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	<title>Bahnhof Gibswil - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Helvetia Wiki – Die Enzyklopädie der Schweiz</subtitle>
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		<title>Nick Frei: Die Seite wurde neu angelegt: «{| class=&quot;wikitable float-right&quot; style=&quot;float:right; width:320px; margin:0 0 1em 1em;&quot; |- ! colspan=&quot;2&quot; | Bahnhof Gibswil |- | Ort | Gibswil |- | Gemeinde | Fischenthal |- | Bezirk | Hinwil |- | Kanton | Zürich |- | Betriebsform | Haltestelle |- | Bauform | Durchgangsstation |- | Eröffnung | 15. Oktober 1876 |- | Bahnsteiggleise | 1 |- | Bahnsteig | 1 Seitenperron |- | Perronlänge | rund 170 m |- | Perronhöhe | 55 cm |- | Spurw…»</title>
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		<updated>2026-08-03T18:29:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Seite wurde neu angelegt: «{| class=&amp;quot;wikitable float-right&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; width:320px; margin:0 0 1em 1em;&amp;quot; |- ! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Bahnhof Gibswil |- | Ort | &lt;a href=&quot;/de/index.php?title=Gibswil&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Gibswil (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Gibswil&lt;/a&gt; |- | Gemeinde | &lt;a href=&quot;/de/Fischenthal&quot; title=&quot;Fischenthal&quot;&gt;Fischenthal&lt;/a&gt; |- | Bezirk | &lt;a href=&quot;/de/Bezirk_Hinwil&quot; title=&quot;Bezirk Hinwil&quot;&gt;Hinwil&lt;/a&gt; |- | Kanton | Zürich |- | Betriebsform | Haltestelle |- | Bauform | Durchgangsstation |- | Eröffnung | 15. Oktober 1876 |- | Bahnsteiggleise | 1 |- | Bahnsteig | 1 Seitenperron |- | Perronlänge | rund 170 m |- | Perronhöhe | 55 cm |- | Spurw…»&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable float-right&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; width:320px; margin:0 0 1em 1em;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Bahnhof Gibswil&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ort&lt;br /&gt;
| [[Gibswil]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde&lt;br /&gt;
| [[Fischenthal]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bezirk&lt;br /&gt;
| [[Bezirk Hinwil|Hinwil]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kanton&lt;br /&gt;
| Zürich&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Betriebsform&lt;br /&gt;
| Haltestelle&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bauform&lt;br /&gt;
| Durchgangsstation&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Eröffnung&lt;br /&gt;
| 15. Oktober 1876&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bahnsteiggleise&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bahnsteig&lt;br /&gt;
| 1 Seitenperron&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Perronlänge&lt;br /&gt;
| rund 170 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Perronhöhe&lt;br /&gt;
| 55 cm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Spurweite&lt;br /&gt;
| 1435 mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Stromsystem&lt;br /&gt;
| 15 kV, 16,7 Hz Wechselstrom&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Höhe&lt;br /&gt;
| 756 m ü. M.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Abkürzung&lt;br /&gt;
| GIB&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| IBNR&lt;br /&gt;
| 8503137&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bahnstrecke&lt;br /&gt;
| [[Tösstalbahn]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Tarifverbund&lt;br /&gt;
| [[Zürcher Verkehrsverbund]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Tarifzone&lt;br /&gt;
| 173&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Eigentümerin&lt;br /&gt;
| [[Schweizerische Bundesbahnen|SBB]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zugbetreiberin&lt;br /&gt;
| [[Thurbo]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Personenverkehr&lt;br /&gt;
| [[S-Bahn Zürich]], Linie S26&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Anschlussverkehr&lt;br /&gt;
| Buslinie 854&amp;lt;br&amp;gt;Nachtbuslinie N85&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Adresse&lt;br /&gt;
| Tösstalstrasse 461&amp;lt;br&amp;gt;8498 Gibswil&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Website&lt;br /&gt;
| [https://www.sbb.ch/de/reiseinformationen/bahnhoefe/bahnhof-finden/bahnhof.3137.gibswil.html sbb.ch]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bahnhof Gibswil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Eisenbahnstation in der Ortschaft [[Gibswil]] in der politischen Gemeinde [[Fischenthal]] im [[Bezirk Hinwil]] des [[Kanton Zürich|Kantons Zürich]]. Er liegt an der [[Tösstalbahn]] zwischen den Bahnhöfen [[Bahnhof Fischenthal|Fischenthal]] und [[Bahnhof Wald ZH|Wald]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Station wird durch die Linie S26 der [[S-Bahn Zürich]] bedient. Diese verbindet Gibswil im Halbstundentakt mit Winterthur, Bauma, Wald, Rüti und Rapperswil. Der unmittelbar neben dem Bahnhof gelegene Busanschluss erschliesst weitere Ortschaften des oberen Tösstals und des Zürcher Oberlands.&amp;lt;ref name=&amp;quot;zvvGibswil&amp;quot;&amp;gt;[https://online.fahrplaninfo.zvv.ch/frame_hst3.php?%24hstName=Gibswil&amp;amp;hstNr=10980&amp;amp;lang=de Haltestellenfahrplan Gibswil], Zürcher Verkehrsverbund, Jahresfahrplan vom 14. Dezember 2025 bis zum 12. Dezember 2026, abgerufen am 3. August 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bahnhof wurde am 15. Oktober 1876 zusammen mit dem Abschnitt Bauma–Wald der Tösstalbahn eröffnet. Er befindet sich auf rund 756 Metern über Meer und gehört damit zu den höchstgelegenen regelmässig bedienten SBB-Stationen im Kanton Zürich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute besteht die Personenanlage aus einem durchgehenden Streckengleis mit einem Seitenperron. Das historische Stationsgebäude ist erhalten und wird nicht mehr für den Bahnbetrieb benötigt. In einem Teil des Gebäudes befindet sich eine therapeutische Praxis.&amp;lt;ref name=&amp;quot;sbbBahnhof&amp;quot;&amp;gt;[https://www.sbb.ch/de/reiseinformationen/bahnhoefe/bahnhof-finden/bahnhof.3137.gibswil.html Bahnhof Gibswil], Schweizerische Bundesbahnen, abgerufen am 3. August 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bahnhof liegt am nordöstlichen Rand der Siedlung Gibswil unmittelbar an der Tösstalstrasse. Das Gebiet gehört zur Gemeinde Fischenthal, die aus den drei grösseren Ortsteilen Steg, Fischenthal und Gibswil sowie zahlreichen Weilern und Einzelhöfen besteht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gemeindePortraet&amp;quot;&amp;gt;[https://www.fischenthal.ch/gemeinde/portraet/ Porträt der Gemeinde Fischenthal], Gemeinde Fischenthal, abgerufen am 3. August 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl die Bahnlinie als Tösstalbahn bezeichnet wird, befindet sich Gibswil landschaftlich bereits im Übergangsgebiet zwischen dem oberen Tösstal und dem Jonatal. Südöstlich fällt das Gelände über Wald und Rüti in Richtung Zürichsee ab. Nordwestlich führt die Strecke über Fischenthal und Steg zurück in das eigentliche Tal der Töss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Stationsareal liegt zwischen der Tösstalstrasse und dem bewaldeten Hang östlich der Bahnlinie. Westlich und südlich schliessen sich Wohnhäuser, Gewerbebetriebe und landwirtschaftliche Flächen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Zentrum der Ortschaft Gibswil erstreckt sich entlang der Kantonsstrasse. In der näheren Umgebung des Bahnhofs befinden sich unter anderem:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wohn- und Gewerbebauten;&lt;br /&gt;
* eine Postautohaltestelle;&lt;br /&gt;
* eine kommunale Sammelstelle;&lt;br /&gt;
* Park- und Veloabstellplätze;&lt;br /&gt;
* Wanderwege in Richtung Bachtel und Hörnli;&lt;br /&gt;
* Zugänge zur regionalen Loipe und zu weiteren Freizeitanlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Fischenthal bezeichnet sich wegen ihrer Lage auf ungefähr 750 Metern als Wohnort der «höchsten Zürcher». Mit dem Schnebelhorn liegt auch die höchste Erhebung des Kantons Zürich innerhalb des Gemeindegebiets.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gemeindePortraet&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bahnhofanlage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Personenanlage ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bahnhof besitzt ein einziges durchgehendes Gleis mit einem Seitenperron. Die Züge beider Fahrtrichtungen halten an derselben Perronkante.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da keine Weichen und kein zweites durchgehendes Gleis mehr vorhanden sind, können sich Züge in Gibswil nicht kreuzen. Betrieblich handelt es sich deshalb heute um eine Haltestelle und nicht mehr um einen Bahnhof im engeren eisenbahntechnischen Sinn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Perron besitzt eine Länge von rund 170 Metern. Er ist 55 Zentimeter hoch und ermöglicht bei den auf der S26 eingesetzten Niederflurfahrzeugen einen weitgehend niveaugleichen Einstieg.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ausbauToesstallinie&amp;quot;&amp;gt;[https://www.ig-toesstallinie.ch/wp-content/uploads/2021/05/ZUGnummer49-mit-Links.pdf Ausbau der Tösstallinie und neue Haltestellen], IG Tösstallinie, Mai 2021, S. 3–4, abgerufen am 3. August 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Ausstattung gehören:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ein gedeckter Wartebereich;&lt;br /&gt;
* Sitzgelegenheiten;&lt;br /&gt;
* ein Billettautomat;&lt;br /&gt;
* digitale Fahrgastinformationen;&lt;br /&gt;
* Lautsprecheranlagen;&lt;br /&gt;
* Beleuchtung;&lt;br /&gt;
* taktile Markierungen;&lt;br /&gt;
* ein stufenfreier Zugang vom Bahnhofplatz;&lt;br /&gt;
* Velo- und Autoabstellplätze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Perron liegt auf der Seite des Aufnahmegebäudes. Reisende müssen deshalb kein Gleis überqueren, um zu den Zügen zu gelangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühere Gleisanlagen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bahnhof besass ursprünglich neben dem Hauptgleis weitere Gleise für Zugskreuzungen, Güterumschlag und Rangierbewegungen. Dazu gehörten ein Ausweichgleis, Ladegleise und Anlagen beim Güterschuppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zusätzlichen Gleise ermöglichten früher Zugskreuzungen auf dem steilen Abschnitt zwischen Wald und Fischenthal. Gleichzeitig dienten sie der Verladung landwirtschaftlicher Erzeugnisse, von Holz und von Waren für örtliche Gewerbe- und Industriebetriebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Rückgang des regionalen Güterverkehrs und der Modernisierung der Sicherungsanlagen wurden die Nebengleise schrittweise entfernt. Die Station wurde auf ein einziges Streckengleis zurückgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zugskreuzungen der S26 finden heute an anderen Stationen der Tösstalbahn statt. Dazu gehören insbesondere Wald, Fischenthal, Steg, Bauma und die im Rahmen späterer Ausbauten erweiterten Kreuzungsstationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufnahmegebäude ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das historische Aufnahmegebäude steht unmittelbar an der Tösstalstrasse. Es entstand für die Eröffnung der Bahnstrecke im Jahr 1876.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gibswil erhielt wie Fischenthal und Steg ein vergleichsweise grosses Stationsgebäude. Diese Ausführung ging auf den bedeutenden Geldgeber der Tösstalbahn, Johannes Schoch, zurück. Der aus Fischenthal stammende und in Italien tätige Industrielle unterstützte die Bahngesellschaft finanziell, stellte dafür aber verschiedene Bedingungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu seinen Forderungen gehörte, dass die Bahnstrecke die Gemeinde Fischenthal auf ihrer gesamten Länge durchqueren und sowohl Steg als auch Fischenthal und Gibswil einen eigenen Bahnhof erhalten sollten. Die drei Stationsgebäude mussten grösser ausgeführt werden als jene der kleineren Zwischenstationen zwischen Winterthur und Bauma.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schoch&amp;quot;&amp;gt;[https://dvzo.ch/wp-content/uploads/2025/01/DVZO_Dampfexpress_24_GzD.pdf Johannes «Schang» Schoch und die Tösstalbahn], in: &amp;#039;&amp;#039;Dampfexpress 2024&amp;#039;&amp;#039;, Dampfbahn-Verein Zürcher Oberland, S. 23, abgerufen am 3. August 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude enthielt ursprünglich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* einen Wartsaal;&lt;br /&gt;
* einen Billettschalter;&lt;br /&gt;
* Diensträume;&lt;br /&gt;
* Räume für Gepäck und Güter;&lt;br /&gt;
* eine Dienstwohnung für das Bahnhofspersonal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Aufhebung der personellen Besetzung verlor das Gebäude seine ursprüngliche Funktion. Es blieb jedoch erhalten und wurde für andere Nutzungen angepasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute befindet sich unter anderem die «Praxis im Bahnhof» im Gebäude. Die Anschrift lautet Tösstalstrasse 461, 8498 Gibswil.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gemeindeGewerbe&amp;quot;&amp;gt;[https://www.fischenthal.ch/gemeinde/gewerbe/ Gewerbeverzeichnis], Gemeinde Fischenthal, abgerufen am 3. August 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstattung und kombinierte Mobilität ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Angaben der SBB stehen am Bahnhof 15 gedeckte Abstellplätze für Velos zur Verfügung. Die P+Rail-Anlage besitzt elf reguläre Parkplätze und einen Parkplatz für Menschen mit Behinderung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;sbbBahnhof&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein bedienter Billettschalter, Schliessfächer und grössere Verkaufseinrichtungen bestehen nicht. Billette können am Automaten oder über die digitalen Verkaufskanäle des Zürcher Verkehrsverbunds und der SBB gekauft werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Bahnhofareal befindet sich ausserdem eine kommunale Sammelstelle für Altglas, Aluminium, Weissblech, Kleinmetall, Textilien und Schuhe.&amp;lt;ref name=&amp;quot;sammelstelle&amp;quot;&amp;gt;[https://www.fischenthal.ch/bauen-planen-infrastruktur-entsorgung/entsorgung-und-abfall/ Entsorgung und Abfall], Gemeinde Fischenthal, abgerufen am 3. August 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kombination aus Bahn, Bus, Velo- und Autoabstellplätzen macht Gibswil zu einem kleinen regionalen Umsteigepunkt. Sein Einzugsgebiet umfasst neben dem Dorf auch abgelegene Weiler, Einzelhöfe und Freizeitgebiete an den Hängen des Bachtels und des oberen Tösstals.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bahnverkehr ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== S-Bahn Zürich ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahresfahrplan 2026 wird Gibswil durch die Linie S26 der S-Bahn Zürich bedient:&amp;lt;ref name=&amp;quot;zvvS26&amp;quot;&amp;gt;[https://online.fahrplaninfo.zvv.ch/frame_linie3.php?lang=de&amp;amp;sel_gk=112&amp;amp;sel_linie=zs_%7C2026%7CS26 S26 Winterthur–Bauma–Rüti–Rapperswil], Zürcher Verkehrsverbund, Jahresfahrplan 2026, abgerufen am 3. August 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;S26:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Winterthur – Winterthur Grüze – Winterthur Seen – Sennhof-Kyburg – Kollbrunn – Rikon – Rämismühle-Zell – Turbenthal – Wila – Saland – Bauma – Steg im Tösstal – Fischenthal – Gibswil – Wald – Tann-Dürnten – Rüti ZH – Rapperswil SG.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Züge verkehren grundsätzlich im Halbstundentakt. Die Linie wird von [[Thurbo]] betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In nordwestlicher Richtung bestehen direkte Verbindungen nach:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Fischenthal;&lt;br /&gt;
* Steg im Tösstal;&lt;br /&gt;
* Bauma;&lt;br /&gt;
* Wila;&lt;br /&gt;
* Turbenthal;&lt;br /&gt;
* Kollbrunn;&lt;br /&gt;
* Winterthur Seen;&lt;br /&gt;
* Winterthur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In südöstlicher Richtung verbindet die S26 Gibswil mit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wald;&lt;br /&gt;
* Tann-Dürnten;&lt;br /&gt;
* Rüti;&lt;br /&gt;
* Jona;&lt;br /&gt;
* Rapperswil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fahrzeit nach Wald beträgt nur wenige Minuten. Rüti wird in ungefähr einer Viertelstunde erreicht. Nach Bauma dauert die Fahrt rund 20 Minuten, nach Winterthur ungefähr eine Stunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Rüti und Rapperswil bestehen Anschlüsse in Richtung Zürich, Uster, Pfäffikon SZ, Ziegelbrücke und St. Gallen. In Winterthur kann auf zahlreiche Fernverkehrs- und S-Bahn-Linien umgestiegen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung des Angebots ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der Einführung der S-Bahn Zürich verkehrten Regionalzüge zwischen Winterthur, Bauma, Wald und Rüti. Der Fahrplan war teilweise unregelmässig und wies längere Taktlücken auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Eröffnung der S-Bahn Zürich am 27. Mai 1990 wurde die Tösstalbahn als Linie S26 in das neue Netz integriert. Die Linie verband Winterthur über Bauma und Wald mit Rüti.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Halbstundentakt wurde schrittweise ausgebaut. Seit Dezember 2019 verfügen Steg, Fischenthal und Gibswil während eines grossen Teils des Tages über zwei Verbindungen pro Stunde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gemeindePortraet&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später wurde die S26 über Rüti hinaus nach Rapperswil verlängert. Dadurch erhielt Gibswil direkte Verbindungen zum regionalen Zentrum am oberen Zürichsee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Busverkehr ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bushaltestelle &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gibswil, Bahnhof&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; liegt unmittelbar beim Stationsgebäude. Sie wird im Jahresfahrplan 2026 durch die Buslinie 854 und die Nachtbuslinie N85 bedient.&amp;lt;ref name=&amp;quot;zvvGibswil&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Linie&lt;br /&gt;
! Streckenführung beziehungsweise Funktion&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 854&lt;br /&gt;
| Rüti ZH – Wald – Gibswil – Fischenthal – Steg im Tösstal – Bauma&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| N85&lt;br /&gt;
| Nachtverbindung Gibswil – Fischenthal – Steg im Tösstal&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Linie 854 verkehrt weitgehend parallel zur Bahnlinie. Sie erschliesst jedoch zusätzliche Haltestellen innerhalb der Siedlungen und entlang der Tösstalstrasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bus übernimmt mehrere Funktionen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* lokale Feinerschliessung;&lt;br /&gt;
* Verbindung zu Quartieren ausserhalb der Gehdistanz des Bahnhofs;&lt;br /&gt;
* Ergänzung des Bahnangebots;&lt;br /&gt;
* Ersatzverkehr bei Streckenunterbrüchen;&lt;br /&gt;
* Erschliessung von Orten zwischen den Bahnstationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachtbuslinie N85 verkehrt in den Nächten vor Samstagen und Sonntagen. Sie stellt nach dem Ende des regulären Bahnverkehrs eine Verbindung zwischen Gibswil, Fischenthal und Steg her.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Planung der Tösstalbahn ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Mitte des 19. Jahrhunderts war das Tösstal ein bedeutendes Zentrum der Textilindustrie. Die Fabriken benötigten leistungsfähige Verkehrsverbindungen für Kohle, Baumwolle, Maschinen und Fertigwaren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1865 wurde in Turbenthal ein Komitee für den Bau einer Tösstalbahn gegründet. Zu den wichtigen Förderern gehörten der Winterthurer Politiker Johann Jakob Sulzer, der Unternehmer Adolf Guyer-Zeller und Vertreter der Tösstaler Gemeinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ursprünglich geplante Strecke sollte Winterthur mit Bauma verbinden. Die Fortsetzung durch das obere Tösstal nach Wald war zunächst finanziell und politisch nicht gesichert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine entscheidende Rolle spielte Johannes Schoch. Der in Fischenthal geborene Industrielle hatte in Norditalien ein Vermögen erworben und beteiligte sich mit beträchtlichen Mitteln am Eisenbahnprojekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schoch verlangte, dass die Strecke von Bauma nach Wald über Steg, Fischenthal und Gibswil geführt werde. Damit setzte er sich gegen alternative Linienführungen durch, die das Gebiet der heutigen Gemeinde Fischenthal nur teilweise oder gar nicht erschlossen hätten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schoch&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eröffnung 1876 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste Abschnitt der Tösstalbahn zwischen Winterthur Grüze und Bauma wurde am 4. Mai 1875 eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fortsetzung von Bauma über Steg, Fischenthal und Gibswil nach Wald folgte am 15. Oktober 1876. Die Betriebslänge dieses Abschnitts betrug rund 14,4 Kilometer.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bahnfest1997&amp;quot;&amp;gt;[https://www.ig-toesstallinie.ch/wp-content/uploads/2018/04/bahnfest-toesstaler1997.pdf Tösstalbahn – Betriebseröffnungen und Geschichte], Festschrift zum Tösstaler-Bahnfest 1997, abgerufen am 3. August 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Eröffnung nahm auch der Bahnhof Gibswil seinen Betrieb auf. Die neue Verbindung erleichterte der Bevölkerung den Zugang zu Wald, Bauma und Winterthur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig verbesserten sich die Transportbedingungen für:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Textilprodukte;&lt;br /&gt;
* Holz;&lt;br /&gt;
* Vieh;&lt;br /&gt;
* landwirtschaftliche Erzeugnisse;&lt;br /&gt;
* Kohle und Brennstoffe;&lt;br /&gt;
* Maschinen;&lt;br /&gt;
* Baustoffe;&lt;br /&gt;
* Post- und Stückgut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bahnhof trug zur wirtschaftlichen Entwicklung des Dorfes bei. In seiner Umgebung entstanden Gewerbebetriebe, Wohnhäuser und Einrichtungen für den Güterverkehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verbindung nach Rüti ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Strecke von Wald nach Rüti wurde von der eigenständigen Wald-Rüti-Bahn gebaut und im September 1876 eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit bestand kurz nach der Inbetriebnahme der Strecke Bauma–Wald eine durchgehende Schienenverbindung von Winterthur durch das Tösstal bis Rüti. Dort konnten Reisende auf die Bahnlinie nach Zürich, Rapperswil und Chur umsteigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1902 führte die Tösstalbahn den Betrieb auf der Wald-Rüti-Bahn. Die enge betriebliche Zusammenarbeit bereitete die spätere gemeinsame Verstaatlichung vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirtschaftliche Schwierigkeiten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tösstalbahn geriet bereits kurz nach ihrer Eröffnung in finanzielle Schwierigkeiten. Die Baukosten waren höher als erwartet, während die Einnahmen hinter den Hoffnungen zurückblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hochwasser verursachten 1876 und 1877 zusätzliche Schäden an der Strecke. Mehrere Gemeinden verlangten zeitweise die Rückzahlung ihrer Beteiligungen oder erwogen rechtliche Schritte gegen die Gesellschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bahn konnte ihren Betrieb dennoch fortsetzen. Sie blieb für die Textilindustrie und die Bevölkerung des Tösstals von grosser Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verstaatlichung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tösstalbahn und die Wald-Rüti-Bahn gehörten zu den letzten grösseren Privatbahnen, die in das Netz der Schweizerischen Bundesbahnen eingegliedert wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bund übernahm beide Unternehmen 1918. Die Verstaatlichung wurde am 10. Juni beschlossen und rückwirkend auf den 1. Januar 1918 vollzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bahnhof Gibswil ging damit in das Eigentum der SBB über. Die Bundesbahnen führten den Personen- und Güterverkehr weiter und modernisierten die Strecke schrittweise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Elektrifizierung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tösstalbahn wurde 1951 elektrifiziert. Seither wird sie mit dem schweizerischen Bahnstromsystem von 15 Kilovolt und 16⅔ Hertz betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Umstellung beendete den regulären Dampfbetrieb. Elektrische Triebwagen und Pendelzüge ermöglichten kürzere Fahrzeiten, schnellere Beschleunigung und einen wirtschaftlicheren Betrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Elektrifizierung war auf dem steilen Abschnitt zwischen Wald und Gibswil besonders vorteilhaft. Dampflokomotiven hatten dort schwere Züge nur mit grossem Aufwand befördern können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kleiner Gotthard ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bahnstrecke zwischen Wald und Gibswil weist eine maximale Steigung von 32 Promille auf. Dieser Abschnitt wird deshalb im regionalen Sprachgebrauch als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kleiner Gotthard&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;igBericht&amp;quot;&amp;gt;[https://www.ig-toesstallinie.ch/wp-content/uploads/2021/01/Toesstallinie-neue-Haltestellen-Vernetzung-in-Rapperswil-Uznach-Bericht-14.01.21-VII.pdf Tösstallinie Winterthur–Bauma–Rüti–Rapperswil], IG Tösstallinie, 14. Januar 2021, abgerufen am 3. August 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Wald steigt die Strecke in zahlreichen Kurven nach Gibswil an. Dabei überwindet sie auf verhältnismässig kurzer Distanz einen beträchtlichen Höhenunterschied.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name erinnert an die historischen Steilstrecken der [[Gotthardbahn]], obwohl die topografischen Dimensionen wesentlich kleiner sind. Die Bezeichnung hat sich dennoch als landschaftlicher und eisenbahngeschichtlicher Begriff etabliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Modernisierung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vereinfachung der Gleisanlagen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Rückgang des Güterverkehrs verloren die Lade- und Rangiergleise ihre Bedeutung. Die SBB entfernten die nicht mehr benötigten Anlagen und vereinfachten den Bahnhof zu einer eingleisigen Haltestelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die personelle Besetzung wurde aufgehoben. Billettverkauf, Betriebsleitung und Sicherungsaufgaben wurden automatisiert beziehungsweise zentralisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Aufnahmegebäude blieb erhalten, wurde jedoch für private und gewerbliche Nutzungen freigegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Perronumbau ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 2012 und 2019 wurden mehrere Stationen der Tösstalbahn für das verbesserte S-Bahn-Angebot modernisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Gibswil wurde der Perron verschoben und auf eine Höhe von 55 Zentimetern gebracht. Der neue Bahnsteig ist rund 170 Meter lang und für Dreifachkompositionen der Thurbo-Triebzüge ausgelegt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ausbauToesstallinie&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Massnahmen verbesserten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* den stufenfreien Einstieg;&lt;br /&gt;
* die Sicherheit der Reisenden;&lt;br /&gt;
* die Sichtverhältnisse;&lt;br /&gt;
* die Aufenthaltsqualität;&lt;br /&gt;
* die Fahrgastinformation;&lt;br /&gt;
* den Betrieb längerer Züge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ausbau war eine Voraussetzung für den weitgehenden Halbstundentakt und die steigenden Fahrgastzahlen auf der S26.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fahrzeuge ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der S26 setzt Thurbo hauptsächlich elektrische Gelenktriebwagen ein. Die Niederflurfahrzeuge wurden speziell für den Regionalverkehr mit kurzen Haltestellenabständen entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Triebzüge verfügen über:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Niederflureinstiege;&lt;br /&gt;
* Mehrzweckbereiche für Velos und Kinderwagen;&lt;br /&gt;
* Fahrgastinformationsanzeigen;&lt;br /&gt;
* Klimaanlagen;&lt;br /&gt;
* behindertengerechte Toiletten;&lt;br /&gt;
* automatische Kupplungen für Mehrfachtraktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die 170 Meter langen Perrons können mehrere Triebzüge zu längeren Kompositionen verbunden werden. Dies ist insbesondere während der Hauptverkehrszeiten und an stark frequentierten Ausflugstagen erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Güterverkehr ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Güterverkehr war in der Anfangszeit ein wichtiger Bestandteil des Bahnbetriebs. Über Gibswil wurden landwirtschaftliche und gewerbliche Waren transportiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den möglichen Gütern gehörten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Holz aus den umliegenden Wäldern;&lt;br /&gt;
* Textilien und Rohstoffe für die Textilindustrie;&lt;br /&gt;
* Vieh und landwirtschaftliche Erzeugnisse;&lt;br /&gt;
* Kohle und Heizmaterial;&lt;br /&gt;
* Maschinen und Ersatzteile;&lt;br /&gt;
* Baumaterialien;&lt;br /&gt;
* Stückgut für örtliche Händler und Betriebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ausbau des Strassennetzes und der Lastwagenverkehr führten nach dem Zweiten Weltkrieg zu einem starken Rückgang. Die örtliche Güterabfertigung wurde eingestellt und die entsprechenden Gleise wurden entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute dient die Strecke bei Bedarf noch Bau-, Unterhalts- und Überführungsfahrten. Regelmässiger lokaler Güterverkehr findet in Gibswil nicht mehr statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fahrgastaufkommen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gibswil gehört zu den kleineren Stationen des Zürcher S-Bahn-Netzes. Die SBB erfassten in früheren veröffentlichten Stationsstatistiken ungefähr 240 Ein- und Aussteigende pro durchschnittlichem Tag.&amp;lt;ref name=&amp;quot;passagierfrequenz&amp;quot;&amp;gt;[https://data.sbb.ch/explore/dataset/passagierfrequenz/ Ein- und Aussteigende an SBB-Bahnhöfen], SBB Open Data, Datensatz Gibswil, abgerufen am 3. August 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachfrage verteilt sich hauptsächlich auf:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Berufspendlerinnen und Berufspendler;&lt;br /&gt;
* Schülerinnen und Schüler;&lt;br /&gt;
* Fahrgäste zu regionalen Zentren;&lt;br /&gt;
* Wandernde und Ausflugsgäste;&lt;br /&gt;
* Besucherinnen und Besucher der Wintersportangebote;&lt;br /&gt;
* Nutzerinnen und Nutzer des Busanschlusses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der seit Dezember 2019 bestehende Halbstundentakt verbesserte die Attraktivität des öffentlichen Verkehrs deutlich. Besonders wichtig sind die direkten Verbindungen nach Winterthur, Rüti und Rapperswil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Denkmal für Johann Jakob Keller ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nähe des Bahnhofs steht ein Denkmal für den in Gibswil wirkenden Politiker Johann Jakob Keller. Er setzte sich im 19. Jahrhundert wesentlich für die Gründung der [[Zürcher Kantonalbank]] ein und wurde im Volksmund als «Bankvater Keller» bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Denkmal besteht aus rot gefärbten Betonelementen und wurde von der Künstlerin Charlotte Germann-Jahn geschaffen. Seine Formen sollen an einen Baum erinnern, dessen Ideen und Wirkungen sich über das Land ausbreiten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kellerDenkmal&amp;quot;&amp;gt;[https://wald360.ch/images/inhaltsbilder/bibliothek/pdf/Walder_Heimet_221.pdf Ein Denkmal für Johann Jakob Keller], in: &amp;#039;&amp;#039;Us eusere Walder Heimet&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 221, September 2005, abgerufen am 3. August 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Standort beim Bahnhof unterstreicht die historische Bedeutung Gibswils als regionaler Verkehrs- und Begegnungsort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johann Jakob Keller ist nicht mit Johannes Schoch zu verwechseln. Während Keller vor allem mit der Gründung der Zürcher Kantonalbank verbunden ist, gehörte Schoch zu den wichtigsten Geldgebern der Tösstalbahn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung für die Gemeinde ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Fischenthal verfügt mit Steg, Fischenthal und Gibswil über drei Bahnstationen. Aufgrund der langgezogenen Siedlungsstruktur ist diese vergleichsweise dichte Erschliessung für den öffentlichen Verkehr besonders wichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bahnhof Gibswil übernimmt mehrere Funktionen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anschluss der Ortschaft an das regionale Bahnnetz;&lt;br /&gt;
* Verbindung nach Winterthur und Rapperswil;&lt;br /&gt;
* Zugang zu den Arbeits- und Bildungszentren in Wald und Rüti;&lt;br /&gt;
* Umstieg zwischen Bahn und Bus;&lt;br /&gt;
* Ausgangspunkt für Freizeit- und Wanderverkehr;&lt;br /&gt;
* Erschliessung abgelegener Weiler und Einzelhöfe;&lt;br /&gt;
* Standort für Park-and-Ride und Bike-and-Ride.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bahn trägt dazu bei, die Abhängigkeit vom Auto in der flächenmässig grossen und dünn besiedelten Gemeinde zu verringern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Historisch förderte sie den wirtschaftlichen Austausch und die Entwicklung des örtlichen Gewerbes. Heute steht ihre Bedeutung für den Personen- und Pendlerverkehr im Vordergrund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Freizeitverkehr ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gibswil liegt in einem bedeutenden Naherholungsgebiet des Zürcher Oberlands. Der Bahnhof dient als Ausgangs- oder Endpunkt zahlreicher Wanderungen und Velotouren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beliebte Ziele sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* der [[Bachtel]];&lt;br /&gt;
* das Bachtelspalt;&lt;br /&gt;
* Wald und das Jonatal;&lt;br /&gt;
* der Hüttchopf;&lt;br /&gt;
* das Schnebelhorn;&lt;br /&gt;
* der Hörnli-Raum;&lt;br /&gt;
* Fischenthal und Steg;&lt;br /&gt;
* Girenbad und Wernetshausen;&lt;br /&gt;
* die Höhenwege des Zürcher Oberlands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine bekannte Wanderroute führt vom Bahnhof Gibswil über den Bachtel nach Wald. Sie verbindet den hoch gelegenen Bahnhof mit dem Aussichtspunkt auf dem Bachtel und endet beim Bahnhof Wald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Winter erschliesst der Bahnhof die Panorama-Loipe Gibswil und weitere Wintersportmöglichkeiten. Die vergleichsweise hohe Lage sorgt häufig dafür, dass Gibswil über der Nebelgrenze des Zürcher Unterlands liegt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gemeindePortraet&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch für Gleitschirmflieger, Mountainbiker und Schneeschuhwandernde ist die Umgebung von Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Landschaftliche Bedeutung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bahnlinie führt bei Gibswil durch eine abwechslungsreiche Landschaft aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* offenen Wiesen und Weiden;&lt;br /&gt;
* bewaldeten Hängen;&lt;br /&gt;
* Einzelhöfen;&lt;br /&gt;
* kleinen Weilern;&lt;br /&gt;
* Bachläufen;&lt;br /&gt;
* Aussichtspunkten über das Zürcher Oberland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bahnhof markiert den höchsten Bereich der durchgehenden Bahnverbindung zwischen Winterthur und Rüti. Von hier fällt die Strecke sowohl in Richtung Wald als auch – weniger ausgeprägt – in Richtung Fischenthal ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bahn erschliesst die Landschaft, ohne dass für Ausflüge eine Rückkehr zum Ausgangspunkt erforderlich ist. Wanderungen können beispielsweise in Gibswil beginnen und in Wald, Fischenthal, Steg oder Hinwil enden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Jubiläum der Tösstalbahn ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2025 wurde das 150-jährige Bestehen des ersten Abschnitts der Tösstalbahn gefeiert. Am 6. und 7. September 2025 fanden entlang der Strecke historische Zugfahrten und Veranstaltungen statt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;jubilaeum2025&amp;quot;&amp;gt;[https://dvzo.ch/rueckblick-auf-das-fest-150-jahre-toesstalbahn/ Rückblick auf das Fest «150 Jahre Tösstalbahn»], Dampfbahn-Verein Zürcher Oberland, abgerufen am 3. August 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Abschnitt über Gibswil war zu diesem Zeitpunkt zwar erst 149 Jahre alt, wurde aber in die Feierlichkeiten zur Gesamtgeschichte der Bahn einbezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Historische Fahrzeuge erinnerten an die Entwicklung von der dampfbetriebenen Privatbahn über die SBB-Nebenlinie bis zur modernen S-Bahn-Verbindung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Gibswil]]&lt;br /&gt;
* [[Fischenthal]]&lt;br /&gt;
* [[Tösstalbahn]]&lt;br /&gt;
* [[Bahnhof Fischenthal]]&lt;br /&gt;
* [[Bahnhof Wald ZH]]&lt;br /&gt;
* [[Bahnhof Steg im Tösstal]]&lt;br /&gt;
* [[Bahnhof Bauma]]&lt;br /&gt;
* [[S-Bahn Zürich]]&lt;br /&gt;
* [[Thurbo]]&lt;br /&gt;
* [[Johannes Schoch]]&lt;br /&gt;
* [[Johann Jakob Keller]]&lt;br /&gt;
* [[Zürcher Oberland]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heinz Gallmann: &amp;#039;&amp;#039;125 Jahre Tösstalbahn.&amp;#039;&amp;#039; Minirex, Luzern 2000.&lt;br /&gt;
* Hans G. Wägli: &amp;#039;&amp;#039;Bahnprofil Schweiz 2005.&amp;#039;&amp;#039; Diplory Verlag, Grafenried 2004.&lt;br /&gt;
* Walter Aeschimann, Hugo Wenger: &amp;#039;&amp;#039;Uerikon-Bauma-Bahn. Rückblick und Ausblick.&amp;#039;&amp;#039; Dampfbahn-Verein Zürcher Oberland, Bauma.&lt;br /&gt;
* IG Tösstallinie: &amp;#039;&amp;#039;ZUGnummer.&amp;#039;&amp;#039; Verschiedene Ausgaben, Tösstal.&lt;br /&gt;
* Dampfbahn-Verein Zürcher Oberland: &amp;#039;&amp;#039;Dampfexpress.&amp;#039;&amp;#039; Verschiedene Ausgaben, Bauma.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.sbb.ch/de/reiseinformationen/bahnhoefe/bahnhof-finden/bahnhof.3137.gibswil.html Bahnhof Gibswil bei den SBB]&lt;br /&gt;
* [https://online.fahrplaninfo.zvv.ch/frame_hst3.php?%24hstName=Gibswil&amp;amp;hstNr=10980&amp;amp;lang=de Haltestellenfahrplan Gibswil]&lt;br /&gt;
* [https://online.fahrplaninfo.zvv.ch/frame_linie3.php?lang=de&amp;amp;sel_gk=112&amp;amp;sel_linie=zs_%7C2026%7CS26 Linienfahrplan der S26]&lt;br /&gt;
* [https://www.fischenthal.ch/ Offizielle Website der Gemeinde Fischenthal]&lt;br /&gt;
* [https://www.vzo.ch/ Verkehrsbetriebe Zürichsee und Oberland]&lt;br /&gt;
* [https://www.ig-toesstallinie.ch/ Interessengemeinschaft Tösstallinie]&lt;br /&gt;
* [https://dvzo.ch/ Dampfbahn-Verein Zürcher Oberland]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Gibswil railway station}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bahnhof im Kanton Zürich|Gibswil]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fischenthal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bezirk Hinwil]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tösstalbahn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:S-Bahn Zürich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizerische Bundesbahnen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Eröffnet 1876]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nick Frei</name></author>
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