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	<title>Bahnhof Turgi - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Helvetia Wiki – Die Enzyklopädie der Schweiz</subtitle>
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		<id>https://helvetia.wiki/de/index.php?title=Bahnhof_Turgi&amp;diff=2257&amp;oldid=prev</id>
		<title>Nick Frei: Die Seite wurde neu angelegt: «{| class=&quot;wikitable float-right&quot; style=&quot;float:right; width:320px; margin:0 0 1em 1em;&quot; ! colspan=&quot;2&quot; | Bahnhof Turgi |- | colspan=&quot;2&quot; style=&quot;text-align:center;&quot; | Bahnhof Turgi |- ! Stadt | Baden |- ! Ortsteil | Turgi |- ! Bezirk | Baden |- ! Kanton | Aargau |- ! Staat | Schweiz |- ! Betriebliche Art | Trennungsbahnhof |- ! Eigentümerin | Schweizerische Bundesbahne…»</title>
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		<updated>2026-08-04T20:47:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Seite wurde neu angelegt: «{| class=&amp;quot;wikitable float-right&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; width:320px; margin:0 0 1em 1em;&amp;quot; ! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Bahnhof Turgi |- | colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | &lt;a href=&quot;/de/index.php?title=Datei:Turgi_IMG_9768.JPG&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Datei:Turgi IMG 9768.JPG (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;300px|Bahnhof Turgi&lt;/a&gt; |- ! Stadt | &lt;a href=&quot;/de/Baden_AG&quot; title=&quot;Baden AG&quot;&gt;Baden&lt;/a&gt; |- ! Ortsteil | &lt;a href=&quot;/de/index.php?title=Turgi&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Turgi (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Turgi&lt;/a&gt; |- ! Bezirk | &lt;a href=&quot;/de/Bezirk_Baden&quot; title=&quot;Bezirk Baden&quot;&gt;Baden&lt;/a&gt; |- ! Kanton | &lt;a href=&quot;/de/Kanton_Aargau&quot; title=&quot;Kanton Aargau&quot;&gt;Aargau&lt;/a&gt; |- ! Staat | &lt;a href=&quot;/de/Schweiz&quot; title=&quot;Schweiz&quot;&gt;Schweiz&lt;/a&gt; |- ! Betriebliche Art | Trennungsbahnhof |- ! Eigentümerin | Schweizerische Bundesbahne…»&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable float-right&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; width:320px; margin:0 0 1em 1em;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Bahnhof Turgi&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | [[Datei:Turgi IMG 9768.JPG|300px|Bahnhof Turgi]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Stadt&lt;br /&gt;
| [[Baden AG|Baden]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Ortsteil&lt;br /&gt;
| [[Turgi]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Bezirk&lt;br /&gt;
| [[Bezirk Baden|Baden]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Kanton&lt;br /&gt;
| [[Kanton Aargau|Aargau]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Staat&lt;br /&gt;
| [[Schweiz]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Betriebliche Art&lt;br /&gt;
| Trennungsbahnhof&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Eigentümerin&lt;br /&gt;
| [[Schweizerische Bundesbahnen|SBB]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Infrastrukturbetreiberin&lt;br /&gt;
| SBB Infrastruktur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Bahnstrecken&lt;br /&gt;
| [[Bahnstrecke Baden–Aarau]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Bahnstrecke Turgi–Koblenz–Waldshut]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Linien&lt;br /&gt;
| RE12, [[S12 (S-Bahn Zürich)|S12]], [[S19 (S-Bahn Zürich)|S19]], S23, S27, S29 und SN1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Buslinie&lt;br /&gt;
| 357&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Perrongleise&lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Eröffnung&lt;br /&gt;
| 29. September 1856&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Abzweigbahnhof seit&lt;br /&gt;
| 18. August 1859&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Elektrifizierung&lt;br /&gt;
| 1925 beziehungsweise 1944&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Grosser Umbau&lt;br /&gt;
| 1994–1997&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Höhenlage&lt;br /&gt;
| 342 m ü. M.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Tarifverbund&lt;br /&gt;
| [[Tarifverbund A-Welle|A-Welle]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! DiDok-Nummer&lt;br /&gt;
| 3503&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! UIC-Nummer&lt;br /&gt;
| 8503503&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Betriebsstellenkürzel&lt;br /&gt;
| TG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Nachbarbahnhöfe&lt;br /&gt;
| [[Bahnhof Baden|Baden]], [[Bahnhof Brugg|Brugg AG]] und [[Bahnhof Siggenthal-Würenlingen|Siggenthal-Würenlingen]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bahnhof Turgi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Trennungsbahnhof im Badener Ortsteil [[Turgi]] im [[Kanton Aargau]]. Er liegt an der Bahnstrecke zwischen Baden, Brugg und Aarau. Unmittelbar westlich der Perronanlagen zweigt die Strecke durch das untere Aaretal über Döttingen und Koblenz nach Waldshut beziehungsweise Bad Zurzach ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Station gehört zu den bedeutenden regionalen Eisenbahnknoten im östlichen Aargau. Sie wird von Linien der [[S-Bahn Aargau]] und der [[S-Bahn Zürich]] sowie von einem RegioExpress bedient. Direkte Zugverbindungen bestehen unter anderem nach Baden, Zürich, Winterthur, Schaffhausen, Wil SG, Brugg, Aarau, Olten, Langenthal, Sursee, Koblenz, Bad Zurzach und Waldshut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der Fusion der früheren Einwohnergemeinde Turgi mit der Stadt Baden am 1. Januar 2024 liegt der Bahnhof innerhalb des Badener Stadtgebiets.&amp;lt;ref name=&amp;quot;fusion&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |url=https://gesetzessammlungen.ag.ch/api/de/materials/2724&lt;br /&gt;
 |titel=Zusammenschluss der Einwohnergemeinden Baden und Turgi&lt;br /&gt;
 |hrsg=Kanton Aargau&lt;br /&gt;
 |datum=2024-01-01&lt;br /&gt;
 |abruf=2026-08-04&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er ist der wichtigste Zugang zum öffentlichen Verkehr im Ortsteil Turgi und dient zugleich den angrenzenden Gebieten von Gebenstorf, Vogelsang, Untersiggenthal und dem unteren Aaretal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bahnhof befindet sich südlich des Ortszentrums von Turgi zwischen der Bahnhofstrasse und den höher gelegenen Wohngebieten Gehling und Wil. Die historische Industrie- und Wohnsiedlung an der Limmat liegt nordöstlich der Bahnanlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bahnstrecke Baden–Brugg verläuft im Bahnhofbereich ungefähr von Südosten nach Westen. Die Strecke nach Koblenz verlässt den Bahnhof in nordwestlicher Richtung und überquert wenig später die Limmat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Westlich von Turgi führt die Hauptstrecke über die denkmalgeschützte SBB-Reussbrücke nach Brugg. Die 1856 eröffnete Steinbogenbrücke gehört zu den ältesten noch im regulären Eisenbahnbetrieb stehenden Bahnbrücken der Schweiz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bahnhof liegt auf einer Höhe von rund 342 Metern über Meer. Seine geografischen Koordinaten betragen ungefähr 47,4918 Grad nördlicher Breite und 8,2535 Grad östlicher Länge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bahnhofareal liegt in einem Übergangsbereich zwischen dem historischen Dorfzentrum, den ehemaligen Industriegebieten und neueren Wohnquartieren. Die Stadt Baden betrachtet das Umfeld der Station als bedeutenden Schwerpunkt der künftigen Siedlungsentwicklung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;entwicklungsrichtplan&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |url=https://www.baden.ch/de/home/politik-verwaltung/stadtentwicklung/richtplaene/entwicklungsrichtplan-bahnhof-turgi.html/3373&lt;br /&gt;
 |titel=Entwicklungsrichtplan Bahnhof Turgi&lt;br /&gt;
 |hrsg=Stadt Baden&lt;br /&gt;
 |abruf=2026-08-04&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bahnhofanlage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gleise und Perrons ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bahnhof besitzt vier Perrongleise. Die Gleise 1 und 4 liegen an Aussenperrons, während die Gleise 2 und 3 durch einen Mittelperron erschlossen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Gleisbereich&lt;br /&gt;
! Betriebliche Verwendung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gleis 1&lt;br /&gt;
| vor allem Züge zwischen Baden und dem unteren Aaretal&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gleise 2 und 3&lt;br /&gt;
| Züge in Richtung Baden, Koblenz, Brugg, Aarau und Olten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gleis 4&lt;br /&gt;
| vor allem Züge der S12 in Richtung Brugg beziehungsweise Baden und Zürich&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die tatsächliche Gleisbelegung kann je nach Fahrplan, Zuglauf, Bauarbeiten und Betriebslage abweichen. Massgebend sind die elektronischen Anzeigen und Lautsprecherdurchsagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Brugg aus können sämtliche vier Perrongleise erreicht werden. Die Verbindung zur Strecke nach Koblenz ist mit den drei nördlichen Gleisen verknüpft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Westlich der Perrons befinden sich mehrere Abstell- und Dienstgleise. Sie werden insbesondere für Bau-, Unterhalts- und Infrastrukturfahrzeuge verwendet. Ein regelmässiger lokaler Güterumschlag findet nicht mehr statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zugänge ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Perrons sind über Personenunterführungen miteinander und mit den angrenzenden Quartieren verbunden. Treppen und Rampen ermöglichen den Zugang von beiden Seiten der Bahnstrecke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Passerelle verbindet das höher gelegene Wohngebiet Gehling mit dem Dorfzentrum und dem Bahnhof. Dadurch wurde die zuvor durch die breite Bahnanlage erschwerte Fussverbindung deutlich verkürzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Perrons verfügen über Dächer, Sitzgelegenheiten, Beleuchtung, elektronische Fahrgastinformationen und Lautsprecheranlagen. Der Einstieg ist bei den überwiegend eingesetzten Niederflurfahrzeugen weitgehend stufenfrei möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stationsgebäude ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heutige Stationsgebäude besitzt einen auffälligen runden Grundriss. Es befindet sich zwischen dem südlichen Bahnhofvorplatz und den Perronanlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude wurde während des grossen Bahnhofumbaus in den 1990er-Jahren errichtet. Es entstand 1995 zunächst nördlich der noch bestehenden Gleisanlagen. Nach dem Abbruch des alten Inselbahnhofs wurde der Neubau 1997 an seinen heutigen Standort verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gebäude befinden beziehungsweise befanden sich Räume für:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Verkauf und Dienstleistungen,&lt;br /&gt;
* technische Einrichtungen,&lt;br /&gt;
* Personal- und Betriebsräume,&lt;br /&gt;
* ein Bahnhofgeschäft,&lt;br /&gt;
* öffentliche und gewerbliche Nutzungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der bediente SBB-Schalter wurde 2018 geschlossen. Billette können seither an Automaten, über SBB Mobile, auf der Website der SBB und an anderen Verkaufsstellen erworben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bahnhofsgebäude befindet sich ein Avec-Geschäft. Es bietet Lebensmittel, Getränke, Presseerzeugnisse und Reisebedarf an und ist an allen Wochentagen geöffnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;sbb&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |url=https://www.sbb.ch/de/reiseinformationen/bahnhoefe/bahnhof-finden/bahnhof.3503.turgi.html&lt;br /&gt;
 |titel=Bahnhof Turgi&lt;br /&gt;
 |hrsg=Schweizerische Bundesbahnen&lt;br /&gt;
 |abruf=2026-08-04&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstattung und Mobilität ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bahnhof besitzt eine umfangreiche Infrastruktur für die kombinierte Mobilität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Ausstattung gehören:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Billettautomaten,&lt;br /&gt;
* elektronische Abfahrtsanzeigen,&lt;br /&gt;
* gedeckte Wartebereiche,&lt;br /&gt;
* 292 gedeckte Veloabstellplätze,&lt;br /&gt;
* eine P+Rail-Anlage,&lt;br /&gt;
* ein Parkplatz für Menschen mit Behinderung,&lt;br /&gt;
* Kurzzeitparkplätze,&lt;br /&gt;
* ein Mobility-Carsharing-Standort,&lt;br /&gt;
* ein Bahnhofgeschäft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die P+Rail-Anlage umfasst nach Angaben der SBB 142 Parkplätze. Sie gehört damit zu den grösseren Park-and-Ride-Anlagen an einem Regionalbahnhof im östlichen Aargau.&amp;lt;ref name=&amp;quot;sbb&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zahlreichen Veloabstellplätze werden von Reisenden aus dem Dorfzentrum, den Quartieren Gehling und Wil sowie aus benachbarten Siedlungsgebieten genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bahnverkehr ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Fahrplanjahr 2026 wird Turgi von mehreren Regional- und S-Bahn-Linien bedient. Die Überlagerung der verschiedenen Angebote führt zu einem dichten Zugverkehr in Richtung Baden, Brugg und Aarau.&amp;lt;ref name=&amp;quot;netz2026&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |url=https://www.sbb.ch/content/dam/internet/sbb/downloads/multi/reiseinformationen/bahnverkehrsinformation/pdf-fahrplaene/abfahrtsplakate/2026/liniennetzplaene/LPL_Aargau.pdf&lt;br /&gt;
 |titel=S-Bahnen Aargau, Liniennetzplan 2026&lt;br /&gt;
 |hrsg=Schweizerische Bundesbahnen&lt;br /&gt;
 |datum=2025-12&lt;br /&gt;
 |format=PDF&lt;br /&gt;
 |abruf=2026-08-04&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== RE12 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der RE12 verkehrt stündlich zwischen Wettingen, Turgi, Brugg, Wildegg, Aarau und Olten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;RE12:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Wettingen – Baden AG – Turgi – Brugg AG – Schinznach Bad – Wildegg – Lenzburg – Rupperswil – Aarau – Olten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Linie ergänzt die S-Bahn-Verbindungen und bietet eine beschleunigte Verbindung nach Aarau und Olten. In Olten bestehen Anschlüsse an den nationalen Fernverkehr in Richtung Bern, Basel, Luzern und Solothurn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== S12 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die S12 der S-Bahn Zürich verkehrt grundsätzlich im Halbstundentakt zwischen Brugg und Winterthur:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;S12:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Brugg AG – Turgi – Baden AG – Wettingen – Neuenhof – Killwangen-Spreitenbach – Dietikon – Glanzenberg – Schlieren – Zürich Altstetten – Zürich Hardbrücke – [[Zürich Hauptbahnhof]] – Zürich Stadelhofen – Stettbach – Winterthur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Östlich von Winterthur fährt jeweils ein Zug pro Stunde über das Zürcher Weinland nach Schaffhausen. Der andere Stundentakt führt über Elgg und Aadorf nach Wil SG.&amp;lt;ref name=&amp;quot;s12&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |url=https://online.fahrplaninfo.zvv.ch/frame_linie3.php?lang=de&amp;amp;sel_gk=112&amp;amp;sel_linie=zs_%7C2012%7CS12&lt;br /&gt;
 |titel=S12 Brugg–Zürich HB–Winterthur–Schaffhausen/Wil SG&lt;br /&gt;
 |hrsg=Zürcher Verkehrsverbund&lt;br /&gt;
 |abruf=2026-08-04&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die S12 stellt die wichtigste direkte Verbindung von Turgi nach Zürich dar. Die Fahrt zum Zürcher Hauptbahnhof dauert rund 35 Minuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Linie verkehren hauptsächlich Doppelstocktriebzüge des Typs [[SBB RABe 511|RABe 511 Regio-Dosto]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== S19 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die S19 ist eine Verstärkungslinie der S-Bahn Zürich und verkehrt während der Hauptverkehrszeiten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;S19:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Koblenz – Klingnau – Döttingen – Siggenthal-Würenlingen – Turgi – Baden AG – Wettingen – Dietikon – Zürich Altstetten – Zürich Hauptbahnhof – Zürich Oerlikon – Wallisellen – Dietlikon – Effretikon – Illnau – Fehraltorf – Pfäffikon ZH&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie bietet dem unteren Aaretal zusätzliche Direktverbindungen nach Zürich und ins Zürcher Oberland. Zwischen Turgi und Zürich hält die S19 an weniger Stationen als die S12.&amp;lt;ref name=&amp;quot;s19&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |url=https://online.fahrplaninfo.zvv.ch/frame_linie3.php?lang=de&amp;amp;sel_gk=112&amp;amp;sel_linie=zs_%7C2019%7CS19&lt;br /&gt;
 |titel=S19 Koblenz–Zürich HB–Pfäffikon ZH&lt;br /&gt;
 |hrsg=Zürcher Verkehrsverbund&lt;br /&gt;
 |abruf=2026-08-04&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== S23 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die S23 der S-Bahn Aargau verbindet Baden über Turgi, Brugg, Lenzburg, Aarau und Olten mit Langenthal:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;S23:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Baden AG – Turgi – Brugg AG – Birr – Lupfig – Mägenwil – Othmarsingen – Lenzburg – Rupperswil – Aarau – Schönenwerd – Däniken – Dulliken – Olten – Aarburg-Oftringen – Rothrist – Murgenthal – Langenthal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Linie verkehrt grundsätzlich stündlich. Sie schafft eine direkte Verbindung von Turgi zu den Arbeitsplatz- und Bildungsstandorten in Brugg, Lenzburg, Aarau, Olten und Langenthal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== S27 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die S27 verbindet Baden mit dem unteren Aaretal:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;S27:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Baden AG – Turgi – Siggenthal-Würenlingen – Döttingen – Klingnau – Koblenz – Waldshut beziehungsweise Bad Zurzach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen Baden und Koblenz besteht grundsätzlich ein Halbstundentakt. Ab Koblenz fährt jeweils eine Verbindung pro Stunde nach Waldshut und eine nach Bad Zurzach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Züge nach Waldshut überschreiten bei Koblenz die Landesgrenze zwischen der Schweiz und Deutschland. Der kurze internationale Streckenabschnitt gehört zu den ältesten grenzüberschreitenden Eisenbahnverbindungen Europas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== S29 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die S29 beginnt in Turgi und verkehrt über Brugg, Aarau und Zofingen in Richtung Sursee:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;S29:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Turgi – Brugg AG – Schinznach Bad – Wildegg – Rupperswil – Aarau – Schönenwerd – Däniken – Dulliken – Olten – Aarburg-Oftringen – Zofingen – Reiden – Dagmersellen – Nebikon – Wauwil – Sursee&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Kernabschnitt von Turgi nach Aarau besteht grundsätzlich ein Halbstundentakt. Ein Teil der Züge endet früher, während regelmässige Verbindungen bis Sursee weitergeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die S29 stellt für Turgi eine direkte Verbindung zu den Zentren Brugg, Aarau, Olten und Zofingen her.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachtverkehr ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Nächten von Freitag auf Samstag und von Samstag auf Sonntag wird der Bahnhof von der Nacht-S-Bahn SN1 bedient:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;SN1:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Winterthur – Zürich Stadelhofen – Zürich Hauptbahnhof – Dietikon – Baden AG – Turgi – Brugg AG – Lenzburg – Aarau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachtlinie ermöglicht eine späte Rückreise aus Zürich und Baden. Für ihre Benutzung ist seit 2021 kein besonderer Nachtzuschlag mehr erforderlich; ein gültiger Fahrausweis für die befahrene Strecke genügt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Busverkehr ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bushof befindet sich auf der nördlichen Seite der Bahnstrecke unmittelbar beim Bahnhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Fahrplanjahr 2026 wird er von der Postautolinie 357 bedient. Die Linie verbindet Turgi mit Gebenstorf, Vogelsang, Untersiggenthal, Siggenthal-Würenlingen, Würenlingen und zeitweise mit dem Paul-Scherrer-Institut in Villigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Linie&lt;br /&gt;
! Wichtige Verbindungen&lt;br /&gt;
! Betreiberin&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 357&lt;br /&gt;
| Gebenstorf – Turgi – Untersiggenthal – Siggenthal-Würenlingen – Würenlingen – Villigen PSI&lt;br /&gt;
| [[PostAuto Schweiz]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht alle Kurse befahren die gesamte Strecke. Auf dem Abschnitt zwischen Gebenstorf, Turgi und Untersiggenthal verkehren während stark nachgefragter Zeiten zusätzliche Fahrten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;postauto2026&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |url=https://www.postauto.ch/-/media/postauto/fahrplan-und-netz/liniennetz/dokumente/nordschweiz/liniennetz-brugg-2026.pdf&lt;br /&gt;
 |titel=Netzplan Region Brugg 2026&lt;br /&gt;
 |hrsg=PostAuto Schweiz&lt;br /&gt;
 |datum=2025-12&lt;br /&gt;
 |format=PDF&lt;br /&gt;
 |abruf=2026-08-04&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langfristig soll der Bahnhof zusätzlich an das Netz der [[Regionale Verkehrsbetriebe Baden-Wettingen|Regionalen Verkehrsbetriebe Baden-Wettingen]] angeschlossen werden. Vorgesehen ist eine Verlängerung der Buslinie 4 vom Badener Kappelerhof über Turgi Dorf zum Bahnhof. Die Einführung ist nach Abschluss der Sanierung der Landstrasse frühestens gegen Ende 2029 vorgesehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;busplanung&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |url=https://www.baden.ch/de/home/politik-verwaltung/medien/aktuelle-meldungen.html/901/news/18226/newsarchive/1&lt;br /&gt;
 |titel=Stadtrat legt Entscheide zur öV-Studie Baden–Turgi–Gebenstorf fest&lt;br /&gt;
 |hrsg=Stadt Baden&lt;br /&gt;
 |datum=2025-12-11&lt;br /&gt;
 |abruf=2026-08-04&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tarif ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bahnhof liegt im Gebiet des [[Tarifverbund A-Welle|Tarifverbunds A-Welle]]. Innerhalb der gelösten Zonen können die Bahn- und Buslinien des Verbunds benutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Fahrten in den Zürcher Verkehrsverbund stehen Z-Pass-Fahrausweise sowie Billette des nationalen Direkten Verkehrs zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Generalabonnement und das Halbtax werden auf sämtlichen regulären Bahn- und Busverbindungen anerkannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Planung und Eröffnung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Schweizer Bahnstrecke von Zürich nach Baden wurde 1847 eröffnet. Bereits damals bestanden Pläne für eine Verlängerung über Turgi nach Brugg, Aarau und Basel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schweizerische Nordostbahn baute die Strecke von Baden entlang der Limmat nach Turgi und über die Reuss nach Brugg. Der Abschnitt Baden–Brugg wurde am 29. September 1856 eröffnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;streckengeschichte&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |url=https://statistik.stadt-zuerich.ch/modules/StatNat/1947/1947_ZSN_100-Jahre-Eisenbahn-Zuerich-Baden.pdf&lt;br /&gt;
 |titel=100 Jahre Eisenbahn Zürich–Baden&lt;br /&gt;
 |hrsg=Statistisches Amt der Stadt Zürich&lt;br /&gt;
 |datum=1947&lt;br /&gt;
 |format=PDF&lt;br /&gt;
 |abruf=2026-08-04&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Turgi entstand zunächst ein provisorisches Stationsgebäude. Die Nordostbahn erwartete, dass der Ort bald zum Ausgangspunkt einer weiteren Strecke werden würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Strecke nach Waldshut ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 18. August 1859 wurde die Bahnstrecke von Turgi über Koblenz nach Waldshut eröffnet. Sie stellte die erste durchgehende Eisenbahnverbindung zwischen dem schweizerischen und dem deutschen Bahnnetz her.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |url=https://www.srf.ch/play/tv/tagesschau/video/150-jahre-bahnstrecke-turgi-koblenz-waldshut?showUrn=urn%3Asrf%3Ashow%3Atv%3A0a59e1b3-e12f-4a1b-82b9-7e817f6f337c&lt;br /&gt;
 |titel=150 Jahre Bahnstrecke Turgi–Koblenz–Waldshut&lt;br /&gt;
 |hrsg=Schweizer Radio und Fernsehen&lt;br /&gt;
 |datum=2009&lt;br /&gt;
 |abruf=2026-08-04&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Eröffnung der neuen Strecke wurde Turgi zum Abzweig- und Umsteigebahnhof. Die Gleise nach Koblenz wurden nördlich des neuen Aufnahmegebäudes angelegt, während die Hauptstrecke Baden–Brugg südlich daran vorbeiführte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude lag dadurch wie eine Insel zwischen den beiden Streckenästen. Der Bahnhof behielt diese besondere Bauform während rund 135 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Inselbahnhof ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das historische Aufnahmegebäude wurde nach einem Entwurf des Nordostbahn-Architekten Jakob Friedrich Wanner errichtet. Es bestand aus zwei zweigeschossigen Endbauten, die durch einen niedrigeren Mitteltrakt verbunden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gebäude befanden sich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wartesäle verschiedener Wagenklassen,&lt;br /&gt;
* Diensträume,&lt;br /&gt;
* Billett- und Gepäckschalter,&lt;br /&gt;
* Wohnungen für Bahnpersonal,&lt;br /&gt;
* ein Bahnhofbuffet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Buffet besass ursprünglich getrennte Räume für Reisende der zweiten und dritten Klasse. Die grosszügige Ausstattung unterstrich die Bedeutung Turgis als Umsteigebahnhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zugang zum Gebäude erfolgte über eine zwischen die Gleise führende Bahnhofstrasse. Reisende und Strassenfahrzeuge mussten dadurch in den zentralen Bereich der Bahnanlage gelangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausbau zum Eisenbahnknoten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bahnhof entwickelte sich zu einem bedeutenden Betriebsstandort. In seiner grössten Ausdehnung besass er neun nebeneinanderliegende Bahnhofsgleise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Anlage gehörten ausserdem:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ein zweigleisiger Lokomotivschuppen,&lt;br /&gt;
* zwei Wagenremisen,&lt;br /&gt;
* mehrere Güterschuppen,&lt;br /&gt;
* Ladegleise und Rampen,&lt;br /&gt;
* eine Drehscheibe,&lt;br /&gt;
* Werkstatt- und Dienstgebäude.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bahnhof war für den Personen-, Güter- und Rangierverkehr von grosser Bedeutung. Industriebetriebe in Turgi, Vogelsang und im unteren Aaretal nutzten die Bahn für den Transport von Rohstoffen und Fertigwaren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zur Eröffnung des Rangierbahnhofs Limmattal im Jahr 1970 besass Turgi zudem eine bedeutende Funktion im regionalen Güter- und Rangierverkehr.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |url=https://baden-turgi.baden.ch/turgi-bewahrte-seine-einkaufsmeile/&lt;br /&gt;
 |titel=Turgi bewahrte seine Einkaufsmeile&lt;br /&gt;
 |hrsg=Stadt Baden und Gemeinde Turgi&lt;br /&gt;
 |datum=2022-05-14&lt;br /&gt;
 |abruf=2026-08-04&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Übergang an die SBB ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schweizerische Nordostbahn wurde 1902 verstaatlicht. Der Bahnhof und die beiden Bahnstrecken gingen an die neu gegründeten Schweizerischen Bundesbahnen über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die SBB bauten die Anlagen weiter aus und modernisierten die Sicherungstechnik. Im Jahr 1911 erhielt der Bahnhof ein mechanisches Stellwerk des Typs Bruchsal mit einem zentralen Freigabewerk und zwei erhöhten Wärterstellwerken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptstrecke Baden–Turgi–Brugg wurde 1925 elektrifiziert. Der elektrische Betrieb auf der Strecke von Turgi nach Koblenz begann 1944. Der Abschnitt von Koblenz über die Rheinbrücke nach Waldshut erhielt erst 1999 eine Fahrleitung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Denkmallokomotive «Molly» ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1967 wurde beim Bahnhof eine kleine Dampflokomotive als Denkmal aufgestellt. Sie erhielt den Namen «Molly» und erinnerte an die Epoche des Dampfbetriebs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 1944 gebaute Lokomotive musste dem Bahnhofumbau der 1990er-Jahre weichen. Sie wurde 1994 der Schinznacher Baumschulbahn übergeben, restauriert und 1999 wieder in Betrieb genommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Umbau von 1994 bis 1997 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die historische Anlage entsprach gegen Ende des 20. Jahrhunderts nicht mehr den Anforderungen eines modernen S-Bahn-Knotens. Die weit auseinanderliegenden Perrons, der niveaugleiche Zugang und die Insellage des Aufnahmegebäudes erschwerten den Betrieb und die Orientierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1994 und 1997 wurde der Bahnhof für rund 30 Millionen Franken grundlegend umgebaut. Die Arbeiten umfassten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Neuordnung und Reduktion der Gleisanlagen,&lt;br /&gt;
* Bau moderner Perrons,&lt;br /&gt;
* neue Personenunterführungen,&lt;br /&gt;
* bessere Zugänge zu den Quartieren,&lt;br /&gt;
* Bau eines neuen Stationsgebäudes,&lt;br /&gt;
* Ersatz des mechanischen Stellwerks,&lt;br /&gt;
* Neugestaltung der Bahnhofvorplätze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das alte Aufnahmegebäude wurde 1996 abgebrochen. Fotografien und Unterlagen zum Abbruch befinden sich im Archiv von SBB Historic.&amp;lt;ref name=&amp;quot;sbbhistoric&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |url=https://www.sbbarchiv.ch/detail.aspx?ID=92306&lt;br /&gt;
 |titel=Umbau Bahnhof Turgi, altes Bahnhofsgebäude vor dem Abbruch&lt;br /&gt;
 |hrsg=SBB Historic&lt;br /&gt;
 |datum=1996-04&lt;br /&gt;
 |abruf=2026-08-04&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das mechanische Stellwerk wurde durch ein elektronisches Stellwerk ersetzt. Die Anlage wird heute von der SBB-Betriebszentrale Ost beim Flughafen Zürich ferngesteuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung des Bahnangebots ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Eröffnung der S-Bahn Zürich im Mai 1990 wurde Turgi in das Zürcher S-Bahn-Netz eingebunden. Die S12 stellte fortan regelmässige Direktverbindungen nach Zürich und Winterthur her.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Aufbau der S-Bahn Aargau führte zu weiteren Liniennummern und einem dichteren Regionalverkehr. Die Verbindungen ins untere Aaretal, nach Aarau und nach Olten wurden schrittweise ausgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Fahrplanjahr 2026 wird Turgi von sechs regelmässigen beziehungsweise zeitweise verkehrenden Bahnlinien sowie einer Nacht-S-Bahn bedient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bahnhofgebiet und Stadtentwicklung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebiet rund um den Bahnhof gehört zu den wichtigsten Entwicklungsflächen des Ortsteils Turgi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kanton Aargau weist das Areal als Wohnschwerpunkt aus. Die Stadt Baden verfolgt eine gemischte Entwicklung mit Wohnungen, Arbeitsplätzen, Dienstleistungen und öffentlichen Nutzungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Entwicklungsrichtplan für das Bahnhofgebiet umfasst insbesondere:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* das nördliche Bahnhofsareal,&lt;br /&gt;
* das Gebiet Weichlen,&lt;br /&gt;
* neue Fuss- und Veloverbindungen,&lt;br /&gt;
* öffentliche Freiräume,&lt;br /&gt;
* verdichtete Wohn- und Gewerbenutzungen,&lt;br /&gt;
* eine bessere Verknüpfung mit dem Dorfzentrum,&lt;br /&gt;
* abgestimmte Etappen für die langfristige Bebauung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die günstige Erschliessung durch S-Bahn, RegioExpress und Bus macht das Gebiet für eine verkehrsarme Siedlungsentwicklung geeignet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2026 bestimmte der Kanton Aargau ein Grundstück beim Bahnhof Turgi als künftigen Standort einer kantonalen Berufsfachschule Gesundheit und Soziales. Die Nähe zum Bahnhof war ein wesentliches Kriterium für die Standortwahl.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |url=https://www.ag.ch/de/medien/medienmitteilungen?mm=suhr-baden-turgi-und-aarau-als-kuenftige-standorte-der-kantonalen-gesundheits-und-sozialschulen-e0f73227-1f90-4f83-b7b2-8e463ebafe3d_de&lt;br /&gt;
 |titel=Suhr, Baden-Turgi und Aarau als künftige Standorte der kantonalen Gesundheits- und Sozialschulen&lt;br /&gt;
 |hrsg=Kanton Aargau&lt;br /&gt;
 |datum=2026-05-22&lt;br /&gt;
 |abruf=2026-08-04&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bahnhof Turgi besitzt sowohl lokale als auch überregionale Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Bevölkerung des Ortsteils bietet er direkte Verbindungen nach Baden, Brugg, Aarau, Zürich und in das untere Aaretal. Die dichte Zugfolge macht den Bahnhof auch für Reisende aus benachbarten Gemeinden attraktiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Trennungsbahnhof verknüpft Turgi drei wichtige Verkehrsrichtungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Baden und Zürich,&lt;br /&gt;
* Brugg, Aarau und Olten,&lt;br /&gt;
* das untere Aaretal, Bad Zurzach und Waldshut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bahnhof ist zudem für den Ausbildungsverkehr zu Schulen und Hochschulen in Baden, Brugg, Aarau und Zürich von Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die direkte Verbindung nach Waldshut stärkt die grenzüberschreitenden Beziehungen zwischen dem Aargau und dem südlichen Baden-Württemberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Historisch förderte die Eisenbahn die Entwicklung Turgis von einer kleinen Industriesiedlung zu einem regionalen Wohn- und Arbeitsort. Auch die Bahnhofstrasse mit ihren Geschäften und Gaststätten entstand in enger Verbindung mit dem früheren Inselbahnhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Freizeitverkehr ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bahnhof eignet sich als Ausgangspunkt für Wanderungen und Velotouren im Gebiet des sogenannten Schweizer Wasserschlosses, wo Aare, Reuss und Limmat zusammenfliessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Zielen in der Umgebung gehören:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* der Limmatspitz,&lt;br /&gt;
* die Auenlandschaften an Aare und Limmat,&lt;br /&gt;
* die historische Industriesiedlung Turgi,&lt;br /&gt;
* die SBB-Reussbrücke,&lt;br /&gt;
* die Ruine Freudenau,&lt;br /&gt;
* das Gebenstorfer Horn,&lt;br /&gt;
* Wanderwege nach Baden, Brugg und Untersiggenthal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nationalen und regionalen Velorouten entlang der Limmat und der Aare verlaufen in der Nähe des Bahnhofs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Turgi]]&lt;br /&gt;
* [[Baden AG]]&lt;br /&gt;
* [[S-Bahn Aargau]]&lt;br /&gt;
* [[S-Bahn Zürich]]&lt;br /&gt;
* [[Bahnstrecke Baden–Aarau]]&lt;br /&gt;
* [[Bahnstrecke Turgi–Koblenz–Waldshut]]&lt;br /&gt;
* [[SBB-Reussbrücke Turgi]]&lt;br /&gt;
* [[Bahnhof Baden]]&lt;br /&gt;
* [[Bahnhof Brugg]]&lt;br /&gt;
* [[Bahnhof Siggenthal-Würenlingen]]&lt;br /&gt;
* [[Schweizerische Nordostbahn]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ruedi Wanner, Stephan Frei: &amp;#039;&amp;#039;150 Jahre Turgi–Koblenz–Aarau.&amp;#039;&amp;#039; In: Eisenbahn Amateur, Heft 7/2009.&lt;br /&gt;
* Hans G. Wägli: &amp;#039;&amp;#039;Schienennetz Schweiz.&amp;#039;&amp;#039; AS Verlag, Zürich.&lt;br /&gt;
* Werner Stutz: &amp;#039;&amp;#039;Bahnhöfe der Schweiz. Von den Anfängen bis zum Ersten Weltkrieg.&amp;#039;&amp;#039; Orell Füssli, Zürich 1983.&lt;br /&gt;
* Stadt Baden: &amp;#039;&amp;#039;Städtebauliches Konzept Bahnhofsgebiet Turgi.&amp;#039;&amp;#039; Baden 2017.&lt;br /&gt;
* Stadt Baden: &amp;#039;&amp;#039;Entwicklungsrichtplan Bahnhofgebiet Turgi.&amp;#039;&amp;#039; Baden 2023.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.sbb.ch/de/reiseinformationen/bahnhoefe/bahnhof-finden/bahnhof.3503.turgi.html Bahnhof Turgi] auf der Website der SBB&lt;br /&gt;
* [https://www.baden.ch/de/home/politik-verwaltung/stadtentwicklung/richtplaene/entwicklungsrichtplan-bahnhof-turgi.html/3373 Entwicklungsrichtplan Bahnhof Turgi] bei der Stadt Baden&lt;br /&gt;
* [https://www.sbbarchiv.ch/detail.aspx?ID=92306 Historische Aufnahmen des Bahnhofumbaus] bei SBB Historic&lt;br /&gt;
* [https://online.fahrplaninfo.zvv.ch/frame_linie3.php?lang=de&amp;amp;sel_gk=112&amp;amp;sel_linie=zs_%7C2012%7CS12 Linienfahrplan der S12] beim Zürcher Verkehrsverbund&lt;br /&gt;
* [https://www.postauto.ch/-/media/postauto/fahrplan-und-netz/liniennetz/dokumente/nordschweiz/liniennetz-brugg-2026.pdf Netzplan der regionalen Buslinien] bei PostAuto&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=47.49183|EW=8.25345|type=railwaystation|region=CH-AG}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Turgi railway station}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bahnhof im Kanton Aargau|Turgi]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:S-Bahn Aargau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:S-Bahn Zürich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizerische Bundesbahnen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehr (Baden AG)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Baden AG]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Turgi]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bezirk Baden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizerische Nordostbahn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1850er Jahren]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nick Frei</name></author>
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