<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de-CH">
	<id>https://helvetia.wiki/de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=D%C3%A4gerlen</id>
	<title>Dägerlen - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://helvetia.wiki/de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=D%C3%A4gerlen"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://helvetia.wiki/de/index.php?title=D%C3%A4gerlen&amp;action=history"/>
	<updated>2026-07-26T10:18:35Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Helvetia Wiki – Die Enzyklopädie der Schweiz</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.46.0</generator>
	<entry>
		<id>https://helvetia.wiki/de/index.php?title=D%C3%A4gerlen&amp;diff=985&amp;oldid=prev</id>
		<title>Nick Frei: Die Seite wurde neu angelegt: «{{Infobox Gemeinde in der Schweiz |NAME = Dägerlen |WAPPEN = CHE Dägerlen COA.svg |KARTE = Karte Gemeinde Dägerlen 2018.png |KANTON = Zürich |BEZIRK = Winterthur |BFS = 0214 |PLZ = 8471 |BREITENGRAD = 47.562217 |LÄNGENGRAD = 8.723059 |HÖHE = 474 |FLÄCHE = 7.90 |EINWOHNER = 1&#039;204 |STAND = 31. Dezember 2025 |WEBSITE = www.daegerlen.ch }} &#039;&#039;&#039;Dägerlen&#039;&#039;&#039; ist eine politische Gemeinde im Bezirk Winterthur des Kanton…»</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://helvetia.wiki/de/index.php?title=D%C3%A4gerlen&amp;diff=985&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-07-26T07:35:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Seite wurde neu angelegt: «{{Infobox Gemeinde in der Schweiz |NAME = Dägerlen |WAPPEN = CHE Dägerlen COA.svg |KARTE = Karte Gemeinde Dägerlen 2018.png |KANTON = Zürich |BEZIRK = Winterthur |BFS = 0214 |PLZ = 8471 |BREITENGRAD = 47.562217 |LÄNGENGRAD = 8.723059 |HÖHE = 474 |FLÄCHE = 7.90 |EINWOHNER = 1&amp;#039;204 |STAND = 31. Dezember 2025 |WEBSITE = www.daegerlen.ch }} &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dägerlen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine &lt;a href=&quot;/de/Politische_Gemeinde_(Schweiz)&quot; class=&quot;mw-redirect&quot; title=&quot;Politische Gemeinde (Schweiz)&quot;&gt;politische Gemeinde&lt;/a&gt; im &lt;a href=&quot;/de/Bezirk_Winterthur&quot; title=&quot;Bezirk Winterthur&quot;&gt;Bezirk Winterthur&lt;/a&gt; des Kanton…»&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in der Schweiz&lt;br /&gt;
|NAME = Dägerlen&lt;br /&gt;
|WAPPEN = CHE Dägerlen COA.svg&lt;br /&gt;
|KARTE = Karte Gemeinde Dägerlen 2018.png&lt;br /&gt;
|KANTON = Zürich&lt;br /&gt;
|BEZIRK = Winterthur&lt;br /&gt;
|BFS = 0214&lt;br /&gt;
|PLZ = 8471&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD = 47.562217&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD = 8.723059&lt;br /&gt;
|HÖHE = 474&lt;br /&gt;
|FLÄCHE = 7.90&lt;br /&gt;
|EINWOHNER = 1&amp;#039;204&lt;br /&gt;
|STAND = 31. Dezember 2025&lt;br /&gt;
|WEBSITE = www.daegerlen.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dägerlen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Politische Gemeinde (Schweiz)|politische Gemeinde]] im [[Bezirk Winterthur]] des [[Kanton Zürich|Kantons Zürich]] in der [[Schweiz]]. Sie liegt am südlichen Rand des [[Zürcher Weinland]]es, rund acht Kilometer nördlich der Stadt [[Winterthur]]. Die Gemeinde besteht aus den fünf räumlich voneinander getrennten Ortsteilen Dägerlen, [[Oberwil (Dägerlen)|Oberwil]], [[Rutschwil]], [[Berg (Dägerlen)|Berg]] und [[Bänk]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl der Ortsteil Dägerlen der gesamten Gemeinde den Namen gibt, befindet sich die Gemeindeverwaltung im deutlich grösseren Rutschwil. Dägerlen hat seinen ländlichen Charakter weitgehend bewahrt und ist von Landwirtschaftsflächen, Wäldern und kleineren Siedlungen geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dägerlen liegt in einer leicht gewellten Landschaft zwischen Winterthur und dem Tal der [[Thur (Rhein)|Thur]]. Das Gemeindegebiet bildet einen Übergangsraum zwischen dem stärker besiedelten Raum Winterthur und den ländlich geprägten Gemeinden des Zürcher Weinlandes. Das Siedlungsgebiet verteilt sich auf mehrere Dörfer und Weiler, zwischen denen offene Kulturlandschaften und Waldstücke liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die politische Gemeinde umfasst eine Fläche von 7,90 Quadratkilometern. Ein grosser Teil davon wird landwirtschaftlich genutzt. Daneben nehmen Wälder einen bedeutenden Anteil des Gemeindegebietes ein. Die Siedlungs- und Verkehrsflächen konzentrieren sich hauptsächlich auf die fünf Ortsteile sowie auf die Strassenverbindungen zwischen ihnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dägerlen grenzt im Osten an [[Dinhard]], im Süden an [[Seuzach]] und im Westen an [[Hettlingen]]. Im Norden stösst das Gemeindegebiet an Gemeinden des [[Bezirk Andelfingen|Bezirks Andelfingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lage wird von der Gemeinde als «Tor zum Zürcher Weinland» bezeichnet. Das Zentrum von Winterthur ist rund acht Kilometer entfernt, während der [[Flughafen Zürich]] in einer Entfernung von ungefähr 29 Kilometern liegt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gemeindeportrait&amp;quot;&amp;gt;[https://www.daegerlen.ch/uebersichtportrait Übersicht Portrait], Website der Gemeinde Dägerlen, abgerufen am 26. Juli 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsteile ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde setzt sich aus fünf Ortsteilen zusammen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bänk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; liegt im westlichen Teil des Gemeindegebietes und ist ein ländlich geprägter Weiler.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Berg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; befindet sich nordwestlich von Rutschwil und gehört zu den älteren urkundlich erwähnten Siedlungen der Gemeinde.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dägerlen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist der namensgebende, jedoch bevölkerungsmässig kleinste Ortsteil.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Oberwil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; liegt im südöstlichen Gemeindegebiet und ist heute einer der grössten Ortsteile.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rutschwil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bildet das administrative Zentrum und ist der einwohnerstärkste Ortsteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 31. Dezember 2025 lebten 390 Personen in Rutschwil, 379 in Oberwil, 252 in Berg, 136 in Bänk und 47 im Ortsteil Dägerlen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;zahlen2025&amp;quot;&amp;gt;[https://www.daegerlen.ch/gemeindeinzahlen Gemeinde in Zahlen], Website der Gemeinde Dägerlen, abgerufen am 26. Juli 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebiet der heutigen Gemeinde war bereits in der [[Römisches Reich|Römerzeit]] erschlossen. Im 2. Jahrhundert führte eine römische Strasse vom Kastell &amp;#039;&amp;#039;Vitudurum&amp;#039;&amp;#039; im heutigen [[Oberwinterthur]] nach &amp;#039;&amp;#039;Tasgetium&amp;#039;&amp;#039; bei [[Eschenz]] und [[Stein am Rhein]]. Auf dem Gebiet von Dägerlen wird eine kleine römische Siedlung oder ein Gutshof vermutet. Der Name Oberwil könnte mit dem lateinischen Wort &amp;#039;&amp;#039;villa&amp;#039;&amp;#039; für ein Haus oder einen Gutshof zusammenhängen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;geschichte&amp;quot;&amp;gt;[https://www.daegerlen.ch/geschichte Geschichte], Website der Gemeinde Dägerlen, abgerufen am 26. Juli 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berg wurde 1291 erstmals urkundlich erwähnt, als das [[Kloster Töss]] dort einen Hof erwarb. Oberwil erscheint 1297 unter der Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Obernwile&amp;#039;&amp;#039;. Der Name unterschied den höher gelegenen Weiler vom benachbarten Niederwil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rutschwil wurde bereits 1219 als &amp;#039;&amp;#039;Ruoltswilare&amp;#039;&amp;#039; genannt. Der Ortsname Dägerlen ist zu Beginn des 14. Jahrhunderts in der Form &amp;#039;&amp;#039;Tegerlo&amp;#039;&amp;#039; belegt. Die Bezeichnung wird möglicherweise von den althochdeutschen Wörtern für ein grosses oder dichtes Gehölz abgeleitet. In historischen Schriftstücken finden sich auch Schreibweisen wie &amp;#039;&amp;#039;Tegerle&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Dägerlow&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Dägerlon&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hls&amp;quot;&amp;gt;Ueli Müller: [https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/000141 Dägerlen]. In: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Lexikon der Schweiz&amp;#039;&amp;#039;, Version vom 16. März 2004.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mittelalter bestanden die heutigen Ortsteile als eigenständige bäuerliche Siedlungen. Grundbesitz und Herrschaftsrechte lagen bei verschiedenen geistlichen und weltlichen Institutionen. Dazu gehörten insbesondere das Kloster Töss sowie weitere kirchliche und adlige Grundherren aus der Region Winterthur. Die niedere Gerichtsbarkeit und die wirtschaftlichen Abgaben waren entsprechend auf mehrere Herrschaftsträger verteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Übergang der Grafschaft Kyburg an die Stadt Zürich im 15. Jahrhundert gelangte das Gebiet zunehmend unter Zürcher Einfluss. Während der [[Alte Eidgenossenschaft|Alten Eidgenossenschaft]] gehörten die Dörfer zur Zürcher Landschaft und waren in unterschiedliche lokale Verwaltungs- und Gerichtsstrukturen eingebunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Einmarsch französischer Truppen und der Gründung der [[Helvetische Republik|Helvetischen Republik]] 1798 wurden die bisherigen Herrschaftsverhältnisse aufgehoben. Die fünf Siedlungen Dägerlen, Oberwil, Rutschwil, Berg und Bänk wurden schrittweise zu einer gemeinsamen politischen Gemeinde zusammengefasst. Die napoleonische Neuordnung bildete damit eine wichtige Grundlage für die heutige Gemeindestruktur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 19. Jahrhundert blieb die Landwirtschaft der wichtigste Wirtschaftszweig. Viele Einwohner betrieben Ackerbau, Viehzucht oder arbeiteten in der Forstwirtschaft. Daneben bestanden kleinere Handwerksbetriebe und Formen der Heimarbeit. Die Industrialisierung der nahe gelegenen Stadt Winterthur eröffnete später zusätzliche Arbeitsmöglichkeiten ausserhalb der Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einwohnerzahl nahm im 19. und frühen 20. Jahrhundert nur langsam zu und ging zeitweise sogar zurück. 1850 wurden 524 Einwohner gezählt, 1880 waren es 441 und 1900 wieder 507. Im Jahr 1950 lebten 476 Personen in der Gemeinde. Erst seit den letzten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts setzte ein stärkeres Wachstum ein. Begünstigt wurde diese Entwicklung durch neue Wohnbauten und die gute Erreichbarkeit von Winterthur.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hls&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dägerlen gehört zu den kleineren politischen Gemeinden des Kantons Zürich. Ende 2025 betrug die Einwohnerzahl 1&amp;#039;204 Personen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;zahlen2025&amp;quot; /&amp;gt; Die Bevölkerung verteilt sich ungleichmässig auf die fünf Ortsteile. Während Rutschwil und Oberwil zusammen mehr als die Hälfte der Einwohner stellen, ist der namensgebende Ortsteil Dägerlen eine kleine Siedlung geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bevölkerungsentwicklung verlief über längere Zeit vergleichsweise langsam. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wandelte sich die Gemeinde zunehmend von einer hauptsächlich landwirtschaftlich geprägten Siedlung zu einer Wohngemeinde. Viele Erwerbstätige pendeln nach Winterthur oder in andere Gemeinden der Region.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Bevölkerungsentwicklung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1634&lt;br /&gt;
| 314&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1771&lt;br /&gt;
| 398&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1850&lt;br /&gt;
| 524&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1900&lt;br /&gt;
| 507&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1950&lt;br /&gt;
| 476&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1970&lt;br /&gt;
| 508&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2000&lt;br /&gt;
| 859&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2010&lt;br /&gt;
| 1&amp;#039;005&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2020&lt;br /&gt;
| 1&amp;#039;038&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2022&lt;br /&gt;
| 1&amp;#039;093&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2025&lt;br /&gt;
| 1&amp;#039;204&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik und Verwaltung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die politische Gemeinde Dägerlen wird nach den Bestimmungen des kantonalen Gemeinderechts organisiert. Die Stimmberechtigten entscheiden an der Gemeindeversammlung über das Budget, die Jahresrechnung, grössere Investitionen und weitere kommunale Geschäfte. Die Exekutive bildet der Gemeinderat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeindeverwaltung befindet sich an der Dorfstrasse 8 in Rutschwil. Dort sind unter anderem die Gemeinderatskanzlei, die Einwohnerkontrolle und weitere kommunale Verwaltungsstellen untergebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der politischen Gemeinde bestehen eigenständige oder gemeindeübergreifend organisierte Körperschaften für Schule und Kirche. Zahlreiche öffentliche Aufgaben werden in Zusammenarbeit mit den umliegenden Gemeinden wahrgenommen. Dies betrifft beispielsweise die Feuerwehr, die Sekundarschule und verschiedene soziale oder regionale Dienstleistungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Landwirtschaft prägt das Landschaftsbild und die wirtschaftliche Geschichte der Gemeinde. Auf den fruchtbaren Böden werden vor allem Getreide, Mais und weitere Feldkulturen angebaut. Daneben spielen Milchwirtschaft, Viehhaltung und verschiedene spezialisierte landwirtschaftliche Betriebe eine Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gemeindegebiet sind ausserdem kleinere Gewerbe-, Handwerks- und Dienstleistungsunternehmen ansässig. Aufgrund der Nähe zu Winterthur arbeitet ein grosser Teil der Bevölkerung ausserhalb der Gemeinde. Dägerlen ist deshalb sowohl eine landwirtschaftlich geprägte Gemeinde als auch ein Wohnort für Pendler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Siedlungsentwicklung erfolgt in vergleichsweise kleinen Schritten. Dadurch blieben die räumliche Trennung der Ortsteile und der offene Charakter der Landschaft weitgehend erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dägerlen ist über Kantons- und Gemeindestrassen mit Winterthur, Seuzach, Hettlingen, Dinhard und den Gemeinden des Zürcher Weinlandes verbunden. Die wichtigsten Verkehrsverbindungen führen über Rutschwil und Oberwil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der öffentliche Verkehr wird durch eine [[Postauto]]linie des [[Zürcher Verkehrsverbund]]es gewährleistet. Sie verbindet die Gemeinde mit dem Bahnhof [[Henggart]] und dem [[Bahnhof Winterthur|Hauptbahnhof Winterthur]]. Mehrere Haltestellen erschliessen die verschiedenen Ortsteile. Während der Hauptverkehrszeiten wird das Angebot teilweise verdichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die Bahnhöfe Winterthur, Seuzach, Hettlingen und Henggart bestehen Anschlüsse an das regionale und überregionale Eisenbahnnetz. Die Nähe zu Winterthur ermöglicht den Einwohnern einen vergleichsweise kurzen Arbeits- und Schulweg in das städtische Zentrum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die jüngeren Kinder bestehen schulische Angebote innerhalb der Gemeinde. Die Primarschule Dägerlen führt Kindergarten- und Primarschulklassen. Schulhäuser und weitere Anlagen befinden sich vor allem im Bereich Rutschwil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sekundarschule wird gemeinsam mit anderen Gemeinden der Region organisiert. Für weiterführende Schulen, Berufsfachschulen und Hochschulen bestehen insbesondere in Winterthur zahlreiche Angebote. Die [[Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften]] sowie verschiedene kantonale Schulen sind mit dem öffentlichen Verkehr erreichbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kirchliche Zentrum der Gemeinde ist die reformierte Kirche im Ortsteil Dägerlen. Die heutige Kirche geht auf ältere Vorgängerbauten zurück und wurde im Laufe ihrer Geschichte mehrfach verändert. Zusammen mit dem Pfarrhaus bildet sie eine markante historische Baugruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die reformierte Kirchgemeinde arbeitet in verschiedenen Bereichen mit benachbarten Kirchgemeinden zusammen. Die römisch-katholischen Einwohner gehören zu einer regionalen Pfarrei im Raum Winterthur und Seuzach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reformation wurde im Zürcher Herrschaftsgebiet im 16. Jahrhundert eingeführt. Sie beeinflusste auch das kirchliche und gesellschaftliche Leben in den Dörfern der heutigen Gemeinde nachhaltig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Gesellschaft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gesellschaftliche Leben wird durch lokale Vereine, die Schule, die Kirchgemeinde und kommunale Veranstaltungen getragen. In Dägerlen sind rund ein Dutzend Vereine aktiv. Sie organisieren Sportveranstaltungen, kulturelle Anlässe, Ausflüge und traditionelle Gemeindefeiern. Einzelne Vereine übernehmen zudem Aufgaben wie die Sammlung von Papier und Karton oder wirken an der Organisation der Bundesfeier mit.&amp;lt;ref name=&amp;quot;vereine&amp;quot;&amp;gt;[https://www.daegerlen.ch/uebersichtvereine Übersicht Freizeit und Kultur], Website der Gemeinde Dägerlen, abgerufen am 26. Juli 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kommunale Kulturkommission veranstaltet unter anderem den Neujahrsapéro, Gemeindetage und weitere kulturelle Anlässe. Als lokales Informationsorgan erscheint alle zwei Monate die Gemeindezeitung &amp;#039;&amp;#039;Dägerler Poscht&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;poscht&amp;quot;&amp;gt;[https://www.daegerlen.ch/aktuell Aktuell und Dägerler Poscht], Website der Gemeinde Dägerlen, abgerufen am 26. Juli 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dörflichen Strukturen der fünf Ortsteile prägen das Gemeinschaftsleben. Trotz der Nähe zur Stadt Winterthur bestehen zahlreiche lokale Traditionen und persönliche Verbindungen innerhalb der Gemeinde fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortsbild und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzelnen Ortsteile besitzen teilweise gut erhaltene bäuerliche Ortsbilder. Typisch sind traditionelle Wohn- und Ökonomiegebäude, ehemalige Bauernhäuser, Scheunen, Brunnen und Gärten. Besonders in den historischen Siedlungskernen ist die frühere landwirtschaftliche Nutzung noch gut erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den bedeutendsten Bauwerken gehört die reformierte Kirche Dägerlen mit dem benachbarten Pfarrhaus. Weitere kulturhistorisch interessante Gebäude befinden sich in Oberwil, Rutschwil, Berg und Bänk. Das offene Kulturland mit Feldwegen, Waldrändern und Aussichtspunkten bietet Möglichkeiten für Spaziergänge und Velotouren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Blasonierung des Gemeindewappens lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: &amp;#039;&amp;#039;In Silber ein steigender schwarzer, rotgezungter Widder.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Widder erscheint als zentrales Motiv auf weissem beziehungsweise silbernem Grund. Das Wappen wird von der politischen Gemeinde auf amtlichen Dokumenten und Publikationen verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Daniel Schenkel]] (1813–1885), protestantischer Theologe, Hochschullehrer und Rektor der Universität Heidelberg&lt;br /&gt;
* [[Theodor Vetter]] (1853–1922), Anglist und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Hans Martin Gubler: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Kantons Zürich. Band VIII: Der Bezirk Winterthur. Nördlicher Teil. Dägerlen.&amp;#039;&amp;#039; Die Kunstdenkmäler der Schweiz, Band 79. Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte, Bern 1986, ISBN 3-7643-1812-0, S. 145–165.&lt;br /&gt;
* Ueli Müller: &amp;#039;&amp;#039;Dägerlen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Lexikon der Schweiz&amp;#039;&amp;#039;, Version vom 16. März 2004.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.daegerlen.ch www.daegerlen.ch] – offizielle Website der Gemeinde Dägerlen&lt;br /&gt;
* [https://www.web.statistik.zh.ch/gpv2/?tab=indikatoren&amp;amp;jahr=0&amp;amp;indikatoren=&amp;amp;bfs=214 Gemeindeporträt Dägerlen] beim Statistischen Amt des Kantons Zürich&lt;br /&gt;
* [https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/000141 Dägerlen] im Historischen Lexikon der Schweiz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Dägerlen|Dägerlen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Zürich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Gemeinde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeinde im Kanton Zürich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bezirk Winterthur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zürcher Weinland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1306]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nick Frei</name></author>
	</entry>
</feed>