;Alliance of European Hockey Clubs: [https://www.eurohockeyclubs.com/members/ehc-kloten EHC Kloten], abgerufen am 2. August 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 2000 und 2016 trat die Profimannschaft unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kloten Flyers&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; auf. Seit 2016 verwendet der Club wieder seinen historischen Namen. Nach dem Abstieg aus der National League im Jahr 2018 spielte Kloten vier Saisons in der [[Swiss League]]. Mit dem Gewinn der Swiss-League-Meisterschaft 2022 gelang die Rückkehr in die höchste Spielklasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gründung und Spiele auf dem Nägelimoos-Weiher ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der EHC Kloten wurde am 3. Dezember 1934 gegründet. Initiator war der damals 17-jährige Handelsschüler Emil Hegner, der im Amtszimmer des Klotener Schulhauses Dorf eine Gründungsversammlung einberief. An dieser nahmen zehn Gründungsmitglieder teil, von denen die meisten noch Jugendliche waren. Erster Präsident war der Sekundarlehrer Ernst Ringger, der das Amt bald an Hegner übergab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ehck_geschichte&amp;quot;&amp;gt;EHC Kloten: [https://ehc-kloten.ch/geschichte 90 Jahre EHC Kloten – Geschichte], abgerufen am 2. August 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Heimspiele wurden auf dem zugefrorenen Nägelimoos-Weiher ausgetragen. Das künstlich angelegte Gewässer diente ursprünglich einer Brauerei zur Gewinnung von Eis. Die Bedingungen waren für einen geregelten Spielbetrieb wenig geeignet. Starke Sonneneinstrahlung, Wärmeeinbrüche und eine ungenügende Eisdecke führten wiederholt zu abgesagten oder unterbrochenen Partien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste offizielle Spiel des jungen Clubs fand im Januar 1935 auf dem Schübelweiher in [[Küsnacht ZH|Küsnacht]] statt. Kloten verlor die Partie mit 1:6. Die Ausrüstung war zunächst einfach, und viele Arbeiten rund um den Spielbetrieb wurden von den Mitgliedern selbst erledigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1939 gewann der Club eine Schülermeisterschaft auf der Kunsteisbahn Dolder in Zürich. 1941 erfolgte der Anschluss an den nationalen Eishockeyverband. Kloten nahm anschliessend an der Meisterschaft der Serie B teil. Die Spieler trugen Wollpullover mit dem Schriftzug «Kloten»; später erschien ein kleiner Löwe auf den Trikots.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ehck_geschichte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufstieg in die höheren Ligen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz der Abhängigkeit von Natureis entwickelte sich der EHC Kloten sportlich rasch weiter. 1946 gewann die Mannschaft als erster Club ohne Kunsteis die regionale Meisterschaft der Serie B und stieg in die Serie A auf. Bereits ein Jahr später folgte der Aufstieg in die Nationalliga B.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Spielbetrieb blieb schwierig. Trainingslager in höher gelegenen Orten wie [[Davos]] waren notwendig, weil auf dem Nägelimoos-Weiher häufig kein verlässlicher Trainingsbetrieb möglich war. Auch ein Brand, bei dem die einfachen Garderobenhütten zerstört wurden, konnte den sportlichen Aufstieg nicht aufhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Saison 1947/48 musste Kloten nach dem letzten Platz in der westlichen Gruppe der Nationalliga B Entscheidungsspiele gegen Klosters bestreiten. Der drohende Abstieg konnte abgewendet werden. Danach etablierte sich der Club zunehmend in der zweithöchsten Spielklasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1952/53 verlegte der EHC Kloten seinen Spielbetrieb an den Schluefweg. Dort entstand zunächst eine offene Spritzeisbahn mit Natureis. Die neue Anlage lag damals noch ausserhalb des dicht besiedelten Gebietes und wurde als Waldstadion bezeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ehck_stadion&amp;quot;&amp;gt;EHC Kloten: [https://ehc-kloten.ch/stadion SWISS Arena], abgerufen am 2. August 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nationalliga A und erster Meistertitel ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1962 gelang dem EHC Kloten unter Trainer Georg von Arx der Aufstieg in die Nationalliga A. Die Liga wurde damals auf zehn Mannschaften erweitert. Kloten entwickelte sich innerhalb weniger Jahre von einem regionalen Verein zu einer der stärksten Mannschaften des Landes.&amp;lt;ref name=&amp;quot;chl_kloten&amp;quot;&amp;gt;Champions Hockey League: [https://www.chl.hockey/en/about-pages/kloten-flyers Kloten Flyers], abgerufen am 2. August 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste grosse Erfolg folgte 1967. Unter dem tschechoslowakischen Trainer Vladimír Kobera gewann der EHC Kloten erstmals die Schweizer Meisterschaft. Zu den prägenden Spielern dieser Mannschaft gehörten unter anderem Captain Peter Lüthi, Gabriel Weber und Peter Schlagenhauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Titelgewinn machte den Club weit über das Zürcher Unterland hinaus bekannt. Kloten blieb anschliessend dauerhaft in der Nationalliga A und gehörte während Jahrzehnten zur Spitze oder zum erweiterten Kreis der führenden Schweizer Mannschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1972 erreichte der EHC erneut den zweiten Platz in der Meisterschaft. In den 1980er-Jahren entwickelte sich die Mannschaft unter anderem dank einer starken Nachwuchsarbeit erneut zu einem Titelkandidaten. 1987 und 1988 stand Kloten jeweils im Playoff-Final, musste sich jedoch beide Male dem [[HC Lugano]] geschlagen geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Meistermannschaft der 1990er-Jahre ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erfolgreichste Epoche der Clubgeschichte begann Anfang der 1990er-Jahre. Nach mehreren vergeblichen Anläufen gewann der EHC Kloten 1993 unter dem schwedischen Trainer Conny Evensson den zweiten Meistertitel seiner Geschichte. Im Final setzte sich Kloten gegen den [[HC Ambrì-Piotta]] durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1994 verteidigte die Mannschaft ihren Titel. Zu den prägenden Spielern gehörten zahlreiche in Kloten ausgebildete Schweizer sowie die schwedischen Leistungsträger Anders Eldebrink und Mikael Johansson. Zu den bekannten Schweizer Spielern der Meisterjahre zählten unter anderem Felix Hollenstein, Roman Wäger, Reto Pavoni, Marco Klöti und Peter Schlagenhauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem zweiten Titel in Folge übernahm der Finne Alpo Suhonen das Traineramt. Unter seiner Leitung gewann Kloten auch 1995 und 1996 die Meisterschaft. Damit holte der Club vier Titel hintereinander. Seit der Einführung der Playoffs war zuvor keiner Schweizer Mannschaft eine vergleichbare Serie gelungen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;meisterserie&amp;quot;&amp;gt;EHC Kloten: [https://ehc-kloten.ch/news/news/jetzt-online-6-teil-der-ehck-jubilaeumsdoku Jetzt online: Teil 6 der EHCK-Jubiläumsdokumentation], 12. Februar 2025, abgerufen am 2. August 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Erfolg beruhte auf einer langfristig aufgebauten Mannschaft, einer starken regionalen Verankerung und einer Nachwuchsabteilung, die regelmässig Spieler für die erste Mannschaft hervorbrachte. Mehrere Mitglieder der Meistermannschaften spielten auch für die Schweizer Nationalmannschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem vierten Titel von 1996 endete die Serie. Der EHC Kloten blieb zwar ein bedeutender Nationalliga-A-Club, konnte den Meistertitel in den folgenden Jahrzehnten jedoch nicht mehr gewinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Umbenennung in Kloten Flyers ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2000 wurde die Profimannschaft in &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kloten Flyers&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; umbenannt. Der neue Name nahm Bezug auf den benachbarten [[Flughafen Zürich]] und sollte den Club moderner und überregional besser vermarktbar machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sportlich erreichten die Flyers in den folgenden Jahren mehrmals die entscheidenden Phasen der Meisterschaft. Unter dem russischen Trainer Wladimir Jursinow wurde die Förderung junger Spieler weiter ausgebaut. Später gehörten Anders Eldebrink und Felix Hollenstein dem Trainerstab an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Saison 2008/09 erreichte Kloten erstmals seit den Meisterjahren wieder den Playoff-Final. Die Mannschaft verlor die Serie gegen den [[HC Davos]]. Zwei Jahre später stand sie erneut im Final, unterlag aber wiederum Davos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2014 erreichten die Kloten Flyers unter Trainer Felix Hollenstein ein weiteres Mal den Meisterschaftsfinal. Gegner waren die [[ZSC Lions]], die sich in der Serie durchsetzten. Der Final zwischen den beiden Zürcher Clubs besass aufgrund der regionalen Rivalität besondere Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rückkehr zum historischen Namen und Cupsieg ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der ersten Hälfte der 2010er-Jahre geriet der Club zunehmend in finanzielle und organisatorische Schwierigkeiten. Mehrere Eigentümer- und Führungswechsel sorgten für Unsicherheit. Im Frühjahr 2016 übernahm der Unternehmer Hans-Ulrich Lehmann eine zentrale Rolle bei der wirtschaftlichen Stabilisierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 22. April 2016 wurde der Name Kloten Flyers aufgegeben. Der Club kehrte offiziell zur Bezeichnung EHC Kloten zurück. Die Rückbenennung sollte die lokale Identität, die Tradition und die Nähe zur Anhängerschaft wieder stärker hervorheben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;srf_name&amp;quot;&amp;gt;Schweizer Radio und Fernsehen: [https://www.srf.ch/sport/eishockey/national-league/national-league-kloten-neuer-name-rettung-ungewiss Kloten: Neuer Name, Rettung ungewiss], 22. April 2016, abgerufen am 2. August 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sportlich brachte die Saison 2016/17 einen bedeutenden Erfolg. Am 1. Februar 2017 gewann der EHC Kloten erstmals den Schweizer Cup. Im Final in der heimischen Arena besiegte die Mannschaft den [[Genève-Servette HC]] mit 5:2. Es war der erste nationale Titel des Clubs seit der Meisterschaft von 1996.&amp;lt;ref name=&amp;quot;srf_cup&amp;quot;&amp;gt;Schweizer Radio und Fernsehen: [https://www.srf.ch/sport/eishockey/cup/cup-cupsieg-beendet-klotens-21-jaehrige-durststrecke Cupsieg beendet Klotens 21-jährige Durststrecke], 1. Februar 2017, abgerufen am 2. August 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abstieg in die Swiss League ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits in der Saison 2017/18 geriet der EHC Kloten sportlich unter Druck. Nach einer schwachen Qualifikation und der Niederlage im Playout-Final gegen den [[HC Ambrì-Piotta]] musste die Mannschaft die Ligaqualifikation gegen den Swiss-League-Meister [[SC Rapperswil-Jona Lakers]] bestreiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kloten lag in der Best-of-Seven-Serie zunächst mit 0:2 zurück, gewann danach jedoch drei Partien hintereinander. Die Lakers glichen die Serie aus und entschieden das siebte Spiel in Kloten mit 2:1 nach Verlängerung für sich. Damit stieg der EHC Kloten nach 56 ununterbrochenen Jahren in der höchsten Spielklasse in die Swiss League ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Abstieg bedeutete einen tiefen Einschnitt. Einnahmen aus Medienrechten, Sponsoring und Eintrittskarten gingen zurück, während die Organisation und das Stadion weiterhin auf einen grossen professionellen Club ausgerichtet waren. Die Clubführung formulierte das Ziel, innerhalb weniger Jahre in die National League zurückzukehren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;geschaeftsbericht2019&amp;quot;&amp;gt;EHC Kloten Sport AG: [https://ehc-kloten.ch/assets/images/Geschftsbericht-EHC-Kloten-Sport-AG-2018-19.pdf Geschäftsbericht 2018/2019], Kloten 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der ersten Swiss-League-Saison 2018/19 belegte Kloten in der Qualifikation den fünften Rang und schied im Playoff-Viertelfinal gegen den späteren Meister [[SC Langenthal]] aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Saison 2019/20 gewann der Club die Qualifikation der Swiss League. Nach dem Viertelfinal wurde die Meisterschaft wegen der [[COVID-19-Pandemie in der Schweiz|COVID-19-Pandemie]] abgebrochen. Ein von Kloten angestrebter Aufstieg ohne vollständig ausgetragene Playoffs wurde von den zuständigen Ligagremien abgelehnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2021 erreichte der EHC Kloten den Playoff-Final, verlor die Serie jedoch gegen den [[HC Ajoie]]. Die Jurassier stiegen anschliessend in die National League auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wiederaufstieg 2022 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Saison 2021/22 gewann der EHC Kloten die Qualifikation der Swiss League. In den Playoffs setzte sich die Mannschaft zunächst gegen den [[SC Langenthal]] und den [[HC Thurgau]] durch. Im Final traf sie auf den [[EHC Olten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kloten gewann die Finalserie mit 4:1. Das entscheidende fünfte Spiel fand am 20. April 2022 vor heimischem Publikum statt. Niki Altorfer erzielte beim 1:0-Sieg das einzige Tor. Mit dem Gewinn der Swiss-League-Meisterschaft gelang nach vier Jahren die Rückkehr in die National League.&amp;lt;ref name=&amp;quot;srf_aufstieg&amp;quot;&amp;gt;Schweizer Radio und Fernsehen: [https://www.srf.ch/sport/eishockey/swiss-league/nach-4-jahren-absenz-kloten-kehrt-ins-oberhaus-zurueck Kloten kehrt ins Oberhaus zurück], 20. April 2022, abgerufen am 2. August 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der Saison 2022/23 gehört der EHC Kloten wieder der höchsten Schweizer Spielklasse an. Auch in der Saison 2026/27 ist der Club Teilnehmer der National League.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ehck_saison&amp;quot;&amp;gt;EHC Kloten: [https://ehc-kloten.ch/saison Saison 2026/27], abgerufen am 2. August 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sportliche Erfolge ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Wettbewerb&lt;br /&gt;
! Erfolg&lt;br /&gt;
! Jahr beziehungsweise Saison&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Schweizer Meisterschaft&lt;br /&gt;
| Schweizer Meister&lt;br /&gt;
| 1967&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Schweizer Meisterschaft&lt;br /&gt;
| Schweizer Meister&lt;br /&gt;
| 1993&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Schweizer Meisterschaft&lt;br /&gt;
| Schweizer Meister&lt;br /&gt;
| 1994&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Schweizer Meisterschaft&lt;br /&gt;
| Schweizer Meister&lt;br /&gt;
| 1995&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Schweizer Meisterschaft&lt;br /&gt;
| Schweizer Meister&lt;br /&gt;
| 1996&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Schweizer Cup&lt;br /&gt;
| Cupsieger&lt;br /&gt;
| 2017&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Swiss League&lt;br /&gt;
| Meister und Aufstieg&lt;br /&gt;
| 2022&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vier Meistertitel zwischen 1993 und 1996 bilden den sportlichen Höhepunkt der Clubgeschichte. Der EHC Kloten war damit die erste Mannschaft, die seit Einführung der Schweizer Playoffs vier Meisterschaften hintereinander gewann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den Titeln erreichte Kloten mehrmals den Final der höchsten Spielklasse. Zu den bedeutendsten Finalteilnahmen ohne Titelgewinn gehören die Meisterschaften von 1972, 1987, 1988, 2009, 2011 und 2014.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== SWISS Arena ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Heimstätte des EHC Kloten befindet sich am Schluefweg südlich des Stadtzentrums. Nach der Gründung spielte der Club zunächst auf dem Nägelimoos-Weiher. Anfang der 1950er-Jahre entstand am heutigen Standort eine offene Eisbahnanlage mit Natureis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anlage wurde wiederholt umgebaut und erweitert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Veränderung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1952&lt;br /&gt;
| Eröffnung der Eisbahnanlage mit Natureis&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1977&lt;br /&gt;
| Erneuerung, Verstärkung und Überdachung der Tribüne&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1982&lt;br /&gt;
| Bau zusätzlicher Garderoben, eines Restaurants, der Nordtribüne, einer Tiefgarage und eines zweiten Eisfeldes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1997&lt;br /&gt;
| Weitgehender Umbau zu einer geschlossenen Eissporthalle&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2008&lt;br /&gt;
| Anpassungen für die Eishockey-Weltmeisterschaft und Einbau eines Videowürfels&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2020&lt;br /&gt;
| Umstellung der Hallenbeleuchtung auf LED&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2021&lt;br /&gt;
| Erneuerung eines grossen Teils der Bestuhlung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2024&lt;br /&gt;
| Inbetriebnahme eines neuen Videowürfels&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Arena wurde bis 2008 offiziell als Schluefweg bezeichnet. Anschliessend trug sie verschiedene Sponsorennamen. Von 2008 bis 2015 hiess sie Kolping Arena, von 2015 bis 2021 SWISS Arena und von 2021 bis 2024 stimo arena.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 1. Mai 2024 lautet der Name erneut SWISS Arena. Die Vereinbarung mit der Fluggesellschaft [[Swiss International Air Lines|SWISS]] wurde zunächst bis zum Ende der Saison 2028/29 geschlossen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ehck_naming&amp;quot;&amp;gt;EHC Kloten: [https://ehc-kloten.ch/news/news/neuer-naming-partner-fuer-den-ehc-kloten-aus-stimo-arena-wird-swiss-arena Aus stimo arena wird SWISS Arena], 24. April 2024, abgerufen am 2. August 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Angaben zur Kapazität unterscheiden sich geringfügig nach Zählweise und Veranstaltung. Der EHC Kloten gibt insgesamt 7&amp;#039;453 Plätze an, darunter 5&amp;#039;123 Sitzplätze und rund 2&amp;#039;300 Stehplätze.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ehck_stadion&amp;quot; /&amp;gt; Die Stadt Kloten nennt für die Tribünen 7&amp;#039;378 Plätze, davon 5&amp;#039;078 Sitzplätze.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stadt_stadion&amp;quot;&amp;gt;Stadt Kloten: [https://www.schluefweg.ch/eissportzentrum Eissportzentrum Schluefweg], abgerufen am 2. August 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Anlage gehören Garderoben, Gastronomiebetriebe, Medienräume, Logen und Veranstaltungsflächen. Das Eissportzentrum wird neben dem Profiteam auch von Nachwuchsmannschaften, Breitensportvereinen und der Öffentlichkeit genutzt. Eine zweite moderne Eishalle ersetzte das frühere offene Ausseneisfeld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Arena war 2009 ein Austragungsort der [[Eishockey-Weltmeisterschaft der Herren 2009|Eishockey-Weltmeisterschaft]]. Sie wird zudem für andere Sportveranstaltungen, Konzerte, Firmenanlässe und Ausstellungen genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der EHC Kloten besteht organisatorisch aus mehreren eng miteinander verbundenen Einheiten. Der professionelle Spielbetrieb der ersten Mannschaft wird von der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;EHC Kloten Sport AG&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; geführt. Sie ist unter anderem für Mannschaft, Trainerstab, Vermarktung, Sponsoring, Ticketing, Kommunikation und die Organisation der Heimspiele verantwortlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;EHC Kloten Verein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; führt die Nachwuchsmannschaften und weitere Vereinsbereiche. Seit dem 1. Mai 2017 sind die Juniorenmannschaften und die Veteranen dem Verein zugeordnet, während die erste Mannschaft das sportliche Kernstück der Sport AG bildet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;geschaeftsbericht2019&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen der Sport AG und dem Verein besteht eine Zusammenarbeit bei der Ausbildung von Spielern, der Nutzung der Infrastruktur und dem Übergang talentierter Nachwuchsspieler in den professionellen Sport.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt Kloten ist Eigentümerin des Eissportzentrums. Sie arbeitet bei der Nutzung, beim Unterhalt und bei baulichen Entwicklungen mit dem EHC Kloten und weiteren Nutzern zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachwuchsarbeit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachwuchsarbeit besitzt beim EHC Kloten traditionell einen hohen Stellenwert. Zahlreiche spätere Nationalspieler und langjährige Profis wurden im Club ausgebildet. Während der erfolgreichsten Jahre bildeten eigene Nachwuchsspieler einen wesentlichen Teil der ersten Mannschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nachwuchsbereich umfasst Mannschaften auf den Stufen U21, U18, U16, U14, U12 und U9. Daneben betreibt der Club eine Hockeyschule, die Kindern einen ersten Zugang zum Eishockey ermöglicht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ehck_nachwuchs&amp;quot;&amp;gt;EHC Kloten: [https://ehc-kloten.ch/verein-mannschaften Nachwuchs-Mannschaften], abgerufen am 2. August 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausbildung erfolgt teilweise in Zusammenarbeit mit anderen Clubs und Organisationen aus der Region. Zum erweiterten Juniorenverbund gehören mehr als 600 Spielerinnen und Spieler.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ehck_business&amp;quot;&amp;gt;EHC Kloten: [https://ehc-kloten.ch/tailor-made Partnerschaft mit dem EHC Kloten – Facts &amp;amp; Figures], abgerufen am 2. August 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der sportlichen Ausbildung vermittelt der Club Kenntnisse in den Bereichen Athletik, Ernährung, Regeneration und Persönlichkeitsentwicklung. Besonders talentierte Spieler sollen schrittweise an höhere Nachwuchsligen, die Swiss League und die erste Mannschaft herangeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannte Spieler, die einen bedeutenden Teil ihrer Ausbildung in Kloten absolvierten oder früh für den Club spielten, sind unter anderem Felix Hollenstein, Reto Pavoni, Roman Wäger, Victor Stancescu, Luca Cunti, Denis Hollenstein und David Reinbacher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereinsidentität und Anhängerschaft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Identität des EHC Kloten ist eng mit der Stadt Kloten, dem Zürcher Unterland und der Flughafenregion verbunden. Obwohl Kloten im Laufe des 20. Jahrhunderts stark wuchs und sich vom Bauerndorf zur Flughafenstadt entwickelte, blieb der Club in seiner Selbstdarstellung regional verwurzelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindung zum Flughafen zeigt sich im verbreiteten Spitznamen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;die Flieger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Auch die zwischen 2000 und 2016 verwendete Bezeichnung Kloten Flyers griff dieses Motiv auf. Flugzeuge, Flügel und Begriffe aus der Luftfahrt erscheinen regelmässig in der Kommunikation, bei Veranstaltungen und im Umfeld der Sponsoren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Clubfarben Blau, Weiss und Rot werden seit den frühen Jahren verwendet. Sie prägen Trikots, Fanartikel und die Gestaltung der Arena. Der EHC bezeichnet seine Geschichte entsprechend häufig als «blau-weiss-rote Geschichte».&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anhängerschaft blieb dem Club auch während der Jahre in der Swiss League in grosser Zahl treu. Bereits beim ersten Heimspiel nach dem Abstieg kamen mehr als 4&amp;#039;700 Zuschauerinnen und Zuschauer in die Arena.&amp;lt;ref name=&amp;quot;geschaeftsbericht2019&amp;quot; /&amp;gt; Die vergleichsweise hohen Besucherzahlen in der zweithöchsten Liga trugen zur wirtschaftlichen Stabilisierung und zum späteren Wiederaufstieg bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine besondere sportliche Rivalität besteht mit den [[ZSC Lions]]. Die Begegnungen der beiden Clubs werden als Zürcher Derby bezeichnet. Die Rivalität wird durch die geografische Nähe und die unterschiedlichen Identitäten der Stadtzürcher Lions und des im Zürcher Unterland verankerten EHC Kloten verstärkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere bedeutende Gegner waren je nach Epoche der HC Lugano, der HC Davos, der SC Bern, die Rapperswil-Jona Lakers und der EHC Olten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutende Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zahlreiche Spieler, Trainer und Funktionäre prägten den EHC Kloten über mehrere Jahrzehnte. Der Club führt eine Hall of Fame, deren Persönlichkeiten in unterschiedliche Kategorien eingeteilt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als «Top Legends» werden Spieler geehrt, die den Club durch aussergewöhnliche Leistungen, langjährige Zugehörigkeit und sportliche Erfolge besonders geprägt haben. Anfang 2026 führte der EHC Kloten folgende Personen in dieser Kategorie:&amp;lt;ref name=&amp;quot;ehck_halloffame&amp;quot;&amp;gt;EHC Kloten: [https://ehc-kloten.ch/hall-of-fame Hall of Fame], abgerufen am 2. August 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Peter Lüthi;&lt;br /&gt;
* Peter Schlagenhauf;&lt;br /&gt;
* Roman Wäger;&lt;br /&gt;
* Reto Pavoni;&lt;br /&gt;
* Felix Hollenstein;&lt;br /&gt;
* Marco Klöti;&lt;br /&gt;
* Victor Stancescu;&lt;br /&gt;
* Anders Eldebrink;&lt;br /&gt;
* Mikael Johansson.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Peter Lüthi war Captain der Meistermannschaft von 1967. Felix Hollenstein spielte während seiner gesamten Nationalliga-Karriere für Kloten und war später als Assistenztrainer, Cheftrainer und Sportchef tätig. Reto Pavoni gehörte während der vier Meistertitel der 1990er-Jahre zu den wichtigsten Torhütern des Schweizer Eishockeys.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schweden Anders Eldebrink und Mikael Johansson waren zentrale Spieler der Meistermannschaften. Eldebrink arbeitete später auch als Trainer des Clubs. Victor Stancescu durchlief die Klotener Nachwuchsabteilung und war mehrere Jahre Captain der ersten Mannschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den bedeutenden Trainern der Clubgeschichte gehören:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Vladimír Kobera, Meistertrainer von 1967;&lt;br /&gt;
* Conny Evensson, Meistertrainer von 1993 und 1994;&lt;br /&gt;
* Alpo Suhonen, Meistertrainer von 1995 und 1996;&lt;br /&gt;
* Wladimir Jursinow, Trainer und Förderer zahlreicher Nachwuchsspieler;&lt;br /&gt;
* Anders Eldebrink, langjähriger Trainer der ersten Mannschaft;&lt;br /&gt;
* Felix Hollenstein, ehemaliger Spieler, Trainer und Sportchef;&lt;br /&gt;
* Jeff Tomlinson, Trainer beim Wiederaufstieg 2022.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung für Kloten und die Region ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der EHC Kloten ist eines der bekanntesten Aushängeschilder der Stadt Kloten. Die Heimspiele ziehen Besucherinnen und Besucher aus dem gesamten Zürcher Unterland, dem Glatttal und angrenzenden Regionen an. Gastronomie, Detailhandel, Verkehrsbetriebe und weitere Unternehmen profitieren von den Veranstaltungen in der Arena.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Club dient zugleich als Treffpunkt unterschiedlicher Generationen. Viele Familien verfolgen den EHC seit Jahrzehnten, und frühere Spieler bleiben dem Verein als Trainer, Funktionäre, Sponsoren oder Zuschauer verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Nachwuchsarbeit bietet der EHC Kindern und Jugendlichen aus der Region Zugang zum organisierten Eissport. Die Zusammenarbeit mit Schulen, Partnervereinen, Sponsoren und lokalen Behörden verstärkt seine gesellschaftliche Funktion über den professionellen Spielbetrieb hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichte des Clubs spiegelt zugleich die Entwicklung Klotens wider: von einem ländlich geprägten Dorf über die Entstehung der Flughafenregion bis zu einer international verbundenen Stadt. Trotz Professionalisierung und wirtschaftlicher Veränderungen blieb die regionale Verankerung ein wesentlicher Bestandteil der Vereinsidentität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Kloten]]&lt;br /&gt;
* [[National League]]&lt;br /&gt;
* [[Swiss League]]&lt;br /&gt;
* [[SWISS Arena]]&lt;br /&gt;
* [[ZSC Lions]]&lt;br /&gt;
* [[Eishockey in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
* [[Sport im Kanton Zürich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://ehc-kloten.ch/ Offizielle Website des EHC Kloten]&lt;br /&gt;
* [https://ehc-kloten.ch/geschichte Geschichte des EHC Kloten]&lt;br /&gt;
* [https://ehc-kloten.ch/saison Spielplan und Tabelle]&lt;br /&gt;
* [https://ehc-kloten.ch/hall-of-fame Hall of Fame des EHC Kloten]&lt;br /&gt;
* [https://ehc-kloten.ch/verein-mannschaften Nachwuchsabteilung]&lt;br /&gt;
* [https://www.schluefweg.ch/eissportzentrum Eissportzentrum Schluefweg der Stadt Kloten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Commonscat|EHC Kloten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Eishockeyverein (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sportverein (Kanton Zürich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sport (Kloten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Kloten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:National League]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vereinsgründung 1934]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nick Frei</name></author>
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