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	<title>Bahnhof Wil SG - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Helvetia Wiki – Die Enzyklopädie der Schweiz</subtitle>
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		<id>https://helvetia.wiki/de/index.php?title=Bahnhof_Wil_SG&amp;diff=2198&amp;oldid=prev</id>
		<title>Nick Frei: Die Seite wurde neu angelegt: «{| class=&quot;wikitable float-right&quot; style=&quot;float:right; width:320px; margin:0 0 1em 1em;&quot; |+ Bahnhof Wil SG |- | colspan=&quot;2&quot; style=&quot;text-align:center;&quot; | Bahnhof Wil SG mit Bahnhofplatz |- ! Offizieller Name | Wil SG |- ! Gemeinde | Wil |- ! Kanton | St. Gallen |- ! Wahlkreis | Wil |- ! Betriebsstellenart | Bahnhof |- ! Lage im Netz | Knoten- und Spurwechselbahnhof |- ! Baufo…»</title>
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		<updated>2026-08-04T18:31:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Seite wurde neu angelegt: «{| class=&amp;quot;wikitable float-right&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; width:320px; margin:0 0 1em 1em;&amp;quot; |+ Bahnhof Wil SG |- | colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | &lt;a href=&quot;/de/Datei:Wil_SG_Bahnhof.jpg&quot; title=&quot;Datei:Wil SG Bahnhof.jpg&quot;&gt;300px|Bahnhof Wil SG mit Bahnhofplatz&lt;/a&gt; |- ! Offizieller Name | Wil SG |- ! Gemeinde | &lt;a href=&quot;/de/Wil_SG&quot; title=&quot;Wil SG&quot;&gt;Wil&lt;/a&gt; |- ! Kanton | &lt;a href=&quot;/de/Kanton_St._Gallen&quot; title=&quot;Kanton St. Gallen&quot;&gt;St. Gallen&lt;/a&gt; |- ! Wahlkreis | &lt;a href=&quot;/de/index.php?title=Wahlkreis_Wil&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Wahlkreis Wil (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Wil&lt;/a&gt; |- ! Betriebsstellenart | Bahnhof |- ! Lage im Netz | Knoten- und Spurwechselbahnhof |- ! Baufo…»&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable float-right&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; width:320px; margin:0 0 1em 1em;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Bahnhof Wil SG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | [[Datei:Wil SG Bahnhof.jpg|300px|Bahnhof Wil SG mit Bahnhofplatz]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Offizieller Name&lt;br /&gt;
| Wil SG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde&lt;br /&gt;
| [[Wil SG|Wil]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Kanton&lt;br /&gt;
| [[Kanton St. Gallen|St. Gallen]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Wahlkreis&lt;br /&gt;
| [[Wahlkreis Wil|Wil]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Betriebsstellenart&lt;br /&gt;
| Bahnhof&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Lage im Netz&lt;br /&gt;
| Knoten- und Spurwechselbahnhof&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Bauform&lt;br /&gt;
| Durchgangsbahnhof&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Perrongleise&lt;br /&gt;
| 8, davon 6 Normalspur und 2 Meterspur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Abkürzung&lt;br /&gt;
| WIL&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! IBNR&lt;br /&gt;
| 8506206&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Höhe&lt;br /&gt;
| rund 570 m ü. M.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Eröffnung&lt;br /&gt;
| 14. Oktober 1855&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Heutiges Aufnahmegebäude&lt;br /&gt;
| 1960&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Eigentümer&lt;br /&gt;
| [[Schweizerische Bundesbahnen]]; Schmalspuranlage: [[Appenzeller Bahnen]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Strecken&lt;br /&gt;
| [[Bahnstrecke St. Gallen–Winterthur]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Bahnstrecke Wil–Wattwil]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Bahnstrecke Wil–Weinfelden]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Frauenfeld-Wil-Bahn]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Tarifverbund&lt;br /&gt;
| [[Tarifverbund Ostwind|OSTWIND]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Fernverkehr&lt;br /&gt;
| IC1, IR13&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! S-Bahn-Linien&lt;br /&gt;
| S1, S9, S10, S12, S15, S35&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Koordinaten&lt;br /&gt;
| {{Coordinate|NS=47.462250|EW=9.040136|type=railwaystation|region=CH-SG}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bahnhof Wil SG&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, meist kurz &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bahnhof Wil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist der wichtigste Bahnhof der Stadt [[Wil SG|Wil]] im [[Kanton St. Gallen]]. Er ist ein bedeutender Eisenbahnknoten zwischen der Ostschweiz, dem [[Kanton Zürich]], dem [[Kanton Thurgau]] und dem [[Toggenburg]]. Im Bahnhof treffen die normalspurigen Strecken Winterthur–St. Gallen, Wil–Wattwil und Wil–Weinfelden auf die meterspurige [[Frauenfeld-Wil-Bahn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Normalspuranlagen werden von den [[Schweizerische Bundesbahnen|Schweizerischen Bundesbahnen]] (SBB) betrieben. Im Regionalverkehr verkehren vor allem Züge von [[Thurbo]] und der [[Schweizerische Südostbahn|Schweizerischen Südostbahn]] (SOB). Die schmalspurige Verbindung nach Frauenfeld gehört zu den [[Appenzeller Bahnen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wil ist Halt von Fernverkehrszügen zwischen Zürich und St. Gallen sowie Ausgangs- oder Endpunkt mehrerer Linien der [[S-Bahn St. Gallen]], der [[S-Bahn Zürich]] und der regionalen S-Bahn im Thurgau. Auf dem Bahnhofplatz befindet sich zudem einer der wichtigsten Busknoten der Region Wil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bahnhof liegt unmittelbar westlich des Wiler Stadtzentrums auf rund 570 Metern über Meer. Die Altstadt ist über die Obere Bahnhofstrasse und die Allee in wenigen Gehminuten erreichbar. Südlich der Gleisanlagen befinden sich das Aufnahmegebäude, der Bahnhofplatz, der Bushof und die Endstation der Frauenfeld-Wil-Bahn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nördlich der Normalspurgleise liegen Wohn-, Gewerbe- und Entwicklungsgebiete. Beide Seiten des Bahnhofs sind durch Personenunterführungen miteinander verbunden. Die östliche Unterführung erschliesst zugleich das Einkaufszentrum ShopWil und die Parkierungsanlagen unter dem Bahnhofplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bahnhof bildet eine wichtige Schnittstelle zwischen dem historischen Stadtzentrum, den Quartieren südlich und nördlich der Bahnlinie sowie den regionalen Verkehrsachsen nach Winterthur, St. Gallen, Frauenfeld und ins Toggenburg. Die Stadt Wil bezeichnet ihn als Rückgrat ihrer Erreichbarkeit und als einen zentralen Schwerpunkt der künftigen Stadtentwicklung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stadtraum&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.stadtwil.ch/topics/bauen-und-planen/wil-vivendo/mobilitaet/bahnhof-wil |titel=Stadtraum Bahnhof Wil und Allee |werk=Stadt Wil |sprache=de |abruf=2026-08-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung als Bahnknoten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wil liegt an der Hauptstrecke zwischen Winterthur und St. Gallen. Diese gehört zur nationalen Ost-West-Achse zwischen der Genferseeregion, Bern, Zürich und der Ostschweiz. Von der Hauptstrecke zweigen in Wil zwei normalspurige Regionalstrecken ab:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die Bahnstrecke über Bazenheid und Lichtensteig nach Wattwil,&lt;br /&gt;
* die Bahnstrecke über Münchwilen und Weinfelden nach Kreuzlingen beziehungsweise Romanshorn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Bahnhofplatz beginnt die meterspurige Frauenfeld-Wil-Bahn. Sie führt über Wilen bei Wil, Wängi und Matzingen nach Frauenfeld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch diese Verknüpfung ist der Bahnhof sowohl ein Knoten der S-Bahn St. Gallen als auch der Zürcher S-Bahn. Reisende können in Wil zwischen dem Fernverkehr, regionalen Normalspurzügen, der Schmalspurbahn und zahlreichen Buslinien umsteigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anschluss an das Eisenbahnnetz ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 14. Oktober 1855 nahm die Sankt Gallisch-Appenzellische Eisenbahn den Abschnitt Winterthur–Wil in Betrieb. Wil war zunächst Endstation der neuen Verbindung. Die Fortsetzung über Uzwil und Flawil wurde am 25. Dezember 1855 eröffnet. Später entstand daraus die durchgehende Hauptstrecke nach St. Gallen und Rorschach.&amp;lt;ref name=&amp;quot;StadtmuseumBahnhof&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.stadtmuseum-wil.ch/bahnhof.htm |titel=Der Bahnhof |werk=Stadtmuseum Wil |sprache=de |abruf=2026-08-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;StreckeWinterthur&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.schienenverkehr-schweiz.ch/Strecken/Bahnstrecke_Winterthur_-_St._Gallen |titel=Bahnstrecke Winterthur–St. Gallen |werk=Schienenverkehr Schweiz |sprache=de |abruf=2026-08-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste Aufnahmegebäude wurde südlich der Gleise errichtet. Zum Bahnhof gehörten neben den Perrons auch Güter-, Lade- und Abstellgleise sowie Einrichtungen für Dampflokomotiven. Seine Lage ausserhalb der damaligen Altstadt förderte die Entwicklung eines neuen Stadtquartiers zwischen Altstadt und Bahn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sankt Gallisch-Appenzellische Eisenbahn ging 1857 in den [[Vereinigte Schweizerbahnen|Vereinigten Schweizerbahnen]] auf. Mit deren Verstaatlichung gelangte die Hauptstrecke im Jahr 1902 an die neu gegründeten Schweizerischen Bundesbahnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Toggenburgerbahn ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits wenige Jahre nach der Eröffnung der Hauptstrecke wurden Pläne für eine Eisenbahn ins Toggenburg entwickelt. Industrielle, Gemeinden und Politiker erhofften sich davon bessere Absatzmöglichkeiten für Textilien, Holz, landwirtschaftliche Erzeugnisse und weitere Waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bahnstrecke Wil–Wattwil–Ebnat-Kappel wurde am 24. Juni 1870 eröffnet. Wil entwickelte sich damit vom Durchgangsbahnhof zum Abzweig- und Knotenbahnhof.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Toggenburgerbahn&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://dls.staatsarchiv.sg.ch/records/464923 |titel=Eisenbahn-Projekt der Toggenburger Bahn |werk=Digitaler Lesesaal des Staatsarchivs St. Gallen |sprache=de |abruf=2026-08-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Toggenburgerbahn wurde zunächst von einer eigenen Gesellschaft betrieben. Im Zuge der Verstaatlichung ging auch sie an die SBB über. Die Verbindung bildete später zusammen mit den Strecken der Bodensee-Toggenburg-Bahn eine wichtige Achse zwischen Wil, Wattwil, Rapperswil und St. Gallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frauenfeld-Wil-Bahn ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. September 1887 wurde die meterspurige Frauenfeld-Wil-Bahn eröffnet. Ihre Wiler Endstation entstand auf dem Bahnhofplatz südlich des SBB-Aufnahmegebäudes. Die ursprünglich als Dampfstrassenbahn betriebene Strecke verband Wil durch das Murgtal mit der Thurgauer Kantonshauptstadt Frauenfeld.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ABGeschichte&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://appenzellerbahnen.ch/de/unternehmen/auftrag/geschichte/geschichte.html |titel=Geschichte der einzelnen Linien |werk=Appenzeller Bahnen |sprache=de |abruf=2026-08-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lage der Endstation auf dem Bahnhofplatz ermöglichte kurze Umsteigewege zu den Normalspurzügen. Eine zeitweise diskutierte Verlängerung der Schmalspurbahn in Richtung Wiler Stadtzentrum wurde nicht verwirklicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frauenfeld-Wil-Bahn nahm 1921 den elektrischen Betrieb auf. Seit der späteren Eingliederung in die Appenzeller Bahnen wird die Strecke von diesen betrieben. Im Netz der S-Bahn St. Gallen trägt sie die Linienbezeichnung S15.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelthurgaubahn ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Eröffnung der Mittelthurgaubahn im Jahr 1911 erhielt Wil eine weitere Bahnverbindung. Die Strecke führt über Münchwilen, Weinfelden und Lengwil nach Kreuzlingen und Konstanz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Einführung der Mittelthurgaubahn in den Bahnhof mussten die Gleisanlagen erweitert und neu geordnet werden. Wil wurde dadurch zum Ausgangspunkt von Bahnverbindungen in mehrere Teile des Kantons Thurgau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der finanziellen Krise und Auflösung der Mittelthurgaubahn zu Beginn des 21. Jahrhunderts übernahm Thurbo einen grossen Teil des Regionalverkehrs und der Fahrzeuge. Die Strecke Wil–Weinfelden ist heute Teil des Netzes der S-Bahn St. Gallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausbau im frühen 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wachsende Verkehrsaufkommen erforderte eine laufende Erweiterung der Bahnhofanlage. Die zunächst vorhandene Passerelle über die Gleise genügte den Anforderungen bald nicht mehr. Um 1914 beziehungsweise 1915 wurde sie durch eine Personenunterführung ersetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;StadtmuseumBahnhof&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1916 erweiterten die SBB das damalige Aufnahmegebäude und nahmen ein mechanisches Stellwerk der Bauart Jüdel in Betrieb. Zusätzliche Perrondächer verbesserten den Witterungsschutz für die Reisenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptstrecke Winterthur–Wil–St. Gallen wurde in Etappen auf Doppelspur ausgebaut. Der elektrische Betrieb auf der Verbindung Winterthur–St. Gallen–Rorschach begann 1927. Die Strecke nach Wattwil wurde 1943 elektrifiziert, die Mittelthurgaubahn folgte 1965.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neues Aufnahmegebäude ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das historische Aufnahmegebäude aus dem 19. Jahrhundert wurde Ende der 1950er-Jahre durch einen Neubau ersetzt. Das heutige Bahnhofsgebäude wurde 1960 eröffnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Aufnahmegebäude1960&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.wilnet.ch/files/documents/FA03418-Album-Bahnhof_1960.pdf |titel=Neubau des Aufnahmegebäudes 1960 |werk=wilnet.ch – Digitales Stadtlexikon der Stadt Wil |format=PDF |sprache=de |abruf=2026-08-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der langgestreckte Bau folgt der funktionalen Bahnhofsarchitektur der Nachkriegszeit. Er nimmt Verkaufs-, Geschäfts-, Dienstleistungs- und Betriebsräume auf. Auf der Stadtseite bildet er den räumlichen Abschluss des Bahnhofplatzes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Neubau wurden die Zugänge, die Kundenbereiche und die betrieblichen Einrichtungen modernisiert. Das Bahnhofsumfeld entwickelte sich gleichzeitig zu einem bedeutenden Geschäfts- und Dienstleistungszentrum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== ShopWil und Unterführungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1993 wurde unter dem Bahnhofplatz die Anlage ShopWil mit Einkaufsmöglichkeiten, Fussgängerverbindungen und einer Parkgarage eröffnet. Die östliche Personenunterführung wurde dadurch zu einer wichtigen Verbindung zwischen den Perrons, dem Bahnhofplatz, der Unteren Bahnhofstrasse und den nördlichen Stadtquartieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der östlichen Unterführung besteht eine weitere Querung im westlichen Bereich des Bahnhofs. Beide Anlagen verteilen die Reisenden auf die verschiedenen Perrons und verbinden die Stadtteile beidseits der Bahn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Elektronisches Stellwerk ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2001 ersetzte ein elektronisches Stellwerk die älteren mechanischen und elektromechanischen Sicherungsanlagen. Gleichzeitig wurden Teile des Gleisfelds an die veränderten Anforderungen des Personen- und Güterverkehrs angepasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Stellwerk steuert die zahlreichen Fahrstrassen im Bahnhof sowie die Ein- und Ausfahrten auf den Strecken nach Winterthur, St. Gallen, Wattwil und Weinfelden. Die Anlage wurde für die Fernsteuerung vorbereitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2005 entstand beim Gleis 6 ein zusätzlicher Perron. Dieser Ausbau war insbesondere für die Verdichtung des Regionalverkehrs zwischen Wil und Winterthur erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufnahmegebäude und Bahnhofanlagen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Aufnahmegebäude steht südlich der Normalspurgleise am Bahnhofplatz. Im Erdgeschoss befinden sich öffentlich zugängliche Verkaufs- und Dienstleistungsflächen. Weitere Gebäudeteile dienen bahnbetrieblichen, administrativen und gewerblichen Zwecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Normalspurverkehr stehen sechs Perrongleise zur Verfügung. Sie werden von Fernverkehrs-, S-Bahn- und Regionalzügen benutzt. Das Gleis 1 liegt am Hausperron, die übrigen Gleise befinden sich an Mittel- beziehungsweise Aussenperrons.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frauenfeld-Wil-Bahn besitzt auf dem Bahnhofplatz eine eigene meterspurige Endstation mit zwei Perrongleisen. Zwischen den beiden Bahnsystemen besteht keine Gleisverbindung, da sie unterschiedliche Spurweiten verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Normalspur- und Schmalspuranlagen machen Wil zu einem Spurwechselbahnhof. Reisende müssen für die Weiterfahrt zwischen beiden Systemen umsteigen; ein Übergang von Fahrzeugen ist nicht möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Perrons und Zugänge ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Perrons der Normalspurbahn sind über zwei Personenunterführungen erschlossen. Treppen und Rampen verbinden die Unterführungen mit den Perrons und den angrenzenden Stadtgebieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gleise werden im Regelbetrieb nach Verkehrsrichtungen und Linien aufgeteilt. Typischerweise dienen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die stadtseitigen Gleise dem Fernverkehr zwischen Winterthur und St. Gallen,&lt;br /&gt;
* weitere Gleise den S-Bahn-Zügen nach St. Gallen, Wattwil und Weinfelden,&lt;br /&gt;
* ein Perrongleis den Zügen der S35 beziehungsweise S12 in Richtung Winterthur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die genaue Gleisbelegung kann bei Bauarbeiten, betrieblichen Änderungen oder Verspätungen abweichen. Massgebend sind die Anzeigen am Bahnhof und der aktuelle Online-Fahrplan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Personenverkehr ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fernverkehr ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Fahrplanjahr 2026 wird Wil im Grundtakt von zwei Fernverkehrslinien bedient:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;IC1:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Genève-Aéroport – Lausanne – Fribourg/Freiburg – Bern – Zürich HB – Zürich Flughafen – Winterthur – Wil SG – Uzwil – St. Gallen&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;IR13:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Zürich HB – Zürich Oerlikon – Zürich Flughafen – Winterthur – Wil SG – Uzwil – Flawil – Gossau SG – St. Gallen – Rorschach – St. Margrethen – Buchs SG – Sargans, teilweise weiter nach Chur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Angebote schaffen mehrere schnelle Verbindungen pro Stunde nach Winterthur, zum Flughafen Zürich, nach Zürich und nach St. Gallen. Der IC1 verbindet Wil zudem direkt mit Bern und der Westschweiz. Der IR13 stellt umsteigefreie Verbindungen ins St. Galler Rheintal, nach Buchs und Sargans her.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fernverkehr2026&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://network.sbb.ch/de/bahnhof/W/ziel/SG |titel=Direktverbindungen Fernverkehr zwischen Winterthur und St. Gallen |werk=Schweizerische Bundesbahnen |sprache=de |abruf=2026-08-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Fernverkehrszüge durchfahren den Bahnhof ohne regulären Halt oder bedienen Wil nur in einzelnen Tagesrandlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== S-Bahn und Regionalverkehr ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahresfahrplan 2026 halten folgende S-Bahn-Linien in Wil:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bahnnetz2026&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ostwind.ch/assets/resources/Dateien/Download/zonenplaene/2026/sbb-bahn-ostschweiz-2026.pdf |titel=Zürcher S-Bahn, S-Bahn St. Gallen, S-Bahn Schaffhausen und S-Bahn Bodensee |hrsg=Schweizerische Bundesbahnen |datum=2025-12 |format=PDF |sprache=de |abruf=2026-08-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Linie&lt;br /&gt;
! Linienweg&lt;br /&gt;
! Funktion in Wil&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| S1&lt;br /&gt;
| Wil SG – Uzwil – Flawil – Gossau SG – St. Gallen – Romanshorn – Kreuzlingen – Schaffhausen&lt;br /&gt;
| Endstation&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| S9&lt;br /&gt;
| Wil SG – Bazenheid – Bütschwil – Lichtensteig – Wattwil&lt;br /&gt;
| Endstation&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| S10&lt;br /&gt;
| Wil SG – Münchwilen TG – Weinfelden – Amriswil – Romanshorn&lt;br /&gt;
| Endstation&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| S12&lt;br /&gt;
| Brugg AG – Baden – Zürich HB – Winterthur – Elgg – Aadorf – Wil SG&lt;br /&gt;
| Endstation einzelner Linienäste&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| S15&lt;br /&gt;
| Wil SG – Wilen bei Wil – Wängi – Matzingen – Frauenfeld&lt;br /&gt;
| Endstation der meterspurigen Frauenfeld-Wil-Bahn&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| S35&lt;br /&gt;
| Winterthur – Winterthur Grüze – Elgg – Aadorf – Eschlikon TG – Sirnach – Wil SG&lt;br /&gt;
| Endstation&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die S1 verbindet Wil mit dem Fürstenland, der Stadt St. Gallen, dem Bodensee und Schaffhausen. Die S9 bildet die regionale Grundverbindung ins Toggenburg. Die S10 erschliesst das Hinterthurgau und stellt eine Direktverbindung nach Weinfelden und Romanshorn her.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die S12 und S35 verbinden Wil über Aadorf und Elgg mit Winterthur. Die S12 führt teilweise ohne Umsteigen weiter über Zürich nach Baden und Brugg. Die S35 übernimmt gemeinsam mit der S12 die Bedienung der kleineren Stationen zwischen Wil und Winterthur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die S15 verkehrt auf der meterspurigen Frauenfeld-Wil-Bahn und verbindet den Bahnhofplatz mit dem Murgtal und Frauenfeld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Busverkehr ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bushof auf dem Bahnhofplatz wird von Stadt- und Regionalbuslinien von WilMobil bedient. Im Fahrplanjahr 2026 halten dort folgende Linien:&amp;lt;ref name=&amp;quot;WilMobil2026&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.wilmobil.ch/reisen/info-haltestelle/detail-haltestelle/73602-wil-sg-bahnhof |titel=Haltestelle Wil SG, Bahnhof |werk=WilMobil |sprache=de |abruf=2026-08-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Linie&lt;br /&gt;
! Wichtigste Verbindung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 701&lt;br /&gt;
| Wil SG, Bahnhof – Stadtzentrum – Neulanden – Wil SG, Spital&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 702&lt;br /&gt;
| Wilen bei Wil – Wil SG, Bahnhof – Rossrüti&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 703&lt;br /&gt;
| Wil SG, Bahnhof – Neugruben beziehungsweise Reuttistrasse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 704&lt;br /&gt;
| Wil SG, Bahnhof – Wilerwald&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 705&lt;br /&gt;
| Wil SG, Bahnhof – Bronschhofen, Himmelrich&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 706&lt;br /&gt;
| Wil SG, Bahnhof – Braunau, Dorf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 722&lt;br /&gt;
| Wil SG, Bahnhof – Rossrüti – Wuppenau – Hosenruck – Weinfelden, Bahnhof&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 732&lt;br /&gt;
| Wil SG, Bahnhof – Rickenbach bei Wil – Kirchberg SG – Gähwil&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 733&lt;br /&gt;
| Wil SG, Bahnhof – Littenheid, Klinik&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 734&lt;br /&gt;
| Wil SG, Bahnhof – Fischingen, Kloster&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 735&lt;br /&gt;
| Wil SG, Bahnhof – Bichelsee, Dorf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| N90&lt;br /&gt;
| Wil SG, Bahnhof – Bazenheid – Bütschwil – Lichtensteig&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadtbuslinien erschliessen die Wiler Quartiere und den Ortsteil Bronschhofen. Die Regionalbuslinien verbinden Wil mit Gemeinden im südlichen Thurgau, im Toggenburg und im Raum Kirchberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der heutige Bushof ist aufgrund der zahlreichen Linien und unterschiedlichen Verkehrsarten stark ausgelastet. Busse, Velos, Autos, Fussgängerinnen und Fussgänger teilen sich einen vergleichsweise engen Raum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tarif ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bahnhof liegt im Gebiet des [[Tarifverbund Ostwind|Tarifverbunds OSTWIND]]. Wil und die angrenzenden Gemeinden befinden sich in den Zonen 915 und 916. Innerhalb der gelösten Tarifzonen können Bahn- und Buslinien mit demselben Verbundfahrausweis benutzt werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;OstwindZonen&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ostwind.ch/assets/resources/Dateien/Download/zonenplaene/2026/otv-zonenplan-a4-hoch-2026.pdf |titel=OSTWIND-Zonenplan 2026 |werk=Tarifverbund OSTWIND |format=PDF |sprache=de |abruf=2026-08-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für regelmässige Reisen zwischen Wil und dem Gebiet des [[Zürcher Verkehrsverbund]]s werden Z-Pass-Abonnemente und Z-Pass-Billette angeboten. Für weiterführende Reisen gilt der nationale Direkte Verkehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstattung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bahnhof verfügt über zahlreiche Geschäfte und Dienstleistungsangebote. Die Verkaufsflächen sind an allen Tagen des Jahres geöffnet, wobei die Öffnungszeiten je nach Betrieb variieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Ausstattung gehören unter anderem:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Billettautomaten und bediente Verkaufsangebote,&lt;br /&gt;
* elektronische Abfahrtanzeigen,&lt;br /&gt;
* Lautsprecher- und Fahrgastinformationen,&lt;br /&gt;
* SBB-WLAN,&lt;br /&gt;
* Schliessfächer,&lt;br /&gt;
* öffentliche Toiletten,&lt;br /&gt;
* Verpflegungs- und Einkaufsmöglichkeiten,&lt;br /&gt;
* Veloabstellanlagen,&lt;br /&gt;
* P+Rail-Parkplätze,&lt;br /&gt;
* Mobility-Carsharing.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die SBB führen in der Velostation bei Gleis 1 rund 900 Plätze auf. Weitere Velostationen und überdachte Abstellanlagen bieten zusammen rund 170 zusätzliche Plätze. Die P+Rail-Anlage umfasst 90 reguläre Parkplätze und einen Parkplatz für Menschen mit Behinderung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SBBBahnhof&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.sbb.ch/de/reiseinformationen/bahnhoefe/bahnhof-finden/bahnhof-wil-sg.html |titel=Bahnhof Wil |werk=Schweizerische Bundesbahnen |sprache=de |abruf=2026-08-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Velostation bei Gleis 1 besitzt Schliessfächer, Ladestationen für E-Bikes und Werkzeuge für kleinere Reparaturen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Güter- und Betriebsanlagen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem Personenverkehr spielte der Bahnhof über lange Zeit eine bedeutende Rolle im Güterverkehr. Die örtliche Industrie erhielt Anschlussgleise für Rohstoffe, Brennstoffe, Maschinen und Fertigwaren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den angeschlossenen Unternehmen gehörte die Traktorenfabrik Hürlimann. Ihre Anschlussgleise wurden nach der Aufgabe der industriellen Nutzung in den 2000er-Jahren abgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch nach dem Rückgang des örtlichen Güterumschlags besitzt Wil umfangreiche Abstell-, Rangier- und Dienstgleise. Sie dienen dem Wenden und Abstellen von Regionalzügen, betrieblichen Überholungen sowie dem Unterhalt der Bahnanlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stadtentwicklung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eröffnung des Bahnhofs veränderte die räumliche und wirtschaftliche Entwicklung Wils grundlegend. Zwischen der Altstadt und den Gleisen entstanden Hotels, Restaurants, Geschäfte, Gewerbebetriebe und Wohnhäuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Obere und Untere Bahnhofstrasse entwickelten sich zu wichtigen Stadtachsen. Der Bahnhofplatz wurde zum Eingangstor der Stadt und zum Mittelpunkt des regionalen Verkehrs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch nördlich der Bahn entstanden neue Quartiere und Gewerbegebiete. Die Unterführungen ermöglichten eine bessere Verbindung beider Stadtseiten, konnten die trennende Wirkung der umfangreichen Gleisanlagen jedoch nicht vollständig aufheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Projekt Stadtraum Bahnhof Wil und Allee ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt Wil, der Kanton St. Gallen, die SBB, die Appenzeller Bahnen und weitere Partner planen eine umfassende Neugestaltung des Bahnhofplatzes und der angrenzenden Allee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt soll insbesondere folgende Probleme beheben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* unübersichtliche Wege zwischen Bahn, Schmalspurbahn und Bus,&lt;br /&gt;
* fehlende barrierefreie Bushaltekanten,&lt;br /&gt;
* Konflikte zwischen Bussen, Velos, Autos und Fussverkehr,&lt;br /&gt;
* unzureichenden Witterungsschutz,&lt;br /&gt;
* mangelnde Kapazitäten des bestehenden Bushofs,&lt;br /&gt;
* sanierungsbedürftige Strassen- und Freiraumanlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geplant sind ein grösserer Bushof, überdachte und barrierefreie Haltekanten, eine neue Verkehrsführung sowie eine unterirdische Velostation mit rund 1&amp;#039;100 Abstellplätzen. Die Endstation der Frauenfeld-Wil-Bahn soll nach Westen verschoben werden, um auf dem Bahnhofplatz Raum für einen übersichtlicheren Bushof zu schaffen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bahnhofprojekt&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.stadtwil.ch/topics/bauen-und-planen/wil-vivendo/mobilitaet/bahnhof-wil/inhalt-und-ziele |titel=Aufwertung Bahnhof Wil: Inhalt und Ziele |werk=Stadt Wil |sprache=de |abruf=2026-08-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gesamtkosten werden mit rund 64,5 Millionen Franken angegeben. Davon soll die Stadt Wil rund 36,2 Millionen Franken tragen; die übrigen Beiträge sind von Bund, Kanton, SBB, Appenzeller Bahnen und weiteren Partnern vorgesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Stand August 2026 befindet sich das Vorhaben im politischen Bewilligungsverfahren. Bei Zustimmung der zuständigen Organe und der Stimmberechtigten könnte der Bau 2029 beginnen. Die Eröffnung des neuen Bushofs und der umgestalteten Allee ist für 2033 vorgesehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bahnhofprojekt&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bahnhof Wil ist das wichtigste öffentliche Verkehrszentrum des Wahlkreises Wil. Sein Einzugsgebiet reicht über die Stadtgrenzen hinaus in das Toggenburg, den Hinterthurgau und die angrenzenden Gemeinden des Kantons Zürich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fernverkehrshalte ermöglichen schnelle Verbindungen nach Zürich, Bern, Lausanne und St. Gallen. Gleichzeitig erschliessen die S-Bahn- und Buslinien zahlreiche kleinere Gemeinden ohne eigenen Fernverkehrsanschluss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besondere Bedeutung besitzt der Bahnhof für:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Berufspendlerinnen und Berufspendler zwischen Wil, Winterthur, Zürich und St. Gallen,&lt;br /&gt;
* Schülerinnen, Schüler und Studierende,&lt;br /&gt;
* den regionalen Einkaufs- und Dienstleistungsverkehr,&lt;br /&gt;
* Reisende ins Toggenburg und den Thurgau,&lt;br /&gt;
* Besucherinnen und Besucher der Wiler Altstadt und regionaler Veranstaltungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die geplante Aufwertung des Bahnhofplatzes soll die Funktion als regionaler Mobilitätsknoten weiter gestärkt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chronologie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Ereignis&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 14. Oktober 1855&lt;br /&gt;
| Eröffnung der Bahnstrecke Winterthur–Wil und des Bahnhofs&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 25. Dezember 1855&lt;br /&gt;
| Eröffnung der Fortsetzung von Wil nach Flawil&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1857&lt;br /&gt;
| Übergang der Sankt Gallisch-Appenzellischen Eisenbahn an die Vereinigten Schweizerbahnen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 24. Juni 1870&lt;br /&gt;
| Eröffnung der Toggenburgerbahn Wil–Wattwil–Ebnat-Kappel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1. September 1887&lt;br /&gt;
| Eröffnung der Frauenfeld-Wil-Bahn&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1902&lt;br /&gt;
| Übernahme der Haupt- und Toggenburgerbahn durch die SBB&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1911&lt;br /&gt;
| Eröffnung der Mittelthurgaubahn nach Weinfelden und Kreuzlingen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| um 1914/15&lt;br /&gt;
| Ersatz der Gleispasserelle durch eine Personenunterführung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1916&lt;br /&gt;
| Erweiterung des Aufnahmegebäudes und Inbetriebnahme eines mechanischen Stellwerks&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1921&lt;br /&gt;
| Elektrifizierung der Frauenfeld-Wil-Bahn&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1927&lt;br /&gt;
| Aufnahme des elektrischen Betriebs auf der Hauptstrecke Winterthur–St. Gallen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1943&lt;br /&gt;
| Elektrifizierung der Bahnstrecke Wil–Wattwil&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1960&lt;br /&gt;
| Eröffnung des heutigen Aufnahmegebäudes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1965&lt;br /&gt;
| Elektrifizierung der Strecke Wil–Weinfelden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1993&lt;br /&gt;
| Eröffnung von ShopWil und der Parkgarage unter dem Bahnhofplatz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2001&lt;br /&gt;
| Inbetriebnahme des elektronischen Stellwerks&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2005&lt;br /&gt;
| Bau eines zusätzlichen Perrons bei Gleis 6&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2020er-Jahre&lt;br /&gt;
| Planung der umfassenden Neugestaltung von Bahnhofplatz, Bushof und Allee&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| frühestens 2029&lt;br /&gt;
| Vorgesehener Baubeginn des Projekts Stadtraum Bahnhof Wil und Allee&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2033&lt;br /&gt;
| Vorgesehene Eröffnung des neuen Bushofs&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Wil SG]]&lt;br /&gt;
* [[S-Bahn St. Gallen]]&lt;br /&gt;
* [[S-Bahn Zürich]]&lt;br /&gt;
* [[S1 (S-Bahn St. Gallen)]]&lt;br /&gt;
* [[S9 (S-Bahn St. Gallen)]]&lt;br /&gt;
* [[S10 (S-Bahn St. Gallen)]]&lt;br /&gt;
* [[S15 (S-Bahn St. Gallen)]]&lt;br /&gt;
* [[S35 (S-Bahn Zürich)]]&lt;br /&gt;
* [[Frauenfeld-Wil-Bahn]]&lt;br /&gt;
* [[Bahnstrecke St. Gallen–Winterthur]]&lt;br /&gt;
* [[Bahnstrecke Wil–Wattwil]]&lt;br /&gt;
* [[Thurbo]]&lt;br /&gt;
* [[WilMobil]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.sbb.ch/de/reiseinformationen/bahnhoefe/bahnhof-finden/bahnhof-wil-sg.html Bahnhof Wil auf der Website der SBB]&lt;br /&gt;
* [https://www.wilmobil.ch/reisen/info-haltestelle/detail-haltestelle/73602-wil-sg-bahnhof Buslinien an der Haltestelle Wil SG, Bahnhof]&lt;br /&gt;
* [https://www.stadtmuseum-wil.ch/bahnhof.htm Geschichte des Bahnhofs beim Stadtmuseum Wil]&lt;br /&gt;
* [https://www.stadtwil.ch/topics/bauen-und-planen/wil-vivendo/mobilitaet/bahnhof-wil Projekt Stadtraum Bahnhof Wil und Allee]&lt;br /&gt;
* [https://www.ostwind.ch/about/services/zonenplaene/ Netz- und Zonenpläne des Tarifverbunds OSTWIND]&lt;br /&gt;
* [https://appenzellerbahnen.ch/de/fahrplan.html Fahrplan der Appenzeller Bahnen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Wil SG railway station|Bahnhof Wil SG}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bahnhof im Kanton St. Gallen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Knotenbahnhof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spurwechselbahnhof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:S-Bahn St. Gallen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:S-Bahn Zürich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wil SG]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehr (Wahlkreis Wil)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizerische Bundesbahnen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Appenzeller Bahnen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Thurbo]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1850er Jahren]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nick Frei</name></author>
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