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	<title>Bahnhof Tann-Dürnten - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Helvetia Wiki – Die Enzyklopädie der Schweiz</subtitle>
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		<title>Nick Frei: Die Seite wurde neu angelegt: «{| class=&quot;wikitable float-right&quot; style=&quot;float:right; width:320px; margin:0 0 1em 1em;&quot; |+ &#039;&#039;&#039;Bahnhof Tann-Dürnten&#039;&#039;&#039; |- ! Ort | Tann, Gemeinde Dürnten |- ! Kanton | Zürich |- ! Bezirk | Hinwil |- ! Staat | Schweiz |- ! Koordinaten | 47° 16′ 06″ N, 8° 51′ 10″ O |- ! Höhe | 516 m ü. M. |- ! Betriebsstellenart | Kreuzungsbahnhof |- ! Bahnstrecke | Tösstalbahn|Bahnstrecke Winterthur–R…»</title>
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		<updated>2026-08-04T14:52:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Seite wurde neu angelegt: «{| class=&amp;quot;wikitable float-right&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; width:320px; margin:0 0 1em 1em;&amp;quot; |+ &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bahnhof Tann-Dürnten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; |- ! Ort | &lt;a href=&quot;/de/index.php?title=Tann_ZH&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Tann ZH (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tann&lt;/a&gt;, Gemeinde &lt;a href=&quot;/de/D%C3%BCrnten&quot; title=&quot;Dürnten&quot;&gt;Dürnten&lt;/a&gt; |- ! Kanton | &lt;a href=&quot;/de/Kanton_Z%C3%BCrich&quot; title=&quot;Kanton Zürich&quot;&gt;Zürich&lt;/a&gt; |- ! Bezirk | &lt;a href=&quot;/de/Bezirk_Hinwil&quot; title=&quot;Bezirk Hinwil&quot;&gt;Hinwil&lt;/a&gt; |- ! Staat | &lt;a href=&quot;/de/Schweiz&quot; title=&quot;Schweiz&quot;&gt;Schweiz&lt;/a&gt; |- ! Koordinaten | 47° 16′ 06″ N, 8° 51′ 10″ O |- ! Höhe | 516 m ü. M. |- ! Betriebsstellenart | Kreuzungsbahnhof |- ! Bahnstrecke | Tösstalbahn|Bahnstrecke Winterthur–R…»&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable float-right&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; width:320px; margin:0 0 1em 1em;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bahnhof Tann-Dürnten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Ort&lt;br /&gt;
| [[Tann ZH|Tann]], Gemeinde [[Dürnten]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Kanton&lt;br /&gt;
| [[Kanton Zürich|Zürich]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Bezirk&lt;br /&gt;
| [[Bezirk Hinwil|Hinwil]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Staat&lt;br /&gt;
| [[Schweiz]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Koordinaten&lt;br /&gt;
| 47° 16′ 06″ N, 8° 51′ 10″ O&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Höhe&lt;br /&gt;
| 516 m ü. M.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Betriebsstellenart&lt;br /&gt;
| Kreuzungsbahnhof&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Bahnstrecke&lt;br /&gt;
| [[Tösstalbahn|Bahnstrecke Winterthur–Rüti ZH]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Streckenkilometer&lt;br /&gt;
| ca. 44,5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Eröffnung&lt;br /&gt;
| 29. September 1876&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Eigentümer&lt;br /&gt;
| [[Schweizerische Bundesbahnen]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Betreiber des Personenverkehrs&lt;br /&gt;
| [[Thurbo]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gleise&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Perrongleise&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Perrons&lt;br /&gt;
| 1 Hausperron und 1 Aussenperron&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Perronlänge&lt;br /&gt;
| je 170 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Abkürzung&lt;br /&gt;
| TD&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! DiDok-Nummer&lt;br /&gt;
| 8503139&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Verkehrsverbund&lt;br /&gt;
| [[Zürcher Verkehrsverbund]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Tarifzone&lt;br /&gt;
| 134&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Linie&lt;br /&gt;
| [[S26 (S-Bahn Zürich)|S26]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bahnhof Tann-Dürnten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Kreuzungsbahnhof im Ortsteil [[Tann ZH|Tann]] der politischen Gemeinde [[Dürnten]] im [[Bezirk Hinwil]] des [[Kanton Zürich|Kantons Zürich]]. Er liegt an der [[Tösstalbahn|Bahnstrecke Winterthur–Rüti ZH]] zwischen den Bahnhöfen [[Bahnhof Wald ZH|Wald ZH]] und [[Bahnhof Rüti ZH|Rüti ZH]]. Bedient wird der Bahnhof von der Linie [[S26 (S-Bahn Zürich)|S26]] der [[S-Bahn Zürich]], deren Züge von der Regionalbahn [[Thurbo]] geführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bahnhof gehört den [[Schweizerische Bundesbahnen|Schweizerischen Bundesbahnen]] (SBB) und liegt in der Tarifzone 134 des [[Zürcher Verkehrsverbund]]s (ZVV).&amp;lt;ref name=&amp;quot;ZVV-Zonen&amp;quot;&amp;gt;[https://www.zvv.ch/de/fahrplan-und-informationen/zonen-zonenplaene/regionalnetz.html Regionalnetze und Tarifzonen], Zürcher Verkehrsverbund, abgerufen am 4. August 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit dem vollständigen Umbau von 2018 und 2019 verfügt Tann-Dürnten über zwei Gleise, zwei stufenfrei erreichbare Perrons und eine Personenunterführung. Die Anlage ermöglicht planmässige Zugkreuzungen und war eine wesentliche Voraussetzung für die Einführung des durchgehenden Halbstundentakts auf der S26.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Doppelname &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tann-Dürnten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet den Standort im Ortsteil Tann und zugleich die politische Gemeinde Dürnten. Der Bahnhof befindet sich nicht im historischen Dorfkern von Dürnten, sondern im dichter besiedelten Tann nahe der Gemeindegrenze zu [[Rüti ZH]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung verhindert ausserdem eine Verwechslung mit dem ehemaligen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bahnhof Dürnten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; an der [[Uerikon-Bauma-Bahn]]. Dieser lag weiter westlich zwischen Bubikon und Hinwil und wurde nach der Einstellung des Personenverkehrs auf der Uerikon-Bauma-Bahn im Jahr 1948 stillgelegt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;UeBB&amp;quot;&amp;gt;[https://www.duerntenpedia.ch/uebb/ Uerikon-Bauma-Bahn], DürntenPedia, abgerufen am 4. August 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die betriebliche Abkürzung des Bahnhofs lautet &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;TD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Seine internationale beziehungsweise schweizerische Haltestellennummer ist 8503139.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://data.sbb.ch/explore/dataset/haltestelle-karte-trafimage/table/ Haltestellendaten der SBB], SBB Open Data, abgerufen am 4. August 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bahnhof liegt am westlichen Rand des zusammenhängenden Siedlungsgebiets von Tann an der Alten Tannerstrasse. Der historische Kern des Ortsteils befindet sich östlich der Bahnanlage. Südlich schliesst fast unmittelbar das Gemeindegebiet von Rüti an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bahnstrecke verläuft beim Bahnhof ungefähr von Osten nach Westen. In Richtung Osten führt sie durch das Jonatal und über mehrere Steigungsabschnitte nach Wald. Westlich des Bahnhofs überquert sie die Hauptstrasse und erreicht nach kurzer Fahrt den Bahnhof Rüti ZH. Dort besteht Anschluss an die [[Bahnstrecke Wallisellen–Uster–Rapperswil]] und an weitere Linien der S-Bahn Zürich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bahnhofgebiet liegt auf einer Höhe von rund 516 Metern über Meer. Die umgebende Bebauung besteht aus Wohnhäusern, kleineren Gewerbebetrieben und öffentlichen Einrichtungen. Das Zentrum von Tann sowie die Bushaltestellen Tann, Nauen und Tann, Härtiplatz sind zu Fuss erreichbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund seiner Lage dient der Bahnhof vor allem den Einwohnerinnen und Einwohnern von Tann. Auch Teile von Dürnten, Oberdürnten und den nördlichen Quartieren von Rüti liegen in seinem Einzugsgebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wald-Rüti-Bahn ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bahnhof entstand als Teil der [[Wald-Rüti-Bahn]]. Diese etwas mehr als sechs Kilometer lange Strecke verband den Industrieort Wald mit dem bereits bestehenden Bahnhof Rüti an der Linie der [[Vereinigte Schweizerbahnen|Vereinigten Schweizerbahnen]] (VSB).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wald-Rüti-Bahn wurde am 29. September 1876 eröffnet. Gleichzeitig nahm die Station Tann-Dürnten ihren Betrieb auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WRB&amp;quot;&amp;gt;[https://www.duerntenpedia.ch/geschichte-von-d%C3%BCrnten/ Geschichte von Dürnten], DürntenPedia, abgerufen am 4. August 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Da die kleine Bahngesellschaft keine eigene betriebliche Organisation und kein ausreichendes Rollmaterial besass, führten zunächst die Vereinigten Schweizerbahnen den Zugbetrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bahnanschluss war für die Industriebetriebe und die Bevölkerung von Tann von erheblicher Bedeutung. Waren, Rohstoffe und landwirtschaftliche Erzeugnisse konnten schneller transportiert werden. Gleichzeitig wurden Arbeitsplätze und Märkte in Rüti sowie entlang der Glatttalbahn besser erreichbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur gut zwei Wochen nach der Eröffnung der Wald-Rüti-Bahn nahm die Tösstalbahn am 15. Oktober 1876 die Fortsetzung von Bauma nach Wald in Betrieb. Damit entstand eine durchgehende Eisenbahnverbindung von Rüti über Tann-Dürnten, Wald, Bauma und das Tösstal nach Winterthur.&amp;lt;ref name=&amp;quot;TTB-Geschichte&amp;quot;&amp;gt;[https://dvzo.ch/150-jahre-toesstalbahn/ 150 Jahre Tösstalbahn], Dampfbahn-Verein Zürcher Oberland, abgerufen am 4. August 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Übergang an die Tösstalbahn und die SBB ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Verstaatlichung der Vereinigten Schweizerbahnen im Jahr 1902 übernahm die Tösstalbahn den Betrieb auf der Wald-Rüti-Bahn. Dadurch wurde der Verkehr zwischen Winterthur und Rüti betrieblicher vereinheitlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bundesparlament beschloss am 10. Juni 1918 den Ankauf der Tösstalbahn und der Wald-Rüti-Bahn. Beide Gesellschaften gingen rückwirkend auf den 1. Januar 1918 in das Eigentum des Bundes beziehungsweise der SBB über. Der Bahnhof Tann-Dürnten wurde damit Bestandteil des schweizerischen Staatsbahnnetzes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 30. April 1944 stellten die SBB den Abschnitt Wald–Rüti auf elektrischen Betrieb um. Verwendet wird das schweizerische Normalstromsystem mit 15 Kilovolt Wechselstrom und einer Frequenz von 16,7 Hertz. Der übrige Teil der Tösstalbahn zwischen Winterthur und Wald wurde 1951 elektrifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Elektrifizierung verschwanden die dampfbetriebenen Regionalzüge. Elektrische Triebwagen ermöglichten kürzere Fahrzeiten, einen wirtschaftlicheren Betrieb und eine bessere Beschleunigung auf der kurven- und steigungsreichen Strecke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung zum S-Bahn-Bahnhof ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Eröffnung der S-Bahn Zürich im Mai 1990 wurde die Regionalverbindung Winterthur–Bauma–Wald–Rüti in das kantonale S-Bahn-Netz aufgenommen. Sie erhielt später die Linienbezeichnung S26.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 10. Dezember 2006 wird der Personenverkehr auf der Tösstalbahn von Thurbo geführt. Eingesetzt wurden zunächst hauptsächlich Gelenktriebwagen des Typs GTW. Die kurzen und beschleunigungsstarken Fahrzeuge eignen sich besonders für Regionalstrecken mit zahlreichen Halten und vergleichsweise kurzen Abständen zwischen den Stationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Linie erschloss das Tösstal zunächst mit einem teilweise unregelmässigen Takt. Auf dem oberen Abschnitt zwischen Bauma und Rüti waren zusätzliche Zugfahrten nur eingeschränkt möglich, da die weitgehend eingleisige Strecke zu wenige Kreuzungsmöglichkeiten besass.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Umbau zur Kreuzungsstation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Planung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der vierten Teilergänzungen der S-Bahn Zürich plante der Kanton Zürich einen durchgehenden Halbstundentakt auf der S26. Dafür mussten mehrere Stationen entlang der Tösstalbahn modernisiert oder zu Kreuzungsbahnhöfen ausgebaut werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben Tann-Dürnten betrafen die Arbeiten unter anderem Sennhof-Kyburg und Saland. Der Ausbau von Tann-Dürnten war besonders wichtig, weil sich der Bahnhof ungefähr in der Mitte des Abschnitts zwischen Wald und Rüti befindet. Dort sollten sich die in entgegengesetzter Richtung fahrenden S-Bahn-Züge begegnen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt umfasste:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Projekt&amp;quot;&amp;gt;[https://www.locher-ing.ch/projekte/ Halbstundentakt im Tösstal und Ausbau Bahnhof Tann-Dürnten], Locher Ingenieure AG, abgerufen am 4. August 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* den Bau eines zweiten Gleises;&lt;br /&gt;
* einen neuen Hausperron an Gleis 1;&lt;br /&gt;
* einen neuen Aussenperron an Gleis 2;&lt;br /&gt;
* zwei Perronkanten mit einer Länge von jeweils 170 Metern;&lt;br /&gt;
* eine neue Personenunterführung;&lt;br /&gt;
* stufenfreie Perronzugänge über Rampen;&lt;br /&gt;
* den Neubau der doppelspurigen Bahnbrücke über die Hauptstrasse;&lt;br /&gt;
* neue Fahrleitungs-, Sicherungs- und Kundeninformationsanlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Perronkanten wurden auf die schweizerische Regelhöhe von 55 Zentimetern angehoben. Dadurch können Reisende weitgehend stufenfrei in die Niederflurzüge ein- und aussteigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verzögerungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bahnhofsausbau war ursprünglich früher vorgesehen. Das Plangenehmigungsverfahren verzögerte sich jedoch unter anderem aufgrund von Einsprachen und Verhandlungen über benötigte Grundstücke.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.duerntenpedia.ch/ws/media-library/89ed1fb6c47f45e8bee1a82341d5bfd2/durnten-im-jahre-2017.pdf Dürnten im Jahre 2017], DürntenPedia, S. 8, abgerufen am 4. August 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deshalb konnte der Halbstundentakt zum Fahrplanwechsel im Dezember 2018 zunächst nur zwischen Winterthur und Bauma vollständig eingeführt werden. Auf dem Abschnitt Bauma–Rüti blieb das Angebot vorübergehend eingeschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die eigentlichen Bauarbeiten in Tann-Dürnten begannen im Oktober 2018. Von Ende Februar bis September 2019 musste die Strecke zwischen Wald und Rüti während mehrerer Monate vollständig gesperrt werden. Die Reisenden wurden mit Ersatzbussen befördert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.zo-online.ch/politik/2019-02-18/kein-zug-waehrend-sieben-monaten Kein Zug während sieben Monaten], &amp;#039;&amp;#039;Zürcher Oberländer&amp;#039;&amp;#039;, 18. Februar 2019, abgerufen am 4. August 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den aufwendigsten Arbeiten gehörte der Abbruch der bisherigen Bahnbrücke über die Hauptstrasse. Sie wurde durch eine breitere Brücke ersetzt, die zwei Gleise aufnehmen kann. Gleichzeitig entstanden die neue Unterführung, Stützmauern, Perrons und technische Anlagen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://stucki.ag/case-study/tann-duernten-bahnhofausbau-industriebau/ Bahnhofumbau Tann-Dürnten], Stucki Bauunternehmung AG, abgerufen am 4. August 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Inbetriebnahme ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der neue Kreuzungsbahnhof wurde im Verlauf des Jahres 2019 in Betrieb genommen. Zum Fahrplanwechsel im Dezember 2019 begann der durchgehende Halbstundentakt der S26 zwischen Winterthur, Bauma und Rüti.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Projekt&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seither finden in Tann-Dürnten regelmässig Zugkreuzungen statt. Die beiden Züge treffen nahezu gleichzeitig ein und setzen ihre Fahrt nach einem kurzen Aufenthalt in Richtung Wald beziehungsweise Rüti fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Umbau verbesserte neben der Kapazität auch den Komfort und die Sicherheit. Reisende müssen die Gleise nicht mehr ebenerdig überqueren, und beide Perrons sind über die Unterführung und flach geneigte Rampen erreichbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anlage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bahnhof ist als zweigleisige Kreuzungsstation an einer ansonsten überwiegend eingleisigen Strecke ausgeführt. Die beiden Gleise verlaufen parallel über die neue Brücke und durch den Stationsbereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Gleis 1 befindet sich der Hausperron auf der nördlichen Seite der Anlage. Das Gleis 2 wird durch einen südlich gelegenen Aussenperron erschlossen. Beide Perrons sind jeweils 170 Meter lang und 55 Zentimeter hoch.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ig-toesstallinie.ch/wp-content/uploads/2021/05/ZUGnummer49-mit-Links.pdf Ausbau der Tösstallinie], Interessengemeinschaft Tösstallinie, abgerufen am 4. August 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Perrons sind über eine Personenunterführung miteinander verbunden. Treppen und Rampen ermöglichen den Zugang von beiden Seiten der Bahnstrecke. Die Anlage entspricht damit weitgehend den Anforderungen des [[Behindertengleichstellungsgesetz (Schweiz)|Behindertengleichstellungsgesetzes]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Ausstattung gehören:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* gedeckte Wartebereiche;&lt;br /&gt;
* Sitzgelegenheiten;&lt;br /&gt;
* elektronische Abfahrtsanzeigen;&lt;br /&gt;
* Lautsprecher für betriebliche Durchsagen;&lt;br /&gt;
* ein Billettautomat;&lt;br /&gt;
* Beleuchtungsanlagen;&lt;br /&gt;
* taktile Sicherheitsmarkierungen;&lt;br /&gt;
* Veloabstellplätze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein bedienter Billettschalter, Verkaufsgeschäfte oder Schliessfächer bestehen nicht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SBB-Bahnhof&amp;quot;&amp;gt;[https://www.sbb.ch/de/reiseinformationen/bahnhoefe/bahnhof-finden/bahnhof.3139.tann-duernten.html Bahnhof Tann-Dürnten], Schweizerische Bundesbahnen, abgerufen am 4. August 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das historische Aufnahmegebäude steht auf der nördlichen Seite der Gleise. Es erinnert an die Entstehungszeit der Wald-Rüti-Bahn, dient heute jedoch nicht mehr dem klassischen Stationsbetrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== S-Bahn ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bahnhof wird im Fahrplanjahr 2026 von der Linie S26 der S-Bahn Zürich bedient:&amp;lt;ref name=&amp;quot;S26-Fahrplan&amp;quot;&amp;gt;[https://online.fahrplaninfo.zvv.ch/storage/pdf/sbahn/j26/S26.pdf Linienfahrplan S26 Winterthur–Bauma–Rüti ZH], Zürcher Verkehrsverbund, gültig vom 14. Dezember 2025 bis 12. Dezember 2026, abgerufen am 4. August 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[S26 (S-Bahn Zürich)|S26]]:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [[Bahnhof Winterthur|Winterthur]] – [[Bahnhof Winterthur Grüze|Winterthur Grüze]] – [[Bahnhof Winterthur Seen|Winterthur Seen]] – [[Bahnhof Sennhof-Kyburg|Sennhof-Kyburg]] – [[Kollbrunn]] – [[Rikon im Tösstal|Rikon]] – [[Rämismühle-Zell]] – [[Bahnhof Turbenthal|Turbenthal]] – [[Wila]] – [[Saland]] – [[Bahnhof Bauma|Bauma]] – [[Steg ZH|Steg]] – [[Fischenthal]] – [[Gibswil]] – [[Bahnhof Wald ZH|Wald ZH]] – Tann-Dürnten – [[Bahnhof Rüti ZH|Rüti ZH]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die S26 verkehrt grundsätzlich im Halbstundentakt. Einzelne Verbindungen am frühen Morgen, am späten Abend oder während Bauarbeiten können davon abweichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fahrzeit nach Rüti beträgt nur wenige Minuten. Dort bestehen Anschlüsse an die S5 und S15 in Richtung Wetzikon, Uster, Zürich, Jona, Rapperswil und Pfäffikon SZ. Wald wird ebenfalls in wenigen Minuten erreicht. Die Fahrt nach Winterthur dauert rund eine Stunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die benachbarten Stationen sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Richtung Winterthur: [[Bahnhof Wald ZH|Wald ZH]]&lt;br /&gt;
* Richtung Rüti: [[Bahnhof Rüti ZH|Rüti ZH]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Busverkehr ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Direkt am Bahnhof besteht kein grösserer Bushof. Die nächstgelegenen Bushaltestellen befinden sich im Siedlungsgebiet von Tann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Haltestellen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tann, Nauen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tann, Sonnenberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tann, Härtiplatz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; werden unter anderem durch Linien der [[Verkehrsbetriebe Zürichsee und Oberland]] erschlossen. Die Buslinie 870 verbindet Rüti über Tann, Dürnten, Oberdürnten und Hadlikon mit dem [[Bahnhof Hinwil]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.zvv.ch/content/dam/zvv/service/fahrplanverfahren/tram-und-bus-27-28/870.pdf Linie 870 Rüti–Tann–Dürnten–Hinwil], Zürcher Verkehrsverbund, abgerufen am 4. August 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Fahrten zwischen Bahn und Bus ist je nach Haltestelle ein kurzer Fussweg erforderlich. Ein grosser Teil des lokalen Busverkehrs ist auf den näher beim Ortszentrum gelegenen Härtiplatz ausgerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bahnhof Tann-Dürnten ist der einzige aktive Bahnhof innerhalb der Gemeinde Dürnten. Er verbindet den bevölkerungsreichen Ortsteil Tann mit Rüti, Wald, dem Tösstal und Winterthur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für viele Pendlerinnen und Pendler bildet die S26 einen Zubringer zu den S-Bahn- und Regionalverbindungen in Rüti und Winterthur. Über Rüti ist Zürich mit einmaligem Umsteigen erreichbar. In Winterthur bestehen Anschlüsse an den Fernverkehr sowie an zahlreiche weitere S-Bahn-Linien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Station besitzt auch für den Ausbildungs- und Freizeitverkehr Bedeutung. Von Tann-Dürnten führen Wanderwege in das Tannertobel, entlang der [[Jona (Fluss)|Jona]] und in die Landschaft zwischen Dürnten, Bubikon, Wald und Rüti.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ausbau zum Kreuzungsbahnhof erhöhte die Bedeutung der Station für die gesamte Tösstallinie. Die in Tann-Dürnten stattfindenden Zugkreuzungen ermöglichen den stabilen Halbstundentakt zwischen Bauma und Rüti und verbessern damit die Erschliessung des oberen Tösstals.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgrenzung zum ehemaligen Bahnhof Dürnten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bahnhof Tann-Dürnten darf nicht mit dem früheren Bahnhof Dürnten verwechselt werden. Dieser wurde 1901 mit der [[Uerikon-Bauma-Bahn]] eröffnet und lag auf der Strecke von Uerikon über Hombrechtikon, Wolfhausen, Bubikon, Dürnten und Hinwil nach Bauma.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Uerikon-Bauma-Bahn erfüllte die in sie gesetzten wirtschaftlichen Erwartungen nicht. Der durchgehende Bahnbetrieb endete am 2. Oktober 1948. Der Abschnitt durch Dürnten wurde danach abgebrochen und teilweise durch eine Buslinie ersetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;UeBB&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ehemalige Stationsgebäude von Dürnten blieb erhalten und erinnert ebenso wie Teile des früheren Bahndamms an die stillgelegte Bahnstrecke. Der heutige Bahnhof Tann-Dürnten liegt dagegen an der weiterhin betriebenen Verbindung Winterthur–Wald–Rüti.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Tann ZH]]&lt;br /&gt;
* [[Dürnten]]&lt;br /&gt;
* [[Tösstalbahn]]&lt;br /&gt;
* [[Wald-Rüti-Bahn]]&lt;br /&gt;
* [[Uerikon-Bauma-Bahn]]&lt;br /&gt;
* [[S-Bahn Zürich]]&lt;br /&gt;
* [[Thurbo]]&lt;br /&gt;
* [[Bahnhof Wald ZH]]&lt;br /&gt;
* [[Bahnhof Rüti ZH]]&lt;br /&gt;
* [[Öffentlicher Verkehr im Kanton Zürich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Hans-Peter Bärtschi: &amp;#039;&amp;#039;Industriekultur im Kanton Zürich. Unterwegs zu 222 Schauplätzen des produktiven Schaffens&amp;#039;&amp;#039;. Rotpunktverlag, Zürich 2009, ISBN 978-3-85869-407-2.&lt;br /&gt;
* Hans G. Wägli: &amp;#039;&amp;#039;Schienennetz Schweiz und Bahnprofil Schweiz CH+&amp;#039;&amp;#039;. AS Verlag, Zürich 2010, ISBN 978-3-909111-74-9.&lt;br /&gt;
* Hans Waldburger: &amp;#039;&amp;#039;Die Tösstalbahn&amp;#039;&amp;#039;. Minirex, Luzern.&lt;br /&gt;
* Schweers + Wall: &amp;#039;&amp;#039;Eisenbahnatlas Schweiz&amp;#039;&amp;#039;. Schweers + Wall, Köln 2012, ISBN 978-3-89494-130-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.sbb.ch/de/reiseinformationen/bahnhoefe/bahnhof-finden/bahnhof.3139.tann-duernten.html Bahnhof Tann-Dürnten bei den SBB]&lt;br /&gt;
* [https://www.thurbo.ch/ Offizielle Website von Thurbo]&lt;br /&gt;
* [https://www.zvv.ch/ Zürcher Verkehrsverbund]&lt;br /&gt;
* [https://www.duernten.ch/ Offizielle Website der Gemeinde Dürnten]&lt;br /&gt;
* [https://www.duerntenpedia.ch/ DürntenPedia]&lt;br /&gt;
* [https://www.ig-toesstallinie.ch/ Interessengemeinschaft Tösstallinie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Tann-Dürnten railway station|Bahnhof Tann-Dürnten}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bahnhof im Kanton Zürich|Tann-Dürnten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dürnten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bezirk Hinwil]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:S-Bahn Zürich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tösstalbahn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizerische Bundesbahnen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Thurbo]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1870er Jahren]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nick Frei</name></author>
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