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	<title>Bahnhof Hendschiken - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Helvetia Wiki – Die Enzyklopädie der Schweiz</subtitle>
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		<id>https://helvetia.wiki/de/index.php?title=Bahnhof_Hendschiken&amp;diff=2713&amp;oldid=prev</id>
		<title>Nick Frei: Die Seite wurde neu angelegt: «{| class=&quot;wikitable float-right&quot; style=&quot;float:right; width:320px; margin:0 0 1em 1em;&quot; ! colspan=&quot;2&quot; | Bahnhof Hendschiken |- ! Ort | Hendschiken |- ! Kanton | Aargau |- ! Bezirk | Lenzburg |- ! Typ | Trennungsbahnhof |- ! Betreiber | SBB |- ! Eröffnung | 23. Juni 1874 |- ! Spurweite | 1435 mm |- ! Strecken | Rupperswil–Immensee&lt;br /&gt;Bahnstrecke Brugg–H…»</title>
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		<updated>2026-08-10T17:22:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Seite wurde neu angelegt: «{| class=&amp;quot;wikitable float-right&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; width:320px; margin:0 0 1em 1em;&amp;quot; ! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Bahnhof Hendschiken |- ! Ort | &lt;a href=&quot;/de/index.php?title=Hendschiken&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Hendschiken (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Hendschiken&lt;/a&gt; |- ! Kanton | &lt;a href=&quot;/de/Kanton_Aargau&quot; title=&quot;Kanton Aargau&quot;&gt;Aargau&lt;/a&gt; |- ! Bezirk | &lt;a href=&quot;/de/Bezirk_Lenzburg&quot; title=&quot;Bezirk Lenzburg&quot;&gt;Lenzburg&lt;/a&gt; |- ! Typ | Trennungsbahnhof |- ! Betreiber | &lt;a href=&quot;/de/Schweizerische_Bundesbahnen&quot; title=&quot;Schweizerische Bundesbahnen&quot;&gt;SBB&lt;/a&gt; |- ! Eröffnung | 23. Juni 1874 |- ! Spurweite | 1435 mm |- ! Strecken | &lt;a href=&quot;/de/Aargauische_S%C3%BCdbahn&quot; title=&quot;Aargauische Südbahn&quot;&gt;Rupperswil–Immensee&lt;/a&gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Bahnstrecke Brugg–H…»&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable float-right&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; width:320px; margin:0 0 1em 1em;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Bahnhof Hendschiken&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Ort&lt;br /&gt;
| [[Hendschiken]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Kanton&lt;br /&gt;
| [[Kanton Aargau|Aargau]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Bezirk&lt;br /&gt;
| [[Bezirk Lenzburg|Lenzburg]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Typ&lt;br /&gt;
| Trennungsbahnhof&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Betreiber&lt;br /&gt;
| [[Schweizerische Bundesbahnen|SBB]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Eröffnung&lt;br /&gt;
| 23. Juni 1874&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Spurweite&lt;br /&gt;
| 1435 mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Strecken&lt;br /&gt;
| [[Aargauische Südbahn|Rupperswil–Immensee]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Bahnstrecke Brugg–Hendschiken|Brugg–Hendschiken]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Linien&lt;br /&gt;
| [[S25 (S-Bahn Aargau)|S25]], [[S26 (S-Bahn Aargau)|S26]], [[S42 (S-Bahn Zürich)|S42]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Tarifverbund&lt;br /&gt;
| [[Tarifverbund A-Welle|A-Welle]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Zone&lt;br /&gt;
| 530&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bahnhof Hendschiken&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Bahnhof der [[Schweizerische Bundesbahnen|Schweizerischen Bundesbahnen (SBB)]] in der Gemeinde [[Hendschiken]] im [[Bezirk Lenzburg]] des [[Kanton Aargau|Kantons Aargau]]. Er liegt an der historischen [[Aargauische Südbahn|Aargauischen Südbahn]] und bildet den Verknüpfungspunkt der Strecken von [[Bahnhof Lenzburg|Lenzburg]] beziehungsweise Rupperswil, [[Bahnhof Brugg AG|Brugg AG]] und [[Bahnhof Wohlen AG|Wohlen AG]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bahnhof wird im Personenverkehr von den Linien [[S25 (S-Bahn Aargau)|S25]] und [[S26 (S-Bahn Aargau)|S26]] der [[S-Bahn Aargau]] sowie zeitweise von der [[S42 (S-Bahn Zürich)|S42]] nach [[Zürich Hauptbahnhof|Zürich HB]] bedient. Daneben besitzt der Eisenbahnknoten eine erhebliche Bedeutung für den Güterverkehr, insbesondere auf der Nord-Süd-Verbindung zwischen dem Raum Basel und der Gotthardachse.&amp;lt;ref name=&amp;quot;sbb-netz2026&amp;quot;&amp;gt;[https://www.sbb.ch/content/dam/internet/sbb/downloads/multi/reiseinformationen/bahnverkehrsinformation/pdf-fahrplaene/abfahrtsplakate/2026/liniennetzplaene/LPL_Aargau.pdf SBB: Liniennetzplan S-Bahnen Aargau, Fahrplan 2026], gültig ab 14. Dezember 2025, abgerufen am 10. August 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das historische Aufnahmegebäude stammt aus dem Jahr 1874 und gehört zu den weitgehend erhaltenen Stationsgebäuden aus der Entstehungszeit der Aargauischen Südbahn. Es wurde vom Centralbahn-Architekten Rudolf Fechter entworfen und ist im Bauinventar der Aargauer Denkmalpflege dokumentiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmalpflege&amp;quot;&amp;gt;[https://www.ag.ch/denkmalpflege/suche/detail.aspx?ID=36456 Kanton Aargau, Denkmalpflege: Bahnhofgebäude Hendschiken, INV-HEK921], abgerufen am 10. August 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bahnhof liegt südlich beziehungsweise südöstlich des historischen Dorfkerns von Hendschiken. Zur Zeit seiner Errichtung befand sich die Bahnstation deutlich ausserhalb der damaligen Dorfsiedlung. Erst mit der späteren Entwicklung der Gemeinde entstanden um den Bahnhof Wohnhäuser, Gewerbebetriebe und Industrieanlagen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmalpflege&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das historische Aufnahmegebäude befindet sich an der Industriestrasse 2. Östlich beziehungsweise südöstlich der Station führt die Bahnstrecke in Richtung [[Dottikon-Dintikon]] und Wohlen, während sich die Verbindungen nordwestlich des Bahnhofs in Richtung Lenzburg und Othmarsingen beziehungsweise Brugg aufteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch diese Lage ist Hendschiken sowohl ein lokaler Zugangspunkt zum öffentlichen Verkehr als auch ein betrieblicher Eisenbahnknoten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eröffnung der Aargauischen Südbahn ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entwicklung des Bahnhofs ist eng mit dem Bau der [[Aargauische Südbahn|Aargauischen Südbahn]] verbunden. Diese wurde von der [[Schweizerische Centralbahn|Schweizerischen Centralbahn (SCB)]] und der [[Schweizerische Nordostbahn|Schweizerischen Nordostbahn (NOB)]] gemeinsam geschaffen, um ihre bestehenden Netze mit der entstehenden [[Gotthardbahn]] zu verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;23. Juni 1874&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wurde die Strecke Rupperswil–Lenzburg–Hendschiken–Wohlen eröffnet. Gleichzeitig nahm auch die Station Hendschiken ihren Betrieb auf. Damit erhielt das damals noch stark landwirtschaftlich geprägte Dorf erstmals einen Anschluss an das schweizerische Eisenbahnnetz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bahnstrecke wurde in mehreren Etappen weiter nach Süden verlängert. 1875 erreichte sie [[Muri AG|Muri]], 1881 [[Rotkreuz]] und 1882 schliesslich [[Immensee]], wo der Anschluss an die Gotthardbahn hergestellt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Entwicklung von Hendschiken war die Eisenbahn von erheblicher Bedeutung. In der Folge siedelten sich Gewerbe- und später Industriebetriebe im Umfeld der Station an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verbindung nach Brugg ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1. Juni 1882&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wurde die Zweigstrecke von Hendschiken über [[Othmarsingen]], [[Brunegg]], [[Lupfig]] und [[Birr]] nach Brugg eröffnet. Damit wurde Hendschiken von einer einfachen Zwischenstation zu einem Trennungsbahnhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die neue Verbindung ermöglichte Zügen aus Richtung Brugg den direkten Zugang zur Südbahn in Richtung Wohlen, Muri und Gotthard. Sie gewann insbesondere für den Güterverkehr erhebliche Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Historische Unterlagen über die Strecken und Stationsanlagen der Aargauischen Südbahn, darunter Pläne des Bahnhofs Hendschiken aus dem Jahr 1874, werden heute im Archiv von [[SBB Historic]] aufbewahrt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;sbbhistoric&amp;quot;&amp;gt;[https://www.sbbarchiv.ch/detail.aspx?ID=200502 SBB Historic: Hendschiken, 1874, Dossier der Schweizerischen Centralbahn], abgerufen am 10. August 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Übergang an die SBB ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Verstaatlichung der grossen privaten Bahngesellschaften gingen die Strecken der Aargauischen Südbahn Anfang des 20. Jahrhunderts in das Netz der neu gegründeten [[Schweizerische Bundesbahnen|Schweizerischen Bundesbahnen]] über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1902 gehört auch der Bahnhof Hendschiken zum SBB-Netz. Seine Funktion als Verzweigungspunkt blieb bestehen und gewann durch die zunehmende Bedeutung des Gotthardverkehrs zusätzlich an Gewicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Verlauf des 20. Jahrhunderts wurden die Anlagen mehrfach den Anforderungen des modernen Bahnbetriebs angepasst. Dazu gehörten Elektrifizierung, Änderungen der Gleisanlagen, neue Sicherungsanlagen sowie der Umbau der Perrons und Zugänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufnahmegebäude ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das historische Aufnahmegebäude wurde &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1874&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; errichtet. Entworfen wurde es von &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rudolf Fechter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, einem Architekten der Schweizerischen Centralbahn.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmalpflege&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fechter griff für Hendschiken auf ein Normschema der Centralbahn für mittelgrosse Landstationen zurück. Das zweigeschossige Gebäude besitzt ein flach geneigtes Satteldach und fünf Fensterachsen auf den Längsseiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Architektonisch ist das Gebäude dem Spätklassizismus zuzuordnen. Charakteristisch sind unter anderem:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die gegliederten Fassaden mit Ecklisenen;&lt;br /&gt;
* Sandsteineinfassungen an Fenstern und Türen;&lt;br /&gt;
* horizontale Gurtgesimse;&lt;br /&gt;
* runde Lüftungsöffnungen in den Giebelfeldern;&lt;br /&gt;
* die reich gestaltete Dachuntersicht mit Elementen des Schweizer Holzstils.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Einschätzung der Aargauer Denkmalpflege ist das äussere Erscheinungsbild des Gebäudes weitgehend im ursprünglichen Zustand erhalten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmalpflege&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum historischen Ensemble gehört auch das von hölzernen Stützen getragene Perrondach. Ebenfalls aus der Entstehungszeit stammt ein kleines freistehendes ehemaliges Abtrittgebäude. Ein Güterschuppen kam dagegen erst um 1940 hinzu.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmalpflege&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ensemble vermittelt damit noch heute einen Eindruck davon, wie eine mittelgrosse Landstation der Schweizerischen Centralbahn beziehungsweise der Aargauischen Südbahn im späten 19. Jahrhundert gestaltet war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gleisanlagen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hendschiken liegt an zwei normalspurigen Strecken des SBB-Netzes. Die Hauptachse führt von Lenzburg über Hendschiken und Wohlen in Richtung Rotkreuz und Immensee. Die zweite Strecke verbindet Hendschiken über Othmarsingen mit Brugg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Richtung&lt;br /&gt;
! Nächster wichtiger Bahnhof&lt;br /&gt;
! Bedeutung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Nordwest&lt;br /&gt;
| [[Bahnhof Lenzburg|Lenzburg]]&lt;br /&gt;
| Verbindung nach Aarau und Olten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Nord&lt;br /&gt;
| [[Bahnhof Othmarsingen|Othmarsingen]] / [[Bahnhof Brugg AG|Brugg AG]]&lt;br /&gt;
| Verbindung in Richtung Brugg und Basel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Südost&lt;br /&gt;
| [[Bahnhof Wohlen AG|Wohlen AG]]&lt;br /&gt;
| Verbindung nach Muri und Rotkreuz&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Strecken sind normalspurig und elektrifiziert. Neben den für haltende Personenzüge genutzten Gleisen bestehen Anlagen zur Abwicklung und Führung des umfangreichen Durchgangsverkehrs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verzweigung der Strecken macht den Bahnhof betrieblich deutlich bedeutender, als es die Grösse der Gemeinde vermuten lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Personenverkehr ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Fahrplanjahr 2026 wird Hendschiken von drei S-Bahn-Linien bedient.&amp;lt;ref name=&amp;quot;sbb-netz2026&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Linie&lt;br /&gt;
! Laufweg&lt;br /&gt;
! Angebot in Hendschiken&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[S25 (S-Bahn Aargau)|S25]]&lt;br /&gt;
| [[Bahnhof Brugg AG|Brugg AG]] – Othmarsingen – Hendschiken – Wohlen – [[Muri AG]]&lt;br /&gt;
| regelmässiger Regionalverkehr&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[S26 (S-Bahn Aargau)|S26]]&lt;br /&gt;
| [[Olten]] – [[Aarau]] – [[Lenzburg]] – Hendschiken – Wohlen – [[Rotkreuz]]&lt;br /&gt;
| wichtigste Grunderschliessung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[S42 (S-Bahn Zürich)|S42]]&lt;br /&gt;
| [[Zürich Hauptbahnhof|Zürich HB]] – Dietikon – Mellingen Heitersberg – Othmarsingen – Hendschiken – Wohlen – Muri AG&lt;br /&gt;
| verkehrt zeitweise, insbesondere zu nachfragestarken Zeiten&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== S25 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;S25&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; verbindet Muri über Wohlen, Hendschiken und Othmarsingen mit Brugg. Sie schafft damit eine direkte Verbindung aus dem [[Freiamt (Aargau)|Freiamt]] zum wichtigen Bahnknoten Brugg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Hendschiken ist die S25 insbesondere deshalb von Bedeutung, weil sie die 1882 eröffnete Verbindung Hendschiken–Brugg im regelmässigen Personenverkehr nutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== S26 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;S26&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bildet die wichtigste regionale Bahnverbindung des Bahnhofs. Sie verkehrt auf der Achse Lenzburg–Hendschiken–Wohlen–Muri–Rotkreuz und stellt in Lenzburg Anschlüsse in Richtung Aarau, Zürich und Bern her.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Grundangebot verkehren zwischen Lenzburg und Rotkreuz zwei Züge pro Stunde. Ein Teil der Verbindungen wird über Lenzburg hinaus in Richtung Aarau und Olten geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dadurch besitzt Hendschiken sowohl Anschlüsse an das Zentrum des Kantons Aargau als auch an das Freiamt und den [[Kanton Zug]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== S42 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;S42&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; stellt eine direkte Verbindung von Muri und Wohlen über Hendschiken, Othmarsingen, [[Bahnhof Mellingen Heitersberg|Mellingen Heitersberg]] und [[Dietikon]] zum Zürcher Hauptbahnhof her.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie verkehrt nicht während des gesamten Tages, sondern ergänzt das Grundangebot zeitweise. Im Liniennetzplan der S-Bahnen Aargau für 2026 ist sie als zeitweise verkehrende S-Bahn ausgewiesen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;sbb-netz2026&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die S42 ist insbesondere für Pendlerinnen und Pendler von Bedeutung, da sie eine direkte Fahrt von Hendschiken in den Raum Zürich ermöglicht, ohne dass in Lenzburg oder Othmarsingen umgestiegen werden muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Güterverkehr ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine besondere Bedeutung besitzt Hendschiken im &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Güterverkehr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Die Strecke Brugg–Hendschiken–Wohlen–Muri–Rotkreuz ist Teil einer wichtigen Nord-Süd-Verbindung für Güterzüge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Züge aus Richtung Basel und dem schweizerischen Mittelland können über Brugg und Hendschiken zur Gotthardachse gelangen. Dadurch lässt sich der dicht befahrene Raum Zürich umfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Güterverkehr ist entsprechend deutlich stärker, als dies bei einem Bahnhof einer Gemeinde der Grösse Hendschikens normalerweise zu erwarten wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Hendschiken wies in einer Publikation über den Bahnübergang beim Bahnhof darauf hin, dass zeitweise rund 250 Personen- und Güterzüge pro Tag den Übergang passierten. Einzelne Güterzüge erreichten dabei Längen von bis zu rund 800 Metern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gemeinde-barriere&amp;quot;&amp;gt;[https://hendschiken.ch/files/get-file/1110 Gemeinde Hendschiken: Die schweizweit bekannteste Bahnschranke – mehr geschlossen als offen!], abgerufen am 10. August 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bahnübergang ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unmittelbar beim Bahnhof befindet sich ein niveaugleicher Strassenübergang. Wegen des intensiven Personen- und insbesondere Güterverkehrs sind die Barrieren häufig geschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bahnübergang entwickelte sich deshalb über viele Jahre zu einem bedeutenden lokalen Verkehrsthema. Die Gemeinde bezeichnete die Anlage in einer eigenen Publikation als eine der bekanntesten Bahnschranken der Schweiz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gemeinde-barriere&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange Güterzüge sowie unmittelbar aufeinanderfolgende Zugfahrten können zu vergleichsweise langen Schliesszeiten führen. Für den Strassen-, Fuss- und Veloverkehr stellt die Bahnlinie damit zugleich eine wichtige räumliche Trennung innerhalb des Gemeindegebiets dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Modernisierung der Bahnhofumgebung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bahnhofanlagen wurden im Laufe der Zeit mehrfach angepasst. Anfang der 2000er-Jahre entstanden unter anderem neue Parkmöglichkeiten auf der Dorfseite sowie verbesserte Abstellanlagen für Velos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 12. Februar 2005 wurde die neu gestaltete Bahnhofsumgebung mit einem Einweihungsfest eröffnet. Zur Anlage gehörten unter anderem neue Parkplätze und gedeckte Veloabstellplätze.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dorfpost2005&amp;quot;&amp;gt;[https://hendschiken.ch/files/get-file/92 Gemeinde Hendschiken: Dorfpost, Bericht «Einweihungsfest Bahnhof», 2005], abgerufen am 10. August 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute bietet die SBB am Bahnhof &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;P+Rail&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sowie gedeckte Veloabstellplätze an. Nach Angaben der SBB stehen 16 P+Rail-Parkplätze und 90 gedeckte Veloparkplätze zur Verfügung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;sbb-bahnhof&amp;quot;&amp;gt;[https://www.sbb.ch/de/reiseinformationen/bahnhoefe/bahnhof-finden/bahnhof.2211.hendschiken.html SBB: Bahnhof Hendschiken], abgerufen am 10. August 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tarif ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bahnhof liegt im Gebiet des [[Tarifverbund A-Welle|Tarifverbunds A-Welle]]. Hendschiken gehört zur Tarifzone &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;530&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;awelle2026&amp;quot;&amp;gt;[https://www.a-welle.ch/fileadmin/seiteninhalt/dokumente/2026/FPL_25-26/T651.20_barrierefrei_20251214_VF.pdf Tarifverbund A-Welle: Tarif T651.20, Fahrplanjahr 2026], gültig ab 14. Dezember 2025, abgerufen am 10. August 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben Fahrausweisen des Tarifverbunds können für entsprechende Fahrten auch nationale Fahrausweise des öffentlichen Verkehrs verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die S42 besteht eine direkte Verbindung in das Gebiet des [[Zürcher Verkehrsverbund]]s (ZVV).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung für Hendschiken ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eröffnung des Bahnhofs veränderte die Entwicklung Hendschikens nachhaltig. Die Station war 1874 ausserhalb des eigentlichen Dorfes angelegt worden. Mit der Zeit entstanden in ihrer Umgebung Gewerbe-, Industrie- und Wohnbauten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmalpflege&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bahnhof bildet heute einen wichtigen Anschluss der Gemeinde an die regionalen Zentren Lenzburg, Wohlen und Brugg. Über die S26 bestehen zudem Verbindungen in Richtung Aarau, Olten und Rotkreuz, während die S42 zu bestimmten Zeiten direkte Fahrten nach Zürich ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine überörtliche Bedeutung entsteht jedoch vor allem durch die Kombination von Personen- und Güterverkehr sowie die Funktion als Verzweigungspunkt zweier historischer Strecken der Aargauischen Südbahn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung für die Aargauische Südbahn ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hendschiken nimmt innerhalb der Aargauischen Südbahn eine besondere Stellung ein. Während zahlreiche Stationen lediglich entlang der Nord-Süd-Strecke liegen, verbindet der Bahnhof zwei unterschiedliche Zulaufstrecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über Lenzburg besteht die Verbindung nach Rupperswil und Aarau. Über Othmarsingen führt eine zweite Achse nach Brugg und weiter in Richtung Basel. Beide treffen in Hendschiken auf die Strecke nach Wohlen, Muri und Rotkreuz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Struktur stammt im Wesentlichen noch aus dem Ausbau der Aargauischen Südbahn im 19. Jahrhundert. Sie ist bis heute für die Organisation des Personen- und Güterverkehrs von Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historisches Ensemble ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben seiner verkehrlichen Funktion besitzt der Bahnhof auch baugeschichtliche Bedeutung. Das Aufnahmegebäude zählt zu den noch vergleichsweise gut erhaltenen Beispielen der von Rudolf Fechter für die Aargauische Südbahn entworfenen Stationsbauten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aargauer Denkmalpflege hebt insbesondere die weitgehend erhaltene Fassadengestaltung, die sorgfältigen Sandsteindetails und die dekorative Dachkonstruktion hervor. Auch das historische hölzerne Perrondach ist erhalten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmalpflege&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnliche Stationsgebäude entstanden entlang der Südbahn unter anderem in Boswil-Bünzen, Oberrüti und Sins. Die einzelnen Bauten wurden allerdings in unterschiedlichen Bauweisen und Materialien ausgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit dokumentiert der Bahnhof Hendschiken neben der Entwicklung des Eisenbahnverkehrs auch die Architektur kleinerer Schweizer Bahnhöfe in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Hendschiken]]&lt;br /&gt;
* [[Aargauische Südbahn]]&lt;br /&gt;
* [[Bahnstrecke Brugg–Hendschiken]]&lt;br /&gt;
* [[S-Bahn Aargau]]&lt;br /&gt;
* [[S25 (S-Bahn Aargau)]]&lt;br /&gt;
* [[S26 (S-Bahn Aargau)]]&lt;br /&gt;
* [[S42 (S-Bahn Zürich)]]&lt;br /&gt;
* [[Bahnhof Lenzburg]]&lt;br /&gt;
* [[Bahnhof Othmarsingen]]&lt;br /&gt;
* [[Bahnhof Wohlen AG]]&lt;br /&gt;
* [[Bahnhof Brugg AG]]&lt;br /&gt;
* [[Schweizerische Bundesbahnen]]&lt;br /&gt;
* [[Tarifverbund A-Welle]]&lt;br /&gt;
* [[Öffentlicher Verkehr im Kanton Aargau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.sbb.ch/de/reiseinformationen/bahnhoefe/bahnhof-finden/bahnhof.2211.hendschiken.html SBB: Bahnhof Hendschiken]&lt;br /&gt;
* [https://www.ag.ch/denkmalpflege/suche/detail.aspx?ID=36456 Kanton Aargau: Bauinventar Bahnhofgebäude Hendschiken]&lt;br /&gt;
* [https://www.sbbarchiv.ch/detail.aspx?ID=200502 SBB Historic: Historische Unterlagen zum Bahnhof Hendschiken]&lt;br /&gt;
* [https://www.hendschiken.ch/ Gemeinde Hendschiken]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Hendschiken railway station}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bahnhof im Kanton Aargau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bahnhof in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hendschiken]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizerische Bundesbahnen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:S-Bahn Aargau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aargauische Südbahn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1870er Jahren]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nick Frei</name></author>
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