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	<title>Döttingen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Helvetia Wiki – Die Enzyklopädie der Schweiz</subtitle>
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		<title>Nick Frei: Die Seite wurde neu angelegt: «&#039;&#039;&#039;Döttingen&#039;&#039;&#039; ist eine politische Gemeinde im Bezirk Zurzach des Kantons Aargau. Sie liegt im unteren Aaretal an der Mündung der Surb in die Aare und gehört zusammen mit Klingnau und Kleindöttingen zu den regionalen Zentren des Zurzibiets. Döttingen ist geprägt durch seine Lage am Fluss, den Weinbau an den Hängen des Achenbergs sowie durch die Energieanlagen in der Beznau.  {| class=&quot;wikitable float-right&quot;…»</title>
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		<updated>2026-08-15T19:47:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Seite wurde neu angelegt: «&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Döttingen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine politische Gemeinde im &lt;a href=&quot;/de/Bezirk_Zurzach&quot; title=&quot;Bezirk Zurzach&quot;&gt;Bezirk Zurzach&lt;/a&gt; des &lt;a href=&quot;/de/Kanton_Aargau&quot; title=&quot;Kanton Aargau&quot;&gt;Kantons Aargau&lt;/a&gt;. Sie liegt im unteren &lt;a href=&quot;/de/index.php?title=Aaretal&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Aaretal (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Aaretal&lt;/a&gt; an der Mündung der &lt;a href=&quot;/de/index.php?title=Surb&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Surb (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Surb&lt;/a&gt; in die &lt;a href=&quot;/de/Aare&quot; title=&quot;Aare&quot;&gt;Aare&lt;/a&gt; und gehört zusammen mit &lt;a href=&quot;/de/index.php?title=Klingnau&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Klingnau (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Klingnau&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;/de/index.php?title=Kleind%C3%B6ttingen&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kleindöttingen (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kleindöttingen&lt;/a&gt; zu den regionalen Zentren des Zurzibiets. Döttingen ist geprägt durch seine Lage am Fluss, den Weinbau an den Hängen des Achenbergs sowie durch die Energieanlagen in der Beznau.  {| class=&amp;quot;wikitable float-right&amp;quot;…»&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Döttingen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine politische Gemeinde im [[Bezirk Zurzach]] des [[Kanton Aargau|Kantons Aargau]]. Sie liegt im unteren [[Aaretal]] an der Mündung der [[Surb]] in die [[Aare]] und gehört zusammen mit [[Klingnau]] und [[Kleindöttingen]] zu den regionalen Zentren des Zurzibiets. Döttingen ist geprägt durch seine Lage am Fluss, den Weinbau an den Hängen des Achenbergs sowie durch die Energieanlagen in der Beznau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable float-right&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; width:315px; margin:0 0 1em 1em;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Döttingen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kanton&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Aargau&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bezirk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Zurzach&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;BFS-Nr.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| 4304&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Postleitzahl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| 5312&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Höhe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| 328 m ü. M. (Bahnhof)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fläche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| 6,92 km²&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| 4&amp;#039;555 &amp;lt;small&amp;gt;(31. Dezember 2025)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gewässer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| [[Aare]], [[Surb]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Region&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| [[Zurzibiet]], unteres [[Aaretal]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Döttingen liegt im Nordosten des Kantons Aargau, wenige Kilometer südlich des [[Rhein]]s und der Grenze zu [[Deutschland]]. Das Dorfzentrum befindet sich unmittelbar nördlich der Stelle, an der die Surb in die Aare mündet. Die Aare bildet einen wesentlichen Teil der westlichen Gemeindegrenze und fliesst von hier weiter in Richtung [[Klingnauer Stausee]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;gemeinde-zahlen&amp;quot;&amp;gt;[https://www.doettingen.ch/gemeinde/zahlen-fakten/ Gemeinde Döttingen: Zahlen &amp;amp; Fakten], abgerufen am 15. August 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gemeindegebiet umfasst 6,92 km². Davon entfallen nach Angaben der Gemeinde rund 2,25 km² auf landwirtschaftlich genutzte Flächen, 2,41 km² auf Wald, Gebüschwald und Gehölze sowie 1,81 km² auf Siedlungsflächen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gemeinde-zahlen&amp;quot; /&amp;gt; Die Höhenlage beim [[Bahnhof Döttingen]] beträgt 328 m ü. M.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Östlich und nordöstlich des Dorfes steigen die Hänge in Richtung Achenberg an. Dessen südlich ausgerichtete Lagen bieten günstige Bedingungen für den [[Weinbau in der Schweiz|Weinbau]]. Südlich der Surb liegt das Ruckfeld, eine deutlich über dem Flusstal gelegene Landschaftsterrasse. Der höchste Bereich des Gemeindegebiets befindet sich beim Aemmeribuck auf dem Achenberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Südwesten reicht Döttingen bis in die Beznau. Durch den Bau eines Kanals für das dortige Flusskraftwerk entstand eine Insel in der Aare. Auf und bei dieser befinden sich bedeutende Anlagen zur Energieproduktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbargemeinden sind [[Klingnau]], [[Zurzach]], [[Tegerfelden]], [[Würenlingen]] und [[Böttstein]]. Die Siedlungsgebiete von Döttingen und Klingnau sind heute weitgehend zusammengewachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebiet von Döttingen ist seit mehreren Jahrtausenden besiedelt. Archäologische Funde weisen nach Angaben der Gemeinde auf eine menschliche Präsenz seit rund 6000 Jahren hin. Während der [[Jungsteinzeit]] war insbesondere das Ruckfeld besiedelt, während aus der [[Bronzezeit]] Spuren im Gebiet Sänneloch bekannt sind.&amp;lt;ref name=&amp;quot;geschichte&amp;quot;&amp;gt;[https://www.doettingen.ch/gemeinde/geschichte/ Gemeinde Döttingen: Geschichte], abgerufen am 15. August 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der [[Römisches Reich|römischen Zeit]] sind die Überreste zweier Gutshöfe beim Sonnenberg und beim Bogen bekannt. Durch das Gebiet führte ausserdem eine römische Strasse. Funde von Gräbern aus dem 6. Jahrhundert weisen auf die Ansiedlung von [[Alamannen]] nach dem Ende der römischen Herrschaft hin.&amp;lt;ref name=&amp;quot;geschichte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Döttingen wurde 1239 unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Totingen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; erstmals urkundlich erwähnt. Im selben Jahr liess Freiherr Ulrich II. von Klingen auf einem Geländevorsprung nördlich von Döttingen die Stadt [[Klingnau]] gründen. Die kirchliche und wirtschaftliche Entwicklung beider Orte war über lange Zeit eng miteinander verbunden. Die Propstei wurde 1260 von Döttingen nach Klingnau verlegt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;geschichte&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;hls&amp;quot;&amp;gt;[https://hls-dhs-dss.ch/articles/001832 Historisches Lexikon der Schweiz: Döttingen].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im Mittelalter spielte der Weinbau eine bedeutende Rolle. Zu den Grundbesitzern in Döttingen gehörten unter anderem das [[Kloster St. Blasien]] und die Johanniterkommende in [[Leuggern]]. Nach einem schweren Dorfbrand im Jahr 1364 wurden Vorschriften zum Brandschutz erlassen. In einer sogenannten Offnung von 1467 wurden Rechte, Pflichten und Regeln des dörflichen Zusammenlebens festgehalten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;geschichte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Eroberung des Aargaus durch die [[Alte Eidgenossenschaft]] im Jahr 1415 kam Döttingen unter eidgenössische Herrschaft. Während der [[Reformation]] fand die neue Glaubensrichtung auch im Dorf Anhänger, doch kehrte Döttingen 1533 zum katholischen Glauben zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine besonders einschneidende Episode ereignete sich während des [[Zweiter Koalitionskrieg|Zweiten Koalitionskriegs]]. Am 17. August 1799 versuchten österreichisch-russische Truppen, die Aare zu überqueren. Vom Gebiet Risi bei Döttingen wurde das gegenüberliegende [[Kleindöttingen]] beschossen und weitgehend zerstört. An die Ereignisse erinnert der lokale Brauch des «Übereschüsset».&amp;lt;ref name=&amp;quot;geschichte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Gründung des [[Kanton Aargau|Kantons Aargau]] im Jahr 1803 wurde Döttingen dem Bezirk Zurzach zugeteilt. Wirtschaftliche Not und Missernten führten im 19. Jahrhundert zu mehreren Auswanderungswellen. Auswanderungen nach Übersee sind unter anderem für die Jahre 1847, 1853 und 1883 überliefert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;geschichte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Industrialisierung und Energie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen bedeutenden Entwicklungsschub brachte die Eröffnung der Eisenbahnverbindung durch das untere Aaretal im Jahr 1859. Der Anschluss an die Strecke von Baden über Turgi und Döttingen nach Koblenz und Waldshut verbesserte die Verkehrsverbindungen erheblich und begünstigte die Ansiedlung von Gewerbe und Industrie.&amp;lt;ref name=&amp;quot;geschichte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts gewann die Energieproduktion eine wachsende Bedeutung. Das Flusskraftwerk Beznau wurde 1902 in Betrieb genommen. Die dadurch verfügbare elektrische Energie förderte unter anderem mechanische Betriebe sowie die Holz- und Möbelindustrie in der Region.&amp;lt;ref name=&amp;quot;geschichte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später entstand auf der Beznau das [[Kernkraftwerk Beznau]]. Mit den beiden Reaktorblöcken entwickelte sich das Gebiet zu einem der bedeutenden Standorte der schweizerischen Stromproduktion. Damit ist die Geschichte Döttingens eng mit der Entwicklung der [[Energieversorgung der Schweiz]] verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben grösseren Betrieben spielen heute kleinere und mittlere Unternehmen, Gewerbe, Dienstleistungen, Landwirtschaft und Weinbau eine wichtige Rolle für die lokale Wirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Döttingen erlebte insbesondere seit der Mitte des 20. Jahrhunderts ein starkes Bevölkerungswachstum. 1950 lebten 1&amp;#039;738 Personen in der Gemeinde. Bis 1970 stieg die Einwohnerzahl auf 3&amp;#039;380. Nach einer längeren Phase mit geringeren Veränderungen nahm die Bevölkerung seit Beginn des 21. Jahrhunderts wieder deutlich zu.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gemeinde-zahlen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 2010 zählte die Gemeinde 3&amp;#039;749 Einwohnerinnen und Einwohner. Ende 2020 waren es 4&amp;#039;270, Ende 2023 bereits 4&amp;#039;523. Am 31. Dezember 2025 betrug die Einwohnerzahl 4&amp;#039;555.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gemeinde-zahlen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die räumliche Nähe zu Klingnau und Kleindöttingen bildet Döttingen einen Teil eines zusammenhängenden Siedlungs- und Wirtschaftsraums im unteren Aaretal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weinbau ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Weinbau im Kanton Aargau|Weinbau]] gehört zu den ältesten wirtschaftlichen Traditionen Döttingens. Bereits im Hochmittelalter waren die Weine aus den Rebbergen des Ortes bekannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;geschichte&amp;quot; /&amp;gt; Die nach Süden und Südwesten ausgerichteten Hänge des Achenbergs bieten aufgrund ihrer Exposition günstige Voraussetzungen für den Rebbau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rebberge prägen bis heute das Landschaftsbild oberhalb des Dorfes. Mehrere Weinbaubetriebe sowie die Weinbaugenossenschaft Döttingen pflegen die lokale Weintradition. Wanderwege durch die Reblagen verbinden den Weinbau zugleich mit dem Naherholungs- und Tourismusangebot der Region.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Winzerfest ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überregional bekannt ist Döttingen vor allem für das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Winzerfest Döttingen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Es findet jeweils am Wochenende des ersten Sonntags im Oktober statt und entwickelte sich zu einem der bedeutenden traditionellen Weinfeste im Kanton Aargau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste Winzerumzug wurde am 8. Oktober 1950 unter der Bezeichnung «Wi-Abholet» durchgeführt. Daraus entwickelte sich ein dreitägiges Volksfest mit Festwirtschaften, Weindegustationen und weiteren Veranstaltungen. Höhepunkt ist traditionell der Winzerumzug am Sonntag.&amp;lt;ref name=&amp;quot;winzerfest&amp;quot;&amp;gt;[https://www.doettingen.ch/freizeit/kultur/winzerfest/ Gemeinde Döttingen: Winzerfest], abgerufen am 15. August 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fest ist eng mit der Identität der Gemeinde und der Weinbaukultur des unteren Aaretals verbunden und zieht Besucherinnen und Besucher aus der gesamten Region an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Döttingen liegt an wichtigen regionalen Verkehrsachsen des unteren Aaretals. Die Strassenverbindungen führen in Richtung [[Baden AG|Baden]], [[Brugg AG|Brugg]], [[Bad Zurzach]], [[Koblenz AG|Koblenz]] und zu den Grenzübergängen nach Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Bahnhof Döttingen]] liegt an der [[Bahnstrecke Turgi–Koblenz–Waldshut]]. Die Strecke wurde 1859 eröffnet und gehört zu den älteren grenzüberschreitenden Bahnverbindungen der Schweiz. Der Bahnhof trug von 1897 bis 2002 den Namen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Döttingen-Klingnau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Döttingen wird von der Linie [[S27 (S-Bahn Aargau)|S27]] der [[S-Bahn Aargau]] bedient. Sie verbindet das untere Aaretal unter anderem mit [[Baden AG|Baden]], [[Bad Zurzach]] und [[Waldshut-Tiengen|Waldshut]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;s27&amp;quot;&amp;gt;[https://www.a-welle.ch/ A-Welle: Linien- und Fahrplaninformationen], abgerufen am 15. August 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Bahnhof Döttingen verkehren zudem mehrere [[PostAuto|PostAuto-Linien]] in die umliegenden Gemeinden des Zurzibiets. Dadurch besitzt der Bahnhof auch Bedeutung als regionaler Umsteigepunkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Langsamverkehr bestehen Wege entlang der Aare sowie Verbindungen durch die Rebberge und in die umliegenden Waldgebiete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Natur und Naherholung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lage zwischen Aare, Surbtal und Achenberg bietet vielfältige Möglichkeiten zur Naherholung. Besonders beliebt sind Spazier- und Velowege entlang der Aare sowie Wege durch die Rebberge und Wälder oberhalb des Dorfes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nördlich von Döttingen liegt der [[Klingnauer Stausee]]. Das Gewässer und die angrenzenden Auen gehören zu den bedeutenden Lebensräumen für Wasser- und Zugvögel in der Schweiz. Das Gebiet ist zugleich ein wichtiges Ziel für Naturbeobachtung und Naherholung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Flusslandschaft der Aare verbindet Döttingen mit Klingnau, Kleindöttingen und weiteren Orten des unteren Aaretals.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirchen und Bauwerke ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den markanten Bauwerken des Ortes gehört die römisch-katholische &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kirche St. Johannes Evangelist&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Sie wurde 1960/61 nach Plänen des Basler Architekten [[Hermann Baur]] errichtet. Das Gebäude gilt als bedeutendes Beispiel des katholischen Kirchenbaus der Nachkriegsmoderne im Kanton Aargau und steht unter kantonalem Denkmalschutz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kirche&amp;quot;&amp;gt;[https://www.ag.ch/de/themen/kultur-sport/kultur/denkmalpflege/inventare/kantonale-schutzobjekte Kantonale Denkmalpflege Aargau: St. Johannes Evangelist in Döttingen], abgerufen am 15. August 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ortsbild wird daneben durch ältere Wohn- und Gewerbebauten, die Anlagen des Bahnhofs, die Rebberge und die im 20. Jahrhundert entstandenen Wohnquartiere geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gemeindewappen ist &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;geteilt und zweimal gespalten von Gelb (Gold) und Schwarz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Döttingen führt seit 1953 das historische Schild der Herren von Tettingen als offizielles Gemeindewappen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;geschichte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das geometrisch aufgebaute Wappen geht auf die mittelalterliche Heraldik zurück. Eine gesicherte Erklärung für die ursprüngliche symbolische Bedeutung der Farben und Felder ist nicht bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung und öffentliches Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Döttingen verfügt über Kindergarten- und Primarschulangebote und ist in die regionale Schulorganisation des unteren Aaretals eingebunden. Verschiedene Vereine prägen das gesellschaftliche, sportliche und kulturelle Leben der Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem Winzerfest finden während des Jahres zahlreiche lokale Veranstaltungen statt. Sportanlagen, Schwimmbad, Wander- und Velowege sowie die Nähe zum Klingnauer Stausee ergänzen das Freizeitangebot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch seine Verwaltungs-, Bildungs-, Gesundheits-, Einkaufs- und Verkehrseinrichtungen übernimmt Döttingen gemeinsam mit Klingnau und Kleindöttingen zentrale Funktionen für die umliegenden Gemeinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung in der Region ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Döttingen verbindet mehrere für das Zurzibiet typische Landschafts- und Wirtschaftsformen. Das historische Weinbaudorf entwickelte sich im 19. und 20. Jahrhundert zu einem Industrie-, Energie- und Dienstleistungsstandort, ohne seine enge Beziehung zur Landwirtschaft und zum Weinbau zu verlieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lage am Zusammenfluss von Surb und Aare, der Eisenbahnanschluss, die Nähe zum Rhein und die Energieanlagen der Beznau haben die Entwicklung der Gemeinde wesentlich geprägt. Gleichzeitig bilden die Rebberge des Achenbergs, die Aarelandschaft und das Winzerfest wichtige Elemente der heutigen lokalen Identität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Max Baumann: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte von Döttingen&amp;#039;&amp;#039;. Gemeinde Döttingen, Döttingen.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Aargauer Gemeinden&amp;#039;&amp;#039;. Verschiedene historische und statistische Veröffentlichungen zum Bezirk Zurzach und zum unteren Aaretal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.doettingen.ch/ Offizielle Website der Gemeinde Döttingen]&lt;br /&gt;
* [https://hls-dhs-dss.ch/articles/001832 Döttingen im Historischen Lexikon der Schweiz]&lt;br /&gt;
* [https://www.ag.ch/ Kanton Aargau]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Döttingen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeinde im Kanton Aargau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Aargau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bezirk Zurzach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Aare]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nick Frei</name></author>
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