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	<title>Bahnhof Winterthur Grüze - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Helvetia Wiki – Die Enzyklopädie der Schweiz</subtitle>
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		<id>https://helvetia.wiki/de/index.php?title=Bahnhof_Winterthur_Gr%C3%BCze&amp;diff=1827&amp;oldid=prev</id>
		<title>Nick Frei: Die Seite wurde neu angelegt: «{| class=&quot;wikitable float-right&quot; style=&quot;float:right; width:320px; margin:0 0 1em 1em;&quot; |- ! colspan=&quot;2&quot; | Bahnhof Winterthur Grüze |- | Ort | Winterthur |- | Quartier | Grüze |- | Stadtkreis | Oberwinterthur |- | Kanton | Zürich |- | Lage im Netz | Trennungsbahnhof |- | Bauform | Durchgangsbahnhof |- | Eröffnung | 14. Oktober 1855 |- | Bahnsteiggleise | 4 |- | Bahnsteige | 2 Mittelperrons |- | Spurweite | 1435 mm |- | Stromsystem | 15 kV, 16…»</title>
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		<updated>2026-08-03T17:08:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Seite wurde neu angelegt: «{| class=&amp;quot;wikitable float-right&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; width:320px; margin:0 0 1em 1em;&amp;quot; |- ! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Bahnhof Winterthur Grüze |- | Ort | &lt;a href=&quot;/de/Winterthur&quot; title=&quot;Winterthur&quot;&gt;Winterthur&lt;/a&gt; |- | Quartier | &lt;a href=&quot;/de/index.php?title=Gr%C3%BCze&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Grüze (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Grüze&lt;/a&gt; |- | Stadtkreis | &lt;a href=&quot;/de/Oberwinterthur&quot; title=&quot;Oberwinterthur&quot;&gt;Oberwinterthur&lt;/a&gt; |- | Kanton | Zürich |- | Lage im Netz | Trennungsbahnhof |- | Bauform | Durchgangsbahnhof |- | Eröffnung | 14. Oktober 1855 |- | Bahnsteiggleise | 4 |- | Bahnsteige | 2 Mittelperrons |- | Spurweite | 1435 mm |- | Stromsystem | 15 kV, 16…»&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable float-right&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; width:320px; margin:0 0 1em 1em;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Bahnhof Winterthur Grüze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ort&lt;br /&gt;
| [[Winterthur]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Quartier&lt;br /&gt;
| [[Grüze]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Stadtkreis&lt;br /&gt;
| [[Oberwinterthur]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kanton&lt;br /&gt;
| Zürich&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lage im Netz&lt;br /&gt;
| Trennungsbahnhof&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bauform&lt;br /&gt;
| Durchgangsbahnhof&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Eröffnung&lt;br /&gt;
| 14. Oktober 1855&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bahnsteiggleise&lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bahnsteige&lt;br /&gt;
| 2 Mittelperrons&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Spurweite&lt;br /&gt;
| 1435 mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Stromsystem&lt;br /&gt;
| 15 kV, 16,7 Hz Wechselstrom&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Höhe&lt;br /&gt;
| 452 m ü. M.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Abkürzung&lt;br /&gt;
| WGR&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| IBNR&lt;br /&gt;
| 8506001&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bahnstrecken&lt;br /&gt;
| Winterthur–Wil&amp;lt;br&amp;gt;[[Tösstalbahn]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Tarifverbund&lt;br /&gt;
| [[Zürcher Verkehrsverbund]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Tarifzone&lt;br /&gt;
| 120&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Betreiberin&lt;br /&gt;
| [[Schweizerische Bundesbahnen|SBB]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zugbetreiber&lt;br /&gt;
| SBB und [[Thurbo]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Adresse&lt;br /&gt;
| St. Gallerstrasse 143&amp;lt;br&amp;gt;8404 Winterthur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Website&lt;br /&gt;
| [https://www.sbb.ch/de/reiseinformationen/bahnhoefe/bahnhof-finden/bahnhof.6001.winterthur-grueze.html sbb.ch]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bahnhof Winterthur Grüze&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Bahnhof im gleichnamigen Quartier [[Grüze]] im Osten der Stadt [[Winterthur]]. Er liegt im Stadtkreis [[Oberwinterthur]] und bildet den Trennungspunkt der Bahnstrecken von Winterthur nach Wil und in das [[Tösstal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bahnhof wird von vier Linien der [[S-Bahn Zürich]] bedient. Die S11 und die S26 verkehren über Winterthur Seen in das Tösstal, während die S12 und die S35 über Winterthur Hegi, Elgg und Aadorf nach Wil fahren. In Richtung Westen verbinden alle Linien Grüze mit dem [[Bahnhof Winterthur]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Entwicklung des Gebiets Neuhegi-Grüze soll der Bahnhof zu einem der wichtigsten Umsteigepunkte des öffentlichen Verkehrs in Winterthur ausgebaut werden. Ende 2024 schlossen die SBB einen stufenfreien Umbau der bestehenden Station ab. Im Dezember 2026 soll die über den Gleisen errichtete Leonie-Moser-Brücke mit einer direkten Bushaltestelle in Betrieb genommen werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stadtBauen&amp;quot;&amp;gt;[https://stadt.winterthur.ch/themen/leben-in-winterthur/planen-und-bauen/wir-planen-fuer-sie/schwerpunktraeume/grueze/bauen/ Bahnhof Winterthur Grüze: Bequemer ein- und aussteigen], Stadt Winterthur, abgerufen am 3. August 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besondere architektonische Bedeutung besitzen die beiden von Hans Hilfiker entworfenen Perrondächer aus den Jahren 1950 bis 1955. Die frühen Stahlbetonkonstruktionen sind schweizweit einzigartig und als Denkmalschutzobjekte von regionaler Bedeutung inventarisiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmalinventar&amp;quot;&amp;gt;[https://odb.zh.ch/odbwiki/mediawiki/files/pdfs/Winterthur-Inventar_7021_1-festgesetzt_2018.pdf Bahnhof Winterthur Grüze, Perrondächer], Inventar der Denkmalschutzobjekte von überkommunaler Bedeutung, Baudirektion des Kantons Zürich, abgerufen am 3. August 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bahnhof liegt rund zwei Kilometer östlich des Winterthurer Stadtzentrums zwischen der St. Gallerstrasse im Süden und der Talackerstrasse beziehungsweise Hegistrasse im Norden. Das Bahnhofareal befindet sich am westlichen Rand des Quartiers Grüze und grenzt an ausgedehnte Gewerbe-, Industrie- und Einkaufsgebiete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südlich des Bahnhofs liegt die St. Gallerstrasse, eine der wichtigsten östlichen Einfallsachsen Winterthurs. Nördlich schliessen sich ehemalige und weiterhin genutzte Industrieareale an. Weiter östlich befinden sich der Eulachpark und das Stadtentwicklungsgebiet Neuhegi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unmittelbar westlich des Bahnhofs vereinigen sich die beiden von Grüze ausgehenden Strecken zu einer Verbindung zum Winterthurer Hauptbahnhof. Östlich trennen sie sich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die südliche Strecke führt über [[Bahnhof Winterthur Seen|Winterthur Seen]], Sennhof-Kyburg und Bauma in das Tösstal.&lt;br /&gt;
* Die nördliche Strecke verläuft über [[Bahnhof Winterthur Hegi|Winterthur Hegi]], Elgg und Aadorf nach Wil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nördlich der heutigen Bahnsteige führt ausserdem die Bahnstrecke Winterthur–Frauenfeld durch das Gebiet. Die Züge dieser Strecke halten gegenwärtig nicht in Grüze. Für sie war im Ausbauschritt 2035 eine zusätzliche Haltestelle &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Winterthur Grüze Nord&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; vorgesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bahnhofanlage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Personenbahnhof besitzt zwei Mittelperrons mit insgesamt vier Bahnsteiggleisen. Es handelt sich um die Gleise 4 bis 7. Weitere Gleise dienen dem Güterverkehr, dem Rangierbetrieb, der Abstellung von Fahrzeugen und der Erschliessung benachbarter Betriebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Streckenäste werden innerhalb der Station weitgehend getrennt geführt. Die Züge in Richtung Wil benutzen den nördlichen Teil der bestehenden Personenanlage, während die Züge der Tösstalbahn auf den südlichen Gleisen verkehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gekrümmte Lage der Perrons ist eine Folge der Streckenverzweigung. Beide Mittelperrons beginnen westlich in geringem Abstand zueinander und entfernen sich gegen Osten zunehmend voneinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Personenunterführung verbindet die St. Gallerstrasse mit den Bahnsteigen und dem nördlichen Bahnhofsgebiet. Beim Umbau von 2022 bis 2024 wurde eine neue Unterführung mit langen Rampen errichtet. Die Perrons wurden auf die für einen stufenarmen Einstieg erforderliche Höhe angehoben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stadtBauen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zusammenhang mit dem Bau der Leonie-Moser-Brücke verlängerten die SBB von Januar bis Mai 2026 die Perrons der Gleise 4/5 und 6/7. Die Arbeiten ermöglichen den Einsatz längerer Züge und schaffen zusätzliche Kapazität für die erwartete Zunahme des Personenverkehrs.&amp;lt;ref name=&amp;quot;projektinformation2026&amp;quot;&amp;gt;[https://stadt.winterthur.ch/themen/leben-in-winterthur/planen-und-bauen/wir-bauen-fuer-sie/tiefbau-1/querung-grueze/downloads/ftw-simplelayout-filelistingblock/projektinformation-juni-2026 Projektinformation Querung Grüze, Juni 2026], Stadt Winterthur, abgerufen am 3. August 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Perrondächer ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden denkmalgeschützten Perrondächer wurden zwischen 1950 und 1955 nach Plänen des SBB-Architekten und Ingenieurs [[Hans Hilfiker]] errichtet. Sie waren ursprünglich als Prototyp für eine neue Generation schweizerischer Bahnhofüberdachungen vorgesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die SBB verfolgten das geplante Standardmodell nicht weiter. Die beiden Konstruktionen in Grüze blieben deshalb Einzelstücke. Sie zählen zu den frühesten Schweizer Perrondächern in Stahlbetonbauweise.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmalinventar&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Dach ist ungefähr 90 Meter lang. Die dünnen Betonplatten werden von regelmässig angeordneten Doppelwandstützen getragen. Zwischen den Stützen waren beziehungsweise sind Uhren, Fahrplananzeigen, Schaufenster, Sitzgelegenheiten und weitere Ausstattungen angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dächer folgen der Krümmung der Perrons und bilden dadurch eine charakteristische langgezogene Form. Ihr Entwurf verbindet eine funktionale Tragstruktur mit der sachlichen Architektursprache der Nachkriegsmoderne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kantonale Denkmalpflege begründet die Schutzwürdigkeit mit der ingenieurtechnischen Konstruktion, der avantgardistischen Formensprache und der Bedeutung des Bahnhofs für die Winterthurer Industriegeschichte. Zum Schutzzweck gehören die Betonstützen, Dachplatten, ursprünglichen Ausstattungselemente und die historische Farbgebung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmalinventar&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des stufenfreien Bahnhofumbaus wurden die Perrondächer instand gesetzt und in die neue Perronanlage integriert. Die Eingriffe mussten mit den Anforderungen des Denkmalschutzes abgestimmt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufnahmegebäude ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Aufnahmegebäude steht auf der Südseite der Gleisanlage an der St. Gallerstrasse. Die Station wurde 1855 für die Bahnverbindung von Winterthur nach Wil angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die historischen Bahnhofsgebäude wurden im Laufe der Zeit mehrfach verändert. Im Zusammenhang mit der gemeinsamen Nutzung durch die Vereinigten Schweizerbahnen und die Tösstalbahn entstanden Ende des 19. Jahrhunderts neue Betriebs- und Warteeinrichtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Automatisierung des Bahnbetriebs verlor das Aufnahmegebäude einen grossen Teil seiner ursprünglichen Funktion. Der Bahnhof besitzt heute keinen bedienten Billettschalter. Fahrausweise werden an Automaten oder über digitale Verkaufskanäle bezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstattung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Ausstattung gehören Billettautomaten, dynamische Fahrgastanzeigen, gedeckte Wartebereiche und Anlagen für kombinierte Mobilität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Angaben der SBB stehen am Bahnhof 104 gedeckte Veloabstellplätze zur Verfügung. Die P+Rail-Anlage umfasst 63 reguläre Parkplätze und einen Parkplatz für Menschen mit Behinderung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;sbbBahnhof&amp;quot;&amp;gt;[https://www.sbb.ch/de/reiseinformationen/bahnhoefe/bahnhof-finden/bahnhof.6001.winterthur-grueze.html Bahnhof Winterthur Grüze], SBB, abgerufen am 3. August 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im näheren Bahnhofsumfeld befinden sich Gewerbebetriebe, Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten. Ein grösseres Angebot an Dienstleistungen besteht im Einkaufs- und Gewerbegebiet Grüze sowie in Richtung Oberwinterthur und Neuhegi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bahnverkehr ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== S-Bahn Zürich ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahresfahrplan 2026 wird Winterthur Grüze von vier Linien der S-Bahn Zürich bedient:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Linie&lt;br /&gt;
! Linienführung über Winterthur Grüze&lt;br /&gt;
! Betreiber&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| S11&lt;br /&gt;
| Aarau – Dietikon – Zürich HB – Winterthur – Winterthur Grüze – Winterthur Seen – Wila&lt;br /&gt;
| SBB&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| S12&lt;br /&gt;
| Brugg – Dietikon – Zürich HB – Winterthur – Winterthur Grüze – Winterthur Hegi – Wil SG&lt;br /&gt;
| SBB&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| S26&lt;br /&gt;
| Winterthur – Winterthur Grüze – Winterthur Seen – Bauma – Rüti ZH – Rapperswil&lt;br /&gt;
| Thurbo&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| S35&lt;br /&gt;
| Winterthur – Winterthur Grüze – Winterthur Hegi – Elgg – Wil SG&lt;br /&gt;
| Thurbo&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die S11 verbindet den Tösstaler Streckenast direkt mit Zürich, dem Limmattal und dem Kanton Aargau. Sie verkehrt auf dem Abschnitt Winterthur–Wila als einer von zwei östlichen Ästen der Linie.&amp;lt;ref name=&amp;quot;zvvS11&amp;quot;&amp;gt;[https://online.fahrplaninfo.zvv.ch/frame_linie3.php?lang=de&amp;amp;sel_gk=112&amp;amp;sel_linie=zs_%7C2011%7CS11 S11 Aarau–Zürich HB–Winterthur–Wila], Zürcher Verkehrsverbund, Jahresfahrplan 2026, abgerufen am 3. August 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die S12 stellt eine direkte Verbindung von Wil über Grüze, Winterthur und Zürich nach Brugg her. Ein anderer Linienast führt von Winterthur nach Schaffhausen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;zvvS12&amp;quot;&amp;gt;[https://online.fahrplaninfo.zvv.ch/frame_linie3.php?lang=de&amp;amp;sel_gk=112&amp;amp;sel_linie=zs_%7C2012%7CS12 S12 Brugg–Zürich HB–Winterthur–Wil SG], Zürcher Verkehrsverbund, Jahresfahrplan 2026, abgerufen am 3. August 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die von Thurbo betriebene S26 fährt über das gesamte Tösstal und den Zürcher Oberländer Abschnitt nach Rapperswil. Sie bildet die wichtigste regionale Verbindung zwischen Winterthur, Bauma, Wald und Rüti.&amp;lt;ref name=&amp;quot;zvvS26&amp;quot;&amp;gt;[https://online.fahrplaninfo.zvv.ch/frame_linie3.php?lang=de&amp;amp;sel_gk=112&amp;amp;sel_linie=zs_%7C2026%7CS26 S26 Winterthur–Bauma–Rüti ZH–Rapperswil], Zürcher Verkehrsverbund, Jahresfahrplan 2026, abgerufen am 3. August 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die S35 ergänzt die S12 zwischen Winterthur und Wil und bedient sämtliche Stationen des regionalen Streckenabschnitts.&amp;lt;ref name=&amp;quot;zvvS35&amp;quot;&amp;gt;[https://online.fahrplaninfo.zvv.ch/frame_linie3.php?lang=de&amp;amp;sel_gk=112&amp;amp;sel_linie=zs_%7C2035%7CS35 S35 Winterthur–Wil SG], Zürcher Verkehrsverbund, Jahresfahrplan 2026, abgerufen am 3. August 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fahrt zum Winterthurer Hauptbahnhof dauert ungefähr drei Minuten. Direkte Verbindungen bestehen unter anderem nach Zürich, Aarau, Brugg, Wil, Wila, Bauma, Rüti und Rapperswil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachtverkehr ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Nächten vor Samstagen und Sonntagen hält die Nacht-S-Bahn SN22 in Winterthur Grüze. Sie verkehrt von Winterthur über Wil und St. Gallen in Richtung St. Margrethen; einzelne Fahrten oder Fahrplanabschnitte können eine kürzere Linienführung aufweisen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;zvvSN22&amp;quot;&amp;gt;[https://online.fahrplaninfo.zvv.ch/frame_linie3.php?lang=de&amp;amp;sel_gk=112&amp;amp;sel_linie=zs_%7C4013%7CSN22 SN22 Winterthur–Wil–St. Gallen–St. Margrethen], Zürcher Verkehrsverbund, Jahresfahrplan 2026, abgerufen am 3. August 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Busverkehr ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis Dezember 2026 besitzt der Bahnhof keine unmittelbar an den Bahnsteigen gelegene Stadtbushaltestelle. Die nächsten Haltestellen befinden sich an den umliegenden Hauptstrassen und erfordern einen Fussweg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Leonie-Moser-Brücke entsteht erstmals eine direkte Verknüpfung zwischen Bahn und Stadtbus. Die neue Haltestelle &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bahnhof Grüze&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; liegt auf der Brücke unmittelbar über den beiden Mittelperrons. Treppen und Aufzüge führen von der Brücke zu den Perrons.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem Fahrplanwechsel vom 13. Dezember 2026 soll die elektrifizierte Stadtbuslinie 7 über die Brücke verkehren. Ihre geplante Linienführung verbindet Bahnhof Wülflingen über das Stadtzentrum und den Bahnhof Grüze mit der Sulzerallee und Elsau Melcher.&amp;lt;ref name=&amp;quot;buslinie7&amp;quot;&amp;gt;[https://stadt.winterthur.ch/stadtbus/medien/medienmitteilungen/einweihung-der-querung-grueze Einweihung der Querung Grüze], Stadtbus Winterthur, 10. Juli 2026, abgerufen am 3. August 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langfristig sollen weitere städtische und regionale Buslinien die Querung benutzen. Der Bahnhof soll dadurch zu einer Entlastungsdrehscheibe für den stark beanspruchten Verkehrsknoten am Winterthurer Hauptbahnhof werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eröffnung der Strecke nach Wil ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bahnhof wurde im Zusammenhang mit der Bahnstrecke Winterthur–Wil der Sankt Gallisch-Appenzellischen Eisenbahn errichtet. Der fahrplanmässige Betrieb begann am 14. Oktober 1855.&amp;lt;ref name=&amp;quot;winterthurGlossar&amp;quot;&amp;gt;[https://www.winterthur-glossar.ch/bahnhof-grueze Bahnhof Grüze], Winterthur Glossar, abgerufen am 3. August 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebiet Grüze war damals noch weitgehend unbebaut und gehörte zur selbstständigen Gemeinde Oberwinterthur. Die Station diente der regionalen Erschliessung und dem Güterverkehr. Mit der Ansiedlung von Industriebetrieben nahm ihre Bedeutung rasch zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bahngesellschaft ging später in den Vereinigten Schweizerbahnen auf. Nach deren Verstaatlichung im Jahr 1902 wurde die Strecke Teil des Netzes der Schweizerischen Bundesbahnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anschluss der Tösstalbahn ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4. Mai 1875 eröffnete die Tösstalbahn ihre Strecke von Grüze über Seen und Turbenthal nach Bauma. Der Bahnhof wurde damit zum Trennungs- und Anschlussbahnhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tösstalbahn konnte den Winterthurer Hauptbahnhof zunächst nicht mit eigenen Zügen anfahren. Grüze bildete deshalb zeitweise den nördlichen Endpunkt ihrer Strecke. Fahrgäste mussten hier auf Züge der Vereinigten Schweizerbahnen umsteigen oder den Weg in die Stadt anderweitig zurücklegen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;winterthurGlossar&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1882 nahm die Tösstalbahn ein eigenes Gleis zwischen Grüze und dem Winterthurer Hauptbahnhof in Betrieb. Dadurch konnten ihre Züge ohne die bisherige betriebliche Abhängigkeit bis ins Stadtzentrum verkehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Strecken nach Wil und ins Tösstal besassen zunächst weitgehend voneinander getrennte Gleisanlagen. Diese besondere betriebliche Struktur prägte den Bahnhof über viele Jahrzehnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Industrialisierung der Grüze ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eisenbahn förderte die Entwicklung des Gebiets zu einem bedeutenden Industrie- und Gewerbestandort. In Bahnhofsnähe entstanden unter anderem Metallverarbeitungsbetriebe, Lagerhäuser, chemische Fabriken und Unternehmen der Baustoff- und Lebensmittelindustrie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den bekannten Betrieben gehörten die Schweizerische Nagelfabrik, die Metallbauwerke Geilinger, ein Petroleum-Lager und die Seifenfabrik Sträuli. Zahlreiche Unternehmen verfügten über eigene Anschlussgleise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bahnhof entwickelte sich zu einem der wichtigsten Güterumschlagplätze Winterthurs. Neben Rohstoffen und Industrieprodukten wurden Brennstoffe, Baustoffe, Maschinen und landwirtschaftliche Güter verladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1922 wurde Oberwinterthur zusammen mit mehreren weiteren Vorortsgemeinden in die Stadt Winterthur eingemeindet. Damit lag auch der Bahnhof Grüze fortan auf dem Gebiet der politischen Gemeinde Winterthur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Umbauten der Nachkriegszeit ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tösstalbahn wurde 1951 elektrifiziert. Zwei Jahre später erfolgte der Doppelspurausbau zwischen Grüze und Räterschen auf der Strecke nach Wil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Veränderungen sowie das Wachstum der umliegenden Industrie führten zu einer umfassenden Modernisierung des Bahnhofs. Zwischen 1950 und 1955 entstanden die beiden heutigen Perrondächer nach Plänen von Hans Hilfiker.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmalinventar&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die neuen Anlagen sollten den wachsenden Personen- und Güterverkehr aufnehmen. Gleichzeitig wurden Gleise, Sicherungsanlagen und Bahnsteige neu geordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== S-Bahn Zürich ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Eröffnung der S-Bahn Zürich am 27. Mai 1990 wurde Winterthur Grüze in das neue regionale Taktfahrplansystem integriert. Die direkten Verbindungen nach Zürich erhöhten die Bedeutung des Bahnhofs für den Pendlerverkehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den folgenden Jahrzehnten wurde das Angebot schrittweise ausgebaut. Neben der Tösstalverbindung hielten zusätzliche Züge auf dem Streckenast nach Wil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eröffnung des Bahnhofs Winterthur Hegi im Dezember 2006 verbesserte die Erschliessung des wachsenden Stadtteils Neuhegi. Grüze blieb aufgrund der Verzweigung der Bahnstrecken jedoch der bedeutendere betriebliche Knoten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stufenfreier Ausbau ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die SBB begannen 2022 mit der umfassenden Modernisierung der bestehenden Personenanlage. Das Projekt wurde mit den Bauarbeiten für die Querung Grüze koordiniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis Ende 2024 wurden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die Perrons erhöht;&lt;br /&gt;
* die Personenunterführung ersetzt;&lt;br /&gt;
* lange Zugangsrampen erstellt;&lt;br /&gt;
* Beleuchtung und Fahrgastinformation erneuert;&lt;br /&gt;
* die denkmalgeschützten Perrondächer instand gesetzt;&lt;br /&gt;
* die Zugänge stufenfrei gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bauarbeiten mussten bei laufendem Bahnverkehr ausgeführt werden. Besonders anspruchsvoll waren die Anpassungen im Bereich der historischen Betonüberdachungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leonie-Moser-Brücke ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Leonie-Moser-Brücke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, während der Projektierung als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Querung Grüze&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, ist eine knapp 400 Meter lange Brücke für Busse, Velos und den Fussverkehr. Private Motorfahrzeuge dürfen sie nicht benutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bauwerk überquert die bestehenden Bahnhofsgleise und verbindet die St. Gallerstrasse mit der Hegistrasse und der Sulzerallee. Der zentrale Brückenbereich ist mehr als 20 Meter breit und dient als Platz und Bushaltestelle.&amp;lt;ref name=&amp;quot;querungProjekt&amp;quot;&amp;gt;[https://stadt.winterthur.ch/themen/leben-in-winterthur/planen-und-bauen/wir-bauen-fuer-sie/tiefbau-1/querung-grueze/das-projekt Querung Grüze – Das Projekt], Stadt Winterthur, abgerufen am 3. August 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Winterthurer Stimmberechtigten genehmigten das Projekt im November 2020 mit rund 63 Prozent Ja-Stimmen. Das Gesamtbudget beträgt 60,5 Millionen Franken. Etwa 90 Prozent der Kosten werden vom Bund und vom Kanton Zürich getragen; der städtische Nettobeitrag beträgt voraussichtlich rund fünf Millionen Franken.&amp;lt;ref name=&amp;quot;querungProjekt&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die eigentlichen Bauarbeiten begannen Ende 2022, der offizielle Spatenstich fand am 11. Juli 2023 statt. Das Einweihungsfest ist für den 5. September 2026 vorgesehen. Die reguläre Nutzung durch die Buslinie 7 soll mit dem Fahrplanwechsel am 13. Dezember 2026 beginnen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;buslinie7&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Benannt ist die Brücke nach Leonie Moser, einer Winterthurer Pionierin der medizinischen Röntgentechnik. Nach Angaben der Stadt handelt es sich um die erste Schweizer Brücke, die nach einer Frau benannt wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stadtBauen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geplante Haltestelle Grüze Nord ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die geplante Haltestelle &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Winterthur Grüze Nord&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; soll an der Bahnstrecke Winterthur–Frauenfeld entstehen. Sie würde unmittelbar nördlich der heutigen Station liegen und über die Leonie-Moser-Brücke erschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem zusätzlichen Halt könnten auch Züge der Frauenfelder Linie den Verkehrsknoten Grüze bedienen. Dadurch würde der Bahnhof eine direkte Verbindung nach Oberwinterthur, Frauenfeld, Weinfelden und in Richtung Romanshorn erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das eidgenössische Parlament nahm das mit rund 33 Millionen Franken veranschlagte Projekt 2019 nachträglich in den Bahnausbauschritt 2035 auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;step2035&amp;quot;&amp;gt;[https://www.zh.ch/de/news-uebersicht/medienmitteilungen/2019/06/step-2035-der-naechste-grosse-ausbauschritt-des-bahnangebots.html STEP 2035: Bahnhof Grüze Nord wurde nachträglich bewilligt], Regierungsrat des Kantons Zürich, 11. Juni 2019, abgerufen am 3. August 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juni 2026 schlug der Bundesrat im Rahmen der Neupriorisierung «Verkehr ’45» jedoch vor, den früheren Ausbauschritt 2035 aufzuheben und die Haltestelle Grüze Nord aus der Finanzierung zu streichen. Der Zürcher Regierungsrat kritisierte diesen Vorschlag und bezeichnete den Halt als wesentlich für das Entwicklungsgebiet von kantonaler Bedeutung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;verkehr45&amp;quot;&amp;gt;[https://www.zh.ch/de/news-uebersicht/medienmitteilungen/2026/06/verkehr-45-regierungsrat-kritisiert-bund-beim-bahnausbau.html Verkehr ’45: Regierungsrat kritisiert Bund beim Bahnausbau], Kanton Zürich, 19. Juni 2026, abgerufen am 3. August 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der endgültige Realisierungstermin war im August 2026 daher nicht gesichert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung des Bahnhofsumfelds ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebiet Neuhegi-Grüze gehört zu den wichtigsten Entwicklungsgebieten Winterthurs und ist im kantonalen Richtplan als Zentrumsgebiet von kantonaler Bedeutung festgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt erwartet im erweiterten Gebiet langfristig mehrere Tausend zusätzliche Einwohnerinnen und Einwohner sowie neue Arbeitsplätze. Rund um den Bahnhof sollen Wohnungen, Gewerberäume, Dienstleistungen, Bildungseinrichtungen, Gastronomie und öffentliche Freiräume entstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allein im engeren Bahnhofsumfeld werden bis 2040 ungefähr 1&amp;#039;000 neue Einwohnerinnen und Einwohner sowie 1&amp;#039;500 Arbeitsplätze erwartet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stadtraum2026&amp;quot;&amp;gt;[https://stadt.winterthur.ch/gemeinde/verwaltung/stadtkanzlei/kommunikation-stadt-winterthur/medienmitteilungen-stadt-winterthur/das-neue-gesicht-des-wachstumsgebiets-grueze Das neue Gesicht des Wachstumsgebiets Grüze], Stadt Winterthur, 29. Juni 2026, abgerufen am 3. August 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt Winterthur und die SBB führten von April 2025 bis März 2026 einen Studienauftrag zur Neugestaltung des Bahnhofsumfelds durch. Zur Weiterbearbeitung empfohlen wurde der Entwurf «Brücken Schlagen».&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geplant sind unter anderem:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* der Heidi-Bucher-Platz auf der Südseite;&lt;br /&gt;
* ein neuer Bahnhofplatz Nord;&lt;br /&gt;
* die Katharina-Hardy-Strasse;&lt;br /&gt;
* eine verbreiterte Fuss- und Velounterführung;&lt;br /&gt;
* eine Velostation und ungefähr 500 gedeckte Veloabstellplätze;&lt;br /&gt;
* zusätzliche Bäume und versickerungsfähige Oberflächen;&lt;br /&gt;
* neue Zugänge zu den bestehenden und geplanten Bahnsteigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heutige Personenunterführung soll langfristig zu einer gut belichteten Quartierverbindung für den Fuss- und Veloverkehr ausgebaut werden. Sie soll die durch die Gleisanlagen getrennten Gebiete besser miteinander verbinden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stadtraum2026&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Winterthur Grüze besitzt eine doppelte Bedeutung als historischer Eisenbahn- und Industriestandort sowie als künftige Verkehrsdrehscheibe eines wachsenden Stadtteils.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bahnhof ermöglicht den direkten Umstieg zwischen den S-Bahn-Strecken nach Wil und ins Tösstal. Durch die Verbindung mit dem Stadtbusnetz soll seine Rolle im Winterthurer Verkehrssystem deutlich wachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt bezeichnet Grüze langfristig als potenziell zweitwichtigsten Bahnhof Winterthurs. Der Ausbau soll den Hauptbahnhof entlasten, neue Direktverbindungen ermöglichen und die Entwicklung von Neuhegi-Grüze unterstützen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;querungProjekt&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Architekturgeschichtlich ist der Bahnhof wegen der beiden Perrondächer von Hans Hilfiker bedeutend. Sie dokumentieren die Modernisierung der Schweizer Bahninfrastruktur in den 1950er-Jahren und sind ein seltenes Beispiel experimenteller Stahlbetonarchitektur im Bahnhofbau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Grüze]]&lt;br /&gt;
* [[Oberwinterthur]]&lt;br /&gt;
* [[Bahnhof Winterthur]]&lt;br /&gt;
* [[Bahnhof Winterthur Hegi]]&lt;br /&gt;
* [[Bahnhof Winterthur Seen]]&lt;br /&gt;
* [[Tösstalbahn]]&lt;br /&gt;
* [[S-Bahn Zürich]]&lt;br /&gt;
* [[Stadtbus Winterthur]]&lt;br /&gt;
* [[Neuhegi]]&lt;br /&gt;
* [[Hans Hilfiker]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.sbb.ch/de/reiseinformationen/bahnhoefe/bahnhof-finden/bahnhof.6001.winterthur-grueze.html Bahnhof Winterthur Grüze bei den SBB]&lt;br /&gt;
* [https://stadt.winterthur.ch/themen/leben-in-winterthur/planen-und-bauen/wir-bauen-fuer-sie/tiefbau-1/querung-grueze Projekt Leonie-Moser-Brücke]&lt;br /&gt;
* [https://stadt.winterthur.ch/themen/leben-in-winterthur/planen-und-bauen/wir-planen-fuer-sie/schwerpunktraeume/grueze Entwicklung des Gebiets Grüze]&lt;br /&gt;
* [https://odb.zh.ch/odbwiki/mediawiki/files/pdfs/Winterthur-Inventar_7021_1-festgesetzt_2018.pdf Denkmalinventar der Perrondächer]&lt;br /&gt;
* [https://www.winterthur-glossar.ch/bahnhof-grueze Bahnhof Grüze im Winterthur Glossar]&lt;br /&gt;
* [https://www.zvv.ch/de/ Zürcher Verkehrsverbund]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Winterthur Grüze railway station}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bahnhof im Kanton Zürich|Winterthur Grüze]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bahnhof in Winterthur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberwinterthur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:S-Bahn Zürich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tösstalbahn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizerische Bundesbahnen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturgut von regionaler Bedeutung im Kanton Zürich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Eröffnet 1855]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nick Frei</name></author>
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